Beiträge von Buchdoktor

    Das Problem stet doch in der Fehlermeldung. Teilweise werden von allen Nutzern zu viele Anfragen gestellt, dann geht es für eine Weile nicht mehr. Manchmal nur ein paar Minuten, manchmak auch länger. Versuche es einfach am nächsten Tag wieder. Dann sollte es eigentlich klappen.

    Vielen Dank für deine Antwort, :friends:das Problem ist nur, dass ich schon 24 Stunden nicht ran komme. Da dachte ich, es kann wohl kaum dran liegen, dass zu viele Nutzer gerade Amazon nutzen. Bis jetzt hatte ich noch nie so eine Fehlermeldung. Kommt mir komisch vor... Eigentlich müsste das Problem doch innerhalb kurzer Zeit behoben sein... :-k

    Das Problem haben gerade auch andere Webseiten, die Buchcover abrufen. Das Wetter ist schlecht, mehr User halten sich drinnen auf - und wenn zusätzlich amazon selbst an seiner Webseite bastelt, hast du genau dieses Problem ...

    272. Ein Buch in dem der Hauptprotagonist (m/w/d) minderjährig ist


    Die Zwillinge sind 16, als sie aus ihrem Dorf abhauen.


    Mallard, ein kleiner Ort im ländlichen Louisiana. Seine Bewohner blicken mit Stolz auf eine lange Tradition und Geschichte, und vor allem auf ihre Kinder, die von Generation zu Generation hellhäutiger zu werden scheinen. Hier werden in den 1950ern Stella und Desiree geboren, Zwillingsschwestern von ganz unterschiedlichem Wesen. Aber in einem sind sie sich einig: An diesem Ort sehen sie keine Zukunft für sich. In New Orleans, wohin sie flüchten, trennen sich ihre Wege. Denn Stella tritt unbemerkt durch eine den weißen Amerikanern vorbehaltene Tür - und schlägt sie kurzerhand hinter sich zu. Desiree dagegen heiratet den dunkelhäutigsten Mann, den sie finden kann. Und Jahrzehnte müssen vergehen, bis zu einem unwahrscheinlichen Wiedersehen.

    Mit kaum 26 gelangte Brit Bennett 2016 aus dem Stand an die Spitze der US-Bestsellerlisten, und auch bei uns wurde sie gefeiert für die Entschiedenheit, die Anmut und Nonchalance, mit der sie in die großen literarischen Fußstapfen einer Toni Morrison getreten war. „Die verschwindende Hälfte“ ist die eindrucksvolle Bestätigung solcher Erwartungen: die Generationen umspannende Geschichte einer Emanzipation - von Herkunft, Hautfarbe, Geschlecht - und eine mitreißende Lektüre.

    Guten Morgen allerseits!


    serjena seit 2,5 Jahren lebe ich in Apulien. Letztes Jahr hatten wir Mitte November noch Tage mit 25°C und nach einem langen Sommer wie den hiesigen ist ein Tag mit bloß 17°C halt doch irgendwie komisch. Aber du hast recht, es soll wieder richtig schön werden.


    Ich muss mal schauen, wie ich mich mit meinem Mann arrangiere zwecks e-books kaufen. Nach einem langen hin und her zwischen deutschem und italienischem Amazon muss ich nun beim italienischen bleiben und da kann ich nur mit Kreditkarte bezahlen. Seiner italienischen natürlich. Seufz. Der kriegt nen Anfall, wenn ich ständig Bücher shoppe.

    Schau mal nach, ob du dir auch ein Guthaben durch Vorauszahlung anlegen kannst, aus dem du die ebooks dann bezahlst.

    "Mein amazon Konto aufladen"

    271. Ein Buch in dem der Protagonist (m/w/d) über 70 Jahre alt ist


    Dad Lewis ist circa 80 Jahre


    Es ist der letzte Sommer für Dad Lewis am Rand der Kleinstadt Holt – die er nie verließ, im Gegensatz zu seinem Sohn Frank, zu dem es keinerlei Kontakt mehr gibt, oder Tochter Lorraine, die nun zur Unterstützung zurückkehrt. Aber es kommen auch neue Gesichter und mit ihnen Geschichten: Die kleine Alice zieht im Nachbarhaus bei ihrer Großmutter ein, und der neue Reverend Lyle hat nicht nur mit den eigenwilligen Anwohnern, sondern auch mit der eigenen Familie zu kämpfen.

    Verlagstext/Klappentext
    Dramatisch und bildgewaltig: »Exodus 9414 – Der dunkelste Tag« ist der zweite und abschließende Band der Exodus-Serie von Science-Fiction-Bestseller-Autor Thariot.
    Die USS London ist ein interstellares Siedlungsschiff auf dem Rückweg zur Erde. Die Crew konnte das Alderamin-System nicht finden, ihre Mission ist gescheitert. 6.475 Jahre nach dem Start erreicht das Schiff unter Commander Jazmin Harper den Ort, an dem ihre Reise begonnen hat, die Erde, den Heimatplaneten der Menschheit. Jazmin wäre lieber gestorben, als diesen Tag zu erleben. Viele Jahre zuvor erreicht die USS Boston den Planeten Cygnus. Maximilian Harper, Jazmins Bruder, hat das Unmögliche geschafft und die Crew mit 200 Jahren Verspätung an ihr Ziel gebracht. Dafür hat er unter schwierigsten Bedingungen ein völlig neues Navigationsmodell entwickeln müssen. Zum Dank dafür erwartet ihn die Todesstrafe.


    Der Autor
    Thariot hat eine Schwäche für spannende Geschichten. Bereits als Fünfzehnjähriger begann er mit dem Schreiben, vor allem Kurzgeschichten, bis er dann in 2009 die Arbeit an seinem ersten Buch in Angriff nahm. Mittlerweile hat er über dreißig Science-Fiction-Romane veröffentlicht. Er lebt mit seiner Familie und seinem Dackel auf Malta.


    Inhalt
    Die interstellaren Raumschiffe USS London und USS Boston waren 2720 zu einem 50 Lichtjahre entfernten Ziel im Aldemarin-System aufgebrochen. Wie eine Arche Noah der Zukunft sollte die London 3 Millionen Embryonen in Sicherheit bringen. Mit zwei Jahrhunderten Verspätung sind nun die schwangere Kommandantin Dr Jazmin Harper und der Techniker Denis Jagberg unterwegs, sie sind allein an Bord, unterstützt von der künstlichen Intelligenz „Mutter“. Das Schiff ist marode, die Besatzung nicht mehr am Leben. Die Vorgängerversion von Mutter hatte ihren Kurs nicht halten können, so dass das Schiff sein Ziel verpasste. Vermisst werden auch die Rettungsschiffe, die dem Verband damals hinterhergeschickt wurden. Allmählich könnte Jazmin sich fragen, wessen Interessen „Mutter“ dient, und ob Denis (immer nur seine Reparatur-Drohnen im Kopf) ihr wirklich eine Hilfe sein wird. Noch fehlt ein Plan B für den Fall, dass sie selbst ausfallen sollte. Immerhin hat Jazmin den Vorteil, dass Mutter so denkt wie sie selbst.


    Das Schwesterschiff wird – zeitlich 6000 Jahre zuvor - navigiert von Jazmins Bruder Maximilian und steht kurz vor der Landung auf Cygnus. Die Boston steht wie ein Spiegelbild der London unter der Fuchtel der KI „Vater“, hier denkt die Künstliche Intelligenz verblüffend ähnlich wie Max. Parallel zu Maximilians Team-Problemen an Bord und mit seiner Kommandantin Lisbeth lernen wir auf der Erde die Historikerin Isabella MacFadden kennen, die von der Insel Gozo aus für die Uni Cambridge online Studenten in aller Welt unterrichtet. Auf Gozo gibt es nur noch 4 Bewohner und Isabella lässt sich per Drohne einfliegen, was sie und ihre Nachbarn nicht selbst ernten können. Isabella ist Spezialistin für die Epoche seit Mitte des letzten Jahrtausends, als Menschen ins All aufbrachen. Angeblich arbeitete sie an einer Biografie Duncan Harpers, Vater von Max und Jazmin, doch tatsächlich hat sie einen Skandal ausgegraben und ihr droht deshalb eine Klage des Harper-Mckinney-Konzerns. Ärgerlich, dass sie nun ihre Idylle verlassen und sich nach London fliegen lassen muss. Es muss geklärt werden, ob Isabellas Whistleblowing als – einer Professorin verbotene - politische Tätigkeit zu werten ist.


    Denis, bekanntermaßen nicht das hellste Licht auf der Torte, muss sich damit abfinden, dass seine Drohnen keine simplen Befehle mehr akzeptieren, sondern dass er den Schwarm auf der Beziehungsebene ansprechen und überzeugen muss. Seine kleine Helfer sprechen das Kindchen-Schema an, sie sind herzallerliebst und folgen ihrem Meister loyal bis in den Tod. Funktion und Verhalten der Drohnen hätte ich liebend gern ausführlicher beschrieben bekommen.


    Fazit

    Im Dreieck von Mensch/künstlicher Intelligenz/und einem raffgierigen Kapitalisten im Hintergrund entfaltet sich eine spannende Handlung, die zu einem plausiblen Ende kommt. Die Einführung der Person Isabella öffnet interessante Perspektiven, Jazmin dagegen handelt für eine Frau ihrer Bildung zu naiv und auf den Nestbau-Trieb reduziert. Sprachlich wirkt der zweite Band recht simpel und technikfern. Die KIs dagegen drücken sich blumig mäandernd aus, auf einer Sprachebene, die ich als Entwickler ungern mit ihnen trainieren möchte.


    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb:

    Klappentext/Verlagstext

    AARON GRÜNBLATT, Rentner aus Haifa, baut eine Rakete aus Holzresten und fliegt damit zum Mond. Von dort bringt er Sternenstaub mit, den er am tiefsten Punkt der Erde versenken will. Dazu baut er aus Regentonnen ein U-Boot und geht auf die Reise. Unterwegs lernt er den indischen Fakir Sabbat kennen, der sich als blinder Passagier eingeschlichen hat. Gemeinsam müssen sie die größten Abenteuer bestehen: Sie sitzen bei Kannibalen im Kochtopf, flüchten durch den Dschungel von Neu-Guinea, kapern das Schiff des Fliegenden Holländers und legen sich mit Haien, Krokodilen, Kraken und Riesenschlangen an.


    Der Autor

    Götz Gercke ist ein Pseudonym (Antje Götz und Matthias Gercke). Der Autor lebt in der Nähe von Hamburg.


    Inhalt

    Aaron Grünblatt und seine Frau Helen haben ihr Restaurant in Haifa aufgegeben, weil sie ihren Lebensabend genießen wollten, ehe sie das Rentenalter erreichen. Da ihre Kinder bereits erwachsen sind, ist das Haus für die beiden viel zu groß, und immer mehr Dinge breiten sich darin aus, von denen sie sich nur schwer trennen können. Aaron, der schon immer gehortet hat, was man vielleicht einmal gebrauchen könnte, beschließt, wie Tim und Struppi eine Rakete zu bauen. Aaron kommt vom Hundertsten ins Tausendste, ein Trojaner auf seinem PC hält ihn auf - bis über das Raketenprojekt der Mantel des Schweigens gebreitet wird. Aarons neues Projekt ist ein U-Boot, genauer gesagt, ein Tauchboot. Dieses Mal bereitet sich Aaron wissenschaftlich vor - mit Abenteuerbüchern und -filmen. Aus 74 halbierten Plastikregentonnen entsteht die „Marge“, getauft nach der bekannten Figur mit Bienenstockfrisur. Aaron gräbt sich genussvoll in seine Baumaterialien und übernimmt in Personalunion die Rollen der U-Boot-Besatzung. Sein Ziel: ein Tauchgang in den Marianen-Graben mit Zwischenstopp für einen Museumsbesuch in Kairo. Als wäre das nicht bereits abgefahren genug, nistet sich in Aarons „Marge" ein blinder Passagier namens Samir ein. Der Fakir gibt vor, seine Familie wäre schon seit Jahrhunderten zur See gefahren. Die bevorstehenden politischen und religiösen Verwicklungen auf engstem Raum mag man sich lieber nicht vorstellen. Grünblatt, ziemlich sicher ein Alter Ego des Autors, gibt der grotesken Expedition einen seriösen Anstrich mit bedeutenden Zitaten aus Abenteuerfilmen, in denen jemand fliegt, fährt oder taucht.


    Fazit

    Wer Jules Verne oder Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt gelesen oder als Kind einen Tunnel nach China geplant hat, bringt für diese Münchausen-Geschichte menschlicher Fortbewegung zu Wasser beste Voraussetzungen mit. Aaron Grünblatts genüssliches Herumwirtschaften im Baumaterial während der Entstehung der „Marge“ war dabei für mich das I-Tüpfelchen auf seiner Expedition.


    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb:


    (16.9.2014)

    270. Ein Cover mit einem U-Boot


    Ups, ich hatte eine Doublette ...


    AARON GRÜNBLATT, Rentner aus Haifa, baut eine Rakete aus Holzresten und fliegt damit zum Mond. Von dort bringt er Sternenstaub mit, den er am tiefsten Punkt der Erde versenken will. Dazu baut er aus Regentonnen ein U-Boot und geht auf die Reise. Unterwegs lernt er den indischen Fakir Sabbat kennen, der sich als blinder Passagier eingeschlichen hat. Gemeinsam müssen sie die größten Abenteuer bestehen: Sie sitzen bei Kannibalen im Kochtopf, flüchten durch den Dschungel von Neu-Guinea, kapern das Schiff des Fliegenden Holländers und legen sich mit Haien, Krokodilen, Kraken und Riesenschlangen an.

    Aaron Grünblatt erzählt von einer unwahrscheinlich abenteuerlichen Reise, er ist ein begeisternder Geschichtenerzähler, dessen Motto lautet: Jeder ist in der Lage, ungeahnte Kräfte in sich zu entfesseln und auf einfache Weise verblüffende Abenteuer zu erleben. Reisen Sie mit!

    269. Ein Buch, in dem der Hauptprotagonist (m/w/d) an einer Krankheit leidet.


    Arum leidet an Progerie, der Krankheit vorzeitigen Alterns. Er ist sechzehn, eigentlich aber schon achtzig. Mit den Jahren verschlechtert sich sein Gesundheitszustand so sehr, dass er stationär behandelt werden muss. Da seine Eltern kein Geld haben, nimmt er zur Finanzierung des Krankenhausaufenthaltes an einer Fernsehsendung teil, die um Spenden für Menschen in besonderen Notlagen wirbt. In der Folge lernt er per E-Mail ein krebskrankes Mädchen kennen, dem er sich bald in tiefer Zuneigung verbunden fühlt. ...

    Werden die Sachbücher dann alle gleich übersetzt, um in definierten Ländern zeitgleich erscheinen zu können? Würde ich ja toll finden. Und andererseits würde es bedeuten, dass Wohllebens Buch nicht nur einen deutschen Nerv getroffen hat. Oder liege ich da völlig falsch.

    Ob das zeitgleich passiert, weiß ich nicht, aber es soll schon ein gemeinsamer Hype sein. Oft arbeiten auch Autoren unabhängig parallel an einem Thema, ohne voneinander zu wissen.


    Mit Wohlleben muss das nichts zu tun haben, Großbritannien war sicher schon vor ihm ein Hort des Nature Writing und der Bücher für Gartenliebhaber.

    Da fragt man sich doch, ob nun einige auf der Wohlleben-Welle mitschwimmen???

    Das wäre dann ja ein Anzeichen dafür, dass Peter Wohllebens Bücher auch in anderen Ländern gelesen werden. Meinst du, dass das so ist?

    Wahrscheinlicher ist, dass Sachbuch-Titel so kalkuliert werden, dass sie in mehreren Ländern zugleich erscheinen und sich erst durch den Verkauf der Rechte lohnen.

    Die Themenliste starte ich gern - und ihr gebt eure Vorschläge dort auch ein.


    P. S.: Da das Thema so umfangreich ist, würde ich gern Krimis und Fantasy abtrennen. Eine Liste "Krimis, die in Paris spielen", würde ich dann auch mit füttern.

    Mit Leichtigkeit und Esprit erzählt Die Dame in Blau von den Empfindungen einer Frau, die sich aus der einengenden Effizienz des Alltags, der ewigen Hektik und dem Diktat von Schönheit und Jugendlichkeit löst.


    Marthe ist siebzig und führt ein völlig zurückgezogenes Leben als Witwe. Fast fünfzig Jahre war sie mit Edouard verheiratet, einem Mann, den ihr Vater für sie ausgesucht hatte. Pflichtbewusst und rücksichtsvoll hat sie immer für andere gelebt, den ernsten Edouard, ihre Kinder und später die Enkelkinder.

    Und dann lernt sie Félix kennen. Es ist Liebe auf den ersten Blick, Marthes erste große Liebe. Félix, der Maler ist und noch einmal zehn Jahre älter, wirbelt ihr Leben völlig durcheinander.Sie, die stets dunkelblau gekleidet war, kauft sich ein rot gemustertes Kleid, klatschmohnrot wie das der jungen Frau, die sie auf der Straße gesehen hat. Von ihren überraschten und peinlich berührten Kindern lässt sie sich nicht im geringsten in ihrem neuen Lebensgefühl beirren.

    In diesem Sommer ist man unter Frauen - Mutter und Tochter und Freundinnen. Das alte Haus mit der Schaukel im überwucherten Garten ist erfüllt von Kichern und Flüstern, fröhlichen Geschichten und bedrückenden Geheimnissen aus der Welt jenseits der Ferien. Aber es gibt auch ein wunderbares Geheimnis - Mathilde hat sich verliebt, zum ersten Mal in ihrem sechsjährigen Leben. In Remi. Er ist sieben, ein Junge mit einer imponierenden Zahnlücke und einem viel zu großen Hemd. Remi ist als Ferienkind auf dem nahen Bauernhof. Er weiß alles über die Ziegen, die Kaninchen und die Hühner, die Traktoren und die Ernte.

    Mathilde taucht ein in ein völlig neues Leben, einen Strudel der Gefühle, Eifersüchteleien und Träume.

    Nach den großen Erfolgen von Die Dame in Blau und Die Klatschmohnfrau hat Noëlle Châtelet mit Das Sonnenblumenmädchen ihre Trilogie der Farben abgeschlossen.

    Lou ist hochbegabt und eine Einzelgängerin. Am liebsten beobachtet sie die Menschen um sich herum und stellt dabei gewagte Theorien auf, um das zu verstehen, was tagtäglich mit uns geschieht. Bis sie auf die achtzehnjährige No trifft, die mitten in Paris auf der Straße lebt. No mit den dreckigen Klamotten und dem müden Gesicht. No, die jeden Tag um ein Essen und einen Schlafplatz kämpfenmuss. No, deren Einsamkeit die Welt in Frage stellt. Und Lou stürzt sich in ihr neues Projekt: Sie will No retten – und sich und der Welt beweisen, dass sich alles ändern lässt ...

    Am Vorabend des Zweiten Weltkriegs regieren Habgier und Neid in den Straßen von Paris, und so bahnt sich ein Komplott an, um das mächtige Bankimperium Péricourt zu Fall zu bringen. Doch Alleinerbin Madeleine weiß, die Verhältnisse in Europa für sich zu nutzen, und dreht den Spieß kurzerhand um. Als der berühmte französische Bankier Marcel Péricourt im Jahr 1927 verstirbt, steht seine Tochter Madeleine, deren Exmann nach einem landesweiten Skandal im Gefängnis sitzt, plötzlich völlig allein an der Spitze eines Bankimperiums – in einer Epoche, in der es Frauen nicht einmal gestattet war, selbst einen Scheck zu unterschreiben. Während Gustave Joubert, der Prokurist der Bank, Charles Pericourt, Madeleines verschwenderischer Onkel, und André Delcourt, ihr Liebhaber mit dichterischen Ambitionen, um die junge Erbin und ihren Sohn schwirren wie Motten um das Licht, zeichnen sich am Horizont bereits die Vorboten des Zweiten Weltkriegs ab. Im Schatten von Börsenskandalen und politischen Wirrnissen arbeiten die Neider auf das Verderben der Familie hin. Doch für Madeleine ist das letzte Wort in dieser Angelegenheit noch nicht gesprochen. Um ihres Sohnes willen beginnt sie ihren ganz persönlichen Rachefeldzug zu planen.

    Als Suzanne in Serges Haus in Montmartre kommt, um das Klavier seines Sohnes zu stimmen, bemerkt er sie zunächst gar nicht. Hat er nicht alles, wovon ergeträumt hat: Erfolg in seinem Beruf als Immobilienmakler, eine attraktive, viel jüngere Frau, zwei reizende Kinder? Dennoch beginnt er Suzanne zu folgen, sobalder sie zufällig wiedersieht, wartet Stunden im Regen vor ihrem Haus. Was verbindet ihn mit dieser Frau, die weder jung noch schön ist, ein ganz anderes Lebenführt – und warum öffnet sie ihm ohne zu zögern dieTür? Bald treffen sich die beiden Liebenden an unmöglichenOrten, in leerstehenden Wohnungen; bald beginnen sie sich Dinge zu erzählen, von denen kein anderer weiß – bis Serge ein lange gehütetes Kindheits- geheimnis aufdeckt, das sein Leben änderte. Um eine amour fou und versteckte, verleugnete Wahrheiten geht es in Véronique Olmis neuem Roman, um Musik und die Schlüsselpunkte, an denen ein Leben urplötzlich aus dem Takt gerät und der nächste Schritt, der richtige Ton über alles entscheidet.

    Paris im Frühjahr 1867: Aus den dunklen Gewässern der Seine wird die Leiche eines Kindes geborgen. Für die Polizei steht fest: Die Mutter des Babys ist schuldig und muss zum Tode verurteilt werden. Aber warum verschwinden plötzlich Zeugen und Beweismaterial? Warum interessieren sich auf einmal die höchsten Regierungskreise für den Vorfall? 100 Jahre später beginnt eine geheimnisvolle junge Frau über die Hintergründe zu recherchieren. Was verbindet sie mit dem Fall?