Die Ergebnisse der Leserlieblinge-Wahl im BücherTreff

Beiträge von Schätzelein91

    Zu diesem Buch wurden ja schon viele tolle und treffende Rezensionen verfasst. Da möchte ich nicht allzu viel dazu sagen, da sich sonst nur das ein oder andere wiederholen würde. Außerdem liegt es schon einige Monate zurück, dass ich es gelesen habe ...mir fehlten nach der letzten Seite die Worte, ich war emotional aufgewühlt. Ich musste während des Lesens das Buch ab und an weglegen, um erst einmal tief durchzuatmen.

    Es wird ein Thema aufgegriffen, das einem sofort ans Herz geht und man kann sich direkt in den Protagonisten hineinversetzen. Letztendlich lädt dieses Buch auch zum Nachdenken ein, weil hier a) viele Weisheiten verborgen sind und b) wird hier deutlich aufgezeigt, wie Menschen die sich in einer Ausnahmesituation befinden, von ihrer Umwelt behandelt werden. Im Falle Conors gibt es für alles eine Entschuldigung, man behandelt ihn nicht mehr wie einen "normalen" Schüler sondern bemitleidet ihn umso mehr, weil seine Handlungen als ein Ventil angesehen werden, um mit der Erkrankung seiner Mutter fertig zu werden. Ein Thema, das immer wieder präsent ist und in diesem Roman sehr gut dargestellt wurde.

    Schon alleine aus diesem Grund würde ich dem Buch ganze :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5: vergeben. Es gab selten einen Roman, der mich dermaßen aufwühlte und ja sogar zum Weinen gebracht hat. Vielleicht lag es auch daran, dass ich einige Zeit bevor ich dieses Buch bekam, in einer ähnlichen Situation war und lernen musste dass es besser ist, einen geliebten Menschen gehen zu lassen, auch wenn es einen innerlich zerreißt.

    Arakdien erwacht zählt zu den Büchern, die von mir nicht gelesen, sondern verschlungen wurden und sich am meisten ins Gedächtnis gebrannt haben. Meyer´s kurzweiliger Schreibstil lädt dazu ein, sich zu entspannen, man schlägt das Buch auf und wird in die Geschichte um die beiden Clans Carnevare und Alcantara hineingezogen. Daher wurde das Buch auch recht häufig gelesen , als ein kurzes Intermezzo vor einem neuen Buch oder als Begleitung zu einer CD meiner Lieblings-Band mit der ich sehr viel verbinde und die seit über 10 Jahren mein Leben bereichert.

    Meine Befürchtungen, dass es sich hier einfach um eine neue Variante von Romeo und Julia handelt, wurden zum Glück nicht bestätigt, dafür wurden meine Erwartungen an das Buch mehr als erfüllt. Es enthält einfach alles, Spannung, eine Liebesgeschichte und Familiengeheimnisse und eine Passage hat mich irgendwie ein bisschen ins Grübeln gebracht.

    Allerdings war ich überrascht, dass es sich hier um ein Jugendbuch handeln soll...meiner Meinung nach, geht es hier schon zum Teil recht blutig zu :-k Aber diesbezüglich hat sowieso jeder eine andere Meinung .


    Alles in allem ist Arkadien erwacht ein gelungener Auftakt zu einer Trilogie, der in keinem Bücherregal eines Fantasy-Fans fehlen darf und erhält von mir (welch Überraschung) 5:bewertung1von5:

    Ach "Das Lied von Feuer und Eis" geistert mir auch seit drei Wochen im Kopf rum, nachdem es mir jemand wärmstens ans Herz gelegt hat. Ich hatte schon länger mal wieder Lust auf was Historisches und habe gehört die Reihe geht eher in die Ecke Historisches als in die Ecke Fantasy. Ich glaub nach meiner derzeitigen Harry Potter-Reihe kommt "Das Lied von Feuer und Eis" dran .

    Das stimmt, die ersten Bände erinnern mehr an einen historischen Roman als an Fantasy aber von Buch zu Buch baut sich der Fantasy-Part langsam auf. Zu Beginn musst du dich nur auf viele Intrigen gefasst machen, aber es lohnt sich durchzuhalten



    Wie meinst Du das?

    Ganz einfach: nach dem letzten Band hat George R.R.Martin die deadline verpasst und so kann es noch dauern bis es mal wieder was zum Lesen gibt. Parallel dazu kommt die Serie gut voran, sodass ich davon ausgehe, dass sie mal eher vollendet sein wird als die Buchserie zumal so schon von Staffel zu Staffel die Abweichung zum Roman immer größer wird, was aber der Qualität keinen Abbruch tut. Ich liebe die Serie nach wie vor

    Fiebern Sie mit, im Wahnsinn einer Irrenanstalt der 50er Jahre oder einer Horror-Klinik in Dresden - begleiten Sie Sheriff Wyatt Earp im Kampf gegen Zombies und blicken Sie in einem verfallenen Bahnwärterhaus in einen unheimlichen Spiegel. Erfahren Sie, wie man eine tödliche Liebesnacht mit älteren Damen einfädelt und mit einem Mikrowellenherd mordet. Was passiert, wenn der Komponist Richard Wagner in Paris auf Edgar Allan Poe trifft? Begleiten Sie Sherlock Holmes und Dr. Watson bei der Lösung ihres kniffligsten Falls - oder werden die beiden diesmal scheitern? Bei Andreas Gruber ist alles möglich! (»Grubers Stil ist rasant, komplex und sorgt immer wieder für überraschende Wendungen.« - Sebastian Fitzek)

    Das klingt ja ganz nach meinem Geschmack :lechz:


    Auf deine Rückmeldungen bezüglich dieser Bücher... wenn du sie denn mal gelesen hast, bin ich gespannt :D

    Inhalt (Rückseite des Buches): In der idyllischen Abgeschiedenheit der Hügel West Virginia's liegt das Rushmore Inn, ein kleines familienbetriebenes Hotel. Im Rushmore Inn wird Service noch großgeschrieben, denn hier kümmert man sich um seine Gäste. Mit Haut und Haaren...Im wahrsten Sinne des Wortes.

    Meine Meinung: Es handelt sich hier um das erste Buch, was ich je von Kilburn gelesen habe und wurde nicht enttäuscht. Die Story zog sich zu Beginn zwar in die Länge aber so hatte ich die Möglichkeit, mich in die Protagonisten hineinzuversetzen. Schon alleine die Anfangs-Sequenz als geschildert wurde, wie Marie dort sozusagen "eincheckte" verursachte Gänsehaut und machte neugierig auf mehr. Danach wurden sehr ausführlich die anderen Protagonisten beschrieben, was an sich eine gute Idee war, weil man sich so gut in sie hineinversetzen konnte. Allerdings hat er sich die Schlüsselereignisse für das Ende aufgespart...aber mal ehrlich

    . Die Chefin des Hotels habe ich von Anfang an gehasst, in meinen Augen ist sie einfach nur eine dumme, kranke Irre mit einem Präsidentenfetisch. Was jetzt ihre Kinder angeht...dass bei einer derartigen "Familiensituation" in Kombination mit einem anderen Faktor

    derartige genetische Deformierungen auftreten können, ist ja bekannt. Aber hier sind sie so skurril und zum Teil übertrieben beschrieben, dass es manchmal eher erheiternd als gruselig wirkte. Ansonsten spitzt sich die Story zu einem sehr blutigen Showdown zu, der nichts für zart besaitete ist. Der Ekelfaktor wird im gesamten Buch groß geschrieben, es strotzt vor Brutalitäten und blutigen Passagen. Eine Szene war für mich am schlimmsten

    . Im Großen und Ganzen war ich letztendlich mit dem Buch sehr zufrieden (entweder bilde ich mir das ein...oder der Schreibstil ähnelt manchmal dem Richard Laymon's :pale: ) und es wird auch nicht das Letzte sein, was ich von ihm besitzen werde. Daher würde ich trotz der übertriebenen Darstellungen ganze :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5: geben...immerhin habe ich auch 2 wichtige Dinge gelernt. 1.: immer Gerinn-Fix im Gepäack haben :loool: und 2. mit Sekundenkleber kann man Wunden kitten :loool: