Die Ergebnisse der Leserlieblinge-Wahl im BücherTreff

Beiträge von ElkeK

    Inhaltsangabe:


    Lucy ist nur knapp dem Feuer entkommen und liegt nun im Krankenhaus. Doch die Ereignisse lassen sie nicht in Ruhe. Von Nathan ist sie enttäuscht, denn sie glaubt, er stecke mit seinem Großvater Baptiste de Tremain unter einer Decke.


    Die Schergen des skrupellosen und machtgierigen Vorsitzenden des Geheimbundes entführen sie dennoch. Auf dem Landsitz in Cornwall will Baptiste sie zwingen, für den Bund zu arbeiten. Nathan geht es gehörig gegen den Strich und er rettet sie aus dem Landsitz.


    Lucys Misstrauen jedoch ist schwer zu überwinden. Missverständnisse führen dazu, dass Nathan sich vergeblich bemüht, ihr Vertrauen zu gewinnen, denn ihm wird allmählich bewusst, dass die Ziele des Geheimbunds nicht mehr zeitgemäß sind und die Art und Weise, wie es durchgesetzt werden soll, nicht mit seinem Weltbild übereinstimmt.


    Als die Schergen des Bundes ihnen erneut auf den Fersen sind, flieht Lucy allein weiter. Ihr Medaillon verrät ihr jedoch, dass sie auf Nathan angewiesen ist. Nur mit ihm zusammen kann sie ihr Vermächtnis als Hüterin erfüllen. Sie braucht ihre Freunde in London, um einen Plan auszuhecken. Dennoch weiß Lucy, sie ist nach wie vor in großer Gefahr.


    Mein Fazit:


    Nach der Angelus Saga fiel es mir am Anfang schon etwas schwer, der Geschichte von Lucy und Nathan zu folgen. Aber mit der Zeit gewöhnte ich mich daran.


    Lucy ist knapp dem Feuer in der Londoner Bibliothek entkommen. Nathan hatte sie gerettet. Diese Tatsache allerdings kann sie nicht davon abbringen, ihn wütend und enttäuscht fortzuschicken. Ihr Freund Colin versucht die Wogen zu glätten, aber Lucy hat kaum Zeit, sich zu erholen, denn die Hunde der de Tremains sind bereits auf dem Weg, um zu sie zu finden.


    Lucy ist seither ständig auf der Flucht und auf die Hilfe von Freunden angewiesen. Dabei erweisen sich diejenigen als Freunde, von denen sie es kaum erwartet hatte. Und dem Rätsel der Hüterin ist sie kaum näher gekommen. Das Medaillon hat ihr nur verraten, sie soll ihrem Herzen folgen und zusammen mit Nathan den Bund bekämpfen. Allerdings fällt es ihr anfangs noch schwer, Nathan überhaupt zu vertrauen, geschweige denn, ihn um Mithilfe zu bitten. Was ist seine Rolle im Bund? Wie nah steht er seinem Großvater?


    Merete Brettschneider hat es wunderbar vorgelesen. Ihre doch jugendlich anmutende Stimme wirkte für mich positiv auf die Geschichte aus, denn Lucy ist halt eben erst 17 und Nathan 19 Jahre alt. Es passte wunderbar zusammen. Es gibt ein Auf und Ab der Gefühle, immer wieder brenzlige Situationen und durchaus leicht romantische Momente. Aber die beiden haben schlichtweg keine Zeit, sich näher kennenzulernen. Ich finde sie jedoch beide sympathisch und fiebere regelrecht mit ihnen.


    Lucy und Nathan entwickeln sich weiter, ihnen wird die Tragweite ihrer Entscheidungen bewusst und sie kämpfen trotz allem um das, was vor ihnen steht. Der zweite Teil der BookLess-Reihe ist eine gelungene Fortsetzung und ich bin gespannt auf den dritten und letzten Teil der Reihe, der dann hoffentlich alle Fragen beantwortet.


    Dieser Teil bekommt eine klare Hör-Empfehlung mit fünf Sternen.

    Inhaltsangabe:


    Ramona Williams ist 25 Jahre alt und ist am Zenit ihrer Karriere. Sie bringt gerade wieder ein neues Album raus, hat eine Tournee im Auge und glaubt, nun endlich zu Hause zu sein, zumal sie aus einem zerrütteten Elternhaus stammt und ihre Mutter stark an Alkoholismus erkrankt ist.


    Gerade denkt sie, es ist alles im Lot, taucht Brian Carstairs im Studio auf. Und ganz unverblümt teilt er ihr mit, das er mit ihr sprechen müsse. Ramona ist hin- und hergerissen.


    Bereits vor fünf Jahren waren Brian und sie ein Paar gewesen. Doch sie konnte ihm nie rückhaltlos vertrauen und somit hatte er sie plötzlich und ohne weitere Worte verlassen. Ramona hat nicht vergessen, wie weh es getan hat, dennoch spürt sie, das die Anziehungskraft auch nach fünf Jahren noch immer nicht erloschen ist.


    Brian möchte mit Ramona zusammen an einem Musical arbeiten. Er kann den Traum seines Lebens verwirklichen und möchte es mit ihr zusammen schaffen. Seine Liebe zu ihr ist dabei eigentlich eher nur ein Hindernis. Dennoch sagt Ramona zu, weil die Verlockung zu groß ist.


    Nach ihrer Tournee reisen sie zusammen nach Cornwall in sein Haus, um das Musical mit ihrer ganzen Hingabe und Liebe zur Musik zu schaffen. Doch es gibt da noch die andere Hingabe, die beide miteinander teilen. Noch immer ist Mißtrauen da. Werden sie lernen, einander zu vertrauen?


    Mein Fazit:


    Ein schöner Lesespaß für zwischendurch ist diese schnell gelesene Geschichte um Ramona und Brian. Was mich allerdings gestört hat, war, das Ramona mit 25 immer noch Jungfrau war. Selbst in den 80er Jahren empfinde ich es als sehr ungewöhnlich und auch unglaubwürdig.


    Ramona war mir zeitweilig zu störrisch und zickig und Brians Charakter kann ich gar nicht so wirklich einschätzen. Dennoch spürte man von der ersten Seite an, das diese Geschichte einen mitreißt. Es war schön, in diese Welt mit einzutauchen.


    Anmerkung: Die Rezension stammt aus November 2006.

    Inhaltsangabe:


    Theodora Korsakova ist mit dem gleichnamigen russischen General verheiratet, den sie bis aufs tiefste hasst. Die Ehe war einst wie viele anderen arrangiert und seit einigen Jahren schon erlitt sie die Hölle. Ihr Gatte ist als Schlächter bekannt und behandelt auch seine Gattin nicht gerade feinfühlig.


    André Duras ist der beste General, den Frankreich gegen Ende des 18. Jahrhunderts hat. Er kämpft gegen die Österreicher, Deutschen und gegen die russischen Streitkräfte. Im Auftrage von Frankreich soll er die Schweiz halten und schützen, doch angesicht der starken Bedrohung der Alliierten ist es keine leichte Aufgabe. In diesen Wirren lernt er Theodora Korsakova kennen. Erst glaubt er, sie würde ihn ausspionieren wollen. Doch schnell spürt er, das sie tatsächlich nur vor ihrem Mann flieht und ein neues Leben beginnen will – mit André. Es entbrennt eine starke Leidenschaft, woraus sich auch eine Schwangerschaft ergibt.


    Duras ist von diesem neuen Gefühl – der Liebe – sowohl betört als auch beängstigt. Sicherlich hat er viele Frauen gehabt, doch keine war wie Theo. Als sie dann auch noch von Agenten entführt wird, die sie zu ihrem Gatten zurückbringen soll, wird André schnell klar, das er ohne diese Frau nicht mehr leben will und sucht sie persönlich, obwohl er seine Armee nicht im Stich lassen kann.


    Doch die Gefahr ist trotz aller Sicherheitsmaßnahmen nicht gebannt. Wird André heil zu ihr zurückkehren? Wird André seinem Widersacher die Besitzverhältnisse klarmachen? Selbst die größte Leidenschaft steht mal auf des Messers Schneide!


    Mein Fazit:


    Dieses Buch hat mich nicht unbedingt so sehr vom Hocker gerissen. Zuviel Sex und zuviel politische Handlung. Sicherlich ist Sex der schönste Ausdruck von Liebe, aber man bekommt bei diesem Buch schlicht den Eindruck, als ob es nichts anderes gäbe. Die politische Handlung war mir auch zu genau und die vielen Details sind oft überflüssig. Daher bekommt der Roman auch nur eine mittelmäßige Benotung von mir.


    Anmerkung: Die Rezension stammt aus Februar 2005.

    Inhaltsangabe:


    Seitdem ihr Mann Josh tot ist, fühlt sich Rachel wie im Hamsterrad, um ihren kleinen Sohn Sam und sich selbst in London über Wasser zu halten. Nachdem Sam einen kleinen Unfall hat, beschließt sie, einen Neuanfang zu wagen und zieht zu ihrer Großmutter Annie McViccar.


    Annie lebt im Nordwesten Schottland auf den Hebriden, doch ihr Herz gehört seit jeher St. Kilda, wo sie 1930 als kleines Mädchen durch Evakuierung ihre Heimat verlor. Seit dem ist sie auf der Suche nach ihrem Freund Finlay. Trotz ihrer 83 Jahre ist sie noch rüstig und betreibt einen kleinen Tearoom.


    Rachel braucht jedoch auch einen Job und ausgerechnet auf St. Kilda wird für einige Wochen eine Köchin gesucht. Nur widerstrebend nimmt sie ihn an, ohne zu wissen, dass die Insel ihr Leben für immer verändern wird.


    Mein Fazit:

    Isabel Morland kann wirklich wunderbare Geschichten erzählen, von wilden Kulissen berichten und ungewöhnliche Liebesgeschichten kreieren.


    Mit dieser Geschichte ist es nicht viel anders, denn dieses Mal steht die Insel St. Kilda im Vordergrund, die viele Jahrhunderte bewohnt war, aber 1930 evakuiert wurde, weil beim nächsten Winter eine Hungersnot befürchtet wurde. Diese Aktion ist geschichtlich belegt, auch, dass ein tragischer Todesfall der Auslöser dafür war. Im Roman hat die Autorin zwar eine gewisse künstlerische Freiheit an den Tag gelegt, dennoch stimmen die grundlegenden Fakten!


    Rachel hat sich trotz der vielen Jahre noch nicht wirklich daran gewöhnt, mit Sam allein zu sein. Ihren verstorbenen Mann vermisst sie noch immer, aber sie ist die ganze Zeit damit beschäftigt, das Geld zu verdienen, um ihrer Familie ein angenehmes Leben bieten zu können. Doch sie stößt immer wieder an ihre Grenzen und merkt, dass das Leben eben nicht angenehmer, sondern nur noch anstrengender wird. Eigentlich widerstrebt es ihr, aber sie kehrt zu ihrer Familie zurück, zu Annie McViccar, die einzige Überlebende aus ihrer Familie. Alle anderen Familienmitglieder ereilte ein früher Tod.


    Obwohl sie bei ihrer Großmutter Unterschlupf gefunden hat, braucht sie einen Job und dieser kommt wie gerufen: als Köchin auf St. Kilda! Die Trennung von ihrem Kind fällt ihr schwer, aber sie nimmt auch die Chance wahr, ihre Wurzeln zu erforschen, immerhin ist sie eine Nachfahrin der Insel, auch wenn sie dort nie gelebt hat.


    Während sie dort arbeitet, fallen ihr die Geschichten ein, die Annie immer wieder erzählt hat und verfällt dem Bann der Insel, die durch die Rauheit und Ursprünglichkeit einen ganz besonderen Charme hat. Aber auch ein neuer Mann tritt in ihr Leben. Die Gefühle laufen über, dennoch steht die Liebe auf der Kippe, denn Ailic ist ein unruhiger Geist und scheint sich ungern festzulegen.

    Mich hat die Geschichte um die Insel wirklich in den Bann gezogen. Die Menschen haben dort fast isoliert vom Festland gelebt. Keine Telefone, noch nicht mal regelmäßige Zeitungen gab es. Der Geistliche regierte mit eiserner Hand und die jungen Leute zog es aufs Festland. Somit blieben immer weniger Menschen dort, die die Arbeit erledigen konnten, um genug für den Winter zu haben. Denn die Winter konnten wegen der Stürme sehr streng sein und die Boote blieben oft wochenlang aus. Ein sehr ausführlicher und interessanter Artikel ist auf Wikipedia mit anschaulichen Bildern nachzulesen und bestätigen die Schilderungen der Autorin.


    Die Liebesgeschichte zwischen Rachel Ailic ist präsent und sehr gefühlvoll ausgearbeitet. Die Geschichte um Finlay und Annie hingegen wurde ein wenig stiefmütterlich behandelt. Doch zum Ende wurde ich mit sehr emotionalen Momenten versöhnt. Die Beschreibungen der Landschaft und wilden Natur sind der detailliert und wecken in einem den Wunsch, diesen Ort mal zu besuchen.

    Ein Roman, der mich gedanklich auf eine sehr interessante Reise mitgenommen und berührt hat. Volle fünf Sterne und eine klare Lese-Empfehlung.


    Anmerkung: Ich habe es als eBook gelesen.

    Inhaltsangabe:


    Hans Peter Kerkeling, in Deutschland besser bekannt unter dem Namen Hape Kerkeling, beschließt 2001, nach einer Gallen-OP im Sommer den Jacobs-Weg von Frankreich aus über bis fast an die spanische Atlantik-Küste nach Santiago zu gehen. Der Weg umfaßt über 600 km und unterliegt gewissen Gesetzmässigkeiten.


    Hape Kerkeling, von den internationalen Mitpilgern kaum erkannt und als ihresgleichen wahrgenommen, lernt auf diesem Weg seine körperlichen und geistigen Grenzen kennen zu lernen, erlebt verschiedene verstörende wie auch erheiternde Ereignisse und macht sich Gedanken zu verschiedenen Themen wie „Die Suche nach Gott“.


    Und immer kommt ihm täglich alles entscheidende Frage: Breche ich ab oder laufe ich weiter?


    Mein Fazit:


    Ich war schon lange neugierig auf dieses Buch. Erstmal interessierte mich die Erfahrung zu diesem Jacobs-Weg. Nicht wegen dem Jacobs-Weg selbst, sondern die Beweggründe, eine Weg wie diesen überhaupt gehen zu wollen. Zum anderen kann ich natürlich Hape Kerkeling ganz gut leiden, seine Shows oft genug gesehen und stets herzhaft mitgelacht, mal von einer anderen, etwas ernsteren und privaten Seite kennen zu lernen.


    In der Tat lernt man den Pilger von einer anderen Seite kennen. Er gab einige Anekdoten aus seinem Leben zum Besten, die einen nachdenklich zurücklassen. Seine Erfahrungen mit dem Tod, mit der Reinkarnation oder auch nur die Tatsache, wie die Spanier mit den Hunden umgehen. Als Leser liest man zwar auch einen heiteren und humorvollen Hape Kerkeling, aber die ernste und spirituelle Seite ist auch sehr interessant.


    Einige Längen hat das Buch und als Leser muss man sich schon tapfer durchkämpfen. Aber ab der Hälfte ungefähr wird die Geschichte immer interessanter, da er mit seinen -dort kennen gelernten- Freundinnen Anne und Sheelagh einige skurile und erheiternde Geschichen erlebt hat.


    Von mir bekommt das Buch 4 von 5 Punkten und ich werde es meinem besten Freund empfehlen, ich habe ihn häufig in diesem Buch wiedergefunden.


    Anmerkung: Die Rezension stammt aus Januar 2010.

    Inhaltsangabe:


    10 Tage vor der Fußball-Weltmeisterschaft passiert das Unfaßbare: Die Fußball-Nationalmannschaft wird entführt. Bis auf die letzte Minute geplant lotsen die Geiselnehmer den Bus auf einen Rastplatz an der A5 zwischen Freiburg und Basel und können die Sicherheitsleute davon überzeugen, das ein Anschlag auf den Bus verübt werden sollte. Damit haben sie mindestens 20 Minuten Zeit geschaffen, ehe bemerkt wird, das die Nationalelf in den Händen von falschen Polizisten ist.


    Silvia Harter und Karsten Perch sind Kriminalbeamte in Freiburg und arbeiten in der Soko Nationalelf mit. Es wird ein Ringalarm 30 ausgelöst und Spuren und Indizien deuten wohl darauf hin, das die Entführer die Nationalelf zum Berg „Schauinsland“ gebracht haben. Hundertschaften von Polizei, THW und Bundeswehr suchen den Berg ab, doch es gibt einfach keine richtige Spur von den Geiseln. Und die Spuren, die da sind, können nicht verwertet werden, weil einfach nichts da ist.


    Größen aus Politik und Sport beginnen sich in die Suche einzumischen und es kommt zu einem Kompetenzgerangel zwischen BKA und LKA. Es wird ein politisch motiviertes Verbrechen vermutet, während das LKA und die Freiburger Polizei von einem kriminellen Hintergrund ausgeht.


    Als schließlich bei verschiedenen Vereinen und dem DFB Pakete eintreffen und mit einer dazu gehören Lösegeldforderung, kommen die entscheidenden Hinweise aus den eigenen Reihen mit Hilfe eines gestürzten Mountain-Biker und einem Handy-Klingelton.


    Mein Fazit:


    Ich muss sagen, dem Autor ist mit dieser Geschichte ein Coup gelungen. Es ist eine echte Idee gewesen, die er sehr gut und vor allen Dingen auch realistisch umgesetzt hat. Der Autor ist dabei jedoch nicht detailierter auf die Charaktere eingegangen, aber dazu war auch viel zu wenig Platz in seinem Roman. Mir kam es am Anfang so vor, das der Autor den Roman „Enthüllung“ (von Micheal Chrichton) mit der Struktur und dem Aufbau als Vorbild genommen. Ein spannender Roman, den man sich nicht entgehen lassen sollte.


    Ein sehr großer Fehler ist allerdings, das beim Druck die Seiten 193-216 komplett fehlen und durch bereits vorhandenen Seiten ersetzt wurden. Das hat mich schon geärgert, denn als ich bei 217 weiter las, wußte man auf einmal, wer die Täter sein könnten. Da sollte man womöglich die Druckerei oder den Verlag ein kleines bißchen auf die Finger hauen. So etwas darf nun nicht passieren.


    Anmerkung: Die Rezension stammt aus Mai 2006.

    Inhaltsangabe:


    Moon ist am Boden zerstört. Erzengel Lucifer, mit dem sie trotz allem eine leidenschaftliche Zeit erlebte, hat ihre Schwester Star gesehen und es war offenbar um sie beide geschehen. Moon glaubte, dass sie etwas Besonderes mit Lucifer verbinden würde, doch da hatte sie sich offenbar getäuscht.


    Sie wählt einen anderen Hof, da sie die Demütigung nicht ertragen kann. Erzengel Michael ist nicht so sanft wie Lucifer, allerdings geht es ihr da auch nicht schlechter dank Cassiel, der auf sie aufpasst wie – eben ein Schutzengel. Allerdings hindert es Lucifer nicht, ihr immer wieder mal nachzustellen. Gefangen zwischen Sehnsucht und Verrat versucht sie den durchaus selbstbewussten und attraktiven Engel auf Abstand zu halten.


    Ihre Mutter findet den Weg zu ihr und macht mysteriöse Andeutungen. Vor allen Dingen verlangt sie von Moon, die Schlüsselträgerinnen zu vergiften. Das kann Moon jedoch nicht, denn jedes einzelne Leben ist kostbar, selbst wenn es einen höheren Zweck hätte.


    Aber sie kann in der Bibliothek verweilen, wo ihre Eltern unzählige Bücher und Schriften über Engel und die Apokalypse gesammelt haben. Allmählich wird ihr klar, dass sie zusammen mit Star eine höhere Aufgabe hat. Und doch ist noch so vieles im Unklaren. Kann sie es schaffen, die Menschheit vor dem Untergang zu retten? Was wird nach der bevorstehenden Apokalypse von all dem noch übrig sein? Und kann sie Lucifer von seinem schrecklichen Plan abhalten?


    Mein Fazit:


    Marah Woolf schafft es immer wieder, wunderbare Geschichten zu erzählen. Geschichten, die mitreißend sind und unter die Haut gehen. Und beim finalen Band um Moon und Lucifer ist es nicht viel anders. Da toppt ein Band das nächste und das Finale ist einfach nur … aber sowas von!


    Moon glaubt sich zu Anfangs geschlagen, nicht körperlich, sondern seelisch. Sie hat gesehen, wie Lucifer und ihre Schwester einander begegnet sind und sie glaubt, es ist Liebe auf den ersten Blick. Die Liebe zu ihrer Schwester jedoch ist stärker als jeder Verrat und so macht sie nur Lucifer für diese Demütigung verantwortlich. Sie kann ihre Zwillingsschwester einfach nicht hassen. Auch wenn es oft schwer war, sie ist dafür da, um auf sie aufzupassen – bis zur letzten Minute!


    Ja, die Engel sind durchtrieben, intrigant, zuweilen auch ziemlich arrogant und dekadent. Was soll man auch von Wesen erwarten, die sowohl im Himmel als auch auf der Erde Paläste haben und sich mit Magie praktisch alles wünschen können. Sie sehen die Menschen als niedere Rasse an, obwohl sich vor Urzeiten die Engel mit den Menschen verbunden haben, dessen Folgen bis zur Gegenwart ungemein wichtig sind.


    Aber es gibt auch sympathische Engel. Und einige Menschen, die man so nicht eingeschätzt hätte, entwickeln sich im Laufe der Geschichte auch weiter. Es folgt alles einer gewissen Logik und Moon bleibt sich selbst und ihrer Schwester treu. Einzig Lucifer, der Schlingel, macht ihr das Leben unnötig schwer. Er hat einen Plan, aber niemand darf davon erfahren. Dennoch begehrt er Moon und kann sich kaum zusammen reißen. Misstrauen, Verrat, Liebe, Lügen … ach, so viele Dinge passieren in den über elf Stunden, die seltsamerweise sehr schnell verflogen sind. Schade, gerade bei solchen Geschichten könnte ich einfach endlos zuhören.


    Das Ende ist grandios und rundet es ab. Man kann der Autorin nur dazu beglückwünschen, dass sie ihre tapfere, starke und mutige Heldin so sehr für ihre Mühen belohnt hat. Ann Vielhaben hat die Emotionen zu 100% transportiert. Ich brauchte kein Taschentuch, aber ich bekam immer wieder Gänsehaut.


    Einziger Makel an dem Ganzen war die schwankende Qualität beim Hörbuch. Es klang leider hin und wieder ein wenig blechern. Auch die Lautstärke schwankte gelegentlich. Ansonsten hat Ann Vielhaben es wunderbar vorgelesen und sehr viele Bilder und Emotionen produziert wie selten ein Hörbuch es vorher gekonnt hat.


    Trotz allem vergebe ich fünf begeisterte Sterne mit einer klaren Hör-Empfehlung.

    Inhaltsangabe:


    Prue Shackelton, selbst ein Scheidungskind und nur von ihrer Mutter in London großgezogen, begegnet dem zehnjährigen Mädchen Charlotte im Zug nach Cornwall, wo Prue ihre Tante Phoebe besuchen möchte. Diese hatte sich den Arm gebrochen und fordert Prue’s Unterstützung an.


    Von Anfang an versteht sich Prue mit dem Mädchen und scheint irgendwie mit ihr verbunden zu sein. Oder es ist einfach nur Mitleid, denn Charlotte ist von niemanden gewollt, wird immer nur weggeschickt oder abgelehnt. Phoebe hat das Kind immer herzlich aufgenommen und so ist es auch nicht verwunderlich, das Charlotte auch dieses Mal in Holly Cottage auftauchte.


    Aber nicht nur sie stattet den Shackelton’s ein Besuch ab. Auch Daniel Cassens taucht plötzlich auf. Er hat vor elf Jahren fluchtartig Cornwall verlassen, um eine erfolgreiche Karriere als Künstler zu starten. Gelernt hat auf Holly Cottage beim verstorbenen Hausherrn. Nun ist er da, um Phoebe wieder zu sehen.


    Prue ist fasziniert von Daniel, doch sie weiß auch, das er ein unstetes Leben führt, um erfolgreich in seiner Arbeit sein zu können. Wird es für die beiden doch noch eine Chance geben und was hat Charlotte mit ihrer Zukunft zu tun?


    Mein Fazit:


    Dies ist mein erster Roman dieser Autorin und ich muß ganz ehrlich gestehen, das ich von dem Heftchen (156 Seiten) enttäuscht bin. Sicher war schon Witz und Charme da, aber die Geschichte ist so unwirklich dargestellt. Wer das Buch liest, wird es wissen. Die Heldin ist in meinen Augen sehr unglaubwürdig und das Einzigste, was mir gefiel, waren die Beschreibung der Region Cornwall.


    Meine Ma hat ein paar Bücher geerbt und sie mir gegeben, daher habe ich noch ein paar andere Rosamunde Pilcher-Bücher. Vielleicht gibt es ja doch noch ein Roman, der mir besser gefällt. Mal schauen …


    Anmerkung: Die Rezension stammt aus März 2005.

    Inhaltsangabe:


    Für Maddie Barnes kann das Leben nicht schöner sein. Sie ist bis über beide Ohren in Ryan Turner verliebt und steht kurz vor der Hochzeit. Das eigene kleine Wunder ist auch unterwegs. Doch dann passiert das Schreckliche: Sie fällt nach einem Unfall ins Koma.


    Als Maddie erwacht, ahnt sie noch nicht, dass bereits eine andere Frau ihren Platz eingenommen hat. Nicht nur im Herzen ihres Verlobten, sondern auch bei der Tochter. Denn sie hat sechs Jahre im Koma gelegen und ein gesundes Mädchen zur Welt gebracht.


    Chloe, Ryans Frau, steht der Situation skeptisch, aber tapfer gegenüber. Ihr kleines Mädchen, liebevoll Hope genannt, hat nun zwei Mütter. Aber die wahre Prüfung steht der ungewöhnlichen Familie noch bevor. Es muss doch eine Fügung des Schicksals gewesen sein, dass Maddie ausgerechnet jetzt aus dem Koma erwacht ist!


    Mein Fazit:


    Ich habe dieses Buch spontan in einer Leseflaute gekauft, in der Hoffnung, diesen unglücklichen „Zustand“ damit irgendwie beenden zu können.


    Tatsächlich sah es am Anfang gut aus. Maddie schreibt aus ihrem glücklichen Leben und wie sich ihr Schicksal von einer Sekunde zur anderen verändert. Sie wird von einem Van überfahren und fällt ins Koma. Es ist schon ein Wunder, dass sie diesen Unfall überlebt hat. Dass sie ihr ungeborenes Baby nicht verloren hat, scheint noch ein weiteres Wunder zu sein. Niemand hat damit gerechnet, dass sie ihre Tochter tatsächlich selbst im Koma noch gebären würde. Als sie wieder erwacht, glaubt sie erst, es wären nur ein paar Wochen vergangen. Aber dann muss sie realisieren, dass sie über sechs Jahre im Koma lag und dass das Leben einfach so weiterging. Und die Wahrheiten tun ihr verdammt weh, denn eine andere Frau hat den Mann ihrer Träume geheiratet, eine andere Frau hat das Kind an ihrer angenommen. Ich muss gestehen, dass Maddie da wirklich eine ganze Menge schlucken musste. Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie es mir gehen würde an ihrer Stelle.


    Chloe ist eine liebenswerte und sehr zurückhaltende Person. In ihrer Einsamkeit hat sie ehrenamtlich im Krankenhaus gearbeitet und lernte so Ryan Turner kennen. Der Fall Maddie Barnes hatte längst traurige Berühmtheit erlangt. Nur sehr langsam freunden sich Ryan und Chloe an. Erst, als Hope längst geboren war, begann erst eine tiefe Freundschaft und schließlich Liebe daraus zu werden. Wer hätte es Ryan denn verdenken können? Drei Jahre besuchte er Maddie und versuchte alles, um sie wieder zu wecken. Aber es gelang ihm nicht.


    Maddie und Chloe wechseln sich ab, erzählen die Geschichte aus ihrer eigenen Perspektive. Als Chloe beginnt zu erzählen, flaute der Spannungsbogen etwas ab. Ich fragte mich, was noch kommen mochte. Aber es war noch eine ganze Menge zu erzählen, es wird erst zum Ende hin klar! Sehr viele berührende Momente begleiteten die Geschichte um die zwei Mütter, die erst konkurrierten, aber dann zusammen arbeiten mussten.


    Allerdings blieb bei mir das Taschentuch-Feeling aus. Es gab zwar am Ende eine Überraschung, aber anders, als man es gewohnt von der Autorin gewohnt ist! Dennoch ist die Geschichte gefüllt mit Hoffnung, Liebe, Schmerz, Sehnsucht und tiefer Freundschaft.


    Es ist mir vier Sterne mit einer klaren Empfehlung wert.


    Anmerkung: Ich habe es als eBook gelesen.

    Inhaltsangabe:


    Lilian Plumley kann eigentlich glücklich sein. Ihr Mann David hat sich nach zweijähriger Affäre von seiner Frau getrennt und sie geheiratet. Er liebt sie und weil sie ihn auch über alles liebt, hat sie für ihn ihren Job beim Fernsehen aufgegeben.


    Doch ein unheilvoller Gang beginnt seinen Lauf, als ihr eine junge und äußerst attraktive Frau -Nicole Clark- beim Firmenpicknick der Anwaltskanzlei Weatherby & Partner sagt, das sie ihren Mann heiraten will. Lilian ist natürlich bestürzt über diese Aussage, aber sie verschließt ihre Augen vor den Anzeichen, die sie eigentlich schon früher in ihrer Ehe mit David bemerkt hat.


    Die Ereignisse überstürzen sich allerdings noch mehr, als Al Weatherby, der Seniorpartner der Kanzlei, von seiner eigenen Frau ermordet wird, aus Notwehr, wie diese sagt. Niemand glaubt Beth Weatherby, als sie sagt, das ihr Mann sie jahrzehntelang misshandelt hat. Aus Loyalität zu seinem früheren Boss stellt David es als reine Lüge hin, während Lilian ihrer Freundin glaubt. Doch auch ihre eigene Ehe steht immer mehr auf dem Spiel, denn Nicole scheint sich immer mehr in ihre Ehe zu drängen.


    Mein Fazit:


    Diesen Roman finde nicht ganz so spannend wie die herausragenden Bücher, die ich bisher von Joy Fielding gelesen habe. Allerdings ist die Heldin absolut glaubwürdig und ihre Gedankengänge nachvollziehbar. Es ist ein Resumée des Geschlechterkampfes und ich glaube, das er auch noch lange nicht ausgefochten ist. Es ist ein klassisches Bild der Gesellschaft.


    Anmerkung: Die Kurz-Rezension stammt aus Februar 2005.

    Inhaltsangabe:

    Zitat


    von Argon Verlag: London – eine Stadt im Bann der Bücher. Mercy Amberdale ist in Buchläden und Antiquariaten aufgewachsen. Sie kennt den Zauber der Geschichten und besitzt das Talent der Bibliomantik. Für reiche Sammler besorgt sie die kostbarsten Titel, pirscht nachts durch Englands geheime Bibliotheken.

    Doch dann folgt sie der Spur der Bücher zum Schauplatz eines rätselhaften Mordes: Ein Buchhändler ist inmitten seines Ladens verbrannt, ohne dass ein Stück Papier zu Schaden kam. Mercy gerät in ein Netz aus magischen Intrigen und dunklen Familiengeheimnissen, bis die Suche nach der Wahrheit sie zur Wurzel aller Bibliomantik führt.

    Mein Fazit:


    Ach, was hatte ich mich gefreut, dass Kai Meyer sich weiter mit der Bibliomantik beschäftigte. Die Geschichten um Furia und Siebenstein haben mich bezaubert und für sich eingenommen.


    Umso enttäuschter bin ich mit der nachträglich eingefügten Vorgeschichte. Mercy Amberdale, ein Waisenkind, welches sich auf das Aufspüren von wertvollen Büchern spezialisiert hat. Obwohl sie sehr mächtig ist, verzichtet sie auf ihre Gabe der Bibliomantik. Zu groß ist der Schmerz des Verlustets ihres Freundes Grover. Weil sie ihn in einem Kampf gegen eine Unterweltgröße nicht retten konnte, hatte sie sich von allen zurückgezogen. Doch nun wird ihr Ziehvater Valentine Amberdale getötet, ist in Mitten seiner Bücher verbrannt, ohne dass diesen auch nur etwas anhaftete. Mercy macht sich auf die Suche nach dem Mörder und muss dabei das eine oder andere Mal über ihren eigenen Schatten springen.


    Schon allein der Anfang ist ein einziges Durcheinander. Keine erklärenden Worte, keine kurze Einleitung, gleich hinein mitten ins Geschehen. Das fand ich sehr bedauerlich und ich brauchte lange, um das Ganze zu entwirren. Durch den schlechten Start verlor ich im Laufe des Hörens immer mehr den richtigen Draht zur Geschichte, denn es tauchten viele Personen auf, die irgendwie mit der Sache zu tun haben können. Es war für mich teilweise sehr verwirrend. Der Autor hat hier auch allerdings seine vielfältige Fantasie und seine Liebe zum Detail nicht vermissen lassen. Das London der damaligen Zeit mit allem ihrem Schmutz und Geruch konnte ich mir sehr gut vorstellen.


    Simon Jäger hat es wunderbar vorgelesen, ihm ist die schlechte Bewertung nun gar nicht anzulasten. Er gibt der Geschichte wirklich sehr viel Dynamik und Emotionen. Allerdings kann ich trotz allem nicht mehr wie drei Sterne vergeben und hoffe, dass der zweite Band etwas besser gelungen ist.

    Inhaltsangabe:


    Dickie Dickson ist 43 und eigentlich aus dem Ruhrpott, doch seit Jahren schon lebt sie in Hamburg. Doch Momentan geht ihr ganzes Leben den Bach runter: Sie hat keinen Job, kein Geld und ihre Liebe Jette hat sie auch verlassen. In tiefster Trauer um die verlorene Liebe muß sie einen Umzug bewältigen und das schafft sie nur mit ihren vielen Freunden und den Gelegenheit-Jobs als Dichterin.


    Ihre Tante Lissi in Wanne-Eickel ist 83 Jahre alt und noch immer eine Frau voll im Leben. Auf Dickie läßt sie nichts kommen und just nach ihrem Umzug taucht Tante Lissi auf, um ihrer Nichte mit materiellen und immateriellen Dingen unter die Arme zu greifen. Doch niemand ahnt im Voraus, wie sehr sich das Leben doch wandeln kann und welche Überraschungen das Leben noch zu bieten hat.


    Mein Fazit:


    Das ist ein Buch, das natürlich völlig darauf aus war, den Leser zu erheitern. Man spürte es förmlich und das bremste das Lesevergnügen schon manchmal. Die Situationskomik fand ich da schon besser. Alles in allem eine nette und amüsante Geschichte um das Leben und die Liebe – und ausnahmsweise mal total mitten aus dem Leben geschrieben.


    Anmerkung: Die Kurz-Rezension stammt aus Oktober 2004.

    Inhaltsangabe:


    Anna, Francesca und Patsy leben in Bristol, sind in der Mitte der Vierziger und wurden von ihren Männern wegen einer jüngeren Frau verlassen. Und die Geschichte um ihre Wege aus der Abhängigkeit ihrer Männer sind sehr unterschiedlich und beginnen mit dem Tod von Mrs. Snape, die Direktorin von „Avon Towers“ war, eine Mädchenschule, die alle drei Frauen einst besucht hatten.


    Anna war über 20 Jahre die Ehefrau eines angesehenen Arztes, hat zwei Kinder und schon drei Enkelkinder. Der Wehmutstropfen ist ihre verbitterte Mutter, die sie versucht, in ein Heim unterzubringen, da sie kaum noch in der Lage ist, sich selbst zu versorgen. Ihr schon immer angespanntes Verhältnis zur Mutter wird schlimmer, als es Anna schließlich gelingt, sie im Bexley House unterzubringen. Sie trauert ihrem Mann Rupert nicht mehr nach, aber sie ist unsicher in ihren Entscheidungen. Erst nach und nach, als sie einen Job in Brandon Logde, einem Erwachsenen-College, bekommt, findet sie zu ihrem eigenen Weg. Sie lernt allmählich, für sich selbst einzustehen und bekommt am Ende sogar ein lukratives Angebot.


    Francesca genießt ihre Freiheit nach der Scheidung. Ihre zwei Söhne hat sie mit ihrer Liebe einst erdrückt, so das einer sich in der Weltgeschichte herumtreibt und nie eine Adresse hinterläßt. Ihr anderer Sohn Hugo scheint sie auch nur aufzusuchen, wenn er Geld braucht, da er schon seit Jahren von der Stütze lebt und seine Frau und seine Kinder immer am Hungertuch nagen. Ihr Leben ist die Arbeit im Brandon Lodge und ihre wechselnden Affären. Sie kann sich nicht mehr festlegen und zieht aus jeder Affäre einen persönlichen Nutzen. Doch auch sie muß lernen, ihre Lehren darauszuziehen.


    Patsy war einst eine erfolgreiche Schriftstellerin. Als ihr Mann Marc sie verlassen hat, fiel sie in ein tiefes Loch. Lange trauert sie ihm nach und hofft immer wieder, das er zu ihr zurückkehrt. Ihr Ein und Alles ist Old Place, das herunter gekommen war und mit ihren finanziellen Mitteln und Marcs Arbeit zu einem wunderschönen und wertvollen Haus wurde. Doch nun soll sie allein in diesem großen Haus leben und sie sieht keinen Sinn mehr darin. Erst durch einen windigen Handel mit ihrem Mann wird sie wach und nimmt ihr Leben selbst wieder in die Hand.


    Mein Fazit:


    Meine Begeisterung für dieses Buch hält sich in Grenzen. Die Autorin hat es nicht sehr geschickt angestellt, die Leben dieser drei Frauen miteinander zu verbinden. Es war teilweise verwirrend und ich mußte einige Male auf den Klappentext schauen, wer denn nun gemeint war. Ein großer Pluspunkt dieses Buches ist die dargestellte Realität, die nicht nur in England heutzutage herrscht, sondern auch in Deutschland. Aber ansonsten halte ich das Buch für recht langweilig und undurchsichtig!


    Anmerkung: Die Rezension stammt aus März 2005.