Beiträge von Nicht-Niedlich

    Kurze Frage: Stört dich der Druck, den du dir selber machst, nicht? Und glaubst du, dass die Qualität dadurch die selbe bleibt?

    Vielleicht sind wir einfach extrem verschieden, aber ich könnte nicht befreit schreiben, wenn ich auf den Tag genau berechne wie viel ich schreiben muss. Ich setze mich hin und schreibe. Ohne genauen Plan wie viel ich heute schreiben muss.

    Bei mir klappt es eigenlich ganz gut. Erfolgreiche Autoren machen es auch so. Von nichts kommt halt nichts. Darf ich fragen wie lange du schon an deinem Buch schreibst und ob du schon je eins zu Ende geschrieben hast?


    Divina: Seit 12.4 diesen Jahres? Wenn ja, Respekt. Um was geht es in deinem Buch?


    Ich habe festgestellt, dass ich mich bevor ich mich dran setze, eigentlich meistens unmotoviert fühle. Dass ich super motiviert bin, wenn ich mich dransetze ist in den wenigsten Fällen der Fall. Würde ich diesem Gefühl nachgeben, würde ich vielleicht einmal im Monat schreiben. Doch, wenn ich das Schreiben anfange, kommt die Inspiration von selbst. Ich habe zwar schon die Handlung davor aufgeschrieben, zwei Monate bevor ich das eigentliche Schreiben angefangen habe, doch nur grob.

    Ich hoffe, dass ich es durchziehe und mein Ziel bis Mitte Juli erreiche :)

    An die, die gerade ebenfalls schreiben: Wie weit seid ihr?


    Ich bin jetzt bei 39k. Ich habe mir Angang Mai ausgerechnet wieviel Wörter ich jeden Tag schreiben muss um am 15.7.20 bei 100 000 Wörtern zu sein und das sind 1011 Wörter pro Tag. (Schreibe unregelmäßig schon seit Januar, aber das wissen die meisten von euch ja, die meinen letzten Thread gelesen haben.)

    1011 Wörter klingen für manche nicht viel, aber so viel schreibe ich sonst nicht. In der Regel habe ich ein zwei mal die Woche geschrieben und mich dazu extra in ein Cafe gesetzt. Meistens wurden das so um die 500 Wörter.

    Bis jetzt halte ich das tägliche Pensum durch. Manchmal brauche ich aber 2-3 Stunden für die 1000 Wörter, an guten Tagen geht es in einr Stunde.

    Ich weiß es gibt so Hardcore-Schreiber die 6k Wörter am Tag schaffen und davon 2000 pro Stunde. Mir ist das bis jetzt noch leider nicht gelungen. :D

    Ich habe mich wieder einmal mit der Gestaltung von einem Cover (Titel noch geheim und daher geschwärzt) beschäftigt und würde mich über Rückmeldungen zu dem Entwurf freuen.

    Geht so. Cover mit Schwert als Hauptsymbol gibt es halt schon sehr viele. Mir würde das nicht ins Auge stechen. Ich würde vielleicht mehrere Elemente ins Cover mit reinbringen um es herausstechender zu machen.

    Stimmt, der Textumfang ist immer unterschiedlich :) Ich habe mich an drei Büchern orientiert und da den Durchschnitt der mit am meisten Text bepackten orientiert und da die Wörter gezählt.

    Mein Manuskript ist in Normseiten formatiert. Also 1,5 Zeilenabstand glaube ich und Courier New Schriftgröße 12.


    Ich habe gestern Abend den Fehler gemacht erst zu warten bis ich müde bin, es quasi solange hinausgezögert bis ich angefangen hab und bin daher nur aif700 Wörter gekommen.

    Wie ist es bei dir? Schreibst du momentan?

    Nein, nicht um die interessante Handlung, nicht um lebendige Figuren und auch nicht darum, die Geschichte zu erzählen.

    Schade. Es würde mich - als Leserin - mehr interessieren, wie man aus Ideen eine Geschichte spinnt, zu einem Plot weiter entwickelt, so dass am Ende etwas dabei herauskommt, was mir mein Leben bereichert, versüsst, ... :) Es würde mich interessieren, wie ihr eure Figuren anlegt, sie lebendig macht, so dass sie eine Handlung tragen können.


    Aber bitte - zählt ruhig weiter, wenn das so wichtig ist. Zumindest weiß ich jetzt, warum manche Bücher so quälend langatmig und breit geschrieben sind: Weil der Autor auf eine bestimmte Anzahl Wörter kommen muss. :idea:

    Das schon. Die Angabe von 1066 Wörtern täglich dafür aber schon.

    Das ist wahr. Bei der Rechnung kommen auch sowieso keine 300 Normseiten raus, eher um die 450. Die Annahme, es würden bis zum Abschluss des Buches jeden Tag mehr Seiten dazukommen als es bisher an einem guten Tag geglückt ist, dürfte aber sowieso eher eine Wunschvorstellung (wenn auch keine, die unmöglich zu erreichen ist) als eine Planung sein. Und "fertig" ist ein Buch ja sowieso noch lange nicht, sobald man die Seiten gefüllt hat. :)

    Ich würde den Kern der Aussage sowieso eher in dem Sinne verstehen: "Es ist zu bewältigen und mit meinem Tempo werde ich tatsächlich vor der Rente fertig werden." Das ist sicherlich entscheidend.

    Doch, da kommen etwas mehr als 300 Seiten raus.

    Ich hatte bis zu dem Zeitpunkt 20000 Wörter schon. Heißt es fehlen noch 80000. Von Mai bis Mitte Juli sind es gerundet 75 Tage. 80000 Wörter : 75 Tage = 1066 Wörter pro Tag.

    Ich gehe bei der Seitenanzahl von Buchseiten aus, nicht Normseiten. Das sind im Schnitt 300-340 Wörter pro Seite.

    Wenn ich ab 1.5. jeden Tag 1066 Wörter schreibe, bin ich Mitte Juli fertig und habe über 300 Seiten.

    Woher weißt Du derart genau, wie lang Deine Geschichte am Ende sein wird? Selbst wenn Du Dir Handlung und Beschreibung von allem gut zurechtlegst, glaube ich nicht, dass man das so exakt abschätzen kann.

    Genau wissen tue ich nicht wie lang die Geschichte am Ende sein wird. Aber ich orientiere mich an 350 Seiten. Und da ich die Handlung schon im Skript habe, kann ich es ungefähr abschätzen.

    Bin jetzt bei 21Tausend :)

    Ich versuche jetzt auch täglich zu schreiben. Gelingt mir nicht immer, aber in letzter Zeit habe ich es fast täglich geschafft. Bin jetzt bei 21000 Wörtern :) Gestern habe ich 1400 geschrieben.

    Wenn ich ab 1.5. jeden Tag 1066 Wörter schreibe, bin ich Mitte Juli fertig und habe über 300 Seiten.

    Wenn du mit einer Meinung, die anders ist als deine nicht klarkommst, wieso frägst du mich dann nach meiner Entscheidung? Nur um zu hören das meine Entscheidung so ausgefallen ist wie du sie gerne hättest, ansonsten kommt so eine feindliche Antwort?

    Finde ich ziemlich unreif. Meine Meinung ändert sich dadurch nicht. Eher im Gegenteil.

    Das war ein kleiner Exkurs ins OffTopic, der aber sehr interessant war und mir neue Erkenntnisse gebracht hat, obwohl mir das Thema nicht neu ist. Danke, Sarange und Maddin Ludder .


    Mich würde interessieren, wie und ob sich Nicht-Niedlich entschieden hat, ihre Geschichte zu strukturieren und ob nun mit oder ohne das heiße Eisen. Bist du noch da?

    Hi, ich bin noch da, ja.

    Ich werde das Christentum als Religion nicht verwenden, jedoch eine fiktive Religion, die sich stark an das Christentum anlehnt.

    So unschuldig wie du und einige das Christentum beschreibt, ist es leider nicht.

    Gerade in der jetzigen Zeit erlebe ich immer mehr Christen die aggressiv ihren Glauben verbreiten und das als einzige Wahrheit verkaufen. Selbst unter Themen wo es gar nicht um sie geht. Ich rede da von der modernen Erscheinung der sogenannten "Freikirchen". Ich habe da schon viel Krasses erlebt.


    Außerdem finde ich auch nicht, dass vor allem das Christentum verunglimpft wird, es ist eher der Islam.

    Hi,

    mich würde mal interessieren wie regelmäßig ihr schreibt.


    Bei mir ist es total unterschiedlich. Ich habe keine Regelmäßigkeit. Mal schreibe ich wochenlang nichts, mal täglich. Es hängt bei mir auch sehr von meiner Verfassung ab: Wenn ich mich nicht gut fühle und energielos bin, kann ich auch nicht schreiben.


    Ich schreibe meistens so ca. 500 Wörter. Im Schnitt so ca. 400 Wörter die Stunde.

    In letzter Zeit habe ich mich verbessert und schreibe 1000-1500 Wörter pro Tag. Habe es sogar geschafft meine Schreibgeschwindigkeit auf 1000 pro Stunde zu erhöhen.


    Wie ist es bei euch?

    Wieviel schreibt ihr in der Stunde und wieviel am Tag? Wie regelmäßig schreibt ihr? Wieviel Wörter hat euer Buch schon :)


    Vielleicht können wir uns ja gegenseitig motivieren.

    Ich bin seit Dezember dran und bei 17500 Wörtern.

    Abgesehen davon: Eine Autorin bist Du dann, wenn Du etwas geschrieben hast, nicht wenn Du einen Plan im Kopf hast. Jedenfalls ist das meine Definition von AutorIn.

    Das war der Gedanke hinter meinem Satz. Ich spreche niemandem, der bereits eine Geschichte geschrieben hat, ab, ein Autor zu sein. Nur solange noch nichts existiert, existiert auch der Autor per Definition noch nicht.

    Warum ich das überhaupt geschrieben habe, liegt einfach daran, dass ich bereits viele Geschichtenanfänge gelesen habe, deren Autoren im Laufe der Zeit die Lust verloren haben, die Geschichte zu Ende zu schreiben. Das fand ich oftmals sehr schade und hat mich dazu gebracht, unfertige Geschichten gar nicht mehr zu lesen, weil ich mich nicht auf das Durchhaltevermögen von anderen verlassen mag. Wie gut das bei einem selbst ist, die Frage kann sich nur jeder selbst beantworten.

    willst du die ersten paar Seiten mal lesen?

    Ich bin gerade dabei mein erstes Buch zu schreiben und habe gerade ca. die erste Hälfte des Prologs geschrieben. Ich bin sehr selbstkritisch und würde michdaher freuen, wenn ihr mir dazu eure Meinung sagt, gerne mit konkreten Verbesserungsvorschlägen. Es handelt sich um ein Fantasybuch.


    Die Auserwählte der Druiden


    Prolog (ca. erste Hälfte)


    Ein heftiger Wind wehte durch das Gebirge. Er wehte durch die weitläufigen Hochebenen, Berge
    bis über´s Flachland. Die kalte klare Luft wurde vom Wind aufgepeitscht und
    legte ihren Weg über die langen Seggen-Gräser, die sich in den Böen bogen, durch
    die bewaldete Berge zurück. Alles schien in Bewegung. Hier oben lebte niemand
    mehr. Die letzten bewohnten Siedlungen befanden sich weiter unter im tieferen
    Flachland. Die Natur wurde von den Winden aufgeweht. Doch es war kein normaler
    Wind. Hogh, der in seinem Jägerpfosten saß, packte seine Sachen zusammen, nahm
    die Felle von den Holzplanken, mit denen er den Boden und die kleine Holzbank
    gepolstert hatte und machte sich für den Aufbruch bereit. Er stand schon in der
    zweiten Hälfte seines Lebens und kannte die Natur hier wie seine Westentasche.
    So konnte er diesen Wind auch von einem gewöhnlichen Wind unterscheiden. Es lag
    ein Kribbeln in der Luft. Die raschelnden Blätter der Bäume und das hohe Gras
    schienen zu glitzern, die Luft wirkte von Kraft energetisiert. Die Sonne war gerade
    dabei unterzugehen und der Himmel war noch von einem sanften taubenblau und
    mildem orange. Doch die Sonne warf bereits ihre letzten Strahlen über das lange
    Gras und das Grünland lag bereits in tiefen Schatten. Kein Wunder, dachte er
    sich. Diese Zeit war typisch für dieses Phänomen. Dieser Wind. Das Kribbeln in
    der Luft. Und das Gefühl von aufgeladener Energie – eine Druidennacht bahnte sich an. Zeit seine
    Sachen zu packen und das Weite zu suchen. Keiner trieb sich bei einer
    aufkommenden Druidennacht draußen herum. Die Leute blieben zu hause, zogen die
    Vorhänge zu und verriegelten die Häuser bis der nächste Morgen graute. Bis nach
    unten in sein Dorf war es eine knappe Stunde , machbar für einen erfahrenen
    Naturgänger und Jäger, wie er es war. Doch er würde sich beeilen. Er lud
    bereits die letzten Sachen in seinen Karren und wollte sein Ziehferd bespannen,
    einen robusten Runtzid, da blickte er noch einmal empor. Weiter oben, wo das
    Land sich steiler nach oben bog und die bewaldeten Berge begannen, lagen die
    Bäume bereits fast im Dunkeln. Das Glitzern, welches ein Indiz von der Gefahr
    war, war dort besonders stark, es kam von dort. Und genau da, nur noch wenige
    Fußminuten entfernt, erblickte er einen braunen Haarschopf, der in dieser Zeit
    noch da draußen unterwegs war. Hogh nahm sein Fernglas und blickte hindurch.
    Der braune Haarschopf schien einem jungen Mann zu gehören. Und er lief genau
    auf den Wald zu. Was machte dieser Junge um diese Zeit hier in der Wildnis? Nur
    ein Verrückter spazierte an einer aufkommenden Druidennacht in der Wildnis
    herum. Jeder wusste, dass man zu diesen Zeiten in die Häuser zurückkehrte und sich
    nicht der Gefahr aussetzte. Doch dieser Mann lief genau auf das Verderben zu.
    Hogh seufzte. Er war schon beinahe 50 Winter alt und sah sich in der
    Verantwortung. Statt den Karren an seinen Runtzid zu spannen, stieg er in den
    Sattel, und ritt in Vollgalopp dem Mann entgegen. Die Zeit war knapp. Aber er
    würde diesen Jungen nicht seinem Schicksal überlassen.

    Der Wind
    peitschte ihm in´s Gesicht, während er dem Pferd immer weiter die Sporen gab.
    Die Sonne stand mittlerweile tief am Horizont, nur noch wenige goldene Streifen
    ihres Licht fielen auf das sich in den Winden wiegenden Grases. Die bewaldeten
    Berge, die sich vor ihm befanden, lagen bereits im Dunkeln – jene, auf die der
    junge Mann geradewegs zusteuerte. Was war nur in diesen Mann gefahren, dachte
    Hogh. Wusste er es nicht besser?

    Hogh fiel
    das Vorankommen schwer. Das hohe Gras behinderte den schnellen Galopp und
    obwohl der kräftige Runtzid mit voller Kraft voranpreschte, schnaufe er bereits
    schwer und Schweiß glänzte auf dem schwarzen Fell. Sie waren mittlerweile nur
    noch ein paar Minuten entfernt, Hogh erkannte, dass der Mann ohne weitere
    Hilfsmittel unterwegs war, er trug keinen Schulterbeutel und keinen Karren bei
    sich, doch an seiner Hüfte hing ein Schwert. Es musste ein gut betuchter Mann
    sein. Umso mehr wunderte es Hogh ihn hier anzutreffen. Der Mann sah sie
    mittlerweile und blieb stehen. Er wartete auf sie.

    Als Hogh ihn
    erreichte, zog er kräftig die Zügel und der Runtzid kam schnaubend zum Stehen.

    Der Mann,
    der vor ihm stand, befand sich in der Blütezeit des Lebens. Hogh schätzte ihn auf
    Anfang bis Mitte zwanzig.

    „Seid gegrüßt, werter Herr.“

    „Ich grüße
    euch, junger Bursche.“

    Der junge
    Mann verbeugte sich leicht in einer Darbietung der Höflichkeit, doch wirkte er sehr
    selbstbewusst. Blaue Augen sahen in aus einem wohl geformten Gesicht an. Er war
    wohl das, was viele als attraktiv bezeichnen würden. In einer lässigen Geste warf
    er das Haar seines braunen Schopfes zurück, welches ihm seitlich über ein Auge fiel. Hogh
    bemerkte, dass er die Kleidung eines Kriegers trug. Die eines wohlhabenden
    Kriegers. Das Leder seines Brustharnisches und des Waffenrockes wirkte weich
    und dennoch fest und hochwertig, er trug Stiefel aus Bronzehirschleder, welches
    sich nur die Wohlhabenden leisten konnten. Daraus schloss Hogh, dass er der
    Adligen- oder Kriegerkaste angehören musste, eventuell der Priesterkaste. Hogh
    warf einen Blick auf das Schwert. Es handelte sich um ein hochwertiges
    Breitschwert mit einem aus Metall gefertigtem Heft. Kunstvolle Runen waren im
    Griff eingraviert. Ein normaler Bauer besaß nicht solch ein Schwert. Es ruhte
    in einer weichen Lederscheide an seiner Hüfte.

    Der Jäger sah ihn an.

    „Ich bin
    Hogh, Jäger und Wildhüter hier in den Hochebenen von Tralsund. Sagt mir, wie
    ist euer Name, junger Bursche.“

    Hogh musste
    laut sprechen. Der Wind heulte und wehte ihm die dunklen Haare in´s Gesicht. Es
    wurde merklich dunkler, die Sonne war bereits halb untergegangen.

    „Cedric. Cedric Gwendor“

    „Nun Cedric,
    da könnt ihr euch glücklich Sschätzen, dass ich auf euch aufmerksam wurde. Ich
    bin gekommen um euch zu holen. Die Winde sind in Aufruhr, die Erde und die Luft
    stehen in Spannung. Es ist eine aufkommende Druidennacht. Ihr solltet euch zu
    solch einer Zeit in eurem Dorf im sicheren Heim aufhalten und nicht hier
    unterwegs sein. Kommt, steigt auf, wir haben nicht viel Zeit.“

    Doch der Mann
    blieb weiter stehen und lächelte ihn nur an.

    „Ich weiß
    eure Mühe zu schätzen. Ja, ihr habt Recht, es ist eine aufkommende
    Druidennacht. Aber vielleicht bin ich genau deswegen hier.“

    Der Wald vor
    ihnen lag nun komplett im Dunklen. Tiefe Schatten fielen nun auch auf das
    Grasland, auf dem sie standen.

    „Junge, mir
    scheint ihr begreift den Ernst der Lage nicht. Die Nacht bricht bald herein.
    Wenn ihr hier draußen bleibt, werdet ihr die Nacht nicht überleben. Ich weiß
    ihr seid jung, ihr tragt eine Waffe, die darauf schließen lässt, dass ihr eine
    gute Ausbildung im Kampf erhalten habt, aber seid nicht töricht aufgrund eures
    jugendlichen Leichtsinns. Der Wald liegt wenige Meter vor uns und von dort
    kommt die Gefahr.“

    „Genau dahin
    bin ich unterwegs. In den Wald.“ In lässiger Haltung stand er da, während er
    sprach.

    Hogh weitete
    die erst die Augen, war sich nicht sicher ob er richtig gehört hatte. Dann
    wurde er wütend: „Nun hört mir mal zu Bürschlein. Ihr könntet mein Sohn sein
    und ich als Wildhüter kann es nicht verantworten einen Jungen wie euch hier
    draußen seinem Schicksal zu überlassen. Euer nettes Schwert da wird euch da
    oben um die Ohren fliegen, ehe ihr gucken könnt. Ich begebe mich für euch gerade
    in Gefahr. Wir stehen schon viel zu lange hier herum. Es ist nun wirklich keine
    Zeit für Diskussionen. Was immer es ist, eine Mutprobe, ein Verlangen nach
    Anerkennung, das euch hierher treibt, lasst eure Torheit fallen und steigt auf.“

    Eine heftige
    Böe überkam ihn und er musste seine Beine fest in die Flanken seines Pferds
    drücken und die Zügel festhalten um nicht den Halt zu verlieren. Er sah zum
    Horizont, die Sonne war nun untergegangen, ein sanftes orangenes Glitzern war
    alles, was noch darauf deutete, dass dort eben noch eine Sonne war.

    „Schnell jetzt!“

    Cedric sah
    ihn nun ernst an.

    „Ich danke
    euch für eure Fürsorge. Doch ich lehne euer Angebot ab.“

    Hogh
    fluchte. Er zog kräftig an den Zügeln, dass sich der Runtzid aufbäumte und warf
    dem Mann namens Cedric dabei einen kleinen hölzernen Gegenstand zu.

    Geschickt
    fing er es auf. „Was ist das?“

    „Ein Glücksbringer.
    Es ist ein Geschenk meines Großvaters. Vielleicht bringt er euch ja Glück, wo
    euch sonst nichts mehr helfen kann.“

    Mit diesen
    Worten riss er sein Pferd herum und galoppierte in die dunkler werdende Dämmerung davon.

    "Na ja, dann solltest du dich fragen, ob du überhaupt dazu geeignet bist, Autor zu sein."

    Danke, sehr nett :)

    Das mit bookprix werde ich vielleicht mal ausprobieren. Aber find ich ja nett, sobald man hier eine Frage stellt, wird man direkt in Frage gestellt eine Autorin zu sein.

    Einige erfolgreiche Autoren, wie Harrison oder Heinlein haben sich einfach feste Stunden am Tag gesetzt, an denen sie sich einfach hinsetzen und arbeiten. Bei fünf bis sechs Seiten am Tag hat man dann in 20 Tagen über 100 Seiten und nach einem Quartal eigentlich schon einen netten kleinen Roman. Schreiben ist im Enteffekt ein Handwerk auf der Grundlage einiger kreativer Ideen. Wie es so schön heißt: 1% Inspiration und 99% Transpiration. Entweder man will das - oder man lässt es bleiben.

    ja, das wäre eine gute Idee. Habe auch gelesen, dass es ratsam ist sich feste Zeiten einzuplanen, bevor man sonst nur alle paar Monate schreibt und das Buch nie fertig wird.

    Was du schreibst, klingt eher nach der Angst davor, anzufangen. Dranbleiben? Durchziehen? Das wird alles erst zur Frage, wenn du erst einmal schreibst, erlebt hast, was dir daran Freude bereitet (und dir vielleicht auch klarer wird, welche Ziele du realistischerweise anpeilen könntest). Wenn du dabei dann feststellst, dass du generell etwas für den Prozess übrig hast, dass du auch Ehrgeiz und Spaß daran haben kannst, die sich dabei ergebenden Schwierigkeiten zu besiegen und etwas über das Handwerk zu lernen, wirst du auch wissen, ob deine Motivation reicht, um das Projekt umzusetzen.

    Solltest du feststellen, dass das tatsächliche Ausführen eines Buches doch nichts für dich ist, wäre das auch kein Beinbruch. Du hattest (nehme ich mal an) alles in allem ein befriedigendes Erlebnis dabei, deiner Kreativität bei der Plotentwicklung ihren Lauf zu lassen und wenn nicht mehr daraus werden soll, dann eben nicht. Dann ist die Romanschreiberei vielleicht nichts für dich. Vielleicht wäre dann der Fantasy-Rollenspielbereich (als Spielleitung oder Abenteuerautorin) mehr etwas für dich. Da wird der Plot im gemeinsamen Spiel realisiert.
    Aber erst solltest du es einfach probieren.

    Hi, danke für deine aufmunternden Worte. Also ich will das Buch auf jeden Fall schreiben. Ich habe jetzt mittlerweile auch angefangen :) Aber komme nicht sehr schnell voran. Eine halbe bis eine Seite pro Tag. Ich hoffe ich steigere mich noch :)

    Ich will es auf jeden Fall schaffen und hoffe ich ziehe es durch.

    Ich habe eine komplette Handlung. Anfang, Beginn und Ende und auch die Charaktere stehen fest. Das Problem ist, dass ich nicht weiß wie ich es schreiben soll, dass es gut klingt.

    wie lange hast du für dein Manuskript gebraucht? Und wieviel Seiten hat es? Ich tue mir ja total schwer dranzubleiben an meinem Buch, weil man da auch so viel mentale Arbeit reinstecken muss...