Die Ergebnisse der Leserlieblinge-Wahl im BücherTreff

Beiträge von Th.W.

    Hi,


    hm, ich weiß nicht.

    Ich hätte vielleicht gewartet, bis diese schrecklichen Tage vorbei sind....

    Tja, aber wann wird das wohl sein. Aber ich muss sagen, die Geschichte ist als Reiheneinstieg eine ganz nette Narrativisierung der bisherigen Ereignisse bis zum Beginn der Quarantäne in Wuhan. Weiteres, sobald amazon.de meine Besprechung freigeschaltet hat. 8)

    Nun, der Zeitpunkt wird kommen. Dann wird man sich mit der Krise auseinandersetzen, wissenschaftlich und auch im Bereich der Unterhaltungsliteratur. Mir ging es auch überhaupt nicht um die Qualität des Werkes, sondern um den Zeitpunkt seiner Vorstellung.


    Es ist auch nicht schlimm, Aufmerksamkeit erlangen zu wollen. Dies ist ja das Ziel aller Autoren hier. Jedoch es zu verbinden mit einer schrecklichen Katastrophe, die noch nicht überwunden ist, halte ich zumindest für überlegenswert.

    Aber sicher gehen die Meinungen hierzu auseinander.

    Hallo in die Runde,


    es ist nun schon eine Weile her, seit ich meinen Roman hier vorgestellt habe.

    Ich möchte mich einmal bei denen bedanken, die diese interessante Seite ins Leben gerufen haben und sie am Leben halten. Nicht nur die Möglichkeit ein Buch vorzustellen, macht diese Seite so ansprechend, auch die unterschiedlichen Themen lassen abwechslungsreiche Diskussionen zu.


    Spannend ist es, Erfahrungen auszutauschen und einmal die vielseitigen Blickpunkte der Autorentätigkeit kennenzulernen.


    In der Rubrik, "Was hört ihr gerade", finde ich ebenfalls oft tolle Vorschläge. Ich hoffe, ich kann ein wenig dazu beitragen, diese Seite anregend zu gestalten und weiterhin, den einen oder anderen Hörer/Leser zu finden.


    Bleibt alle gesund, in diesen denkwürdigen Tagen.


    Th. :huhu:W.

    Ich schaue, ob mich das Thema interessiert. Wenn ja, dann ist mir der Weg der Veröffentlichung eigentlich egal, ebenso mehr oder weniger das Cover. Buch steht ja eh dann im Regal, ich sehe dann nur den Buchrücken. :lol:


    Bücher soll man ja auch genießen und sich für sie Zeit nehmen. Also entschleunigt lesen. Und sie nicht in sich hineinstopfen wie Nougatpralinen. Nicht die Masse macht es.

    Achtsamkeit beinhaltet beide Seiten. Der Blick nach innen, um mit sich selbst ins Reine zu kommen und inneren Frieden zu schließen. Dies ist gewissermaßen Voraussetzung für Achtsamkeit nach außen, der Umwelt gegenüber und dem Gesprächspartner gegenüber.

    “Der erste Friede, der wichtigste ist der, welcher in die Seelen der Menschen einzieht, wenn sie ihre Verwandtschaft, ihre Harmonie mit dem Universum einsehen und wissen, daß im Mittelpunkt der Welt das große Geheimnis wohnt und dass diese Mitte tatsächlich überall ist. Sie ist in jedem von uns – dies ist der wirkliche Friede, alle anderen sind lediglich Spiegelungen davon. Der zweite Friede ist der, welcher zwischen Einzelnen geschlossen wird, und der dritte ist der zwischen Völkern. Aber vor allem sollt ihr sehen, dass es nie Frieden zwischen Völkern geben kann, wenn nicht der erste Friede vorhanden ist, der, wie ich schon sagte, innerhalb der Menschenseelen wohnt.”

    Zitat von Hekaka Sapa, Black Elk

    Die entscheidende Frage ist doch:


    Warum schreibst du?


    Machst du das aus finanziellen Gründen, dann stehen die Chancen schlecht, jemals die Kosten für ein Lektorat wieder hereinzubekommen. Auch ich habe mir ein solches Lektorat geleistet und bin mir diese Tatsache bewusst.


    Es ist eben ein schönes Hobby und die Einnahmen lediglich ein Taschengeld, das liebe Finanzamt nicht zu vergessen. :)

    Es in Kursiv zu setzen, scheint mir momentan die beste Methode zu sein. Ich überlegte auch, hier eine andere Farbe zu verwenden. Doch das wäre dann beim Drucken wieder schwieriger geworden.


