Beiträge von ElkeK

    Eigene Inhaltsangabe und Meinung:


    Winston lebt in Ozeanien und sein "Stützpunkt" heißt London. Es ist das Jahr 1984 und es herrscht der totalitäre Staat. Die Fernsehgeräte sind nicht nur Empfänger, sondern auch Sender. Der Mensch wird in allen Lebenslagen kontrolliert und was man nicht kontrollieren kann, wird weitestgehends verboten. Kinder werden zu Verräter ihrer Eltern herangezogen und es gibt keine ordentliche Gerichtsverfahren mehr, die Menschen verschwinden einfach, wenn sie gegen ein Gesetz verstoßen haben.


    Trotz der Verbote beginnt Winston ein Tagebuch zu führen. Winston ist innerlich ein Rebell, aber er weiß, das er allein gegen den "großen Bruder" nichts ausrichten kann.


    Mein Fazit: Ich habe das Buch nicht ausgelesen. Leider habe ich mit einem solchen Staatssystem unglaubliche Probleme und ich komme wohl aufgrund meiner eigenen Überzeugung schwer in das Buch hinein. Es ist nicht mein Bestreben, das zu tun, was ich will. Aber mir ist jede Art von Kontrolle absolut zuwieder.


    Es ist beklemmend zu lesen, das das Buch bereits kurz nach dem Zweiten Weltkrieg veröffentlicht wurde. Es gab ja bereits so ein ähnliches Staatssystem: Der Ostblock!


    Es liegt mir zu schwer auf der Seele, ich habe es leider abbrechen müssen!


    Veröffentlicht am 04.10.08!

    Eigene Inhaltsangabe und Meinung:


    In diesem Buch wird die Geschichte von einem Drama erzählt, das hätte verhindert werden können, aber keiner tat es.


    Eine Braut wird noch in der Hochzeitsnacht zu ihrem Elternhaus zurückgebracht, weil sie keine Jungfrau mehr ihre. Ihre Brüder sinnen auf Rache und warten bis zum Morgengrauen auf den Mann, der ihr die Unschuld geraubt habt, Santiago Nasar! Jeder aus dem Dorf weiß schon nach wenigen Minuten, das sein Leben in Gefahr ist. Aber durch eine Verkettung unglücklicher Umstände wird er zu spät gewarnt.


    Mein Fazit: Gabriel García Márquez schafft es, mit wenigen Seiten ein Drama zu beschreiben, das den Leser fesselt. Dramatisch und mit einem Hauch von Ironie wird dieses Ereignis erzählt, das nur wenige Stunden eines Lebens umfaßt. Dabei weiß der Autor zu jeder genannten Person eine kurze Geschichte zu erzählen und gibt somit einen verständlichen Hintergrund des Dramas. Zugegeben, die vielen Namen verwirrten mich schon zuweilen!


    Márquez hat immer wieder sehr lange Sätze forumliert, die derart ineinander verschachtelt sind, das man sie schon sehr aufmerksam lesen muss. Auch das kann dann doch schon etwas verwirren, aber die Art, wie er es tut, ist besonders interessant und zeugt von hoher Schreibkunst.


    Ein Buch, das ich vor Jahren schon einmal gelesen habe und des Re-Read nicht bereut habe. Ich habe den Film dazu auch schon gesehen und hoffe, das ich dieses Film-Vergnügen irgendwann noch mal haben werde!


    Veröffentlicht am 04.10.08!

    Charlotte Lee, eine junge und starke Frau, chinesischer Abstammung, führt ein Welt-Unternehmen. Ihre Produkte: Naturheilmittel. Gerade hat sie ein Mittel entdeckt, welches Krebs heilen könnte, als ein Unbekannter ihr Unternehmen in der Öffentlichkeit defamieren will, indem er ihre Produkte vergiftet. Drei Tote sind bereits bekannt.


