Beiträge von Lenie

    Also mit hat das Buch an sich auch ganz gut gefallen.
    Aber ich muss Moonrose zustimmen mit dem, dass es vielleicht nicht ihr bestes Buch ist.
    An ,,Sie kam, sah und liebte" kommt die Story auf keinen Fall ran.


    Trotzdem, ist es eine ganz nette Story mit sympatischen Protagonisten und auch sehr amüsanten Stellen.
    Für zwischendruch ist es sehr zu empfehlen aber auf keinen Fall als Einsteigerbuch.

    Bei mir schaut das leider ähnlich aus.
    Ich bin erst am Wochenende von meinem Urlaub zurückgekommen und habe erst gestern bemerkt, dass ich mich noch für die Leserunde angemeldet habe. Würde echt sehr gerne teilnehmen, nur leider habe ich mir erst gestern Konzertkarten gekauft und bin deshalb auch ein bisschen knapp bei Kasse. Aber ich werde versuchen - vielleicht auch ein bisschen verspätet - doch noch zu euch zu stoßen. :wink:

    Ja, auch der letzte Teil des Buches hat mir sehr gut gefallen und hat mich auch sehr gefesselt.
    Das Amir doch nach Kabul zurück gefahren ist hat mir sehr gut gefallen und auch das er sich Hassans Sohn stellte und ihn aus Kabul rausholte, ist für seine Verhältnisse sehr mutig, find ich. :wink:
    Der dramatische Wandel von Kabul fand ich sehr schockierend. allein schon die Angst der Afghanen vor den Taliban oder der Mann der seine Prothese verkaufte. :shock:
    Aber der Höhepunkt war für mich auf jeden Fall die Steinigung!
    Im gesamten Verlauf des Buches war mir aber klar, dass Assef früher oder später wieder erscheinen würde. Und auch was aus ihm geworden ist, fand ich nicht sehr überraschend.


    Ja Schlomo, ich find es auch sehr wunderlich, dass sich ein 12 jähriger Junge die Pulsadern aufschneidet, aber ich verstehe Hassans Sohn natürlich auch. Nach all dem was er erleben musste. :-?

    Auch ich verleihe eher ungern meine Bücher.
    Habe damit leider schon schlechte Erfahrungen mit machen müssen. :roll:


    Also bin ich damit lieber vorsichtiger und verleihe meine Bücher nur an gute Freunde von denen ich weiß,
    dass sie gut damit umgehen werden.

    Ich hab das Buch auch erst vor kurzem gelesen und es gefiel mir auch sehr gut!
    Zwar fand ich es auch auch wenig kurz und vorhersehrbar, aber die Charaktere und die Story gefielen mir gut :thumright:


    ,,Liebesmärchen in New York" gehört natürlich nicht zu ihren besten Werken aber für zwischendurch kann ich es voll und ganz empfehlen.

    Und zuletzt noch: Amir ist ein Egoist. Er weiß dass es in Kabul gefährlich ist und er selbst, seine Sicherheit ist ihm sicherer als seine Schuld zu sühnen.

    Jaa, das kam mir auch direkt in den Sinn! :wink:
    Ne also Amir hat sich bei mir echt viele Sympathiespunkte verstrichen. Aber dies war auch schon am Anfang so. Ich erinner mich noch an die Szenen unter dem Granatapfelbaum, wo Amir Hassan immer wieder mit Wörtern die er nicht kannte getriezt hat.
    Ich fand es aber wiederum schön zu erfahren, dann Hassan später noch lesen und schreiben gelernt hat. :)


    Die Tatsache, dass Hassan Amir's Halbbruder ist, hat mich auch sehr schockert, aber andererseits hat dies auch viel klar gemacht, wie zum Beispiel die Ähnlichkeiten zu Baba und dessen Zuneigung etc.

    Ich habe jetzt bis seite 237 gelesen und ich bin auch noch derselben Meinung was den Schreibstil etc betrifft.
    Was Baba's Tod angeht, fand ich es auch zwar sehr traurig, aber es hat mich auch nicht so sehr mitgenommen wie dies bei anderen Büchern der Fall war.
    Doch als Baba Amir's Hochzeit als glücklichster Tag in seinem Leben dargestellt hat, hat mich das echt begeistert. :)
    Ich finde es aber immer noch echt wunderlich, wie sehr Hassan Amir ergeben und loyal ist. Nach all der Zeit hat sich da ja echt nichts dran geändert und ich finde echt das Amir dies echt nicht verdient hat. :roll:
    Ich bin aber mal gespannt, wie es mit Hassans Kind weiter geht.

    Ich verstehe auch nicht ganz, Lenie , wieso du am Anfang glaubtest, dass Amir in Hassans Schatten steht.
    Ich denke auch, dass Amir verzweifelt versucht, von seinem Vater geliebt zu werden. Doch der kann ihn nicht lieben und akzeptieren, weil Amir so ganz anders ist. Und vielleicht auch, weil seine geliebte "Prinzessin" bei dessen Geburt gestorben ist.
    Den Rassismus der Paschtunen gegenüber den Hazaras ist erschreckend, sie führen sich als Herrenmenschen auf.
    Auch ich finde Amirs Umgang mit seinem schlechten Gewissen und Hassans Loyalität tragisch. Doch wie bereits gesagt, auch irgendwie sehr konstruiert. Ich sollte großes Mitleid für Hassan haben und mitleiden, wie er vergewaltigt wird und später noch seine Peiniger bedienen muss. Doch lese ich das ganze irgendwie distanziert und empfinde keine Wut oder Mitleid. Mir wird eine Geschichte erzählt, die mich nicht so berührt, wie sie eigentlich sollte. Vielleicht komme ich noch darauf, warum das so ist. Vielleicht ändert sich das ja auch noch im Laufe des Buches.


    grüße von missmarple

    Nun ja, mir kam es so vor, als stände Hassan wie eine Mauer zwischen Amir und seinen Vater. Immer wenn Amir Baba's Nähe suchte und mit ihm alleine etwas unternehmen wollte, bezog Baba immer Hassan mit ein, sodass er ihm vielleicht mehr Beachtung schenkte. Wie zum Beispiel bei dem Ausflug zum See, wo Hassan seinen Stein öfter über das Wasser hat hüpfen lassen. :wink:
    Vielleicht habe ich mich ein bisschen missverständlich ausgedrückt, jedenfalls kam es mir am Anfang so vor.


    Also ich weiß nicht, aber mich hat die Stelle an der Hassan seine Peiniger bedienen musste schon sehr mitgenommen. :( Ich fand die Vorstellung allein schon so schrecklich und konnte es mir kaum ausmalen, was man wohl in solch einem Moment fühlen muss.

    Zitat

    Doch lese ich das ganze irgendwie distanziert und empfinde keine Wut oder Mitleid. Mir wird eine Geschichte erzählt, die mich nicht so
    berührt, wie sie eigentlich sollte.

    Da bin ja mal gespannt! :)
    Hast du echt keine Ahnung, woher diese Distanz kommt?



    Naja ich werde jetzt in den nächsten Tagen auch noch mal weiterlesen, obwohl ich in letzter Zeit sehr gestresst bin, wegen den Klausuren und der Facharbeit!


    Liebe Grüße, Lenie

    Ich habe auch hin und wieder Leseflauten. Besonders wenn ich sehr gestresst bin oder wenn mir ein Buch einfach nicht sehr zusagt.
    Im Moment zum Beispiel bin ich viel mit der Facharbeit beschäftigt und stecke auch noch voll und ganz in der Klausurphase! :-?
    Da bleibt einem einfach nicht mehr viel zeit für sich selbst. :thumbdown:

    Meißtens lese ich in meinem Bett mit außgiebig Tee! :P Es gibt keinen Abend mehr an dem ich nicht vor dem Schlafen noch etwas lese. Ich brauche das einfach. :wink:
    Aber im Sommer finde ich das natürlich auch ganz schön mich auf meinem Balkon in die Sonne mit einem guten Buch zu setzten.
    Oder gelegentlich lese ich auch ganz einfach was im Park.

    Ich werde jetzt wohl auch eine kleine Pause beim Drachenläufer einlegen und warte lieber auf euch.
    Habe jetzt 2/3 des Buches gelesen und es gefällt mir immer noch super gut! :thumleft:
    Trotzdem warte ich lieber auf euch und eure Meinungen! :)

    Bei mir waren das folgende:


    Nora Roberts - Mitten in der Nacht *****


    Anna Gavalda - Zusammen ist man weniger allein ****


    Nora Roberts - Liebesmärchen in New York ***


    Khaled Hosseini - Der Drachenläufer ****


    Susan Elizabeth Phillips - Die Herzensbrecherin *****


    Sandra Brown - Wenn die Liebe erwacht ****


    und im Moment lese ich noch: Rachel Gibson - Sie kam, sah und liebte (bis jetzt ****)

    Generell mag ich ja Bücher in denen die Protagonistin nicht gerade Idealmaße hat.
    Doch bei diesem Buch muss ich dir leider zustimmen. :roll:


    Als ich zum ersten Mal die Kurzbeschreibung las, erwartete ich auch eher eine humorvolle und spritzige Liebesgeschichte, die mich gut
    unterhalten würde.
    Stattdessen war ich auch nach dem ersten Lesen total enttäuscht, da ich weder die Protaginistin wirklich mochte, noch
    an dem Verlauf der Geschichte Gefallen fand. :-?

    Ich hab selten so einen Schwachsinn gelesen und mich regt es auf, dass eine Einstellung vermittelt wird, die uns molligen Menschen sagt, dass man nur geliebt werden kann, wenn man dünn ist. :puker:

    Besser hätt ich es auch nicht sagen können!
    Von diesem schwachsinnigen Ende war ich auch total enttäuscht und kann das Buch auch auf keinem Fall weiter empfehlen! [-(

    Ich habe heute erst mit dem Lesen angefangen und habe jetzt die ersten zehn Kapitel fertig gelesen. Also bin ich jetzt knapp über den 130 Seiten.


    Ich lese dieses Buch jetzt zum ersten Mal und schon die ersten Kapitel gefallen mir richtig gut. :thumleft:


    Khaled Hosseini's Schreibstil gefällt mir sehr gut. Die genauen Beschreibungen lassen mich besonder gut in Amir's Welt eintauchen und bringen
    mich dazu, das Buch nicht mehr aus der Hand zu nehmen.
    Sowieso lässt sich das Buch sehr flüssig lesen.


    Die Geschichte finde ich wirklich sehr bewegend.
    Amir und Hassans Freundschaft steht besonders am Anfang sehr im Vordergrund. Trotz der ethnischen Unterschiede haben sie den Verlust ihrer Mütter gemeinsam und können sich in vielen Punkten ergänzen.
    Zunächst war ich der Meinung, dass Amir im Schatten von Hassan steht, weil Baba ihm mehr Aufmerksamkeit schenkt, als seinem eigenen Sohn. Doch eigentlich steht er doch eher im Schatten seines Vaters, denke ich. Sein größter Wunsch ist die Anerkennung seines Vaters zu erlangen und ihm alles recht zu machen. Dadurch wird Amir doch erst unter diesem enormen Druck gestellt, was ihm auch nicht ermöglicht seine eigenen Ängste und Zweifel überwinden zu können.


    Die Stellen in denen Amir versucht Hassan und somit sein schlechtes Gewissen zu beseitigen finde ich besonders tragisch. Und auch Hassans stetige Loyalität finde ich sehr bewegend.

    Ich lese auch fast ausschließlich in meinem Bett! :)
    Ich lehne mich immer mit ein paar Kissen an die Wand und kann so auch ein paar Stunden verweilen. Damit habe ich auch keine Probleme.
    Aber auf dem Bauch könnte ich nie länger als eine Halbe Stunde liegen, weil ich davon Rückenschmerzen bekomme. :-?