Beiträge von Meli

    Am besten fand ich wohl dieses Jahr "Splitterherz" von Bettina Belitz. Obwohl ich ja am Wochenende noch "Smaragdgrün" von Kerstin Gier anfange, das könnte es vielleicht noch toppen, da ich sehr hohe Erwartungen daran habe... Ich bin gespannt. :lol: :study:

    Nachdem ich heute "Smaragdgrün" ausgelesen habe, muss ich mich ergänzen: Es gehört auch ganz klar zu meinen Jahreshighlights! :love:

    Ich habe "Linger", den zweiten Teil von "Shiver" / "Nach dem Sommer" vor einigen Monaten gelesen. Da mir aufgefallen ist, dass es hier noch keine Rezension gibt, mache ich das mal. Hoffentlich kann ich damit einigen die Vorfreude auf "Ruht das Licht" (dt. Titel) verstärken. :D


    Inhalt laut Klappentext:
    the longing.
    Once Grace and Sam have found each other, they know they must fight to stay together. For Sam, this means a reckoning with his werewolf past. For Grace, it means facing a future that is less and less certain.
    the loss.
    Into their world comes a new wolf named Cole, whose past is full of hurt and danger. He is wrestling with his own demons, embracing the life of a wolf while denying the ties of being human.
    the linger.
    For Grace, Sam, and Cole, life is a constant struggle between two forces – wolf and human – with love baring its two sides as well. It is harrowing and euphoric, freeing and entrapping, enticing and alarming. As their world falls apart, love is what lingers. But will it be enough?


    Meine Meinung:
    Nach dem großen Zittern um Sams Menschbleiben, haben er und Grace nun anscheinend endlich eine glückliche, sorgenfreie Zukunft vor sich. Sam arbeitet in der Buchhandlung, Grace geht zur Schule und die Nacht verbringt er immer heimlich in Grace' Bett, ohne dass davon ihre Eltern etwas wissen. Die beiden haben mittlerweile eine so starke Bindung zueinander, dass sie es kaum ohne den anderen aushalten.
    Doch dem Frieden darf man nicht trauen. Grace zeigt auf einmal seltsame Krankheitssymptome, und keiner weiß, was mit ihr geschieht.
    Und dann wäre da auch noch der rebellische und unnahbare Cole, einer der neuen Wölfe, der sich absichtlich von Sams Adoptivvater Beck mit dem Wolfsgift infizieren ließ...


    Maggie Stiefvater hat es wieder einmal geschafft, mich in ihren Bann zu ziehen. Mit ihrem atemberaubend träumerischen Schreibstil verfliegen die Buchseiten nur so, bis man am Ende angelangt ist.
    Besonders angenehm ist es, die Geschichte diesmal aus vier verschiedenen Erzählperspektiven zu lesen. Was es in Shiver nur aus Grace' und Sams Sicht gab, gibt es diesmal auch aus Coles und Isabels Sichtweise.


    Für mich waren Cole und Isabel in diesem Band die eindeutigen Gewinner, was Lieblingscharaktere angeht. Vor allem Cole war von Anfang an eine für mich unheimlich interessante Figur, der viel Schwung und Emotion in die Geschichte einbringt. Ohne ihn wäre das Buch ein kleiner Flop geworden, dem aber zum Glück ja nicht so ist. Ich habe jede Szene mit ihm genossen, und mich gefreut, wenn wieder einmal ein Abschnitt aus seiner Sichtweise erzählt wurde.
    Zusammen mit Isabel hatte er die besten Szenen im ganzen Buch, die mich einerseits stark zum Schmunzeln brachten, andererseits aber sehr melancholisch machten. Ich hoffe stark, dass wir im dritten Band noch viel mehr von den beiden lesen dürfen.
    Zum eigentlichen Hauptpärchen des Buches, Sam und Grace, kann ich eigentlich gar nicht zu viel sagen. Die beiden sind, wie schon in Shiver, sehr süß zusammen. Von mir aus könnte Sam auch das ganze Buch lang nur Rilke zitieren, und ich würde ihm aus der Hand fressen. :wink:
    Meine absoluten Hassobjekte sind nach wie vor Grace' Eltern. Schon in Shiver habe ich mich tierisch darüber aufgeregt, dass sich sowas Eltern nennen darf.


    Fazit:
    Auch wenn am Anfang des Buches eigentlich schon klar ist, wie es ausgeht, hinterlässt Linger einen sehr guten Eindruck bei mir. Generell hat mir Shiver von der Atmosphäre ein Stückchen besser gefallen, aber dank Cole ist Linger ein mehr als würdiger Nachfolger.
    :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5:



    Ich finde es übrigens sehr schade, dass man, warum auch immer, oben nur ein Schwarz-Weiß-Bild des Covers sieht. Eigentlich sind die Schemen auf dem Cover in einem schönen Grün gefärbt. :colors:

    Ohje, was soll ich da nur nehmen? Aber sehr erfreulich, dass es so viele Bücher gab, die ich toll fand. :mrgreen:


    Am besten fand ich wohl dieses Jahr "Splitterherz" von Bettina Belitz. Obwohl ich ja am Wochenende noch "Smaragdgrün" von Kerstin Gier anfange, das könnte es vielleicht noch toppen, da ich sehr hohe Erwartungen daran habe... Ich bin gespannt. :lol: :study:

    Mein ganz klarer Flop dieses Jahr war "Ein geschenkter Tag" von Anna Gavalda. Warum haben die meisten französische Schriftsteller immer einen Hang zu belanglosem Gequatsche? Einfach nur gähnend langweilig! Zum "Glück" habe ich das Hörbuch beim Autofahren gehört, wodurch mir keine Zeit verloren ging, da man ja beim Autofahren sonst nichts zu tun hat. :wink:

    Hab auch gerade eine Mail bekommen, dass "Smaragdgrün" heute versandt wurde. :tanzensolo:
    Das heißt, morgen dürfte es bei mir sein. Das wird eine echte Qual, es da liegen zu haben, und keine Zeit zum Lesen zu haben. :cry: :cry: ](*,)

    Heute die Nachricht von Amazon erhalten, das Buch ist auf dem Postweg. :cheers: wurde auch Zeit.

    Waaaas? Ich bin neidisch. Habe ebenfalls auf Amazon vorbestellt und statt einer Versandbestätigung habe ich vor ein paar Tagen nur eine Nachricht bekommen, dass das Buch wahrscheinlich erst am 10.12. bei mir sein wird. :wuetend:


    Naja was solls, hab eh erst in gut einer Woche Zeit es zu lesen. :cry:

    Oh, "One Day" habe ich diesen Sommer auch gelesen und ich war ebenfalls sehr begeistert! :shock:



    Emma und Dexter sind beide Anfang Zwanzig als sie ihren College-Abschluss machen. Zuvor kannten sich die beiden zwar, hatten aber noch nie ein Wort miteinander gewechselt. Doch gerade in der Nacht ihres Abschlusses lernen sich die beiden kennen und entwickeln eine starke Sympathie zueinander. Die etwas schrullige, poltisch interessierte Emma mit der großen Brille, und die keine Hemmungen hat, sich ihre Haare selbst zu schneiden. Und der etwas versnobte, gutaussehende, begehrte Dexter, für den das Leben ein einziger großer Spaß ist. Eine merkwürdige Kombination.
    Auch wenn die beiden sich nach ihrem Abschluss nur sehr selten sehen, entwickelt sich eine tiefgehende und starke Freundschaft, die im Grunde genommen mehr ist als das. Viel mehr.


    Genau hier setzt David Nicholls Roman "One Day" an. Er schildert Emmas und Dexters Beziehung zueinander über die Jahre hinweg, und sucht sich dabei immer den Tag aus, an dem sie sich 1988 kennengelernt haben: den 15. Juli. So erfährt man als Leser, wie sich das Leben und die Beziehung der beiden über 20 Jahre hinweg verändert, indem man am 15. Juli eines jeden Jahres einen Einblick in das Leben von Emma und Dexter erhält.
    Dieses Schreibmittel passt extrem gut zu der Geschichte. Man fragt sich am Anfang jedes Kapitels, was wohl im letzten Jahr alles passiert ist, und ist dann umso überraschter, welche Wendungen das Leben nehmen kann.


    Emma und Dexter sind zwei sehr tiefsinnig und intensiv gestaltete Charaktere, die man einfach lieben lernt. Und das obwohl, oder vielleicht gerade weil, sie beide ihre Fehler und Marotten haben, die sie zu Menschen machen, die leicht auch im realen Leben existieren könnten.
    Das schönste und wichtigste in "One Day" sind die Dialoge zwischen Emma und Dexter, die mich häufig zum Schmunzeln, aber auch oft zum Verzweifeln brachten.


    Warum zum Verzweifeln? Generell brachte mich das ganze Buch oft zum Verzweifeln, da die Geschichte eigentlich einfach nur tragisch ist. Em und Dex haben zunächst das Unglück, dass sie sich erst am Ende ihrer College-Zeit kennenlernen. Dann entwickelt sich zwar eine tiefsinnige Freundschaft, die aber nie zu mehr wird, weil immer irgendetwas und irgendjemand im Wege steht. Es ist einfach traurig, wie die beiden über die Jahre vor sich hin leben, im Grunde wissen, dass sie zusammengehören, aber es nie wirklich dazu kommt.
    Diese Tatsache hat mich wirklich stark berührt. Wenn man dieses Buch gelesen hat, wird einem erst wirklich bewusst, wie schnell die Zeit vergeht, und dass man verpasste Chancen oft nie wieder rückgängig machen kann.
    Hierzu steht auch ein passender Satz auf dem Buchrücken, den ich kurz zitieren will, weil er es so gut auf den Punkt bringt: "You can live your whole life not realising that what you're looking for is right in front of you."


    Ein wirklich starkes Buch, das stellenweise auch etwas Überwindung kostet, da die Leben von Emma und Dexter sehr ausführlich geschildert werden. Doch man wird auf jeden Fall mit einer emotionalen Geschichte belohnt.


    "One Day" wird übrigens gerade verfilmt, mit Anne Hathaway und Jim Sturgess in den Hauptrollen. Schon nächstes Jahr soll er in die Kinos kommen. Die Rollenbesetzung passt meiner Meinung nach wie die Faust aufs Auge. Ich bin schon sehr gespannt. :)


    :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5:

    Nach "Rabenmond" ist "Feenlicht" mein zweites Buch von Jenny-Mai Nuyen und ich ging mit hohen Erwartungen ans Lesen, da ersteres zu meinen absoluten Lieblingsbüchern zählt.
    Während der ersten Hälfte des Buches hatte ich auch nichts an Jennys neuem Roman auszusetzen, ganz im Gegenteil: Ihr Schreibstil ist wie immer unglaublich fantasiereich und schön und die Idee mit dem "Lebendigen Land", den Feenlichtern und dem Lirium finde ich einfach grandios. Unglaublich, ich wüsste zu gern wie man auf solche Ideen kommt. :lechz:
    Besonders die Szenen mit Hel und Mercurin genoss ich sehr.
    Ungefähr ab der Hälfte des Buches schlug meine vorherige Euphorie immer mehr ins Gegenteil um. Woran lag's? Die Handlung wurde zunehmend zäher, als die "Gefährten" auf Reise gehen. Und das Schlimme war, dass meiner Meinung nach so gut wie nichts von Belang passiert. :(
    Erst gegen Ende hin hatte das Buch nochmal einen kurzen Aufschwung,


    und auch das Ende war sehr interessant.


    Wegen der für mich extrem langweiligen zweiten Hälfte kann ich leider nicht mehr als drei Sterne geben. :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5:

    Der erste Teil der House of Night-Reihe ist in den ersten Kapiteln zunächst etwas gewöhnungsbedürftig. Man wird einfach in die Geschichte reingeworfen, und muss sich erstmal von den altbekannten Vampirmythen lösen, um sich auf die Vampyres in Marked einzulassen.
    Die Protagonistin Zoey ist ein sehr sympathisches Mädchen, das aus nicht ganz einfachen Familienverhältnissen kommt. Als sie "gemarked" wird, ist es für ihre Eltern, als wäre sie schon tot.


    In den frechen Ton des Buches habe ich mich fast schon verliebt. Es wird nie um den heißen Brei herumgeredet, Zoey und ihre Freunde werden dadurch zu sehr authentischen Teenagern.


    :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5:

    Wow, wow, wow! Ich bin echt baff. :lechz:


    Ich hatte ja etwas die Befürchtung, dass man den "alten" Büchertreff nach dem Update überhaupt nicht mehr erkennt, aber dem ist überhaupt nicht so! Das beruhigt mich sehr. O:-)


    Und die neuen Möglichkeiten hier sind echt der Wahnsinn! Echt super gemacht! :pray:

    Die ganzen Kommentare haben mich äußerst neugierig gemacht, aber eine wichtige Frage habe ich --- ein wenig habe ich die Befürchtung, dass das so eine Teenie-Vampirstory mit halbwüchsigen Vampirchen mit ihren Milchzähnchen wird (ähem, ich muss gestehen: ich bin eine der "Biss-Reihen"Verweigerer, da ich mich absolut nicht damit anfreunden kann, dass sich ein jahrhundertealter Vampir wie ein 17jähriger benimmt....
    Also: ist das Buch auch für Leserinnen wie mich geeignet, die handfeste Vampire mit Erfahrung und Ecken und Kanten :-, mag?

    Also mit "Biss..." kann man es auf keinen Fall vergleichen. Bei Ulrike Schweikert steht nicht eine Liebesgeschichte im Vordergrund, sondern eher die entstehende Freundschaft zwischen jugendlichen Vampiren. Dennoch ist es eigentlich auch eher ein Jugendbuch. Ecken und Kanten haben die Charaktere schon, aber Erfahrung noch nicht wirklich. :wink: Aber jahrhundertealt sind die jungen Vampire auf keinen Fall, die sind genauso alt, wie sie aussehen, nämlich 13 Jahre aufwärts.
    Besonders interessant sind die geschichtlichen Aspekte, die die Autorin in dieser Buchreihe mit einbringt. Wenn du in dem Bereich keinerlei Interesse hast, dann wird sich das Buch sehr in die Länge ziehen. :-?

    Meli, das würde mich jetzt aber doch mal interessieren: Was wäre denn dein alternatives Ende und welche Aussage würde dadurch in dem Buch stecken?


    :flower:

    :mrgreen: :uups:
    Ich überlege gerade fieberhaft, aber ich kann mich kaum noch an das Buch erinnern. Ist ja schon einige Monate her, als ich es gelesen habe. Schande über mich... 8-[
    Aber ich versuchs mal...



    Und wenn ich mich nun falsch erinnert habe, dann ist das äußerst peinlich, weil ich dann eben jede Menge Schwachsinn geschrieben hab. :-,

    Frühlingswiese
    Freut mich, dass es dir auch so gut gefallen hat! :D


    Am Samstag war Kai Meyer ja auf der Frankfurter Buchmesse, und dort konnte ich auch eine Unterschrift in meinem Exemplar von Arkadien brennt ergattern. Freu mich riesig!
    Er sagte bei seiner Lesung übrigens auch, dass er selber noch nicht wisse, wieviele Bände die Arkadien-Reihe nun letztendlich haben würde. Aber drei werden es auf jeden Fall, wie wir ja schon wissen. Die Carlsen-Frau, die ihn vorgestellt hat, hat zwar von einer Trilogie gesprochen, aber ich denke mal, dass Herr Meyer das selbst am besten weiß. :wink: