Beiträge von Alianne

    Bei mir helfen grundsätzlich alle Bücher, wenn ich traurig bin oder mir der Alltag einfach mal zuviel wird, ohne dass ich was dagegen tun kann. Einfach nur, weil sie mich ablenken und mich eine Zeit lang in eine andere Welt entführen, wo ich keinen Kummer habe. Das kann dann von Liebesschnulzen über Fantasy bis hin zu blutrünstigen Krimis alles sein.


    Aber falls jemand von euch noch Musik für eine schwere Zeit braucht:


    Mein Freund und ich haben uns vor kurzem getrennt (nach 6 Jahren :-( ) und mir hat die Musik von Vienna Teng sehr geholfen wieder zu mir zu finden. Hörproben gibt es auf ihrer Homepage. http://viennateng.com/listen/.


    Für mich momentan die tollste Künstlerin auf der Welt.

    Nachdem ich auch grade am Umziehen bin wollte ich noch schnell einen Tipp zum Thema "Bücher verpacken" mit euch teilen.


    Ich hab nämlich heute auf der Jagd nach passenden Kartons bei Aldi (Süd) die optimalen Gratis-Bücherkartons entdeckt. Und zwar werden dort momentan (und ich hoffe auch in Zukunft) Nüsse (nicht in der Dose, im Päckchen) und Haribo-Produkte in kleinen Pappkisten mit Deckel verpackt.


    Die Kisten sind stabil und haben die perfekte Größe, es geht einiges rein, aber man kann sie trotzdem entspannt tragen. Und vor allem haben sie einen Deckel, das bedetet, man kann sie stapeln und notfalls auch mal eine Weile im Eck stehen lassen. Denn wir wissen ja alle, wie es bei einem Umzug üblicherweise läuft.


    Es lohnt sich allerdings, rechtzeitig mit dem Sammeln anzufangen, wobei ich heute Glück hatte und bei 2 verschiedenen Aldis insgesamt 9 Kisten eingesackt habe. Dazu noch ein paar Orangenkisten, die auch sehr stabil sind, aber leider keinen Deckel haben und tadaaa: Alles eingepackt.

    Ich bin inzwischen beinahe fertig mit Tintentod und finde, es ist eindeutig das beste der Reihe. Bevor ich es lesen konnte, musste ich allerdings nochmal komplett den zweiten Band lesen, da ich völlig vergessen hatte, was da passiert war.


    Alles in allem mag ich die Tintenwelt-Reihe wirklich gern, sie kommt m.E. aber nicht annähernd an Harry Potter oder Phillip Pullman's Lyra-Listenreich-Trilogie heran. Vielleicht liegt es daran, dass sie zu großen Teilen in unserer Welt spielt. Daher gefällt mir auch der 3. Band am besten, der ganz überwiegend in der Tintenwelt spielt.


    Was an der Reihe natürlich toll ist, ist der Bezug zu uns Bücherliebhabern. Wie auch bei "Die Stadt der Träumenden Bücher" von Moers. Es ist einfach schön, Figuren kennenzulernen, die fühlen, wie man selbst. Die sich für ihr Leben gerne in die Welt zwischen den Buchstaben versenken.


    Mein Lieblingszitat aus Tintentod (Aus dem Gedächtnis, daher nicht wirklich ein Zitat):
    "Dass man die Figuren aus Büchern nicht wirklich sieht, sondern vielmehr fühlt, wusste er, seit er mit 11 Jahren versucht hatte, die Helden seiner Bücher zu zeichnen."


    Oder so ähnlich. Ich finde, das trifft es ganz genau. Zumindest für mich.
    Und ich muss mich unbedingt mal über die Bücher, aus denen die Zitate am Anfang eines jeden Kapitel stammen, informieren. Die könnten auch was für mich sein.

    Das aktuellste und in der geschichtlichen Reihenfolge bisher auch das letzte der Chrestomanci-Bücher.


    Wir begegnen wieder Cat aus "Charmed Life". Inzwischen lebt er schon seit einer ganzen Weile bei Chrestomanci und arbeitet darauf hin irgendwann die Nachfolge als Chrestomanci anzutreten. Auch sonst ist im Chrestomanci-Schloss alles beim Alten.


    Was dort aber keiner weiß: Im Dorf nebenan, direkt unter ihrer Nase, wohnen 2 Zauberfamilien, die Pinhoes und eine andere Familie deren Namen ich vergessen habe. Jedenfalls setzten diese Familien alles daran, von Chrestomanci unentdeckt zu bleiben um ungestört von ihm ihren Beschäftigungen nachzugehen. Das geht auch jahrelang gut. Bis plötzlich seltsame Dinge geschehen und die Familien in Streit geraten.


    Unterdessen entdeckt Cat seine Fähigkeit, mit der Natur zu kommunizieren. Und vor allem ein seltsames Ei von dem manche sagen, es sei ein Elefantenei. Aber Cat ist sich sicher: Es gehörte einem Drachen. Und, es ist gerade ein paar Tage in Cats Obhut, da beginnt es zu schlüpfen...


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    Zusammen mit Conrad's Fate mein Lieblingbuch der Serie. Es spielt wieder in der Gegend, die man schon aus "Charmed Life" und "The Lives of Christopher Chant" kennt. Die vertrauten Personen treten wieder auf und die neu hinzugekommenen sind auch wieder sehr gut beschrieben und wachsen einem (zumindest die Guten) direkt ans Herz.
    Die Geschichte ist wieder einmal sehr verworren (ohne unübersichtlich zu sein) und deswegen ziemlich spannend. Wer kann denn auch ahnen, was der Mann hinter der magischen Barriere, das Ei und der neue Stiefeljunge im Schloss miteinander zu tun haben.

    nicolettablu : Meine Favoriten sind auch "Conrad's Fate" und "The Pinhoe Egg".
    Die hab ich mir erst vor kurzem geholt.


    Für den Rest:


    In "Conrad's Fate" blicken wir nochmal in die Jugend des aktuellen Chrestomanci. Er ist inzwischen kein kleiner Junge mehr sondern ein Teenager und auf der Suche nach seiner Freundin Millie.


    Die ist ein einem Schloß einer Parallelwelt verschollen und nicht aufzufinden. Also lässt sich Christopher (der spätere Chrestomanci) in die Dienste des Schlossherren aufnehmen um nach ihr suchen zu können. Daber lernt er Conrad kennen.
    Der hat ein ganz anderes Problem: Sein Karma ist so schlecht, dass er ihm nur entkommen kann, wenn er den Menschen, der der Auslöser dafür ist, möglichst bald tötet...


    Die beiden Jungs freunden sich schnell an und beginnen langsam, den Knoten an Intrigen und Zauberei, der sich um alle im Schloß gewoben hat, zu entwirren...


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    Wie oben gesagt: Eines meiner Lieblingsbücher dieser Serie. Die Geschichte ist sehr spannend und man bleibt bis zum Ende im unklaren, wer jetzt auf welcher Seite steht und wer überhaupt dahinter steckt.


    Bekommt von mir 4 1/2 Sterne.

    Dann gibt es nochmal einen Doppelband mit den Geschichten
    "The Magicians of Caprona" und "Witch Week"


    Diese beiden Geschichten spielen nicht in der direkten Welt von Chrestomanci. Er ist auch die einzige Figur darin, die man schon aus den beiden anderen Büchern kennt.


    Die Geschichte von "The Magicians of Caprona" erinnert in den Grundzügen ein wenig an "Romeo und Julia":


    Zwei mächtige Familien die seit Ewigkeiten aus nicht mehr wirklich nachvollziehbaren Gründen im Streit liegen. Nur, dass diese beiden Familien die wichtigsten Lieferanten von Zaubersprüchen sind. Selbst als aus beiden Familien je ein Kind entführt wird und Caprona in einen Krieg verwickelt wird kommt für die Erwachsenen eine Kooperation nicht in Frage. Auch der herbeigerufene Chrestomanci weiß auf Anhieb keine Lösung.


    Also hängt es an den Kindern den alten Streit beiseite zu lassen und sich gemeinsam auf die Suche nach ihren Geschwistern und dem Urheber des ganzen Unglücks zu machen.


    Ganz im Gegensatz zu dieser Welt, in der Magie hochangesehen und geschätzt wird, spielt die Geschichte von Witch Week in einer Welt, die in der Zeit der Hexenverbrennungen stehengeblieben ist. Hexen und Zauberer werden gndenlos verfolgt und getötet.
    Handlungsort ist ein Internat/Heim in dem viele Hexenwaisen aufwachsen. Mehrere von ihnen entdecken plötzlich, quasi zu Beginn ihrer Pubertät, dass auch sie zaubern können. Nun schwanken sie zwischen Freude und Angst, Machtgefühl und Hoffnungslosigkeit. Wie können sie diese Fähigkeiten geheim halten? Und wollen sie das überhaupt?
    Als ein Hexenjäger an die Schule kommt, fliehen sie. Durch Zufall gelingt es ihnen, Chrestomanci zu Hilfe zu rufen. Aber kann er sie retten? Selbst er hat von dieser Welt noch nie gehört...


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    Mir haben beide Geschichten sehr gut gefallen. Zu Beginn war ich allerdings ein wenig irritiert, bis ich mich jeweils in diese neue Welt eingefunden hatte. Auch die Tatsache, dass Chrestimanci im Verhältnis zu den beiden anderen Geschichten im ersten Doppelband nur eine sehr kleine Rolle speilt fand ich ein wenig verwirrend.


    Trotz allem ziehen einen die Geschichten aber schnell in den Bann und lassen einen nur schwer wieder los.


    Auch diese Geschichten sind als Zusatz-Lesestoff für Harry-Potter-Fans sehr zu empfehlen.

    Ich habe inzwischen alle Chrestomanci-Bücher auf Englisch gelesen und bin wirklich sehr begeistert davon.


    Das von Dir vorgestellt heißt im Original Charmed Life. Ich habe es im Doppelband mit "The Lives of Christopher Chant", in dem die Vorgeschichte des "aktuellen" Chrestomanci beschrieben wird.
    Diese Geschichte hat mir noch besser gefallen als die Geschichte von Cat.

    SiriNYC :


    Das mit Rubens Verbleiben war mir schon klar. Aber irgendwie kam der Bruch für mich trotzdem an einer sehr seltsamen Stelle. Zumal ja auch noch ein oder zwei Generationen der Lipshitzens in der Geschichte fehlen.


    Ich glaube, ich mag einfach diesen Stilbruch/Geschichtenwechsel nicht. Wenn ein Buch noch über die Hälfte der Seiten hat, erwarte ich auch , daß die Geshcihte weitergeht. Und das tut sie ja in diesem Fall nicht so wirklich wirklich.


    Aber das ist natürlich auch Geschmackssache und ich kenne einige Leute, denen das Buch super gefallen hat.

    Ich habe dieses Buch noch nicht wirklich in den Händen gehalten.
    Aber der Fotograf Frans Lanting hat eine unglaublich tolle Internetseite, auf der man einen Einblick in dieses Buch erhalten kann.
    Traumhafte Landschafts- und Tieraufnahmen, eingebunden im Kontext der Evolution.
    Von Vulkanen, die Kontinente bilden, über Leben unter Wasser, Tiere, die das Wasser verlassen bis hin zu unserer heutigen, wunderschönen aber doch sehr fragilen Natur.


    Aber schaut es euch selbst an:


    http://www.lifethroughtime.com/


    Ich denke, diese Website sagt mehr aus, als ich hier beschreiben kann.
    Klickt auf "Start the Journey" , dann auf "view the slideshow" und genießt!

    Zitat

    Aus der Amazon.de-Redaktion
    Ruben ist ein merkwürdiges Kind. Blond und blauäugig steht er seinen jüdischen Eltern Esther und Hersch Lipshitz entgegen, als die Familie, die den russischen Pogromen entkommen will, 1907 im Hafen von New York an Land geht. Blond und blauäugig behält auch Esther ihn in Erinnerung. Denn der jüngste Spross der Lipshitz verschwindet spurlos im Gedränge der Einwanderermasse. Verzweifelt sucht ihn die Familie ein Jahr lang erfolglos in New York, bis sie schließlich nach Texas weiterreisen muss. Aber die Mutter verliert Ruben nicht aus dem Gedächtnis, und als sie 1927 ein Foto des blonden, blauäugigen Charles Lindbergh nach dessen spektakulärer Atlantik-Überquerung zu Gesicht bekommt, ist sie felsenfest davon überzeugt, ausgerechnet in jenem Helden der USA, der offen mit den Nationalsozialisten sympathisiert, ihren verschollenen Sohn zu erkennen. Fortan sammelt Esther alles, was sie über Lindbergh erfahren kann, in einem Kästchen, und führt eine sehr einseitige Kommunikation mit der Lindbergh-Familie. Als deren Kind entführt wird, scheint sich sogar ihre Geschichte in der des vermeintlichen Charles zu spiegeln.


    So weit der erste Teil des Buches. Es ist zwar ganz interessant geschrieben, man erfährt einiges über den zeitlichen Hintergrund, aber irgendwie kam bei mir keine wirkliche Beziehung zu den Figuren auf. So manche, mit unverständliche Reaktion lässt sich vermutlich durch den historischen Hintergrund erklären, andererseits erwarte ich mir von den Personen in meinen Büchern einfach mehr.


    Und wenn ich vorhin vom ersten Teil des Buches rede, muss es ja auch einen zweiten geben. Hier springt das Buch, ohne daß es für die Ruben-Geschichte ein wirkliches Ende gegeben hätte in die Gegenwart, zum Autoren der Geschichte.
    Der Leser erfährt so einiges über die Lustlosigkeit, das Buch zu beenden, die Erfahrungen nach dem Tod der Eltern (T Cooper ist oder stellt sich als Nachfahre der Figuren der Geschichte dar), das Leben in New York und auf dem Dorf, wo der Autor herkommt.


    Zitat

    Bei Amazon liest sich das so:
    Eigentlich enthält Lipshitz der 34-jährigen US-amerikanischen Autorin und Gründerin einer Boygroup (!) T Cooper zwei Romane in einem. Denn nach den rund 350 Seiten Familiensaga macht sie einen Zeitsprung und setzt 2002 beim letzten Nachfahren der Lipshitz-Family namens T Cooper wieder an. Cooper tritt als erfolgreicher Imitator des (blonden und blauäugigen) Rappers Eminem auf Bar-Mizwas in Erscheinung, hat Esthers Erinnerungskästchen gefunden, das Fragment einer Familiensaga geschrieben und weigert sich nun beharrlich, sie zu beenden. So unterschiedlich die Geschichten, so unterschiedlich auch die Stile. Kommt der erste, weitaus längere Teil des Buchs noch eher beschaulich in der epischen Breite realistischen Erzählens daher, gefällt sich das letzte Viertel in einem eher rotzigen Hip-Hop-Ton. Gerade deshalb ist erstaunlich, wie geschickt sich Lipshitz trotzdem zu einer klug komponierten Einheit zusammenfügt, die spielend den Bogen vom Russland um 1900 über das Amerika der Einwanderer bis hin zur US-Kultur der Jetztzeit schlägt -- und dabei noch die eigene Identität (männlich oder weiblich?) thematisiert. Lipshitz ist ein raffiniertes Spiel mit Fakt und Fiktion -- eine Entdeckung, die man sich nicht entgehen lassen sollte. --Thomas Köster


    Alles in allem war es keine Qual es zu lesen, ich habe aber auch kein Bedürfnis, mich in nächster Zeit nochmals damit zu beschäftigen. Vielleicht sind meine Ansprüche an ein Buch ein wenig flach, aber ich möchte in erster Linie unterhalten werden und mich in die Figuren hineinversetzen können. Das war bei Lipshitz leider nur teilweise der Fall.
    Daher würde ich niemandem, der sich dafür brennend interessiert, davon abraten, aber groß empfehlen oder verschenken würde ich es auch nicht.

    Kurzbeschreibung von Amazon:
    Ein bisschen Fremdgehen reicht, und schon ist Cobra ihren Freund los. Mitsamt Wohnung. Nach ein paar tristen Nächten im alten VW-Bulli findet sie ein Zimmer in einer Vierer-WG. Außerdem findet sie: Wenn schon verlassen, dann auch wildes Singlemädchen- Leben! Bester Kumpel: ihr Mitbewohner Pekka. Aber ist der eigentlich wirklich schwul? Eines weiß Cobra jedenfalls: Sex mit WG-Mitbewohnern geht gar nicht!


    Nachdem ich vor wenigen Tagen einen Bericht über Judith Liere im Unispiegel gelesen habe, war ich schon ein bisschen vorbelastet, was dieses Buch angeht. Ich habe auch schon mit viel Genuß ihre sarkastischen Kolumnen aus dem Alltag/täglichen Horror frisch gebackener, unfreiwilliger Singles gelesen.
    Diese Kolumne entstand wohl aus einer realen Situation heraus. Sie hat ihren Frust mit sarkastischen Texten in diversen Foren herausgelassen und daraufhin ein angebot vom Spiegel bekommen, im Unispiegel eine monatliche Kulumne "Judiths Welt" zu veröffentlichen. Und nachdem diese Kolumne so erfolgreich war, hat sie ein Angebot bekommen, in diesem Stil ein Buch zu schreiben.


    Meiner Meinung nach ist ihr das sehr gut gelungen. Die Hauptfigur Cobra stolpert von einer Panne zur anderen. Zwischen glücklichen Pärchen, One-Night-Stands, intriganten Hass-Freundinnen, einem Promo-Job im Frau-Antje-Köstüm und einem unglaublich leckeren, aber leider völlig schwulen Mitbewohner, versucht sie ihren Weg als Single zu finden.
    Erst ist sie ja noch überzeugt, daß ihr Freund zu ihr zurückkommen wird, tröstet sich dann aber doch mit einem One-Night-Stand, der bei Licht betrachtet doch nicht wirklich das wahre ist und versucht ganz nebenbei noch ihren Uni-Abschluss auf die Reihe zu kriegen...


    Natürlich spielt sie auch mit Klischees, wie z.B. dem Dauer-Kiffenden Jura-Studenten in Ihrer WG. Aber viele Klischees treffen eben wirklich auch öfter als man denkt (oder hofft) zu. Insgesamt ein sehr unterhaltsames Buch. Man muss öfters mal über die Missgeschicke von Cobra kichern und hofft doch mit, daß es alles schon wieder wird.


    Mit seinen knapp über 200 Seiten definitiv kein langer Lesegenuß aber als Häppchen zwischendur ch (wenn Dich der kleine Lesehunger packt) oder als Geschenk für eine Freundin, die nicht so viel liest, gut geeignet.

    Hallo alle zusammen,
    ich habe mal wieder durch Zufall ein tolles Buch entdeckt, daß ich euch nicht vorenthalten möchte:


    Celandine, von Steve Augarde.


    Ich war mir ein wenig unsicher, ob ich es als Jugendbuch oder Fantasy-Buch rezensieren soll, da es beides ist, habe mich aber letzten Endes für Fantasy entschieden, da man es ohne weiteres auch als Erwachsener lesen kann.
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    Zum Inhalt:
    Celandine ist ein junges Mädchen, daß während des 1. Weltkriegs aufwächst. Ihr Leben ist nicht gerade schön. Erst ist es ihre verhasste Gouvernante, die ihr das Leben auf der kleinen Farm schwer macht, dann brennt ihr Bruder durch um zur Armee zu gehen und letzten Endes muss sie in ein Internat, wo sie von den anderen Mädchen geächtet und von den Lehrerinnen geschlagen wird.
    Als auch noch ihre einzige Freundin das Internat verlässt bleibt Celandine nur noch ein tröstlicher Gedanke: Sie ist etwas besonderes. Sie hat die Fähigkeit Menschen und Tiere zu heilen und nur sie alleine weiß, das im Wald hinter ihrer Farm ein Elfenvolk wohnt, mit dem sie sich angefreundet hat.
    Doch dann fällt ihr Bruder im Krieg und Celandine kann die täglichen Qualen im Internat nicht mehr ertragen. Sie brennt durch und flieht zu den einzigen Freunden, die sie nicht zurückschicken werden. Den Elfen.
    Doch auch dort ist nicht alles eitel Sonnenschein. Denn auch beim kleinen Volk bahnt sich ein Krieg an. Denn ein anderer Clan, der vor Generationen im Streit gegangen ist, ist zurückgekehrt und sorgt für Aufruhr...


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    Celandine (auf deutsch: Der Elfenwald) ist das zweite Buch von Steve Augardes Trilogie um das kleine Volk. Den ersten Teil habe ich leider noch nicht gelesen, aber die Geschichte ist, so weit ich es beurteilen kann, ziemlich eigenständig, da es in einer völlig anderen Zeit spielt. Laut Amazon spielt es sogar zeitlich vor dem ersten Buch.


    Mir hat das Buch super gefallen. Ich habe es in einem Rutsch verschlungen und mir direkt den ersten Band in meiner Buchhandlung bestellt. Der Aufbau des Buches hat mich zuerst ein wenig irritiert. Es beginnt mit Celandines Flucht und erst danach wird die Vorgeschichte aufgerollt. Dazwischen erhält man Einblicke in die Reise des anderen Volkes. Das ist am Anfang ein wenig verwirrend, man liest sich aber trotzdem sehr schnell ein.
    Augarde schreibt sehr gut, sehr packend. Ich hab mit Celandine im Internat mitgelitten, mitgestaunt, als sie das kleine Volk entdeckt hat und mich mit über ihre Freundschaft zu ihnen gefreut.


    Das Ende des Buches ist relativ offen, ich bin sehr gespannt, was davon im ersten Band, der ja später spielt aufgeklärt wird. Es steht noch ein dritter Band aus, ich vermute, daß sich darin die Ereignisse der ersten beiden Bücher miteinander verweben werden. Leider habe ich bei Amazon noch nichts über den dritten Band gefunden.


    Mein Fazit:
    Ich kann Celandine sehr empfehlen. Wie immer gilt: Ich kann über die deutsche Übersetzung leider nichts sagen, aber die Geschichte an sich ist wirklich sehr gut.

    Puh, schwere Frage. Ich hab ja schon ewig rumüberlegt, wie ich meinen 10 EUR-Gutschein vom Büchertreff-Gewinnspiel möglichst gut einsetze... (Es war dann übrigens Die Stadt der Träumenden Bücher).


    Also momentan, da ich grade in einer Kinder- und Jugendbuch-Phase bin (das wechselt aber ständig) würde ich mir kaufen:


    Oh. Ich seh grade auf meiner Amazon-Liste: Mein Problem ist nicht das Geld (zumindest nicht nur), sondern daß viele meiner Wunschbücher noch nicht erschienen sind... Pah!


    Ich denke, ich würde erst mal meine Tamora-Pierce-Sammlung vervollständigen:


    Circle of Magic 04. Briar's Book.
    Preis: EUR 4,99

    Magic Steps (Circle Opens S.)
    Preis: EUR 8,49


    Street Magic (Circle Opens S.)
    Preis: EUR 8,49

    Cold Fire (Circle Opens S.)
    Preis: EUR 8,49


    Shatterglass (Circle Opens S.)
    Preis: EUR 8,49


    The Will of the Empress
    Preis: EUR 13,45


    Das wären dann ca. 50 EUR


    Dazu:

    Der Schwarm.
    Frank Schätzing
    Preis: EUR 9,95



    4th of July (Women's Murder Club (Paperback))
    James Patterson
    Preis: EUR 8,32


    zum Vorbestellen:


    Ptolemy's Gate
    Jonathan Stroud
    Preis: EUR 9,95
    (ich muss leider auf den Verlag warten, von dem ich die beiden anderen habe)


    Eldest.
    Christopher Paolini
    Preis: EUR 11,45
    (dito)


    Terrier (Beka Cooper (Hardcover))
    Tamora Pierce
    Preis: EUR 15,95



    Und schon bin ich über den 100 EUR

    Zitat

    Original von FallenAngel
    Ohja, ich lese Bücher auch fast immer mehr als einmal. Besonders natürlich meine liebsten.
    Ich finde, dass man jedes Mal neue Details entdeckt, die einem vorher entweder aufgrund der selektiven Wahrnehmung oder aufgrund der mitreißenden Spannung des Buches (die dann vordergründig war) entgangen sind. :study:


    Genau. Bei den jeweils aktuellen Harry Pottern z.B. kann ich mich nicht bremsen. Da muss ich wissen, was passiert und wie es ausgeht. Vieles fällt mir dann tatsächlich erst beim nochmal lesen auf. Vordergründig geht es mir da erst mal um die Geschichte.


    Aber ich glaube wir gehören zu wenigen hier im Forum. Von vielen hab ich schon gehört, daß sie Bücher nur ein mal lesen...

    Der Dolly-Sammelband von Enid-Blyton war für meine erste "Lesenacht" verantwortlich. Mitten in der Woche, als ich am nächsten Tag in die Schule musste... :D
    Das werde ich auf jeden Fall in Erinnerung behalten.


    Sonst ist es bei mir so, wie es schon viele andere beschreiben haben: Ich finde mich oft in bestimmten Situationen in Büchern wieder, das passt dann wie die Faust aufs Auge. Das würde ich allerdings tatsächlich auf die selektive Wahrnehmung schieben. Jedes Buch hat ja verschiedene Ebenen und je nach Leser uns Situation tritt eher die eine oder die andere in den Vordergrund.


    Deswegen lese ich Bücher auch sehr gerne ein 2., 3. ... 10. Mal. Man weiß nie, was man diesmal darin findet.

    Das klingt wiklich nicht schlecht, FallenAngel...


    Erst dachte ich, es ist so ein bisschen Diana Gabaldon nach Ägypten versetzt, aber wenn da nochmal einer in die Zeit gerutscht ist, und der auch noch aus einer anderen Ursprungszeit... da kann ich mir schon einige nette Verwicklungen vorstellen.
    Zumal ich die Zeit der Pharaonen eh sehr spannend finde.

    Hallo alle zusammen.


    Gerade kommt mein Schatz mit der Post zur Tür rein und was seh ich?
    Vorn am Spiegel gibt es den Hinweis, daß man den ersten Band der neuen Spiegel-Edition umsonst bekommt. So lange der Vorrat reicht.


    Band 1 ist: "Mein Herz so weiß" von Javier Marias.


    Ich habs mit direkt bestellt. Tel: 01801-18 40 44, Die Aktionsnummer lautet: ED06-004


    Leider kann ich nicht sagen, ob es nur für Abonnenten ist, aber eigentlich steht dran, daß es für Spiegel-Leser ist, daher schätze ich mal, es ist auch am normalen "Kauf-Spiegel" dran und damit für alle zugänglich.


    Mehr Infos zur Edition findet ihr unter: http://www.spiegel-edition.de/
    Dort gibt es auch ein Gewinnspiel.