Wahl der besten Bücher im BücherTreff

Beiträge von buechereule

    Klappentext von der Verlagsseite

    Warschau im Zweiten Weltkrieg: Der kleine Pawel wächst wohlbehütet in einem bürgerlichen Haushalt auf. Doch als der Krieg kommt und sein Vater sich im Widerstand gegen den Nationalsozialismus engagiert, ändert sich alles. Die Familie lebt in ständiger Gefahr. Eines Nachts bringt der Vater einen schwer verwundeten englischen Kampfpiloten mit nach Hause, um ihn in Würde sterben zu lassen. Doch entgegen jeder Wahrscheinlichkeit überlebt der Pilot und löst damit eine Kette folgenschwerer Ereignisse aus … England, viele Jahre später: Pawel führt ein Leben als freier Künstler. Tief in sich trägt er die Erinnerung an die Erlebnisse seiner Kindheit – daran, wie er mit seiner Mutter in den Wald fliehen musste und dort Monate verbrachte, jenseits von allem, was er kannte, allein inmitten der Natur. Die Geschehnisse dieser Zeit haben beide ganz unterschiedlich geprägt und für immer aneinander gebunden; doch in der Gegenwart stellen sich Mutter und Sohn Hindernisse in den Weg, die es ihnen schwer machen, wieder zueinander zu finden …

    Autoreninfo von der Verlagsseite:

    Nell Leyshons erster Roman Black Dirt stand auf der Longlist des Orange Prize und auf der Shortlist des Commonwealth Prize. Ihre Theaterstücke und Hörspiele erhielten ebenfalls zahlreiche Auszeichnungen. Im EISELE VERLAG erschien zuletzt mit großem Erfolg bei Presse und Publikum Die Farbe von Milch, ihr zweiter Roman, für den sie neben James Salter und Zeruya Shalev für den Prix Femina nominiert war. Nell Leyshon wurde in Glastonbury geboren und lebt in Dorset.

    Erster Satz:

    Sofia hört, wie sich die Klappe des Briefschlitzes öffnet und schließt, hört das Gewicht der Briefe, wie sie auf den Boden fallen.

    Aufbau:

    Nell Leyshons “Der Wald” ist in drei Teile eingeteilt mit den Titeln Stadt – Wald – Kleinstadt. Jedes Kapitel umfasst noch einige Unterkapitel. Sowohl der Prolog als auch der Epilog trägt den Namen “Zwei Briefe”.

    Meinung:

    “Der Wald” von Nell Leyshon ist ein eindruckvolles Werk, welches von den leisen Tönen lebt. Leyshon greift den Zweiten Weltkrieg als Rahmenhandlung auf und kommt dabei ohne blutige Gräueltaten aus. Ihr Stil ist sehr leise und unterschwellig spürt man das Grauen des Krieges.

    Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von Zofia und ihrem Sohn Pawel, die zu Kriegszeiten mit ihrer Familie in Warschau leben. Zofia ist Cellistin und ihr Mann ist im Widerstand aktiv, gerade diese Aktivität, sollte die Familie noch in Schwierigkeiten bringen.

    Pawel ist noch ein kleiner Junge und versteht nicht, was draußen vor sich geht. Er ist ein kleines, verträumtes Kind. Der genaue Gegensatz zu seiner Mutter Zofia, die nachdenklich und strukturiert ist, aber auch mit der Nahrungsmittelknappheit und dem Kriegsgeschehen nicht umzugehen vermagt. Ihr Verhältnis zu Pawel ist zwiegespalten, auf der einen Seite würde sie ihn am liebsten die ganze Zeit bemuttern, auf der anderen Seite nimmt er ihr die Luft zu atmen.

    Verständlich auf der einen Seite, da sie früher Bedienstete hatte, die sich um Pawel gekümmert haben. Dennoch war mir Zofias Verhalten zu ihrem Sohn sehr distanziert. Das ändert sich auch in den folgenden Kapiteln nicht, auch nicht als sie mit ihm in den Wald fliehen musste, als sich die Ereignisse in Warschau und ihrem Zuhause überschlagen.

    Erst da erfährt Pawel so etwas wie Zuneigung durch die alte Frau im Wald, die sich um die beiden kümmert und mit deren Hilfe sie den Krieg überstehen. Das Verhältnis von Mutter und Sohn wird noch schwieriger, da sich Zofia schwer mit ihrer Situation tut, weit ab von der Zivilisation zu leben. Es ist eine Gradwanderung zwischen den beiden und man spürt allzu oft wie Pawel versucht seiner Mutter näherzukommen.

    Als der Krieg vorüber ist, können Zofia und Pawel nach England fliehen, sie nennen sich nun Sofia und Paul. Der Sprung erfolgt sehr abrupt und so musste ich mich erst noch etwas hereinfinden. Auch dort lässt sie ihre Vergangenheit nicht los, aber sie gehen beide ihren Weg. Der sie nicht näher zueinander bringt.

    Gerade Pawel/Paul hat mir in seiner Charakterisierung gut gefallen, er ist vom kleinen Träumer zu einem sehr vielseitigen Mann herangewachsen, der Erfolg hat und seine Träume lebt. Die Zeit im Wald mit der alten Frau Baba hat ihn geprägt, was man immer wieder merkt.

    “Der Wald” ist ein leises Buch ohne Action und Spannung. Man könnte meinen es plätschert vor sich hin, aber gerade die vielen Gedankengänge von Zofia und Pawel vertiefen die Handlung. Man kommt den beiden näher. Am besten ist es mir bei Pawel gelungen, besonders ihn charakterisiert Leyshon sehr deutlich und ich mag seine gesamte Entwicklung. Mit Zofia hatte ich bis zum Schluss meine Probleme, obwohl sie mir nicht unsympathisch war, aber irgendwie kam sie nie so deutlich zum Vorschein wie Pawel. Vielleicht lag es auch für mich daran, dass sie sich mit der Entwicklung ihres Sohnes bis zu ihrem hohen Alter schwertat und ihn nicht verstehen konnte oder wollte.

    Die Handlung lebt von den Emotionen und dem eigenen Gedankenkino, dass sich dem Leser auftut. Es ist kein Kriegsroman, sondern ein wundervoll, leicht, ruhig und poetisch geschriebener Entwicklungsroman und eine sehr gekonnt über mehrere Jahrzehnte dargestellte Mutter-Sohn-Beziehung, die im stetigen Wandel ist.

    Neben diesem poetischen Stil und den Charakteren hat mich besonders der Aufbau der Story angesprochen. Das Buch ist wie gesagt in drei Teile eingeteilt mit vielen Unterkapiteln. Gerade diese birgen ein Geheimnis in ihrem jeweiligen Titel, das ich sehr gelungen finde. Ist es mir doch erst im Laufe der Handlung aufgefallen. Ein weiteres Augenmerk gehört auf den Schreibstil von Leyshon gelenkt, sie erzählt die Handlung oft in kurzen Sätzen, die einen in die Geschichte reinziehen.

    Fazit

    “Der Wald” ist ein poetischer, leiser Entwicklungsroman über eine Mutter-Sohn-Beziehung, der mich berührt und bewegt hat. Ein Roman zum Nachdenken und der noch lange nachklingt.


    Bewertung


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    Klappentext von der Verlagsseite

    »Dieses Buch verlangte danach, geschrieben zu werden. Es ist die Art von Buch, die eine Zukunft einfordert, in der wir solche Bücher nicht mehr brauchen. Essenziell.« Marlon James, Gewinner des Man Booker Prize 2015

    Viel zu lange wurde Rassismus als reines Problem rechter Extremisten definiert. Doch die subtileren, nicht weniger gefährlichen Vorurteile finden sich dort, wo man am wenigsten mit ihnen rechnen würde – im Herzen der achtbaren Gesellschaft.

    »Reni Eddo-Lodges Buch ist ein Geschenk, weil es klar und deutlich beschreibt, was struktureller Rassismus ist und warum Weiß-Sein in unseren Gesellschaften ein Privileg ist. «

    Laura Freisberg, BR-Kulturwelt, 31.01.2019

    Was bedeutet es, in einer Welt, in der Weißsein als die selbstverständliche Norm gilt, nicht weiß zu sein? Reni Eddo-Lodge spürt den historischen Wurzeln der Vorurteile nach, und zeigt unmissverständlich, dass die Ungleichbehandlung Weißer und Nicht-Weißer unseren Systemen seit Generationen eingeschrieben ist. Ob in Politik oder Popkultur – nicht nur in der europaweiten Angst vor Immigration, sondern auch in aufwogenden Protestwellen gegen eine schwarze Hermine oder einen dunkelhäutigen Stormtrooper wird klar: Diskriminierende Tendenzen werden nicht nur von offenen Rassisten, sondern auch von vermeintlich toleranten Menschen praktiziert. Um die Ungerechtigkeiten des strukturellen Rassismus herauszustellen und zu bekämpfen, müssen darum People of Color und Weiße gleichermaßen aktiv werden – »Es gibt keine Gerechtigkeit, es gibt nur uns.«

    Autoreninfo von der Verlagsseite:

    Reni Eddo-Lodge, geboren 1989 in London, ist preisgekrönte Journalistin und Bloggerin. Sie schreibt unter anderem für »The Guardian«, »The New York Times« sowie »The Independent« und spricht regelmäßig öffentlich über gesellschaftliche Themen wie systeminhärenten Rassismus oder schwarzen Feminismus.

    Erster Satz:

    Am 22. Februar 2014 veröffentlichte ich einen Post auf meinem Blog.


    Aufbau:


    Die Titelschrfit von "Warum ich nicht länger mit Weißen über Hautfarbe spreche" ist in den Farben Weiß und Schwarz gehalten. Wobei man die Wörter "mit Weißen" auf dem weißen Hintergrund kaum erkennt.

    Das Buch ist eingeteilt in acht Kapiteln, denen einen Vorwort vorangestellt ist. Außerdem gibt es Anmerkungen, eine Bibliographie, Dank und Register.

    Meinung:

    Reni Eddo-Lodge ist mit ihrem Buch "Warum ich nicht länger mit Weißen über Hautfarbe spreche" nicht erst seit ihrer Podcast-Reihe "About Race" in aller Munde. Endlich ist das Buch nun auch in Deutsch erschienen und es hat mir so einige nachdenkliche Momente beschert.

    Eddo-Lodge ist ein hartes und deutliches Buch. Zeigt es doch den existierenden strukturellen Rassismus in Großbritannien auf. Wer jetzt denkt, das ficht mich nicht an, der irrt sich. Struktureller Rassismus gibt es in jeder Gesellschaft auch in Deutschland. Auch hier werden People of Color (PoC) und Black and Minority Ethnic (BME) benachteiligt.

    Ich bin mir meiner weißen Hautfarbe bewusst und auch, dass ich dadurch Vorteile habe. Vorteile, die mir zugestanden werden, weil ich gerade mit dieser Hautfarbe geboren worden bin, hier in der westlichen Welt. Die anderen nicht zugestanden werden, obwohl sie hier geboren, aufgewachsen und gelernt haben. Alles nur, weil sie nicht weiß sind. Weiß sein ist ein Privileg, aber ein ungerechtes. Auch das müssen wir uns eingestehen.

    Umso erschreckender finde ich, dass Eddo-Lodge, die von Geburt an Britin ist und sich auch als solche sieht, durch ihre Hautfarbe ausgegrenzt wird. Am Sonntag gab es in "ttt - Titel, Thesen, Temperamente" einen Beitrag zu diesem Buch. Ich verlinke ihn mal hier.

    Sie bezieht sich allerdings in ihrem Werk auf Großbritannien und zeigt vom historischen Abriss bis heute auf wie PoC benachteiligt werden. Nicht immer mit offenem Rassismus, sondern auch unterschwellig durch White-priviledge Personen, sei es im Bildungswesen, in der Arbeitswelt oder in der Gesundheitsfürsorge. Es ist erschreckend, wie sehr weiße Menschen bevorzugt werden, allein wegen ihrer Hautfarbe. Noch schlimmer finde ich, dass darüber hinweggesehen wird, dass wir weiße Menschen, egal ob Mann oder Frau, strukturell und institutionell einen immerwährenden Vorteil genießen und wir uns dessen, nicht bewusst sind und uns auch allzuoft schwerfällt zu verstehen, was BME erleben und erleiden müssen.

    Für mich waren die Kapitel aufrüttelnd und berührend, oft musste ich das Buch zur Seite legen um das gelesene verarbeiten zu können. Dabei beziehe ich mich nun nicht nur auf den historischen Fakten teil, sondern auch die Beispiele, die Eddo-Lodge immer wieder anführt, sei es die Hetzjagd gegen einen schwarzen Jugendlichen und die Verurteilung der Täter erst nach zwanzig Jahren, wie die Medien über Rassismus berichten oder Staat Taten vertuschte, sondern auch wie Feminismus und gesellschaftlicher Stand mit Rassismus zusammenspielen. Erschreckend und sehr deutlich.

    Fazit

    "Warum ich nicht länger mit Weißen über Hautfarbe spreche" ist ein wichtiges Buch, ein sehr wichtiges. Es rüttelt auf und regt einen zum Nachdenken über das eigene Leben und über die eigenen Privilegien an.


    Bewertung:

    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    Nessy1800 Daumen werden gedrückt.


    Wenn das Regal morgen steht, gibt es Fotos.


    Hiyanha Die Katze wird da sicherlich ihre Freude mit haben. Die muss ich mir morgen erst mal aus dem Weg schaffen, die muss immer überall mit dabei sein und zwischen den Regalbrettern kann ich die nicht gebrauchen.


    pralaya Für meine Bücher wäre es nichts, aber als Aufbewahrungsregal für den Arbeits- und Hauswirtschaftsraum ist es ideal.

    Ich schreib, weiß Gott, auch nicht zu jedem Buch eine Rezension, dafür fehlt mir auch die Zeit. Leider. Dennoch versuche ich es. Icecube84 nicht als Angriff verstehen, aber ich finde es so besser. Sternebewertungen sagen für mich nicht so viel aus, wie eine Besprechung.

    :huhu:,


    man hat es hier gestern gestürmt. Stromausfall hatten wir auch. Heute dafür Schnee. Argh. Wetterkapriolen, als ob es schon April wäre. Dafür heute schon das Zimmer hergerichtet, in dem am Mittwoch ein Kallax einzieht. Dann ist da auch wieder Ordnung und das Chaoszimmer ist Geschichte.


    Gleich werde ich erstmal in meinen Oxford Krimi weiter lesen. "Erased" von Jürgen Albers ist toll.

    aleXi.s Genauso ist es. Wenn du möchtest, das dein Buch sicher dabei ist, musst du nochmal dafür abstimmen. Anders kann es passieren, dass es bei so vielen vornominierten Büchern untergeht.

    HINWEIS - Bitte immer mit kopieren - UND AUCH LESEN!!!


    Beim Weiterführen der Liste darauf achten, dass die Listenfunktion beibehalten wird! Dafür bitte die Editoren-Ansicht benutzen (NICHT die Quelltextansicht)! Listenziffern werden automatisch eingefügt, wenn sie beim kopieren nicht markiert werden! Dass die Liste richtig übernommen wurde, erkennt man daran, dass die korrekte Liste ein wenig nach rechts eingerückt ist, während die falsche Liste, die nicht automatisch nummeriert ist, einfach bündig am linken Rand erscheint.


    Bei den Leuten, welche noch Probleme haben, hier weiterlesen:



    Nur die Namen/Liste markieren - mit der linken Maustaste (dabei stellt sich nämlich heraus, wenn man oben in die Menüleiste schaut, dass statt "nummerierter Liste" nur die normale "Liste", welche eigentlich Punkte statt Zahlen ausgibt, für die Aufzählung markiert ist. Was beim Absenden dazu führt, dass man keine Zahlen mehr davor hat). Nach dem Markieren oben in der Menüleiste auf "Nummerierte Liste" drücken (so dass dieses ausgewählt ist statt der normalen). Absenden. Fertig!


    Und nehmt BITTE immer den letzten Post und nicht euren eigenen!

    1. Gonozal - 56
    2. Ruhrpottmädchen - 49
    3. dieVielleserin - 42
    4. Emili - 35
    5. Divina - 33
    6. Dreamworx, Buchcafe24 - 31
    7. Jisbon(:, Leen - 30
    8. Nimrod, Kelev-rah, Svanvithe - 25
    9. Rincewind66 - 23
    10. Dulagor, Hiyanha, *Bücherwürmchen* - 21
    11. *sophie - 20
    12. Lilias, freddoho - 19
    13. Frawina, Pasghetti - 18
    14. tom leo, Scalymausi - 17
    15. Affenkaelte - 16
    16. Fridoline - 15
    17. Thomson, Gaymax - 14
    18. Tiniii, the-black-one - 13
    19. Yvonne80, rhapsody2, lio, liesma - 12
    20. flohmaus, buechereule- 11
    21. Studentine, Anni2412, JessLittrell, Bücherlady, pescador - 10
    22. Kermit, Taraliva, Nessy1800, Susannah, cocodrilla - 7
    23. Kittelbiene, E-Krimi, Bast - 6
    24. Melanie512 - 5
    25. Narenda, Flioefe, DarkMaron, countrymel - 4
    26. Tanni, Sympathie-Dixer, Evy, aleXi.s, Valrike - 3
    27. Becky, Clary-Jocelyn, xxmarie91xx - 2
    28. dramelia - 1

    Ich hab auch nur in drei Kategorien nominieren können. Erzählungen und Krimi wie jedes Jahr. Nur kam dieses Jahr noch Science Fiction hinzu. Passiert mir auch selten. Vielleicht schaffe ich es endlich mal auch Sachbücher und Historische Romane mal ein aktuelles Buch zu lesen und nicht immer nur alte Bücher.

    Klappentext von der Verlagsseite

    15 Tage. 2 Freundinnen. 1 Mord.

    Zehn Jahre ist es her, dass Nic ihre Heimatstadt von einem Tag auf den anderen verließ. Doch die Erinnerung an die Nacht, in der ihre beste Freundin Corinne spurlos verschwand, hat sie nie losgelassen. Hatte jemand aus ihrem Freundeskreis etwas damit zu tun? Eines Tages erhält sie eine geheimnisvolle Nachricht: »Dieses Mädchen. Ich habe es gesehen.« Nic weiß, dass nur eine damit gemeint sein kann: Corinne. Sie fährt zurück in das von dunklen Wäldern umgebene Städtchen, um herauszufinden, was damals wirklich geschah. Doch schon am selben Abend verschwindet erneut ein Mädchen – das Mädchen, das ihnen allen damals ein Alibi geliefert hatte, …

    Autoreninfo von der Verlagsseite:

    Megan Miranda hat am Massachusetts Institute of Technology Biologie studiert und ist heute hauptberuflich als Autorin tätig. Sie hat bereits mehrere Jugendromane veröffentlicht und lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern in North Carolina. »TICK TACK« ist ihr erster Thriller und wurde in den USA sofort ein riesiger Erfolg.

    Erster Satz:

    Mit einem Anruf fing es an, scheinbar harmlos und leicht zu ignorieren.


    Aufbau:

    “TICK TACK” ist eingeteilt in drei große Teile. “Heimkommen” – “Zurückkommen” – “Weiterkommen”. Erzählt aus der Ich-Perspektive zurückgehend von Tag 15 bis zu ihrer Ankunft.

    Meinung:

    Was für ein Buch und ich bin wirklich geplättet. So eine ungewöhnliche Geschichte und so eine ungewöhnliche Art die Story zu entwickeln, habe ich noch nie gehabt. Megan Miranda hat damit einen Coup gelandet und es hat mich einiges an Nerven und Konzentration gekostet, der Handlung zu folgen. Aber dazu gleich mehr.

    Allein die Idee die Story vom Ende hinaufzuziehen finde ich genial. Diese Idee strengt allerdings auch ungemein den Kopf an, denn ich musste sehr konzentriert bleiben und es war kein Buch für einfach nebenbei zu lesen. Dafür hat Miranda es zu kompliziert gemacht, einerseits das Rückwärts erzählen und dann auch noch die Gedankengänge ihrer Protagonistin Nic, die sich mit ihrer Vergangenheit auseinandersetzt. Ich musste da ständig achtgeben, ob es nun noch zum Tagesgeschehen oder zu Nics Gedanken gehört. Durch die abrupten Kapitelende musste ich mich bei jedem neuen Kapitel sammeln und mir immer wieder in Erinnerung rufen, dass es jetzt ein Tag früher und nicht später ist. Dieser Moment der Erkenntnis hat immer eine Weile gedauert und so musste ich mich jedes Mal wieder neu in die Story hinein fuchsen. Aber es hat funktioniert.

    Aber ich mag es gefordert zu werden, das wurde ich nicht nur mit der Storyentwicklung, sondern auch mit Nic selbst. Denn alles wird aus ihrer Sicht geschrieben und man sollte glauben, dass man ihr dann näher kommt. Leider war dem nicht so. Ich konnte ihre Handlungen verfolgen und man spürte auch, dass sie vieles, was vor Jahren in Cooley Ridge passierte, verdrängt hat, aber dennoch blieb sie mir zu blass.

    Auch wenn der Thriller komplex ist, ist er von der Sprache her wundervoll zu lesen. Er ist nicht actiongeladen, sondern die Spannung entwickelt sich langsam und ruhig. Sie ist immer unterschwellig vorhanden und zieht sich wie ein roter Faden durch die gesamte Handlung. Ihre Sprache ist bildhaft, poetisch und düster. Für einen Thriller wirklich ungewöhnlich, aber ihr gelingt es dadurch ein düsteres Bild der Kleinstadt Cooley Ridge hinauf zu beschwören. Ein wirklich nicht typischer Thriller, da hier auch nicht auf Ermittlertätigkeit den Schwerpunkt gelegt wurde, sondern mehr auf das Verhalten innerhalb Nics Freundeskreis.

    Gerade mit ihren Nebencharakteren punktet Miranda bei mir. Sie sind nicht einfach schwarz weiß. Man kann sie nicht direkt in eine Rolle oder ein Verhalten einordnen, keiner ist wirklich nur gut oder böse. Sie haben alle ihre Macken und Stärken und sind dadurch sehr realitätsnah.

    Mit dem Ende bin ich immer noch irritiert und ich frage mich immer noch, ob ich etwas überlesen habe. Denn eins ist deutlich die Kleinstadt versucht alles totzuschweigen und auch Nics Vorstellung wie es gewesen sein könnte, wird nie eindeutig belegt. Vermutlich muss ich das Buch noch einmal von hinten nach vorne lesen, um es vollständig zu verstehen.

    Fazit

    “TICK TACK” hat mich von dem Storyaufbau und der Sprache überzeugt, hingegen blieben für mich die Charaktere blass und die Auflösung nicht völlig durchschaubar. Dennoch ein Lesegenuss.


    Bewertung


    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    Klappentext von der Verlagsseite

    Der erste Fall für Simon Strasser Inmitten der flirrenden Augusthitze träumt der ehemalige Polizeireporter Simon Strasser von nichts weiter als einem erfrischenden Bad im Lago d’Orta und einem Regenschauer. Doch dann entdeckt er auf einer herrenlosen Yacht die Leiche eines einflussreichen Fabrikantensohns. Simons alte Instinkte sind geweckt, doch an diesem beschaulichen See scheint jeder ein Geheimnis zu haben – das um jeden Preis gewahrt werden muss.

    Autoreninfo von der Verlagsseite:

    Giulia Conti ist das Pseudonym einer deutschen Journalistin und Reisebuchautorin. Sie hat viele Jahre in Frankfurt am Main gelebt und gearbeitet. Ihre zweite Heimat ist seit zwanzig Jahren ein kleines Dorf am Lago d’Orta in Norditalien. Lago Mortale ist ihr erster Roman.

    Erster Satz:

    Der Lago d’Orta lag spiegelglatt in der Sonne, die zackige Bergkette im Norden des Sees verschwamm im Hitzedunst.


    Aufbau:

    “Lago Mortale” umfasst umfasst 45 Kapitel, einen Epilog und eine Nachbemerkung der Autorin. Erzählt wird aus der dritten Person.

    Meinung:

    Wie zu Beginn gesagt habe ich nach einen spannenden italienischen Krimi Ausschau gehalten. Bei Vorablesen habe ich dann “Lago Mortale” von Giulia Conti entdeckt. Eingenommen durch das Cover und auch den Untertitel “Ein Piermont Krimi” habe ich die ersten Seiten der Leseprobe gelesen. Die waren nicht nur interessant, sondern machten auch Lust auf mehr. Okay bewirbst du dich mal für das Buch, dachte ich so bei mir. Zum Glück habe ich es dann auch gewonnen und ich habe auch mit großem Interesse angefangen das Buch zu lesen.

    Aber die Ernüchterung folgte leider bald, war der Anfang noch gut und interessant durch den eigenartigen Tod von Marco Zanetti, so wurde es danach langsam und beschaulich.

    Vorweg ich mag Landschaftsbeschreibungen, ich lerne auch gerne etwas dazu, aber wenn ich dies vertiefend haben will, dann lese ich ein Sachbuch oder einen Reiseführer. Ich bin davon ausgegangen, dass ich einen Krimi bekomme und dann möchte ich auch eine Krimihandlung haben.

    Leider erzählt Conti viel über die Landschaft, die Geschichte und auch über den Bau des Mailänders Dom, sicherlich alles interessant und auch als Rahmenhandlung für den Fall zu gebrauchen. Aber für mich war es zu viel.

    Immer wenn es gerade mal spannend wurde, schaffte es Conti mit einer seitenlangen Beschreibung der Landschaft oder des Essens, die Spannung wieder rauszunehmen. Immer so kleine Appetizer, aber dann wieder Geplänkel, sei es die Beschreibung eines Ortes oder des Autos.

    Conti arbeitet nicht mit Dialogen, sondern mehr mit Beschreibungen, das mögen manche gut und toll finden, aber für eine Krimihandlung ist es kontraproduktiv. Nach der Hälfte des Buches fragte ich mich, ob ich einen Krimi oder einen Reiseführer lese. Streckenweise hatte ich echt das Gefühl, dass es das letztere ist. Ihr gelingt dadurch zwar ein Gefühl für die Region zu schaffen und auch Atmosphäre zu erschaffen, aber sie bringt damit die Krimihandlung zu erliegen.

    Vielleicht liegt es auch daran, dass es alleine aus Simons Sicht geschrieben wird und er nun mal auch nicht ein starker Charakter ist. Sympathisch ja, aber auch für einen Journalisten mit sehr wenig Biss ausgestattet. Auch er lässt es schleifen, wie die Autorin. Ein bisschen mehr Ermittlungsarbeit vonseiten der Carabinieri dargestellt, hätte dem Buch gutgetan. Das war einfach zu wenig für mich. Dabei ist Carla Moretti sicher eine interessante Person.

    Conti arbeitet mit viel Personal, das mir aber auch zu blass bleibt und nicht mehr als bloße Randfiguren sind, auch wenn sie nachher eigentlich eine tragende Rolle inne haben.

    Gegen Ende hin, nach gut zweihundervierzig Seiten, kommt so etwas wie Spannung auf und die Krimihandlung beginnt. Aber leider etwas spät und daher für mich zu spät.

    Fazit

    “Lago Mortale” von Giulia Conti ist ein Debutroman. Wer einen spannenden Krimi erwartet, der wird enttäuscht sein. Es ist eher ein leichtes Wohlfühlbuch für zwischendurch.



    Bewertung


    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

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    1. Gonozal - 56
    2. Ruhrpottmädchen - 49
    3. dieVielleserin - 42
    4. Dreamworx, Buchcafe24, Divina - 31
    5. Emili, Jisbon(: - 30
    6. Nimrod, Kelev-rah, Leen, Svanvithe - 25
    7. Dulagor, Hiyanha, Rincewind66 - 21
    8. *Bücherwürmchen*, *sophie - 19
    9. Lilias, Frawina - 18
    10. freddoho - 17
    11. tom leo, Affenkaelte - 15
    12. Fridoline, Thomson, Gaymax - 14
    13. Tiniii - 13
    14. Yvonne80, rhapsody2, Scalymausi - 12
    15. Lio, the-black-one - 11
    16. Studentine, Anni2412, JessLittrell, Bücherlady, flohmaus, buechereule - 10
    17. Pasghetti, liesma, pescador - 9
    18. Kermit, Taraliva, Nessy1800, Susannah - 7
    19. cocodrilla, Kittelbiene, E-Krimi - 6
    20. Melanie512, Bast - 5
    21. Narenda, Flioefe - 4
    22. Tanni, Sympathie-Dixer, Evy, aleXi.s, Valrike, DarkMaron, - 3
    23. Becky, countrymel, Clary-Jocelyn, xxmarie91xx - 2
    24. dramelia - 1

    Klappentext von der Verlagsseite

    »Es geht auch fast ohne Blut … und ist trotzdem wahnsinnig spannend.« Oliver Steuck, WDR 2 Lesen

    Uppsala im Frühling: Die Studenten der Universitätsstadt feiern die Walpurgisnacht, als im Hörsaal der Anatomie die Leiche einer blonden Studentin gefunden wird, die eindeutige Würgemale aufweist. Schon zuvor wurden mehrere blonde Frauen überfallen und gewürgt. Genau wie bei der toten Studentin, fehlte allen Opfern der linke Schuh.

    Die Polizei will ein Täterprofil erstellen und ruft Psychiaterin Nathalie Svensson zu Hilfe. Zermürbt vom Scheidungskrieg mit ihrem Ex-Mann stürzt Nathalie sich in die Ermittlungen. Denn das Opfer ist die Tochter einer guten Freundin, und ihr ist klar: solange der Täter nicht gefasst wird, ist keine junge Frau in Uppsala sicher.

    »Jonas Moström schreibt mit einer nie nachlassenden Intensität, die den Leser durch die Nacht treibt.« Arne Dahl

    Autoreninfo von der Verlagsseite:

    Jonas Moström wurde 1973 geboren. Er begann während seiner Elternzeit damit, an seinem ersten Roman zu arbeiten, der 2004 erschien. Seine Krimis um Psychiaterin Nathalie Svensson sind in Schweden Bestseller. Er lebt und arbeitet als Arzt in Stockholm.

    Erster Satz:

    Irgendwas stimmte mit dem Schloss nicht.


    Aufbau:

    “Mitternachtsmädchen” umfasst ein Personenverzeichnis, Prolog und 97 Kapitel. Erzählt wird aus der dritten Person aus unterschiedlichen Perspektiven. Der Handlungszeitraum sind ein paar Tage im Mai 2016. Einschübe aus der Vergangenheit.

    Meinung:

    Nathalie Svensson, Psychologin und Mitglied eines Profilerteams, dass in ganz Schweden eingesetzt wird, steckt in einen schwierigen Sorgerechtsstreit mit ihrem Mann Hakån, als in Uppsala eine junge Studentin ermordet aufgefunden wird.


    Mit der Protagonistin habe ich zu Beginn so meine Probleme gehabt, das mag zu einem daran liegen, dass ich die beiden Vorgängerbände nicht gelesen habe, und zum anderen auch daran, dass ich nicht mit ihrer Art zu Recht kam. Aber das hat sich während des weiteren Lesens gebessert und zum Ende hin mochte ich sie immer mehr. Ihre ruhige Denkweise zieht sich durch den ganzen Krimi.


    Überhaupt hat Moström seine Charaktere sehr gut gezeichnet. Da ist Schytt, der Leiter der Ermittlung, bei dem man nie weiß, was er überhaupt weiß oder stochert er nur im Nebel herum. Granstam, der unter Schlafstörungen leidet und daher etwas schwerfällig daher kommt. Außerdem Johan, der als Ermittler in Stockholm tätig ist und zum Team dazu gestoßen ist. Mein besonderer Liebling ist allerdings Tim Walter, der Kriminaltechniker und Computergenie, seine analytische Denkweise und auch seine Unsicherheit außerhalb seines geschützten Bereichs macht ihn direkt sympathisch.


    Das Setting finde ich gelungen. Uppsala nördlich von Stockholm als Schauplatz eines Kriminalfalls zu haben und nicht immer die schwedische Hauptstadt ist eine Abwechslung. Moström beschreibt in “Mitternachtsmädchen” auch Teile der Stadt und so wird sie greifbar gemacht mit der Universität, der Bibliothek, dem Linee-Park, Gustavinum und dem Dom. Gerade die Beschreibung von Uppsala hat mich in die Story hineingezogen und ich konnte förmlich die Stadt vor mir sehen.

    Seine bildhafte Beschreibung des Ortes lebt Jonas Moström zum Glück nicht in der Darstellung der Taten aus. Er beschreibt weder die Verbrechen, noch greift er zu einer plastischen Darstellung zurück. Die Spannung kommt unterschwellig zutage und wird nicht künstlich durch Actionszenen hochgezogen. Vielmehr gelingt es ihm durch die stetige Erzählung der Ermittlung, den Gesprächen von Nathalie mit den Eltern der toten Studentin und ihrer besten Freundin, den zwischenmenschlichen Begebenheiten, die Spannung im Laufe der Handlung ansteigen zu lassen.


    Gerade dieser ruhige Erzählstil und die kurzen Kapitel, die logisch aufeinander aufgebaut sind, ohne etwas zu verraten, machen diesen Krimi zu einem Lesevergnügen. Cliffhanger hat Moström gekonnt eingesetzt, sodass ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte. Ein richtig genialer Pageturner, den ich auch ohne Vorkenntnisse der beiden ersten Bände lesen konnte, da die Fälle immer abgeschlossen sind und nur die Rahmenhandlung übernommen wird.

    Fazit

    “Mitternachtsmädchen” von Jonas Moström ist ein ruhiger schwedischer Krimi um ein Emittlerteam, das sich sehr von den sonst düsteren skandinavischen Teams abhebt. Ein Krimi von mehr als 500 Seiten, den man nicht mehr aus der Hand legen will, bis Nathalie und ihr Team den Täter gefasst hat.


    Bewertung

    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

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    Beim Weiterführen der Liste darauf achten, dass die Listenfunktion beibehalten wird! Dafür bitte die Editoren-Ansicht benutzen (NICHT die Quelltextansicht)! Listenziffern werden automatisch eingefügt, wenn sie beim kopieren nicht markiert werden! Dass die Liste richtig übernommen wurde, erkennt man daran, dass die korrekte Liste ein wenig nach rechts eingerückt ist, während die falsche Liste, die nicht automatisch nummeriert ist, einfach bündig am linken Rand erscheint.


    Bei den Leuten, welche noch Probleme haben, hier weiterlesen:


    Nur die Namen/Liste markieren - mit der linken Maustaste (dabei stellt sich nämlich heraus, wenn man oben in die Menüleiste schaut, dass statt "nummerierter Liste" nur die normale "Liste", welche eigentlich Punkte statt Zahlen ausgibt, für die Aufzählung markiert ist. Was beim Absenden dazu führt, dass man keine Zahlen mehr davor hat). Nach dem Markieren oben in der Menüleiste auf "Nummerierte Liste" drücken (so dass dieses ausgewählt ist statt der normalen). Absenden. Fertig!


    Und nehmt BITTE immer den letzten Post und nicht euren eigenen!


    1. Dreamworx - 31
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