Beiträge von ElkeK

    Inhaltsangabe:


    Martin von Bergen's Eltern sterben, als er 17 Jahre alt ist. Doch um das Unternehmen zu übernehmen, hat sein Vater testamentarisch festgelegt, das Martin ein Auslandsstudium in Betriebswirtschaftslehre studieren soll. Sein Vormund schickt ihn somit nach Belfast.


    Schon gleich bei der Ankunft lernt er Sean kennen, einen irischen Black Taxi-Fahrer. Sean ist es auch, der ihn auf die Probleme im Land hinweist. Und als er wenig später selbst Opfer eines Bombenattetats wird, merkt Martin, wie tief der Hass zwischen den Loyalisten und Nationalisten ist. Er wird von Sean's Familie gesund gepflegt und verliebt sich dabei in Sarah, Sean's Schwester.


    Doch diese Liebe währt nicht lang und Martin muss sich damit auseinander setzen, was er mit seinen Gefühlen der Trauer, Wut und Hass anstellen soll. Da kommt ihm ein junger Schotte mit einer großartigen Idee gerade recht und gemeinsam versuchen sie, ein Projekt zu starten, das gerade den jahrzehntelangen Hass überbrücken soll. Aber wird es ihnen auch gelingen?


    Mein Fazit:


    "Black Taxi" ist ein sehr bewegendes Buch. Die Geschichte um Martin, der nicht nur das erste Mal so etwas wie eine Familie erfährt, sondern sich auch noch tief in Sarah verliebt hat, ist auch deshalb sehr tragisch, da seine Argumente zur Überwindung aller Probleme sehr logisch und vernünftig klingen, aber bei den entsprechenden Personen kein Gehör finden.


    Er ist in Belfast ein Ausländer und wird ungewollt zwischen die Fronten geschubst. Er fühlt sich der Gewalt und dem Hass hilflos gegenüber, dennoch lässt er nichts unversucht, um seinen besten Freund von der Richtigkeit seiner Argumente zu überzeugen.


    Mich haben viele Seiten in diesem Buch bewegt, der Abschied von Sarah und auch das gemeinsame Projekt. Sehr berührend und eindringlich hat der Autor Martins Gefühle ausgedrückt, ohne das es kitschig wirkt. Auch wenn das Ende traurig war, so hat es mich nicht sonderlich überrascht; in meinen Augen ist es richtig und logisch.


    Sean's Familie und auch sein französischer Freund Jean-Luc waren für mich sympathische Figuren und begleiteten Martin auf unterschiedliche Weise. Mich hat sehr beeindruckt, welch' unterschiedliche Sichtweisen sie hatten und unterbreiteten mir als Leserin die ganze Palette der Problematik. Letztendlich machte es mich sogar neugieriger und ich bekann einiges über diesen Komflikt im Internet nachgelesen.


    Was ich nicht so gut an diesem Buch empfand, waren die langen Absätze. Das war für mich zuweilen anstrengend zu lesen und hat mich schon mal im Lesefluss gestoppt.


    Das Buch ist lesenswert und regt zum Nachdenken an, von mir bekommt es 4 von 5 Sternchen.


    Veröffentlicht am 07.10.09!

    Eigene Inhaltsangabe und Meinung:


    Helen ist 18 Jahre alt und liegt nach einer Not-OP im Anal-Bereich auf der proktologischen Abteilung. Ihrer Langeweile ist es zu verdanken, das sie sich Gedanken um ihren Körper, ihr Liebesleben und um die gescheiterte Beziehung ihrer Eltern macht.


    Einzig Robin scheint ihr Herz zu erwärmen, dem sie nicht nur ihre Avokado-Zucht zeigt, sondern auch noch bittet, Bilder von ihrer Verletzung zu machen. Als alle Bemühungen, ihre Eltern in irgendeiner Forum zusammen zu führen, nicht fruchten, fügt sie sich selbst allergrößte Schmerzen zu, was dann wieder in einer Not-OP endet. Doch ihre Eltern hat sie damit immer noch nicht zusammen geführt.


    Mein Fazit:


    Dieses Buch war ein Spontan-Kauf und ich überlege immer noch, ob ich es bereue oder nicht.


    Als allererstes möchte ich betonen, das man dieses Buch -meines Erachtens nach- nicht ernstnehmen kann. Helen presentiert sich als 18-jähriges Mädchen mit ausschweifenden Erfahrungen im Sexual-Leben. In meinen Augen ist es eher eine Rebellion gegen die Eltern, denn sie sind schon seit langem geschieden und sprechen nicht mehr miteinander. Einige Auszüge aus ihren Kindheits-Erinnerungen belegen, das auch die Mutter wohl nicht damit klar kam.


    Die allgemein gültigen Hygiene-Vorschriften lehnt sie komplett ab und macht sich einen Spaß daraus, andere zu schockieren. Obwohl man jetzt denken könnte, sie hat kein Schamgefühl - doch das hat sie wohl. Aber es paßt einfach nicht zusammen.


    Dieses Buch birgt einige Widersprüche und es ist mir auch unerklärlich, wie man da eine Sterilisation noch mit anführen kann. Das paßt nicht zum Wesen des Mädchens, schon gar nicht in dem Alter. Ich frage mich immer noch, was die Autorin damit erreichen möchte. Mich stieß es teilweise ab und vieles war schlichtweg nicht nachvollziehbar! Die Fäkalsprache hat mich ebenso abgestoßen, aber das gehörte zu Helen.


    Insgesamt kann ich das Buch nicht empfehlen und mir ist schleierhaft, wie man ein solches Buch vermarkten konnte. Es bekommt 1 von 5 Sternen!


    Veröffentlicht am 07.10.09!

    Inhaltsverzeichnis:


    Gilbert Grape lebt mit seiner Familie in der kleinen Stadt in Endora. Seine Mutter ist extrem schwergewichtig und hat seit Jahren (seit ihr Mann sich das Leben genommen hat) das Haus nicht mehr verlassen. Seine 34jährige Schwester Amy ist Lehrerin an der Grundschule und kümmert sich um den Zusammenhalt der Familie. Sein kleiner Bruder Arnie ist schwachsinnig und eigentlich sollte er nach Meinung der Ärzten schon längst gestorben sein. Und die pubertäre Ellen kämpft mit allen Mitteln um ihre eigene Identität. Gilbert selbst arbeitet im kleinen Lebensmittelladen von Mr. Lansom und hat seit sieben Jahren eine Affäre mit der Gattin des einzigsten Versicherungsagenten von Endora. Die älteren Geschwister Larry und Janice kommen nur einmal im Jahr nach Hause, wenn Arnie einen weiteren Geburtstag feiert. Ansonsten schicken sie nur Schecks, um die Familie finanziell zu überstützen.


    Einige Wochen vor Arnie's 18.ten Geburtstag kommt nach Endora ein junges Mädchen, das allen den Kopf zu verdrehen scheint: Becky. Sie kommt aus Minnesota und besucht ihre Großmutter. Obwohl sie erst 15 Jahre alt ist, kämpft Gilbert um ihre Gunst.


    Gilbert beginnt zu erkennen, das er sich aus seinem Leben mehr vorgestellt hat und beginnt sich allmählich Gedanken um die Zukunft zu machen. Innerhalb weniger Tage ist sein Leben nicht mehr das, was es mal war.


    Mein Fazit:


    Ich habe mich etwas durch den Roman gequält. Ausnahmsweise hat mir der Film von diesem Buch besser gefallen. Es war mir einfach zuviel Sex und die Handlungsweisen der Protagonisten waren für mich teilweise unverständlich. Allerdings schaffte der Autor es letztendlich zum Schluß noch, einen Familienzusammenhalt der Grapes darstellen.
    Meiner Meinung nach ist das Buch nicht so besonders, wer aber ein Liebhaber von schrillen und tragikkomischen Familiengeschichten ist, sollte es sich nicht entgehen lassen.


    Veröffentlicht am 05.04.09!

    Inhaltsangabe:


    Cooper Winslow ist eine Hollywood-Legende. Mit seinen siebzig Jahren hat er genauso eine Anziehungskraft auf Frauen wie mit dreißig und so lebt er auch im Alter als Playboy mit jungen Bunnys in seinem mondänen Haus, seinem "Landsitz" und genießt es in vollen Zügen mit gutem Essen, guter Kleidung und Charme!


    Doch nur die wenigsten wissen um seine finanzielle Misere: Er ist so gut wie Pleite! Schon seit Jahren hatte er keinen Film mehr gedreht und väterliche Rollen liegen ihm einfach nicht. Es paßt nicht ins Image eines Playboys. Und die gelegentlichen Werbeauftritte brachten ihm nicht die nötigen Mittel ein, die er zur Unterhaltung seines Anwesens benötigte. So schlägt ihm Abe, sein Steuerberater vor, Teile seines Hauses zu vermieten.


    Obwohl er sich gegen die Zwangsmaßnahmen streubt, die seine finanzielle Lage fordert, akzeptiert er zwei Mieter: Mark und Jimmy! Mark wurde vor ein paar Wochen von seiner Frau verlassen wegen eines anderen und Jimmy trauert um seine verstorbene Frau, die den Kampf gegen den Krebs verloren hatte!


    Zu guter Letzt lernt Cooper die junge Ärztin Alex kennen, die ihren Beruf nicht nur liebt und gut aussieht, sondern eine reiche junge Frau ist. Cooper beginnt mit ihr eine Beziehung, doch er kann sich nicht entschließen, ob er diese Frau heiraten möchte, schließlich war er ein Leben lang ein freier Mensch! Wie wird er aus seinem finanziellen Fiasko heraus kommen? Und welche Menschen werden noch in sein Leben treten?



    Mein Fazit:
    Ich konnte es kaum erwarten, diesen Roman in die Finger zu kriegen. Wie lange haben wir auf neuen Lesestoff gewartet? Nun habe ich den Roman gelesen und ich habe gemischte Gefühle!


    Mir war die Person Cooper sehr unsympathisch, aber das war wohl von der Autorin so beabsichtigt! Allerdings ist schwer vorstellbar, das ein Mann in dem Alter sich noch ändern kann. Meist kommen solche Veränderungen in jüngeren Jahren! Egal, die Wandlung ist nachvollziehbar und auch glaubhaft!


    Ab der Hälfte des Romanes weiß man allerdings schon, wie das Buch ausgeht. Es erinnerte mich oft an "Verborgene Wünsche", wo einige verschiedene Menschen zusammen gewürfelt werden und heraus kommen drei Paare!


    Und natürlich spielte sich der Roman wieder mal in der Liga der oberen zehn Tausend ab, ein weiterer Minus-Punkt! Ansonsten war der Roman nicht schlecht! Aber es gibt auch Bessere ...


    Veröffentlicht am 05.04.09!

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    Elementare Geheimnisse (2000)
    von Antje Grüger


    Verlag: Libri - Book On Demand
    Seitenanzahl: 115
    ISBN-10: Keine Angabe
    ISBN-13: Keine Angabe


    Inhaltsangabe:


    Die Autorin Antje Grüger beschreibt in ihrem Erstlingswerk viele mystische Kurzgeschichten mit einer gehörigen Portion Erotik, dabei bedient sie sich der Hetero- wie auch Homosexualität. Die behandelt die grundlegenden Elemente Wasser, Wind, Feuer und Erde. Auch Drachen kommen in ihren Kurzgeschichten vor und bringen einen Hauch von Abenteuer mit in die Geschichten.


    Mein Fazit:


    Ich persönlich habe das Buch abgebrochen. Die Begründung liegt in der zu häufig auftauchenden Erotik. Wenn man bedenkt, das die eine oder andere Geschichte nur vier Seiten lang ist, ist es schon sehr häufig bei insgesamt 115 Seiten. Die Gedichte, die auftauchten, sind teilweise in englisch oder eben in einer sehr mystischen Schrift abgedruckt, das ich persönlich Mühe hatte, sie zu entziffern.


    Letztendlich mangelte es mir einfach am Bezug zu den einzelnen erzählenden Personen. Sie hatten keinen Tiefgang, oftmals keinen eigenen Namen und es war eben immer wieder dieser Sex, der in meinen Augen manchmal die Handlung störte, gelegentlich auch die Handlung förderte.


    Insgesamt gesehen bekommt das Werk 2 von 5 Sternen.


    Veröffentlicht am 05.04.09!

    Zitat

    Er war in Nepal verschollen: Am Abend ihrer Verlobung erreicht Sophie die Nachricht, dass ihr erster Mann gefunden wurde - lebend. Schnell flammt die alte Leidenschaft zwischen ihnen wieder auf, aber Sophies Mißtrauen wächst. Jay erinnert sich zwar an viele intime Details, doch sein Verhalten ist völlig verändert. Liebt sie einen fremden Mann, einen Betrüger?


    Quelle: Klappentext


    Mein Fazit:


    Ich habe den Klappentext als Inhaltsangabe genommen. In zwei Wochen habe ich 120 Seiten geschafft. Sicher lag es auch am Streß, das ich nicht soo viel lesen konnte (PC-Probleme, Erkältung, etc.), aber hätte mich das Buch wirklich gefesselt, hätte ich es auch irgendwie gelesen bzw. mir die Zeit genommen.
    Leider ist mir die Handlung so unverständlich, die Handlungsweisen der Protagonisten noch unverständlicher und die ganze Geschichte ist so unglaubwürdig, wie sie von der Autorin dargestellt wurde. Man kann mir sicher keiner Phantasielosigkeit vorwerfen, aber bei diesem Buch hat sie kläglich versagt. Ich habe die Heldin nicht verstanden. Würde mein Mann nach fünf Jahren wieder kommen, würde ich mit ihm reden wollen, würde alles erfahren wollen, was passiert ist etc. Aber ich bin da wohl etwas eigen, denke ich mir.


    Veröffentlicht am 04.04.09!

    Inhaltsangabe:


    Kairo im November 1943: Der deutsche Geheimdienst hat Informationen darüber, das sich der amerikanische Präsident Roosevelt und der englische Premierministier Churchill in Kairo zu einem geheimen Treffen zusammen finden wollen, um über den weiteren Kriegsverlauf -insbesondere die geplante Invasion in Frankreich- zu beraten.


    Heinrich Himmler und Walter Schellenberg planen einen Himmelfahrtskommando, um ein Attentat auf die damals mächtigsten Staatsmänner der Welt verüben zu lassen. Anführer der Gruppe ist Jack Halder, ein ausgezeichneter Agent mit amerikanischen Wurzeln. Seine Begleitung, die reizende Halbjüdin Rachel Stern, kennt er schon aus früheren Tagen. Sie haben zusammen bei den Pyramiden von Gise an Ausgrabungen teilgenommen.


    Der Gegenspieler dieses Himmelfahrtkommandos ist Harry Weaver. Harry ist der beste Freund Jacks gewesen und war ebenso wie er in die bezaubernde Rachel Stern verliebt. Er hat die Aufgabe, diese Gruppe aufzuspüren und zu stoppen. Es beginnt ein Katz- und Mausspiel sondergleichen, wo es im Grunde nur Verlierer gibt ...


    Mein Fazit:


    Ich glaube, das war mein erster Agenten-Thriller, den ich gelesen habe. Und dann gleich ein 740-Seiten-Wälzer.


    Die ersten 200 Seiten waren flott zu lesen. Man hat aus vielen Filmen die Bilder vor Augen, die der Autor in diesem Buch beschreibt, drei junge Menschen, voller Ideale und Lebensträume und sie genießen eine tolle Zeit miteinander. Die Liebe der beiden Männer zu dieser jungen Frau war greifbar und berührend. Die drei Personen haben Tiefgang und sind starke Persönlichkeiten und dennoch unendlich verletzlich.


    Dann folgte die Erzählung zu den Vorbereitungen des Attentats und da wird schon ein bißchen der Spannungsbogen gedämpft. Meines Erachtens nach hat der Autor viele Dinge beschrieben, die für den späteren Verlauf nicht relevant waren. Wenn sie relevant waren, ist er viel zu sehr auf die Details eingegangen. Viele Dinge hätte er dann in der Nacherzählung berichten können.


    Erst die letzten 150 Seiten haben dann wieder an Spannung zugenommen, wo es wirklich auf das bevorstehende Attentat zu ging. Da nahm es deutlich an Tempo zu und da machten die vielen Ortssprünge auch Sinn. Alles fügte sich dann zu einem ganzen Bild zusammen und als Leserin konnte ich dann das Buch auch nicht mehr aus der Hand legen. Ich musste wissen, ob meine Vermutungen über Rachel Stern wirklich stimmten oder nicht.


    Beim Lesen hatte ich oft ein klares Bild vor Augen. Es wäre ein toller Stoff für einen hochkarätigen Film. Ich wäre jedenfalls dabei, wenn er in die Kinos käme. Das Buch ist für mich trotz der Längen 3,5 von 5 Punkten wert.


    Veröffentlicht am 04.04.09!

    Leonardo DiCaprio - Dieser Name steht für Jugend, für Charme, für Witz und Lebensfreude. So ungewöhnlich der Name auch ist, so ist dieser Mensch, der dahinter steckt.


    In diesem wunderschönen Band über das Leben von Leonardo DiCaprio gibt es viele tolle Aufnahmen des inzwischen erfolgreichsten Schauspielers Hollywoods. Das Buch handelt eher oberflächlich über das Leben von Leo, gibt einige Eindrücke über seine Arbeiten mit seinen Kollegen und einige Interview-Fetzen mit Leo.


    Das beeindruckendste daran sind die Bilder und an diesen kann man sich gar nicht satt sehen!


    Es war als Weihnachtsgeschenk für Uwe vorgesehen, der auch ein großer Fan dieses tollen Schauspielers ist (inzwischen teilen wir wohl schon die Leidenschaft), aber leider ging viel viel schief, was mitunter an der Dreistigkeit des Verkäufers lag. Dennoch ist es nun - genau einen Monat nach Bestellung - endlich da und ich habe mir dieses Buch gestern abend "gegönnt".


    Veröffentlicht am 04.04.09!

    Inhaltsangabe:


    J.M.G. Le Clézio erzählt in diesem Büchlein die Geschichte von seinem britischen Vater, der jahrzehntelang in Afrika als Kolonialarzt ein aufregendes wie einfaches Leben führte. Im Alter von acht Jahren lernt Jean ihn kennen, als er mit seiner Mutter und seinem Bruder nach dem Krieg in Afrika einkehrt.


    Afrika bedeutete für ihn selbst ungebändigte Freiheit, für seinen Vater Schönheit von der reinen Natur. Im Laufe der Zeit jedoch kehrt Verbitterung bei dem Vater ein und der Autor versucht, dies mit seinen Worten zu begründen und zu durchleuchten.


    Mein Fazit:


    Ich muss gestehen, das ich anfangs Probleme hatte, in dieses Buch reinzukommen. Der Autor ist oft in der Zeit hin- und her gesprungen. Nur allmählich bekam ich ein Bild von dem Vater, der voller Respekt gegenüber Afrika war, aber dennoch eine ungeheure Strenge an den Tag legte, was die Erziehung seiner Söhne anging.


    Die Mutter, jahrelang von ihrem Mann getrennt, erzog ihre Söhne trotz ihres Trotzes mit Liebe und Sanftmut. Die Zeit in Afrika war für den Autor die prägendste Zeit seines Lebens und das wird mit jeder Zeile deutlich spürbar. Gegen Ende des dünnen Buches empfand ich schon etwas Wehmut, nun wollte ich den Herrn doch etwas näher kennen lernen.


    Das Buch bekommt 3,5 von 5 Punkte.


    Veröffentlicht am 15.03.09!

    Inhaltsangabe:


    Van Diemen's Land ist das spätere Tasmanien, wo englische Gefangene in der Mitte des 19.ten Jahrhunderts deportiert wurden, um den Siedlern beim Aufbau der australischen Kolonien zu helfen. Unter diesen Gefangenen waren auch Sean Shanahan, Angus McLeod, George Smith, Willem Rothery und Lester Harris. Auf Van Diemen's Land war das berüchtigte sichere Gefängnis Porth Arthur! Eine Flucht war nahezu unmöglich.


    Lester Harris war in England ein erfolgreicher Farmer, der sein Temperament nicht zügeln konnte. Seine Frau Josetta war ihm hörig und folgte ihm mit der kleinen Tochter Louise, um in Australien eine neue Farm aufzubauen.


    Alle anderen Gefangenen hatten oftmals kleinere Vergehen begangen, sich gegen die industriellen Machthaber aufgelehnt oder sich für bessere Arbeits- und Lebensbedingungen in ihrem Heimatland eingesetzt. Sie alle (bis auf Lester Harrs) finden sich auf der Farm von Barnaby Warboy wieder.


    Barnaby Warboy lebte einst auf Jamaica, wo er eine Plantage besaß. Als seine Frau verstarb und der gesamte Besitz auf seine Söhne Harold und Jubal übergehen sollte, räumte er die Konten leer und machte eine Weltreise, die schließlich bei Van Diemen's Land endete. Mit Hilfe der Gefangenen baut er sich eine neue Existenz auf und findet seinen Platz in der Gesellschaft.


    Allerdings beginnt sich alles zum Negativen zu verändern, als Jubal Warboy mit seiner Familie plötzlich auftaucht und Barnaby das Leben schwer macht. Jubal Warboy gibt sich als Gottesfürchtiger Mann aus, dabei berührt er die etwas naive und dümmliche Tochter Penn. Und Meredith Warboy ist eher mit einer Furie zu vergleichen als mit einer liebreizenden Gattin und Mutter.


    Die Situation um die Gefangenen und Barnaby Warboy spitzt sich zu, als festgestellt wird, das Penn schwanger ist. Sie bezichtigt Angus McLeod angeblich der Vergewaltigung, doch dieser beteuert natürlich, das er sie nicht angerührt habe, trotz seiner glühenden Liebe zu dem Mädchen. Es tritt eine Situation ein, die das Leben aller Beteiligten grundlegend verändert.


    Mein Fazit:


    Das Buch hat über 637 Seiten. Im Nachhinein kommt es einem nicht so vor. Die Geschichte um die Flüchtlinge beginnt ziemlich holperig, weil viele Personen erwähnt werden, aber dann auch wieder in der Versenkung verschwinden. Es ist ziemlich lange unklar, wer eigentlich die Hauptfigur in diesem Roman ist. Am Ende weiß man es!


    Lange Zeit dümpelt die Geschichte auch um diese Farm und ihre Gefangenen. Es erschien einen Sinn zu ergeben und auch jetzt noch habe ich einige offene Fragen. Sie werden wohl nie beantwortet.


    Allgemein betrachtet ist dies für mich kein Spitzenroman, aber es gibt auch schlechtere. Ich stehe dem eher mit gemischten Gefühlen gegenüber. Die Spannung baute sich sehr langsam aber stetig auf, ein großes Pluspunkt. Ein Minuspunkt hingegen sind die vielen vielen Zeitsprünge und die vielen Personen, die offenbar nur am Rande eine Rolle spielen, aber mehr Raum einnehmen, als sie eigentlich sollten (aus meiner Sicht zumindest). Ich nehme aus diesem Roman aber sehr viel Wissen mit, immerhin weiß ich nun, wie Tasmanien zu seinem Namen kam und wo es überhaupt ist. Der Leser lernt sehr viel Allgemeinwissen dazu. Schon allein deshalb ist es wert, gelesen zu werden.


    Veröffentlicht am 15.03.09!

    Inhaltsangabe:


    Tom Sanders ist Anfang vierzig, hat eine erfolgreiche und attraktive Frau, zwei bezaubernde Kinder und einen ausgefüllten Job. Schon seit Wochen geht das Gerücht um, das er zum Vizepräsident der DigiCom befördert werden soll, wenn die geplante Fusion klappt.


    Aber es kommt nicht dazu: Vizepräsidentin wird die attraktive und kühle Meredith Johnson, protegiert vom Präsidenten selbst. Nun hat Tom eine Frau als Boss. Aber das ist nicht das Schlimmste. Vor vielen Jahren war er mal eine kurze Zeit mit ihr zusammen. Und sie lässt ihn spüren, das sie sich daran erinnert, von der ersten Sekunde an.


    Gleich am ersten Tag bittet Meredith Tom zu einem Treffen nach Feierabend, um eine wichtige Sache zu besprechen. Tom geht ohne irgendwelche Hintergedanken zu dieser Besprechung und es kommt, wie es kommen muss. Meredith beginnt ihn sexuell zu nötigen. Er kann sich ihren Reizen kaum erwehren, dennoch sagt er ihr immer wieder, das er nicht will und er verheiratet ist. Doch sie ist nicht zu bremsen.


    Als Tom in einem Moment seinen kühlen Kopf zurück bekommt, zieht er sich von ihr zurück, woraufhin sie einen Tobsuchts-Anfall bekommt. Tom Sanders will die Sache vergessen und fährt nach Hause. Seiner Frau sagt er nichts, um die Pferde nicht scheu zu machen.


    Am nächsten Tag wird Tom jedoch eines besseren belehrt: Meredith Johnson hat den Vorfall gemeldet und bittet darum, das Sanders versetzt wird. Doch Tom wehrt sich dagegen. Das Management versucht Tom zu einer gütlichen Einigung zu bewegen, aber der spürt, das eigentlich noch eine ganz andere Sache dahinter steckt und beauftragt Rechtsanwältin Fernandez mit der Vertretung seiner Interessen. Und nur mit Hilfe eines inkognito agierenden Freundes kommt er -fast schon zu spät- auf die wahren Hintergründe dieses Skandals.


    Mein Fazit:


    Das ist eines meiner wenigen Re-Reads in meinem Leben. Ich habe diesen Roman vor Jahren schon gelesen und ich weiß überhaupt nicht, wo das Buch dazu abgeblieben ist. Kürzlich erst habe ich den Film mit Michael Douglas und Demi Moore gesehen und bin nach wie vorbegeistert von der Geschichte.


    Dieser Roman beruhgt auf Tatsachen, das habe ich im Postsciptum des Buches nachlesen können. Zwar wurden die Namen und auch die Geschichte etwas verändert, um die wahren Personen zu schützen. Das es solche perfiden Machtspielchen wirklich gibt, ist für mich schon sonderbar. In der Hinsicht scheine ich wohl etwas naiv zu sein.


    Die Geschichte beginnt langsam. In den ersten 100 Seiten wird viel von Tom Sanders' Leben und seine Arbeit bei DigiCom erzählt und natürlich die Fusion zweier Firmen. Und da kaute ich mich auch schon ein bißchen durch, verlor manchmal den Faden. Doch sobald dem Leser klar wird, das Sanders sich diese Sache nicht gefallen lässt, wird es spannend. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen, obwohl ich den Film erst kürzlich gesehen habe und den Kern der Geschichte kannte.


    Dieses Buch handelt nicht nur von sexueller Nötigung, sondern wie sehr Sex auch als Druckmittel benutzt wird, wie sehr man einen Menschen damit manipulieren kann. Denn es ist ja in der heutigen Zeit immer noch so, das Sex eben nur zwischen zwei Personen stattfinden und somit nie klare Beweise vorliegen. Und die Regel ist immer noch so, das eher den Frauen als den Männern geglaubt wird.


    Ich kann dieses Buch empfehlen und ich habe es mit großer Freude gelesen. Es bekommt 5 von 5 Sternen von mir.

    Inhaltsangabe:


    Dieser Titel "Sag niemals adieu" beruht in dieser Geschichte auf ein Versprechen, das sich zwei junge und liebende Menschen einander an der Ostküste der USA geben. Michael Hillyard und Nancy McAllister begleiten einander das Leben und sind durch eine tiefe Liebe und Seelenverwandtschaft miteinander verbunden.
    Einzig Marion Hillyard, Michaels Mutter und Vorsitzende eines hiesigen Imperiums, mißbilligt diese Liebe. Sie glaubt, Nancy wäre dem Stande nicht gerecht und verwehrt ihrem Sohn den Segen, als er ihr eröffnet, daß er Nancy heiraten will. Er brennt mit ihr und einem Freund durch. Doch das Schicksal gewährt ihnen dieses Glück nicht: Sie erleiden einen schweren Unfall.
    Während der Freund und Michael glimpflich davon kommen, wird Nancys Gesicht vollkommen zerstört; nur ein Wunder kann ihr helfen. Marion Hillyard, kaltherzig und ohne Mitgefühl, sieht ihre Chance, der Liebe ein Ende zu setzen und bietet Nancy die Chance auf ein neues Gesicht und damit auch ein neues Leben an, aber ohne Michael. Nancy sieht darin die einzigste Möglichkeit, nach dem Unfall ein menschenwürdiges Leben zu führen und nimmt das Angebot an.
    Nur durch viele Operationen, die der renomierte Schönheitschirurg Peter Gregson an der Westküste durchführt, erhält sie ein neues Gesicht und sie gewinnt neuen Lebensmut. Doch die Sehnsucht nach Michael, der sich in New York rückhaltlos in seine Arbeit stürzt, bleibt. Als sie schließlich auch ihren Namen ändert, scheinen nun sämtliche Brücken zur Vergangenheit eingebrochen, wäre da nicht noch dieses eine Versprechen ...


    Mein Fazit:


    Es ist ein fesselnder Liebesroman ganz im klassischen Sinn. Es gibt zu diesem Moman nicht mehr zu erzählen, man muss es einfach lesen. Er ist spannend bis zur letzten Seite.


    Veröffentlicht am 05.03.09!

    Inhaltsangabe:


    ]Christy Burne lebt mit seiner Familie in Nova Scotia, Kanada. Er züchtet dort Weihnachtsbäume, die er dann jedes Jahr an die reichen Leute in New York verkauft. Seit seine Frau Mary gestorben ist, erzieht er die Kinder Danny und Bridget allein.


    Letztes Jahr hatte Danny Christy eröffnet, das er erstmal studieren will. Er will Meteorologe werden, um seinen Vater mit genaueren Wettervorhersagen bei der Farmarbeit helfen zu können. Viele Unfälle sind wegen plötzlichen Wetterumschwungs geschehen.
    Vater und Sohn hatten sich gestritten und nach einem Handgemenge war Danny schließlich geflüchtet in die tiefen Schluchten von New York.


    Ein Jahr lang hatte Christy jeden Tag an Danny gedacht. Danny indes war in der Obhut von Catherine. Catherine ist seit drei Jahren Witwe und sie trauert noch tief um ihren verstorbenen Mann Brian. Sie hat Danny auch ermöglicht, für sie zu arbeiten, um so ein paar Dollar anzunehmen. Gelegentlich hat er auch in der Bibliothek gearbeitet, sich Bücher über Meteorologie durchgelesen und sich weitergebildet, um ein Stipendium bekommen zu können.


    Auch in diesem Jahr kommt Christy mit Bridget, um in New York Chelsea seine Weihnachtsbäume zu verkaufen. Und nach der harten Arbeit geht er los und sucht seinen Sohn. Er vermißt ihn unendlich und sorgt sich tief um ihn.


    Wird die Familie wieder vereint sein? Wird Catherine endlich ihre Trauer überwinden können?


    Mein Fazit: Ich habe es mir ein bißchen schwer getan mit diesem Buch. Es troff einfach zu sehr nach Schmalz. Es war bis zu einem gewissen Grad auch schön, aber mir war es definitiv zuviel!


    Die Geschichte um Danny, Bridget und Christy dagegen fand ich schon tragisch, aber auch spannend. Das allein hätte das Buch wirklich zu einem Weihnachtsbuch gemacht, der Schmalz dabei war überflüssig.


    Dennoch nett zu lesen und eine wunderschöne Liebesgeschichte!


    Veröffentlicht am 05.03.09!

    Inhaltsangabe:


    Ramona Williams ist 25 Jahre alt und ist am Zenit ihrer Karriere. Sie bringt gerade wieder ein neues Album raus, hat eine Tournee im Auge und glaubt, nun endlich zu Hause zu sein, zumal sie aus einem zerrütteten Elternhaus stammt und ihre Mutter stark an Alkoholismus erkrankt ist.


    Gerade denkt sie, es ist alles im Lot, taucht Brian Carstairs im Studio auf. Und ganz unverblümt teilt er ihr mit, das er mit ihr sprechen müsse. Ramona ist hin- und hergerissen.


    Bereits vor fünf Jahren waren Brian und sie ein Paar gewesen. Doch sie konnte ihm nie rückhaltlos vertrauen und somit hatte er sie plötzlich und ohne weitere Worte verlassen. Ramona hat nicht vergessen, wie weh es getan hat, dennoch spürt sie, das die Anziehungskraft auch nach fünf Jahren noch immer nicht erloschen ist.


    Brian möchte mit Ramona zusammen an einem Musical arbeiten. Er kann den Traum seines Lebens verwirklichen und möchte es mit ihr zusammen schaffen. Seine Liebe zu ihr ist dabei eigentlich eher nur ein Hindernis. Dennoch sagt Ramona zu, weil die Verlockung zu groß ist.


    Nach ihrer Tournee reisen sie zusammen nach Cornwall in sein Haus, um das Musical mit ihrer ganzen Hingabe und Liebe zur Musik zu schaffen. Doch es gibt da noch die andere Hingabe, die beide miteinander teilen. Noch immer ist Mißtrauen da. Werden sie lernen, einander zu vertrauen?


    Mein Fazit:


    Ein schöner Lesespaß für zwischendurch ist diese schnell gelesene Geschichte um Ramona und Brian. Was mich allerdings gestört hat, war, das Ramona mit 25 immer noch Jungfrau war. Selbst in den 80er Jahren empfinde ich es als sehr ungewöhnlich und auch unglaubwürdig.
    Ramona war mir zeitweilig zu störrisch und zickig und Brians Charakter kann ich gar nicht so wirklich einschätzen. Dennoch spürte man von der ersten Seite an, das diese Geschichte einen mitreißt. Es war schön, in diese Welt mit einzutauchen.


    Veröffentlicht am 03.03.09!

    Inhaltsangabe:


    Jillian ist eine echte Baron. Sie leitet mit Stolz, Hartnäckigkeit, unerschütterlichen Glauen an sich selbst und mit ihrer ganzen Kraft die Utopia-Ranch ihres Großvaters. Schon seit fünf Jahren kämpft sie als Viehzüchterin um Anerkennung und sie scheint das erste Jahr gute Geschäfte zu machen.


    Aaron Murdoch ist der Nachbar und der Erbe der Double-M-Ranch. Jahrelang war er in Billings, doch nun ist er auf die Ranch seines Vaters zurück gekehrt, um seine Stellung zu übernehmen. Auch er ist aus dem gleichen Holz geschnitzt wie Jillian.


    Aaron und Jillian lernen sich an der Grenze ihrer Ländereien kennen. Es trifft sie beide völlig unvorbereitet und dennoch ist da etwas, was sie beide abhält. Sie lernen sich näher kennen, als Jillian heraus findet, das sie Opfer von Viehdieben wird. An die 500 Tiere werden ihr gestohlen. Das Loch im Zaun zeigt zur Murdoch-Ranch, aber sie glaubt nicht daran, das Aaron so etwas tun kann.


    Bei einem Rodeo-Festival zum 4. Juli wird Jillian schwer verletzt, und da stellt Aaron zum ersten Mal fest, das er sie liebt. Aber schneller als er denkt, reisst sie ihm das Herz heraus, als sie ihm die Worte nicht glaubt.


    Mein Fazit:


    Dies ist sicher eine wunderbare Abwechslung zwischen den Zeiten. Er ist leicht plätschernd und wunderbar gegen schlechtes Wetter und kalte Stürme. Mir persönlich hat Aaron Murdoch nicht so sehr gefallen, er war mir einfach zu arrogant. Aber womöglich ist der Cowboy im heutigen Wilden Westen ja wirklich so.
    Ein entspanntes Lesevergnügen bringt es in jedem Falle.


    Veröffentlicht am 03.03.09!

    Eigene Inhaltsangabe und Meinung:


    London, 1872: Der ehrenwerte Gentleman Phileas Fogg geht täglich in den Reform Club, um seiner Lieblingsbeschäftigung, dem Kartenspiel Whist, nachzukommen. Geradezu pedantisch verfolgt er Tag für Tag seine Gewohnheiten und ist durch nichts und niemanden aus der Ruhe zu bringen. Durch Zufall geht er mit den Gentlemen im Reform Club eine Wette ein: Er wettet 20.000 Pfund, das er es schafft, die Erde in 80 Tagen zu umreisen. Er darf dabei jedes Transportmittel benutzen.


    Zur gleichen Zeit wird die Londoner Bank von einem Dieb um 55.000 Pfund erleichtert. Der Dieb ist auf der Flucht, aber man weiß, das er wie ein Gentleman aussieht. Agent Fix vom Londoner Scotland Yard macht sich diesem auf die Versen und glaubt, in Phileas Fogg seinen Dieb gefunden zu haben.


    Doch Mr. Fogg tritt die große Reise mit seinem Diener Passepartout an und läßt sich durch nichts und niemanden von seinem Ziel abhalten.


    Mein Fazit:


    Es ist ein spannendes Buch, mit einer gehörigen Portion Witz und Charme! Der Autor hat es verstanden, die Geschehnisse um Mr. Fogg interessant zu gestalten. Mit kleinen Anekdoten gespickt berichtet Jules Verne von den Gegebenheiten der Weltreise und es erweckt sich einem der Eindruck, das es tatsächlich so gewesen sein könnte bzw. das er selbst an den Orten war!


    An der einen oder anderen Stelle werden noch Fragen aufgeworfen und es wird auch nicht jeder Streckenabschnitt ausführlich erörtert. Aber im großen und ganzen ist es eine tolle Geschichte, mit Mißverständnissen um Passepartout und Agent Fix und Frau Aouda! Ich musste schon schmunzeln und auch mal auflachen.


    Ein Klassiker, den ich in jedem Falle empfehlen kann!


    Veröffentlicht am 03.03.09!

    Eigene Inhaltsangabe und Meinung:


    Lucas Corso, überzeugter Single und zu tiefen Gefühlen nicht fähig, ist ein klassischer Bücherjäger. Im Auftrag von reichen Bibliophilen sucht und sammelt er teure und seltene Exemplare. Sein Freund Flavio La Ponte, Buchhändler, hilft ihm bei der Arbeit.


    Flavio hat ihm gerade ein paar handgeschriebene Seiten von Alexandre Dumas gegeben, um ein Gutachten über die Echtheit der Papiere anfertigen zu lassen, als auch Varo Boras ihm einen brisanten Auftrag erteilt: Er soll das Buch "Die neun Pforten in das Reich der Schatten" unter die Lupe nehmen und mit den zwei anderen noch auf der Welt existieren Exemplaren vergleichen. Dieses Buch soll angeblich Luzifer selbst mitgeschrieben haben und beinhaltet eine Beschwörungsformel.


    Lucas Corso macht sich auf den Weg nach Spanien und wird dabei von Irene Adler begleitet. Aber auch andere Schatten folgem ihn und sehr bald merkt er, das er in ein Spiel verwickelt ist, wo bald niemand mehr weiß, was Realität und was Fiktion ist.


    Mein Fazit:


    Ich habe an dieses Buch sehr hohe Erwartungen gesetzt - bedingt durch den Film mit Johnny Depp.


    Tatsächlich muss man sich an den Schreibstil erst gewöhnen. Die ersten dreißig bis vierzig Seiten war der Autor damit beschäftigt, Titel und Namen berühmter Werke zu nennen. Es ist etwas mühseelig, denn im Grunde werden die Werke im Laufe des Buches etwas näher beschrieben. Wenn man das erste Drittel ungefähr geschafft hat, wird es spannend, denn dann eröffnen sich einem spannende und auch witzige Situationen. Der trockene Humor des Autors hat vieles wieder gut gemacht, was Anfangs schief gelaufen ist.


    Lucas Corso ist eine verschrobene Figur, mit der man erst warm werden muss. Er ist zu tiefen Gefühlen nicht fähig, dennoch trauert er einer alten Liebe nach. Seine Gedanken vertreibt er stets mit Gin und er ist eigentlich nirgends sesshaft. Aber dennoch hat er sympathische Seiten, lässt sich die Butter vom Brot nicht nehmen und weiß einen diskreten Dienst durchaus zu schätzen. Seine wahre Aufrichtigkeit gilt den Büchern.


    Der Autor erweckt dem Leser den Eindruck, das es sich um eine Geschichte mit zwei Fäden handelt. Tatsächlich gibt es zwei verschiedene Geschichten. Die Auflösung ist dem Autor meines Erachtens nach nicht gelungen, das kam mir irgendwie zu nichtssagend rüber.


    Dies ist ein Buch über die Liebe zu den Büchern, zu den alten und seltenen Büchern, die nicht in jedermanns Hand gehören. Einige Stellen diesbezüglich haben mich sehr berührt. Einige Sätze haben mich zum Nachdenken angeregt und werden immer irgendwie in meinem Kopf bleiben. Somit hat der Autor für mich sein Werk unvergessen gemacht, wenn es auch nicht das Meisterwerk ist.


    Es bekommt 3 von 5 Punkten.


    Veröffentlicht am 03.03.09!

    Inhaltsangabe:


    Kalliota lebt in einer großen Familie und gerade hütet sie den kleinen Bruder, als ein Brand fast alles zerstört. Aber sie kann den Kleinen und sich selbst retten, aber ihr Gesicht ist entstellt.


    Als zwei Amazonen durch ihre Siedlung reisen, schließt sie sich ihnen an. Sie fühlt sich bei ihnen sehr wohl, denn ihnen die macht Entstellung nichts aus. Sie lernt Lythea kennen und wie sie in der Siedlung leben, mit den Waffen umgehen, die Arbeiten verrichten und hört Geschichten, wie sich die Amazonen mit den Männern treffen, um den Fortbestand der Siedlung zu sichern.


    Dadurch entwickelt sie eine tiefe Liebe zur Amazone und macht ihre ersten sexuellen Erfahrungen. Doch dann ruft die Königin der Amazonen ihre Kriegerinnen zum Kampf gegen Troja auf. Obwohl Kalliota keinerlei Erfahrungen hat, muss sie mitgehen und macht nicht nur kriegerisch neue Erfahrungen ...


    Mein Fazit:


    Dieses Band umfaßt 60 relativ enggeschriebene Seiten. Es war für mich eine sehr spannende Erfahrung, dieses Büchlein zu lesen. Es handelt sich dabei um Kalliota, die fast aus den Kinderstuben heraus zu den Amazonen geht und dort ihre ersten Erfahrungen mit dem Leben und mit der Liebe macht.


    Der Stil der Autorin ist noch unbestimmt. Sie muss sich noch entwickeln, aber ich erkenne durchaus großes Potential für weitere Werke. Die Geschichte spielt um die Zeit des Trojanischen Krieges und die Autorin band dieses sagenumwobene Ereignis auch mit ein. Ein sehr wagemutiges Unterfangen, was ihr ganz gut gelungen ist. Für die nächsten Werke empfehle ich aber eine intensivere Recherche, da ich mir nicht sicher bin, ob wirklich alles so paßt.


    Für ein Erstlings-Werk eine schöne Geschichte mit sehr schönen beschriebenen Szenen. Von mir bekommt es 3 von 5 Punkte.


    Veröffentlicht am 03.03.09!