Beiträge von Kapo

    Ich habe bisher mit Selfpublishern nur gute Erfahrungen gemacht. Bessere manchmal als mit Mainstreamautoren. Du scheinbar nicht ? :shock:

    Nein, leider nicht. Es gab ein paar Ausnahmen, z.B. Daniel Daub. Von dem habe ich zwei gute Bücher gelesen. Aber ich hab leider schon ein paar Mal ins Klo gegriffen und hatte einige mittelmäßige bis zum Teil sogar grauenhafte Bücher. Das heißt nicht, dass ich nie wieder zu Selfpublishern greifen würde (Thariot oder diese Ödland-Reihe reizen mich z.B. schon), aber meine begrenzte Lesezeit ist mir ein wenig zu schade für viele Experimente.

    Mit Selbstfindungsliteratur und Persönlichkeitsratgebern kann man mich im Normalfall jagen, aber das Buch ist mir nun so oft begegnet und zudem war mir bekannt, dass hier alles in eine Rahmengeschichte eingebettet ist, so dass ich es einfach mal damit versuchen wollte. Die 120 Seiten hatte ich in einem Tag durch und ich muss sogar sagen, dass ich mit der kleinen Geschichte meine Freude hatte. Ein lebensbejahendes, fröhliches, optimistisches Büchlein, das mich nicht genervt hat (und das tun bei solchen Büchern oft schon einzelnen Zitate oder der Klappentext) und mir vielleicht sogar einen kleinen Anstoß gegeben hat, das man das Leben zwischendurch ruhig mal entschleunigen und sich auf das Wesentliche konzentrieren kann. Im Grunde bleibt der Autor natürlich vage und geizt mit deutlichen Antworten und das Fazit ist wohl: Denkt über Euer Leben nach und fragt Euch ob Ihr das wirklich so haben wollt oder ob ich vielleicht etwas ändern könnt.

    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb:

    Hmmm, ich hoffe mal, ich kann Dir folgen. Also, Bücher, die eigentlich spannend geschrieben sind, vielleicht sogar eine gute Geschichte erzählen, die man flüssig lesen kann, aber einen letztendlich einfach nicht packen und keinen wirklichen Eindruck hinterlassen? Ja, Arno Strobel würde durchaus in diese Kategorie passen. Obwohl ich von ihm mit "Der Trakt" auch schon ein sehr gutes Buch gelesen habe.


    "AchtNacht" von Sebastian Fitzek könnte auch passen. "Das Geschenk" ist nun das erste Buch von ihm, das ich nicht vorhabe, mir zu holen weil ich einfach denke, was Fitzek zu sagen hatte, ist bereits gesagt. Zunächst hat ein paar wirklich tolle Bücher veröffentlicht, aber mittlerweile hat sich ein Sättigungseffekt bei ihm eingestellt und ich denk mir: Nochmals 10 ähnlich verschwurbelte Psychothriller mit immer unmöglicheren und abstruseren Wendungen? Nö, muss nicht sein.


    Im Horrorbereich würde mir Richard Laymon einfallen. Den finde ich sehr überbewertet und da gibt's massenhaft talentiertere Schriftsteller, die Bücher veröffentlichen, die in eine ähnliche Kerbe schlagen. Die Geschichten an sich sind meistens schon spannend geschrieben, es passiert auch andauernd etwas und es ist viel Bewegung drin, aber ich hab sie auch schnell wieder vergessen.

    Das Äußere ist ein Blickfang und die Handlung interessiert mich sehr.


    Kurzbeschreibung:

    Du bekommst alles im Store.


    Aber es hat seinen Preis.


    Der Store liefert alles. Überallhin. Der Store ist Familie. Der Store schafft Arbeit und weiß, was wir zum Leben brauchen. Aber alles hat seinen Preis.

    Paxton und Zinnia lernen sich bei Cloud kennen, dem weltgrößten Onlinestore. Paxton hat dort eine Anstellung als Security-Mann gefunden, nachdem sein Unternehmen ausgerechnet von Cloud zerstört wurde. Zinnia arbeitet in den Lagerhallen und sammelt Waren für den Versand ein. Das Leben im Cloud-System ist perfekt geregelt, aber unter der Oberfläche brodelt es. Die beiden kommen sich näher, obwohl sie ganz unterschiedliche Ziele verfolgen. Bis eine schreckliche Entdeckung alles ändert.


    »1984« und »Schöne neue Welt« waren gestern – die Zukunft von »Der Store« ist jetzt