Beiträge von Caracolita

    Ich leihe eigentlich gerne und oft Bücher aus. Das allerdings nur an ausgewählte Personen, denen ich dann auch keine Instruktionen wie "keine Eselsohren" oder "nicht lesen, wenn du ein Nutellabrot isst" geben muss, weil die meine Macken kennen und - im besten Fall - auch teilen :wink:
    Jedenfalls leihen wir uns gegenseitig Bücher aus und dann beruht das sorgfältige umgehen auch auf Gegenseitigkeit und alle sind zufrieden.
    Meine einzige (mehr oder weniger) schlechte Erfahrung hab ich gemacht, als ich einer Bekannten ein Buch ausgeliehen habe und sie dann weggezogen ist. Mit der Zeit hab ich sie leider aus den Augen verloren und folglich auch mein Buch. Aber das ist schon lange her und ich habs mittlerweile aufgearbeitet :wink:

    Ich liebe das Buch !!! :love:____:love:


    Iiiiiich auch! :D
    Wie schon gesagt, wird die anfängliche Erwartung eines Teenie-Schnulzen-Romans nicht erfüllt - zum Glück! :loool:
    Das Buch ist total fesselnd und gehört definitv zu meinen Lieblingen
    :arrow: sehr zu empfelen


    Habe ansonsten noch keine anderen Bücher von Sarah Dessen gelesen; werde dies aber umgehend ändern :)

    Meine Schwester hat dieses Buch vor einer halben Ewigkeiten mal für die Schule gelesen und als einziges Buch in unserem Haushalt, das ich nicht kannte, hab ich es mir vor kurzem auch vorgenommen.
    Ich glaube, dass ich noch nie so fasziniert und gleichzeitig so abgeschreckt von einer Geschichte war. Die Story ist echt heftig. Man wird richtiggehend mit hineingezogen, weil alles so unglaublich detaliert und mit geradezu wissenschaftlicher Objektivität geschrieben ist.
    Also, ich kann das Buch auch wirklich nur empfehlen - allerdings ist es nichts für schwache Nerven :wink:

    Ich bin ebenfalls ein erklärter Feind der Eselsohren [-(
    Seit mir mein allerliebstes Lieblingsbuch auseinandergefallen ist, knicke ich nicht mal mehr Taschenbücher um; nicht mal Reclam-Heftchen :wink:
    In meinen Büchern kennzeichne ich die Stellen momentan mit Postkarten auf denen schöne Motive sind, die ich kürzlich wiedergefunden habe.
    Eine zeitlang hatte ich auch immer einen kleinen Zettel in meinen Büchern, auf die ich mir dann schöne Zitate aus dem Buch notiert hab. Allerdings hat das mit der Zeit zu einer unübersichtlichen Zettelwirtschaft geführt und ich habs eingestellt :lol:

    Ich habe heute auch mal mit dem Buch angefangen und war schon etwas besorgt was die ersten 100 Seiten angeht, weil ich hier vorher schonmal reingeschaut hab. Aber so schlimm fand ich es nicht. Zwar ist es wirklich etwas langatmig geschrieben und man wird mit viel Input gefüttert, aber zäh wurde es mir zumindest nicht.
    Bin gespannt, wie es weitergeht :lechz: :D

    Bei mir liegt die fürs Lesen verwendete Zeit so zwischen 1 und 2 Stunden täglich. Dabei hab ich jetzt aber nur die Sachen eingerechnet, die ich tatsächlich freiwillig lese; also meine Bücher oder Zeitungen und Magazine. Wenn ich die Pflichtlektüre für die Uni dazuzählen würde, käme sicher wesentlich mehr heraus.
    Allerdings ist das auch nur der Durchschnitt - heute hab ich zum Beispiel gute 5 Stunden gelesen, weil das Wetter sich wunderbar für eine Schmökereinlage geeignet hat. Und der Tag ist noch nicht vorbei :)

    Bei mir ist es auch so, dass ich ziemlich flexibel bin, was männliche oder weibliche Protagonisten angeht. Wenn das Buch wirklich gut geschrieben ist und die Personen gut dargestellt sind, kann man sich, denke ich, mit jeder Hauptfigur identifizieren - unabhängig ob Mann oder Frau.
    Speziell historische Romane lese ich vergleichsweise selten, aber wenn ich mal so drüber nachdenke, waren die Protagonisten in diesen wenigen eigentlich immer Männer. Ob es daran liegt, dass die Bücher aus dem Regal meines Vaters stammen? Vielleicht liest er ja am liebsten Bücher, in denen Männer die Hauptrolle spielen.... Da muss ich mal nachhaken :-k :wink:

    Mir geht es da wie dem Großteil der anderen, die hier bis jetz geantwortet haben; ich verunstalte meine Bücher nur ungern mit Notizen oder Markierungen.
    Bei meinen Schullektüren habe ich das natürlich notgedrungen gemacht, aber auch nur mit Bleistift. Vor dem Gebrauch von Textmarkern oder ähnlichem hab ich immer zurückgeschreckt.
    Und die Bücher, die ich privat lese, kommen nicht mal mit 'nem Bleistift in Berührung. Wenn mir da eine Stelle gut gefällt, schreib ich sie einfach raus 8)

    Ich bin ganz klar Kettenleserin; wenn ich kein angefangenes Buch auf dem Tisch liegen habe, komm ich mir immer so leer vor :wink:
    Zwar liegen meistens zwei bis drei Stunden zwischen einem abgeschlossenen Buch und einem neuen, weil ich in der Zeit mit der Geschichte abschließen muss, und es eventuell das eine oder andere T-Shirt zu bügeln gibt, aber länger dauert es auf keinen Fall bis ich mich wieder hinter einem Buch vergrabe :study:

