Beiträge von wiechmann8052


    Vielleicht verstärkt es seine Empfindlichkeit. Aber er hatte das vorher schon, in Leanas Dorf. Lange bevor er das Amulett hatte

    Da hatte er schon Kontakt mit Leana und vielleicht hat sie ihm Blut genommen oder gegeben die Verbindung macht es anscheinend, durch Blut oder durch das Amulett. Bei beiden ist es stärker und mit dem Wissen um die Geweihten vielleicht auch nützlich,

    Stimmt, das ist recht speziell, vermute ich. Und sehr praktisch für Gregorius. Er hat ja quasi eine Art "Radar" und weiß so recht bald ob es gefährlich werden könnte für ihn.

    Ich würde mal darauf tippen dass das eine Besonderheit bei ihm ist und nicht jeder das hat. Das wäre sonst für die Geweihten ja auch schlecht, weil sie dann sicherlich noch schneller von den Urshu erkannt werden würden. Aber das ist nur reine Vermutung von mir.

    Ich denke es liegt an dem Amulett, dadurch das er es trägt wird er empfindlich für die Wesen.

    Martin ist ein besonderer Junge, Waise und von den Dorfbewohnern gemieden. Nur wenn sie Hilfe bei anstrengenden oder schwierigen Arbeiten wollen, erinnern sie sich an ihn. Er ist trotzdem immer hilfsbereit und freundlich. Eines Tages taucht ein Maler in dem Ort auf und die Welt ändert sich für Martin, er begleitet den Maler auf seinen weiteren Weg. Die Welt ist zwar nicht besser aber er bringt mit seinen besonderen Gaben Licht darin.

    Ist die Erzählung ein Märchen, eine Fabel oder eine Horrorgeschichte? Spielt die Geschichte im Mittelalter, während des dreißig jährigen Krieges oder ist es vielleicht eine Dystopie? Wie kann ein so intelligentes Kind zwischen all diesen Dummköpfen überleben ohne wahnsinnig zu werden? Warum fühlt sich niemand in irgendeiner Form für diese Waise verantwortlich denn ihr Schicksal hat viel mit dem Dorf zu tun.

    Alle diese Fragen sind mir beim Lesen durch den Kopf geschossen und habe sie dann für mich selbst beantwortet, andere Leser finden vielleicht andere Fragen und dann auch andere Antworten. Spannend und ungewöhnlich ist das Buch. Einerseits hatte ich Mitleid mit dem Jungen und dann wieder mit seiner Umwelt. Auf subtile Art und Weise führt Martin seine Umwelt vor, wer möchte sich gern als so dumm oder gar dämlich bloßstellen lassen. Okay die Dorfbewohner und andere Figuren wissen nicht wie sie wirken aber mein Mitleid für Martin war verschwendet, er hat Bewunderung verdient.

    Genau wie die Autorin, sie hat ein wunderbares, anderes Buch geschrieben.

    Und wenn es immer nur "der Herzog" heißt, gehe ich vom Selben aus. Ansonsten sollte das klarer benannt sein.

    Das sehe ich auch so, aber im Zusammenhang konnte ich darauf schließen das es ein anderer Herzog ist. Denn die Stadt war Gregorius unbekannt.

    Dieser "Fehler" taucht öfter auf, wichtige Informationen werden vorausgesetzt oder als unwichtig abgetan, wie Namen von Orten oder Herzögen und andererseits wird über die Schlammtiefe auf der Straße berichtet. Da würde mir reichen das er erkennt das sie unpassierbar ist.

    bis Ende zweiter Absatz


    Nun sind Gregorius und wir Wissende, das hätte für mich gern ausführlicher sein können. Alles andere wird Klein Klein beschrieben und das wirklich Interessante nur oberflächlich erklärt. Was sind die verschiedenen Sippen, wie unterscheiden sie sich? Warum hat der Herzog soviel Macht/Rechte, was bedeutet der Stein genau? Warum ist Gregorius ein Schützenswerter, nur weil Leana ihn mag oder gibt es noch andere Gründe?

    Albert ist Postbote und hat wenig Kontakt zu seinen Mitmenschen, er will es so weil er Angst vor ihren Reaktionen hat. Vor langer Zeit war Albert verliebt und es endete sehr böse. Seitdem ist er allein. Nun droht die Rente und noch mehr Einsamkeit. Er lernt die junge Nici kennen und die hilft ihm sein Leben umzukrempeln, er lernt immer mehr Menschen kennen, er öffnet sich und diese Menschen akzeptieren ihn so wie er ist. Etwas das er nie erwartet hat.

    Wie sehen mich die Menschen so wie ich mich darstelle oder so wie ich bin. In der heutigen Zeit mit Social Media sind das auf einmal zwei verschiedene Sichtweisen, die selten zueinander passen.

    Es ist ein leiser Roman über ein Coming out im fortgeschrittenen Alter. Als Albert jung war, galt Homosexualität noch als Verbrechen und gefährlich. Gott sei Dank ist all das heute kein Thema mehr.

    Ich war traurig über Alberts Geschichte die er in seinen Erinnerungen noch einmal erlebt. Gefreut hat mich dann das Verhalten seiner Kollegen, neuen Bekannten und auch Freunden.

    Es mag vielleicht manches etwas zu süß dargestellt worden sein aber im Ganzen ist es ein zu Herzen gehendes freundliches Buch. Albert ist ein so liebenswerter Mensch der alle Menschen nach näheren Kennenlernen mitnimmt auch mich als Leserin.

    Es gab keine negative Person in diesem Buch, alle waren sympathisch und außer Albert trat auch keine in den Vordergrund, es ergab ein harmonisches Bild. Es ist ein Wohlfühlbuch, das uns Leser aber trotzdem zum Nachdenken über unser Verhalten auffordert.

    Bis 209


    Wie oft muss man es Gregorius sagen, dass das Amulett nicht bei ihm gesehen werden darf?

    Andererseits findet ihn Leana anscheinend immer wieder dadurch. Sie scheint Gefühle für ihn zu haben.

    Das Buch erinnert an die Karpatianer Reihe von Christine Feehan. Gute und Böse Vampire. Die einen trinken um zu Leben die anderen um zu Töten.

    Bis Kapitel fünf

    Gregorius spürt die Vampire das liegt anscheinend an dem Amulett. Den Umgang damit bzw. das nicht öffentliche Tragen muss er anscheinend wieder mal auf die harte Tour lernen. Ich würde ihn mal als etwas einfach im Geiste sehen.

    bis Kapitel vier

    Der Schreibstil ist weiterhin äußerst detailliert. Leana tut einerseits viel um Gregorius zu helfen, warum? Der fremde Krieger ist auch auf Gregorius Seite nachdem er das Amulett gesehen hat. Was hat es mit dem Volk der Geweihten auf sich?

    Vor über zwanzig Jahren sind drei Mädchen verschwunden, nur eins kehrte zurück. Jetzt ist wieder ein Mädchen unauffindbar und wieder geht das Grauen um in dem Dorf in den Schweizer Bergen. Valeria ist die Jugendliche von damals, jetzt ist sie Interpolagentin immer mit dabei um die schlimmsten Verbrechen aufzuklären. Elias ihr Freund von damals bittet sie um Hilfe. Sie nimmt eine Auszeit um die verschwundene Nora suchen zu helfen. Das Trauma ihrer damaligen Entführung hat Valeria geprägt. Deshalb ist sie sehr sensibel was die Stimmungen und Spuren in ihrem ehemaligen Heimatdorf betrifft.

    Der Grund für die Rückkehr ist schon schlimm genug, aber der herannahende Winter, die schroffen Berge, die dunklen, dichten Wälder und die schweigsamen, verschlossenen Bewohner sind eine Mischung die unter die Haut geht. Der Autor vermittelt ein Gefühl von Hoffnungslosigkeit, Verzweiflung und Angst. Beim Lesen habe ich die ganze Zeit Angst gehabt das sie das Mädchen nicht rechtzeitig finden, dann habe ich gefroren wie schon lange nicht mehr. Gleichzeitig haben mir die Menschen leid getan die mit dem Minimum auskommen müssen. Sie versuchen im Einklang mit der Natur zu leben etwas das ich sehr bewundere. Gleichzeitig werden sie von Investoren und Bauunternehmern unter Drück gesetzt die ein Luxushotel nach dem anderen bauen.

    Die trotz allem sehr starke Frau Valeria war eine tolle Figur, schroff und empfindsam. Die Nebenfiguren brachten sie zum Strahlen, aber alle wirkten überzeugend.

    Die Geschichte entwickelte sich langsam, die Spannung baute sich immer mehr auf, der Schluss war stimmig, der Showdown hatte einen Höhepunkt wie ich ihn selten so gelesen habe.

    Bis Ende ersten Abschnitt Seite 104

    Wer nicht hören kann muss fühlen.

    Die Warnungen waren eindeutig, seine Gefühle wegen einer ungewissen Bedrohung auch, warum verhält er sich dann so?

    Im Ganzen war mir der erste Abschnitt gemessen an den Handlungen zu lang. Die Beschreibungen der einzelnen Szenen sehr gut gelungen, Schneesturm oder wie er im Staub liegt und nur hört was gesprochen wird aber teilweise nichts versteht.

    Kapitel 1 bis Seite 46

    ich habe das Gefühl wenn jemand den Stein anfasst geht etwas von der Kraft auf den Menschen über, Leana fasst ihn in Gregorius Gegenwart nicht an. Wenn es ein "guter" Mensch wie Gregorius ist passiert erstmal nicht viel anders beim Herzog.

    Gregorius ist gut weil er sich trotz allem an dem Herzog gebunden fühlt. Seine Familie schützen will und Versprechen hält.

    1. Kapitel

    Dieser Kampf ums Überleben im Schneesturm wird sehr intensiv beschrieben. Aber warum Lenea eine Waffe braucht um einen total erschöpften Mann zu retten sagt viel über ihn aus. Entweder kennt sie seinen Ruf oder sie will mehr von ihm. Auf alle Fälle weiß sie mehr als sie bis jetzt zu gibt.

    Es ist eine Geschichte über Toleranz, Angst vor Unbekannten und Willkommen. Ein Papagei landet im Wald wo Kazi Kauz und seine Freunde leben. Alle erschrecken sehr. Bunt, laut und eine fremde Sprache. Was will der hier, tut er uns was an und ähnliche Verdächtigungen gibt es von den Eichhörnchen, Wildschweinen und anderen Tieren.

    Kazi findet das traurig und redet mit jedem einzelnen von ihnen und kann ihre Bedenken zerstreuen. Mit einfachen kindgerechten Worten wird die Geschichte erzählt, die Ängste werden ernst genommen und besprochen, es wird gemeinsam nach Lösungen gesucht. Der Text wird dazu ganzseitig jeweils illustriert, mit sehr schönen Bildern auf denen die Kinder das gerade Vorgelesene noch mal nachverfolgen können.

    Abgesehen vom Text der mir sehr gut gefallen hat, waren es die Bilder die besonders gut gelungen sind. Wenn es nur die Bilder wären, könnte trotzdem jede/r Vorlesende/r mit deren Hilfe die Geschichte sich ausdenken und erzählen.

    Ein Pluspunkt wenn die Kinder sich das Bilderbuch allein anschauen, denn nicht immer ist jemand in der Nähe und liest vor. Jetzt können die Kleinen "selber lesen und haben mit Sicherheit sehr viel Freude daran.

    Das verstehe ich jetzt nicht. Ich bekomme öfter Pakete aus England also außerhalb der EU und habe noch niemals irgendwelche Gebühren bezahlt. Auch der Absender zahlt nur normales Porto. Es ist an den Adressen klar erkennbar das es eine Sendung von Privat an Privat ist.

    Monica findet in ihrem Café ein kleines Notizbuch. Ein älterer Mann berichtet dort von seiner Einsamkeit und darüber wie wenig jemand seine Mitmenschen kennt. Darüber das sich jeder und auch anderen ein anderes Bild von sich zu vermitteln versucht. Monica ist beeindruckt von diesem Projekt Aufrichtigkeit und beschreibt in diesem Heft ehrlich ihre eigene Situation. Das Heft wandert weiter. Das Projekt entwickelt ein Eigenleben, auf einmal trifft man sich bei Monica z. B.: zu einem Kunstkurs. Die Menschen lernen sich kennen, wir Leser sie auch. In den einzelnen Einträgen erfahren wir die Gründe für die andere Außendarstellung und wie es in Wirklichkeit in und bei ihnen aussieht.

    Einerseits sind es kurze Einblicke in das Leben der einzelnen Figuren. Gleichzeitig lesen wir wie sie zusammen Spaß haben, sich streiten und gegenseitig unterstützen.

    Die Figuren sind sehr fein gezeichnet. Julian der Maler, es entsteht das Bild eines alternden Bohémes, Monica die Café Besitzerin sehr ordentlich und strukturiert. Riley der australische Surferboy um nur einige Beispiele zu nennen.

    Das Miteinander möchte ich gern selber mal erleben. Ein ehrliches Lächeln oder Kopfschütteln ist schön, wenn man weiß das der/die andere sich genauso über dieses Zeichen an Anteilnahme freuen würde wie ich.

    Das Buch hat mich sehr berührt, ich musste oft lächeln, manchmal denken das habe ich auch erlebt, mal war ich auch traurig. Die Personen haben alle ihre Macken trotzdem sind sie liebenswert auf ihre eigene Art und Weise, sie ändern sich, entwickeln sich weiter. Mit jeder gelesenen Seite dieses Wohlfühlbuchs geht es mir gut. Das Buch hat eine besondere Atmosphäre geschaffen. Wie eine wärmende Decke, eine gute Tasse Tee oder ein leckeres Stück Schokolade.

    Das Buch hat von mir eine absolute Leseempfehlung.

    An der Universität im alt ehrwürdigen Cambridge verschwinden Studentinnen und die erste wird ermordet aufgefunden. Sie ist eine Freundin von Zoe Marianas Nichte. Mariana leidet unter dem Tod ihres Mannes und will nicht auch noch ihre Nichte verlieren, sie eilt nach Cambridge um die dortige Polizei mit ihrem Fachwissen als Psychologin zu unterstützen.

    Zuviel Psycho zu wenig Thriller das ist mein Empfinden bei diesem Buch. Mariana leidet viel zu sehr als das sie in irgendeiner Form eine Hilfe sein könnte. Da sie zur Hälfte Griechin ist wird sehr viel Bezug zu griechischen Göttern oder anderen alten Erzählungen die in einer Form mit der Antike zu tun haben genommen. Einerseits ist das Buch sehr langatmig geschrieben, aber durch die ständigen Wendungen und immer wieder anderen Figurenkonstellationen war ich neugierig wie sich das Buch entwickelt. Nachvollziehbar war für mich keine der Handlungen. Entweder ist jemand verdächtig oder nicht, wenn ja fördere ich keine Treffen oder andere Aktionen mit dem Verdächtigen. Das Ganze wurde für mich immer mehr zu einer Terrorgeschichte. Ganz anders wie ich es nach dem Begleittext erwartet hatte.

    Ich wollte keine griechische Mythologie, ich wollte keine ermordeten Studentinnen, ich wollte keinen Psychoterror.

    Ich wollte einen Thriller in dem die Studentinnen zwar verschwinden aber am Ende wieder lebend auftauchen.

    Für mich zu viel Durcheinander, zu viel Realitätsverlust.