Beiträge von *Katrin*

    OHH, so lange noch.:cry: Ich weiß jetzt schon, dass ich weiterlesen will.

    Ich möchte auch wissen, wie es weitergeht. Stefanie Margret Wenn der zweite Band rauskommt, bitte mal melden.


    Nachtrag: Preis fürs Taschenbuch 9,99 Euro in Ordnung. Mit Lesezeichen wäre noch schöner. Also plus 2,99 wäre für mich ok.


    Was Agnes befrifft: Ich vermute, Jakob's Frau. Irgendetwas schlimmes muss passiert sein. Bin gespannt.

    achso, vielleicht etwas unglücklich, ungenau ausgedrückt :uups:


    ich bin nicht gut darin, viele Bücher zu lesen. ich lese wohl relativ wenig und langsam :-?

    Und 7 Bücher in einem Jahr sind auch als Langsamleser zu schaffen.

    7 Klassiker in einem halben Jahr. Aber Mister Mystery das macht nix. Ich schaffe die skandinavische Aufgabe vielleicht auch nicht. Habe mir was von Nexö und Peer Gynt geholt, aber irgendwie keine Lust auf die Lektüre. Vielleicht in der nächsten Challenge. 😉

    Bis Ende

    Das Buch ist von vorne bis hinten spannend. Wie Canach auch schrieb, sind nicht unnötige Details erwähnt. Das finde ich auch gut. Diese Ausschmückungen verlängern zwar das Lesen, vom Inhalt her, muß man dann unnötig zurückblättern, um das Wesentliche wieder zu erfassen. Das Buch ist klar und flüssig geschrieben. Details über Bergbau und Gegend sind als Information am letzten Kapitel angefügt. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Darum 5 Sterne. Freue mich auf die Fortsetzung. Stefanie Margret falls der Hintergrund vom Cover zur Fortsetzung passt, würde ich mich freuen, wenn ich es auf Band II wiedersehe. Man kann ja das Kleid ändern oder Adelia mit Klein-Gottfried.

    Tauerngold, ein historischer Roman um 1524.


    Das Cover ist schon mal ein Hingucker. Verschneite Berge, düsterer Wald, eine elegante Dame, welche in die Ferne schaut. Goldener Rahmen, den ich mir abgesetzt gewünscht hätte. Der Schriftzug des Titels in Gold und verschnörkelt. Das das "G" von Tauerngold extra hervorgehoben wurde, gefällt mir sehr gut.


    Im Buch ist eine Karte. Geplante Route, tatsächliche Route. Weg von Augsburg nach Windisch-Matrei.

    Das Zitat von Phokylides ist passend zum Buch ausgewählt. Gold, Macht, Reichtum, Verbrechen, Verderden.


    Das Buch ist unterteilt in Prolog und 5 Kapiteln, die von Sprichwörtern, Zitaten begleitet werden.


    Es fängt in Augsburg an. Ein Mann bedrängt zu Hause die Frau von Weißnagel. Wo ist ihr Mann? Er bedroht sie sogar mit dem Messer. Adelia Weißnagelin hat gar keine andere Wahl, als dem gefährlichen Mann zu zeigen, wo sich ihr Ehemann gerade befindet. In der Herrenstube angekommen, folgt eine böse Überraschung. Ihr Mann wird tot aufgefunden. Ermordet. Der Mann, der Frau Weißnagelin bedroht hat, wird festgenommen und gefoltert.

    Adelia ist geschockt. Beerdigung, Testament, Rederer. Sie will Antworten. Die kann ihr nur der Mann, der sie bedrohte, geben. Jakob Lindner. Sie holt ihn aus dem Gefängnis. In der Nacht brennt ihr Haus ab. Für Adelia wird es gefährlich. Eine Reise beginnt. Nach Matrei.


    Das Buch fängt rasant an. Die Ereignisse überschlagen sich. Man liest das Buch in einem weg. Adelia mit ihren Allüren. Jakob hat es nicht leicht. Geheimnisse, Verfolgung, Naturkatastrophen. Ich habe das Buch sehr gerne gelesen. Ich freue mich schon auf

    Band II.

    Was mir nicht gefällt, ist, das sich das Buch von außen stumpf anfässt. Aber der Inhalt ist auf alle Fälle

    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5: wert.

    Sehr interessant die historischen Hintergründe zum spätmittelalterlichen Bergbau.

    Glossar bergmännischer und historischer Bezeichnungen befinden sich auch im Buch. Man kann noch was lernen.

    Das "Ende" im letzten Kapitel finde ich überflüssig. Die Geschichte geht ja weiter. :shock:

    Bis Seite 239

    Vorab: Seite 186 letzter Absatz Er hat (er).....

    Seite 205 Ddu und letzter Satz: schrie (sei) erneut...


    Habe mal die Römerstraßen gegoogelt. Mit Wegweiser "Via Venedig oder Rom". Habe ich schon mal Pfitzerjoch gesehen. Da weiß man, wie beschwerlich es ist. Vor allem die schmalen Pfade und berghoch. Wir hier oben haben den Ochsenweg. Von Dänemark bis Schleswig-Holstein. Wird heute als Pilgerweg genutzt. (blaues Schild oder Aufkleber mit Muschel) Im Ort hatten wir hier vor Jahren eine kleine private Pilgerherberge.


    Adelia und Jakob sind jetzt erstmal in Sicherheit. In der Herberge, getarnt als Bruder und Schwester, was von seinen Bettenkameraden mit Augenzwinkern und beiläufigen Bemerkungen, geduldet wird. Jakob verschwindet in der Kneipe. Lässt Adelia allein in der Herberge, die sich aber währenddessen über den Bergbau schlau macht. In der Kneipe trifft Jakob einen Kumpel wieder. Sie debattieren. Es brodelt überall. Ein ehemaliger Franziskanermönch liest Flugblätter. Gut, dass Jakob lesen kann. Einige können das bestimmt nicht. Frage mich, wer Jakob das beigebracht hat? Eine Schule hat er bestimmt nicht besucht.

    Da taucht Adelia wutentbrannt in der Kneipe auf. Greift die Meute mit Worten an. Jakob versucht sie diplomatisch aus dem Wirtshaus zu ziehen. Denn eigentlich ist sie wütend auf Jakob. Sie fühlt sich betrogen. Was ich nicht verstehe, warum geht Jakob einen Trinken und lässt Adelia allein? Liegt es an seiner Verlegenheit Adelia gegenüber im Stollen? Sie ist alleine in der Herberge mit anderen Männern. Vertraut Jakob seinen Kumpels? Nach der Verfolgung und den Mordversuchen wäre ich vorsichtiger.

    Adelia und Jakob sprechen sich auf dem Friedhof aus. Dass Adelia pleite ist, verschweigt sie Jakob. Sie hat Angst, allein gelassen zu werden.

    Den Stein lassen sie untersuchen. Sie haben Erfolg. Ein Goldkorn. Auf nach Matrei.

    Bis 175

    Vorab:

    Seite 92 Satz "Da(s) sollte Euch doch inzwischen klar geworden sein.

    Seite 160 Satz "Zu ihrer Erleichterung stellte sie fest, dass Jakob ihr(e) entgegengekommen war,.....


    Kapitel IV

    Das ist bis jetzt das schönste Kapitel. Jakob und Adelia verstehen sich immer besser. Sie lernen sich jetzt langsam kennen. Interessieren sich füreinander. Beide erzählen aus ihrem Leben. Jakob brennt für den Bergbau.

    Adelia redet über ihre Familie.

    Die Wanderung geht weiter. Viele Hürden. Flüsse, Geröll, steile Abhänge, Schnee und Kälte, aber auch Höhenangst, glitschige Baumstämme. Besonders Adelia trifft es hart. Jakob erfährt ihr Geheimnis.


    Besonders schöner Satz:

    "Nur ein einziges Mal hatte er gesagt, sie wäre ein Engel gewesen und Gott hätte sie zu sich geholt, weil er Sehnsucht nach ihr gehabt hätte." 🤗


    Auf die Frage, warum Jakob keine Frau habe: "Die meisten, die ich kenne, sind einfach zu anstrengend." Typisch Jakob. Über den Satz musste ich lachen.


    Wer ist Agnes?


    Das Buch liest sich wirklich gut. Das IV. Kapitel war zwar kurz, aber schön. Adelia und Jakob sind wie Hund und Katz. Sie necken sich. Es gefällt mir auch, dass Adelia langsam ihre Allüren ablegt.

    wiechmann8052 Adelia hat was drauf. Keine Frage. Aber das Gezeter wegen einem Bett hat mich genervt.

    Was das Laufen betrifft: Jakob ist den Weg nach Augsburg gegangen und jetzt mit Adelia zurück. Das Adelia Schwierigkeiten hat, merkt man ja an den Blasen an ihren Füßen und den Löchern in den Schuhen. Früher wurde gelaufen oder zu Pferd oder mit der Kutsche. Da waren 20 km gar nix. Sicherlich ist Jakob es gewohnt, aber Adelia hatte eben keine Wahl, als zu folgen. Sie hat ja auch zwischendurch geschwächelt, weil sie es nicht kennt.

    Seiten 66 bis 142

    Oje Adelia, Adelia, die stolze Prinzessin. Sie begreift immer noch nicht, wie gefährlich es ist. Jakob wird mir immer sympathischer. Er zieht sie richtig auf. Auch als er die Tür zu ihrem Zimmer aufreißt und sich in "ihr" Bett legt. Obwohl die beiden lange unterwegs waren und eigentlich totmüde sind, muss sie die Krallen ausfahren. Aber Glück im Unglück. Hätte Jakob sich nicht ins Bett gelegt, wäre Adelia bereits tot. So hat sie Jakob auch noch gerettet. Courage hat sie.

    Jetzt hat sie alles verloren. Ihr Kleid, ihren Ehering. Alles, was sie einmal besaß. Ihr bleibt nur noch die Hoffnung auf das Bergwerk.

    In Mittenwald angekommen, versucht Jakob, eine Stelle zu finden. Währenddessen ist Adelia so verzweifelt und angeschlagen, daß sie für ihre Situation betet. Ja sogar fleht, warum man sie so bestrafe.

    Jakob hat in der Zeit eine Anstellung beim Bauern gefunden. Die Arbeit ist aber gefährlich. Lawinengefahr. Die Bäuerin und die Magd erzählen Adelia, wie gefährlich es ist. Adelia macht sich Sorgen um Jakob. Und er ist irritiert darüber. Es knistert.

    Bei der Arbeit von Jakob erkennt er den Mann wieder, der ihn im Wirtshaus überfallen hat. Er jagt ihm hinterher. Es kracht. Lawine. Jakob wird gerettet. Adelia fällt ein Stein vom Herzen. Eher gesagt ein Felsbrocken. Sie war so froh, daß Jakob wieder da war. Und erschrocken. Sie werden verfolgt. Darum müssen sie den Hof verlassen. Und wenn Jakob ihr Geheimnis wüsste?


    Schade, Adelia hat endlich jemanden gefunden, dem sie sich anvertrauen konnte. Die Bäuerin scheint eine herzensgute Frau zu sein. Die Magd geschwätzig. Der Bauer anständig.

    Adelia vermutet Rederer hinter der Verfolgung. Das glaube ich allerdings nicht. Hans habe ich da im Visier. Der wusste doch über alles Bescheid. Vielleicht hat er den Kerl beauftragt, sie zu töten. Aber warum? An wen geht dann das Bergwerk?


    Stefanie Margret Danke für die Info. Wieder was gelernt.


    Canach Schönes Beispiel mit den Grabsteinen. Nur dass heute fast gar keine Grabsteine mehr stehen und wir dann einfach verschwinden.

    Bis Seite 65

    Vorab: Auf Seite 11stellt sich Adelia mit Frau Weißnagel(in) vor. Auf Seite 29 wird sie von Rederer als Frau Weißnagel(in) angeredet. Das (in) im Namen ist das ein Tippfehler oder war das früher so, das die verheirateten Frauen (in) dazu bekamen, um die Zugehörigkeit zu symbolisieren. So wie früher die weiblichen russischen Nachnamen mit (a) endeten.

    Das Zitat von Phokylides gefällt mir auch sehr gut. Beim spätmittelalterlichen Sprichwort musste ich schmunzeln.

    Ansonsten gab es nichts zum Lachen. Bin eher wütend. Die Geschichte fängt rasant an. Messer an der Kehle. Entführung. Ehemann tot aufgefunden. Ermordet. Mann noch nicht unter der Erde, Heiratsantrag, sonst verschuldet. Haus brennt. Mordversuch. Wo soll das alles noch hinführen?


    Adelia kann ganz schön giftig und energisch sein. Aber auch ein wenig begriffsstutzig. Sehr materiell eingestellt, was sich jetzt wohl ändern wird.


    Jakob erst unsympathisch. Bedrängt Adelia. Hat Abkommen mit Gottfried getroffen. Will sein Recht. Rettet Adelia.


    Hans engster Vertrauter der Familie Weißnagel. Irgendetwas stimmt nicht mit ihm. Vielleicht hat er was mit der Ermordung zu tun. Oder was zu verbergen.


    Rederer der Bösewicht. Ob er was mit der Ermordung zu tun hat, weiß ich nicht. Aber von Weißnagels Geschäften weiß er bestimmt. Sonst hätte er das Angebot nicht gemacht. Oder er will alles für sich beanspruchen.


    Bin gespannt, wie die Reise weitergeht. Wer das Feuer gelegt hat. Und wer alles noch mit drinsteckt in dem Komplott.

    Stefanie Margret fesselnde Geschichte.


    Kurze Kapitel verführen zu mehr lesen, eins geht noch ist ja nur kurz und schon ist wieder eine Stunde rum.

    Ich lese am liebsten im Wintergarten, da steht auf dem Tisch eine kleine Wetterstation mit Uhr. Ich denke eine halbe Stunde darfst du lesen, dann musst du wieder etwas tun. Das klappt meistens. Ich lese die Seite zu Ende und dann ist Schluss, hoffe ich wenigstens. Klappt nicht immer.

    Das kann ich nachvollziehen. Ich nehme mir meistens ne Stunde im Bett vor. Ups... dann ist schon Mitternacht.

    Ich wünsche allen einen schönen Sonntag und viel Spaß mit eurer Lektüre.