    So ist das bei mir auch. Es gab kein bestimmtes Buch, das mich zum Lesen gebracht hat. Wenn es überhaupt einen Anlass gab, dann eher die Aufschriften an den Häusern (z.B. Malereibetreib Schmitt oder so :lol: ), an denen meine Eltern und ich vorbeigekommen sind; die hab ich, zum Leidwesen meiner Eltern, nämlich immer vorgelesen :wink: Und bis ich selbst lesen konnte, mussten mir immer alle möglichen Leute vorlesen und später hab ich dann das Buch genommen und die Geschichte nacherzählt, während ich so getan hab, als würde ich ablesen O:-)

    Grade hab ich in dem Buch "Und hinter dir die Finsternis" von Mary Higgins Clark einen interessanten Ausdruck gelesen, den ich bis dahin nicht gekannt hab.
    Er lautet: Sich in Klausur begeben
    was soviel bedeutet wie sich von der Außenwelt abschotten und in Ruhe über eine Sache nadenken, was ziemlich logisch ist, weil man auch nichts anderes tut, wenn man eine Klausur schreiben muss. In einem anderen Zusammenhang hab ich das aber noch nie gehört.


    LG :flower:

    Eigentlich dachte ich immer, dass ich im Winter mehr lesen würde, aber als ich jetzt so darüber nachgedacht hab, ist mir aufgefallen, dass das nicht wirklich stimmt. Wenn es kalt und nass draußen ist, lese ich zwar ziemlich oft, aber nicht so lange am Stück. Dagegen lese ich im Sommer nicht so oft über den Tag verteilt aber dafür ziemlich lange. Also ist mein Leseverhalten wohl doch ausgeglichner als ich gedacht hab :mrgreen:

    Bei uns waren es



    -in Deutsch:


    Eikenbusch: Und jeden Tag ein Stück weniger von mir
    Keller: Kleider machen Leute
    v. Hoerschelmann: Das Schiff Esperanza
    Sophokles: Antigone
    Goethe: Faust I
    Klemperer: LTI
    Schiller: Wilhelm Tell und Maria Stuart
    Frisch: Biedermann und die Brandstifter und Homo Faber
    Mann: Die Buddenbrooks
    Süßkind: Das Parfüm
    Kafka: Die Verwandlung
    Dürrenmatt: Der Richter und sein Henker
    Molière/Enzensberger: Der Menschenfeind



    -in Fränzösisch:


    Malle: Lacombe Lucien und Au revoir les enfants
    Lenain: Un pacte avec le diable
    Anouilh: Le voyageur sans bagage
    Verschiedene Autoren: Conteurs du maghreb



    -in Englisch (tatsächlich ein ganzes Buch ;) )


    Doherty: Dear Nobody



    Insgesamt das schlimmste Buch für mich war "Le voyageur sans bagage"; teilweise hatte ich damals nicht den Wortschatz, um ein solches Buch lesen zu können, ohne alle fünf Minuten ein Wort nachschlagen zu müssen. Zusätzlich ist das ganze ein Theaterstück, also ähnlich wie Maria Stuart in Drehbuchform geschrieben und dadurch hatte ich auch
    Probleme, den Zusammenhang zu verstehen. Es war das einzige Buch, durch das ich mich wirklich quälen musste
    :lol:

    :cheers: Ich hab auch einen bellenden Hund gefunden :D Und zwar in "Das Kind" von Sebastian Fitzek:

    Zitat

    Irgendwo in der Ferne bellte ein Hund, und das Geräusch mischte sich
    in das stetige Rauschen der nahe gelegenen Stadtautobahn,...(s. 16)

    Bei mir kommt es ziemlich oft vor, dass ich zwei oder drei Bücher gleichzeitig lese. Je nach meiner Stimmung kann ich mich in die eine oder die andere Handlung besser einfühlen und deshalb muss ich je nach dem abwechseln :D Dabei fällt es mir auch gar nicht schwer, wieder in die Geschichte reinzukommen, selbst wenn ich drei oder vier Wochen gar nicht in das Buch hineingeschaut habe.

    Angefangen zu lesen hab ich, als ich Lesen konnte. Vorher mussten mir alle möglichen Leute vorlesen; wenn sie das nicht getan haben, setzte ich mich mit meinem Bildermärchenbuch auf den Boden und tat so, als würde ich ihnen vorlesen :D Meine Eltern haben davon noch ziemlich viele Beweisvideos... :colors:
    Bis zur Mittelstufe hab ich dann so ziemlich jedes Buch verschlungen, das mir über den Weg gelaufen ist; ich war sogar im Büchereiteam unsere Schule :lol: Aber dann, als ich um die 15 Jahre alt war, kam eine ziemliche Leseflaute in der ich außer die Pflichtlektüren für den Unterricht kaum was gelesen hab (teilweise nicht einmal das :uups: ). Zum Glück hab ich die Phase jetzt hinter mir und lese, lese, lese :loool: :study:

    Normalerweise lese ich ein Buch nur einmal, außer wenn ich es beim ersten Lesen nicht verstanden hab oder es mir richtig gut gefallen hat. Meine Lieblingsbücher lese ich aber immer wieder :) Früher waren das die Harry Potter Bücher, die ich mindestens 8 Mal gelesen habe. Ich finde, dass man beim wiederholten Lesen Details und Zusammenhänge entdecken kann, die einem vorher nicht so aufgefallen sind, und das kann ziemlich interessant sein. :flower: