Beiträge von san1

    Auch wenn für uns manchmal der Eindruck entsteht, dass einige Leute das scheinbar "perfekte Leben" leben, muss dies nicht auch der Wirklichkeit entsprechen. Unsere Hauptfigur um Buch scheint mit ihrem Job, den Kindern, ihrem Mann und deren gemeinsamen Leben ein gutes Los gezogen zu haben. Trotzdem fühlt sie sich ausgelaugt und hechtet mehr durch den Tag als sich über die Umstände zu freuen. Das Leben scheint sie manchmal regelrecht überrollen zu wollen und sie kommt mit ihren Verpflichtungen kaum hinterher. Woran liegt das nur und wie soll man das ändern? Eine Begegnung im Wald bringt den Anstoß und bringt nach und nach die Veränderung.

    Letztendlich tritt die Veränderung natürlich nicht nur aufgrund des Aufeinandertreffens ein, sondern eher durch vier bestimmte Fragen, die sich unsere weibliche Figur nach und nach stellt. Die ältere Frau im Wald verrät nur nach und nach diese Fragen und setzt dadurch einen Prozess in Gang.

    Es gefällt mir äußerst gut, dass eine Art Selbsthilfe- beziehungsweise Persönlichkeitsentwicklungskonzept im Rahmen einer Erzählung daherkommt. Man wird nicht persönlich angesprochen, sondern bewegt sich im Alltag der Hauptfigur mit. Die Fortschritte kann man aber wunderbar nachvollziehen und spürt die in Gang gesetzten Prozesse durch die jeweilig gestellte Frage.Bezüglich der Fragen möchte ich noch erwähnen, dass diese natürlich anfangs eher unspektakulär wirken, wenn man jedoch selbst die Gedanken darum kreisen lässt, deren Ausmaß immer deutlicher wird. Man sollte während dieser Geschichte sich auch selbst mit der Thematik beschäftigen und sich darauf einlassen. Wer von vorne herein keine Lust darauf hat irgendetwas in seinem Leben zu ändern, wird wahrscheinlich auch keinen Gefallen am Buch finden.

    Zudem bin ich der Meinung, dass dieses Buch eher einen ersten Schritt in Bezug auf eine mögliche Persönlichkeitsentwicklung darstellt und den Leser einfach mal zum Nachdenken anregt.


    Ich persönlich fand großen Gefallen an der Geschichte und bewundere die darin wunderbar verpackten Weisheiten, die meine Gedanken einige Zeit beschäftigt haben.

    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    Meine Rezension ist nun auch endlich online! Puh...:dance:


    Zu finden ist sie natürlich hier und auch:

    lesejury, wasliestdu, mojoreads, lovelybooks (+Twitterpost), leserkanone (+Twitterpost), buecher.de, ebook.de, hugendubel, pustet, thalia, google play, google books, weltbild und natürlich amazon


    Herzlichen Dank für die tolle Leserunde! :tanzen:

    Eine emotionale Reise sowohl in die Vergangenheit als auch in die Zukunft


    Marie scheint in ihrem Leben immer noch nach etwas zu suchen. Ihre Beziehung musste einige kleine Rückschläge einstecken und ihre Arbeit im Drogeriemarkt nach dem geschmissenen Studium füllt sie nicht richtig aus, so dass einiges auf der Kippe zu stehen scheint. Als sie und ihre Familie die Nachricht erhalten, dass ihr Vater, mit dem sie schon seit Jahren kaum mehr Kontakt hatten, gestorben sei, ist das Gefühlschaos perfekt. Um sich richtig verabschieden zu können, überreden sie Mutter und Großmutter dazu, an der baldigen Seebestattung des Vaters teilzunehmen. Um danach endlich wieder etwas Energie zu tanken, soll aus der Fahrt ein Wochenendtrip nach Norderney werden. Für Marie entwickelt sich die Reise jedoch noch in eine ganz andere Richtung, denn sie kommt ihrem Vater wieder näher und lässt wundervolle Kindheitserinnerungen wieder aufleben.


    Anne Barns schickt uns mit Marie auf diese Reise und bindet den Leser wunderbar in das Geschehen mit ein, da sie nicht mit aufgesetzten Gefühlen jongliert, sondern alle Charaktere im Buch realistisch handeln und fühlen lässt. Genau das fand ich ungemein spannend. Bereits am Anfang der Geschichte konnte ich Maries zwiespältige Emotionen in Bezug auf den Tod ihres Vaters komplett nachvollziehen. Die schönen Kindheitserinnerungen, jedoch auch die Enttäuschungen als Scheidungskind, sowie das jahrelange Fehlen des Vaters spielen hier eine große Rolle.

    Auch besonders positiv empfand ich den familiären Zusammenhalt zwischen Töchtern, Mutter und Großmutter. Die Frauentruppe hat viel Power, jeder jedoch seinen eigenen Charakter, unterstützt sich aber gegenseitig perfekt ohne zu bestimmend zu werden. Solch eine Frauendynamik vermisse ich in so vielen Romanen! Auch später im Buch begegnen wir als Leser starken Frauenfiguren, die jedoch glücklich sind auch ohne andere schlecht dastehen zu lassen. Beide Daumen hoch für die tollen Frauen im Buch!


    Auf den Inseln Norderney und Juist spielt sich vor allem Maries Entwicklung ab. Die Autorin schafft es auch hier dieses Inselfeeling gut rüber zu bringen, ohne vom Geschehen abzulenken. Ich, als Kind des Südens, fand die Dynamik der Inseln sehr spannend und konnte mir den Tagesablauf der dort Lebenden wunderbar vorstellen. Auch die Natur wird nicht ausgelassen und ich konnte nachvollziehen, wie sich Maries Unsicherheiten langsam vom Wasser wegspülen ließen.


    Ich persönlich konnte keine Längen in der Geschichte feststellen. Ab dem Aufbruch zur Reise nimmt die Geschichte an Fahrt auf und liefert immer wieder spannende Stellen. Als Leser wollte ich richtig, dass Marie immer weiter macht und sich keine Entschleunigung einstellt. Auch an dieser Stelle wurde ich nicht enttäuscht.


    Einen kleinen Kritikpunkt habe ich: das Ende bzw. die Entscheidung Maries in Bezug auf die Liebe. Hier hätte ich mir einen komplett anderen Ausgang gewünscht, jedoch ist dies mein persönlicher Geschmack.


    Sprachlich gesehen gibt es von mir keinerlei Kritik. Anne Barns weiß, dass sie ihr Handwerk beherrscht und verzaubert den Leser mit den unterschiedlichen Orten und besonders durch die genussvollen Szenen mit wunderbaren Leckereien. Beim Lesen muss man damit rechnen, dass man Gelüste auf allerlei Gerichte oder Backwerk haben wird. Ihr seid hiermit vorgewarnt!

    Die erwähnten Leckereien sind am Ende des Buches mit den Rezepten aufgeführt. Von den verführerischen "Sommerwölkchen" müsst ihr demnach nicht nur träumen, sondern könnt sie bald auch selbst genießen.

    Aber als sie ihn wiedergesehen hat, hat sie gemerkt dass sie ohne ihn nicht leben kann. Das ist ihr da gleich klargeworden. Während der Reise hatte sie so viel im Kopf und alles war so verwirrend, da ist es nicht zwingend verwunderlich wenn sie ihn da nicht so vermisst. Sie musste ja erst einmal mit allem anderen klarkommen.

    Aber ihr könnt ja gerne eine andere Meinung haben. Anscheinend ist sie im Buch ja glücklich, ganz so falsch kann es also nicht gewesen sein. :D

    :totlach:Wie wir alle um das Wohl einer fiktiven Person (wahrscheinlich fiktiv, oder?! 8-[) besorgt sind!!

    Irgendwie ja süß, gell?!:cheers:

    Den Anhang mit den Rezepten finde ich einfach nur wunderbar! Die einzelnen Rezepte zu lesen, macht die Geschichte für mich irgendwie noch realer und greifbarer.

    Ich koche und backe ja unheimlich gern, seitdem mein kleiner Schatten auf der Welt ist jedoch nicht mehr ganz so regelmäßig.


    In die Kraftriegel Butter hinein zu geben ist genial! Ich backe seit Jahren mit Haferflocken & Co. "Energieriegel", die waren jedoch bisher immer ohne viel Fett (nur mal etwas Kokosöl). Das werde ich definitiv ausprobieren!


    Auch die Kartoffelzungen lesen sich äußerst lecker. Da ich gestern seit Ewigkeiten wieder mal Hefe bekommen habe, werde ich bald den Versuch wagen!


    Den Kirschröster probiere ich wohl zum Geburtstag meiner Oma. Vielleicht wirft unser Kirschbaum dieses Jahr genug dafür ab.


    Zur Leseprobe:

    Früher habe ich auch immer die Leseproben gelesen und mich dann oft geärgert, weil zum Weiterlesen die Geschichte nicht griffbereit war. Demnach handhabe ich es seit einigen Jahren so, dass ich die Leseproben gar nicht mehr anschaue. Wenn mir der Schreibstil der Autorin / des Autors gefällt, suche ich nach den anderen Büchern und durchforste die Klappentexte. Liest es sich gut, nur her damit! Bisher bin ich mit dieser Methode besser gefahren. :wink:



    Ich setze mich nun noch an die Rezension, kann aber nicht versprechen, dass sie heute noch fertig wird, da mein Junior gerade noch keine Lust auf Schlaf hat.

    Mal zwei Fragen an euch:


    Finde ich jemanden von euch bei Facebook oder Instagram? Oder tummelt ihr euch nur hier?


    Habt ihr zufällig Kinder im Lesealter ab 8? Im September erscheint das erste Anne Barns Kinderbuch und es soll auch eine Leserunde stattfinden.

    Ich bin zwar bei Instagram, poste jedoch (bisher :uups:) noch nichts selbst. Bin aber derzeit stark am überlegen, auch dort meine Rezensionen zu posten.

    Deinen Account habe ich gefunden und folge dir nun seit einigen Tagen als _sandra123

    Auf Facebook bin ich seit Jahren nicht mehr aktiv, sorry.


    Ich liebe Pinterest und Goodreads.

    Auf Pinterest kann ich gerne ein hübsches Foto des Buches posten. Meine 166.000 Follower freuen sich bestimmt. Autoren haben aber Pinterest leider noch nicht für sich entdeckt und legen da oft keinen Wert darauf. Wer mal schauen mag https://www.pinterest.de/sanpinterest/

    Das Foto mache ich dann am Wochenende und stelle es dann auch gleich online.



    Leider ist mein Junior noch nicht so alt, ich rezensiere aber auch sehr gerne Kinderbücher.

    Ich wusste bis vor ein paar Tagen gar nicht, dass z.B. Green Witch von dir ist! :lol:

    Demnach würde ich mich ungemein über eine Leserunde zu einem Kinderbuch freuen. Bei mir dürfen dann die Nachbarkinder auch immer mitlesen, müssen mir aber dafür auch Input geben. :wink: Das ist immer ganz witzig!

    Lies erstmal die Kommentare danach. ;)


    Also ich finde Marc noch immer in Ordnung. Ja, er hat seine Macken, aber das macht ihn auch so richtig menschlich. Solche Männer kenne ich durchaus auch und sie sind keine schlechten Menschen, im Gegenteil. Nur eben leider ein wenig verplant manchmal. Aber wer ist schon perfekt? Also ich ganz sicher nicht. Und so ein total rosanes "Mein Haus, mein Auto, mein perfekter Kerl mit dem perfektesten Leben" ist ja doch ein wenig unrealistisch. Marie lebt nun ihren Traum und hat einen Mann den sie liebt und der sie liebt. Das ist doch prima! Es muss doch nicht immer der Katalog-Kerl sein. [-(

    Ein Katalog-Kerl muss es schon mal überhaupt nicht sein, da bin ich bei Dir :wink: Aber ich bin mit Marc einfach von Anfang an nicht warm geworden. Ist halt manchmal so 8)

    Wir zwei müssen da einfach zusammenhalten! 8) Nix einreden lassen!

    Er ist ja nicht die volle Niete, das definitiv nicht, aber für Marie ist er auch nichts. Marie hat ihn während der Reise auch nicht vermisst. Das hat meine Meinung noch verstärkt.

    Es zeigt doch nur, dass wir mehr für die tolle Marie im Sinn haben! :love: Sie liegt uns eben am Herzen!

    Richtig erklärt - das Buch endet mit einem Heiratsantrag, den sie annimmt. Aber ich darf ja entscheiden, wie es weitergeht. Vielleicht flüchtet sie im nächsten Buch?

    Damit endet aber ja nicht das komplette Buch. Danach kommt ja noch das Kapitel "Ein Jahr später". Klar, sie kann natürlich vor der Hochzeit geflüchtet sein, hat irgendwann in dem Jahr dann aber trotzdem Marc geheiratet, soviel wissen wir ja schon. Was in der Zeit passiert wissen wir natürlich noch nicht und es kann ja ruhig spannend sein. Ist ja sicherlich auch mal interessant wenn es da doch nochmal ein wenig spannend zwischen den beiden wird. Solange es am Ende das Happy End gibt, bin ich zufrieden. Aber das gibt es ja. :D Sonst wäre sie ja nicht schon verheiratet nach dem Jahr. Dort heißt es ja:

    Zitat

    ... - und natürlich mein Mann, Marc.

    Wir haben uns für einen Doppelnamen entschieden. Seit neun Monaten heiße ich Marie Kluge-Vogel.

    Das mit dem Doppelnamen kam mir auch wieder in den Sinn, deswegen war ich etwas irritiert.


    Ein Happy End wäre es ohne Marc! O:-):P


    Ich bin jetzt besser still, sonst werde ich noch gelyncht, weil ich so schlecht über ihn rede.:-#

    Ich war, ehrlich gesagt, etwas geschockt. Marc ist für mich der personifizierte Ballast und hat eigentlich nichts in Maries kleinen "Inselblase" zu tun. I

    Da habe ich auch ganz stark mit mir gekämpft - und dann gedacht, dass es ja in einem der nächsten Bücher mit den beiden weitergeht. Ich wollte schon immer mal eine Braut kurz vor der Hochzeit flüchten lassen :lol:

    :lechz::lechz::lechz::lechz::lechz::lechz::lechz:

    Das hat mir gerade den kompletten Tag versüßt!!! ...ach was ...die komplette Woche!!! :totlach:

    Grandios!!

    Meine Güte, sieht das lecker aus :lechz:!

    Wie dreischichtiger Nougat, aber Fudge ist Karamell, oder:-k?

    Ja, weiches Karamell :lechz: In diesem steckt in jeder Schicht ein anderer Likör: Kaluha, Baileys, Cointreau

    Oh mein Gott!!! :lechz:


    Gut, dass ich mir schon die Zähne geputzt habe, sonst müsste ich mich jetzt noch auf Süßigkeiten-Suche begeben! Das klingt einfach göttlich!



    Als mein Junior heute Mittagsschlaf gehalten hat, habe ich übrigens den Kirschröster mit Schokopudding gegessen. :lechz:Richtig lecker!

    Ich brauchte etwas Süßes für die Nerven, als ich von dem Ende mit Marc gelesen habe. :-,

    Der letzte Abschnitt hat mich nun definitiv dazu bewegt, mal mehr in Bezug auf Urlaub an der Küste zu suchen, zumindest, wenn es irgendwann mal wieder möglich wird, bzw. Junior weniger getragen werden muss. :D

    Die ganze Stimmung der Inseln hat mich fasziniert und auch die Freundschaftlichkeit der einzelnen Personen finde ich toll.

    Marie erfährt immer mehr über das Leben ihres Vaters. Es war doch genau das, was sie nach der Nachricht seines Todes so bereut hat, oder? Eben nicht zu wissen, wie er die letzten Jahre so verbracht hat, wie es ihm ging und wie es zu so einem vorzeitigen Tod kommen konnte.

    Jutta ist hierbei natürlich eine tolle Hilfe. Ich hatte auch das Gefühl, dass ihr der Austausch gut getan hat und dass sie mit Marie Enno indirekt ein bisschen bei sich hat. Marie soll ihm ja auch so ähneln.

    Marie erschien mir auf den Inseln viel authentischer zu sein. Sie verstellt sich nicht und kann Schritt für Schritt ihrem Vater wieder näher kommen. Die Inselpost auf Juist fand ich ganz bezaubernd, denn es zeigt ja auch den Zusammenhang dieser besonderen Gemeinschaft. Allgemein wurde meiner Meinung nach das Feeling der Insel toll eingefangen. Ich konnte es mir richtig gut vorstellen, wie die Tage dort so ablaufen. Wirklich toll!

    Dass natürlich dann auch alle Infos in Windeseile bis nach Norderney "transportiert" wurden, brachte mich zum Grinsen.


    Marie wird nach und nach in eine bestimmte Richtung geschubst, jedoch hatte ich nicht das Gefühl, dass ihr das missfiel. Natürlich ist es etwas übergriffig, solche Infos als "gegeben" weiterzugeben, jedoch empfand ich es eher so, als würden alle nach und nach ein kleines Traumschloss aufbauen und letztendlich konnte Marie es dann eben auch umsetzen.


    Aber....Marc. Dieses Ende! Eieiei....das musste doch nicht sein! :|

    Ich war, ehrlich gesagt, etwas geschockt. Marc ist für mich der personifizierte Ballast und hat eigentlich nichts in Maries kleinen "Inselblase" zu tun. Ich hätte sie viel lieber allein gesehen, als starke Frau, die ihre Träume umgesetzt hat. Ich sehe ihn nicht als behilflichen Partner, der bei einem solchen Lebenswandel unterstützt. Sorry... :(


    Sonst habe ich rein gar nichts auszusetzen! :ergeben:

    Marie und die komplette Frauenschar ist mir sehr ans Herz gewachsen. Ich bin immer sehr dafür, dass Frauen andere Frauen unterstützen sollten und halte überhaupt gar nichts von Rumgezicke und Ausbremsen. Genau die Unterstützung findet man in diesem Roman, sei es nun von der Familie oder aber auch von den ortsansässigen Frauen. Die Herren der Kaffeerösterei will ich natürlich nicht vergessen, jedoch wollte ich diese Besonderheit unter Frauen hervorheben.

    Wäre das Buch ein Thriller gewesen, hätte Ilonka Enno vermutlich umgebracht gehabt damit sie nicht später schlechter dasteht. Auch so denke ich, dass sie aus Berechnung noch verheiratet hatte bleiben wollen. Vielleicht hat sie ja schon gehofft dass Ennos Herz nicht mehr lange mitmacht und sie so mehr erbt (ich vermute ja mal dass es sonst weniger gewesen wäre). Wäre ihr jedenfalls zuzutrauen.

    Ich dachte ganz ähnlich! :shock:

    Ich habe immer darauf gewartet, dass Jutta sich irgendwie dazu noch äußern wird, jedoch hat sie sogar auch Positives zu Ilonka erwähnt. Jutta wusste ja auch über seine Herzerkrankung. Trotzdem kann ich meine Gedanken nicht ganz davon ablenken, dass ich immer noch davon ausgehe, dass Ilonka durch ihre Art das Ganze etwas "beschleunigt" hat.

    Ilonka und Hannes gab es nämlich tatsächlich in meinem Leben ;-) Namen, Orte natürlich geändert

    Hat solche Leute nicht irgendwie jeder in der Familie? :wuetend:

    Besonders nach Todesfällen kommen dann die wahren Charakterzüge zum Vorschein. Grauenhaft! Bei Geld hört anscheinend alles auf...auch der Anstand!


    Tut mir leid...das musste ich loswerden. :lol:

    ich wusste ja, dass ich das irgendwie falsch verstanden habe!! :scratch:


    Vielen Dank für's Klarstellen! :tanzen:

    Das Gespräch wird gestrichen, nun will er in Frankfurt arbeiten und hat das wohl schon grob alles mit seinem Freund besprochen. Als Marie weg ist, fährt er dann auch noch "mal schnell" dorthin. Mit seiner Verlobten ist natürlich noch nichts besprochen!

    Er macht mich richtig sauer! :evil: Sowas kann ich ganz und gar nicht leiden!

    Natürlich will er sein Leben planen und seine Träume verwirklichen, trotzdem läuft das in einer Beziehung einfach anders.

    Ich habe noch nicht einmal das Gefühl, dass er Marie in seine Planungen mit einbeziehen möchte...also, so dass sie dabei groß mitreden dürfte.

    Na da bin ich mal gespannt was du zum Ende des Buches sagen wirst.:)

    Meine Hoffnung hat sich gerade verabschiedet...:-?

    Marc hätte ich nun beinahe vergessen....

    Er wird mir leider nicht sympathischer, sorry!! #-o


    Das Gespräch wird gestrichen, nun will er in Frankfurt arbeiten und hat das wohl schon grob alles mit seinem Freund besprochen. Als Marie weg ist, fährt er dann auch noch "mal schnell" dorthin. Mit seiner Verlobten ist natürlich noch nichts besprochen!

    Er macht mich richtig sauer! :evil: Sowas kann ich ganz und gar nicht leiden!

    Natürlich will er sein Leben planen und seine Träume verwirklichen, trotzdem läuft das in einer Beziehung einfach anders.

    Ich habe noch nicht einmal das Gefühl, dass er Marie in seine Planungen mit einbeziehen möchte...also, so dass sie dabei groß mitreden dürfte.

    Seine Nachricht zum Zeitpunkt der Bestattung kam auch reichlich spät.


    Nein....sorry....der Kerl geht für mich gar nicht!

    Puh.....in diesem Abschnitt ist ja so einiges passiert!!!


    Die Powerfrauen kommen nun wirklich dort an, wo sie hinwollen. Ennos Seebestattung steht zwar nicht ganz im Fokus, trotzdem fand ich es toll, dass man als Leser einen umfangreichen Eindruck davon bekommt, wie das so abläuft. Ich wohne ja im Süden Deutschlands und kann mich mit dem "Meer-/See-Leben" so gar nicht identifizieren, trotzdem bin ich daran interessiert.

    Die rothaarige Frau lässt sich den Abschied von Enno nicht nehmen...gut so. Die kleine Schnitzeljagd, die Marie nun durch sie veranstaltet, ist ganz amüsant und zeigt auch wieder, dass Marie eben noch nicht wirklich mit dem Tod ihres Vaters abgeschlossen hat. Die Tasche, die sie zugesteckt bekommen hat, zeigt aber auch irgendwie, dass die Frau sehr viel mehr von den Schwestern weiß und eben keine unbedeutende Person ist.


    Jedoch muss ich an dieser Stelle noch einmal bei euch nachfragen. Wahrscheinlich habe ich es beim Lesen einfach falsch verstanden....trifft Marie die Frau nicht vor diesem Klamottengeschäft??? Ich dachte, das wäre sie gewesen, Marie hätte nun doch keinen Kontakt haben wollen und die Privatsphäre ihres Vaters wahren wollen?! Ich bin etwas verwirrt.

    Nachher wird die Suche nämlich doch wieder aktiver.

    WIe bereits geschrieben...irgendwas muss ich da beim Lesen nicht ganz auf die Reihe bekommen haben.


    Witzig, dass Lena immer wieder durch das Handy mit dabei ist. Auch die Anmerkungen, dass alle irgendwie verwandt erscheinen, fand ich rührend. Manchmal kommt es einem ja auch wirklich so vor! Meine Vorfahren haben sich in der kompletten Welt niedergelassen, so dass ich gefühlt überall Verwandte (oft um viele Ecken natürlich!) habe.


    Ilonka und Hannes. Eieiei...was soll ich zu den beiden denn nur sagen? Schlechtes Benehmen ist wohl erbbar. Was fand Enno nur an ihr und wieso hat er die Beziehung zu seinen Töchtern dadurch so verkommen lassen? Er schien doch ein toller Vater gewesen zu sein?

    Bezüglich der Finanzen kommt bestimmt noch etwas dabei heraus. Warum sie es aber nicht auf einen Rechtsstreit ankommen lassen wollen, verstehe ich nicht. Natürlich ist es Stress, trotzdem ist Hannes Show einfach nicht zu tolerieren.


    Der Kirsch-Klau war natürlich lustig, besonders durch die Begegnung mit dem Nachbarn!


    Als der "Urlaubs-Teil" der Reise beginnt, scheinen sich alle etwas zu entspannen. Marie geht die rothaarige Frau jedoch nicht aus dem Kopf. Von Mutter und Oma wird sie toll unterstützt. Es wirkt so auf mich, als würden sie das weitere Geschehen komplett von Marie abhängig machen. Sie soll ihren "Abschied" so bekommen, wie sie es für nötig erachtet. Schade, dass die Mutter nicht auch ab und zu in den Mittelpunkt darf, denn der Abschied muss auch für sie schmerzhaft sein.


    Dieses ganze Essen immer!!! ](*,) Wo soll ich denn immer auf die Schnelle so tolle Kuchen herzaubern können?

    Ich möchte ein Kompliment aussprechen, dass die "Genussseite" im Buch wirklich sehr ansprechend ist! Die Beschreibungen des Essens sind nicht übertrieben, trotzdem kann ich mir immer alles sehr gut vorstellen und schlemme indirekt mit den Personen mit.

    Die Kaffeerösterei hat es mir heute besonders angetan! Ich habe nachmittags andauernd gehofft, dass mein Sohn bald aufwacht, dass ich endlich die Kaffeemaschine anschmeißen kann. Normalerweise ist dies ganz und gar nicht der Fall! :lol:

    Infos zum Buch:

    Selbst ernannte Gesundheitsexperten predigen auf allen Kanälen ihre vermeintlich heilsbringenden Lehren von Detox, Low Carb und Co. Die Ernährungswissenschaftlerin Pixie Turner hat sie wissenschaftlich untersucht und rebelliert gegen die Diät-Apostel. Sie will wieder Lust auf Essen machen mit Gerichten, die keinem Trend folgen, sondern einfach verdammt lecker schmecken. Ob ein leichter Linsen-Feigen-Salat, Kürbislasagne, die wirklich satt macht, oder Birnentarte mit Salzkaramell - Pixies Rezepte sind gesundheitsbewusst, doch ideologiefrei. Köstliche KIassiker, exotische Gemüsekombinationen und herrliche Kuchen für Genuss ohne schlechtes Gewissen.

    (Quelle: pustet.de)



    Meine Bewertung:

    Sobald ich meinen Instagram Account öffne, werde ich schon mit allerlei Essensverboten durch so genannte Wellness-Gurus bombardiert. Iss das nicht und das solltest du erst gar nicht ansehen, dies wird auch gestrichen und von dem musst du die Finger lassen. Zudem werden ein paar wenige Nahrungsmittel in den Himmel gelobt und quasi jede Mahlzeit sollte aus diesen wenigen Zutaten bestehen. Natürlich darf man dann auch nicht vergessen täglich den Detox Tee der Marke SoUndSo zu trinken, sowie uns regelmäßig nur von Saft zu ernähren. Anders schafft ihr es nie zu einem gesunden und ansprechenden Körper!Restriktionen wo man nur hinsieht. Selbst ernannte Gurus haben zudem meist nicht einmal eine Ausbildung, die sie zu vielen der Aussagen qualifizieren könnte. Meist handelt es sich eher um Trends, die sowohl von irgendwelchen Firmen gepusht werden und zudem auch noch von Followern breit gestreut werden. Forschungsergebnisse, die die Aussagen stützen, gibt es so gut wie nie. Quellen findet man erst gar nicht.Sowohl Familienmitglieder von mir, als auch Freunde folgen diesen Trends wie brave Hunde. Wer isst denn schon noch Gluten? Industriezucker ist out, Kokosblütenzucker kommt in den gehypten Dalgona Kaffee, der natürlich nur mit Mandelmilch! Zum Frühstück gibt des eine Acaibowl mit etwas Macapulver. Die letzten Geldreserven werden für die teuren Hype-Produkte geplündert, denn anders scheint der gesunde Glow eines tollen Körpers nicht erreichbar.


    Pixie Turner, eine ehemalige Wellness-/Food-Bloggerin, wurde selbst Teil dieser sich immer wieder erneuernden Trendwelle. Mir selbst ist sie bereits vor Jahren aufgefallen, da sie als UK-Bloggerin bereits weltweit großen Einfuss erreicht hatte. Nun, Jahre später, will sie mit den ganzen Fake-Aussagen aufräumen und hat mit einem Bachelorabschluss in Biochemie und einem Master of Science in Ernährungswissenschaften so einiges vorzuweisen. Sie möchte die Leute wachrütteln und die ganze falschen Versprechungen aufdecken. Die ganzen Verbote führen zu weit und die teilweise extrem gehypten Produkte sogar gefährlich. Restriktionen sind für Pixie nichts, denn sie will uns wieder ein gesundes Verhältnis zum Essen beibringen.


    Ich muss zugeben, dass ich selbst oft durch die beworbenen Diätversprechen in Versuchung geführt werde. Ein gesunder Körper ist mir wichtig und demnach bin ich auch aufgeschlossen neue Produkte auszuprobieren. Genau deshalb bin ich Pixie für ihr Buch so unheimlich dankbar! Sie redet aus eigener Erfahrung und hat Einblick in diese ganze "Maschinerie" mit ihren Werbedeals und den tollen Versprechungen. Umso passionierter geht sie nun an dieses Thema heran. Mir hat ihre etwas dramatisierende Sprache eigentlich gut gefallen, da sie sich meiner Meinung nach auch an die richtige Zielgruppe wendet. Wer hält sich denn an die ganzen Verbote, isst keine Glutenprodukte mehr, keinen Industriezucker und löffelt Superfoods? Eindeutig die jüngere Generation (<30), wie ich es z.B. nicht nur bei meiner eigenen Schwester sehe. Blind wird den teilweise absurden Aussagen Glauben geschenkt. Genau diese gängigen Aussagen/Mythen greift Pixie nun auf und durchleuchtet sie. Hierbei geht sie auch genauer ins Detail und brachte mich ab und an mit ihren chemischen Formeln etwas ins Schwitzen. Auch als Laie erkennt man jedoch die Kernaussagen und kann die Fehler der Werbeversprechen aufdecken.Von einigen Infos war ich wirklich überrascht, obwohl ich eigentlich dachte, dass ich recht gut informiert wäre. Im Buch wird sich vor allem mit Behauptungen bzw. Mythen zu folgenden Themen beschäftigt: Gluten, Detox, Fette, Superfoods, Basen, Rohkost und Zucker.


    Zu jedem Abschnitt findet man richtig ansprechende, nicht aufwendige Rezepte. Mein Mann und ich würden wohl fast jedes Gericht in diesem Buch gerne essen. Hier muss ich wohl dazu sagen, dass wir Hülsenfrüchten und auch Gemüse außerordentlich gerne essen. Für alle Fleischesser sind zudem noch Tipps mit hinzugefügt, durch was man das Rezept noch ergänzen könnte.Auch bei den Rezepten finde ich die Auswahl gut auf die angesprochene Altersgruppe abgestimmt. Meiner Meinung nach muss man bei vielen Gerichten gar keine Vorkenntnisse haben, zudem ist die Kochanleitung kurz, aber informativ gehalten und auch die Zutaten sind relativ gut erhältlich. Bei einigen Rezepten merkt man wohl die Herkunft der Autorin (UK), was uns jedoch nicht weiter gestört hat, denn einzelne Gemüsearten wegzulassen oder mit etwas anderem zu ersetzen ist kein großes Ding.


    Auch das Layout des Buches empfinde ich als sehr hochwertig und äußerst ansprechend. Die Fotos sind toll und teilweise jugendlich gehalten und zudem ist im Allgemeinen die Farbigkeit des kompletten Buches frisch und locker.


    Vom Guru zum Rebell...besser könnte man Pixie wohl nicht beschreiben. Werde ich alle Infos von ihr aus dem Buch umsetzen? Nein, das nicht, jedoch danke ich ihr für das "Augen öffnen", das ich selbst dringend brauchte. Die Social Media Welt, sei es Instagram, Facebook, Blogs oder Pinterest, ist nun einmal mehr Schein als Sein und genau deshalb sollten wir zum Wohle unserer eigenen Gesundheit die wundervollen Versprechen, die uns tagtäglich entgegen geschrieben werden, gut überdenken und nichts mehr einfach blind glauben und übernehmen. Schenkt das Buch euren Töchtern, Freundinnen, sowie Nichten, denn, wer das Essen wieder zu lieben lernt, lebt eindeutig besser als mit dem propagierten Diätwahnsinn.


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