Beiträge von hasewue

    Ich habe heute nach nur 37 Seiten "Ein Leben und eine Nacht" von Anne Griffin abgebrochen.


    Die Geschichte dreht sich um einen alten Mann. Der sitzt an einer Bar und lässt sein Leben Revue passieren. Das Ganze in Form eines Monologs, der an seinen Sohn gerichtet ist und von 5 Trinksprüchen an fünf Personen abgelöst wird...


    Das ist mir zu fad und langweilig und ich bin fast von meinem virtuellen Barhocker gefallen, so komatös fühle ich mich da beim Lesen *GÄÄÄÄHHHN* :sleep:. Selbst wenn ich jedes mal mit Maurice, dem Erzähler anstossen würde, könnte ich mir das Buch nicht schön trinken.

    Ich wollte das Buch unbedingt lesen, aber jetzt dann lieber doch nicht mehr. Von faden Büchern habe ich aktuell genug, ich brauche mal wieder einen richtigen Pageturner.

    Ich habe es nicht mehr zu 100% im Kopf, da es schon 10 Jahre her ist, aber Stefan Raab hat in seiner damaligen Sendung TvTotal auch einmal etwas zu diesem Thema gesagt. Auf einem Buch wurde mit dem Satz „Kaufen/ Lesen Sie dieses Buch - Stefan Raab“ geworben und er wusste gar nichts von dem Buch, sondern kannte nur den Autor und/ oder hat diesen Satz über ein anderes Buch des Autors gesagt. Das war ganz witzig, weil es meinen Verdacht bestätigt hat, dass diese Sätze nicht zu 100% dem Bild entsprechen, das sie vermitteln wollen.


    Ich lese solche Zitate gar nicht bzw. finde sie einfach dämlich. Hat für mich keinen Sinn und ist definitiv kein Kaufargument.

    In meinem aktuellen Buch wird von einer Beihilfe zur fahrlässigen Tötung gefaselt.

    Man sollte über sowas einfach hinweglesen, aber mir fällt das auch immer schwer. Immerhin hat die Autorin nicht Straf- und Zivilrecht durcheinandergeworfen. Ich habe vor Jahren mal einen Krimi gelesen (der war nicht von Nele Neuhaus), in dem ein Staatsanwalt den Täter zur Zahlung eines Schmerzensgeldes verurteilt hat. Auch schön, oder?

    oh je, das ist auch übel. :lol:
    ich gehe natürlich immer von mir aus und wenn ich ein Buch schreiben würde, würde ich doch zumindest darauf achten, dass das „fachliche Wissen“ auch korrekt ist. Und wenn jemand ja zumindest Jura studiert hat, weiß er dann doch etwas mehr dazu als zB der Journalist, der einen Krimi schreibt. Täterschaft und Teilnahme ist nun ja auch kein vertieftes Fachwissen, das hatten wir im ersten Semester. Aber was Recherche betrifft, wird das wohl von vielen nicht so eng gesehen. :wink:

    So eine wirkliche Statistik wie früher habe ich gar nicht mehr. Lediglich Tops und Flops und Gesamtanzahl der gelesenen Bücher.


    Bis September war mein Lesejahr wirklich bescheiden. Ich konnte lediglich 25 Bücher lesen und es gab nur zwei Highlights. Dann hatte ich Urlaub und konnte bis Jahresende noch einmal 50 Bücher zusätzlich lesen.

    Also 75 Bücher insgesamt.



    Meine Highlights waren:


    Robert Seethaler - Jetzt wird’s ernst
    Katerina Poladjan - Hier sind Löwen
    Juli Zeh - Unterleuten
    Mariana Leky - Was man von hier aus sehen kann
    Bas Kast - Der Ernährungskompass
    Jo Nesbø - Messer



    Meine Flops:


    William Shakespeare - Der Sturm

    Sebastian Fitzek - Das Geschenk

    Simone Lappert - Der Sprung

    Peter Stamm - Marcia aus Vermont

    Annamari Arrakoski (Hrsg.) - Weihnachtsgeschichten aus Skandinavien

    Wie sehr habe ich diesem Post entgegengefiebert. Ich wollte eigentlich sofort posten, aber dann der Vollständigkeit halber auf das Ende des Jahres warten. Und dann hatte ich erst einmal so viel zu tun, dass ich zu gar nichts mehr gekommen bin.


    Deswegen jetzt meine Jahreshighlights 2019:

    1. Robert Seethaler - Jetzt wird’s ernst
    2. Katerina Poladjan - Hier sind Löwen
    3. Juli Zeh - Unterleuten
    4. Mariana Leky - Was man von hier aus sehen kann
    5. Bas Kast - Der Ernährungskompass
    6. Jo Nesbø - Messer

    Mir ist das alles bekannt. Ich habe einen Abschluss,

    Abschluss als was? und als was arbeitest Du jetzt?

    Es gibt keine Beihilfe zur fahrlässigen Tötung. Das Zitat von Flinke Feder sagt hier auch nichts anderes, deswegen weiß ich nicht, was hier die Botschaft sein soll.

    Wenn du den Zitatelink angeklickt hättest, dann würdest Du die sehen was da genau steht, aber mir scheint eher dass Du mit deinem Wissen und unserem „Nichtwissen“ glänzen willst. Es sei dir gegönnt. :wink:

    Assessor. Ich habe im Strafrecht gearbeitet und auch meinen Schwerpunkt absolviert.
    Und bevor du hier irgendwelche Unterstellungen machst, lies bitte selbst erst einmal was du postest. Es steht klar geschrieben, dass bei Fahrlässigkeit nur eine täterschaftliche Begehung möglich ist. Beihilfe und Anstiftung sind aber eine Teilnahme, keine Täterschaft! Und damit zeigst du deutlich dein Nichtwissen. Deine Sache. Für mich ist diese „Diskussion“ hier nun beendet, da du ja glaubst, dass du es besser wissen würdest. Wenn du mal die Muse hast, gehe doch bitte in eine öffentliche Verhandlung. Dann kannst du in der Pause oder am Ende den Staatsanwalt dazu befragen. Der hilft dir sicher gerne weiter, wenn du höflich fragst. Vielleicht kann er deine Ignoranz beseitigen. :)

    Mir ist das alles bekannt. Ich habe einen Abschluss, deswegen ergibt sich mir der Sinn deines Zitates nicht. Täterschaft und Teilnahme sind unterschiedliche Modelle. Eine Beihilfe ist eine Teilnahme. Sie kann nicht in Kombination mit einem Fahrlässigkeitsdelikt begangen werden.

    Für mich klingt dein Satz: "Sie [die Beihilfe] kann nicht in Kombination mit einem Fahrlässigkeitsdelikt begangen werden." schon ziemlich falsch, wenn im Gesetz doch drinsteht: "Beihilfe zu einem Fahrlässigkeitsdelikt".

    In § 222 StGB steht das sicher nicht drin, kannst du bitte die Stelle im Gesetz nennen?

    Ansonsten verweise ich auf den Kommentar zur StGB von Fischer und alternativ hierher.


    Es gibt keine Beihilfe zur fahrlässigen Tötung. Das Zitat von Flinke Feder sagt hier auch nichts anderes, deswegen weiß ich nicht, was hier die Botschaft sein soll.

    In meinem aktuellen Buch wird von einer Beihilfe zur fahrlässigen Tötung gefaselt. Ich kann es verstehen, wenn der Täter so etwas annimmt und keine Ahnung vom deutschen Strafrecht hat, aber dass die Polizei das nicht in Frage stellt?! ](*,)#-o


    Ich hoffe, es soll nur die beschränkte Sicht des Täters aufzeigen und stellt nicht ein Abbild des juristischen Wissens der Autorin (immerhin begonnenes Jurastudium) dar. Letzteres wäre bedeutend schlimmer.

    Aussage zur fahrlässigen Tötung findest Du im § 222 StGB, III

    Anstiftung und Beihilfe zu einem Fahrlässigkeitsdelikt werden, da hier eine eigene Sorgfaltspflichtwidrigkeit begangen wurde, als täterschaftlich begangenes Fahrlässigkeitsdelikt bestraft.

    Mir ist das alles bekannt. Ich habe einen Abschluss, deswegen ergibt sich mir der Sinn deines Zitates nicht. Täterschaft und Teilnahme sind unterschiedliche Modelle. Eine Beihilfe ist eine Teilnahme. Sie kann nicht in Kombination mit einem Fahrlässigkeitsdelikt begangen werden.

    In meinem aktuellen Buch wird von einer Beihilfe zur fahrlässigen Tötung gefaselt. Ich kann es verstehen, wenn der Täter so etwas annimmt und keine Ahnung vom deutschen Strafrecht hat, aber dass die Polizei das nicht in Frage stellt?! ](*,)#-o


    Ich hoffe, es soll nur die beschränkte Sicht des Täters aufzeigen und stellt nicht ein Abbild des juristischen Wissens der Autorin (immerhin begonnenes Jurastudium) dar. Letzteres wäre bedeutend schlimmer.

    Jetzt komme ich auch endlich dazu:

    1. Rebecca Gablé - Teufelskrone :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:
    2. Diverse - Weihnachtsgeschichten aus Skandinavien :bewertung1von5::bewertung1von5:
    3. Johan Harstad - Max, Mischa und die Tetoffensive :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::thumleft:
    4. Jacques Berndorf - Requiem für einen Henker :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:
    5. Jacques Berndorf - Eifel-Liebe :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:
    6. Simon Beckett - Schneefall & Ein ganz normaler Tag :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:
    7. Peter Stamm - Marcia aus Vermont :bewertung1von5::bewertung1von5:
    8. Miku Sophie Kühmel - Kintsugi :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5: