Wahl der besten Bücher im BücherTreff

Beiträge von Sushan

    Bei mir ist das leider sehr unterschiedlich.

    In letzter Zeit merke ich das ich immer anspruchsvoller werde und nicht selten von Romanen enttäuscht bin.

    Meistens hadere ich mit der Auflösung bzw. dem Teil der danach kommt.

    Meiner Ansicht nach verpassen viele Autoren leider das Timing. Sie verstehen es zwar Spannung aufzubauen, aber sowie der Plot aufgelöst ist lässt das gute Gefühl bei mir nach. Ich habe einfach wenig Lust danach noch 150 Seiten 0815 Jagd auf Mörder zu machen oder die x-te Vernichtung der Menschheit zu verhindern,

    Deswegen bin ich gerade so ein wenig auf der Suche nach außergewöhnlichen Genres, abseits der ausgetretenen Thriller und Krimi Pfade.

    Ich möchte die Bücher gar nicht schlechtreden und denke eher es liegt an mir. Ich habe einfach schon viel gelesen und mich zu überraschen wird immer schwerer. Deswegen mache ich auch einen großen Bogen um Sebastian Fitzek, wo ich auf Seite Fünfzig bis Hundert meistens bereits alles durchschaut habe und dann bloß noch hoffe das er sich dieses Mal nicht so billig aus der Affäre zieht. Leider enttäuscht er mich nie.

    Seine Geschichten sind eben ein One Trick Pony und ohne dieses Element funktioniert das gesamte Konstrukt dann einfach nicht mehr.


    Abgesehen davon wird mir auch die Sprache immer wichtiger, Meta Ebenen und der Blick auf Menschen und Situationen.

    Denn es gibt sie natürlich, diese besonderen Bücher. Was sie so besonders macht, ist dabei ganz unterschiedlich.

    Wenn ich nach dem Ende nicht sofort in der Lage bin zum nächsten Titel zu greifen, muss etwas dran gewesen sein.

    Dann brauche ich oftmals mindestens eine Nacht, um alles sacken zu lassen und teilweise beschäftige ich mich dann noch sehr lange damit. Oder ich diskutiere - und streite - leidenschaftlich mit meiner Frau über die Interprationen, versteckte und reale Bezüge. So etwas lieben wir einfach.

    Wir verwenden auch ganz gern mal Begriffe aus den Büchern, die sich dann als Insider in unserem Alltag etablieren. So bleibt der "gelbe Backsteinweg" uns auf ewig erhalten oder wir verwenden King`sche Turm Begriffe und wähnen uns auch mal in einem alternativen 1Q84, wenn etwas absurd ist.

    Einige Titel bleiben einem eben im Gedächtins und begleiten einen durch das Leben.

    Ich denke z.B. an Margaret Atwoods "Report der Magd" oder Ketchums "Evil" die in mir wirklich etwas ausgelöst haben. Das muss auch nicht immer Entsetzen sein, denn wenn ich Frederik Backman und seine "Kleine Stadt der großen Träume" oder "Der Mann namens Ove" denke, dann muss ich unwillkürlich lächeln.

    Weil ich dann an wundervolle, fast schon spielerisch formulierte Sätze denken und eine gewisse Leichtigkeit damit assoziere.

    Bei den wirklich guten Autoren fasziniert mich auch ihr Blick auf Menschen oder auf Situationen. So gibt es bestimmt wenige Autoren die eine amerikanische Kleinstadt so gut beschreiben und sezieren können, wie ein Stephen King. Den halte ich sowieso für den größten Geschichtenerzähler unserer Zeit.

    Genau wie Murakami für mich ein großer Zauberer ist, dessen Tricks ich nicht immer durchschaue.

    Denn manchmal fasziniert er mich schon mit einem einzigen Satz, der aber an sich nichts Besonderes an sich hat. Ich komme bisweilen einfach nicht drauf wie er es macht. Aber es steckt immer ein tieferer Sinn dahinter und dafür liebe ich ihn.

    Und noch heute erzähle ich jedem - ob er es wissen will oder nicht - wie großartig Cixin Liu das Fermi Paradoxon aufgelöst hat und das ich weinen musste.

    Meine Frau liest jedes Jahr mindestens einmal Clavells Shogun und wir führen immer wieder dieselben Diskussionen darüber und im Anschluss schreibt sie an Netflix und Co, damit es neu verfilmt wird...Auch das gehört für mich dazu, weil herzzerreißend süß ist und ganz wunderbar (und ein bisschen nervig). :D


    Long story short:

    Bücher sind für mich viel mehr als Geschichten. Es ist das Hantieren mit Sprache, mit Emotionen, der Blick auf die Welt und die Menschen.

    Das suche ich und wenn ich es gefunden habe, kann ich das Buch kaum noch weglegen. Ans seinem Ende muss ich dann erstmal durchatmen, bevor ich es weglege.

    Immer wenn ich darüber nachdenke, komme ich zum selben Schluss: Bücher und das gedruckte Wort sind die größten Errungenschaften der Menschheit.

    Egal was noch kommt.

    Ich wollte gestern nur mal kurz reinlesen und jetzt bin ich schon zur Hälfte durch.

    Es ist gar nicht mal das große Rätsel des Plots, welches mir so gut gefällt, sondern der Blick auf die Figuren und ihre Beziehungsgeflechte.

    Das wirkt auf mich alles sehr realistisch und nachvollziehbar, menschlich. Inklusive all der kleinen und großen Dramen, von denen außer uns selbst niemand Notiz nimmt und die uns doch so wichtig erscheinen.

    Einmal mehr bemerke ich das es gar keiner riesigen Story, mit Weltverschwörung und großem Tamtam bedarf, um zu fesseln.

    Auch der Schreibstil gefällt mir, in seiner unaufgeregten Art, sehr gut. Bisher bin ich wirklich sehr angetan! Hoffentlich ist der Rest des Buches ähnlich gut.

    Inhalt:


    "Mandera, im Nordosten Kenias: Die X1-Mandera-Pandemie breitet sich wie ein Flächenbrand aus – und ist kein biologisch-evolutionärer Zufall.

    Berlin: Ein Mann erwacht in seinem Zimmer im Concord Hotel und hat das Gedächtnis verloren. Mit ihm im Raum befinden sich die Leiche eines ihm unbekannten Mannes sowie ein Zettel mit einem seltsamen Code darauf.

    Atlanta: Peyton Shaw wird von den kenianischen Behörden kontaktiert, um sich der mysteriösen Seuche anzunehmen. Vor Ort findet sie heraus, dass ein ganzes Kartell geheimnisvoller Firmen, Institutionen und Organisationen die Pandemie mit einer finsteren Absicht steuert: Die Menschheit scheint vor dem Aus zu stehen."


    Quelle: Amazon


    Meine Meinung:


    Ein Roman über eine Seuche und den Weltuntergang lässt bereits wenig Kreatives vermuten.

    Gefühlt hunderte von Büchern, Filmen und Serien haben diese Thematik bereits aufgegriffen, weshalb es unheimlich schwer ist, dem noch etwas Neues abzugewinnen.

    Das war mir von Anfang an bewusst, sodass ich von vornherein gnädig gestimmt war und ohne große Erwartungen an das Buch heranging.

    Trotzdem war ich zunächst positiv überrascht, denn "Pandemie" ist gut recherchiert, wie ich beim Nachschlagen der Daten immer wieder festgestellt habe.

    Außerdem liest sich das Buch wirklich flüssig und die Figuren handeln der beschriebenen Situation angemessen. So weit so erwartbar.

    Der Autor baut neben der vordergründigen Seuche eine Meta Story auf, die geheimnisvoll genug ist, um Spannung zu erzeugen. Auch die Figuren werden nicht vernachlässigt und in handwerklich soliden Rückblicken, die vor allem auch nicht langweilen, erfahren wir mehr über ihren Hintergrund und ihre Motivationen.

    Als Leserin habe ich so Einblicke in die Arbeit von Epidemiologie erhalten, aber auch in den Alltag von Hilfsorganisationen und die Situation der Bevölkerung in den afrikanischen Ländern.

    Besonders hat mir auch der Blick auf Afrika gefallen, des dortigen Gesundheitswesens und der Ärzte. Hier werden Menschen gezeigt und keine per se hilflosen und hilfsbedürftigen Drittweltler, die nur auf die Errettung durch den weißen Mann warten. Und das ohne die Probleme Afrikas zu verschweigen oder zu beschönigen. Dafür ein großes Lob!

    Bis hierhin fand ich den Roman gut, wenn auch nicht außergewöhnlich.


    Leider driftet der Plot nach und nach zunehmend in eine globale Verschwörungs Story ab, wie wir sie schon eine Million mal gelesen haben.

    Das was mich interessiert und auch zu persönlichen Recherchen motiviert hat, gerät immer mehr in den Hintergrund und darunter leidet auch die Story.

    Denn im weiteren Verlauf - besonders aber auf den letzten hundert Seiten - driftet der Autor immer mehr ins Unglaubwürdige ab. Hier zerstört er sich, meiner Ansicht nach, auch die Ausarbeitung seiner Figuren und bedient sich billiger Tricks.

    Es tauchen immer mehr Personen aus der Vergangenheit auf und zwar nur deswegen, weil der Autor sie für seinen Plot braucht.

    Gegen Ende habe ich ihm den ganzen Roman nicht mehr abgekauft und musste mich wirklich dazu zwingen, nicht noch kurz vor dem Ende abzubrechen.


    Fazit:


    Ich bin bereits mit geringen Erwartungen herangegangen und wollte eigentlich nur meine Theorie bestätigen, dass diverse Autoren ganz gut beschrieben haben, was wir in der Corona Krise derzeit live erleben.

    Anfangs war ich dann sogar positiv überrascht und habe durch das Buch und eigene Recherche viel Wissenswertes erfahren. Deswegen hat es mich später wahrscheinlich umso mehr enttäuscht, meine Befürchtungen bestätigt zu sehen. Hier wurde leider viel vorhandenes Potential verschenkt, selbst für diese Art Literatur.

    Für Fans von Sprache wird hier auch wenig bis gar nicht geboten, was ich immer daran merke, ob und wie viele Stellen ich mir im Reader markiere. Solche einfachen Formulierungen müssen nichts schlechtes sein, manchmal möchte man sich ja auch einfach berieseln lassen. Leider kam das in Pandemie nur auf die anderen Schwächen obendrauf.

    Einen Band Zwei wird es für mich leider nicht geben. :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb:

    Vicisbookblog : Es gibt zu dem Roman auch eine Fortsetzung, die letztes Jahr erschienen ist.

    Die erreicht nicht mehr die Wucht des ersten Romanes, ist aber immer noch sehr lesenswert. Besonders wenn man die Serie gesehen hat, weil man hier einiges über Tante Lydia bzw, die Organisation der Tanten, im Allgemeinen, erfährt.

    Ansonsten volle Zustimmung, der Report der Magd ist auch eines meiner absoluten Lieblingsbücher. Gut das es die Serie gab, wer weiß wann ich es sonst entdeckt hätte.

    bei mir kommt dieses Buch auf die Wunschliste. Sushan liest es gerade:winken: Hier bei BT noch keine Bewertungen, bei Amazon aber nicht schlecht.


    Nach knapp 200 Seiten kann ich diesen Eindruck auch bestätigen. Es erfindet das Rad jetzt nicht neu oder ist besonders schön ausformuliert, aber es liest sich sehr gut und quasi von selbst. Anscheinend ist dieser Roman als Zweiteiler angelegt und soll im nächsten Jahr fortgesetzt werden.

    Ich bin auch nur wegen eines Angebotspreises darüber gestolpert und wollte eigentlich warten, bis beide Bücher draußen sind. Aber es passt ja thematisch derzeit.

    Mal sehen, vielleicht schreibe ich auch eine Rezension.

    Inhalt :

    Black Spring ist ein beschauliches Städtchen im idyllischen Hudson Valley. Hier gibt es Wälder, hier gibt es Natur - und hier gibt es Katherine, eine dreihundert Jahre alte Hexe, die den Bewohnern von Black Spring gelegentlich einen kleinen Schrecken einjagt. Dass niemand je von Katherine erfahren darf, das ist dem Stadtrat von Black Spring schon lange klar, deshalb gelten hier strenge Regeln: kein Internet, kein Besuch von außerhalb oder Katherines Fluch wird sie alle treffen. Als die Teenager des Ortes jedoch eines Tages genug von den ständigen Einschränkungen haben und ein Video der Hexe posten, bricht in Black Spring im wahrsten Sinne des Wortes die Hölle los ...


    Amazon


    Meine Meinung:


    Im Gegensatz zu meiner Vorrednerin habe ich sehr leicht Zugang zum Buch gefunden.

    Das Übersinnliche ist zwar von Anfang an zugegen und hat mich ebenfalls ein wenig irritiert, aber der Autor nahm mich, bereits auf den ersten Seiten mit seinem Sprachvermögen gefangen.

    Spätestens nach dieser wunderbar plastischen Beschreibung - auf Seite 23 (EBook) - hatte er mich:


    Zitat

    Man tat gut daran, sie nicht aus der Nähe zu betrachten. Allerdings konnte er sie jetzt auch riechen: den Gestank einer anderen Ära, nach Schlamm und Vieh in den Straßen, nach Krankheit


    Der Autor nimmt sich viel Zeit für seine Charaktere, was mir wirklich gut gefallen hat.

    Besonders den Chef der HEX Organisation habe ich im Laufe es Buches immer mehr ins Herz geschlossen, nachdem ich ihn anfangs falsch eingeschätzt habe.

    Alles in allem hantiert der Olde Heuvelt sehr gekonnt mit seinen Figuren und ich hatte den Eindruck, sie liegen ihm sehr am Herzen.

    Der Plot entwickelt sich ebenso langsam und ist wunderbar mysteriös. Nur scheibchenweise wird der Vorhang gelüftet, während sich gleichzeitig immer mehr Fragen auftun. Das war große Klasse!

    Leider fangen unmittelbar danach die Probleme an, denn irgendwann verliert sich alles in schleppenden Einzelsträngen die das Buch nicht immer voranbringen.

    Ab hier wird es wirklich zäh und ich hatte stellenweise Mitleid mit den Figuren, die genauso ratlos durch das Städtchen irrlichterten, wie ich als Leserin.

    Olde Heuvelt ist aber - leider möchte ich fast sagen - so gut das er mich immer wieder zurückholt und irgendwie bei der Stange hält.

    Im Prinzip habe ich, nach dem wirklich guten Anfang, stets zwischen Begeisterung und Abbruch geschwankt. Was schade ist, denn das Potential ist wirklich enorm gewesen. Am Ende kriegt die Geschichte dann auch noch einigermaßen die Kurve und führt einen als Leser zu einem befriedigenden Ende, nebst Sozialkritik.


    Fazit:


    Wenn ich nur einen Satz hätte, dann würde ich schreiben: So viel verschenktes Potential!

    Ich wollte das Buch wirklich mögen, nach den ersten 50 Seiten umso mehr. Meinem Gefühl nach ist dem Autor seine Geschichte allerdings entglitten.

    Zeitweise hat mich HEX sehr stark an Stephen King erinnert, leider nicht auf die gute Art. Es wirkte als wollte er den großen Meister imitieren, aber ohne seine Leichtigkeit zu erreichen. Wo King wie der größte Geschichtenerzähler (nicht Autor) unserer Zeit ist, wirkt Olde Heuvelt maximal "stets bemüht".

    Genau das ist die Grundproblematik dieses Buches. King schafft es mühelos eine amerikanische Kleinstadt zu erschaffen, seinen Figuren Leben einzuhauchen und in eine scheinbare Idylle zu versetzen, die er dann gnadenlos seziert. Das ist hier leider nicht gelungen und deshalb vergebe ich auch nur 2.5 Sterne.

    Ich würde HEX gerne nochmal in "Gut" lesen, denn alle Zutaten waren ja vorhanden.


    Ich lese gerade "Die Lügen des Locke Lamora" das mir schon mehrfach empfohlen wurde. 350 von 659 Seiten habe ich bisher geschafft.

    Vorweg, ich wollte es mögen! Denn in letzter Zeit habe ich viel gelesen was ich so lala fand. Zuletzt "Hex" welches sehr gut anfing und dann nur noch zwischen sehr gut und kurz vor dem Abbruch schwankte.


    Auch Locke Lamora sah erst nach einer Enttäuschung aus. Die ersten 50 bis 70 Seiten habe ich mich durch sehr ausufernde Beschreibungen der Stadt Camorr (und von allem und jedem) gekämpft. Glücklicherweise blitzte das Gute bereits hier immer wieder auf.

    Dann hat der Roman plötzlich Fahrt aufgenommen, auch weil ich verschiedene Charaktere sehr schnell lieb gewonnen habe.

    Manche sind gewitzt, andere herrlich schrullig, finster, geheimnisvoll, böse, mit weichem Kern unter einer rauen Schale, reich, arm, schlau, bemittleidenswert...

    Genau dasselbe lässt sich über die Welt des Romanes sagen.

    Der Autor hantiert mit seinen Figuren, aber auch mit seiner Stadt äußerst geschickt. Er baut bei beidem Geheimnisse auf, die er nach und nach lüftet und den Leser erschließen lässt.

    Die Welt wirkt schön tief und geschichtsträchtig, weil es immer noch ein (Kampf) Ritual gibt, noch eine Bande, einen Adligen, einen Geheimbund, ein Gift, einen Cognac, einen Trank, ein Haus... ... ... Die Welt ist gewachsen und voller Geschichte(n), so scheint es dem Leser. Großartig!

    Es macht einfach so viel Spaß, sich dieses Camorr und seine skurrilen Bewohner und Sitten zu erschließen. Die Seiten vergehen wie im Flug.

    Was ich dem Autor auch hoch anrechne:

    Oft habe ich in Büchern mit mehreren Story Lines Favoriten und manche Abschnitte interessieren mich kaum bis überhaupt nicht. Hier finde ich bisher sowohl die Vergangenheit als auch die Gegenwart sehr spannend.

    Der einzige Minuspunkt ist und bleibt die ausufernden Beschreibungen. Egal ob Landschaften, Boote, Türme oder auch bloß ein simples Fass. Dem Autor entgeht nichts.

    Scott Lynch liebt seine Stadt wohl einfach und offenbar brachte es kein Lektor übers Herz ihm mal auf die Finger zu klopfen. Aber diese Abschnitte kann ich auch überfliegen.


    (Mir gefällt der Roman auch deshalb so gut, weil ich meine das Handwerk erkennen zu können.

    So lese ich eigentlich unter zwei Aspekten und versuche nebenher noch zu verstehen wie man eine Welt aufbaut und immer so viel preisgibt, um den Leser neugierig zu machen bzw. zu halten. Smoke and mirrors nennt man das wohl. Ich hoffe mir hier viel herausziehen zu können.)

    Ich, Locke Lamora, bin mit meinen Gentlemen Gaunern an Bord des schwimmenden Grabes, um Capa Barvari seinen Anteil zu bringen.

    Schwer bewaffnete Männer und Armbrustschützen bedrohen uns. Die Angst vor dem Grauen König geht um, der die Anführer von Barvaris Diebesbanden tötet.

    Aus dem Inneren des Schiffes dringen Folterschreie.



    Wow, ist das ein tolles Buch!

    Nach einem ziemlich holprigen Einstieg, durch den ich mich wirklich kämpfen musste, liest es sich schnell weg. Hoffentlich hält das Niveau.