    WIE sie denken, also in welcher Form, meinst du? Das kann sicher sehr unterschiedlich sein. Stimmen hören kann ja auch ein Befund sein :D


    Dazu müsste ich mich in diese Menschen hineinversetzen können und z. B. deren Bilder oder Träume sehen. Vielleicht nehmen manche Menschen Dinge auch in Farben wahr oder Melodien und Harmonien.


    Wichtiger erscheint mir die Frage zu sein, WAS sie denken. Das kommt dann wieder auf das Genre an. Schreibe ich einen historischen Roman, dann sollten die Handlungen und die sie auslösenden Gedanken und Triebfedern, auch in den geschichtlichen Kontext passen. Dies wiederum setzt ein intensives Studium der Epoche und Kultur voraus, über die man schreiben möchte. Beschreibe ich einen römischen Soldaten, dann sollte sein Handeln auch in diese Zeit passen. Wähle ich eine Cheyennefrau, dann muss ich mich mit ihrer damaligen Kultur auseinandersetzen. Dies ist für mich unerlässlich, wenn ich einen ernsthaften historischen Roman verfassen wollte.


    Im Bereich der Fantasy oder Science Fiction bin ich da freier, aber auch da muss dies im Kontext meiner beschriebenen Welt stehen. Naturgesetze gelten für mich auch in der Fantasy. Wähle ich ein Alienvolk, dann gilt auch für dieses ein bestimmter Handlungsrahmen, wie z. B. die Erhaltung ihrer Art oder das Streben nach Körperlosigkeit. Ich meine das Fortbestehen als reine Energie/Bewusstsein.


    Hinzu kommen auch gewisse religiöse Aspekte usw.


    Ich finde es gut, dass du eine solche Frage hier gestellt hast, weil sie mich wieder zum Nachdenken gebracht hat. Als ich mit meinem Roman begann, waren es eben diese Fragen, die mich nicht mehr losgelassen haben. Eine andere Welt zu schaffen, welche in sich realistisch ist und eben doch nicht immer dem menschlichen Beispiel folgt, war in der Tat eine Herausforderung. Dazu gehören auch die inneren Prozesse in einer Figur, eben der innere Rat mit den verschiedenen Stimmen (der Warner, der Vorsichtige, der Tapfere, die Zweifler, der Optimistische usw.). Am Ende setzt sich dann eine der Stimmen durch. Nicht zu vergessen die sogenannten niederen Instinkte, also das "Tier" in einer Figur und der Grad des höheren Bewusstseins.

    Das Thema hat mich einmal in meinen Büchern suchen lassen. Ich fand dazu: Friedemann Schulz von Thun - Miteinander Reden (Das "Innere Team" und Situationsgerechte Kommunikation).


    In meinem Erstling habe ich wichtige Gedanken und Entscheidungsprozesse der Hauptfiguren kursiv dargestellt. Grundsätzlich halte ich eine solche Herangehensweise für notwendig, um den Charakteren Tiefe zu geben. Haben wir doch alle mehrere Stimmen in uns, nicht nur Engelchen und Teufelchen, sondern auch die Rationale Stimme und die Emotionale Stimme, die fast immer lauter ist. Dazu gesellt sich noch ein ganzer Chor weiterer Stimmen.


    Doch um den Leser nicht zu ermüden, sollte man das nicht übertreiben. Allerdings könnte man durchaus auch die Zerrissenheit einer Person darstellen, die sich nicht entscheiden kann, da sie zu viele Stimmen "hört".


    Manche Menschen "hören" die Gedanken und Warnungen aber nicht. Das darzustellen, dürfte schwierig werden.


    Dieses Thema ist aber so vielschichtig, das es hier nicht abschließend behandelt werden kann.

    Danke für die hilfreichen Informationen, die Einblicke in eine mir unbekannte Szene geben.

    Ein eigenes Buch zu vermarkten, ist schon ein Abenteuer. Bekanntlich führen ja viele Wege nach Rom. :D


    Nun, ich habe ja mein Buch hier vorgestellt und einige Dinge dazu geschrieben. Mehr kann ich ja diesbezüglich nicht machen.

    Sollte es auf euer Interesse stoßen, dann freue ich mich.

    Hallo an alle, die bei Tredition veröffentlicht haben!

    Ich würde mich gern über eure Erfahrungen austauschen.

    Welche Erlebnisse hattet ihr z. B. in Buchhandlungen?

    Wie reagierte die Lokalpresse?


    LG

    Th. W.:huhu: