Beiträge von buechereule

    :huhu:,

    Ich werde heute Abend auch mit dabei sein. Lesen werde ich John Boyne "Cyril Avery".


    Worum es geht:


    Seit seiner Geburt steht Cyril Averys Leben unter einem ungünstigen Stern. Als uneheliches Kind hat er nämlich keinen Platz in der konservativen irischen Gesellschaft der 1940er Jahre. Ein exzentrisches Dubliner Ehepaar nimmt ihn in die Familie auf, doch auch dort findet er nicht das Zuhause, nach dem er sich sehnt. In dem katholischen Jungeninternat, auf das sie ihn schicken, lernt er schließlich Julian Woodbead kennen und schließt innige Freundschaft mit ihm. Bis er mehr für den rebellischen Lebemann zu empfinden beginnt und auch dieser Halt für ihn verloren geht. Einsam und verzweifelt verlässt Cyril letztendlich das Land – ohne zu wissen, dass diese Reise über Amsterdam und New York ihn an den Ort führt, nach dem er immer gesucht hat: Heimat.


    Das erste Kapitel habe ich heute Nachmittag schon gelesen und ich bin begeistert vom Schreibstil. Aber erschrocken über die Bigotterie der damaligen Zeit.


    :study:Mögen eure Bücher fesselnd sein! :study:

    Hinweis - Bitte immer mitkopieren - UND AUCH LESEN!!!

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    Bei den Leuten, welche noch Probleme haben, hier weiterlesen:

    Nur die Namen/Liste markieren - mit der linken Maustaste (dabei stellt sich nämlich heraus, wenn man oben in die Menüleiste schaut, dass statt "nummerierter Liste" nur die normale "Liste", welche eigentlich Punkte statt Zahlen ausgibt, für die Aufzählung markiert ist. Was beim Absenden dazu führt, dass man keine Zahlen mehr davor hat). Nach dem Markieren oben in der Menüleiste auf "Nummerierte Liste" drücken (sodass dieses ausgewählt ist statt der normalen). Absenden. Fertig!

    Und nehmt BITTE immer den letzten Post und nicht euren eigenen!


    1. Gonozal - 117
    2. Ruhrpottmaedchen - 116
    3. Emili - 113
    4. Jisbon(: - 97
    5. Buchcafe24 - 68
    6. Rincewind66 - 64
    7. Divina - 60
    8. talisha - 59
    9. Jean van der Vlugt - 58
    10. Hiyanha - 53
    11. Svanvithe - 50
    12. Flinke Feder - 48
    13. JessLittrell - 47
    14. freddoho - 46
    15. PotatoPeelPie, *Bücherwürmchen* - 43
    16. buechereule - 42
    17. Madl10, tom leo, Yurmala - 41
    18. Frawina- 38
    19. Pasghetti - 35
    20. Kermit - 29
    21. flohmaus - 28
    22. Leen, Thomson, Affenkaelte, countrymel - 27
    23. Tanni, keksi2203, liesma - 26
    24. MissNooki, Studentine, *Sophie - 25
    25. Susannah - 24
    26. Yvonne80, lio, Gaymax - 23
    27. Bast, ChaosAngel - 22
    28. Canach, bücherwurm71 - 21
    29. Day - 20
    30. Bücherlady - 19
    31. E-Krimi, cocodrilla - 17
    32. dieVielleserin, Yvonne, pinucchia, Sympathie-Dixer, Anni2412 - 15
    33. xsandria - 14
    34. Tiniii - 12
    35. Clary-Jocelyn, Break Free - 11
    36. Carojenny, Strauberl, Valrike - 10
    37. Janine2610 - 9
    38. Heidi08, Nessy1800 - 8
    39. Susannah1986, Soulprayer - 7
    40. Struppi, Outback, Pöppe, xxmarie91xx, Kittelbiene - 6
    41. bianka411, DarkMaron, dramelia - 5
    42. Bookowl, Motte - 4
    43. pescador - 3
    44. aleXi.s - 2

    Huhu,

    Arbeit erledigt und nun erst mal gemütlich auf dem Balkon. Die Allergie ärgert mich zwar wieder. Blöder Holundetbusch, aber da muss ich durch. Im Moment lese ich noch am Drachenläufer, der mir sehr gut gefällt.

    Wenn es gleich nicht wieder gewittert geht es noch in den Garten und die letzten Pflanzen werden gesetzt.

    Bis später!

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    Moin,

    Ich lese mal wieder viel zu viel parallel. Aber was soll es, ich lese immerhin und nicht wie im April nur ein paar Seiten in der Woche.

    Gestern habe ich mir "Drachenläufer" aus dem Regal gezogen und es liest sich wirklich gut an. Ich mag es.


    findo Ich liebe Käse und esse ihn jeden Tag. Aber die Katze umarmen, würde sie nicht zulassen. Streicheln ja, aber umarmen, dann müsste ich nachher zum Arzt.


    Marie Das Buch steht noch auf meiner Wunschliste. Dann warte ich doch mal lieber auf deine Rezension.


    So nun gleich mal wieder an den Schreibtisch.

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    Mein Buch habe ich eben gerade beendet. Es war anstrengend zu lesen, auf Grund des Themas. Es lässt mich sprachlos im Hinblick auf die Tat zurück. Fatland verknüpft den Terrorakt von Utoya mit denen von Beslan, Winnenden und Oklahoma. Interessant zu lesen, aber auch erschreckend, erschütternd und traurig.


    Nun schaue ich mal, was ich von meinen angefangenen Büchern lesen werde.

    :huhu:,

    bin nun auch mit dabei und lese die letzten Seiten in "Die Tage danach" von Erika Fatland.


    Klappentext von Amazon:

    Es war eine Tragödie, die ein ganzes Land erschütterte

    Welche Spuren hinterlässt ein Terrorangriff in der Seele von Menschen? Wie verändert er das Innenleben einer Gemeinschaft?

    Es war eine unvorstellbare Tat, die ein ganzes Land erschütterte: Als die kleine norwegische Insel Utøya am 22. Juli 2011 vom Terror getroffen wurde, stand die Welt für einen Moment still. 77 Menschen fielen einem unbeschreiblichen Massaker zum Opfer. Es waren vor allem Jugendliche, die ihr Leben ließen. Jungen und Mädchen, Mitglieder der sozialistischen Arbeiterjugend, die ihr alljährliches Sommercamp auf der Insel abhielten. Die Opfer kamen aus ganz Norwegen, aus allen Teilen eines Landes, das in geografischer Hinsicht groß und abwechslungsreich ist, zugleich aber eine kleine Nation beherbergt, in denen sich die Menschen ungewöhnlich nahe sind. Erika Fatland reiste durch ein gezeichnetes Land, von Longyearbyen (Spitzbergen) im Norden bis nach Mandal im Süden, um mit Überlebenden, Angehörigen, Betroffenen und Hinterbliebenen zu sprechen. In ihren Porträts lässt sie die Menschen vom 22. Juli und all den Tagen danach erzählen und zeichnet ein umfassendes Bild dieses friedlichen Landes, das plötzlich und unerwartet mit seiner größten nationalen Krise und Tragödie seit dem Zweiten Weltkrieg konfrontiert wurde. Gleichzeitig stellt sie die Geschehnisse in einen größeren Zusammenhang, denn unbändigen Hass und mörderische Wut gibt es überall – in Oklahoma ebenso wie in Beslan, in Winnenden wie auf Malta.


    Ein erschütterndes und eindrücklich Werk über den Prozess und den Ereignissen auf Utoya am 22. Juli 2011. Nüchtern geschrieben von Fatland, aber in den Interviews der Opfer und Hinterbliebenen spürt man die Emotionen.

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    Nur die Namen/Liste markieren - mit der linken Maustaste (dabei stellt sich nämlich heraus, wenn man oben in die Menüleiste schaut, dass statt "nummerierter Liste" nur die normale "Liste", welche eigentlich Punkte statt Zahlen ausgibt, für die Aufzählung markiert ist. Was beim Absenden dazu führt, dass man keine Zahlen mehr davor hat). Nach dem Markieren oben in der Menüleiste auf "Nummerierte Liste" drücken (sodass dieses ausgewählt ist statt der normalen). Absenden. Fertig!

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    21. MissNooki, Studentine, *sophie - 25
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    24. Bast - 22
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    27. E-Krimi - 17
    28. Day, cocodrilla - 16
    29. dieVielleserin, Yvonne, pinucchia - 15
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    31. Anni2412, Tiniii - 12
    32. Clary-Jocelyn, - 11
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    37. Struppi, Outback, Pöppe, xxmarie91xx, Kittelbiene - 6
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    39. Bookowl, Break Free, Motte - 4
    40. pescador - 3
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    Klappentext von der Autorenseite


    Als Hennie nach dem Studium und einigen Jahren im Ausland an den elterlichen Hof zurückkehrt, fühlt sie sich verloren. Sie weiß nicht, was sie mit sich und ihrem Leben anfangen soll. Bevor sie sich wirklich fragen kann, wonach sie auf der Suche ist, fallen ihr die Briefe in die Hände. Briefe, die ihre Großmutter geschrieben hatte, und die nun zurückkommen, einer nach dem anderen, Woche um Woche. Hennie findet heraus, dass die Schriftstücke für einen Mann bestimmt waren. Und dieser Mann war nicht ihr Großvater … Während die junge Frau glaubt, mehr und mehr einem Geheimnis auf der Spur zu sein, macht sie sich auf die Suche nach Antworten. Immer mehr taucht sie in die Vergangenheit ein; und während die ihre Türen für Hennie öffnet, muss sie sich fragen, ob diese sie auch in die Zukunft führen werden.


    Autoreninfo von der Autorenseite:


    Julia von Rein-Hrubesch wurde 1979 in Gera geboren. Inzwischen lebt, arbeitet und schreibt die Autorin in Ingolstadt. Besuchen Sie Julia von Rein-Hrubesch auf ihrer Webseite: juliaschreibtblog.wordpress.com!


    Erster Satz:


    “Ich erwarte nichts von dir. Das habe ich nie.”


    Meinung:


    Ich habe noch nicht viele Selfpublisher-Romane gelesen und habe mich auch so ziemlich dagegen gesträubt. Aber dann kamen vor einiger Zeit schon zwei gute Krimis und so habe ich mich mal wieder umgeschaut in diesem Bereich.


    Durch Zufall und ich bezeichne es als glückliche Fügung bin ich auf das kleine, aber sehr feine Buch von Julia von Rein-Hrubresch gestoßen. “Das Flüstern der Pappeln” ist zwar nicht umfangreich von der Seitenzahl und das muss ein Buch auch nicht immer sein, aber unheimlich umfangreich an Gefühl, Thematiken, die niemanden fremd sein mögen und mit einer Sprache ausgestattet, die ich noch nicht oft gelesen habe. Ein Wohlfühlbuch könnte man meinen, allein durch den poetischen Sprachstil, aber dies ist es nicht nur, denn die Thematiken haben es in sich. Der Sterbeprozess der Großmutter, das Familiengeheimnis, der Konflikt von Hennie mit ihren Eltern und auch ihre eigentliche Selbstfindung – alles Themen, die einen berühren und auch traurig machen. In manchen Momenten musste ich schlucken, da mir vieles sehr vertraut war und heute noch ist.


    “Das Flüstern der Pappeln” hat mich in meinem Leben abgeholt. Wohl nicht nur mich, denn jeder hat einen Abnabelungsprozess und ich kann Hennies Flucht aus der bayerischen Enge gut verstehen. Jetzt muss ich gerade wieder schmunzeln, denn bis auf einmal ein Städtename fiel, bin ich nie auf die Idee gekommen, dass die Handlung in Bayern spielen könnte. Gerade die wundervollen Landschaftsbeschreibungen mit den Pappeln hat mich dazu verleitet, die gesamte Handlung in den Norden zu legen. Aber das nun nur am Rande, dies ist immer gerade wieder eingefallen, als ich die Besprechung eintippte.


    Hennie ist als Künstlerin sehr erfolgreich, steckt aber im Moment in der Krise und weiß nicht weiter. Wohin geht man dann am ehsten, auch wenn es nicht immer leicht war, nach Hause. In ihrem Fall auf einen Bauernhof in Bayern. Ihre Mutter und Großmutter arbeiten bzw. arbeiteten als Glaskünstler, und beide hätten nichts lieber gesehen, als das Hennie auch mit dabei wäre. Der Konflikt zwischen Hennie und ihrer Mutter schwelt auch jetzt noch. Man merkt deutlich, dass hier viel unausgesprochene Dinge an die Oberfläche drängen, und zu einem Ausbruch kommen werden.


    Insgesamt hat sie keine glückliche Beziehung zu den Eltern. Man merkt, dass sie sich von ihnen entfremdet hat und auch ihre Eltern haben Schwierigkeiten damit, dass Hennie wieder da ist. Sie fragen sich, was sie will und was sie vorhat. Für sie muss immer ein klarer Weg erkennbar sein.

    Dass das Leben so nicht spielt wissen wir alle. All dies und auch Hennies Suche nach sich selbst erzählt Julia von Rein-Hrubesch sehr gefühlvoll, leicht und poetisch. Mal melancholisch, mal voller Sehnsucht, wenn man die Briefe liest und Hennie ihre Gedanken dazu wieder gibt. Mit jedem Bild wirft sie neue Fragen auf und man verfolgt sehnsüchtig Hennies Weg mit den Briefen und möchte nur allzugern wissen, was es mit den Briefen auf sich hat, die Hennie aus dem Postfach in München holt.


    Viele Bilder, die Rein-Hrubesch geschaffen hat, klingen auch heute noch nach: Der Sensenmann, die Malerei im Moor, Hennies Erkenntnis am Ende und es gelingt nicht vielen Autoren, dass einzelne Buchszenen noch Wochen später bei mir nachklingen und bei der Erinnerung ein Lächeln auf mein Gesicht zaubern und mich an schöne Lesemomente erinnern.


    Fazit


    Ein Buch übers Ankommen, sich Selbstfinden in einer poetischen leichten aber auch tiefsinnigen Sprache. Ein Buch, dass nachklingt und einen nicht loslässt.


    Bewertung:


    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    Krimis, die auf den britischen Inseln spielen ziehen mich immer magisch an. So auch geschehen mit diesem Krimi, der auf der britischen Kanalinsel Guernsey spielt.


    Klappentext:


    Juni 1940: Der Frühsommer erstrahlt über der britischen Kanalinsel Guernsey. Für den erfahrenen Londoner Inspektor Charles Norcott scheinen die beschaulichen Inseln im Ärmelkanal keine Herausforderung bereit zu halten. Doch das freundliche Sonnenlicht ist trügerisch und beleuchtet die Leiche einer jungen Frau. Kaum haben die Ermittlungen begonnen, als sich bereits neues Unglück zusammenbraut. Die deutsche Wehrmacht hat Frankreich überrannt und besetzt nun auch die britischen Kanalinseln in einem Handstreich. Nach einem zweiten Mord überschlagen sich die Ereignisse. Auf einer kleinen Insel, abgeschnitten und besetzt vom Feind, muss Norcott erkennen, dass er es mit mehr als einem Gegner zu tun hat. Grenzen verwischen sich und die Welt scheint voller Masken. Auch im hellen Sonnenschein bleibt die entscheidende Frage: Hinter welcher Maske steckt ein Freund, hinter welcher der Gegner?


    Autoreninfo:


    Jürgen Albers erkundete bereits als Jugendlicher die britischen Inseln. Die Heimat seines britischen Großvaters kennenzulernen war ein starker Antrieb, sich mit den Menschen und der Geschichte zu beschäftigen. Sein beruflicher Start als Luftwaffenoffizier bescherte dem Autor mehr als ein Jahrzehnt Wanderleben, u.a. mit Stationierungen in Italien und den U.S.A. Nach einigen Jahren als Personalleiter arbeitet Albers heute als Hochschuldozent. Die Liebe zu den britischen Inseln ist geblieben und so werden auch die nächsten Romane dort spielen.


    Erster Satz:


    Er drehte langsam sein Handgelenk, bis er einen unauffälligen Blick auf das Ziffernblatt seiner Uhr werfen konnte.


    Meinung:


    Ein Krimi, der auf den britischen Inseln spielt, hat bei mir schon immer ein Stein im Brett. Wenn dann auch noch die Zeit des 2. Weltkriegs hinzu kommt liegt das Buch schneller bei mir im Regal als man schauen kann. Nun ja in diesem Fall eher auf dem Reader, aber sei es drum. Hauptsache, das Buch ist bei mir eingezogen.


    Guernsey, zugegeben schon einmal gehört, und auch auf der Landkarte gefunden, aber nie weiter in Betracht gezogen, sei es als Handlungsort für einen Roman bzw. Krimi oder als Urlaubsziel. Jürgen Albers, der Erschaffer von Inspector Norcott, hat dies geändert. Er beschreibt die Insel so eindrücklich in all ihren Facetten und Schönheit, dass ich direkt Reiselust bekam.


    Trotz der Schrecken des Krieges und der Invasion der deutschen Wehrmacht ist die Insel malerisch. Kleine gemütliche Häuser, eine typische Inselbevölkerung, die sich vom Festland abhebt und mit der Bedrohung lebt. Denn die deutsche Armee ist schon bis an die französische Küste vorgedrungen und die Insel wird sicherlich auch nicht mehr lange standhalten. Soweit zum Setting, das Albers gewählt hat, und just in dieser Zeit geschieht ein Mord. Eine junge Frau wird erdrosselt und Inspector Norcott, vom Scotland Yard, auf die Nachbarinsel versetzt, muss die Ermittlung in Guernsey übernehmen.


    Norcott ist ein eigenartiger Charakter, auf der einen Seite ruppig in manchen Momenten, dann aber auch wieder sehr ruhig und gewissenhaft bis hin zu zurückhaltend. Ein wundervoller Charakter, den man so schnell nicht einordnen kann und sich im Laufe der 616 Seiten sich weiter entwickelt. Jürgen Albers gelingt es nicht nur Norcott glänzend darzustellen, sondern auch die vielen Nebencharaktere. Nach gut hundert Seiten war ich so in die Story versunken, dass ich alle Charaktere liebgewonnen habe. Sei es Norcotts Kollegen, der Bürgermeister oder auch die Besatzer.
    Ja, auch die Besatzer, denn im Laufe des Falles wird die Insel besetzt. Albers schafft es dabei, bei aller historischen Genauigkeit, dass er nicht in Schwarz-Weiß-Malerei abdriftet Denn auf beiden Seiten gibt es Gutes als auch Böses. Wer damit rechnet, dass er auf böse deutsche Besatzer und arme unterdrückte Kanalinseln-Bewohner bei ihm trifft den muss ich enttäuschen. Weder beschönigt Albers etwas noch stellt er es drastischer dar.

    Gerade dies hat mir sehr gut gefallen. Er schafft es nicht nur die Spannung im Kriminalroman aufrecht zu erhalten, ihm gelingt es auch die sich änderden Lebensumstände durch die Besatzung deutlich rüber zu bringen. Auch die Probleme, die Norcott erwarten als ein weiterer Mord geschieht, sind treffend erläutert.


    Gespannt war ich vor allen Dingen, wie er die vielen unterschiedlichen Handlungsstränge, die er nach und nach eingeflochten hat, am Ende zusammen bringt. Verzettelt er sich da? Ist da irgendetwas nachher nicht eindeutig? Beide Fragen muss ich eindeutig verneinen. So oft ich auch in den Handlungssträngen springen musste, um alles zu verfolgen, so gekonnt finde ich die Umsetzung. Auch wenn es zwischenzeitlich ruhig wird im Krimi und ich, wie Inspector Norcott glauben musste, dass es nicht weiter geht und wir auf der Stelle treten, hat sich am Interesse und an Spannung nichts verloren.


    Ohne weiteres ist es Jürgen Albers gelungen, mich nach Guernsey der vierziger Jahre zu entführen. Durch die bildgewaltige Sprache hatte ich immer das Gefühl entweder an der Kaimauer des Hafens zu stehen, im Pub dabei zu sein oder auch auf der Obstplantage. Gerade jetzt bei dem Tippen der Besprechung habe ich wieder die Bilder vor Augen, mein Kopfkino kann sehr prägnant sein, und ich bin wieder zurückversetzt in das Lesegefühl im Januar. Ich rieche wieder das Meer, spüre die Aufregung des Bewohner, schmecke den schalen Tee im Polizeirevier und spüre den Wind in meinen Haaren als ich über die Felder streife.


    Ich freue mich schon auf die Fortsetzung “Erased“, die laut Jürgen Albers in diesem Jahr erscheinen wird. Dieses Mal ist das Setting, die altehrwürdige Universitätsstadt Oxford.


    Fazit


    Ein packender historischer Kriminalroman vor einem eindrucksvollen Setting auf den Kanalinseln. Für Leser von historischen Kriminalromanen mit britischen Charme sehr geeignet.


    Bewertung:


    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    :huhu:,

    endlich kann ich mich wieder mehr beteiligen. Auf dem Smartphone war es zu mühsam und Abends noch den Lappi an war mir auf der Couch zu ungemütlich. Seit gestern kann ich, wenn mich das WLAN nicht im Stich lässt, auf dem Tablet mit euch klönen. Endlich. Lange überlegt, aber dann doch kurzfristig bei einem guten Angebot zu geschlagen.

    Nun kann ich auch Skoobe ausgiebig nutzen und gemütlich schmökern.


    Der Stress auf der Arbeit ist auch soweit vorbei und es wird wieder ruhiger. Mehr Quality Time für mich. :D


    Dafür habe ich in diesem Monat so einiges gelesen und noch nicht mal ein Buch gekauft.


    Nun wird erst mal wieder gelesen und hier gestöbert.

    Hinweis - Bitte immer mitkopieren - UND AUCH LESEN!!!


    Beim Weiterführen der Liste darauf achten, dass die Listenfunktion beibehalten wird! Dafür bitte die Editoren-Ansicht benutzen (NICHT die Quelltextansicht)! Listenziffern werden automatisch eingefügt, wenn sie beim kopieren nicht markiert werden! Dass die Liste richtig übernommen wurde, erkennt man daran, dass die korrekte Liste ein wenig nach rechts eingerückt ist, während die falsche Liste, die nicht automatisch nummeriert ist, einfach bündig am linken Rand erscheint.

    Bei den Leuten, welche noch Probleme haben, hier weiterlesen:

    Nur die Namen/Liste markieren - mit der linken Maustaste (dabei stellt sich nämlich heraus, wenn man oben in die Menüleiste schaut, dass statt "nummerierter Liste" nur die normale "Liste", welche eigentlich Punkte statt Zahlen ausgibt, für die Aufzählung markiert ist. Was beim Absenden dazu führt, dass man keine Zahlen mehr davor hat). Nach dem Markieren oben in der Menüleiste auf "Nummerierte Liste" drücken (sodass dieses ausgewählt ist statt der normalen). Absenden. Fertig!

    Und nehmt BITTE immer den letzten Post und nicht euren eigenen!


    1. Gonozal - 117
    2. Ruhrpottmaedchen - 116
    3. Emili - 106
    4. Jisbon(: - 86
    5. Buchcafe24 - 62
    6. Rincewind66 - 61
    7. Jean van der Vlugt - 58
    8. Divina - 57
    9. talisha - 53
    10. Svanvithe - 50
    11. Flinke Feder - 48
    12. JessLittrell - 47
    13. Hiyanha - 44
    14. PotatoPeelPie, freddoho - 43
    15. *Bücherwürmchen* - 42
    16. Madl10, tom leo - 41
    17. Frawina- 38
    18. buechereule - 36
    19. Yurmala, Pasghetti - 33
    20. Kermit - 29
    21. Leen - 27
    22. Tanni, keksi2203, liesma, flohmaus - 26
    23. MissNooki, Studentine, *sophie - 25
    24. countrymel, Affenkaelte - 24
    25. Yvonne80, Thomson, lio - 23
    26. Bast, Gaymax - 22
    27. Canach, bücherwurm71, ChaosAngel - 21
    28. Susannah, Bücherlady - 19
    29. E-Krimi - 17
    30. Day, cocodrilla - 16
    31. dieVielleserin, Yvonne, pinucchia - 15
    32. xsandria, Sympathie-Dixer - 14
    33. Anni2412, Tiniii - 12
    34. Clary-Jocelyn, - 11
    35. Carojenny, Strauberl, Valrike - 10
    36. Break Free, Janine2610 - 9
    37. Heidi08, Nessy1800 - 8
    38. Susannah1986, Soulprayer - 7
    39. Struppi, Outback, Pöppe, xxmarie91xx, Kittelbiene - 6
    40. bianka411, DarkMaron, dramelia - 5
    41. Bookowl, Break Free, Motte - 4
    42. pescador - 3
    43. aleXi.s - 2

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