Beiträge von Kali

    So meine Lieben, wieder eine Geschichte verschlungen.


    Irgendwie war die Geschichte um den mysteriösen K.K.K diesmal nicht so prickelnd. Vielleicht lag es ja daran, dass K.K.K heutzutage kein unbekannter Begriff / keine unbekannte Abkürzung mehr ist? :-k Was auch immer dahinter steckt, ich bin mit Sir Arthur Conan Doyle dieses mal nicht zufrieden.
    Aber zuerst einmal das Interessante: die Erkennungszeichen des K.K.K. waren mir bisher noch nicht bekannt (ich kannte nur die brennenden Kreuze an der Veranda von armen Opfern), dass die auch mit Obstkernen gespielt haben wusste ich noch nicht. Wieder was gelernt. :loool: Holmes als Racheengel? Genial, das könnte ruhig öfter kommen. Und aus unerfindlichen Gründen war es das leider auch schon.
    Mir hat Holmes Rumgewusel und Geschnüffel gefehlt und Watson hat ja auch wenig zu tun gehabt. Schade eigentlich. Auch die Aufklärung des Ganzen war sehr schnell. Keine schönen Zusammenhänge und keine, wie soll ich sagen, ausgearbeitete Aufklärung. Auch das Ende der K.K.K. Mitglieder fand ich nicht befriedigend. Sie hätten meiner Meinung nach den Brief bekommen sollen und dann aus Angst verunglücken. Aber ernsthaft, so einfach ungeschoren direkt sterben lassen? Das geht nicht, Herr Doyle! Da muss ich jetzt mal mit Ihnen schimpfen :wink: .


    In der Hoffnung, dass "The man with the twisted lip" besser sein wird, werde ich mich an meine Literatur für die Hausarbeit setzen (immerhin schon 1/8 fertig #-o )

    fast klassisch: Zigarettenmarke und eine besondere Asche (sind die Untersuchungen eben doch zu etwas gut! ), ein wenig benutzter Laufschuh impliziert einen Gehfehler, und abgebrochene Äste lassen auf die Größe des Täters schließen.


    Haha, da hab ich mich auch an die etwas längeren Holmes Geschichten erinnert gefühlt. :loool:
    Er hat ja ohnehin ein Fable für Raucher. Nicht nur wegen der Marke, die er mal eben nebenbei erschnüffelt, sondern auch in der Stelle, als er Watson bittet sich zu setzen und ne Kippe anzuzünden. Herrlich, ein wahrer nicht militanter Nichtraucher :wink:


    Oh, und der Gastauftritt von Lestrade war großes Kino! Holmes, der ihn hinter seinem Rücken als Schwachkopf betitelt! Doch kein so großer Menschenfreund... jedenfalls nicht, wenn's um die Obrigkeit geht.



    Auch da kam mal wieder das Déja-vu... War es nicht auch in "Eine Studie in scharchlachrot", in der Holmes Lestrade als einen herumstapfenden Büffel bezeichnet hat?
    Aber dennoch: die Beharrlichkeit, mit der der Herr Kommissar an seiner Version festhält, ist schon fast beachtlich.


    Fandet ihr die Vorstellung einer 14-jährigen, die Blümchen in einem Wald pflückt nicht auch niedlich? Tjaja, die gute alte Zeit, als es noch keine virtuellen Blumen zum Pflücken gab. :totlach:


    An sich hat mir "The Boscombe Valley Mystery" wieder sehr gut gefallen. Vor allem, da diesmal kein Hund seine Nase in die Erde stecken musste, sondern das der Meister das persönlich übernimmt. Herrlich!
    Ich denke, dass Holmes großes Herz nicht ganz so groß ist, wie man meint. Aus unerklärlichen Gründen denke ich eher, dass er die süße Kleine schützen will. Aber nun gut, darüber lässt sich streiten.
    Nebenbei finde ich das Verhalten von dem alten Herrn Turner auch nicht grade gut. Die ganze Zeit meint er: "McCarthy senior hat meine Tochter nie gefragt, ob sie seinen Sohn heiraten will." Er scheinbar auch nicht, schließlich haben die beiden jungen Leute sich ja doch geliebt. Zumindest lese ich das Ende so.


    Wie dem auch sei: wiedereinmal zeigt der Meister seine Genialität und die Moral von der Geschichte - Verbrechen werfen lange Schatten *damdadaaaaa* :wink:

    Hallo meine Lieben,


    darf ich ganz freundlich fragen, ob wir eventuell ab dem 8. Februar anfangen könnten? Dann starten wir mit einem Wochenende, was den Einstieg geschmeidiger gestalten könnte... (und meine Prüfungen sind aum... wie uneigennützig :uups: )


    Ansonsten bin ich wieder für jede Schandtat bereit. Vermisst ihr den kleinen Schlauberger Holmes nicht auch in der Zwischenzeit ein wenig?

    Ohje meine Lieben,


    es tut mir ganz furchtbar Leid, dass ich euch hängen lasse, allerdings komm ich im Moment gar nicht zum Lesen.
    Wer hätte gedacht, dass man im Germanistik- Studium so viel lesen muss? :uups:


    Hoffentlich kann ich das nächste mal wieder dabei sein. Bis dahin wünsche ich euch ganz viel Vergnügen mit unserem
    guten alten Sherlock.

    Viel Glück, Tiniii. Hoffentlich verschwinden die Hamsterbacken dann auch wieder ganz schnell :wink:


    Der 1.11. ist in meinem Kopf notiert, allerdings bin ich mir nicht sicher, ob ich so richtig aktiv mitlesen kann. Zu meiner Freude hat sich herausgestellt, dass das Germanistikstudium auch viiiiiiiiel Lesestoff beinhaltet #-o ...


    Wir werden sehen

    Hm... der Hund de rBaskervilles ist zwar das einzige Buch, das ich ungern mitlesen möchte, allerdings möcht ich euch auch nicht zu zweit hängen lassen. Wenn sich keiner mehr zusätzlich findet les ich auch mit. In meinem Fall ist es tatsächlich egal. Die Uni ist langweilig und mein Plan erinnert eher an einen Schweizer Käse als an ein geplantes Studium ](*,)


    Demnach, sagt Bescheid, bevor ihr euch zu zweit aufraffen müsst :wink:

    Gut, ich hab das letzte Kapitel noch einmal gelesen und halbwegs verstanden, was der Künstler mir damit sagen wollte.

    Allgemein fällt mir das Englisch doch irgendwie schwer zu lesen, wahrscheinlich bin ich deshalb so langsam.

    Das kommt mir bekannt vor. Allerdings war es bei mir nur stellenweise ein wenig unverständlich (vor allem der letzte Teil war herrlich verworren). Lass dir Zeit, das Buch rennt ja nicht weg und der Thread bleibt auch noch eine Weile geöffnet - da gibts ja schließlich noch ein paar Bücher... 8-[


    Die Info wie es zu dem Schatz gekommen ist, finde ich gut, aber es wird gleich noch soviel "nebenbei" erzählt. Das Kapitel hätte durchaus kürzer sein können. War ja immerhin auch das längste Kapitel im Buch.

    Ohja, wieso muss man bei Adam und Eva anfangen, wenn es eigentlich nur um einen Bruchteil der Informationen geht, die wirklich wichtig sind. :-s Nun gut, gönnen wir A. C. Doyle diese langlebigen Ausschweifungen und nehmen wir uns das nächste Buch. Was wäre das denn für eins? Und wann legen wir überhaupt los? :-k

    Nun gut, lang lang ist es her. Ich hoffe ihr verzeiht mir, aber eine Hochzeit in einem anderen Bundesland hat mich ein wenig aus dem Zeitkonzept geworfen.

    Meine Prüfung habe ich auch bestanden.

    Dazu erstmal herzlichen Glückwunsch :anstossen:


    Und jetzt zu unseren Kapiteln (die ich alle gelesen habe... nur eben nichts dazu posten konnte...)


    Kapitel 9


    Ha! Ich wusste es gleich. Holmes hat eben doch einen Riecher für Emotionen, auchwenn er ein Analytiker ist.

    Zitat

    "On Mrs. Cecil Forrester?" asked Holmes, with a twinkle of a smile in his eyes.
    "Well, of course Miss Morstan too. [...]"

    Eigentlich fehlt nur noch die Bemerkung, dass Watson scharlachrot anläuft. Allerdings dürfen wir das wohl als gegeben hinnehmen :wink:
    Ansonsten war in diesem Kapitel wohl eher wenig bemerkenswertes. Zumindest im Großen und Ganzen. Aber für alles Weitere war es doch wichtig...


    Kapitel 10


    Die Bootstour. Ich musste irgendwie an die Mississippi- Dampfer denken und hab mich im Hinterstübchen totgelacht. Eine rasante Verfolgungsjagd wie in heutiger Zeit war das ganze sicherlich nicht... :totlach:
    Aus unerfindlichen Gründen würde ich sicher einen Schreianfall bekommen, wenn ich einen Giftpfeil direkt neben mir sehen würde, Holmes sieht das wohl gelassener...

    Zitat

    Holmes smiled at it and shrugged his shoulders in his easy fashion, but I confess that it turned me sick to think of the horrible death which had passed so close to us that night.

    Kapitel 11


    Das große Emotionsfinale, in den Hauptrollen: Dr. Watson und Miss Morstan :loool:
    Mitunter einer der schönsten Liebeserklärungen, die ich seit langem gelesen habe... und so ungemein besitzergreifend:

    Zitat

    "Thank God!" I ejaculated from my very heart.
    She looked at me with a quick, questioning smile. "Why do you say that?" she asked.
    "Because you are within my reach again", I said, taking her hand.

    Spooky und gleichzeitig romantisch. Interessant, interessant...

    :love: Wie romantisch :love: Wir hatten es ja alle schon erwartet.

    Erwartet? Ich habe überlegt schon Wetten darauf abzuschließen in welchem Kapitel das wohl was wird :loool:


    Kapitel 12


    Ok, ich muss es einfach gestehen. So schön die ganzen Hintergründe sind, so furchtbar habe ich in diesem Kapitel den Faden verloren. Krieg und Rebellion und dann auch noch den Rebellen anschließen, aber auch nicht um jeden Preis? Hoffentlich klärt sich da noch ein wenig was in meinem Kopf. Evtl les ich das Kapitel einfach noch einmal nach. :pale:

    Ich wünsch euch aber trotzdem weiterhin viel Spaß mit Sherlock und John!

    Den haben wir doch immer 8)

    Ach ja, wir treffen sie also doch noch öfter: Die zusammengesammelte Hilfsdetektivgruppe, die sich ihr Taschengeld aufbessert. Die Rotzlöffel sind mir langsam richtig ans Herz gewachsen, auch wenn sie noch wenig sinnvolles geleistet haben. Interessant ist ja auch, dass dieses Abkommen mit "zuerst Wiggins und er dann Sherlock" bereits letztes Mal ausgemacht war. Die Befehlsstruktur scheint wohl doch noch nciht ganz klar zu sein. :-k


    Der Kaffeeplausch am Morgen war wieder äußerst informativ, es geht um den Zeitungsartikel:

    Zitat

    "Isn't it gorgeous!" said Holmes, grinning over his coffee-cup. "What do you think of it?"
    "I think that we have had a close shave ourselves of being arrested for the crime."
    "So do I. [...]"

    Unsere Idee, dass sich Holmes sehr gerne über die Polizisten und ihre stümperhafte Arbeit amüsiert, scheint wieder einmal bestätigt. Könnt ihr euch vorstellen, wie Holmes und Watson im Knast sitzen, weil ein Polizist sie spontan verhaftet hat? Irgendwie habe ich das Gefühl, dass beide sich dann einen Weg freisprengen würden (wenn man Holmes sein fantastisches Hobby so betrachtet...) :wink:


    Zum Abschluss - und somitl als Sahnehäubchen - wird uns am Ende ein einfühlsamer und liebenswerter Holmes präsentiert, der Dr. Watson in den Schlaf fidelt. Aus unerfindlichen Gründen hatte ich den Verdacht, dass er ihm in seiner Schlafphase irgenetwas tun wollte. Sozusagen ein Experiment starten, allerdings bin ich sicherlich auf dem Holzweg. So böse ist Holmes nun auch wieder nicht 8-[

    Dieser bekommt ja auch gleich den neuen Auftrag, den Hund mitzubringen.
    Bin sehr gespannt was der Hund dann genau macht.

    Toby ist eben Toby und er macht was gute Schnüffler machen... der falschen Fährte folgen :totlach: . Aber ich rechne es ihm hoch an, dass er immerhin die Fährte so lange in der Nase hatte.



    Ohje, der arme Watson hats irgendwie vergeigt. Schade drum, so eine einsame Kutschfahrt hat meine Phantasie prächtig beschäftigt über die Nacht :loool:

    Zitat

    In the cab, however, she first turned faint, and then burst into a passion of weeping, - so sorely had she been tried by the adventures of the night. She has told me since that she thought me cold and distant upon that journey.

    Herrje, da war seine Cahnce und alles nur wegen, wie er meint, zwei Problemchen:

    • "She was weak and helpless, shaken in mind and nerve. [...] Worse still, she was rich."

    Kann mal jemand unserem Gentleman einen weißen Schimmel holen? Der erste Teil seiner Entschuldigung (und Rechtfertigung vor sich selbst) klingt in meinen Ohren schauerlich nach Märchenprinz. ](*,)


    Sherlock Holmes zeigt auch mal wieder sein Feingefühl und seine Spontaneität, als Toby ein wenig am Rad dreht

    Zitat

    "What the deuce is the matter with the dog? growles Holmes. "They surely would not take a cab, or go off in a balloon."

    Für meinen Teil wäre ich dennoch für seinen zweiten Vorschlag gewesen. Zuzutrauen ist A.C. Doyle in seinen Büchern ja fast alles.
    Auch sehr schön empfand ich die Szene, als die beiden Schnüffler und ihr tierischer Begleiter ihren Fehler bemerkt haben...

    Zitat

    "Sherlock Holmes an I looked blankly at each other, and then burst simultaneously into an uncontrollable fit of laughter."

    Das nenn ich wahre Freundschaft. Einfach mal zusammen einen Fehler weglachen :applause:

    Der Tag ist um und unser Pensum leider auch. Entschuldigung für den Vorschlag mit den zwei Kapiteln, immer wenns interessant wird müssen wir aufhören :pale:

    Ja ich befürchte nur, dass ein zugedröhnter Taxifahrer nicht weit kommen würde! ^^

    Da stimm ich dir voll und ganz zu. Wobei, bei der Verkehrslage könnte sein Hirn sicher einiges zu arbeiten haben :totlach:


    Und was soll eigentlich ein warmer fraulicher Zuspruch sein? Gibt es auch einen warmen männlichen Zuspruch? Und unterscheiden sie sich dann? :scratch:

    Hm... interessant. In meiner englischen Version kam das nicht so verwirrend rüber, oder ich habs einfach als irrelevant abgetan. Ich nehme an, dass der große Unterschied höchstens in der Stimmlage zu finden ist :-,


    Kapitel 5:


    Da sag nochmal einer, dass Sherlock Holmes kein Hobby hat. Sich in einer Kneipe eine auf die Mütze zu geben ist zwar ein etwas seltsames, aber durchaus ein Hobby... :eye: Nun gut, Schokopraline, ich stimme dir zu. Die Welt scheint für meinen Geschmack zu groß, um jeden Türsteher zu kennen. Trotzdem, interessant wie lange er mit seinem Auftritt wartet... ob da das Koks noch wirkt?


    Hatte nur ich den "Uuuuuh, wie süüüüüß"- Moment bei Watson? Mein Herz ist richtig aufgegangen bei der Beschreibung:

    Zitat

    Miss Morstan and I stood together, and her hand was in mine. A wondrous subtle thing is love, for here were we two who had never seen each other before that day, between whom no word or even look of affection had ever passed, and yet now in an hour of trouble our hands instinctively sought for each other.

    Das mit dem "look of affection" möchte ich mal eben in Frage stellen, so wie Dr. Watson die gute Miss Morstan bei der ersten Begegnung angeschmachtet hat... ich weiß ja nicht.


    Zitat

    And now he is dead, and the police will be called in, and I shall be suspected of having a hand in it. [...] I know that I shall go mad!

    In diesem Fall hat Holmes sich leider verspekuliert und der arme Mr. Sholto muss dafür büsen, wie wir ja wissen. Tja, die Polizei, mein Freund dir werd ich helfen... Dennoch bin ich optimistisch, dass Holmes den armen Schlucker noch raushaut.


    Kapitel 6:


    Juhu, es ist wieder Sarkasmuszeit. Der geniale Polizist, denn Sholto so freundlich herbeigerufen hat erörtert seine Theorie, dass Sholto den Bruder ermordet hat, darauf Holmes:

    Zitat

    On which the dead man very considerately got up and locked the door on the inside.

    Fantastisch! Holmes hat scheinbar seinen Spaß mit der Polizei, generell (Vgl. vorheriges Buch). Durch seine Erfahrungen mit der Polizei hat Holmes scheinbar einen echten Schnüffler gefunden. Mal sehen was der so alles kann. Große Ankündigung:

    Zitat

    I would rather have Toby's help than that of the whole detective force of London.

    Ein Lob an die Bobbies #-o


    Meint ihr auch, dass Holmes was zwischen Miss Morstan und Watson erschnüffelt hat? Schließlich schickt er ihn ja weg, damit die Dame sicher heimkommt. Das wäre eine freundliche und ausnahmsweise menschliche Geste :-k


    Ich freu mich schon auf morgen... ich würde gern wissen, was wohl aus den Turteltäubchen wird und wie gut Toby als Schnüffler ist

    Im Vergleich zu den vorigen Kapiteln muss ich schon sagen: ganz schön lang :-s


    Aber nun gut. Es ist auch einiges an Informationen, die wir da bekommen. Einerseits ist der glatzköpfige und hypochondrische Mr. Sholto... ein interessanter Charakter, auch wenn er ein wenig eigenartig daherblubbert. Trotzdem, er hat nur gute Absichten, denn er würde ja soooo gern unglaublich viel Geld an die schöne Miss abgeben. Bin ich ja mal gespannt, ob sein Bruderherz Bartholomew das auch will :-k


    Außerdem eine ganz vorzüglich Meinung zu den Bobbies/ englischen Herren in Blau:

    Zitat

    "You will excuse these precautions, but I am a man of somewhat retiring, and I might even say refined, tastes, and there is nothing more unaesthetic than a policeman."

    Kann ich nicht unbedingt zustimmen, sobal ich ne Uniform seh oder einen Anzug bin ich hin und weg, allerdings sind Geschmäcker ja bekanntlich verschieden.


    Oha, wenn man mir die Aufgabe mit der Höhe der Räume und der Gesamthöhe des Hauses geben würde, ich würde mich sicher verrechnen und hätte irgendwann keine Lust mehr. Nun gut, evtl. könnte ich es doch schaffen, aber wirklich befriedigen würde mich das nicht. Wie dem auch sei, Bartholomew, der kleine Einstein, hat es getan und schwupp-di-wupp hatte er den Schatz gefunden. Bei Piratengeschichten dauert sowas aber immer twas länger und hat wenig mit Mathe zu tun :P .


    Jetzt kommt der -für mich und sicherlich auch für Watson- traurigste Part. Sholto schätzt für die Frau mal eben ein Vermögen. Tja, damit ist sie eine Nummer zu groß für den liebenswerten Dr. Watson. Ich erinnere an seine Überlegung mit dem wenig gefüllten Bankkonto.

    Zitat

    "Surely it was the place of a loyal friend to rejoice at such news; yet I am ashamed to say, that selfishness took me by the soul, and that my heart turned as heavy as lead within me. I stammered out some few halting words of congratulation, and then sat downcast, with my head drooped, deaf to the babble of our new acquaintance."

    Bekomme ich da als Einzige Mitleid? Man könnte wirklich meinen, dass das Leben fies ist. Da hat sich Dr. Watson schon in eine schöne, reizende Dame verguckt und jetzt ist sie kurzerhand unerreichbar -zumindest für damalige Verhältnisse. :cry: Heute wär das wohl ein kleineres Problem.

    Die Lösung des mysteriösen Falls beginnt... mit einer Fahrt in der Kutsche. Fast schon romantisch.
    Aus unerfindlichen Gründen scheint mir Dr. Watson in der Umgebung der jungen Dame nervöser als sie selbst. Nun ja, mit seiner Heldengeschichte aus Afghanistan hat er sie sicherlich beeindruckt.

    Zitat

    "To this day she declares that I told her one moving anecdote as to how a musket looked into my tent at the dead of the night, and how I fired a double-barrelled tiger cub at it."

    Nein, ach wie romantisch :totlach: . Aber Spaß bei Seite, nach dem "To this day" zu urteilen, sind die beiden ja immernoch im Kontakt... Ob physisch oder rein platonisch sei jetzt mal dahin gestellt, aber auf jeden Fall reden sie noch miteinander.


    Falls Sherlock Holmes irgendwann die Nase voll hat von seinen Fällen, dann könnte er ein 1 A Taxifahrer werden. Der Gute kennt ja die Straßenpläne von ganz London auswendig.


    Jetzt bin ich aber mal gespannt wer dieser Sahib Dingsda ist. Das kann heiter werden :bounce:

    Es ist soweit. Endlich ein neuer Fall und die Hilfesuchende scheint ja nach Watsons Geschmack zu sein. :wink:


    Ich musste mal wieder an eine andere Gestalt denken. Als Watson Holmes anblafft, dass er doch ein reiner Analytiker ohne Gefühle ist.

    Zitat

    "You really are an automaton, -a calculating- machine!" I cried. "There is something positively inhuman in you at times."

    - Sheldon Cooper lässt grüßen :loool:


    Dass es den lieben Dr. Watson furchtbar erwischt hat - immer dieser verdammichte Amor - wird ja auch niedlich beschrieben.

    Zitat

    "My mind ran upon our late visitor, -her smiles, the deep rich tones of her voice, the strange mystery which overhung her life."

    Und dann noch eben nachrechnen, ob die süße Dame auch nicht minderjährig ist... Damals wie heute ein grausiges Problem. Die jungen Mädels sehen furchtbar alt aus :P


    Natürlich bleibt es nicht nur bei Watsons "Chick-Analyse", wenn ich das mal so abwertend sagen darf, sondern er berechnet seine Chancen.

    Zitat

    "What was I, an army surgeon with a weak leg and a weaker banking- account, that I should dare to think of such things?"

    Wobei ich mich jetzt frage, ob Watson nicht ebenso analytisch vorgeht wie Holmes und somit seine Anschuldigungen etwas übertrieben sind... :-k Natürlich analysiert Dr. Watson auf der Gefühlsebene, aber nun gut... aus welchen Gründen wohl?

    Hallo, meine Lieben!


    Auch ich habe fleißig angefangen (war gestern nur leider etwas zu spät...)
    Kapitel 1 zeigt ja mal wieder ganz wunderbar, dass geniale Menschen gelegentlich einen an der Waffel haben. Wobei, in der Zeit Sigmund Freuds war Kokain keine böse Droge an sich, sondern ein interessantes Mittel zum Experimentieren :roll: Dennoch musste ich unweigerlich an Dr. House denken.

    Aber interessant fand ich ja folgendes Zitat: "Der dumpfe Trott des Daseins jedoch erfüllt mich mit Abscheu. Ich verzehre mich nach geistigen Höhenflügen. Eben darum habe ich auch meinen eigenen speziellen Beruf gewählt - oder vielmehr geschaffen - denn ich bin der einzige meines Zeichens auf der ganzen Welt". Ich finde dieser eine Satz sagt alles über Sherlock aus! ^^

    Da stimm ich dir voll und ganz zu. Aus unerfindlichen Gründen dröhne ich mich nicht mit harten Drogen zu, wenn ich mich langweile. Wozu gibt es schließlich gute Bücher?

    Warum der Nebel in London allerdings gelb ist, weiß ich nicht :-k

    Manche Dinge will ich gar nicht wissen :-,


    Zu der Heroin Kokain Frage:
    Laut einem einschlägig bekannten Onlinelexikon sind es nicht die selben Stoffe, denn Kokain hat die Summenformel



    C17H21NO4
    und Heroin:



    C21H23NO5
    scheinbar binden die beiden Substanzen auch an unterschiedliche Rezeptoren. Von demher... Was man nicht so alles wissen will :uups: