Beiträge von wiechmann8052

    Klappentext

    Der perfekte Feierabend? Ist einer, der genau zur Stimmung passt! Mal ganz relaxt. Mal voller Action. Und immer: total unkompliziert! Genau so muss auch Feierabendfood sein: Ganz schnell fertig. So easy, dass man richtig Lust bekommt, den Herd anzudrehen. So grün, dass keiner Fleisch oder Fisch vermisst. Und so passgenau, dass es wettmacht, was tagsüber so passiert ist. Feierabendfood vegetarisch hat für jede Kochlaune und Hungersituation etwas zum Runterkommen parat: rund 70 Yummy-Veggie-Rezepte - mal leicht und gesund, mal echtes Seelentröster-Soulfood und ratzfatz gemacht. Gute Laune garantiert!

    Meinung

    Alt und Neu

    In diesem Kochbuch sind mir bekannte Rezepte und Neue gemischt.

    Ich würde es aber nicht nur zum Feierabend benutzen sondern bei jeder Gelegenheit wo die Zeit knapp ist, oder es mal wieder so richtig stressig ist und nicht viel Zeit zum Kochen bleibt. Denn die Rezepte sind schnell und ohne großen Aufwand nach zukochen.

    Die Bilder machen Appetit und wecken die Lust zum Kochen.

    Nudeln, Reis, Cous Cous oder ähnliches lassen sich gut bevorraten. Alles andere sind Zutaten, wie Gemüse, die man in jedem Lebensmittelgeschäft ohne Mühe einkaufen kann.

    ein goldener Käfig

    Klappentext

    Paris, 1938. Ein luxuriöses Appartement voller Gemälde, kostbarer Gegenstände und Geheimnisse. Das ist genau der richtige Stoff für Solange, die Romane schreiben will. Dort erfährt sie die Geschichte ihrer Großmutter Marthe de Florian, die bisher eine Fremde für sie war. Marthe wuchs in Armut auf und traf als mittellose Näherin auf ihren reichen Gönner Charles. Er sperrte sie in einen samtenen Käfig, den sie selber mit Kostbarkeiten füllte. Nach Charles Tod wurde sie zur Muse des Malers Boldini. Doch während Marthe von einer goldenen Zeit berichtet, wird die Situation für Solange und ihren jüdischen Verlobten im deutsch besetzten Paris immer bedrohlicher. Können sie ihre Geschichte zurücklassen, um in der Fremde eine neue zu schreiben?

    Meinung

    Sehr sinnlich wird die Lebensgeschichte von Marthe beschrieben. Man bekommt ein Gefühl für die Schönheiten die Marthe in ihrem goldenen Käfig sammelt. Auch die Männer die sie in ihrem Leben begleiten sind besonders. Sie ist eine Mätresse und eine außergewöhnliche Persönlichkeit als sie gegen Ende ihres Lebens ihrer Enkelin davon berichtet war ich als Leserin fasziniert. Nicht weil ich auch so leben möchte sondern weil man damit zufrieden sein kann.

    Ihre Enkelin muss ein ganz anderes Leben führen. Als Jüdin im besetzten Frankreich erwartet sie jeden Tag den Tod. Trotzdem hat sie die Kraft und den Elan ihrer Großmutter zu zuhören und ihre Geschichte auf zuschreiben..

    Aber für mich war am spannendsten das ein besonders schönes kostbares Buch Leben rettet.

    Das Buch nimmt nur sehr langsam Fahrt auf, es hat einen sehr schwachen Spannungsbogen aber trotzdem war es interessant zu lesen.

    Klappentext

    Shan, der Ermittler, den man nach Tibet verbannt hat, muss tatenlos zusehen, wie ein Tibeter vor seinen Augen erschossen wird – angeblich hatte er sich der Korruption schuldig gemacht. Doch dieser Tod ist nur der Beginn einer Reihe von mysteriösen Todesfällen. Die Chinesen versuchen ein großes Projekt gegen alle Widerstände durchzuziehen: den Bau eines Staudamms in einem Gebiet, das den Tibetern heilig ist. Shan scheint auf verlorenem Posten zu kämpfen. Doch da taucht ein Mensch auf, dem er all sein Wissen und seine Weisheit verdankt. Der alte Mönch Lokesh tritt wieder an seine Seite.

    Meinung

    Diesmal geht es unter anderem um Korruption.

    Auf dem ersten Blick ist es ein normaler Krimi, dann ist man auf einmal mitten in Tibet, mitten in dem Kulturkampf den China in Tibet führt, die Vernichtung der alten Kultur und der noch älteren Religion. Eine sehr fremde Lebensweise mit der uns der Autor nebenbei vertraut macht. Shan war/ist Chinese, aber durch den langen Aufenhalt in einem Arbeitserziehungslager und das Leben in Tibet, ist er selber zu einem Tibeter geworden. So wie er immer weiter lernt, lernen wir Leser mit ihm. Die ultra spannenden Augenblicke sind eher selten, dafür erleben wir eine gründliche Ermittlungsarbeit die auch das Übernatürliche mit einbezieht. Es gibt weder nur Gut und auch nicht nur Böse. Denn alle haben irgendwo ein Element des anderen in sich.

    Es ist der zehnte Band man kann ihn allein lesen. Um Inspektor Shan kennen zulernen sollte man aber in der Reihenfolge lesen

    Tolles Abenteuer

    Klappentext

    Wenn du zum ersten Mal nach Eerie-on-Sea kommst, siehst du nichts als einen verschlafenen Badeort. Doch der Schein trügt. Vor der Küste treibt der Malamander sein Unwesen. Jeder hier ist dem legendären Seeungeheuer auf der Spur, aber jeder aus einem anderen Grund. Es gibt Mrs Hanniver von der Bücher-Apotheke, die für jedes Unglück die richtige Lektüre zur Hand hat. Es gibt Hakenhand, vor dem du dich besser in Acht nimmst. Vor allem aber gibt es Herbie Lemon, den 12-jährigen Sachenfinder aus dem Grand Nautilus Hotel, der jedes Fundstück zurück in die richtigen Hände bringt. Eines Tages findet er ein Mädchen: Violet ist wild entschlossen, den Malamander aufzuspüren - er ist die letzte Verbindung zu ihren verschollenen Eltern.

    Meinung

    Ein Seeungeheuer zu suchen ist gefährlich und sehr, sehr spannend.

    Der Autor nimmt die Kinder mit auf dieses Abenteuer, da der Sachenfinder Herbie Lemon sie ab und zu direkt anspricht. Die Sprache ist einfach und klar, die Kinder können sich mit den Helden identifizieren. Eltern die einen lieben sind das Wichtigste für ein Kind und beiden Helden fehlen sie. Trotzdem sind sie starke Persönlichkeiten ohne das sie übertrieben wirken. Herbie zeigt Angst und überwindet sie dann, er hat gegenüber Violet einen starken Beschützerdrang und unterstützt sie mit Ratschlägen und tatkräftiger Hilfe. Violet dagegen hat nur ihr Ziel vor Augen, alles andere ist eher Nebensache. Das Buch zeigt sehr deutlich den Unterschied zwischen Gut und Böse. Es fordert die Leser auf, sich damit auseinander zusetzen. Respekt für andere und tolerantes Verhalten wird groß geschrieben.

    ein zukünftiges Leben

    Klappentext

    Im beschaulichen Leben von Arnold Kahl bricht urplötzlich eine neue Zeitrechnung an: Über Nacht wird der 53-jährige ins Jahr 2045 katapultiert. Ist das ein Alptraum? Oder eine physikalische Anomalie? Arnold weiß nur: Ab sofort ist er ein alter Sack, der die Welt nicht mehr versteht. Künstliche Intelligenz steuert sämtliche Lebensbereiche, humanoide Serviceroboter erledigen die Arbeit. Wer sich die reale Welt nicht mehr leisten kann, der zieht nach Times Beach, einem virtuellen Freizeitpark. Arnolds persönlicher Assistent heißt Gustav. Der charmante Uralt-Roboter hilft bei der Rekonstruktion von Arnolds Leben, das sich als ein Desaster entpuppt. Arnold hat es gründlich verbockt. Seine Ehe und Familie sind Geschichte, sein Leben ein Jammertal. Er wünschte, er könnte die letzten 25 Jahre zurückdrehen – aber wie?

    Meinung

    Cover und Klappentext hinken dem Buch weit hinterher. Das Cover ist kindlich fröhlich, der Text eine Sammlung futurischtischer Ideen.

    Das Buch zeigt dagegen wie es sein könnte wenn wir so weiter leben wie bisher. Wir machen uns Gedanken über Klimawandel und Datenkraken, wir wollen vieles ändern aber handeln tun nur wenige.

    All diese Themen sind Geschichte im Jahr 2045, sie sind Alltag, keine Aufreger mehr. Nur Arnold macht sich noch Gedanken denn bei ihm ist die Veränderung nicht schleichend gekommen sondern von jetzt auf gleich.

    Einige Elemente tauchten schon in SciFi Filmen auf, belächelt vom Zuschauer, hier sind sie in eine andere Relation gesetzt und diesmal bin ich gefesselt, lese gespannt Seite für Seite, mache mir Gedanken und entwickle mit Arnold Hoffnungen und Wünsche.

    Am Ende haben Arnold und ich etwas gelernt. Es ist nie zu spät, einen Schritt zurück oder zur Seite zu gehen und damit der Zukunft einen besseren Verlauf anzubieten.


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    Weitere Rezensionen

    Bunte Mischung

    klappentext

    Robert Mondrian hat keine Lust mehr, Attentäter zu jagen und Staatsfeinde mit bloßen Händen aus dem Verkehr zu ziehen. Deswegen hat er Deutschlands geheimstem Geheimdienst den Rücken gekehrt, sich zur Ruhe gesetzt und eine Buchhandlung gekauft. Doch dann wird ausgerechnet seine Traumfrau des Mordes beschuldigt: Feinkosthändlerin Sonja soll einen ihrer Lieferanten mit einem Apfel vergiftet haben. Um den wahren Märchenmörder zu finden, der nach der Schneewittchen-Tat schon sein nächstes Opfer sucht, das er in den Backofen schubsen oder mit einer Spindel in den ewigen Schlaf schicken kann, wendet Robert gemeinsam mit seinem schusseligen Gehilfenteam seine Fähigkeiten aus Agentenzeiten wieder an …

    Meinung

    Im ersten Moment wusste ich nicht was ich von diesem Buch halten sollte. Der Prolog ist ein knallharter Thriller und dann kommt eine beschauliche Buchhandlung in einer Kleinstadt.

    Ein Mord geschieht, die Zeitung mit den Großbuchstaben sieht schon einen Serienmörder am Werk.

    Ab da an wird alles durch den Kakao gezogen was nicht bei Drei auf den Bäumen ist. Ein schüchterner Ex -Geheimagent. ein Möchtegern SuperMan, Nachbarn die alles sehen, aber nichts Wichtiges ,

    Ich habe entweder gelacht oder den Kopf geschüttelt.

    Ist es ein Regional Krimi, eine Liebesgeschichte, ein Thriller, ein Witz oder was? Von allem etwas.

    Ein ernstes Thema geht unter, das hätte entweder draußen bleiben oder richtig beachtet werden müssen.

    Klappentext
    Kirby Matthews ist glücklich. Nach einjähriger Fernbeziehung hat ihr Freund Ted ihr überraschend einen Antrag gemacht. Mit Feuereifer plant Kirby die Hochzeit – bis sie Teds Trauzeugen John kennenlernt. Johns Sarkasmus ist gewöhnungsbedürftig, ebenso wie die Tatsache, dass er im Rollstuhl sitzt und deshalb andere Menschen emotional auf Abstand hält. Doch da Ted kaum Zeit dafür hat, Kirby bei den Hochzeitsvorbereitungen zu helfen, springt John für ihn ein. Dabei stellt sie fest, dass sie eine Menge gemeinsam haben und sie noch nie jemanden getroffen hat, der sie so gut versteht. Und während der Hochzeitstermin immer näher rückt, muss Kirby sich fragen, ob der Mann, den sie heiraten will, wirklich der richtige ist …
    Meinung
    Das sich die Braut in den Trauzeugen verliebt, soll schon öfter vorgekommen sein, dass das Paar eigentlich schlecht zusammen passt auch. Wenn das Heiraten im Vordergrund steht und nicht der Partner wird die Situation nach einer gewissen Zeit schwierig.
    Bis dahin habt man alles irgendwann schon mal gelesen.
    Das Neue an diesem Buch ist, dass der Trauzeuge ein schweres Handicap hat und dadurch zynisch und ruppig geworden ist. Denn der Umgang mit Behinderten fällt den meisten Menschen im ersten Moment schwer, was mach ich richtig, was falsch, darf ich fragen oder besser nicht. Alles das macht auch die Heldin durch als sie auf den Freund ihres Verlobten trifft.ie müssen sich zusammen raufen, wechselseitig erzählen sie ihre Empfindungen und die Entwicklung der Gefühle für einander.
    Die Beschreibung aus Sicht von John beinhaltet auch viel aus seinem Alltag, teilweise Informationen, die in einem Liebesroman in dieser Ausführlichkeit etwas störend wirken. Vor allem weil sie nicht soviel zu berichten hat, ihr Leben ist gleichförmiger , langweiliger.
    Erst als Paar laufen die beiden zur Höchstform au

    katrin, Stefanie margaret

    ich habe "Bona Fide" gelesen und muss sagen es war wahnsinnig gut

    spannend, überraschend, voller Informationen die ich aufgesaugt habe wie ein Schwamm ( ich liebe englische Geschichte )

    es ist einfach Fakten in Büchern und im Internet zu finden Google sei Dank

    aber wenn diese Fakten in eine Geschichte verpackt sind, lassen sie sich leichter lesen und die Zusammenhänge erschließen sich eher

    Beispiel: die unterschiedliche Rechtsauffassung der Angelsachsen und der Normannen, als Fakten stellt man sie nebeneinander und vergleicht;

    verpackt wie hier, werden sie im "realen Leben" angewandt und daher ist der Unterschied deutlicher und vor allem die Folgen sind klarer ersichtlich.

    Es ist dir Stefanie gelungen, den Bildern der Eroberung Englands den Glorienschein weg zunehmen, das die Angelsachsen unglücklich waren ist für alle logisch und so steht es auch überall, aber Wilhelm hat nicht nur Gutes mitgebracht und das wird häufig unterschlagen, das er vieles verändert hat und das nicht zum Besten der Bevölkerung und auch für nachfolgende Generationen steht auch selten irgendwo, vor allem die Frauen hatten es bei den Angelsachsen besser und das wird in diesem Buch deutlich.

    Schweigen können

    Klappentext

    Sally und Liss: zwei Frauen, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Sally, kurz vor dem Abitur, will einfach in Ruhe gelassen werden. Sie hasst so ziemlich alles: Angebote, Vorschriften, Regeln, Erwachsene. Fragen hasst sie am meisten, vor allem die nach ihrem Aussehen.

    Liss ist eine starke, verschlossene Frau, die die Arbeiten, die auf ihrem Hof anfallen, problemlos zu meistern scheint. Schon beim ersten Gespräch der beiden stellt Sally fest, dass Liss anders ist als andere Erwachsene. Kein heimliches Mustern, kein voreiliges Urteilen, keine misstrauischen Fragen. Liss bietet ihr an, bei ihr auf dem Hof zu übernachten. Aus einer Nacht werden Wochen. Für Sally ist die ältere Frau ein Rätsel. Was ist das für Eine, die nie über sich spricht, die das Haus, in dem die frühere An-wesenheit anderer noch deutlich zu spüren ist, allein bewohnt? Während sie gemeinsam Bäume auszeichnen, Kartoffeln ernten und Liss die alten Birnensorten in ihrem Obstgarten beschreibt, deren Geschmack Sally so liebt, kommen sich die beiden Frauen näher. Und erfahren nach und nach von den Verletzungen, die ihnen zugefügt wurden.

    Meinung

    Wie sehr können Worte verletzen, wie sehr kann Schweigen verwunden, was macht Sally wenn sie sich überall fremd fühlt, was ist das für Liss ein Gefühl angebunden zu sein?

    Liss fühlt sich eingesperrt in einer Umgebung wo der eine sagt wo es lang geht und alle anderen müssen hinterher und wehe nicht. Sally möchte dann essen, reden oder schlafen, wann sie möchte nicht dann, wenn andere meinen es ist die passende Zeit.

    Beide können die Worte hinter dem Schweigen der anderen hören. Beide spüren die Verletzungen der anderen und verstehen sie. Beide fragen nicht und bekommen trotzdem Antworten.

    Anders sein dürfen, wie Bäume die nach der Sonne wachsen, frei nicht an Pfähle angebunden.

    Verschieden sein wie alte Sorten Birnen, wo jede anders schmeckt.

    Ein selbstbestimmtes Leben, ohne Vorgaben, wie das haben wir immer so gemacht oder was sollen die Leute sagen.

    Der Autor spielt mit dem Geschmack der Birnen, mit der Arbeit auf einem Hof, er vermittelt die Wärme der Sonne, das Gefühl vom Regen im Gesicht, er lässt uns warme Erde fühlen, einen Bienenstich erwarten.h

    Er zeigt aber auch die Hilflosigkeit der Eltern, der Umgebung wenn jemand anders fühlt als es "normal" ist.

    Alles zusammen hat ein sehr intensives Buch ergeben, das ich nach dem durchlesen, eigentlich sofort wieder anfangen wollte. Es ist ein Buch das den Leser gefangen nimmt und nie wieder los lässt.

    Eines der Bücher die man immer wieder liest und wenn es dann irgendwann auseinander fällt, neu kauft.

    Klappentext

    New York, Fünfter Dezember 1937: Weichenmechaniker Joe geht nach Feierabend durch die Grand Central Station – und verliebt sich auf den ersten Blick. In Nora, eine sehr hübsche, doch seltsam altmodisch gekleidete Frau, die verloren unter der berühmten goldenen Uhr steht. Nach einem wundervollen Abend verschwindet sie jedoch spurlos. Und als Joe am nächsten Tag ihre Nummer wählt, informiert ihn ein Mann mit kühler Stimme, dass er Nora nicht sprechen könne: Sie sei vor zwölf Jahren bei einem Zugunglück gestorben. Nora geht Joe jedoch nicht mehr aus dem Kopf. Und am fünften Dezember 1938 steht sie plötzlich wieder vor ihm, unter der goldenen Uhr der Grand Central Station. Hier ist sie gestorben. Und jedes Jahr kehrt sie für einen Tag zurück. Ihre Liebe hat keine Chance – und dennoch wartet Joe fortan Jahr für Jahr auf sie. Gemeinsam suchen sie einen Weg, das Unmögliche zu schaffen: dass Nora für immer bei ihm bleiben kann.

    Meinung

    Im Mittelpunkt dieser ungewöhnlichen Liebesgeschichte stehen nicht nur Nora und Joe sondern auch Grand Central Station in New York.

    Die Liebe zwischen Nora und Joe ist so zart und empfindlich wie edles Porzellan, die Liebe zu der großen Bahn Station ist bodenständig und unzerstörbar.

    Beides miteinander verschmolzen macht den Zauber dieses Buchs aus. Denn das eine ist ohne das andere nicht ganz so schön.

    Obwohl Joe im Laufe der Jahre immer älter wird und durch besondere Umstände nicht altern kann, wirkit alles so real. Die Geschichte von Nora ist die eines Mädchens aus gutem Haus Ende der zwanziger Jahre. Joes ist da Gegenteil ein Arbeiterkind. Beide Leben werden unabhängig von einander beschrieben, für den Anfang ist es spannend und interessant, in der Mitte bekommt das Buch denn dadurch einige Längern. Aber die Autorin schafft es, im letzten Drittel, die Spannung wieder aufleben zu lassen. Vor allem der Schluss ist traurig und hoffnungsvoll zugleich.

    bis Seite 353

    ich kann immer noch nicht mit den Hauptfiguren warm werden, das Geschehen ist zu abrupt, Gilian benimmt sich zickig, John ist intrigant, Margaret egoistisch, Aidan unbedarft und irgendwie unglaubwürdig, denn wenn man seine Albträume sieht oder was er über seinen Vater sagt, hat er soviel schon mitgemacht das er aus härterem Holz geschnitzt sein muss. Allein Dutch und Agnes sind Persönlichkeiten und auch als solche erkennbar.

    Mir fehlen immer noch die Gründe für die Fehde zwischen John und Aidan oder warum Aidan in so kurzer Zeit ein erfolgreicher Händler geworden ist.

    Die Fehler stören den Lesefluss immer mehr, wenn sie beim normalen Lesen so auffallen, dann verstehe ich nicht wie sie beim Korrektur lesen durch gehen konnten.