Beiträge von MarkusKrenosz

    Hey Leute und Leser,


    hab einige Klappentexte zu Keinerland geschrieben, hier eine längere Version:


    Inhalt:

    Eine zermürbende Portion Gewalt, Machtgier und Besessenheit. Der wollüstig verdorbene Niedergang in Keinerland reißt die Menschen mit in den Abgrund, und die Helden müssen im Kampf gegen Schwäche, verzehrendes Verlangen und Aufgeben an die zaubermächtige Verworfenheit bestehen.

    Unbarmherzig flutet Pronus, König, Usurpator und Herrscher über Keinerland, sein Volk mit Lüge und Versprechen nach Aufstieg und Herrschaft, aber nichts als Unterdrückung bringt er. Der Reihe nach fallen die Mitglieder des Rätekreises und werden Opfer seines Hungers. Dem Tod durch Pronus entflohen schlummert in Agaton noch die Kraft, dem Gewaltherrscher die Stirn zu bieten, und zermürbt ihn, statt zu stärken. Den Feuerstab, ein Wunder einer Verbindufng der Welten, muss er fassen und gegen seinen Widersacher richten, aber er droht an seiner Aufgabe zu verzweifeln.


    Hintergrundinfo:

    Unter dem Pseudonym K. Kannos hatte ich gerade Halbschatten veröffentlicht, und Schreiben hat mir gefallen. Eine spannende Geschichte sollte es werden. Ich habe begonnen, sie mir auszudenken, immer weiter an den einzelnen Teilen und am Handlungsstrang niedergeschrieben. Habe Stunden dabei verbracht, Monate, gefeilt an den Worten, die Geschichte entwickelte sich. Zwar geplant von Anfang bis Ende, habe ich Teile immer wieder überarbeitet, neu geschrieben, habe mich nicht hingesetzt und vom ersten Satz die Geschichte bis zum Ende aufgeschrieben, aber immer neue Teile in der Geschichte gedacht, und obwohl mein Rohentwurf und der Fortgang schon anfangs klar waren, habe ich immerfort die Figuren und den Text erweitert.

    Von der ersten Idee im März 2018 an habe ich auch gleich angefangen das grobe und unfertige Rohmanuskript an Verlage zu senden, mit dem Erfolg bis zum Fertigstellen im Oktober 2019, dass ich als Selfpublisher veröffentlicht habe.

    Meine Motivation war, eine gute Geschichte zu schreiben, und die ursprüngliche Idee kam mir durch Karl Popper und sein Buch "Die offene Gesellschaft und ihre Feinde". Geplant war ein Fantasyabenteuer, auch wegen des Verschmelzens miteinander konkurrierender Ideen, die zur Welt gehören, aber miteinander im Konflikt stehen, der nicht restlos geklärt ist, und auch im Buch Agaton immer wieder verzweifeln lässt.

    Ansprechen wollte ich mit dem Roman einfach jeden, zumindest jene Menschen, die etwas anspruchsvolle Spannungsliteratur mögen, wie ich. Und das gilt noch immer. Keine Einteilung, wenn es wer gern liest, ist es gut.

    Nach Halbschatten und Organisation und Macht waren es noch die Macht unter Menschen und metaphysische Aspekte, die ich in der Fantasygeschichte direkter ansprechen konnte als jeder Realismus erlauben würde, und das Begreifen, Verstehen, Erfahren von Diesseits und Jenseits. Gott, Ewigkeit, Vergänglichkeit des Menschen, die Fragen nach Wahrheit, nach dem Guten, was gehofft und getan werden kann.

    Hey Leute,


    Klappentext:

    Das System ist tot, es lebe das System. Bedingt und geworfen in dieser Welt mit seiner Kraft und seinem Willen schafft der Mensch seine Bedingungen und bleibt ein Subjekt im Machtgefüge einer Organisation. Wie wirkt Macht auf das einzelne Individuum und gestaltet ihre Ausprägung innerhalb der informellen Organisation und die Möglichkeit ihrer Entfaltung. Aus dem Blickwinkel einer festgelegten Ordnung, aus einer abstrakten Betrachtung von Organisationen verbinden Machttheorien mit der Informellen Organisation, und versuchen das Wollen und Werden des Menschen in dem Gefüge, in der Macht zu orten.


    Hintergrund:

    "Informelle Organisation und Macht" war in der Weise nicht geplant. Ich habe an der Universität bei meinen Vorbereitungsarbeiten für die Diplomarbeit Theoretiker gelesen, soziologische, philosophische und ökonomische Grundlagen, aber Marx´Kapital und Durchrackern durch die vielen Seiten der drei Bände haben mich auf den Weg gebracht.

    Die Arbeit habe ich begonnen, weil ich einfach nicht verstanden habe. Warum es Wirtschaftswachstum immer geben muss, was ein System, was die informelle Organisation, und was Macht ist. Es gab offene Fragen, und mit jedem gelesenen Buch gab es Antworten, aber auch mehr Fragen. Irgendwann habe ich mich dann hingesetzt und begonnen, die Arbeit zu verfassen. Als sie fertig war, bedrückte mich das Gefühl, ein kläglicher Anfänger mit einem glänzenden Werkstück zu sein, der nicht mehr genau weiß, wie er es fertiggebracht hat. So habe ich mich nach Abschluss wieder zu den Büchern gesetzt, in sozial-ökonomische, kritische Theorie und völlig abseits der verschiedenen Theoriestränge in philosophische und schöngeistige Schriften gelesen.

    Die Diplomarbeit ist über 10 Jahre im Schrank gelegen, und war so etwas wie ein Veröffentlichungsversuch, bevor es an die Veröffentlichung von "Keinerland" ging. Den Hauptteil des Textes habe ich weitgehend unverändert gelassen, allein Einleitung/Abstract sind im Vergleich zur ursprünglichen Form ein wenig ausführlicher ausgefallen, und sollten dem vermeintlich starren Gebilde den Hauch von Leben einflößen, den es betrifft.

    Hey Leute, liebe Leser,


    hier Klappentext und Hintergrundinfos...


    Das Leben meint es nicht gut mit David. Jung und arbeitslos kämpft er gegen die Verzweiflung und sein sinnentleertes Dasein. Sein Mut und der Wille, einen Neuanfang zu wagen, werden überschattet von Gedanken an die Erlösung durch den Freitod...


    "Halbschatten" war ein Produkt von Arbeitslosigkeit, Enge und Verzweiflung, und das sind auch die Erfahrungen, die ich im Buch David durchleben lasse. Einige Eindrücke und Gedanken stammen aus Tagebuchaufzeichnungen, die ich in eigener Arbeitslosigkeit nach der Finanzkrise erfahren habe, die meisten Episoden jedoch habe ich als Anfänger der Schriftstellerei nach und nach dem Helden der Geschichte beigebracht. Zur Zeit des Schreibens war ich gerade wieder arbeitslos, und wenn es dabei so etwas wie eine Motivation gab, war es Not. Auch ich, wie David im Roman, musste unbedingt etwas weiterbringen und beginnen, wo keine Idee eines Anfangs zu finden war.

    An ein Genre oder eine Zielgruppe habe ich damals nicht gedacht, aber wichtig war mir, zu zeigen, dass ein Niemand, dass einer, der verschmäht wird von der Welt, tiefe, schwere Gedanken haben kann, auch wenn es einen notorischen Zocker und Müßiggänger betrifft, der an den schönen Dingen im Leben klebt, aber nur Schwermut und Abweisung erfährt.