Wahl der besten Bücher im BücherTreff

Beiträge von frettchen81

    Schwer, wenn man das Buch noch nicht gelesen hat :lol: Ich wollte es nominieren weil ich diese Reihe so phantastisch finde und die 5 Bände die ich bereits las, sind leider alle schon in den Vorjahren erschienen

    Aber woher will man wissen ob das Buch gut ist, wenn man es nicht gelesen hat. Nur weil ein Vorgänger gut ist oder weil einem der Autor gefällt, heißt das doch nix.

    Da finde ich es richtig, dass man es nicht nominieren kann als bestes Buch.

    Natürlich wird ein Buch durch eine Rezension nicht besser, aber ich verstehe den Büchertreff Leselieblinge Preis so:

    Es geht um das beste Buch 2018, welches hier im Forum eine Rolle spielt, diskutiert wurde etc. Und dazu gehört auch, dass es rezensiert wurde.

    Es ist ja die Auszeichnung des BT Forums und keine allgemeingültige.

    Das ist gut getroffen.


    Ich rezensiere, wenn es mich packt. Das Buch muss gut sein oder grottenschlecht. Ich muss Zeit und Lust haben zu rezensieren. Ich hab da immer so meine Phasen, dann mach ich das.

    Und Rezensionen les ich bei Büchern, die mich interessieren; bei Büchern, die ich nicht verstehe, um zu schauen ob e snur mir so geht..und eben wenn ich selber eine schreiben will.

    Und danke an jede*n hier, der/die sich die Mühe macht eine Rezension oder auch nur einen Leseeindruck zu schreiben.

    Ist ein bisschen weniger geworden, ich bin jetzt bei 1924 und lese geradeeine tolle Trilogie, die seit fünf Jahren geschmorrt hat. Aber ich habe nochmehr gemacht, heute war es so weit, heute konnte ich endlich meine Wunschlisterigoros ausmisten

    Toll!

    Da ihr eure Wunschlisten ja auch im extremen habt, ist das ein toller Anfang

    Ich persönlich kann das nicht nachvollziehen, ist für mich ein "die Katze im Sack" kaufen.

    Ich hab gar nicht das Geld dafür, mir ganze Reihen auf Seite zu legen..ich les immer erst Band 1 und entscheide dann Buch für Buch ob ich weiter machen will.

    Fear of missing out- Angst etwas zu verpassen

    Danke

    Das kenn ich.

    Von mir selbst manchmal, wenn alle wieder über alles scheinbar Bescheid wissen, dann juckt es mich manchmal. Aber sobald man dann doch mal drüber spricht, wissen alle immer nur die Kurzform zB weil es bei Facebook gepostet wurde, weil Whatsapp geschrieben wurde. Aber das ist doch meistens nur ein Bruchteil der INfo, die ein Mensch in einem richtigen Gespräch sagt. Da ist mir das ganze Gespräch lieber.

    Bei Kolleg*innen ist das dann so, dass im Büro nach jeder Mail, nach dem Telefonat zum Ablenken einmal kurz bei XY geguckt wird. Da geht viel Zeit für drauf über den Tag verteilt und macht den Kopf nicht klarer. Ablenkung ja, das muss manchmal auch sein. Aber manchmal ist die gute alte Pause, aufstehen vom Platz, runter zum Kaffee holen fahren und evtl sogar 5 Minuten draussen um den Block gehen sinnvoller für den Arbeitsprozess. Aber das sieht jeder und kann als "du hast wohl nicht genug zu tun" ausgelegt werden und da ist das Surfen am Arbeitsplatz einfacher, weil es aussieht als würde man arbeiten.

    Das Buch war wohl nicht die glücklichste Wahl, da sind wir uns einig, obwohl ich glaube, dass sie ihre Lektüre genauso sorgfältig ausgewählt hat wie das Glas Milch, an dem sie ja immerhin Gefallen gefunden hat.

    Aber da schreibt die Autorin ja zu:

    "Ist man lieber jemand, der jedes Buch, das ihn nicht sofort fesselt, verbannt, um in Hoffnung auf mehr Spannung ein neues auszuprobieren, oder jemand, für den es zum tiefschürfenden Lese-Erlebnis gehört, sich auch durch weniger ergreifende Stellen fleißig durchzuarbeiten und dadurch hin und wieder eine Tiefe zu entdecken, die weniger Geduldigen verborgen bleibt?"

    Und so wie ich es verstanden habe, hat sie massenweise Bücher zu Hause, kauft viele Bücher und liest sie aber nicht. Und das wollte sie ändern und wieder gerne lesen. Ich glaube, da kommt vieles zusammen. Die Buchwahl, der Erfolgsdruck, dass einem das Buch dann auch gefallen muss, dann die bisherige Alltagsroutine mit diversen anderen Handlungsmöglichkeiten, die sie sonst hat..aber mit Genuss am Buch hat das erstmal nix zu tun und genau das vermisst die Autorin ja selbst.

    Vieleicht ist ihr Hobby ja nicht nur Buch lesen sondern mittlerweile auch Buch kaufen. Die einen schwelgen darin welche Bücher es gibt, träumen davon was sie sich alles kaufen wollen würden und haben eine Wunschliste, die bis zum Mond reicht. Die anderen haben einen SuB, der sie die nächsten 10 Jahre mit Büchern versorgen würde..und andere wiederum lesen tatsächlich Bücher..man kann seine Zeit doch nur einmal verbrauchen und es ist doch okay, wenn man etwas tut was einem Spass macht. Das ist das was ich schade finde, dass es mit Erfolg, mit messbaren Ergebnissen häufig zusammen gesetzt wird. Wen stört denn eine Wunschliste mit XY Büchern drauf? Wenn man gerne Bücher sammelt, bitte mach das. Solange man selbst nicht von sich gestört ist, man den Platz hat, das Geld hat usw. dann mach was dich glücklich macht.



    Das Phänomen "FOMO"

    Was ist das?



    Ich les immer nur ein Buch. Das reicht mir. Ich schau ja auch nur einen Film und nicht gleichzeitig mehrere.

    Ein Buch reicht für mein Kopfkino, ich will die Personen kennen lernen, die Geschichte verstehen, darin abtauchen, mich aus meinem Alltag entführen lassen.

    Mir ist es egal ob ich mehr oder weniger lese als andere, modernes oder altes Zeug lese oder welches Genre grade angesagt ist oder..ich lese einfach nur so für mich.

    Und ich brauch das auch. Mein Kopf dürstet nach dieser Ablenkung und es gibt keinen Tag an dem ich nicht lese.

    Ich hoffe immer noch, dass ich die Bücher von Nalini Singh irgendwann mal kennenlerne.

    Die Gestaltwandler Reihe ist an sich toll, auch wenn es 2-3 Bücher weniger hätten sein können. Die Welt ist klasse ausgedacht, die meisten Figuren tolle bzw. interessante Charaktere. Auch die politischen Intrigen sind immer wieder gut gesponnen.


    Age of Trinity ist die Fortsetzung der Gestaltwandler, aber eben nach bestimmten Ereignissen und ich find es gut, dass das als neue Reihe behandelt wird.


    Die Engelreihe ist nochmal ganz anders was die Ideen der Welt angeht und auch immer wieder politisch verworren und die Charaktere auch nicht nur gut oder böse. Die Entwicklungen sind auch gut durchdacht..aber wie bei allen Reihen gibt es auch da schwächere Bücher.


    Warum mienst du "irgendwann mal kennenlerne": Dass du Zeit dafür hast, Lust auf die Bücher, oder an die Bücher ran kommst zB Bücherei?

    die Bücher aussortiert.

    da bin ich ja neugierig, was raus geflogen ist

    Aber toll, wenn du dienem Ziel so immer näher kommst


    Ich hab mir den neuen JD Robb gegönnt..aber dazu wieder was weg gelesen und weiß grad gar nicht mehr, wie viele Bücher ich ungelesen hab. Mein Mann hat sich Fidelma Bücher besorgt, davon lliegen 2 noch ungelesen bei mir. Ein King von ihm muss ich auch noch lesen..also werd ich trotz fleissigem lesen nix an der Liste ändern.

    Und dazu musste ich ein Reread machen, weil ich was leichtes und doch zum eintauchen geeignetes brauchte..da musste der vorletzte Band von Age of Trinity von nalini Singh ran..den aktuellesten hab ich nämlich nicht.

    Konnte mich kaum entscheiden.

    Es ist der wacker durchgeprügelte geworden.

    Aber was steckt hinter dem Chaos, was hinter dem roten Punkt im Blick..interessante Sätze.

    Ähm..mir ist damals ein Regal zusammen gekracht, weil da zuviele Bücher drin waren. Da hab ich mal überlegt, ob ich die alle so brauche..und angefangen auszusortieren. Dann kamen ein zwei Käufe dazu, wo ich merkte, das Buch kenn ich schon und dann nach guckte und siehe da, ich hatte das Buch schon. Einmal mit anderem Titel, aber das hat mich erschreckt.

    Da hab ich nach einer Lösung gesucht und bin auf den BT gestoßen und hab seit dem meine Bücher erfasst.

    Und seitdem hab ich meinen SuB unter Kontrolle..außer es war grad Flohmarkt;)

    Die Charaktere wirkten lebendig und auch den "Ich - Erzähler" Joe O´Laughlin fand ich sympathisch.

    Ich hab das Buch jetzt abgebrochen. Ich konnte mit den Hauptfiguren gar nicht warm werden.

    Der arme Professor, der von seinem Vater als Versager gesehen wird und jetzt auch noch erkrankt ist an Parkinson. Verheiratet mit einer hübschen Frau, die unbedingt ein 2. Kind will..befreundet mit einem Idioten, der ihm am liebsten die Frau ausspannen will.

    Nee, das war mir alles dann doch zu flach. Irgendwie scheint ihn die Diagnose überhaupt nicht zu bekümmern, seine Frau ist hübsch, bleibt jung, hebt sich natürlich von den anderen Müttern ab und hat als einzige Sorge wann der ideale Besamungszeitpunkt ist..glaubt er zumindest.


    Sein Hintergrund mit der "verrückten" Tante ist nett, der Krimi fängt auch interessant an. Und dann wird es mir doch auch zu offensichtlich und der Prof. mir eindeutig zu doof.

    An sich mag ich Steampunk, wenn das Buch gut geschrieben ist.


    Die unsichtbare Bibliothek ist eine klasse Reihe, die mag ich.

    Die Stadt der Regenfresser auch..


    Bei der Reihe von Canavan bin ich mir nicht sicher, wo es hin gehört. Hat aber auch diese Vermischung der verschiedenen Richtungen, finde ich..

    Ich hab für den Muff gestimmt.

    Aber an sich sind das tolle Sätze, ich bin auf die Auflösung gespannt.


    Und ob ich Buch 1 kenne, das kommt mir so bekannt vor.

    Ich hatte mir das Buch zufällig gekauft und war gespannt auf die Umsetzung des Klappentextes.


    Die alten Götter sind zurück und trotzdem müssen Diebstähle geklärt werden. Ein Interpol Ermittler reist rum und versucht die Fälle zu lösen.


    Der Auftakt mit diesen Berichten seit 2012 ist super, man kommt gut in diese Welt rein und ist gespannt, wie sich daraus die Geschcihte entfalten wird.

    Dann beginnt die Geschcihte, der Ermittler ist ein Kauz, der macht mir Spass bzw. es macht mir Spass über ihn zu lesen. Ein bißchen irritiert mich der Verfolger, aber der am Anfang weiß man eben noch nicth, wie da wer zusammen hängt. Das könnte spannend werden. Ein Ermittler von Interpol hat einen psychopathischen Schatten..

    Aber dann springt mir das zu sehr. Ein Fall an dem nächsten und es fehlt einfach etwas Zusammenhang. So nach einem Drittel hab ich überlegt abzubrechen und hier rein geschaut. Da erst habe ich gelesen, dass das ganze kein Roman ist sondern ein Abdruck einer Reihe in einem Stück..das erklärt es.
    Schade, dass das nicht auf dme Buch selbst steht.

    Ab hier hab ich das Buch dann Episodenweise gelesen und so passte es dann auch. Und ich hab auch weniger Erwartung an die Entwicklung der Charaktere gehabt, so dass das dann auch besser zusammen passte.

    Gestört hat mich trotzdem die fast Superhelden genauen Fähigkeiten von dem Psychopathen, die Fallenstellerei vom Inspecteur, die natürlich genau so aufgeht, gestört wird und dann doch wieder klappt.

    Und dann waren da doch Götter oder gottgleiche Wesen und dann doch nicht..


    Insgesamt hat mir die Idee des Buches gefallen. Die Charaktere waren interessant, aber irgendwie fehlte mir was. Auch die "neue" Welt war mir zu glatt. Nur in Südamerika bekam das Ganze für mich realistischere Züge, weil da die Götter in ihren Ansprüchen nicht friedlich waren. Auch wenn die anderen Götter nach ihren Übergangskriegen ein Friedensabkommen haben, war mir das zu ruhig. Gleichzeitig ist die Idee von anderen Welten, in die gereist wird, passend und doch ne Spur zuviel. Mischen die Götter sich ein, wo und wann udn wer hat Zugang zu ihnen..das passt irgendwie, dass das Götter (Göttinnen) machen wie sie wollen, aber irgendwie ist mir dann zuviel Willkür dabei..


    Also bekommt das Buch nur 3,5 Sterne.

    Aber ich bin interessiert an den anderen Geschichten aus der Welt.

    Welches Buch würdet ihr auf diese Weise wählen.

    Ich hab einen interessanten Satz für mich gefunden: Langsam schritt die alte Frau über das von Leichen übersäte Feld, dessen Boden von Blut getränkt war. :winken:

    Das hab ich auch gewählt. Bin gespannt, welche Bücher sich dahinter verbergen.


    Das Apfel Zitat war mir zu sehr Schneewittchen..

    Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen.


    Der Krimi ist interessant gestrickt, auch wenn ich am Anfang irritiert war über die Beschriebungen aus Sicht des Täters und dachte, wieso verrät der Autor denn schon wer es ist?

    Lindsay Boxer, Detective der Mordkommission und eine eher einsame Frau in ihrem Beruf und im Privaten muss diesen Fall aufklären. Zeitgleich bekommt sie ihre Diagnose und muss schauen was ist jetzt wirklich wichtig.

    Dass sie unter dem emotionalen Druck Kurzschlusshandlungen macht, wie eben sich mit der Reporterin zu treffen und ihr alles zu erzählen, ist schon glaubwürdig.

    Die Idee, dass erfolgreiche Frauen in Männerdomänen sich zusammenschliessen um wiederum in ihrem Feld besser voran zu kommen und sich Halt zu geben ist sehr realistisch.

    Das Buch ist auf der einen Seite durch die kurzen Kapitel schnell und einfach zu lesen. Gleichzeitig hatte ich in der MItte so einen Hänger und hab eher weiter geblättert und quer gelesen. Das kann aber daran liegen, dass ich schon Folgebände kenne und 1-2 Folgen der Serie mal gesehen hatte, deswegen den Biografien der Frauen nicht so viel Interesse entgegen gebracht hab. Trotzdem hab ich das Buch ausgelesen und es hat sich gelohnt.

    Das Ende ist gut gemacht, mich stört der Tod der einen Figur nicht. Dass aber dann dieser nachklapp kommt, der ist mir irgendwie dann auch zu viel gewesen.


    Wenn man Krimireihen mag, wo man nach und nach mit den Charakteren mit fiebert, wo jede*r sich seine Lieblingsfigur raussuchen kann, der wird hier mit einer Kurzweiligen Unterhaltung belohnt.

    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5: gibt es von mir

    So, ich habe meine Rezepte eingetragen und es sind nun doch noch 15 Doppelseiten.


    Ich werde es nun verpacken und bereit legen, damit es Montag verschickt werden kann.

    Bei noch 6 offenen Personen? Ja, da kann jede 2 Doppelseiten voll schreiben und es ist noch Platz.

    Und wenn es wieder erwarten bei der letzten um eine fehlende Seite geht, kann Sie die rein kleben oder so..dafür würde ich jetzt kein 2. Buch auf den Weg bringen.