Wahl der besten Bücher im BücherTreff

Beiträge von dion


    Klar muss er dem Folge leisten. Aber das lässt auch darauf schließen, dass er früher durchaus die Möglichkeit gehabt hätte, etwas weniger häufig unterwegs zu sein und sich etwas mehr um Mary zu kümmern. Es wurde in einem früheren Kapitel erwähnt, dass sie das Haus immer gut geführt hat, wenn Drake unterwegs war und er nichts zu klagen hatte, wenn er nach jahrelanger Abwesenheit zurück kam. Nun fällt ihm, wo er nicht auf Fahrt ist, nichts auf daheim. Wie schwer sich Mary tut mit all dem neuen und wie ihr begegnet wird. Ich frage mich, ob die Ehe gut gegangen wäre, wenn Drake kein Seemann wäre, sondern zu Hause gelebt hätte.
    Es war im sofort klar, dass der Tod kein Unfall war.

    Äh, aber er war schon vor der Ehe mit ihr ein Seeräuber - warum sollte er sich danach ändern? Sie wusste von vornherein, worauf sie sich eingelassen hat.
    Und ihre unglückliche Zeit beginnt ja erst so richtig nach ihrem Seitensprung. Vorher hatte sie ja - außer viel Zeit mit ihrem Mann - alles was sie wollte. Sie lebte in der Stadt, hatte ihre Freundinnen, nahm am Leben teil und hatte ein paar Angestellte. Das sie keine Kinder bekommen hat, kann ja verschiedene Gründe haben.


    Wie schon zuvor erwähnt, vielleicht hätte sie ihm einfach mal sagen müssen, dass sie einsam ist und sich wünschte, er würde mehr Zeit mit ihr verbringen. Als sie ihm das an den Kopf wirft, als sie in die Enge getrieben wird, ist das wenig hilfreich. Es ändert sich nun mal nichts, wenn man nicht den ersten Schritt dazu macht.

    Nicht lesen @Heidi08 :loool:


    Es geht weiter vorwärts im Buch und das Glück verlässt ihn ein Stück, aber erstmal chronologisch erzählen, denn Francis Drake ist nun am Land und muss seiner Königin sein Schiff zeigen und da gehen mehrere Dinge schief. Nicht dramatisch so scheint es, aber zumindest für mich als Leser präpariert. Es gibt also böse Kräfte am Werk und ich bin gespannt ob es noch eine heftigere Intrige mit negativeren Auswirkungen geben wird? :-k Ansonsten habe ich mich ein wenig gebildet mit dem Wort "Backfisch" ich kenne zwar die Bezeichnung und Bedeutungen, aber ich wollte mehr über die Etymologie des Wortes erfahren und vor allem wollte ich wissen ob das Wort zu dem Zeitpunkt geläufig war und scheinbar ist das tatsächlich so. Fand diese Exkursion der Wortherkunft interessant.
    Mary und Francis treffen sich in diesem Kapitel nochmal auseinander und in diesem Fall tut sie mir wirklich leid, denn sie bereut ihren Fehler zutiefst und sieht für sich keinen Ausweg mehr. Sie hatte noch eine letzte Idee, doch Francis kommt über den Ehebruch nicht hinweg und er sieht immer Thomas Doughty. Irgendwie tragisch. Auch wenn andere nix ahnen ist der Freitod doch schmerzhaft, aber nachvollziehbar. Keine Liebe, keine Freunde und keine Heimat mit Bezug. Der Fehler ging zwar von ihr aus, aber ob mit oder ohne Wissen des Berufes und den Konsequenzen hätte Francis Drake öfter da sein sollen oder zumindest für Kinder sorgen sollen. Auf jedenfall ist eine Ehe, bei der man den Partner jahrelang nicht sieht äußerst schwierig. Zumindest im Buch ist nun klar, das Elizabeth Sydenham nun Drake trösten kann. :-? Mal ein eher trauriges Kapitel.

    Ja, ein trauriges Ende des Kapitels. Aber irgendwie habe ich schon auf sowas gewartet ...


    Der Ritterschlag kam für mich nicht unterwartet - ich habe nämlich ein bissl das Leben von Drake nachgelesen :wink: Lizzy scheint ihn aber wirklich treu zu sein und ihm mehr oder weniger Narrenfreiheit zu geben. Ich hoffe das bleibt so. Da ist die Frage - was machen die Spanier jetzt? Halten sie die Füße still, bis die Flotte steht? So ganz glauben kann ich es nicht - also sollte man jedenfalls nicht. Aber da das Buch so vor sich hin schippert, wird es wohl dabei bleiben.
    Dieser Walter Raleigh lässt bei mir was klingeln, aber im Moment kann ich keinen Finger darauf legen. Das muss ich dann auch noch mal googlen gehen :wink:
    Etwas übertrieben finde ich es nun dass er erst zum Ritter geschlagen wird, dann Vizeadmiral über eine Flotte, die es noch gar nicht gibt, ernannt wird und im Anschluss noch Bürgermeister und Gouverneur ... so langsam vergeht mir der Spaß am 'Pirat' =o/


    Und dann ist da noch Mary. Ich verstehe ihre Verzweiflung, gerade auch weil ihre sonstigen sozialen Kontakte den Bach herunter gehen ... aber schlussendlich hat sie sich das selbst zu zuschreiben. Drake kann nun mal nicht über seinen Schatten springen. Klar, was sie sagt ist wahr - bei einem Mann kräht kein Hahn danach mit wem der alles vögelt, aber das ist nun mal leider die Zeit. Und immerhin war ihr Mann ihr treu. Immerhin ist der Weg nun frei für eine neue Frau. Ich bin gespannt wie es dann dazu kommt.


    @Gaymax Also die Aussage 'Drake hätte für Kinder sorgen können' unmöglich! Vielleicht kann er ja gar keine zeugen. Vielleicht war Mary auch nicht empfänglich. Sie waren 12 Jahre verheiratet und ab und an war er ja da. Bei anderen klappt es beim ersten Mal, bei anderen nie. Wieso hat er denn jetzt die Schuld daran, dass sie sich daheim langweilt und mit dem nächstbesten Lackaffen in die Kiste hüpft. Von dem ist sie offenbar auch nicht schwanger geworden ...

    Achso, also hast du sie dir auch schon geliehen. Jetzt verstehe ich. Also hast du da gar keinen Einfluss drauf, was wann wohin verborgt wird. Das ist ja auch blöd... :shock:

    Na wenn ich es gelesen habe, ist es mir ja auch egal :wink: Wenn ich sie mir selbst kaufe, dann schreibe ich mit Bleistift meinen Namen rein und dann kommen sie auch wieder zu mir zurück :wink:

    Einen Plan zur Befreiung des Juden ist schnell gefasst Dabei kommt es Drake letztendlich seltsam vor, dass er den Juden so relativ einfach befreien konnte. Die Flucht allerdings ist dann nicht so einfach.Sein Neffe John handelt eigenmächtig, was in diesem Fall ein Glück ist, aber dennoch nicht gern gesehen wird. Ob er wirklich auf ein anderes Schiff muss?
    Wer vom Senat wird letztendlich glauben dass die Spanier den Juden befreit haben? Der Senator Foscarini jedenfalls weiß wie der Hase läuft. Ob wir ihm einmal wieder begegnen werden?


    Drake wartet auf einen Saharasturm um den Spaniern zu entkommen. Natürlich kommt es dennoch zu einer Schlacht, die wie üblich gewonnen wird. Auf der Fahrt erfährt Drake auch endlich mehr über den Juden, der wenig seinen Glauben lebt. Ich bin gespannt, wie der in England klar kommt.


    Jedes Kapitel ist spannend und interessant, egal wo es spielt! Toll!


    DIe Befreiungsaktion lief ja wirklich sehr glatt ab - da hatte ich gedacht, es käme vielleicht noch ein Mann mehr um die Ecke und schaut nach dem Rechten. Aber so war das immerhin 'schnell' abgehandelt. Den Staden fand ich sehr sympathisch. Auch, dass er sich lieber weiter vor Ort um Dinge kümmert, statt zurück nach England zu gehen. Was soll er da, wo er doch in Venedig viel mehr herausfinden kann.
    Was aus dem wohl wird? Haben die Venezier ihn fest genommen?
    Der Senator ist ein kleverer Mann und Drake nicht abweisend gegenüber eingestellt. Er weiß vermutlich mehr als er sollte und eigentlich darf.


    Das John die Mannschaft dazu gebracht hat die Golden Hind auslaufen zu lassen, obwohl Drake das nicht wollte, finde ich spannend. Gerade die restliche Mannschaft muss doch wissen wie Drake reagiert - schließlich hat er Befehle gegeben. Aber soooo schlecht war es dann ja wohl doch nicht :wink:
    Wie Drake schon sagt, es ist für John vielleicht mal ganz gut unter anderem Befehl zu segeln. So kennt er nur die Art seines Onkels, aber er muss seinen eigenen Weg finden und da hilft nur Vergleich.


    So bin auch mittlerweile durch Kapitel 7 gesegelt :pirat: Ich warte ja noch immer auf ein gegnerischen Spion oder eine Intrige durch einen Freund, denn mit Geld lief auch früher schon einiges. :twisted: Bin der gleichen Meinung wie @Traute das Francis Neffe gut gedacht hat und Francis seine Autorität wahren muss und deswegen hart mit ihm ins Gericht geht. Verdient hat er es nicht, denn ohne ihn hätte das auch ins Auge gehen können. Aber wie sie Joachim Gans aus dem Gefängnis befreit haben und wie Stafford, dieser Stoffel, diesen Plan fast zerstörte zumindest musste der gute Drake dafür ein Mord begehen. 8-[ Und wir erfahren auch das dieser Joachim nicht nur Kartenzeichner ist, sondern auch ein richtiger Metallurg. Die Beschreibung, das der Jude sich nicht so genau an die Regeln seiner Religion hält fand ich gut. :thumleft:


    Joachim Gans ist wirklich eine Nummer für sich =o) Seine Einstellung - gerade was das Essen angeht - sind sehr weltoffen. Und wo kommen wir denn dahin wenn man sich sein Essen vorschreiben lässt :P
    Laut wikipedia gab es den guten Mann und er wurde der erste schriftlich erfasste Jude dort. Scheint es generell nicht soooo ernst genommen zu haben, wenn man bei wikipedia liest, dass er wegen Gotteslästerung vors Gericht gestellt wurde.



    Stafford ist ein unehrenhafter Mensch. Ich würde dem auch nicht trauen, bin auch fast sicher, dass er was mit dem Anschlag zu tun hatte. Ob das noch geklärt wird. :-k


    Immerhin hat er ihn ja wieder mitgenommen - ob da noch was kommt?



    Dieses Kapitel fand ich spannend, aaaaber ... Ich denke, man hätte es noch ein bisschen mehr Fahrt aufnehmen lassen können. Bei der Befreiung des Juden lief ja alles recht glatt ab. War schon fast unheimlich, wie leicht es war, ihn da rauszuholen. Dann kreuzen die Venezianer aber doch noch auf dem Meer auf. Und dieses Mal haben mich die ausführlichen Beschreibungen der Schiffsmanöver wirklich genervt. Ich musste erstmal überlegen oder sogar nachschlagen, was da vor sich geht, weil die Schiffsteile immer nur in der Fachsprache auftauchen. Das nimmt die Geschwindigkeit aus so einem Text und leider auch die Spannung. So viel ich bisher über Schiffe auch gelernt habe, an dieser Stelle hat es mich gestört.
    Und was mir auch aufgefallen ist, ist die ständige Wiederholung dazu, dass Drake doch auch so toll mit anpackt, wenn es auf dem Schiff etwas zu tun gibt. Man möchte meinen, er war der tollste Seefahrer, den es jemals gab. Er ist nicht grausam, nicht skrupellos, nutzt seine Macht nicht aus und alle Männer auf dem Schiff vertrauen ihm zu 100%, außer die Neuen, denn die kennen ihn ja noch nicht. :roll: Das ist mir ein bisschen zu viel des Guten.


    Aber ansonsten find ich das Buch auch gut. :lol: Es soll nicht so klingen, als hätte ich keinen Spaß beim Lesen. Ich verfolge alles sehr gern und interessiert.


    Da muss ich mich anschließen - mir ist der Typ einfach zu glatt. Da hätte ich lieber ein Raubein der es auch mal krachen lässt. Aber er ist Gentleman durch und durch und das macht ihn mir als Pirat irgendwie madig. Ein Pirat sollte verschlagen sein, nicht so gestriegelt.
    Hoffentlich kommt da noch was, aber ich bezweifle es. Immerhin haben wir die Hälfte des Buches geschafft.
    Es liest sich ja auch ganz gut, aber irgendwie ... langweilig.


    Ich mag ja Schiffe, die See finde ich auch total toll - aber das ist mir alles zu viel Fachsimpelei. Das liest sich ein bisschen wie ein Drehbuch. Da passt es prima, damit die Leute wissen wie sie sich verhalten sollen, aber gelesen ist das irgendwie ... zu viel. Ach ich weiß auch nicht. Wenn man das alles wegkürzen würde auf ein gesundes Maß, wäre das Buch sicherlich 100 Seiten schlanker.


    Schauen wir mal wie es weiter geht.

    Oh, okay...dann solltest du vielleicht eine Bücher-Eintreibeaktion starten. Bis zum neuen Jahr ist ja noch ein bisschen Zeit. :wink:

    Die krieg ich sicher nimmer zusammen ^^ Meine Ma gibt das an Kolleginnnen weiter, danach an ihre Schwester die es dann an ihre Bekannten weiter gibt. Da weiß selten einer noch wo wer welches Buch gerade hat. Aber ich denke auch nicht, dass es sooooooo wichtig ist für die Handlung des 5ten Bandes. Hoffe ich ^^ Ansonsten kann ich ja bei euch kurz nachlesen :wink:

    So, gestern Nacht noch gelesen, aber kein Elan mehr zum Schreiben gehabt.


    Das sechste Kapitel hat mir eindeutig besser gefallen =o) Hier war für meine Begriffe endlich mehr Aktion =o)

    Das Kapitel hat erstmal einige Antworten parat. Wir lernen den Kontaktmann Anthony Standen kennen der höchst mysteriös auftaucht und verschwindet und auch schon viele Informationen hat. Es kommt zu einem kleinen Anschlag und Scharmützel, wobei Sir Edward Stafford verletzt wird. Wir lernen auch die Person kennen, die nach England mit soll nämlich Joachim Gans allerdings steckt dieser in einer Zelle, doch Francis Drake hat eine Idee. Ich bin nicht sicher ob diese Idee verraten wird, aber es wird definitiv spannend bleiben wie es weitergeht. Zur Verblüffung der Mannschaft auf jedenfall erstmal nach Osten. :pirat:


    Ich hatte ja irgendwie gehofft, dass wir gleich auch noch herausfinden ob sein Plan funktioniert hat ... aber da muss ich wohl noch warten ^^


    Also den Überfall kann dieser komische Stafford ja eingefädelt haben. Vielleicht ist er nicht so verlaufen wir geplant, aber ich denke das war seine Rache für die 'nicht standesgemäße' Unterbringung und Würdigung seiner selbst. Er hat da schließlich was angedroht und das wäre ja dann eine gute Gelegenheit gewesen. Ich frage mich nur - glaubt er wirklich, dass er da dann lebend wieder herausgekommen wäre? So blöd kann doch nicht mal er sein. Zumal die Mannschaft mit Sicherheit nicht mit diesem Lackaffen zurück gesegelt wäre.


    Ja, die 'Fließbandarbeit' fand ich auch spannend. So simpel und halt auch effektiv. Aber ob sie den Platz in England haben um das umzusetzen? Das wage ich noch zu bezweifeln.
    Also ich glaube ehrlich gesagt, dass man heute nicht viel weniger grausam ist als damals ... kommt halt ganz auf die Sitten und Gebräuche an und wie sich das über die Jahre weg verhält. Aber wenn man so hört, was mit manchen Gefangenen angestellt wird - gerade in Amerika - dann hat sich der Mensch nicht sehr viel weiter entwickelt.


    Joachim Gans ... habe ich schon mal gehört, kann ihn aber nicht einordnen. Nach dem werde ich glauch gleich noch mal googlen müssen :wink:


    So, heute will ich dann mal aufholen - noch ist nicht soooo viel geplant, aber erst einmal abwarten :lol:

    Ihr kennt das - man kommt zu nix wenn man frei hat ... meine Liste der Dinge, die ich erledigen wollte ist elendig lang - 2 Sachen geschafft *grmpf*

    Die Gebrüder Uludasch sind fiktiv. Zumindest habe ich kein Eintrag gefunden der mich von der Echtheit dieser Brüder überzeugte. Ich bin mit Kapitel 5 heute morgen fertig geworden und habe noch stärker das Gefühl, das etwas passieren wird. Allerdings glaube ich eher das im Umfeld was passiert und nicht Francis Drake selbst.
    Die Szene mit dem Dieb war cool und das zeigt seine Art wie er manche Situationen hervorragend händelt. Später gab es nochmal zweimal Aufruhr, einmal wegen des einen Uludasch - Bruder und dann noch mit dem Spanier. Definitiv ist es nun keine geheime Operation mehr. 8-[ Aber das Kapitel fand ich schon ziemlich cool. Bin gespannt wie es weitergeht. :lechz:


    Also ich muss sagen, das fünfte Kapitel fand ich jetzt stellenweise sehr langweilig. Für mich persönlich war dieses 'wer hat wo das sagen? wer wohnt wo? wie wird was gemacht?' nicht so spannend - da ich da einfach keine Ader für habe. Von daher wurde es erst spannend als Drake durch die Stadt gurkte, den Dieb seine Tageseinnahmen versaut hat und am Ende die Abendveranstaltung. Da hat es ja einiges an böser Worte gegeben. Aber so schlecht hat er sich ja nicht geschlagen. Dumm nur, dass nun Spanien weiß, dass er da ist. Da bin ich sehr gespannt wie die Rückreise wird =o/ Das ist sicherlich nicht einfach.


    Auch schön, dass die bereits probiert haben einen Kanal zu buddeln um nicht nur durch die Straße von Gibraltar aus dem Mittelmeer zu fahren. Aber das scheint nicht von Erfolg gekrönt worden zu sein ;)
    Eine Unsitte, wie ich finde, dass sie den Uludasch-Kerl freigekauft haben. Sicher, sie wollen mit ihm sicherlich weiter Handel treiben, aber das Drake davon alles andere als begeistert ist, ist dann auch klar.
    Ohne den Kerl wäre Drakes Tarnung nicht aufgeflogen ...



    Über den Juden ist immer noch nichts bekannt. Auch nicht über den Spion Englands. da wird die Spannung hochgehalten.


    Auf den lauer ich ja auch noch ...



    Ich war auch noch nicht in Venedig, aber so wie die Stadt im Buch beschrieben wird, lohnt es sich wohl, der Stadt mal einen Besuch abzustatten.So viel Prunk und Reichtum. Die Wassersäle, die für die Gondeln eingerichtet waren, würde ich gerne mal sehen. Auch ein anderes Buch hat mich schon auf Venedig aufmerksam gemacht.


    Na so wird es heute wohl nicht mehr aussehen ;) Mein Mann war vor Urzeiten wohl mal da, es ist sehr voll, laut und müffelt etwas durch das nicht ganz so frische Wasser. Aber das ist auch schon wieder Jahre her. Ich glaube man sollte sich Venedig dann jetzt anschauen, wenn das so weiter geht, liegt es bald unter Wasser und kann nur noch von Tauchern besichtigt werden.

    Ich bin erst ab Band 5 dabei - habe gesehen, dass ich die davor tatsächlich bereits gelesen habe *nichterinnernkann* ^^

    Hallo ihr Lieben.


    Ich bin - natürlich - überhaupt nicht zum Lesen gekommen seit letzter Woche. Hole das jetzt dann nach =o)



    Also ich muss schon sagen, diesen Stafford hätte ich wohl auch in eine Hängematte verbannt. Allein sein Auftreten in Pluderhose und mit Wein nur für ihn - also wirklich. Der ist sicher noch nie zur See gefahren. Was für ein aufgeblasener Lackaffe. Aber immerhin scheint er sich ja doch ran zu halten und mit an zu packen. Allerdings glaube ich auch, das da noch was kommt. Ich trau dem nicht weiter, als ich eine Waschmaschine werfen könnte.


    Also dass die Rückbenennung des Schiffes niemanden auffallen soll, kann ich nicht so ganz nachvollziehen. Dumm sind die Menschen ja nicht alle.


    Das nicht, aber ich denke schon, dass er sich unter dem Namen Pelican noch nicht den Ruf ersegelt hat, den er unter 'Golden Hind' hat. Sehr oft gerät ein Name dann in Vergessenheit. Es sind ja doch einige Schiffe auf dem Meer unterwegs. Und was interessiert einen dann eines, das untergegangen sein soll. Kann ja genauso gut sein, ein anderer hätte sein Schiff so benannt. Das kam sicherlich auch mal vor.


    Ich fand Kapitel 4 ungeheuer spannend. Man fiebert richtig mit Drake und seiner Mannschaft mit, vor allem beim Angriff der Piratenbrüder (die Namen kann ich mir nur sehr schlecht merken).
    Über Geographie habe ich auch gleich etwas dazugelernt. Schaue mir zwischendurch immer mal an, wo Drake herumsegelt, um die Routen und die Gefahren besser nachvollziehen zu können.
    Stafford ist mir auch nicht ganz geheuer. Er verheimlicht doch irgendetwas und es wird angedeutet, dass er sich später bei Drake dafür rächen will, wie er ihn behandelt. Ich ahne nichts gutes...


    Drake wird auch in diesem Kapitel als Musterpirat dargestellt. Die Missstände auf den Schiffen der Uludasch-Brüder sind natürlich nicht zu übersehen, aber war das für damalige Verhältnisse nicht normal? Drake stört sich ja offensichtlich daran und meint, so etwas würde es bei ihm auf dem Schiff niemals geben. Wie @Gaymax ja auch schon sagte, muss dort jeder mit anpacken. Dementsprechend freundschaftlich ist auch die Atmosphäre auf der Pelican. Ich würde mal behaupten, das ist eine sehr fortschrittliche Einstellung, die Drake da vertritt.


    Was das mit der Intrige in Venedig auf sich hat, hab ich nicht so ganz verstanden. Irgendetwas soll da geheim gehalten werden und sie werden in Gefahr sein ... Viel mehr hab ich ehrlich gesagt nicht so recht verstanden. Ich hoffe, das löst sich noch ein bisschen auf.


    Mich stört ein wenig, dass Drake als quasi heilig dargestellt wird. Als könne er kein Wässerchen trüben. Er ist und bleibt ein Pirat. Dass er Sklaverei nicht gut findet, rechne ich ihm hoch an, aber das kann er auch nur tun, weil er sich keine Männer 'anschaffen' muss. Er hat die freie Auswahl. Wie wäre es aber, wenn er auf hoher See mit wenigen Männern unterwegs wäre, nur knapp ein Schiff kapern könnte und die Männer sich nicht ihm anschließen wollen? Was wäre dann?
    Mir fehlen noch ein wenig die Kanten an dem guten Mann.


    Sehr schön fand ich die Entdeckung des Trockendeck bei seinem Ausflug in die Werft =o) Ich mag Baker.


    Was haben wir denn noch spannendes gehabt in diesem Kapitel *grübels* Die beiden Piratenbrüder haben nun in die Röhre geschaut, geschieht ihnen Recht. Ich bin nun gespannt wie sie die vielen befreiten Sklaven und die neuen Gefangenen unterbringen wollen. Ob das mit den beiden Schiffen so klappt ... ?


    Morgen widme ich mich dann dem fünften und sechsten Kapitel.

    Guten Morgen ihr Süßen :friends:


    Für mich geht es heute einmal quer durch Deutschland zur Sippe des Männchens. Werde also die nächsten Tage nicht online sein.
    Lest fleißig, genießt das trübe Wetter und tut nichts, was ich nicht auch tun würde :wink:


    :winken:

    Hallo ihr Lieben.


    Ich bin die nächsten Tage nich daheim und weiß noch nicht ob ich Netz habe =o/ Ich würde mich dann einfach melden wenn ich wieder da bin und nachträglich posten. Kapitel 4 hab ich noch net geschafft - ihr wisst ja, Urlaub. Da kommt man nie zu was *grmpf*


    :winken:

    Oh jaaaa, DAS liebe ich ja besonders. :wuetend: Je mehr die klingeln umso langsamer werde ich :twisted: Diese Unsitte auf den Bürgersteigen zu fahren und damit meine ich nicht Kinder, die sollen das, nervt mich auch schon seit Jahren,Bei uns hier draussen in Buch ist die reinste Fahrradgegend. Früher wenn ich morgens im Winter zur S-Bahn gegangen bin und es war noch dunkel, ist man manchmal bald umgekarrt worden. Licht am Fahrrad ? Ach, das wird überbewertet.

    Oh ja, die ohne Licht sind die Schlimmsten.
    Bei Kindern habe ich damit auch kein Problem, aber warum muss jemand mit leerem Kindersitz hinten drauf auf dem Gehweg fahren? Und natürlich darf man da nie was sagen. Zum Kotzen.
    Mama und ich haben da schon mal eine Tussi angemotzt. Als wir ihr das nächste Mal begegnet sind, hat sie die Straßenseite gewechselt :-,

    Moinsen :winken:


    Da könnte man bis ca. 6:30h schlafen und liegt schon seit 5:45h wach. Naja, für mich ist das ja quasi ausschlafen, sonst klingelt der Wecker um 4:30h ^^


    Wisst ihr, was das Beste an diesem Tag ist? Er ist vorbei. Er fing an mit einem Radfahrer, der auf der verkehrten Straßenseite fuhr und mich (die ich auf der richtigen Seite fuhr) anbrüllte, ich soll gefälligst ausweichen, weil er zur Arbeit müsse :evil: , und endete damit, dass mein Rebuy-Paket, das ich am 02.10. bestellt habe und das am 07.10. mit dem Götterboten versandt wurde, immer noch im Orbit rumschwirrt. Gestern war als Ankunftszeit heute angegeben, und heute morgen war bei Ankunftszeit wieder ein Strich. Laut Sendungsverfolgung ist es immer noch auf der Fahrt zum Verteilzentrum :scratch: .


    Ich habe mich jetzt ins Bettchen gekuschelt und werde mich gleich lesenderweise nach Alaska verziehen :study: .

    Ohje :friends:
    Aber ganz ehrlich? Diese Radfahrer gehen mir als Fußgänger auch tierisch auf den Senkel. Ich mein, in Berlin gibt es soooooooooooooooooooooooo viele Radwege und was machen die Idioten? Fahren auf dem Gehweg. Und wehe man macht keinen Platz, dann wird geklingelt. Himmel, ich bin ja schon nicht schlank, aber dann werde ich spontan noch breiter und noch langsamer :evil:


    @Topic
    Heute mag ich noch ein kurzes Büchlein auslesen, welches erst nächste Woche eigentlich erscheint, ich von der Autorin aber vorher bekommen habe.
    Den Arzttermin gestern habe ich spontan verschoben. Das Wartezimmer war brechend voll, da hatte ich ja null Bock drauf.
    Jetzt werde ich einen Brief zu Ende pinseln, danach frühstücken, dann ins Bad hüpfen und nebenbei die letzte Wäsche anwerfen. Später geht es zu Mama, da kommen nämlich Handwerker.


    Habt einen wundervollen Tag :friends::love::kiss:

    Inhalt:
    Gwen ist liebt ihr Leben, ihre Unabhängigkeit und ihre Freiheit. Zwar ist sie einer kurzen Affäre gegenüber nicht abgeneigt, aber eine Beziehung braucht sie definitiv nicht. Die würde sich auch nicht mit ihrem Job vereinbaren lassen. Gwen arbeitet nach dem abgebrochenen Studium in einer kleinen Autowerkstatt im Office. Hier kümmert sie sich nicht nur um Rechnungen und Lieferungen, sondern auch um die 'passenden' Fahrzeugscheine. Sie wird für ihr Schweigen und ihre Arbeit gut bezahlt und lässt es sich mit ihrem Sportflitzer entsprechend gutgehen.
    Das Aufeinandertreffen mit den, nicht immer freundlichen, Kunden ist allerdings nicht immer angenehm. Ihr Stammkunde Aleko treibt ihr regelmäßig den Angstschweiß auf die Stirn, bislang konnte sie ihn jedoch auf Distanz halten.


    Mike ist mit Leib und Leben Polizist. Er hat eine Mission, die nur wenige kennen und dafür gibt er alles. Als kleiner Junge verlor er seine Eltern bei einem verschuldeten Autounfall. Aus dem tiefen Loch konnten ihn nur seine Oma und ein erfahrener Polizist ziehen und er versucht seiner Verantwortung gerecht zu werden.
    Während im Job alles gut läuft und seine Karriere steil bergauf geht, läuft es im Liebesleben eher mäßig. Er ist ein gutaussehender Mann, das weiß er, aber seine Herzdame sollte auch etwas im Köpfchen haben.
    In einer Bar stolpert ihm die genervte Gwen in die Arme und fortan bekommt er sie nicht mehr aus dem Kopf. Ihre abweisende Art reizt seinen Jagdtrieb und so beginnt ein Katz-und-Maus-Spiel, bei dem Gwen schnell den Kürzeren zieht.


    Gwen kann es nicht leugnen, sie steht auf Mike. Aber die Anziehungskraft geht über das körperliche hinaus, und das macht ihr Angst. Als sie die Notbremse zieht, ist es für ihr Herz längst zu spät. Aber einen Polizisten kann sie nun wirklich nicht gebrauchen. Zumal es da auch noch Aleko gibt, der ihr schnell zu verstehen gibt, dass er solchen Umgang nicht duldet.
    Ihr bleiben zwei Möglichkeiten - entscheidet sie sich für Mike, bringt sie sich beide in Gefahr, stößt sie ihn von sich, bricht sie ihnen beiden das Herz. Welche Wahl wird Gwen treffen?


    Meinung:
    Nachdem ich 'Merci Paris' von Rose Bloom gelesen hatte, war ich neugierig, was sie sonst noch schreibt und habe mir dieses Buch gekauft. Es ist der erste von zwei Teilen, ein dritter soll noch hinzukommen. In Gwen & Mike I beginnt die Geschichte von 'Gwen und Mike' und wird im zweiten Band abgeschlossen. Wer also keine Cliffhanger mag, sollte sich gleich um Nachschub bemühen.
    Im dritten Teil soll es um ein anderes Pärchen gehen - ich bin schon gespannt.


    Gwen und Mike mochte ich irgendwie ganz gern. Zwar ist mir Gwen etwas zu wenig 'Bad Girl', da sie bis auf ihren Job und dem ordentlichen Zuspruch an Alkohol kaum etwas an sich hat, das zum Image passt. Mike ist allerdings durch und durch ein Guter. Wenn man von seiner Vergangenheit einmal absieht, steht er mit beiden Beinen auf der Seite der Gerechtigkeit und gibt sich alle Mühe dort auch zu bleiben. Das die beiden also perfekt zusammenpassen ist klar. Es knistert gewaltig zwischen ihnen und eigentlich könnte es eine einfache Romance sein, wäre da nicht Aleko. Er ist bislang der einzige Anhaltspunkt für Gefahr und die nutzt er aus.
    Das Buch umfasst um die 174-220 Seiten (je nach Ausgabe) und bietet somit eine kurzweilige Unterhaltung.


    Ich wäre gewillt dem Buch die volle Punktzahl zu geben, wäre mir Gwen nicht etwas zu mitleidig mit sich selbst und wären die vielen Zeichensetzungsfehler nicht vorhanden. Hier sollte also noch einmal drüber geschaut werden. Mich persönlich hat es schon ziemlich aus dem Lesefluss geworfen.
    Ich werde mich demnächst dem zweiten Teil der Reihe widmen, da ich natürlich wissen will wie es weiter geht.


    Fazit: :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    Inhalt:
    Enthält Spoiler zum ersten Teil der Reihe Gwen & Mike I.


    Gwen findet sich nach ihrer Entführung in einem kalten Raum wieder. In der Dunkelheit leisten ihr nur eine alte Matratze und ihre Angst Gesellschaft. Sie weiß nicht wie lange sie hier von Aleko schon festgehalten wird, aber sie ist sich sicher, Mike wird nach ihr suchen. Oder?
    Nach ihrem Geständnis hat er sie aus der Wohnung und seinem Leben geworfen. Wird er überhaupt wissen, dass sie entführt wurde? Vielleicht ist es ihm auch egal. Wer sich in Gefahr begibt, kommt darin um - so heißt es doch.


    Mike kann an kaum etwas Anderes denken als an Gwen. Er weiß selbst nicht genau, warum er sie aus der Wohnung geworfen hat, aber ihre Beichte hat ihn wütend und hilflos gemacht. Wie kann das sein? Der Mann, der seine Eltern auf dem Gewissen hat, ist vom selben Blut wie Gwen.
    Nachdem er seine Gefühle im Griff hat, bemerkt er wie dumm seine Reaktion war und will mit ihre reden. Aber bei ihr daheim ist niemand. Als er ihr Telefon anwählt geht zu seinem Erstaunen nicht Gwen ran, sondern Aleko. Er gibt ihm eine Chance Gwen lebendig wieder zu sehen. Dafür muss er sich mit ihm treffen - allein.
    Mike ist wütend, frustriert und beinahe hilflos. Aber es gibt jemanden, der ihm helfen kann - sein Mentor aus alten Tagen hat immer eine Idee und so wird das Wiedersehen mit Eddi alles andere als entspannend. Gemeinsam planen sie Gwens Befreiung ohne zu wissen, worauf sie sich da einlassen.


    Gwens Hoffnung auf Rettung durch Mike schwindet von Stunde zu Stunde. Warum sollte er sich für sie in Gefahr begeben?
    Aleko scheint seine eigenen Pläne im Suff zu ertränken und steht plötzlich alkoholisiert vor ihr. Er will seinen Spaß, den sie ihm schon lange verwehrt hat. Da kommt ein weiterer Mann dazu und Gwen erkennt ihn beinahe sofort. Wie kann das sein? Warum sollte er sie entführen lassen? Woher weiß er überhaupt wo sie ist?
    In diesem kalten Gemäuer steht nicht nur Gwens Zukunft auf dem Spiel, auch ihre Vergangenheit scheint plötzlich in einem ganz anderen Licht.


    Meinung:
    Der zweite Teil der 'Bad Girls'-Reihe schließt die Geschichte um Gwen und Mike ab. Es fängt spannend an, da der Anschluss am Vorgänger direkt gegeben ist. Somit sollte man beide Teile direkt zusammen lesen.
    Der Leser erfährt in diesem Band mehr über Gwens Familie und die Umstände, warum ihre Mutter sie alleine großgezogen hat. Das rundet die Geschichte gut ab und lässt sie kompakter wirken, als sie es von der Länge her scheint.
    Die Entwicklung der Geschichte hat mich begeistert und Mike ist einfach ein klasse Kerl.


    In diesem Band konnte ich kaum Fehler finden, allerdings konnte ich Gwens Verhalten oftmals nicht nachvollziehen. Sie scheint - sorry für den Ausdruck - dauergeil zu sein und ab der Hälfte des Buches nehmen die Sexszenen ein Ausmaß an, dass ich sie nur noch überblättert habe. Hier wäre in jedem Fall weniger mehr gewesen. Trotzdem habe ich das Buch gern gelesen. Rose Bloom schreibt anschaulich und flüssig, so dass die Seiten nur so dahinflogen und ich dann doch wissen musste wie es endet. Der Epilog ist zuckersüß und macht klar, die Geschichte der beiden ist hier zu Ende.
    Es wird einen dritten Teil geben, mit einem anderen Pärchen und ich bin sehr gespannt wie das werden wird.


    Fazit: :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    Inhalt:
    Greta sitzt völlig fertig in ihrem kleinen Wagen und will nur eins - ankommen. Sie ist auf dem Weg nach Meresund zur Geburtstagsfeier ihres Großvaters und zurück in den Schoß der Familie. Sie sah die vorwurfsvollen Blicke ihrer Mutter schon vor sich. Eigentlich hätte ihr Verlobter Erik mitkommen sollen, aber der blieb nun in der Schweiz - für immer. Als Greta vor vier Jahren zu ihm gezogen ist, fühlte sich alles neu und ungewohnt an. Sie dachte mit der Zeit würde es sich ändern, aber als Flachländerin ist sie nie mit den erdrückenden Bergen der Schweiz klar gekommen. Und ihre Entdeckung hat ihr Bild in Erik vollends erschüttert. Sie fühlte sich immer fehl am Platz und doch von ihm gewollt. Nun ist sie sich nicht sicher ob sie sich die letzten Jahre nicht etwas vorgemacht hat.
    Ihre Mutter und auch ihre Schwester sind ganz vernarrt in Erik, das Gespräch über ihre Trennung wird sicherlich nicht leicht. Einzig ihr Großvater Arjen hatte schon immer einige Bedenken, die er ihr aber nie vorgehalten hat. Zu allem Überfluss hat sie in der Hektik ihrer Abreise auch noch das Geschenk für ihn vergessen. Auf die schnelle konnte sie auch kein neues zaubern und so schenkt Greta Arjen alles was sie hat - Zeit.