    Aber auch gegen sie persönlich hegt dieser Unbekannte offensichtlich einen Groll. Es wird ein Anschlag auf ihr Leben verübt. Natürlich übernimmt die staatliche Behörde FDA in Führung von Agent Knight die Ermittlungen. Aber Charlotte traut ihm nicht, da Agent Knight offensichtlich einen persönlichen Groll gegen diese Branche hegt.


    Da kommt Jonathan Sutherland auf den Plan. Eine Jugendliebe von Charlotte. Seit Jahren haben sie sich nicht gesehen, dennoch ist von Anfang die Spannung zwischen ihnen wieder da. Aber Johnny ist verheiratet und Charlotte möchte nur ihr Herz gegen eine erneute Enttäuschung schützen.


    Jonathan ist Computer-Spezialist und hat die Möglichkeit, unentdeckt von Agent Knight eigene Ermittlungen zu führen. Sie führen auch zu einem Ergebnis, aber Charlotte wird dadurch gezwungen, sich mit der Vergangenheit ihrer Familie zu beschäftigen. Und innerhalb von wenigen Stunden ist ihr Leben nicht mehr so, wie es mal war.


    Mein Fazit: Dieses Buch verbreitet eine besondere Atmosphäre. Geschickt fädelte die Autorin die Geschichten ein, die auf den ersten Blick unsinnig erscheinen, aber dennoch am Ende zu einem großen "Oh" und "Ah" führen.


    Dieser rote Faden, der sich durch das Buch zog, war zuweilen verwirrend. Zuviele Personen, die irgendwie eine Rolle spielen könnten. Zuviele Ereignisse wurden erwähnt und die schnellen Sprünge zwischen Gegenwart und Vergangenheit zwangen mich dazu, sehr konzentriert zu lesen.


    Mich faszinierte die Geschichte um die Frauen dieser Familie, wie sie ihr Leben in den USA meisterten, wie sie gekämpft haben, um einen Platz in der amerikanischen Gesellschaft zu bekommen, ohne ihr Gesicht dabei zu verlieren.


    Ein Buch, das dem Leser einiges über die chinesische Kultur erzählt. Das habe ich sehr bewundert, die Autorin hat offensichtlich sehr gut recherchiert. Aber ein bißchen weniger Verwirrung wäre sicher nicht schlecht gewesen. Dann wäre es Lesevergnügen pur!


    Veröffentlicht am 03.10.08!

    June Parker, eine eher farblose Mittdreißigerin, die in einer Agentur für Fahrgemeinschaften als Texterin tätig ist, hat die Wunschliste von Marissa ansich genommen.


    Marissa ist bei dem Unfall verstorben, wo June das Auto gefahren hatte. June fühlt sich schuldig für den Tod der Frau, die offensichtlich noch viel vorhatte. Gerade hatte sie 50 kg abgenommen und wollte noch viele Dinge bis zum 25. Geburtstag erleben. Aus reinem Schuldgefühl heraus übernimmt June die Liste und arbeitet sie Stück für Stück ab.


    Doch die Dinge entwickeln sich nicht immer so einfach, wie es sollte. Vor allen Dingen scheint es so auszusehen, als ob sie es tatsächlich nicht schafft. Aber mit Hilfe ihrer tatkräftigen Freunde und Familie ändert sie nicht nur die Leben anderer, sondern entwickelt sich plötzlich auch selbst. Und dann scheint sie auch Troy, Marissas Bruder, für sich gewinnen zu können. Wird sie es vielleicht doch noch schaffen?


    Mein Fazit: Ich habe an dem Roman ziemlich lange zu lesen gehabt. Komödien lese ich zwischendurch ganz gern, vor allen Dingen, wenn da auch ein Spritzer Romantik mit drin ist.


    Die Wendungen in diesem Roman sind glaubhaft und auch ehrlich. Da ist nichts Schnulziges oder so dran. Das ist erfrischend und macht es eigentlich sehr sympathisch. Die letzten Seiten habe ich sehr genossen, da June selbst ein Resumée zieht!


