Wahl der besten Bücher im BücherTreff

Beiträge von berita

    Danke für die Rezi, die Zitate klingen spannend.


    Trigger-Warnungen empfinde ich aber als überflüssiges Relikt aus dem Fanfiction-Bereich. Sie spoilern nur und wer mit solchen Themen nicht umgehen kann, darf heutzutage keine Thriller und Krimis mehr lesen.

    Angenehmer Schreibstil. Gute Plotidee. Aber - wie oft kommt in diesem Buch das Wort "Herz" vor? Bestimmt hundert mal, ohne Übertreibung. Ich fand es zuletzt fast unerträglich. Mehr Handlung und weniger Herzschmerz hätte mir besser gefallen.

    Ich wurde in einem lesefreundlichen Haushalt geboren. Besonders meine Mutter liest viel Belletristik (heutzutage oft per Tolino) und besitzt eine recht umfangreiche Bibliothek. Diese Bücher haben auch meinen Geschmack als Jugendliche geprägt - vor allem Abenteuerliteratur und Science Fiction sowie den einen oder Klassiker und alte Kinderbücher meiner Mutter. Viele dieser Bücher habe ich immer wieder gelesen und so eine ziemlich intensive Beziehung zu ihnen aufgebaut. Lesen war damals einer meiner Lieblingsbeschäftigungen. Jetzt als Erwachsene hat das abgenommen, durch weniger Zeit und das Internet als Konkurrent in Sachen Freizeitbeschäftigung. Meiner Tochter habe ich früher regelmäßig vorgelesen, aus ihr ist aber nicht so der große Bücherfreund geworden. Zum einen hat auch sie andere Interessen, die sie zeitlich in Anspruch nehmen, außerdem ist sie auch ziemlich kritisch und schnell gelangweilt oder genervt von manchen Büchern. Ich war da früher deutlich toleranter, und hab (fast) alles lesbare verschlungen.

    Ich fande den Krimi auch recht vorhersehbar. Weniger in den Details, wer nun was genau getan hat, sondern vor allem bei seinen Versuchen, dem Leser emotionale Reaktionen zu entlocken. Es war zum Beispiel nur zu absehbar, wer zum Schluss in Gefahr gerät und dementsprechend war ich weder überrascht noch habe ich wirklich mitgefiebert.


    Ein wenig störend fand ich auch, dass das Buch offenbar quasi eine Fortsetzung war und ich den Vorgänger nicht kannte. Für die Krimihandlung musste man ihn nicht kennen, aber vielleicht hätte ich mich dann mehr mit der Hauptfigur Laurie identifizieren können. So wurde ihr persönlicher Hintergrund nur immer mal wieder aus der Rückschau angedeutet, genauso wie auch manche potentiell spannenden Momente ausgeblendet wurden, vielleicht um den Gewaltanteil zu senken.


    Hinzu kommen auf der negativen Seite drei, vier Rechtschreibfehler in der Übersetzung (und ich bin in dem Punkt eigentlich nicht sehr aufmerksam, wahrscheinlich gibt es noch mehr).


    Immerhin war ich aber interessiert genug am Ausgang der Geschichte, um mir das Buch ein zweites Mal per Onleihe auszuleihen, nachdem die Frist abgelaufen war :)

    Hmm, das kann man wahrscheinlich nicht so allgemein sagen, es gibt ja viele verschiedene Modelle von Tolino und Pocketbook. Ich bin vor Jahren vom Tolino Shine zum Pocketbook Touch Lux 3 gewechselt und finde letzteren deutlich besser, auch was die Displayqualität angeht. Und ich hatte noch nie das Bedürfnis, Blocksatz zu lesen, während ich die Emailfunktion ständig nutze. Aber so ist eben jeder Jeck anders und muss sein Lieblingsgerät selbst finden :)


    Zum Thema Gewicht/Größe: ich finde es eigentlich unwesentlich, ob ich unterwegs bin und da 100 g mehr oder weniger in der Tasche trage. Nur wenn das Halten des Geräts an sich beschwerlich ist, weil es so groß und schwer ist, dann wäre mir das nichts, aber das Problem hat man dann ja zu Hause auch. Bei Augenproblemen würde ich ansonsten immer den größeren Bildschirm bevorzugen.


    Ich habe mal eine Frage zum Kindle Paperwhite 4. Mein neuer Kindle gefällt mir richtig gut.

    Alles prima. Nur leider hält der Akku gar nicht so lang durch.

    Angeblich soll er doch wochenlang halten. Ich muss ihn spätestens nach 1 Woche aufladen.

    Ist das normal?

    Und schaltet ihr euren Reader eigentlich immer komplett aus oder lasst ihr ihn immer im Schlaf Modus?

    Eine Woche kommt mir jetzt nicht ungewöhnlich kurz vor, wenn man regelmäßig liest. Es kommt aber auch auf das restliche Nutzungsverhalten an, z.B. gehen volle Beleuchtung und ständige Internetverbindung auf die Akkuleistung. Im Schlafmodus lasse ich meinen Reader nur, wenn ich eine kurze Pause mache, ansonsten schalte ich ihn komplett aus.

    Die meiste Zeit hat mir dieses Buch sehr gefallen. Die Grundidee ist super und ich fand es besonders spannend, in was für Leben A. aufgewacht ist und wie er damit klar kam.


    Die Liebesgeschichte fand ich dagegen nicht soo gelungen, insbesondere weil aus meiner Sicht alles viel zu schnell ging. Ein gemeinsamer Nachmittag und schon die große Liebe? Gerade bei Rihannon fand ich das wenig glaubwürdig, da dort alles, was einen körperlich anziehen könnte, wegfällt und sie sich allein in den Menschen dahinter verliebt haben muss. Wenn man sich richtig kennenlernt und viel gemeinsam erlebt hat, DANN kann ich mir schon vorstellen, dass der Körper des anderen einem irgendwann nicht mehr wichtig ist. Aber so hat mich das nicht richtig überzeugt. Ihre Zweifel an dem ganzen schon eher. Man mag kritisieren, dass sie bei Mädchen und unattraktiven Männern zurückhaltender erscheint, aber das erscheint mir doch realistisch. Nicht jeder ist bisexuell und sexuelle Anziehung hat für die meisten Menschen auch mit dem Körper zu tun, auch wenn A. das anders sieht. Wobei man sich schon fragen kann, ob er sich wirklich nur in die inneren Werte von R. verliebt hat und mit einem übergewichtigen Frührentner ebenfalls an den Strand gefahren wäre.


    Der Grundgedanke, jemanden jenseits allen Körperlichen zu lieben, ist durchaus schön, aber nicht unbedingt realistisch (insbesondere eben nicht an einem Tag). Aber dass das Buch dieses Thema überhaupt anschneidet und auf so interessante Weise und damit viel Diskussionsstoff bietet, das fand ich schon großartig.


    Das Ende hat mich dann aber überrumpelt und leider sehr enttäuscht.

    Ich habe mir jetzt die Fortsetzung ausgeliehen, allerdings steht im Klappentext, dass darin die Story aus Rihannons Sicht beschrieben ist. Das ist nun eigentlich nicht das, was mich wirklich interessiert. Aber schauen wir mal.


    PS: Ich weiß schon, dass A. sich nicht darauf festlegt, ein Junge zu sein, aber ich finde, er kommt trotzdem so rüber. Und das nicht, weil er sich in ein Mädchen verliebt (ich lese genug Gay-Romance, um da keine Vorliebe oder Vorurteil zu haben). Vielleicht weil das Buch von einem männlichen Autor stammt? Zumal sonst auch immer ein Junge im Mittelpunkt stand bei dem, was ich bisher von ihm gelesen habe.

    Mir hat dieser Band nicht so gut gefallen wie der erste. Manches war schwer verständlich und das Ende wirkte auf mich konstruiert, sowohl was die Auflösung als auch was die "Action" angeht.


    Das Ermittlerteam fand ich bewährt sympatisch und hätte auch nichts gegen eine Romanze einzuwenden :) Angedacht ist das ganz offensichtlich, die Frage ist nur immer bei solchen Serien, ob der Autor es wirklich dazu kommen lässt, oder lieber dauerhaft die Spannung aufrecht erhält.

    Ich bin bei der Hamburger Onleihe, da wir sowieso Kunden bei den Hamburger Bücherhallen sind (Kinderkarten sind noch vergleichsweise günstig). Das Angebot an Ebooks ist sehr gut, finde ich.


    Natürlich kann man aber nicht leugen, dass die Gebühren im Vergleich zu anderen Bibliotheken hoch sind. Hängt wahrscheinlich zum Teil damit zusammen, dass es eine private Stiftung ist (wenn auch gemeinnützig und durch die Stadt gefördert). Und sie investieren auch einiges in den Bestand und die Technik.

    Hat jemand von euch Erfahrung mit Kindle unlimited? Glaube, so sensationell ist das Angebot nicht, oder? Hörbücher habe ich manchmal von Audible, meistens aus der Onleihe.

    Ich hatte vor vielen Jahren mal Kindle unlimited und fand, dass es sich nicht gelohnt hat. Das meiste im Angebot waren selbstverlegte Bücher mit schlechter Qualität. Aber zumindest damals konnte man problemlos wieder kündigen und es spricht ja nichts dagegen, es einfach mal auszuprobieren.


    Seit ich die Onleihe nutze, interessiert mich das alles sowieso nicht mehr besonders. Es gibt so viele Bücher auszuleihen, da muss ich mir nichts mehr kaufen oder nach Schnäppchen suchen (bin aber auch nicht so jemand, der ganz dringende Wunschlisten hat oder immer das Neueste lesen muss).

    Ich lese häufig Bücher, über die ich vorher hier oder anderswo eine Rezension gelesen habe. Sobald ich ein Buch auf der Wunschliste habe, vermeide ich aber, weitere Infos darüber reinzuholen. Man wird zu schnell gespoilert, selbst mit Kleinigkeiten, die dem Kritiker gar nicht so bewusst oder wichtig sind.


    Bei der Onleihe schaue ich aber auch oft nur, was neu ist oder was andere gerne ausgeliehen habe und lese die Klappentexte, ob sie mich ansprechen.

    Und nebenbei gesagt, die fantastische Darstellung durch Alan Rickman tut sein übriges :wink::pray:


    Ohja! Eigentlich war er wohl ein bisschen zu alt für die Rolle, aber er ist (war) einfach trotzdem perfekt dafür. Ehrlich gesagt habe ich mir von ihm sogar ein Poster gekauft.:D Das ist aber auch mein einziges Merchandise-Produkt bisher.


    Meine Teenager-Tochter hat da mehr: Zauberstab, Snitch-Uhr, Slytherin-Pulli und -Schal, Dark Hollows-Tshirt. Mit ein paar Freundinnen zusammen haben sie sich letztes Jahr sogar selbst Schuluniformen geschneidert.

    Süchtig wohl nicht, aber ich habe die Bücher gelesen und für super befunden. Und lese seitdem viel Fanfiction zu dem Fandom. Angefangen mit Liebesgeschichten, die Rowling nicht verwirklicht hat, z.B. Harry und Hermine. Hermine ist mein Lieblingscharakter, da intelligent, gewitzt und (meistens) selbstbewusst. Und Snape ist cool :D


    Ich war diesen Sommer in den Londoner Warner Bros. Studios, zusammen mit meiner Tochter. Ich kann es jedem Fan nur empfehlen! Es gibt wahnsinnig viel zu sehen, man kann sich Stunden dort aufhalten, ohne sich zu langweilen. Die Anfahrt dauert allerdings ein Weilchen (mit Bahn+Bus) und die Eintrittkarten sind auch nicht wirklich billig (hab ich online vorher gekauft). Auch mit diesen Online-Karten muss man vor Ort übrigens nochmal anstehen, das war aber auch das einzig nervige an dem Tag. Ansonsten top.


    Vor dem Ausflug hatten wir uns alle Filme ausgeliehen, einige hatten wir noch nicht gesehen. Die Qualität wechselt etwas von Teil zu Teil, finde ich, aber insgesamt schon gelungen.

    Mir ging es auch so, dass mich die ungewöhnliche Erzählerperspektive erst irritiert hat, dann habe ich mich aber dran gewöhnt und die Geschichte wurde noch richtig gut. Mehrmals standen mir die Tränen in den Augen beim Lesen.

    Das Ende fand ich prinzipiell auch gelungen, obwohl ich es etwas schade finde, dass ich nun nichts mehr darüber erfahre, wie es mit den einzelnen Personen weitergeht. Die Story hätte Potential für diverse Spin-Offs.

    Ich habe das Nachwort übrigens nicht so verstanden, als wenn die Geschichte nach einer wahren Begebenheit geschrieben wurde. Der Autor nennt mehrere Ereignisse, die ihm die Idee zum Buch gegeben haben und ja, da war ein Kuss-Rekord dabei, aber die Personen waren wohl ganz andere.

    Wie auch immer, auf jeden Fall bewegend und daher empfehlenswert.

    In "Bleibtreu" ist der Mann deutlich älter (über 20 Jahre). Vor allem aber ist er verheiratet. Ich habe das Buch bisher noch nicht gelesen, bezweifle aber von den Beschreibungen her, dass es sehr romantisch ist, falls das dein Wunsch ist.

    Mein Tolino macht ja auchs chon seit einiger Zeit immer Faxen, der ist allerdings auchs chon ein wenig älter.

    Mein Männe hat einen Pocketbook, hat da jemand schonmal Erfahrung mit der Ausleihe gemacht? Klappt das genauso (gut) wie mit dem Tolino?

    Überlege gerade nämlich eventuell die Reader unbesehen erstmal auszutauschen :twisted::-,


    Ich bin vom Tolino zum Pocketbook Lux 3 gewechselt und leihe viel aus. Es geht genauso gut wie beim Tolino, man gibt einmal seinen Adobe-Account ein und kann dann die DRM-geschützten Ebooks lesen. Auf das Gerät laden kann man sie im Browser, übers Kabel vom PC oder auch per Email (man hat dann eine Adresse bei @pbsync.com und sobald man im Netz ist, wird das Buch übertragen).


    Ich kann den Tausch nur empfehlen, ob dein Mann das genauso sieht, ist aber die Frage :D

    Wenn es sich um viele Fussnoten handelt, stört mich das auf Dauer, jedenfalls bei Belletristik. Da ist mir ein Glossar lieber. Am besten ist es natürlich, wenn man sich den Sinn der unbekannten Wörter auch so aus dem Zusammenhang erschliessen kann.

    Über weite Strecken hat mir dieses Buch gut gefallen. Insbesondere die Abschnitte, in denen der schwule Will aus seinem Leben berichtet. Seine lakonisch-depressive und doch gleichzeitig witzige Art hat mich amüsiert und manchmal auch nachträglich gestimmt. Seine Einteilung der Lehrer in Sadisten und Looser zum Beispiel fand ich zum Brüllen komisch. Die Figur des Tiny - um dessen Sonne sich quasi die beiden Wills als Planeten drehen und womit sie nicht die einzigen sind - war mir dagegen nicht so sympatisch. Er hat sicherlich viele gute Seiten, aber er lässt offenbar viele gebrochene Herzen hinter sich (ohne das unbedingt zu wollen) und ist letztlich (zu) sehr auf sich selbst konzentriert. Das Ende hat mich dementsprechend auch so gar nicht überzeugt.