    Arjen liebt seine Familie und doch ist sie ihm manches Mal zu viel. Seine Schwiegertochter, die nach dem so frühen Tod ihres Mannes zu ihm gezogen war, umhegte ihn wie eine Glucke. Er bringt es jedoch nicht übers Herz etwas dagegen zu sagen. Annett ist auch nach vielen Jahren noch nicht über den Verlust hinweg und versucht ihre Trauer zu übertünchen mit der Sorge um ihren Schwiegervater.
    Arjen liebt sie wie eine Tochter und in der gemeinsamen Anfangszeit stützten sie sich gegenseitig. Er weiß wie es ihr geht, aber als ihm seine Enkeltochter Greta zum Geburtstag gemeinsame Zeit schenkt, ist es endlich soweit. Er wird mit seiner Vergangenheit abschließen und die verschlossenen Erinnerungen an den Sommer 1939 mit ihr teilen. Vielleicht findet er so endlich Ruhe, nach so vielen Jahren.


    Greta liebt Arjens Geschichten und als er das erste Mal mit ihr über seine Jungend spricht ist es, als würde sie die Tage selbst erleben. Auf der stürmischen Nordseeinsel Beekensiel stand 1939 der Krieg vor der Tür und das Leben der Insulaner wurde durcheinander gebracht. Mitten drin der 11 Jährige Arjen, Sohn des berüchtigten Pfarrers Thaisen Rosenboom. Seinem Vater war seine Erziehung wichtig und wenn er seit mit Gewalt durchsetzen musste. Bis zum Sommer 1939 lebte Arjen ein zwar behütetes, aber auch einsames Leben auf Beekensiel. Das änderte sich schlagartig, als er in den Dünen Ruben kennenlernt. Der kleine Ausreißer ist aufgeweckt und nie um einen Spruch verlegen. Seine Kleidung lässt darauf schließen, dass er keinem guten Elternhaus entstammt und doch zieht er Arjen magisch an. Die Lebensfreude, die Ruben aus den Augen strahlt färbt schon bald auf Arjen ab und sie verbringen einen ganz besonderen Sommer miteinander. Doch dann verschwindet er plötzlich und Arjen bleibt allein zurück.


    Arjen erzählt Greta nur ein Bruchstück seiner Geschichte und bittet sie um einen Gefallen. Er möchte gern noch einmal eine Tour an der Küste entlang machen. Zu Gretas Entsetzen mit seinem schicken Coupé. Greta ist alles andere als eine gute Fahrerin und es dauert nicht lange, bis auch Arjen merkt, dass nicht nur Greta Zeit braucht um die Vergangenheit zu bewältigen und endlich Autofahren zu lernen. Zudem muss sie eine neue Zukunft für sich finden. Wird die Reise beiden die erhofften Antworten bringen?
    Cover Das Geheimnis des zweiten Sommers


    Meinung:
    'Das Geheimnis des Walfischknochens' von Tanja Heitmann ist durchweg eine Familiensaga. Es ist in zwei Zeitzonen geschrieben, einmal im Jahr 1939, wenn Arjen von seiner Vergangenheit erzählt und einmal 2012, als Greta und Arjen ihre Reise unternehmen. Ich bin in der Bibliothek durch Zufall auf dieses Buch gestoßen und es hat mich irgendwie angesprochen. Ich kenne von Tanja Heitmann bislang nur Jugendbücher und wollte mal wissen, wie sie sich in anderen Genres schlägt. Und ich muss sagen - es hat sich gelohnt. Ich war ziemlich schnell drin in der Story und wollte dann auch gar nicht wieder raus. Arjen ist ein toller Charakter, den sich jeder als Großvater wünscht (wenn man ihn nicht gar schon hat ;o) ). Greta liebt ihren Großvater ohne Bedienung und ist sofort dabei, als es heißt, sie unternehmen eine Reise. Ich konnte gut mit ihr mitfühlen, gerade auch gegen Ende des Buches und war jedes Mal gefrustet, wenn die Uhr schon wieder sagte, ich solle endlich schlafen gehen.
    Mir haben beide Erzählstränge gefallen. Sowohl Arjens Vergangenheit und wie er sich im Laufe der Zeit entwickelt hat, als auch Gretas Leben und die Suche nach der richtigen Entscheidung. Aber auch die anderen Charaktere sind gut gelungen.


    So nach und nach erfährt man, wie Arjen zu dem geworden ist, was er am Ende war - ein hilfsbereiter und geliebter Mann. Seine Kindheit war nicht einfach, dazu brauchte es nicht einmal den Krieg. Als kleiner Junge verlor er seine Mutter ans Meer und sein Vater wusste nicht so recht wie er mit ihm umgehen soll. Da rannte Ruben mit seinen Abenteuern und seiner Neugier offene Türen ein und zog ihn schnell in seinen Bann. Ebenso wie den Leser.
    Die kleine Insel Beekensiel ist eine rein fiktive Insel. Tanja Heitmann brauchte einen Flecken Erde, den sie gestalten kann wie sie ihn braucht und vor allem, der zur Abgeschiedenheit passt, die Arjens Geschichte so glaubhaft macht.


    Für mich ist das Buch eine klare Empfehlung. Es ist keine seichte Lektüre und regt zum Nachdenken an. Was mich ein wenig irritiert, ist die Tatsache, dass diese Geschichte auch unter dem Titel 'Das Geheimnis des zweiten Sommers' erschienen ist. Wobei ich den Titel tatsächlich noch passender finde.


    Fazit: :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    Inhalt:
    Australien, 2151: Die junge Saha Leeds hat es nicht leicht. Sie ist mit ihrer Tante Mildred nach Seahaven gekommen, ihre Mutter ist viele Jahre tot und ihren Vater hat sie nie kennengelernt. Bis heute wundert sie sich, wer er wohl war. Aber auch ihre Tante gibt nichts zu seiner Identität preis.
    Saha ist anders als die Anderen in der Stadt - was vor allem daran liegt, dass sie nicht schwimmen kann. Seahaven ist - wie der Name schon sagt - eine Stadt die sich hauptsächlich mit dem Meer, seinen Erzeugnissen und dem Leben darin beschäftigt. Nach dem großen Klimawandel und die Unterteilung der Welt in Zonen, ist es ein Privileg in Seahaven zu leben, aber Saha hat das Gefühl sie gehört hier nicht her.
    Ihre Tante Mildred arbeitet als Putzfrau in der Schule und bei einigen reicheren Familien. Sie ist genügsam und glücklich, aber Saha weiß nicht ob ihr das so ausreicht. Was soll sie schon nach der Schule machen?
    Aber erst einmal muss sie dieses Schuljahr überstehen.


    Carilja ist die Tochter eines der Begründer der Stadt und hält sich für die Königin von Seahaven. Somit glaubt sie, sie kann entscheiden wer an ihre Schule geht und wer nicht. Und Saha will sie einfach nur loswerden. Wie kann es sein, dass jemand in Seahaven lebt und nicht schwimmen kann? Ja sogar vom Schwimmunterricht befreit ist, mit einem ärztlichen Attest. Carilja glaubt ihr nicht und will sie provozieren.
    Vor der Schule lauert sie, zusammen mit ihren Freunden, Saha auf. Direkt neben dem alten Fischbecken will sie Saha davon überzeugen noch vor Ende des Schuljahres die Schule zu wechseln. Beim Rumschubsen stolpert Saha und fällt ins Becken. Nun wird sich zeigen, ob sie wirklich nicht schwimmen kann. Carilja und ihre Freunde hauen ab - für Saha scheint es zu Ende zu sein.


    Kurz darauf wacht sie in einem Krankenhausbett auf. Sie hat also doch überlebt. Am nächsten Tag weiß jeder in der Schule Bescheid, auch die Direktorin und die steht wutschnaubend in der Klasse. Saha hätte erzählt Carilja hätte sie in das Becken geworfen. Davon abgesehen, dass es die Wahrheit ist, würde Saha niemals auf die Idee kommen. Ihr würde eh niemand glauben und Carilja hat auf Grund ihrer Herkunft eh nichts zu befürchten.
    Da meldet sich Pigrit Bonner zu Wort. Er hat alles beobachtet und auch den Notruf abgesetzt. Allerdings wundert er sich immer noch wie es sein kann, dass Saha am Leben ist. Sie war ewig unter Wasser und sitzt doch putzmunter vor ihm.


    Wieder zu Hause kommt Saha ins Grübeln. Obwohl sie nicht schwimmen kann, hat sie sich doch nicht unwohl gefühlt im Becken. Außerdem hatte sie beinahe das Gefühl sie könnte Wasser atmen.
    Saha hat an ihrem Brustkorb auf jeder Seite dünne Schnitte. Fünf Stück an der Zahl. Angeblich hat sie die Wunden von einem Unfall und darf deshalb nicht ins Wasser. Aber es fühlte sich so richtig an. Auch wenn sie nicht schwimmen kann, ist es doch immer das Meeresrauschen, das sie beruhigt und nicht selten sitzt sie einfach nur da und beobachtet die stürmische See.
    Bisher ist sie nie auf die Idee gekommen sich ihre Wunden genauer anzuschauen, aber nun ist der Sprühverband plötzlich unangenehm und stört. Mit einem Handspiegel bewaffnet stellt sie sich vor den Spiegel. Sie kommt sich blöd vor, aber bei genauerer Betrachtung sind ihre Wunden gar keine glatten Schnitte. Vielmehr haben sie eine leicht geriffelte Oberfläche - fast wie ... Kiemen.


    Saha ist aufgeregt - und geschockt. Wieso hat sie Kiemen? Wie kann das sein? Wurden ihre Gene manipuliert? Wer weiß davon? In Seahaven ist Genmanipulation verboten. Jeder der sich in irgendeiner Art verändern lässt, wird aus der Zone geworfen. Selbst Kinder, die selbst nichts dafür können, müssen die Zone verlassen. Was wird aus ihr und vor allem Tante Mildred, wenn das jemand erfährt?
    Weiß ihre Tante davon? Wie kann es sein, dass ihr das nie aufgefallen ist? Saha braucht Antworten, doch wen soll sie fragen? Da bekommt sie von unerwarteter Seite Hilfe angeboten. Jetzt gibt es kein Zurück mehr - Saha macht sich auf die Suche nach ihrer Vergangenheit und somit auch ihrer Zukunft.


    Meinung:
    Von Andreas Eschbach habe ich hauptsächlich Thriller im Regal stehen. Bereits auf der Buchmesse bin ich über das Cover zu Aquamarin gestolpert um es dann in der Bibliothek wieder zu entdecken. Die Idee finde ich gar nicht so schlecht und auch die Umsetzung ist eigentlich gelungen. Saha ist ein sympathischer Charakter und hat die üblichen Teenager-Probleme. Durch die Inhaltsangabe auf der Rückseite war von vornherein klar, dass sie anders ist als Andere und auch in welchem Maße das sein wird. Interessant ist ihr Weg dahin und das austesten der eigenen Grenzen.
    Was mich ein wenig gestoppt hat, ist der Schreibstil. Während ich seine Thriller fressen kann, habe ich in 'Aquamarin' manche Sätze mehrfach lesen müssen, da sie irgendwie abgeschnitten wirken. Ich weiß nicht so genau warum, aber das ganze wirkte gehetzt und unfertig. Mit ein paar Wörtern mehr hätte das Buch eine viel schönere Sprache kriegen können.


    Sahas Geheimnis ist eigentlich glasklar, vielleicht würde ein Jugendlicher der das Buch liest nicht sofort darauf kommen, somit sehe ich es nicht als Kritikpunkt an, dass die Geschichte vorhersehbar ist.
    Ab ca. der Hälfte des Buches wurde es dann spannend und gegen Ende recht rasant.


    Alles in allem ist 'Aquamarin' eine gelungene Geschichte für Jugendliche die einen Faible für Wasser haben.


    Fazit: :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5: