Beiträge von wiechmann8052

    50 BROTREZEPTE: FÜR SAUERTEIGJUNKIES, VOLLKORNVERFECHTER UND KEINE-ZEIT-BÄCKER

    Freude und ein bisschen Stolz. Kann man spüren, wenn man den Backofen aufmacht und das duftende, selbst gemachte Brot herausnimmt. Brotbacken ist EINFACH, SCHÖN! Vorausgesetzt, man hat GUTE REZEPTE. Also solche, die ganz sicher gelingen und FÜR JEDEN GESCHMACK und vor allem auch in JEDEN ALLTAG passen.

    Erst mal habe ich das Buch durchgelesen, am Anfang gab es verschiedene Informationen über Zutaten und Küchenhelfer. Alles sehr übersichtlich und gleichzeitig ausführlich erklärt.

    Dann die verschiedenen Rezepte: auch diese sehr ausführlich mit kleinen Tipps dazu oder Fotos wenn irgendein Brot besonders vorbereitet werden soll. z.B.: Dampf im normalen Backofen erzeugen oder Falttechniken für ein besonderes Rosinenbrot.

    Am besten hat mir aber die Vielfalt der Rezepte gefallen vom Suppentopf über Tassenbrötchen und natürlich Vollkornbrote oder verschiedene helle Brote.

    Ich habe spontan nach dem ich das Buch in der Hand hatte ein Brot gebacken erstmal war es einfach, dann hat es durch den Erfolg viel Spaß gemacht und zum Schluß war es sehr lecker

    1938: Nach der Pogromnacht ist im Leben von Ruth und ihrer Familie nichts mehr, wie es war. Die Übergriffe lasten schwer auf ihnen und ihren Freunden. Wer kann, verlässt die Heimat, um den immer massiveren Anfeindungen zu entgehen. Auch die Meyers bemühen sich um Visa, doch die Chancen, das Land schnell verlassen zu können, stehen schlecht. Vor allem wollen sie eines: als Familie zusammenbleiben. Dann passiert, wovor sich alle gefürchtet haben: Ruths Vater wird verhaftet. Ruth sieht keine andere Möglichkeit, als auf eigene Faust zu versuchen, ins Ausland zu kommen: Nur so, glaubt sie, ihren Vater und ihre Familie retten zu können …

    einerseits fand ich das Buch gut als Mahnung gegen das Vergessen, gerade weil es heute wieder ähnliche Strukturen gibt. Waren damals Deutsche auf der Flucht vor Gewalt und Terror und hatten Schwierigkeiten Aufnahme zu finden so sind es heute andere Menschen die Zuflucht in Deutschland suchen und auch trotz unserem Wissen Schwierigkeiten haben.

    Die Beschreibungen der Progromnacht erzeugt beim lesen ein grauenhaftes Gefühl. Die Hilfe die die Familie auch von Nichtjuden bekommt löst natürlich die Frage aus hätte ich auch diesen Mut gehabt.

    Im Gegenteil dazu stand die langatmigen Beschreibungen von den Taten und Gefühlen der Hauptperson, klar das Buch wurde nach Tagebuch Auszügen geschrieben aber trotzdem hätten die anderen Personen für mein Gefühl nicht fast abfällig beschrieben werden müssen ( die kleine Schwester und die Mutter als extrem hilflos und unselbstständig ). Auch wurde mir das Gefühl von Empathie nicht vermittelt, das können andere Autoren die über die Judenverfolgung und Naziherrschaft besser. Die Autorin gab sich im Nachwort zwar alle Mühe aber für mich kam das eher wie eine Pflichtübung vor.

    "Kein Beobachter, der sich in Unkenntnis der Situation befand, hätte vermutet, dass der Tod ganz in der Nähe lauerte und nur wenig entfernt vom Funkeln des Tafelsilbers und dem Stimmengewirr zwei Opfer stumm auf dem Boden des Ateliers lagen." Zwölf Gäste hat Lord Aveling zu einer Party auf sein Landgut Bragley Court geladen. Darunter befinden sich eine Schauspielerin, ein Journalist, eine Krimiautorin sowie die schöne und mysteriöse Witwe Nadine Leveridge. Da diese am örtlichen Bahnhof einen Verletzten aufliest und kurzerhand mit nach Bragley Court nimmt, erhöht sich die Zahl der Anwesenden unvorhergesehen auf die unglückbringende Dreizehn. Und tatsächlich lässt das Verhängnis nicht lange auf sich warten. Als erst ein Gemälde zerstört und dann ein Mann ermordet aufgefunden wird, ruft man die Polizei. Doch kann Kriminalinspektor Kendall ans Licht bringen, welcher der Gäste ein dunkles Geheimnis birgt?

    für mich war es kein Krimi im Sinne des Wortes. Das Buch hatte viel von Agathe Christie nur ohne Detektiv. Es war mehr eine spannende Beschreibung der gesellschaftlichen Umstände im England vor dem zweiten Weltkrieg. Vor allem die spitzen fast boshaften Dialoge haben mir sehr gefallen. Egal wer mit wem sprach es fiel immer eine Bemerkung über die ich als Leser schmunzeln konnte. Die Morde waren fast Nebensache obwohl der Inspektor nicht ohne war.

    Völlig unerwartet wird Cornelia, eine junge Konditorin, aus ihrem trauten Alltag in Essen an der Ruhr gerissen. Grund: Der Heiratsantrag ihres Freundes, wegen dem sie ihre Eltern um ihre Abstammungsurkunde bittet. So erfährt sie nicht nur um ihre wahre Identität. Auch ihr Erbe in der norditalienischen Region Piemont hat man ihr bislang verschwiegen.

    Soll sie sich diesem stellen? Falls ja, lastet auf ihr die ganze Verantwortung für ein imposantes Kastell aus dem Mittelalter, denn sie ist die letzte Nachfahrin eines uralten Adelsgeschlechts. -

    Zuerst schiebt sie alles von sich. Doch Streitereien in ihrem Umfeld, ausgelöst von der Aussicht auf das große Geld, lassen sie Deutschland den Rücken kehren. Ohne nachzudenken, stürzt sie sich in eine ihr völlig fremde Welt südlich der Alpen ...

    Es ist ein Märchen ohne Wenn und Aber. Wenn man sich darauf einlassen kann ist es eine nette Geschichte. Es gibt viele gute Menschen und einige Böse, ein altes Gemäuer, viele Probleme vor allem das liebe Geld, dazu einen wunderschönen Geist und natürlich eine Liebesgeschichte.

    Die Autorin schreibt im Stil alter Märchen, selbst die Sprache gelingt ihr größtenteils, obwohl es sich in dem Teil der noch in Deutschland spielt nicht so gut einfügt, in Italien klingt es viel besser.

    Es gibt nicht viele Details bezüglich des Geschehens, da hat man die Tatsachen einfach hinzunehmen, ähnlich wie in den bekannten Märchen wo die Stiefmutter immer böse ist oder der Vater ohne Begründung fehlt. Dafür sind eher nebensächliche Details wie Landschaften oder Beschaffenheit von Ritterrüstungen ausreichend vorhanden.

    Abschließend kann ich für mich feststellen bei dieser Geschichte war mir die Mischung aus Moderne und Märchen zu sehr gewollt da fehlte mir ein bisschen der gesunde Menschenverstand, der ja z. B.: in Grimmschen Märchen vorhanden ist.

    Es sterben immer zwei. Sie sind immer gleich alt. Und sie kennen sich nicht.


    Der erste Fall für Inspector Ayala, genannt Kraken


    Eine Stadt ist in Angst. In der Kathedrale von Vitoria liegt ein totes Paar, völlig nackt, die Hände auf der Wange des anderen. Das alles gleicht exakt einer Serie von Verbrechen vor zwanzig Jahren, die die Stadt in Atem hielt. Doch der Fall gilt als gelöst, der Täter sitzt in strenger Einzelhaft. Hat man damals einen Unschuldigen verurteilt?

    Dieser Thriller spielt im Baskenland wo anscheinend besondere Menschen leben. Diese Eigenarten machen das Buch so anders. Die paarweisen Morde und das Dekor dazu werfen viele Fragen auf, die Antworten dazu tauchen eher zufällig auf und den Zusammenhang da zu finden ist schwierig.

    Auch für mich als Leser fand ich es nicht einfach einen Bezug zu den vielen verschiedenen Personen herzustellen da sie alle unterschiedlich stark mit dem Fall oder den Ermittlern zu tun haben

    Am Anfang war das Tempo eher gemächlich, dann steigerte es sich bis hin zum rasanten Ende.

    Ab dem zweiten Drittel hatte ich eine leise Ahnung über den Täter und seine Gründe die in die richtige Richtung gingen, aber das Ende war trotzdem überraschend und sehr spannend.

    Für mich eine neue Autorin auf deren weitere Bücher ich mich schon freue.

    Neuseeland, Gegenwart: Eine junge Archäologin reist auf die Chatham-Inseln. Sie entdeckt mitten in den historischen Baumzeichnungen der Moriori eine verwitterte Schnitzerei jüngeren Datums. "Kim... und Bran...non", versucht Sophie zu entziffern. Ein Rätsel, dessen Ursprung fast 200 Jahre zurückliegt. Damals erlebte die junge Moriori Kimi die Invasion ihres Landes: Sie wird verschleppt und versklavt - bis sie begreift, dass die Gesetze ihrer Götter sie nicht schützen. Die Deutsche Ruth geht zur gleichen Zeit für ihren Mann bis ans Ende der Welt - doch er lässt sie dort im Stich. Beide Frauen müssen für ihr Glück selbst kämpfen.

    Ahnenforschung, Familiengeheimnisse zusammen mit den Ureinwohnern Neuseelands sind das Grundthema des Buchs. Frau Lark liebt Neuseeland immer wieder taucht dieses Thema in ihren Büchern auf. Das Buch für sich ist spannend geschrieben. In der Gegenwart reist eine junge Archäologin nach eine Inselgruppe vor Neuseeland um dort über die Ureinwohner zu forschen. In der Vergangenheit gerät die junge Kimmi in die Sklaverei durch die Maoris die ihre Heimat überfallen haben. Die Krankenschwester Ruth reist mit ihrem Mann David auf die Inseln um dort zu missionieren. Die gegensätzlichen Lebensstile werden mit Gewalt angepasst, die Frauen wachsen über sich selbst hinaus.

    Wenn es nur das einzige Buch dieser Autorin mit diesem Thema wäre, dann wäre ich restlos begeistert und würde es gern weiter empfehlen aber da es schon mehrere Bücher gibt die sich nicht einmal etwas unterscheiden bin ich enttäuscht.

    Für jemanden der noch kein Buch dieser Autorin gelesen hat eine 5 Sterne Empfehlung, wer sie bereits kennt muss damit rechnen das es durch die Wiederholungen im Thema, der Erklärungen und der Figuren langweilig ist

    Bei einer Gala wird ein angesehener jüdischer Bürger Chicagos vom hochbetagten Ben Solomon bedroht und beschuldigt, ein SS-Offizier zu sein. Obwohl alles auf eine Verwechslung hinweist, engagiert Ben die Anwältin Catherine Lockhart und ihren Ermittler Liam Taggart – er ist sich sicher, seinen Ziehbruder zu erkennen, der einst Bens Familie und seine Geliebte Hannah verriet. Bei ihrer Recherche stoßen Catherine und Liam auf das Schicks dreier Kinder im kriegszerrütteten Polen, die wie Geschwister aufwachsen und einander als Feinde wiederbegegnen. Aber beschuldigt Ben den Richtigen?

    Man kann das Buch gut lesen, obwohl es sehr geschichtsträchtig ist. Vieles weiß man über die Geschichte von polnischen Juden,aber an den fiktiven Figuren Ben, Hannah und Otto wird das Schicksal von Opfern und Täter bewusster und die Forderung des Nicht Vergessens klar und deutlich. Die Spannung ist aber dadurch entstanden das der Teil der in der Gegenwart spielt, Zweifel beim Lesen erzeugt ob der Beschuldigte wirklich ein Nazi war oder ob sich Ben nach so langer Zeit irrt.

    Die Anwältin und der Privatdetektiv sind ein herausragendes Paar das sehr ausgewogen mit der Zuneigung zu ihrem Mandanten, den Anforderungen des Rechtssystems und dem Druck der Gegenseite umgeht. Es wird nichts übertrieben sondern sehr realistisch dargestellt.

    Veit Kolbe verbringt ein paar Monate am Mondsee, unter der Drachenwand, und trifft hier zwei junge Frauen. Doch Veit ist Soldat auf Urlaub, in Russland verwundet. Was Margot und Margarete mit ihm teilen, ist seine Hoffnung, dass irgendwann wieder das Leben beginnt. Es ist 1944, der Weltkrieg verloren, doch wie lang dauert er noch? Arno Geiger erzählt von Veits Alpträumen, vom "Brasilianer", der von der Rückkehr nach Rio de Janeiro träumt, von der seltsamen Normalität in diesem Dorf in Österreich – und von der Liebe.

    es gibt viele Bücher die den zweiten Weltkrieg zum Thema haben aber ich habe noch keins gelesen das den einzelnen Menschen , seine Gefühle und Gedanken so in den Mittelpunkt stellt wie es dieser Autor gemacht hat.

    Es gibt keine großen Ereignisse wenn man den allgegenwärtigen Krieg außer acht lässt. Trotzdem ist das Buch spannend, die Hoffnung der Menschen irgendwann friedlich wieder miteinander vereint zu sein zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch selbst unterschiedliche politische Ansichten ändern daran nichts. In allen Büchern von Arno Geiger lernt man die einzelnen Menschen persönlich kennen und muss sich mit ihren Gedanken und Gefühlen, die geäußert werden, auseinander setzen. Keine einfache Aufgabe da wir schon lange in Frieden leben und Krieg nur aus Büchern und Nachrichten kennen.

    Köln, 1942. Lene Meister ist 16 Jahre alt und Auszubildende in einem Friseursalon. Doch der Zweite Weltkrieg raubt ihr viel von dem, was sich ein Mädchen in ihrem Alter erträumt. Ihre Heimatstadt wird seit einem Jahr regelmäßig von Bombenangriffen erschüttert. Lene lässt sich aber nicht unterkriegen und versucht tapfer, die Familie zusammenzuhalten. Mit jeder neuen Todesnachricht von der Front und mit dem allmählichen Verschwinden ihrer jüdischen Freunde beginnt sie mehr am NS-Regime zu zweifeln.


    In dieser Zeit zwischen Furcht, Verzweiflung und Hoffnung lernt sie Erich kennen und verliebt sich. Bald entdeckt Lene, dass Erich ein gefährliches Spiel spielt. Er gehört zu den Jugendlichen, die nicht in Reih und Glied marschieren wollen: zu den Edelweißpiraten. Sie tragen keine Uniformen und singen ihre eigenen Lieder. Sie beschmieren die Wände mit Anti-Nazi-Parolen und teilen regimekritische Flugblätter aus. Und das alles ist der Gestapo ein großer Dorn im Auge


    die Briefe und darin die Gedanken von Lene, Rosemarie und dem Bruder spiegeln einerseits den Zeitgeist und auf der anderen Seite den Widerstand wieder. Die Beschreibungen des unbedingten Gehorsams und dann der leise Spott für die HJ oder andere Braune.


    Die Entwicklung die Lene nimmt in einem Jahr geht von Skepsis zum Widerstand und wird sehr behutsam und detailliert vermittelt. Es zeigt vor allem das niemand das Geschehen übersehen konnte. z. B.: Einer Jüdin eine Perücke aus dem eigenen Haar anzufertigen das sie vorher durch all das Leid verloren hatte. Die Chefin von Lene beweist damit, das auch sie genau weiß was vor sich geht denn sie verlangt keinen Lohn für ihre Arbeit.

    Es ist ein Buch für junge Leser geschrieben aber jeder Erwachsene kann und sollte es lesen in der Absicht das der Satz "sowas wird nicht wieder geschehen" nicht nur ein bloßer Ausdruck der Hoffnung ist.


    .Ein wichtiges Buch mit genügend Spannung um alle zu fesseln und beeindruckt zurück zu lassen.

    Eine Frau wird ermordet, ein Streifenpolizist erschlagen. In einem Netz von falschen Geständnissen und zwischen Zeugen, die nichts gesehen haben wollen, suchen »die Vier« nach der Wahrheit: Der ehemalige Mönch Polonius Fischer, der pensionierte Kommissar Jakob Franck, Polizeibeamtin Fariza Nasri und Tabor Süden, der Experte für Vermisstenfälle, übernehmen die Fahndung. Trotz vereinter Kräfte stoßen sie an ihre Grenzen. Aber die Zeit drängt – es kommt zu Nachfolgeverbrechen, und die Todesfälle erregen große mediale Aufmerksamkeit.

    Dieses Buch ist mehr als ein Krimi oder Thriller denn der Autor lässt sehr viele aktuelle gesellschaftliche Fragen einfließen. Er liefert keine Antworten aber allein die Fragen untergebracht in einem spannenden Krimi sind herausfordernd.

    Es ist mein erstes Buch von Ani und ich habe daher absolutes Neuland betreten. So eine Art des Schreibens ist mir bisher nicht begegnet. Die Handlungen sind wie in anderen Krimis auch, die Ermittler sind ungewöhnlicher als sonst aber das macht immer noch nicht das Eigenartige an diesem Schreibstil aus. Es ist als ob die Personen laut denken aber keiner kann es hören, sie schreien ihre Ängste, ihre Wut oder Verzweiflung heraus aber niemand reagiert weil es keinen Ton gibt. Nur ich als Leser erfahre davon und kann nicht reagieren daran habe ich fast verzweifelt. Ich wollte antworten und niemand hat mich gehört. Diese Interaktion mit dem Buch, die keine war hat mich zweifelnd zurück gelassen. Ich habe meine Meinung zu den angeschnittenen Themen. Aber habe ich auch alle Facetten bedacht, oder ist sie oberflächlich weil sie von der allgemeinen Meinung oder weil ich gegen diese bin, zu stark geprägt?

    Konrad ist Bewertungsprofi. Er schreibt Rezensionen fürs Internet. Auch privat versieht er alles mit Sternen: die flinke Kassiererin, den lauwarmen Kaffee ...und Pia, die neue Lehrerin seiner Tochter Mathilda. Zu hübsch, zu unsicher, nicht die hellste Kerze auf der Torte, so sein harsches Urteil. Gerade mal ein halber Stern.

    Durch Zufall bekommt Pia Wind davon - und schwört Rache. Dass Konrad der neue Elternvertreter wird, passt ihr da bestens ins Konzept. Immer neue Aufgaben denkt sie sich aus, um ihn ins Schwitzen zu bringen. Und stellt mit der Zeit fest, dass ihr das mehr Spaß macht, als es sollte ..

    Die Autorin stellt manche Personen und Ereignisse überspitzt dar, so das man beim Lesen einerseits in Erinnerungen (Elternabend) schwelgen kann und dann wieder schmunzeln muss. Das Buch ist keine reine Liebesgeschichte sondern erzählt auch viel aus dem Schulalltag der Kinder, hier wird auch ein sehr ernstes Thema angesprochen.

    Für mich blieben Konrad und Pia etwas blass, aber dafür mochte ich die Kinder um so mehr die wirklich clever, trotzdem glaubhaft dargestellt wurden.

    Der "Bösewicht" kam etwas zu kurz war aber eine echte Bereicherung.

    Alles in allem ein unterhaltsamer Roman

    Gina Angelucci, Spezialistin für Cold Cases bei der Münchner Kripo, ist aus der Elternzeit in den Dienst zurückgekehrt. Ihr Ehemann und Kollege Tino Dühnfort betreut die kleine Tochter. Als in dem idyllischen Dorf Altbruck zwei Leichen gefunden werden, die mehrere Jahrzehnte verscharrt gewesen waren, übernimmt Gina die Ermittlungen. Die Identität der Toten nach so langer Zeit zu klären, erscheint zunächst als unlösbare Aufgabe. Dann wird klar, dass das weibliche Opfer aus dem Baltikum stammt. War sie eine Zwangsarbeiterin? Während Gina einen Mörder sucht, der vielleicht selbst nicht mehr am Leben ist, bemerken sie und Tino nicht, dass ihnen jemand ihr privates Glück missgönnt und es zerstören will.

    Ein ungewöhnlicher spannender Krimi. Cold Cases tauchen mittlerweile öfter in Romanen auf meistens aber in Verbindung mit aktuellen Fällen. Hier steht der Fall fast für sich allein denn das Privatleben von Gina wird bedroht.

    Der Krimi spielt auf verschiedenen Ebenen die zwar miteinander zutun aber auch unabhängig sind. Es ist als ob man in einem Haus verschiedene Räume betritt. Man geht aus dem Flur ins Wohnzimmer und dann ins Schlafzimmer.

    Die Vergangenheit, 1944, in der die Morde geschehen. Die Gegenwart ist zum einem die Ermittlung und die betroffenen Familien die in einem Zwist leben. Zur einen gehört eines der Opfer, zur anderen der mutmaßliche Täter.

    Die Geschicke Aelands werden von den adligen Sturmsängern bestimmt. Ihre legitimierte Magie hat dem Land unvorstellbaren Fortschritt gebracht, es aber auch in einen fürchterlichen Krieg gestürzt. Die Soldaten kommen völlig verändert aus dem Krieg zurück. Miles Singer ist Arzt. Um den zurückkehrenden Soldaten zu helfen, kann er seine magischen Fähigkeiten nur heimlich einsetzen. Kämen sie ans Licht, würde er in einem Asylum eingesperrt. Als Miles zu einem Sterbenden gerufen wird, der wohl vergiftet wurde, bleibt ihm keine Wahl: Zusammen mit einem schönen Amartine, der zwischen der Welt und dem Totenreich wechseln kann, versucht er den Mordfall aufzuklären. Hinter all dem verbirgt sich aber ein Geheimnis, dessen Abgründigkeit kaum abzusehen ist: Wohin sind die Seelen der Gefallenen verschwunden?

    Als Leser wird man mitten in das Geschehen gestoßen und muss sich zurecht finden, das für mich etwas schwierig war, die vielen verschiedenen Geheimnisse die eine große Rolle im Leben der wichtigen Personen spielen, dazu die sehr eigenwilligen Bezeichnungen. Das Ganze erinnerte mich von der Atmosphäre her an Jules Verne mit etwas Sherlock Holmes gemischt, dargestellt in einem Schwarz-Weiß Film von Hitchcock.

    im Großen und Ganzen hat mir die Mischung aus Krimi und Fantasy gefallen, gestört hat mich allerdings das es zu wenig Erklärungen zu den einzelnen Völkern oder Personengruppen gab. Es war alles etwas oberflächlich etwas mehr in die Tiefe und nicht so sehr in die Breite hätte dem Buch gut getan.

    Die Ruhe im friedlichen Kloster wird jäh gestört, als Lady Ermentrude, die reiche Protektorin, plötzlich auf rätselhafte Weise stirbt. Eine junge Novizin wird verdächtigt, doch da greift Schwester Frevisse ein, die unerschrockendste Detektivin des Mittelalters.

    dieses Buch ist nett zu lesen, ein eigenartiger Ausdruck aber passt gut. Denn fast alle Personen sind bis auf eine freundlich, zuvorkommend und hilfsbereit. Sie werden mit ihren Handlungen bis ins kleinste Detail in allen Einzelheiten beschrieben. Das hat mich beim Lesen gestört denn einiges möchte ich auch meiner Phantasie überlassen. Ich muss z. B.: nicht genau wissen wie er seine Kleidung faltet so das ich das nachmachen kann. Durch die meist sympathischen Personen habe ich das Buch dann doch zu Ende gelesen. Im anderen Fall hätte ich es in die Ecke gelegt.

    Die wahre Geschichte einer jüdischen Familie, die auf der Flucht vor den Nazis in alle Winde zerstreut wurde, und deren Kinder und Enkel zurückfinden nach Berlin, in die Heimat ihrer Vorfahren.

    Nach Israel gingen Irmgard und Hans, zwei Berliner Jura-Studenten, die 1934 ins gelobte Land auswanderten und in einem Kibbuz unweit der Golan-Höhen ihre Kinder großzogen. In England trifft Maxim Leo die Familie von Hilde, die als Schauspielerin in kleinen Theatern arbeitete und in jungen Jahren Fritz Fränkel heiratete, Gründer der KPD, Freund Walter Benjamins, mit dem sie nach Frankreich emigrierte. Später floh Hilde mit ihrem Sohn nach London, wo sie es bis zur Millionärin brachte.

    In Frankreich wohnt Leos Tante Susi, deren Mutter Ilse im Internierungslager Gurs ihre große Liebe kennenlernte und bis zum Kriegsende im Untergrund lebte. Auf der Suche nach der Vergangenheit seiner Familie entdeckt Maxim Leo eine Zusammengehörigkeit, die keine Grenzen kennt. Und auch seine Cousins und Cousinen, die Enkel von Irmgard, Hilde und Ilse, spüren eine seltsame Verbindung zu ihrer verlorenen Heimat. Es zieht sie zurück nach Berlin, in die Stadt ihrer Vorfahren, die sie neu entdecken und erfahren.

    Maxim Leo schreibt über seine große Familie die in alle Welt verstreut ist aber trotzdem auch in den nachfolgenden Generationen Heimweh nach Berlin hat. Es mutet etwas eigentümlich an wenn man das liest. Eine Familie die vor den Nazis geflohen ist und in verschiedenen Staaten unter anderem in Israel eine neue Existenz aufgebaut.Trotzdem haben die Kinder und Kindeskinder eine Beziehung zu Berlin als Heimatstadt. Dieses Gefühl in den Genen beschreibt der Autor so das man es sich vorstellen kann. Ein Cousin aus Israel sagt es sei die Leichtigkeit der Stadt, der Frieden der sie heimelig macht.

    Es ist mehr ein spannendes Sachbuch Leo beschreibt eine Biografie seiner Familie und er denkt an alle verschiedenen Zweige. Dadurch kommen die Menschen dem Leser näher nicht die Verfolgung ist Hauptthema sondern was die einzelnen Personen aus ihrem Leben danach gemacht haben.

    Lesenswert

    EIN TELEFONANRUF – UND EINE STIMME, DIE DAS GANZE LEBEN VERÄNDERT

    Gottliebs Tage sind nicht gerade von Leidenschaft erfüllt. Als Krankenpfleger im Hospiz ist er täglich mit dem Tod konfrontiert, ROMANTIK im Privatleben: Fehlanzeige. Zu lange schon ist er Single, lebte bis vor Kurzem mit seiner Mutter zusammen. Von Einsamkeit getrieben ruft Gottlieb eines Nachts bei einer Sexhotline an. Zum ersten Mal hört er Maries Stimme – und mit einem Schlag verändert sich sein ganzes Leben.

    Auf den ersten Blick ein Liebesroman. Dann der zweite Blick, viele Telefongespräche, alle in einer Nacht,

    Eine ungewöhnliche Art eine Geschichte zu erzählen.

    Nur zwei Charaktere die sich gegenseitig etwas erzählen, harmlos denkt man aber dann kommt es.

    Mit viel Charme, Humor und sehr liebevoll lässt Bernhard Aichner die beiden einander wunderbare Lügen erzählen.

    So etwas habe ich noch nie in der Hand gehabt, ich konnte das Buch nicht weglegen und habe es in einem Rutsch durch gelesen.

    Ich weiß das es zu meinen Lese Highlights 2019 gehören wird.

    Für mich gehört das Buch auf die Vorschlagsliste für den deutschen Buchpreis.

    Deutschland, im November 1972: Niemand kennt das Bonner Polittheater besser als Hilde Kessel, legendäre Wirtin des Rheinblicks. Bei ihr treffen sich Hinterbänkler und Minister, Sekretärinnen und Taxifahrer. Als der Koalitionspoker nach der Bundestagswahl härter wird, wird Hilde in das politische Ränkespiel verwickelt. Verrat ist die gültige Währung.

    Gleichzeitig kämpft in der Abgeschiedenheit einer Klinik auf dem Venusberg die junge Logopädin Sonja Engel mit Willy Brandt um seine Stimme, die ihm noch in der Wahlnacht versagte. Doch auch sie gerät unter Druck. Beide Frauen sind erpressbar. Für Hilde steht ihre Existenz auf dem Spiel, Sonja will ihre kleine Schwester beschützen. Wie werden sie sich entscheiden?

    Für mich sind es zu viele Personen die wichtig für die Handlung sind. Die historischen Persönlichkeiten okay, aber die fiktiven da verliert man eher den Überblick. Mit jedem Kapitel ändert sich die tonangebende Person. Einmal eine Wirtin, dann ein Taxifahrer oder eine Logopädin. Das Privatleben der drei spielt eine große Rolle und passt nicht so gut zum eigentlichen Thema. Es ist zwar die Zeit des großen Umbruch und an diesen Personen werden Beispiele gezeigt ( Selbstständigkeit der Frauen, Wahlrecht ab 18, Studentische Proteste). Aber es entsteht ein großes Durcheinander und kein Miteinander. Nach "Bühlerhöhe" von der Autorin hatte ich mehr erwartet.