Beiträge von Zeilenwiesel

    Also wenn es wirklich vererbt werden sollte, hat es bei uns einen Generationsprung gegeben. Meine Mutter las nie ein Buch. Mein Vater sehr selten wenn es krank war.


    Mein Großvater hat sehr viel gelesen und mich gefördert als er merkte das ich mit 4 schon lesen konnte.


    Meine Tochter hat auch mit 4 angefangen zu lesen, liest heute aber nur ab und an mal ein Buch.

    Autor: Wegner, Lara
    Titel: Im Bann des Wolfes: Söhne der Luna 01
    Originaltitel: -
    Verlag: Sieben Verlag
    Erschienen: April 2010
    ISBN-10: 3940235873
    ISBN-13: 978-3-940235-87-9
    Seiten: 357
    Einband: TB
    Serie: Söhne der Luna 1


    Autorenportrait:



    Zitat

    Antonia Munoz, Jahrgang 1967, ist seit vielen Jahren in der Personalberatung tätig und lebt in der Nähe von Frankfurt. Ihr Interesse für Literatur und Geschichte, insbesondere für die Geschichte Frankreichs, entwickelte sich bereits in ihrer Jugend und führte sie vom Lesen zum Schreiben.


    Unter dem Pseudonym Lara Wegner schreibt Antonia Munoz im Bereich Dark Romance. "Im Bann des Wolfes" ist der erste Teil der Serie "Söhne der Luna". Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage: http://www.antonia-munoz.de

    Quelle: Sieben Verlag


    Inhaltsangabe:



    Zitat

    In Madame Chrysanthemes Haus werden die Wünsche und Sehnsüchte der Höflinge des Königs nach Laster und Sinnlichkeit mit höchster Professionalität erfüllt. Nicht zuletzt verdankt das exklusive Etablissement seinen hervorragenden Ruf der jungen Florine, die als rechte Hand der Chefin die Geschäfte führt. Nachdem Florine jedoch versehentlich den Werwolf Cassian de Garou aus einer höchst prekären Situation befreit hat, gerät ihr Leben völlig aus den geregelten Bahnen. Der Clan der Werwölfe führt einen Jahrtausende alten Kampf gegen einen Gegner, der auch den Vampiren zu schaffen macht. Eine alte Fehde verhindert jedoch ein gemeinsames Vorgehen der Werwölfe und Vampire gegen den Feind. Florine gerät in diesen Schmelztiegel aus Macht und Ehre, der sie fast zerreißt. Denn auch ihr Schicksal ist in die Ereignisse verwoben und sie muss sich Tatsachen stellen, die sie nie vermutet hätte. Hinzu kommt, dass ein mächtiger Vampir Anspruch auf sie erhebt, ebenso wie der nicht minder gefährliche Cassian de Garou.

    Quelle: Klappentext



    Meine Meinung


    Meine Entscheidung dieses Buch zu lesen fiel dadurch, dass ich das erste Buch der Autorin regelrecht verschlungen hatte. Es war ein regelrechtes Vergnügen den historischen Roman zu lesen.
    Dementsprechend waren meine Erwartungen recht hoch.
    Und ich wurde nicht enttäuscht!


    In dieser Dark Romance Geschichte dreht sich alles um Florine, diese wurde als Findelkind in einer Kirche gefunden und wuchs bei einer Dame auf die es nicht gerade sehr gut mit den Kindern meinte die sie „versorgte“, später schob diese Florine in ein Edelbordell ab. Da Florine für diesen Beruf noch zu jung war setze die Bordellbesitzerin sie in anderen Bereichen ein, nachdem sie bemerkt hatte das Florine sich darauf verstand, Feste und andere Lustbarkeiten zu organisieren.
    Bei einem Fest welches ihr suspekt vorkam, begegnete sie Cassian de Garou. Und diese Begegnung sollte ihr ganzes Leben auf den Kopf stellen.


    Die Autorin hat es wieder einmal geschafft mich mit ihren flüssigen Schreibstil zu fesseln. Nach wenigen Seiten war ich mitten drin in der Geschichte und das Kopfkino funktionierte wunderbar. Selbst bei den gruseligen Szenen konnte ich dieses nicht abstellen.
    Florine, eine selbstbewusste junge Dame die kein Blatt vor den Mund nahm, zog mich einfach immer weiter.
    Das es sich hier um einen historischen Roman handelt wurde mir immer erst dann bewusst wenn es im Text angesprochen wurde. Ich befand mich beim lesen eher in der Gegenwart.
    Sehr schön fand ich es, dass die Kampfszenen nicht bis in das letzte Detail ausgekostet wurden.
    Der Spannungsbogen setzte schon recht früh ein und wurde Stück für Stück erweitert, alle Fragen die ich mir als Leser um Florine gestellt habe wurden mir im laufe der Geschichte beantwortet.
    Sehr angenehm empfand ich es, dass die Vampire und Werwölfe in dieser Geschichte auch zu Aktivitäten fähig waren, die diese Geschöpfe in anderen Geschichten eben nicht konnten.