    Allerdings hat es mich sehr gestört, das die Autorin noch Hinweise setzte, das es an dieser Stelle lustig ist! Desweiteren hat die Autorin die Geschichte mit Troy sehr unglücklich gestaltet. Es hat sich einfach zu sehr in die Länge gezogen. Er wurde mir auch unsymphatisch! Nun denn ...


    Alles in allem eine nette Sommerlektüre, die mir aber nicht unbedingt im Gedächtnis bleiben wird.


    Veröffentlicht am 03.10.08!

    Auenland vor vielen vielen Jahren: Der Hobbit Bilbo Beutlin feiert gerade seinen 111.ten Geburtstag, als die Geschichte um den mächtigen Ring beginnt. Bilbo, reich an Erzählungen, Gedichten und Liedern, war vor vielen Jahren auf Abenteuer, wo er durch Zufall auf Ring des mächtigen Sauron, dem Herrscher von Mordor, gestoßen ist und ihn mitnahm.


    Sauron versuchte einst vor vielen Lebenszeiten das Auenland unter seine Herrschaft zu bringen, doch er verlor seinen Ring und somit seine Macht. Doch nun hat Sauron wieder an Macht gewonnen und fordert durch magische Kräfte seinen Ring zurück. Bilbo, des jungen Lebens müde (was zweifellos durch den Ring kam), vererbt den Ring an seinen Ziehsohn Frodo Beutlin und geht ein letztes Mal auf Wanderschaft.


    Frodo indes wird sich erst gar nicht bewußt, welches Erbe er da bekommen hat. Bis Gandalf, der Graue, ihn die Legende um den Ring erzählt und ihn zur Eile mahnt. Denn der Ring muss vernichtet werden, sonst wird das Böse für immer regieren und selbst die friedfertigen Hobbits können nicht mehr in Frieden leben. Der Ring kann aber nur da vernichtet werden, wo er einst geschmiedet wurde, im Schicksalsberg von Mordor, mitten in Saurons Reich.


    Und so macht sich Frodo mit seinem Freund Sam und zwei befreundeten Hobbits auf den Weg nach Bruchthal, um dann über den weiteren Weg zu entscheiden. Doch schon bereits jetzt sind die in Gefahr, denn es sind die neun gefürchteten schwarzen Reiter unterwegs, die den Ring und auch den Ringträger aufspüren sollen.


    Mein Fazit: Ich hatte schon immer im Gefühl gehabt, das diese Geschichte um den Ring schwer zu lesen ist. Und wahrlich hat es sich in diesem ersten Band gezeigt. Tolkien hat eine ausgeprägte Liebe zum Detail. Mit malerischen Worten kann er die Landschaften beschreiben, die Persönlichkeiten darstellen und die Gegebenheiten mit einer Prise Humor erzählen. Aber da liegt auch schon der Hase begraben: Es ist einfach unglaublich überladen! Spätestens bei diesem Buch weiß man, wie schwer es ist, einen Roman zu verfilmen!


    Um die Geschichte um den Ring etwas besser verstehen zu können, ist es von Vorteil, vorher "Der kleine Hobbit" zu lesen! Denn da wird auch auf die Wesenseigentschaften von Hobbits eingegangen. In diesem Buch geht es ausschließlich um Frodo und den Ring. Die vielen Reisen sind schon manchmal etwas mühselig zu verfolgen und die vielen Gedichte und Lieder habe ich oftmals nur überflogen. Aber ansonsten war es eine sehr spannende Geschichte und ich freue mich, im Juli die Fortsetzung dazu zu lesen!


    Veröffentlicht am 03.10.08!

    Jamie Kellogg ist 28 Jahre alt, hat aber ihr Leben nicht im Geringsten im Griff. Sie ist auf einen verheirateten Mann herein gefallen und arbeitet in einem langweiligen Job. Ihre Mutter und ihre Schwester setzen sie permanent unter Druck und vermitteln ihr das Gefühl, in jeder Hinsicht eine Versagerin zu sein.


    Da kommt ihr der charismatische und windige Brad Fisher gerade recht. Er scheint sie zu verstehen, gibt ihr das Gefühl, etwas Besonderes zu sein und schmeichelt ihr mit Worten, die sie bislang noch nie gehört hatte. So ist es nicht verwunderlich, das sie sich Hals über Kopf in ihn verliebt und ihm blindlings folgt. Spontan wirft sie ihren Job hin und begibt sich mit Brad auf eine unbestimmte Reise.


    Doch Brad ist nicht der, den er vorgibt zu sein. Er sucht seine Ex-Frau irgendwo in Ohio, die ihn vor über einem Jahr verlassen hat und mit ihr das einzige Kind nahm. Seine Absichten sind keineswegs harmlos, aber ehe Jamie dahinter kommt, hat sie ihn schon von seiner brutalen Seite kennen gelernt.


    Mein Fazit: Spannung bis zur letzten Minute! Das verspricht auch dieser Roman von Joy Fielding. Geschickt und mit psychologischen Raffinessen schafft es die Autorin, einen Spannungsbogen aufzubauen, der sich buchstäblich bis zur letzten Seite hält. Das zwei Frauen mit den scheinbar gleichen Schicksalen als Ex-Frau von Brad in Frage kommen können, ist von der Autorin bewußt eingesetzt worden, aber mit ein bißchen Auffassungsgabe kann man schnell hinter das Geheimnis kommen.


    Jamie Kellogg kann dem Leser mit ihrer Naivität nur Leid tun. Als sie jedoch allmählich hinter Brads Geheimnis kommt, wird sie geistig munter. Diesen Schwung kann man aufgrund der vorherigen abgrundtiefen Naivität nicht immer nachvollziehen!


    Allerdings schmälert das nicht das Lesevergnügen! Ein Buch, das ich uneingeschränkt empfehlen kann.


    Veröffentlicht am 03.10.08!

    Bettina Daniels führt kein normales Leben. Als Tochter des exzentrischen Schriftstellers Justin Daniels beinhaltet sie seine Freundin, Haushälterin, Gastgeberin und Lektorin in einer Person. Nichts ist normal in ihrem Leben und das ändert sich auch nicht, als Justin stirbt.
    Völlig allein, dazu noch hoch verschuldet, muß sie sich im Alter von 19 Jahren ein neues Leben aufbauen. Sie träumt davon, eines Tages ein Theaterstück zu schreiben. Jung und völlig unerfahren vertraut sie sich dem alten Freund ihres Vater, Ivo Stewart, an und heiratet ihn. Doch er ist alt! Während sie in einem Theater arbeitet, lernt sie viele Menschen und das Leben kennen.
    Sie möchte Erfahrungen sammeln, um irgendwann ihren Traum vom eigenen Theaterstück wahr werden zu lassen. Doch die Umstände lassen es nicht zu. Ihr Leben ist genauso exzentrisch wie das ihres Vaters. Sie ist dabei immer auf der Such nach sich selbst.
    Erst, als sie nach drei gescheiterten Ehen den Mann ihres Lebens kennen und lieben lernt und der ihre Karriere unterstützt, glaubt sie am Ziel angekommen zu sein. Doch dann spielt ihr das Schicksal erneut einen Streich.


    Mein Fazit: Danielle Steel hat mit diesem Roman eine Botschaft verkündet: Verwirkliche Deinen Traum. Mehrmals wird es ganz deutlich und das ist etwas, was ich an diesem Buch so mag. Trotz aller Schwierigkeiten und Hindernisse muß Bettina Daniels den Weg zu ihrem Traum finden, und da wurde kein Detail ausgelassen. Der Roman ist wunderschön und sehr rührend geschrieben. Zum Schluß hatte ich jedenfalls einen dicken Kloß im Hals.


    Veröffentlicht am 03.10.08!

    Den "Abschied von St. Petersburg muß die 17jährige Zoya in der russischen Oktoberrevolution nehmen. Sie ist vom Wesen, von der Erziehung und kraftvoller Überzeugung eine Aristokratin, die sogar mit dem russischen Zaren verwandt ist.
    Sie verliert vor ihren Augen ihre liebsten Menschen. Nur die Großmutter bewahrt Kühnheit und flieht mit ihr nach Paris. Dort fristen sie neben den vielen anderen russischen Emigranten ein armseliges Dasein. Nur das Ballett erhält Zoya aufrecht und die Liebe zu dem amerikanischen Soldaten Clayton. Als Zoyas Großmutter stirbt, geht auch das Letzte aus ihrem russischen Leben dahin.
    Clayton nimmt sich der jungen Zoya an und sie gehen Ende des Krieges in die Staaten. Sie verleben wunderschöne Jahre des Luxus' und des Reichtums und schenken zwei Kindern das Leben - bis zum verhängnisvollen Börsenkrach, wo sie ihren gesamten Besitz verlieren. Clayton stirbt durch diese Aufregung an einem Herzinfarkt. Zoya muß wieder ganz von vorn beginnen!
    Um ihre Kinder zu ernähren, tanzt sie in einer Tingel-Tangel-Revue. Als sie durch einen Brand fast ihre Kinder verliert, nimmt sie wieder ihren Adelstitel an, um in einem Modesalon eine unbeschreibliche Karriere zu machen. Und sie gewinnt auch wieder den Mut, einen Mann zu lieben. Doch als die Amerikaner in den zweiten Weltkrieg eintreten, beginnt für sie erneut die Zeit des Bangens und des Betens.


    Mein Fazit: Danielle Steel hat mit diesem Roman wahrlich tief in die Geschichte-Kiste gegriffen. Nichts blieb unberührt, am allerwenigsten die russischen Traditionen. Sehr einfühlsam erzählt sie die Vorgänge der russischen Revolution und die harten Jahre in Paris während des ersten Weltkrieges. Durch diese Schilderungen ist es zuweilen etwas mühselig, das Geschriebene nach zu vollziehen. Auch wurde meiner Meinung nach die Zeit der Flucht und Emigration in Paris zu sehr in die Länge gezogen, welches fast zweidrittel des Buches ausmacht. Aber trotzdem ist es ein typischer Danielle Steel - Roman: Einfühlsam, liebevoll und durchweg mit kleinen kulturellen Anekdoten bespickt.


    Veröffentlicht am 03.10.08!

    Die 12jährige Meggie lebt mit ihrem Vater Mo allein. Während er als "Bücherarzt" für das Familieneinkommen versorgt, lebt Meggie das normale Leben einer Büchernärrin. Ihre Mutter Teresa ist seit 9 Jahren nicht mehr da. Mo erzählt immer, sie ist weit fort gegangen.


    Eines abend taucht eine zwielichtige Gestalt auf: Staubfinger! Meggie wundert sich über diesen Namen! Sofort macht sich Mo wieder auf der Flucht, denn Staubfinger hat Mo gesagt, das Capricorn ihn sucht und das haben will, was Mo hat. Meggie versteht die Welt nicht mehr und wird mißtrauisch gegenüber dem Mann mit den vielen Narben im Gesicht und einem kleinen Marder mit Hörner auf dem Kopf.


    Mo bringt Meggie zu Tante Elinor, einer verschrobenen alten Dame, die ein Haus voller Bücher hat. Auch wenn sie etwas sonderbar erscheint, so weiß sie doch einiges über Bücher. Sie nimmt Mo, Meggie und Staubfinger auf und versteckt bei sich das, was vor Capricorn geheim bleiben soll. Doch es ist bereits zu spät. Die Männer in Schwarz tauchen auf und nehmen Mo und das Buch mit. Meggie, voller Sehnsucht nach ihrem Vater, nimmt mit Elinor und Staubfinger die Verfolgung auf und sie erlebt ihr größtes Abenteuer voller Bücher, Stimmen und neuen Gesichtern!


    Mein Fazit: Dies ist einfach ein wunderbares Buch, wo die Magie des Buches im Vordergrund steht. Mit liebevollen Worten erzählt die Autorin eine Geschichte, die sowohl spannend als auch lehrreich ist. Es ist als Kinderbuch deklariert und ich empfinde es auch so. Denn obwohl rauhe Gewalt bei den dunklen Helden zelebriert wird, so ist es nicht wirklich brutal oder unmenschlich angsteinflößend.


    Die Autorin hat mit Meggie, Mo und Elinor Figuren geschaffen, mit denen sich der Leser jederzeit identifzieren kann. Sie sind einem sympathisch und wachsen einem gleich ans Herz. Umso ergreifender ist die ganze Geschichte und man kann das Buch kaum aus der Hand legen.


    Ich kann es mit gutem Gewissen voll und ganz empfehlen und ich werde mir die zwei anderen Bände zu dieser Trilogie auch noch besorgen!


    Veröffentlicht am 03.10.08!

    Hallo.


    Ich habe das Buch auch gelesen und ich durfte Herrn Fitzek sogar einmal ganz kurz persönlich bei der Autoren-Lesung am 08.09. in Hannover kennen lernen. Eine sehr skurile Show, wer Interesse hat, kann sich einen kleinen Bericht und (leider wackeligen) Fotos ansehen: Klick mich!


    Hier folgt nun meine Rezie:


    Es ist ein Tag vor Weihnachten und ein Professor der Psychologie hat Studenten zu einem Experiment eingeladen. Sie sollen eine Patientenakte lesen. Nur lesen. Aber es ist nicht irgendeine Akte. Es ist die Akte vom Seelenbrecher.


    Schon seit Tagen ist Caspar in der Teufelsbergklinik in Berlin. Er hat sein Gedächtnis vollständig verloren, er weiß noch nicht einmal mehr, wie er selbst heißt. Dr. Sophia Dorn, seine Psychologin und Dr. Raßfeld, der Klinikleiter, betreuen Caspar in der Hoffnung, das er bald sein Gedächnis wieder bekommt.


    Eine Nacht vor dem Heiligen Abend: Und allmählich kehrt sein Gedächtnis zurück. Zudem wird ein Schwerverletzter mit einer klaffenden Wunde am Hals eingeliefert. Das sind die Grundvoraussetzunen für eine grauenvolle Nacht, denn mit diesem neuen Patienten wurde scheinbar "Der Seelenbrecher" eingeliefert. Bereits drei Frauen hat der Psychopath schon auf dem Gewissen und sehr bald setzt er seine Serie in der Teufelsbergklinik fort. Sie werden nicht gefoltert und offensichtlich nicht äußerlich Gewalt angetan. Aber sie sind danach wie eine leere Hülle.


    Caspar ist mit wenigen anderen Patienten und kaum vorhandenen Klinik-Personal durch den Schneesturm in der Klinik eingeschlossen und hat nicht nur mit seinen grauenvollen Erinnerungs-Fetzen, sondern auch noch mit dem Seelenbrecher zu kämpfen, der scheinbar einen nach dem anderen verschwinden läßt.


    Mein Fazit: Spannung pur!


    Sebastian Fitzek hat einen klasse Thriller geschrieben. Schon allein der Anfang des Buches zeigt, welch' grauenvolle Folter der Seelenbrecher bei seinen Opfern anwendet. Dabei versteht man den Anfang erstmal gar nicht und es tauchen viele Fragen auf, die nach einer Antwort schreien.


    Der Autor hat darauf verzichtet, zuviele Personen mit ins Geschehen zu bringen. Das wäre auch fatal gewesen, weil es sonst zu unübersichtlich geworden wäre. Aber die genannten Personen bekamen Tiefe und eine ausgeprägte Persönlichkeit. Und der Roman hat Tempo und Wortwitz. Es spiegelt sich in dem ganzen Roman auch die Persönlichkeit des Autors wider, mit seinem Charme und der Ironie, trotz der grauenvollen Szenen.


    Medizinisch hat Herr Fitzek offenbar sehr gut recherchiert und es wurde auch keine Frage offen gelassen. Es ist sehr verständlich und nachvollziehbar geschrieben. Nur wer der Seelenbrecher ist, das verschleiert er natürlich, obwohl der Leser meinen könnte, den Namen zu kennen. Der Roman ist nur wenig vorhersehbar und das macht die Lektüre wirklich aus. Man findet es heutzutage selten.


    Es ist schon lange her, das ich ein Buch innehalb von vier Tagen ausgelesen habe. Das allein spricht schon für sich. Ich kann es 100% empfehlen und ich werde mir noch die anderen Romane des Autors besorgen.



    Veröffentlicht am 03.10.08!

    Travis Parker steht seit Wochen neben sich selbst. Er hat einen fatalen Fehler begangen und muss nun eine Entscheidung treffen, die ihm niemand abnehmen kann. Während er versucht, einen Weg für sich zu finden, erinnert er sich an die Zeit zurück, als er die große Liebe seines Lebens kennen lernte ...


    Sie waren Nachbarn, Travis und Gabby. Und noch eine Gemeinsamkeit hatten sie: Sie hatten beide einen Hund. Und genau diese Tatsache führte dazu, das sie sich näher kennen lernten. Travis ist nämlich Tierarzt und Gabby hatte eine trächtige Hündin. Außerdem glaubte sie, sein Hund Moby wäre für dieses Desaster verantwortlich.


    Travis war ein Lebemann. Er genoss sein Leben, beherrschte mehrere Sportarten und war gern aktiv. Sein Beruf als Tierarzt erlaubte es ihm, nur vier Tage die Woche zu arbeiten und den Rest einfach zu genießen im Küstenstädtchen Beaufort in North Carolina. Er war ein sehr geselliger Mensch und hatte oft Besuch von seinen Freunden und deren Frauen und Kinder. Er selbst legte nicht sehr viel Wert auf eine feste Bindung. Er vermißte nicht wirklich was und war froh, sein Leben so leben zu können.
    Gabby hingegen war seit vier Jahren in einer festen Beziehung. Sie liebte Kevin, aber dennoch fragte sie sich oft, wie es zwischen ihnen weiter gehen könnte. Er war kaum da und kümmerte sich auch ansonsten mehr um sich selbst als um sie.


    Gabby und Travis begegneten sich zunächst als Nachbarn. Doch dann benötigte sie seine Fachkompetenz als Tierarzt. Und als dann das nächste Wochenende anstand und Kevin sie wieder mal allein ließ, war es nur natürlich, das Travis sie zu einem Ausflug eingeladen hat. Obwohl Gabby sich dagegen wehrte, konnte sie es nicht verhindern, sich in ihn zu verlieben. Wäre da nicht noch Kevin ...


    Mein Fazit:


    Und wieder hat Mr. Lovestory ein wunderschönes Buch geschrieben. Ich habe es regelrecht verschlungen. Zwischendurch hatte ich zwar das Gefühl, das es sich etwas in die Länge ziehen würde, aber das waren dann wirklich nur kurze Augenblicke. Mit dem gleichen Fingerspitzengefühl und Sensibiltät hat Mr. Sparks die Geschichte um Travis und Gabby geschrieben wie bei seinen anderen Romanen. Es berührt den Leser, was dort in der Geschichte steht und ich persönlich war vollkommen weg von dieser Welt.


    Die Figuren haben Tiefgang, eine ausgeprägte Persönlichkeit und jede/-r kann sich damit wohl identifizieren, mehr oder weniger. Und mit malerischen Worten hat der Autor auch wieder seine Heimat beschrieben, als würde man mitten drin sitzen. Toll, ich bin wieder total hin und weg.


    100%ige Empfehlung von mir.

    Schottland 1666: Duncan Cruachan lebt als schottischer Laird im Hochland und ist ein treuer Anhänger der Königin Maria Stuarts. Er ist bereits einer Frau versprochen, doch diese liebt er nicht. Als er gerade verfolgt wird von den Gegnern der Königin, rettet er sich in den See Glen-Mal-Loch und reist unbeabsichtigt ins 21.ste Jahrhundert.


    Anna Wheeler, eine junge und erfolgreiche Schauspielerin, hat sich zur Vorbereitung auf ihre nächste Rolle in die schottischen Highlands zurück gezogen. Als sie jedoch erfährt, das ihr Freund Bruce Hardman sie betrogen hat, gerät sie nach einem Streit in ein Gewitter und findet Zuflucht in einer kleinen Hütte am Glen-Mal-Loch. Dort trifft sie auf Duncan Cruachan. Gleich fällt ihr auf, wie sehr er sich von ihr unterscheidet. Er ist sehr altertümlich angezogen, er spricht sehr komisch und seine Erzählungen, er käme aus dem Schottland zur Zeit der Königin Maria Stuart, läßt Anna daran zweifeln, ob wirklich alles in Ordnung mit ihm ist. Jedoch belehren sein Verhalten und seine Reaktionen auf die technischen Errungenschaften sie eines Besseren. Dennoch glaubt sie ihm nicht.


    Duncan muss zurück in seine Zeit, um seinem Treueschwur gegenüber der Königin Folge leisten zu können. Als er in den See zurückgeht und hoffe, in seine Zeit zurückzufinden, folgt Anna ihm und gerät ebenfalls in den Sog der Zeit. Anna erkennt, das Duncan die Wahrheit gesagt hat und muss sich nun in seiner Zeit zurecht finden. Und nicht nur das, ihr Wissen über Maria Stuart und das Leben soll Duncan helfen, die Königin vor einer Tragödie zu bewahren.


    Sie verliebt sich in den riesigen Schotten und weiß nicht, ob ihre Liebe eine Chance hat. Denn sie fühlt sich in seiner Zeit nicht wohl und möchte nach der erfolgreichen Mission wieder ins London der heutigen Zeit.


    Mein Fazit: Dies ist mein zweiter Zeitreise-Roman, den ich gelesen habe. Obwohl ich dem Genre nicht so sehr zugetan bin, hat mir dieser Roman ausgesprochen gut gefallen.


    Die Autorin hat sehr gut recherchiert. Viele kleine Dinge sind eingeflochten in die Geschichte, die man nur wissen kann, wenn man sich intensiv mit dem altertümlichen Schottland beschäftigt hat. Und die Geschichte um Maria Stuart ist schon sehr ausgefeilt. Auch hat die Autorin es geschafft, die Gegensätzlichkeiten der Zeiten gut darzustellen. Sprachstil, Kleidung und Lebensweisen sind schön hervorgehoben!


    Flüssig und glaubhaft wird die Geschichte um Duncan und Anna erzählt und zum Schluss wurde es richtig spannend. Dabei konnte man es nicht vorhersehen, wie es ausgeht. Auch ein Pluspunkt, den ich unbedingt hervorheben möchte.


    Ein Roman, den ich unbedingt empfehlen möchte. Vielleicht finde ich dadurch ja doch mehr Gefallen an diesem Genre.


    Veröffentlicht am 03.10.08!