    Das Ende war sehr schön und hatte in meinen Augen auch eine Botschaft für die Leser.
    Ich weiß, dass ich ganz bestimmt auch die nachfolgenden Bände lesen werde.


    Ich vergebe vier von fünf Sternen für dieses Buch.

    Ich würde diesen Roman unter Zeitreise einreihen


    Meine Meinung


    Jörg Kastner gehört zu der Gruppe der von mir gern gelesenen Autoren, somit war für mich klar, dass ich auch „Sonnenkreis“ lesen musste.
    Dies war mein siebtes Buch des Autors und die Beschreibung versprach mir einen spannenden Zeitreiseroman, in dem auch eine kleine Liebesgeschichte erzählt wird.
    Leider spiegelt die Beschreibung nicht das wieder, was ich in dieser Geschichte vorfand.


    Die Sopranistin Pamela Morton soll in Mozarts „Zauberflöte“ in Wien auftreten. Kurz vor Beginn der Proben dazu wird der Intendant kurzerhand ausgetauscht, der neue ist kein anderer als Pamelas Exmann. Das gefällt ihr ganz und gar nicht.
    Als eine Szenenprobe angesetzt wird, besiegt sie ihren inneren Schweinehund und nimmt daran teil, doch plötzlich bricht sie bewusstlos zusammen.
    Sie wacht im Wien des Jahres 1791 in einem anderen Körper wieder auf. Dieser Körper gehört einer jungen Putzmacherin (Hutmacherin) mit dem Namen Luise Heusler. Als Luise Heusler muss sie mit ansehen, wie ihre Schwester Josefine ermordet wird. Das einzige, was sie von deren Mörder sehen kann, sind dessen Schuhe …


    Nach einer kurzen Rückblende, in der mir Pamelas Vorgeschichte erzählt wurde, ging es sehr schnell zur Zeitreise. Pamela konnte sich zuerst nicht damit zurechtfinden, in einem anderen Körper zu leben. Wieder sehr schnell tauchten die historischen Figuren auf, wie Dr. Mesmer, der Theaterbesitzer Schikaneder, Mozart selbst und einige andere historisch belegte Figuren. Immer mehr Charaktere erhielten Einzug in die Geschichte, die mir teils unzureichend vorgestellt wurde. Das Nachschlagen einzelner Protagonisten war unerlässlich, um den Verlauf besser zu verstehen.
    Ein kleines Glossar wäre sehr hilfreich gewesen.
    Trotz Überfällen auf die Charaktere und Drohungen baute sich bei mir so gut wie keine Spannung auf. Auch die Liebesgeschichte, die beschrieben wurde, fand als solche nicht statt.
    Auf den letzten 150 Seiten kam dann auch der Titel des Buches erst zum Tragen und ich erfuhr, worum es sich bei diesem Sonnenkreis handelte.
    Durch die langen Dialoge fiel es mir teilweise schwer, am Ball zu bleiben, sodass ich das Buch öfter zur Seite legen musste.


    Die Idee aus dem frühen Tod Mozarts und seiner „Zauberflöte“ eine solche Geschichte zu machen, fand ich toll. Auch das Einflechten der Personen, die zu der Zeit um Mozart herum wirkten, war klasse.
    Die Zeittafel am Ende des Buches hat mir sehr gut gefallen.
    Nur vermisste ich dieses „ich kann nicht aufhören zu lesen“ sehr, welches ich bisher von Jörg Kastner gewohnt war.


    Ich vergebe drei von fünf Sternen für dieses Buch.

    Meine Meinung


    Als Katzenliebhaber und als Krimi Fan war es ein muss für mich dieses Buch zu lesen.
    Nach der Alten Zählung handelt es sich um Band 3 der Koko Reihe.
    Nach der neues Zählung unter dem Titel „Die Katze, die…“ ist es Band 1.
    Jim Qwillerans zieht nach einigen beruflichen Misserfolgen als Journalist in das beschauliche Städtchen Pickax . Dort wird ihm ein Job angeboten bei einer Zeitung, er soll Berichte über die Kunstszene verfassen.
    Während er auf einen bestimmten Maler angesetzt wird, bekommt er Einsicht in die hiesige Kunstszene. Und diese Künstler sind sehr aufgebracht. Ein Kunstkritiker macht sich dort mit seinen Äußerungen keine Freunde. Und wie das Schicksal es wollte bekommt Jim gerade in dem Haus in dem dieser Kritiker wohnt eine schöne Wohnung angeboten. Jim greift zu und wird unfreiwillig zum Katzensitter des Kritikers, wenn dieser auf Reisen geht.
    Als der Kritiker einem Mord zum Opfer fällt, kümmert Jim sich weiter um diese Katze, die mehr kann als gewöhnliche Katzen. Koko und Jim klären zusammen die Morde und Ungereimtheiten auf.


    Mir hat diese zuerst ungewöhnliche Geschichte gut gefallen, erfuhr ich als Leser sehr schön wie Jim zu seiner sehr begabten Katze kam. Für mich war es das zweite Buch dieser Serie und meine Fragen aus dem ersten Buch wurden hiermit alle beantwortet.
    Man sollte wirklich mit Band eins Anfangen um dann weiter zu lesen in dieser Serie. Die Geschichten sind alle in sich abgeschlossen, doch um das Verhältnis zwischen Koko der Katze und Jim zu verstehen, ist es besser erst dieses Buch gelesen zu haben.
    Jim war erst skeptisch ob dieser Job was für ihn ist, da er von Kunst nicht die geringste Ahnung hatte.
    Doch Stück für Stück baut sich eine Spannung auf die sich durch die ganze Geschichte zieht. Auch wird sehr schön beschrieben wie sich Koko in Jims Leben etabliert, wenn er nach einem schweren Tag nach Hause fährt freute er sich insgeheim auf den Abend zusammen mit Koko.
    Die Figuren in dieser Geschichte hätten nach meinem Empfinden etwas besser vorgestellt werden können. Aber sehr gestört hat es mich nicht. Der Verlauf der Geschichte war auch so gut zu lesen und zu verstehen.


    Das Ende der Geschichte war nicht vorhersehbar und für mich eine völlige Überraschung.


    Ich vergebe vier von fünf Sternen für dieses Buch.

    Autor: Agassi, André
    Titel: OPEN
    Originaltitel: Open, an Autobiography
    Verlag: Droemer Verlag
    Erschienen: 2009 / 11
    ISBN-10: 3426274914
    ISBN-13: 978-3426274910
    Seiten: 592
    Einband: HC
    Serie: -


    Autorenportrait:


    Zitat

    Andre Kirk Agassi * 29. April 1970 in Las Vegas, Nevada ist ein ehemaliger US-amerikanischer Tennisspieler und Olympiasieger. In seiner 21 Jahre andauernden Karriere gewann Agassi 60 Einzelturniere, darunter insgesamt 8 Grand-Slam-Turniere.

    Wikipedia


    Inhaltsangabe:


    Zitat

    Zum Wunderkind erkoren, zum Tennis getrieben, wurde aus Andre Agassi der rebellische Superstar auf dem Centre Court, eine Pop-Ikone der Achtziger. Kaum stand er ganz oben auf der Weltrangliste, stürzte er ab und fiel tief. Sein spektakuläres Comeback und seine Liebe zu Stefanie Graf machten ihn zu der überragenden Persönlichkeit, die er heute ist. Er fördert die Schulbildung benachteiligter Kinder und kann ihnen das geben, was sein Triumph ihn selbst gekostet hat.
    Das sensationelle Selbstporträt eines begnadeten Tennisspielers, der über sich selbst hinausgewachsen ist.

    Quelle: Amazon



    Meine Meinung


    Mein Anreiz diese Biografie zu lesen, war Andre Agassi selber. Galt er doch immer als der Rebell der Tennisplätze. Aber warum war er so?
    Die Antwort auf meine Frage habe ich bekommen, und noch eine Menge mehr. Diese Biografie ist für mich eine der besten, die ich seit langem gelesen habe.
    Sie beginnt, als Andre sieben Jahre alt ist und es einfach nicht verstehen kann, warum sein Vater ihn immer nur antreibt, besser und besser zu werden. Doch das Kind Andre möchte etwas ganz anderes als Tennis spielen. Sein vom Tennissport besessener Vater, der es selbst im Boxsport nie weit gebracht hat, wollte seinen Sohn unbedingt auf dem ersten Platz der Weltrangliste sehen. Jahre später ist es dann auch soweit, aber um welchen Preis.


    Andre Agassi beschreibt in einem flüssig zu lesenden Stil seine Höhen und Tiefen, seine gesellschaftlichen Missetaten und Auszeichnungen. Er ist mit ganzem Herzen dabei, wenn es um seine Familie geht oder um seine Freunde, die ihm besonders nah stehen.


    Seine wichtigsten Spiele werden kurz aber bündig wiedergegeben.


    Ich hatte das Gefühl, dass ich Andre Agassi ein paar Jahre seines Lebens begleiten durfte, seine Schmerzen waren fast zu spüren. Aber auch der Wille, sich aus Tiefs wieder rauszuholen und weiterzumachen, für seine Familie und für seine Schule, die er gegründet hatte, war treffend geschildert


    Mit 35 Jahren nahm er dann endgültig seinen Abschied vom Tennis. Zu der Tatsache, dass man in diesem Alter im Tennissport sowieso schon als „Opa“ angesehen wird, kam, dass er auch körperlich ein Wrack war, welches sich nur noch mit Hilfe der Medizin bewegen konnte.


    Ich sehe diesen Rebellen des Tennis heute mit ganz anderen Augen und bin froh, diese Biografie zur Hand genommen zu haben.


    Ich vergebe fünf von fünf Sternen für dieses Buch.

    Autor: Svedelid, Olov
    Titel: Boten des Todes
    Originaltitel: Dödens Budbärare
    Verlag: Drömer Knaur Verlag (meins ist von Weltbild)
    Originalverlag: Bokförlaget Forum Stockholm
    Erschienen: 2003
    Original: 2001
    Seiten: 384
    ISBN 10: 3426622874
    ISBN 13 : 9783426622872
    Preis: 7,95
    Serie: Kommissar Roland Hassel Bd. 18
    Sammlung: Midsommar Tode - Weltbild


    Inhaltsangabe:




    Amazon de


    Meine Meinung:


    Dieses Buch war mein zweites von Olov Svedelid, und es wird bestimmt nicht mein letztes sein. Leider ist der Autor schon verstorben, aber ich habe Hoffnung dass sie Roland Hassel Romane die noch nicht ins deutsche übersetzt wurden doch noch übersetzt werden.


    Mich hat seine Geschichte wieder regelrecht gefesselt, so dass die Zeit verging ohne es zu merken. Rasant, Detailgetreu und einfach fast schon Plastisch geschrieben. Der Kommissar Roland Hassel hat wieder einiges durchmachen müssen, hatte er sich gerade von einem sehr schweren Fall erholt. Und diesmal geht es sogar gegen seine 9 jährige Tochter.
    Die Ermittlungen dehnen sich auch auf Amsterdam und Frankfurt sowie Berlin aus. Die Begebenheiten sind so toll ausgearbeitet das der Leser das Gefühl hat mit dabei zu sein. Da ich alle Orte selber bereist habe kann ich sagen dass ich alles noch mal vor Augen hatte.


    Die Entwicklung von Roland Hassel ist sehr schon nachvollziehbar und auch glaubwürdig. Ich habe keine Ecken und Kanten gefunden an dem der berühmte rote Faden hätte hängen bleiben können. Die Figuren die mitspielen werden dem Leser mit jeder Seite Vertrauter, aber auch die Nebenfiguren kommen recht gut beschrieben daher.


    Das Thema des Falles für Roland Hassel ist immer noch sehr aktuell, auch wenn dies Buch 2001 schon erschien. Terror wird es immer geben auf dieser Welt, und deshalb hat der Leser auch ein wenig zum nachdenken, wenn der den Roman hinter dich hat.



    Das einzige was mir nicht gefallen hat an dem Buch ist glaube ich eher Verlagsschuld. Es wird sehr oft der Buchstabe Ø benutzt. Da diese Geschichte in Schweden spielt ist das sehr unangebracht, da dieser Buchstabe im schwedischen ABC gar nicht vorhanden ist. Dieser Buchstabe ist dänisch oder norwegisch.



    Dieses Buch bekommt von mir 4 von 5 Sternen.

    Autor: Martin, Ricarda
    Titel: Im Tal der Lügen
    Verlag: Knaur
    Erschienen: 2008
    Seiten: 559
    ISBN-10: 3426639734
    ISBN-13: 978-3426639733
    Cover: TB
    Preis: 7,95 €



    Inhaltsangabe:


    Zitat

    Cornwall, 1856. Lorna und Cathy, Nachbarskinder aus ärmlichen Verhältnissen, sind beste Freundinnen und glauben, dass nichts sie trennen kann. Dann zieht Cathy als Hausmädchen auf einen herrschaftlichen Besitz und überrascht ihre Freundin mit der Nachricht, dass sie ihren Dienstherrn, den Witwer Lord Lanyon, heiraten werde. Cathy überredet Lorna, als ihre Gesellschafterin zu ihr zu kommen. Vier Tage vor der Hochzeit findet Lorna Cathy neben der Leiche ihres zukünftigen Schwagers. Nun zeigt Cathy ihr wahres Gesicht: Nicht sie, sondern Lorna wird als Mörderin verurteilt und nach Tasmanien deportiert ... Wird die Gerechtigkeit doch noch siegen?


    Meine Meinung:


    Dieses Buch habe ich im Rahmen einer Leserunde gelesen, oder sollte ich eher sagen inhaliert.
    Das Cover zeigt einen Schatten einer Frau die von einem Hügel über eine Landschaft schaut. Dazu fiel mir nur ein einziges Wort ein – Sehnsucht. Der Klappentext machte mich dann mehr als neugierig.
    Dieser Roman ist in einer sehr angenehmen Schriftgröße gedruckt.


    Was Lorna in dieser historischen Geschichte erleiden musste ist unbeschreiblich. Nur ein eiserner Willen bewahrte die junge Frau vor dem Untergang. Ich frage mich immer noch ob Cathy kein Gewissen hatte, ihre beste Freundin so etwas anzutun und sie immer und immer wieder zu belügen und zu betrügen. Cathy nahm Lorna im laufe der Gesichte wirklich alles was einem
    Menschen lieb und teuer war.
    Was mir sehr gefiel war das die Geschichte eigentlich mit dem Ende begann. Und somit eine ganz bestimmte Frage die einem beim lesen anspringt beantwortet war. So konnte der Leser sich zu hundert Prozent auf die Geschichte einlassen. Zum Teil spielt die Gesichte ich England, Mitte des 19. Jahrhunderts, und zum Teil in Tasmanien.


    Der Schreibstil ist klar und flüssig, so das einem es extrem schwer fällt das Buch aus der Hand zu legen. Dieser berühmte rote Faden zieht sich schurgerade durch die ganze Geschichte ohne irgendwelche Ecken und Kanten zum hängenbleiben zu finden.
    Ich befand mich gleich nach den ersten Seiten mitten drin in der Geschichte und konnte mir die Geschichte bildlich vorstellen, dieses Buch brachte mein Kopfkino so richtig schön zum laufen.


    Die Protagonisten sind sehr liebevoll und auch sehr detailliert beschrieben, sie wachsen einem schnell an Herz, die Guten wie die Bösen. Immer wieder schaffte es die Autorin mich zu
    fesseln und die Wendungen der Geschichte waren teils Atemberaubend.
    Das Ende der Geschichte lässt keine Fragen offen und so kann man wirklich diese Geschichte abschließen ohne sich zu fragen „was kam den dann“ Lorna und der Leser, kann am Ende der Geschichte den Frieden wieder einkehren lassen.


    Ich kann mit Bestimmtheit sagen das dies nicht das letzte Buch der Autorin sein wird das ich gelesen habe. Sobald das nächste auf den Markt kommt werde ich es mir kaufen.


    Dieses Buch bekommt von mir 5 von 5 Sternen.

    Diesen Thread hat mir Linda gezeigt.


    Finde ich ja lustik, ungefähr diese Idee hatte ich vor nicht alt zu langer Zeit für mein Forum, das ihr es Lesewichtel nennt finde ich spitze das passt ja so richtig schön dazu.


    Bei mir werden alle drei Monate die Wichtel, bleiben wir mal bei der Nennung, neu zugelost. So kommt keine Langeweile auf und User die dazukommen möchten werden dann bei der nächsten Auslosung berücksichtigt.

    Mein SUB hat fast die 250ziger Marke erreicht. Buchkaufverbot geht bei mir eigentlich ganz gut. Aber wenn ich das mache kommen von allen Seiten Bücher bei mir an...grins


    Vor ca. einem Monat habe ich mir dann bei mir im Forum ein Spielchen ausgedacht. Jeder der seinen SUB abbauen möchte konnte sich anmelden.


    Nach Anmeldeschluß wurde jedem Spieler ein ander Spieler zugelost. Spieler 1 sucht Spieler 2 ein Buch aus, welches Spieler 2 dann lesen muss. Ist das Buch Rezensiert worden wird das nächste Buch ausgesucht. Und nach drei Monaten werden die Spieler neu zugelost. So wie beim Wichteln gelost wird.


    Möchte im laufenden Spiel noch jemand mitspielen muss der bis zur nächsten Verlosung warten und wird dann mit berücksichtigt.


    Das macht Spaß und der SUB wird wirklich kleiner. Und wenn wir was dazwischen lesen möchten schreiben wir die Rezi eben später.


    Das einzige was sein muss ist natürlich eine gepostete SUB Liste die aktuell gehalten wird. Damit ein Buch auch ausgesucht werden kann.

    Autor: Atherton, Nancy
    Titel: Tante Dimity und der Kreis des Teufels
    Originaltitel: Aunt Dimity beats the devil
    Verlag: CT
    Original Verlag: Penguin Book N.Y.
    Erschienen: 2007
    Original Erschienen: 2000
    Seiten: 287
    ISBN-10: n.v.
    ISBN-13: n.v.
    Cover: TB
    Preis: 14,95 € für zwei Bücher beim Club Bertelsmann


    Inhaltsangabe

    Zitat

    Es regnet und stürmt immer stärker. Lori Shephard kann kaum noch etwas durch die Windschutzscheibe sehen, als sie mit ihrem Range Rover die steilen Serpentinen des Hochmoors von Northumberland hinauffährt. Hätte sie nicht besser gemütlich zu Huase bleiben sollen, statt sich in ein ungewisses Abenteuer zu stürzen? Doch schon taucht Wyrdhurst Castle vor ihr auf. Die düstere Burg birgt nicht nur eine Bibliothek voll wertvoller Bücher. Schatten der Vergangenheit spuken in den uralten Mauern, die verborgene Geschichte einer heimlichen Liebe geistert wie ein teuflischer Fluch durch die Keller und undurchsichtige Geheimnisse warten auf Lori.


    Vermag sie der Burg und seinen Bewohnern mit Tante Dimitys Hilfe den Frieden zurückbringen

    Quelle: Klappentext des Buches


    Meine Meinung


    Dieses Buch war für mich das siebte, dass ich aus der Dimity Reihe gelesen habe. Es war für mich bisher das beste.


    Es war wieder so liebevoll geschrieben und so schön detailgetreu. Die Gedanken und Gefühle der Protagonisten waren so toll ausgearbeitet, dass ich das Gefühl hatte gleich diese Gefühle und Gedanken selber zu erleben. Lori wurde dadurch sehr mit einer Feinfühligkeit hervorgehoben die schon plastisch wurde.
    In dieser Geschichte kam Tante Dimity erst am nahen Ende so richtig zum Vorschein, aber das war auch gut so. Denn so war es Loris Geschichte und ihre Erlebnisse. Das Lori, deren Kinder mittlerweile 18 Monate alt sind, gereift ist im laufe der Bände, ist hier sehr schön nach zu lesen. Lori kommt nicht mehr ganz so naiv daher wie in den Bänden vorher.


    Nach bereits 5 Seiten war ich mitten drin in der Geschichte, und auch die Begebenheiten der vorigen Bände kamen zurück in die Erinnerung. Die Spannung baute sich schon recht früh auf und zog sich steigernd durch die ganze Geschichte. Ecken und Kanten habe ich in dieser Geschichte auch nicht gefunden, der rote Faden zog sich schnurgerade durch die Geschichte.


    Das Ende dieses Buches will ich nicht als Showdown bezeichnen aber als Klärung aller Fragen. Für mich ein wundervolles Ende. Und ich kann sagen das ich garantiert weiter lesen werde. Sechs Bände habe ich noch vor mir.


    Dieses Buch bekommt von mir 5 von 5 Sternen.

    Ich befinde mich in der Gegenwart in Großbritannien nahe der schottischen Grenze. Dort gibt es eine Burg in der meine Heldin zu Besuch ist um Bücher zu katalogisieren. In dieser Burg soll es spucken. Aber meine Heldin ist der Meinung das dieser Spuck nur angezettelt wird um die Herrin der Burg in den Wahnnsinn zu treiben damit der Ehemann an ihr Vermögen kommt.
    Bin gespannt ob sich das bewahrheitet.

    Meine Meinung


    Dieses Buch war für mich das erste Vampirbuch überhaupt, wenn man mal von dem kleinen Vampir aus meiner Kindheit absieht. Elisabeth genannt Betsy verliert ihren Job und fährt nach
    Hause, dort will sie ihre Katze einfangen, während dessen wird sie auf der Strasse von einem Auto erfasst und stirbt. Na ja das dachte Betsy jedenfalls, als sie in einem Beerdigungsinstitut wieder wach wird ist sie erst einmal ziemlich verwirrt.
    Bis sie merkt das sie nun ein Vampir ist, und zwar ein besonderer Vampir vergeht noch einige Zeit.
    Betsy kann als Vampir einiges was anderen Vampiren versagt ist Aber sie weiß nicht warum. Das wird sich aber im laufe der Geschichte alles klären.


    Das Buch ist leicht und flüssig geschrieben, die Aussprache von Betsy war mir persönlich zu flapsig. Es fliegen in den Dialogen die Kraftausdrücke nur so.
    Nach ca. der hälfte des Buches hatte ich mich dann doch daran gewöhnt und müsste bei einigen Passagen herzhaft lachen.


    Obwohl es sich um ein Humoristisches Buch handelt baute sich doch eine gewisse Spannung auf die sich bis zum Showdown steigern konnte.
    Das Ende war dann nicht von schlechten Eltern, und es blieb fast nichts offen. Auch wenn es noch sechs Bände gibt war die Geschichte schön geschlossen. So das man das zweite Band zur Hand nehmen kann ohne an die vielleicht offenen Fragen von Band eins zu denken.



    Fazit: Eine leichte flüssig geschriebene Geschichte die man gut zwischendurch lesen kann. Ich werde bestimmt weiterlesen.



    Dieses Buch bekommt von mir 3,5 von 5 Sternen

    Autor: James, Peter
    Titel: Sirb schön
    Originaltitel: Looking good dead
    Verlag:Fischer
    Original Verlag: Macmillian
    Erschienen: 2008
    Original Erschienen: 2006
    Seiten: 381
    ISBN-10: 3596168732
    ISBN-13: 978-3596168736
    Cover: TB
    Preis: 8,95 Euro


    Inhaltsangabe


    Zitat

    Eine junge Frau wartet auf ihren Geliebten. Ruhelos geht sie im Zimmer umher. In diesem Moment öffnet sich die Tür und ein Mann tritt ein. Er umarmt sie von hinten, dann plötzlich zieht er ein Messer und sticht zu.Wieder und wieder.
    Als Tom Bryce diese gespenstische Szene auf seinem Computer sieht, glaubt er noch an einen besonders harten Erotikthriller. Doch als er am nächsten Morgen in der Zeitung das Foto der jungen Frau erkennt, weiß er plötzlich, warum die CD, die er durch Zufall im Pendlerzug von London nach Brighton einsteckte, so brisant ist. So brisant, dass er jetzt auch um sein Leben und das seiner Familie fürchten muss. Denn die Killer haben sich schon bei ihm gemeldet per Mail, natürlich.

    Quelle: Amazon de


    Meine Meinung


    Dieses Buch ist der zweite Band um Detektiv Roy Grace, es schließt Nahtlos an den ersten Roman an. Die Geschichte geht ca. zwei Wochen nach Ende er ersten Geschichte weiter.
    Ich hatte eine sehr hohe Erwartungshaltung, da Band eins „Stirb ewig“ in meinen Augen schon sehr gut war.
    Meine Erwartung wurde nicht enttäuscht, Peter James hat hier wieder einen sehr spannenden und rasanten Thriller vorgelegt.


    Die Morde sind zwar nicht gerade von der netten Seite, aber denn noch nicht so Detailgetreu das einem übeln werden konnte , verfasst.
    Der flüssige und klare Schreibstil fesselt den Leser regelrecht an das Buch. Es aus der Hand zu legen fällt sehr schwer.


    Scheint die Geschichte Anfangs etwas verworren und kommen die Ermittler erst nicht von der Stelle, so fügen sich in einem wahren Showdown am Ende die Puzzelteile sehr schnell zusammen.
    Auch die Entwicklung der Protagonisten, die uns teils aus dem ersten band noch bekannt sind, geht nahtlos weiter. Privatleben und Gefühlswelten der Figuren werden sehr feinfühlig weitergesponnen.


    Der Leser ist sehr schnell mitten drinnen in der Geschichte und das Kopfkino hat bei mir sehr schnell wieder eingesetzt.
    Habe mit diesem Buch wieder eine sehr kurzweilige, spannende und klasse rasante Unterhaltung erleben dürfen.


    Dieses Buch bekommt von mir 5 von 5 Sternen.

    Autor: Cyran, Eberhard
    Titel: Abend über der Alhambra
    Verlag: Patmos
    Erschienen: 2006 / 01
    Seiten: 512
    ISBN-10: 3491961718
    ISBN-13: 978-3491961715
    Cover: HC
    Preis: 9,95 €


    Inhaltsangabe:


    Zitat

    Der Untergang der letzten maurischen Bastion Granada - Cyrans farbiger und spannender Historischer Roman über den Krieg gegen Granada, die
    letzte Bastion des maurischen Spanien - Mitreißend und meisterlich erzählt der Autor die tragische Lebensgeschichte des letzten Emirs von Granada

    Eberhard Cyran entführt uns in die faszinierende Welt Spaniens am Ende des Mittelalters. Das entschlossene Herrscherpaar Isabella von Kastilien und Ferdinand von Aragon will die letzte islamische Bastion für das christliche Spanien zurückerobern.In das spannungsreiche Geschehen eingewoben ist die tragische Lebensgeschichte von Boabdil dem letzten Emir von Granada. Seine liebevolle Frau Morayama und die energische, aber hartherzige Mutter, die Sultanin, sind weitere Protagonisten dieses großartigen Andalusien-Dramas. Cyran lässt den Leser einen Blick hinter die Kulissen der Geschichte werfen.

    Quelle Amazon de



    Meine Meinung


    Dieses Buch habe ich mir zugelegt nach dem ich den Klappentest gelesen habe. Da mich die spanisch-maurische Geschichte zu dem auch noch sehr interessiert fiel mir die Entscheidung es zu kaufen sehr leicht.


    Der Autor bleibt in diesem Roman sehr nah an der Geschichte, was sehr schön war zu lesen. Doch leider konnte mich der Autor mit seinem Schreibstil nicht überzeugen. Isabella von Spanien sowie ihr Gatte Ferdinand, Mohammad Sobih genannt Boabdil ( der letzte Emir], Aischa seine ehrgeizige Mutter und die ganzen Nebenfiguren werden sehr überspannt dargestellt.
    Der Inquisitor von Spanien wird als blutrünstige und geldgierige Person gesehen der vom Wesen her eigentlich in ärztliche Behandlung gehört.
    Nachdem was er dort als Ketzer angeklagt hat dürfte es in Spanien nicht mehr genug Männer geben um die Angriffe auf Granada durchzuführen, einfach aus
    Menschenmangel.

    Dass es in der Zeit sehr viele Ketzeranklagen gegeben hat will ich nicht anzweifeln aber so viele sind einfach unglaubhaft. Da ja auch noch die Anzahl derer dazukommt die sich durch Flucht der Anklage entzogen haben. Mal wieder traf es dabei zu 90% das Volk der Juden.

    Der letzte Emir von Granada wird als sehr warmherziger Mensch beschrieben der vieles was seine Berater verlangen hinterfragt, ob es wirklich sein muss, er fühlt sich auf der Alhambra nicht wirklich wohl und würde zu gerne wieder zurück nach Almeria gehen, wo er viele Jahre seines Lebens verbracht hatte. Dorthin ist er im Kindesalter geflohen, da die Favoriten des Vaters es auf sein Leben abgesehen hatte.


    Boabdil war für seine Zeit er sehr gebildeter und umsichtiger Herrscher, womit seine Berater und Heeresführer alles andere als zufrieden waren.
    Hier im Roman wird er als Herrscher dargestellt der sich nicht entscheiden konnte und vieles auf die lange Bank schob. Dabei war er der Herrscher der seinem Volk noch mehr Krieg und Tod erspart hat, in dem er am Ende Granada übergeben hat.


    Die Nebenfiguren in diesem Roman sind so zahlreich, so das es sehr schnell zu Verwirrung kommen kann. Dort die Übersicht zu behalten ist schon eine Kunst. Schade den ich hatte mir wirklich eine sehr lesenswerte Geschichte erhofft, leider wird der Klappentext dem Buch ganz und gar nicht
    gerecht.


    Dieses Buch bekommt 2 von 5 Sternen von mir



    Bei mir sind es die Cover der Mitchell & Markby Reihe von Ann Granger aus dem Bastei Lübbe Verlag


    ebenso begeistern mich die Cover der Tante Dimity Reihe von Nancy Atherton aus dem Bertelmann Verlag

    Die letzten Tage hingekommen, zum Geburtstag und durch Gutscheine.


    Weltküche - Schweden


    Ann Granger - Den mit Morden spielt man nicht / Fran Varady Bd.6
    Ann Granger - Und das ewige Licht leuchte ihr / Fran Varady Bd. 7
    Camilla Läckberg - Die Tochter der Kälte / Erika Falck Bd.3
    Henning Mankell - Die flüsternden Seelen
    Mary Janice Davidson - Untot lebt sich´s auch ganz gut / Undead Bd.4
    Mary Janice Davidson - Happy Houer in der Unterwelt / Undead Bd.3
    Nancy Atherton - Tante Dimity und die Jagd nach dem Vampir / Bd. 13
    Felix Mitterer - Kein Platz für Idioten
    Felix Mitterer - Sibirien