Beiträge von wiechmann8052

    Gelesen bis Seite 81

    Das Cover erinnert an ein Eingangstor zu einer Synagoge, die Farbe im Hintergrund spricht für sich selbst.

    Der Titel beschreibt den Prolog erst Sterben die Menschen im Schatten des Turms, dann sind die Nachbarn nicht glücklich mit dem Aussehen. Der Turm steht im Mittelpunkt und alles andere geschieht in seinem Schatten.

    Erst erschienen mir die Menschen etwas hölzern, seit dem Kapitel Marie hat sich das geändert.

    Klappentext

    Mitten in der Hitzewelle des Jahrhunderts soll Arno Bussi einen Mord aufklären, der sich schon vor fünf Jahren am idyllischen Tiroler Lärchensee ereignet hat. Damals ertrank der Seewirt, nachdem er betäubt ins Wasser geworfen wurde. Die Polizei tappte im Dunkeln. Jetzt will Innenminister Qualtinger endlich Resultate sehen und schickt seinen »Spezialfreund«, Inspektor Arno Bussi, nach Tirol. Als dort ein weiterer Einwohner stirbt, wird aus dem kalten Fall ein brandheißer, und der Arno ahnt: Will er dem Mörder auf die Schliche kommen, muss er zuerst das Rätsel vom Lärchensee lösen …

    Meinung

    Dieser Krimi ist einfach anders, "situationselastisch" könnte man sagen, diese Wortschöpfung ist für mich neu stammt aus dem Buch und beschreibt es aber aufs Beste. Es gibt Tote, aber trotzdem habe ich stellenweise geschmunzelt. Es ist kein Regionalkrimi wie es im Moment einige gibt, sondern der Autor nutzt die Umgebung und die Menschen als ein besonderes Element. Die Handlungen und ihre Wendungen haben es in sich, teils liebevoll, teils schlitzohrig, dazu die östereichische Politik die für uns Deutsche manchmal etwas ungewöhnlich ist. Der Name des Inspektors ist Programm und dabei gibt er sich doch soviel Mühe ernst genommen zu werden. Es erinnert an " Bond, James Bond" und man wartet als Leser wieder auf den Namen , stellt sich die Situation vor und lacht.

    Es war mein erster Krimi mit Inspektor Bussi aber garantiert nicht mein letzter.

    meinen Kindle habe ich für unterwegs und wenn ich nicht einschlafen kann, dann störe ich meinen Mann nicht, ansonsten Printausgaben, besonders schön finde ich es wenn ich ein Buch in beiden Ausgaben habe, ab und zu bekommt man zur Printausgabe auch einen Link für das E Book

    Klappentext

    Ahlbeck, 1952: Gemeinsam mit ihren Töchtern Henni und Lisbeth führt Grete eine kleine Pension auf Usedom. Das Leben in der DDR ist nicht einfach für die drei Frauen. Dass sie ein eigenes Unternehmen führen, ist der Regierung ein Dorn im Auge.

    München, 1992: Zwischen den Sachen ihrer Mutter Henni findet Caroline einen Brief, in dem es um die Rückeignung einer Villa auf Usedom geht. Noch nie hat Caroline von dem Anwesen gehört. Sie stellt ihre Mutter zur Rede, doch Henni will nicht über damals sprechen, und so beschließt Caroline, auf eigene Faust an die Ostsee zu fahren ...

    Meinung

    Ein Stück deutsche Geschichte, aus jedem Teil Deutschland etwas.

    So intensiv wird selten über die Anfangsjahre der DDR erzählt. Das Buch fängt im Jahr 1952 an, eigentlich geht es den Menschen in Deutschland wieder gut. In der BRD ist die Freiheit das höchste Gut und wird von allen geschätzt und gehütet. In der DDR das Gegenteil wer noch ein kleines Stück Freiheit besitzt wird verfolgt und muss hart dafür bezahlen.

    Nach der Wende werden diese Wunden wieder durch die gut gemeinte Idee der Wiedergutmachung und Rückgabe von ehemaligen Eigentum aufgerissen.

    Wie geht man als junger Mensch, der das alles nicht erlebt hat und nun die Großmutter und Mutter zweifeln sieht, damit um.

    Alle diese Emotionen beschreibt die Autorin intensiv, den Umgang miteinander und die Folgen des DDR Regimes.

    Für uns Nachgeborene eine interessante Geschichtsstunde da hier im Detail beschrieben wird was wir sonst nur als großes Paket Informationen bekommenin

    Klappentext

    Vitoria im Baskenland. Wieder erschüttert eine Serie von Morden die Stadt. Sie folgen düsteren mittelalterlichen Ritualen. Inspector Ayala alias Kraken muss feststellen, dass die Verbrechen alle in einem geheimnisvollen historischen Roman beschrieben sind. Der Titel des Buchs lautet "Die Herren der Zeit". Und auch mit Krakens eigener Vergangenheit scheint das Epos zusammenzuhängen. Ein höchst gefährlicher Fall, nicht nur für den Inspector, sondern auch für seine Familie.

    Meinung

    Auch im dritten Band treibt wieder ein Serienmörder sein Unwesen und wieder ist es der Bezug zum Mittelalter das dem Kraken und seinem Team Rätsel auf gibt. Damit hätten wir aber alle Ähnlichkeiten zu den vorherigen Büchern.

    Als Leser lese ich das gleiche Buch wie der Krake und seine Freunde. Ein interessantes Stilmittel. Die Mischung aus unterschiedlichen Details die in verschiedene Richtungen deuten machen diesen Thriller außergewöhnlich.

    Die Lösung des Falls ist genial und völlig unerwartet, die Folgen für den Kraken überraschend.

    Jede Zeile war spannend, das war ich von dieser Autorin gewöhnt aber diesmal hat sie mich überrascht im positiven Sinn.

    Klappentext

    London 1896: Eine berüchtigte Mörderin soll hingerichtet werden. Kurz vor ihrem Tod erzählt sie den Gentlemen vom Sebastian Club von einem antiken Duftbehälter, dem legendäre Heilkräfte nachgesagt werden. Gibt es ihn wirklich? Oder ist der blaue Pomander nur das Hirngespinst einer Geisteskranken?

    Um der Sache auf den Grund zu gehen, reisen die Ermittler nach Salzburg, ins Kaiserreich Österreich-Ungarn. Sie stellen rasch fest, dass sie auf der Suche nach der Kostbarkeit nicht allein sind, sondern von einem Konkurrenten verfolgt werden, der auch vor Mord nicht zurückschreckt. Als ihnen der geheimnisvolle Unbekannte immer näher kommt, wird die Lage brenzlig.

    Meinung

    Ein Herrenclub der Detektivarbeit leistet Das Besondere an diesem Club ist, auch eine Frau gehört zu den Mitgliedern und wird als gleichwertig erachtet. In der viktorianischen Zeit sehr ungewöhnlich. Da macht den Reiz dieses Krimis aus. Alle arbeiten miteinander auf Augenhöhe

    .Spannend gestaltet sich die Suche nach dem blauen Pomander der Paracelsus gehört hat und dem man ungeheure Heilkräfte zuschreibt.

    Kurzweilig erzählt die Autorin die Story ohne ausufernd zu sein. Die sozialen Mißstände und Krankheiten der Zeit werden erwähnt und im Anhang etwas deutlicher erklärt. Im Krimi ist das alles nur nebensächlich.

    Das Ganze ist im Stil von Sir Conan Doyle geschrieben ohne die Überheblichkeit von Sherlock Holmes.

    Klappentext

    Ein idyllisches Bergdorf in Südtirol – doch die Zeiten sind hart. Von 1939 bis 1943 werden die Leute vor die Wahl gestellt: entweder nach Deutschland auszuwandern oder als Bürger zweiter Klasse in Italien zu bleiben. Trina entscheidet sich für ihr Dorf, ihr Zuhause. Als die Faschisten ihr verbieten, als Lehrerin tätig zu sein, unterrichtet sie heimlich in Kellern und Scheunen. Und als ein Energiekonzern für einen Stausee Felder und Häuser überfluten will, leistet sie Widerstand – mit Leib und Seele.

    Meinung

    Mich hat das Buch beeindruckt.

    Die Figur der Trina war genauso wie man gern sein möchte. Stark , kann Schwäche zeigen, weiß für sich was richtig und falsch ist. Die anderen Personen bilden einen perfekten Hintergrund ab, sie sind eigenständig, sind besonders und mit Trina eine Einheit so das man das Geschehen, was heute ein Schauspiel für Touristen und Historiker ist versteht.

    Eher zurückhaltend beschreibt der Autor das harte und karge Leben der Bergbauern in Tirol, ein Leben zwischen faschischtischten Regierungen, ein Leben das für andere unwichtig ist, wenn der Staat Interessen durchsetzen will. Er schreibt über einen Kampf der von Anfang an verloren ist, aber der Kampf ist wichtig, damit die Menschen nicht ihre Menschlichkeit verlieren und zu geistlosen Geschöpfen verkommen.

    Die Stille wo es eigentlich laut sein soll, die Ruhe anstelle von Aufregung, die Verzweifflung alles das macht das Buch eindringlich.

    Klappentext

    Alt sind sie geworden, Lina, Emma, Hilde, Anna und Marie. Ihre Gesundheit hat Kratzer abbekommen, die Gelenke rosten langsam ein, überhaupt, die ganze Kraft lässt irgendwie nach. Haus und Garten alleine versorgen wird zu schwer – also ab ins Altersheim!

    Aber wohin mit ihren geliebten Tieren, die keine Streicheltiere sind, sondern ‚nur Nutztiere‘?

    Zum Schlachter!

    Töten lassen!

    Nicht mit diesen fünf alten Damen aus einem kleinen Dorf im Schwarzwald. Sie finden eine Lösung für sich und für ihre Tiere. Dabei bahnt sich für eine junge Pensionsbesitzerin noch ein unverhofftes privates Glück an.

    Meinung

    eine Senioren WG der etwas anderen Art, gleichzeitig ein Gnadenhof für geliebte Nutztiere wie Hühner, Hasen, Gänse und Kühe. In den meisten Seniorenheimen darf man kein Tier mitbringen, diese Trennung ist für jeden schlimm aber ich kann mir vorstellen für Ältere doppelt. Das Leben gibt keinen Ersatz mehr, wenn man älter ist.

    In diesem Buch wird aus der Not eine Tugend gemacht. Jede Frau, jeder Mann und jedes Tier hat seine eigene Geschichte, die interessanter Weise nicht hinter einander erzählt wird, sondern so wie es die Situation erfordert.

    Der Schreibstil ist vielleicht nicht der spannendste aber das Buch hat Charme, vor allem in dem Nicht gesagten ist sehr viel Stoff zum nachdenken.

    Klappentext

    Es beginnt in Paris. In Paris, Wisconsin. Robert und Leah sehnen sich nach der Stadt der Liebe, doch glauben sie kaum noch daran, dass dieser Traum je in Erfüllung gehen wird. Als Robert eines Tages verschwindet, finden Leah und ihre Töchter nur eine Flugnummer und ein Manuskript. Es führt sie nach Paris, Frankreich; in eine Stadt, die Robert für sie erfunden zu haben scheint. Auf den Spuren seines Romans, der ihnen wie ihr eigenes Leben vorkommt, wandeln sie durch die Straßen, kaufen einen Buchladen, der offenbar nur auf sie gewartet hat und beginnen ein neues Leben – stets in der Hoffnung, das so schmerzlich vermisste Gesicht in der Menge zu entdecken.

    Meinung

    ein , tolles Thema und beim Lesen des Klappentexts taucht die Frage auf, wird Leah ihren Mann wiederfinden und endet das Buch glücklich. Ich war auf eine hoch emotionale Geschichte gefasst, mit viel Paris und vielen Büchern.
    Gelesen habe ich einen faden sich ständig wiederholenden Text der weder Hand noch Fuß hatte.
    Wenn ein Mann seine Familie verlässt ist er entweder verzweifelt oder ein Mistkerl, Robert ist keins von beiden. Leah erfüllt gegenüber ihren beiden Töchtern ihre Pflicht ansonsten träumt sie vor sich hin.
    Die Nebenfiguren handeln sehr sprunghaft mal für mal gegen die kleine Familie.
    Paris ist in diesem Roman eine Stadt wie jede andere, der besondere Zauber kam bei mir nicht an.
    Als Bücher fanden eigentlich nur zwei Kinderbücher größere Erwähnung, für ein Buch über eine Buchhandlung zu wenig.
    Der Schreibstil war langweilig, emotionslos ich konnte die Begeisterung anderer Leser nicht im Ansatz nach empfinden.

    Klappentext

    Yorkshire, 1845: Ein mysteriöser Vorfall erschüttert das Anwesen Chester Grange. Die junge Gemahlin des Besitzers ist über Nacht spurlos verschwunden. Ihr Hausmädchen findet das Schlafzimmer verwüstet und voller Blut vor. Alles weist auf ein schreckliches Verbrechen hin. Als Charlotte, Emily und Anne Brontë von dem furchtbaren Ereignis hören, sind sie entsetzt – aber auch fasziniert. Die drei Töchter eines Landpfarrers sind sofort fest entschlossen, das Rätsel zu lösen. Unbeirrt und allen gesellschaftlichen Konventionen zum Trotz setzen sie ihre Nachforschungen fort, auch als sie selbst in Gefahr geraten.

    Meinung

    die Bücher der Bronté Schwestern sind sehr bekannt, es gibt auch Biographien über sie. Aber es ist nicht alles aus ihrem Leben bekannt und da erzählt dieser Roman eine mögliche Episode.
    Im gleichen Stil geschrieben wie "Jane Eyre" oder "Sturmhöhe" klingt selbst ein einfacher Spaziergang oder ein Einkauf wie ein großes Abenteuer. Die Gewitter sind heftiger und der Regen nasser. Es passt sehr gut zu dem Mordfall in dem die drei Frauen ermitteln. Gleichzeitig wird auch Kritik an den Lebensumständen der Frauen im 19. Jahrhundert geübt. Die Schwestern waren zu ihrer Zeit ungewöhnlich, genau das greift der Roman auf.
    Das macht ihn spannend und lesenswert.

    Klappentext

    »Er ist der erfahrenste und vertrauenswürdigste Finanzverwalter Londons«. So nennt die Times Heathcote Montague. Den Gentleman, dem die Oberschicht Englands ihr Vermögen anvertraut. All seine Leidenschaft gehört den Zahlen, aber immer häufiger verspürt Heathcote, eine unbekannte Sehnsucht in sich. Und diese wächst, als ihn Miss Violet Matcham im Auftrag von Lady Halstead aufsucht. Doch bevor er seinen Gefühlen weiter auf den Grund gehen kann, wird Lady Halstead tot aufgefunden. Er und Violet befinden sich plötzlich inmitten eines Mordfalls an der Seite des respektablen Barnaby Adair und von Inspector Stokes ...

    Meinung

    ich hatte nach dem Klappentext eine viktorianische Liebesgeschichte erwartet und wurde enttäuscht. Es war eine Detektivgeschichte und die Lovestory wurde sehr stiefmütterlich behandelt. Wenn ich einen Krimi lesen möchte kaufe ich einen Krimi, wenn ich einen Liebesroman möchte, nehme ich einen solchen. Leider kann man Bücher nach dem Lesen nicht umtauschen.

    Es ist ein Folgeband, über die beiden Detektive gibt es schon einen Roman. Das war an vielen Stellen zu merken, dadurch war der Krimi auch nur mäßig spannend, denn es gab viele Wiederholungen und die Autorin verlor sich in überflüssige Details.

    Der Schreibstil war eher betulich und es fehlte an Esprit.

    Klappentext

    Die Magie in Phantopien ist verschwunden. Nur in der Stadt Fernab gibt es noch Magie. Einmal hier aufzutreten - davon hat die Dichterin Minna Fabelreich immer schon geträumt. Aber Fernab darf nur betreten, wer eine Einladung besitzt. Minna kann ihr Glück daher kaum fassen, als sie eines Tages eine Einladung zu einem Dichterwettstreit bekommt. Zusammen mit dem Schatzsucher Finn macht sie sich auf den Weg. Doch in Fernab entdecken die beiden, dass ausgerechnet die Königin hinter der kunstvollen Fassade der Stadt eine dunkle Kraft verbirgt, die ganz Phantopien bedroht. Und Minna und Finn sind die einzigen, die sich der Gefahr entgegenstellen können.

    Meinung

    die Geschichte ist ein sehr schönes Märchen. Es heißt zwar Fantasy aber für mich gibt es da einen Unterschied.

    In einem Märchen sind die Grenzen zwischen Gut und Böse sehr klar deffiniert, so auch hier.

    Die Personen erklären sich schon durch ihre Namen z.B.: Minna Fabelreich sie erzählt schöne alte und neue Geschichten und die Menschen sind berührt, magisch. Genau die Magie ist verschwunden in diesem Land.

    Auf der Suche danach passiert viel.

    Die Erzählweise ist einerseits sehr schön detailreich mit vielen Bildern für das Kopfkino, andererseits ist es stellenweise auch zuviel, dadurch wird der Mittelteil zu lang, der letzte Teil ist dann wieder hochgradig spannend bis zum versöhnlichen Schluss.

    Klappentext

    Nach Veröffentlichung eines Artikels über die Schändung eines jüdischen Berliner Friedhofs wird die Journalistin Britta Golden anonym per Mail mit dem Tod bedroht. In ihrer Angst wendet sie sich an die Polizei. Den Fall übernimmt Alain Liebermann, Mitglied des Mobilen Einsatzkommandos Staatsschutz und Spezialist für Terrorbekämpfung. Erscheint der Fall zunächst beinahe harmlos, eskaliert er doch bald. Aus Worten werden brutale, mysteriöse Taten, deren Folgen Alain und seine große jüdische Familie bis in die Grundfesten erschüttern …

    Meinung

    Ist die Justiz auf dem rechten Auge blind oder sieht sie mehr als sie sehen soll.

    Antisemitismus ist ein herausragendes Thema in diesem Krimi, aber nicht das einzige, Vertuschung von Verbrechen, Bestechung und Vortäuschung von Straftaten kommt hinzu.

    Außerdem spielt das Privatleben des Ermittlers eine große Rolle und für mein Empfinden wird d, as Buch damit überfrachtet. Die Mischung aus allem ist zu mächtig, das hätte auch für zwei Bücher gereicht.

    Einzelne Personen waren sympathisch, blieben aber hinter den Erwartungen zurück, oder verhielten sich derart weltfremd das mir das Verständnis fehlte.

    Die Lösung war am Ende eigenartig und die Motive banal, die Frage wie es so weit kommen konnte, vermittelt den Eindruck in den Augen des Autors ist Deutschland eine Bananenrepublik. Ich hoffe sehr er hat nicht recht.

    Klappentext

    Finola, Zennie und Ali sind einer Meinung, als ihre Mutter sich wieder einmal darüber beklagt, dass sie schon lange auf Enkelkinder wartet: Das ist nicht hilfreich. Denn die Schwestern haben gerade ganz andere Sorgen. Alle drei wurden in derselben Woche verlassen. Finolas Mann hat eine Jüngere. Zennies Freund macht aus heiterem Himmel Schluss. Und Alis Verlobter schickt sogar seinen Bruder vor, um die Hochzeit abzusagen. Während die drei ihrer Mutter vor dem Umzug beim Aussortieren helfen, erkennen sie nicht nur, wie viel sie einander bedeuten, sondern auch, was wahre Liebe ist.

    Meinung

    Es geht hier um Schwestern und besondere beste Freundinnen, ich habe keins von beiden , Brüder und beste Freundinnen aber nicht solche. Ich glaube meine Situation ist mehr wie ausreichend und gut.

    Es waren vielleicht etwas viel Zufälle auf einmal, aber ein Roman kann/darf so sein.

    Emotionen sind groß geschrieben, je mehr desto besser. Aber es sind auch einige gute Ratschläge dabei, sie taugen auch im wirklichen Leben.

    Das Buch ist flüssig geschrieben, es war schnell gelesen, ein unterhaltsames Frauenbuch mit großen Schicksalsschlägen so das man sich als Leserin auf dem Sofa richtig gut fühlt.

    Klappentext
    Für ihre Familie geben diese Frauen alles! Gabby hat ihren Beruf zurückgestellt, bis ihre Zwillinge fünf geworden sind. Hayley hatte schon mehrere Fehlgeburten, ist aber nicht bereit aufzugeben. Und Nicole will ihren Sohn Tyler nach der Scheidung unbedingt vor einer Enttäuschung schützen und kann sich zunächst auf keine neue Beziehung einlassen. Für die drei Freundinnen kommt jedoch alles anders als geplant. Aber auch wenn das Leben mit so manchen Überraschungen aufwartet, halten sie zusammen. Denn gerade darin liegt der Schlüssel zu ihrem Glück …
    Meinung
    Drei Freundinnen und ihre großen Probleme, Teenagerschwangerschaft, Fehlgeburten, Wiedereinstieg in den Beruf und ein neuer Mann das Leben und das Buch lassen nichts aus.
    Für mich war es überfrachtet, es wurde bei allem nur an der Oberfläche gekratzt und dann kam auf einmal die heile Welt wieder zum Vorschein.
    Es lässt sich leicht lesen, da ist die Autorin eine Meisterin ihres Fachs. Aber es hat mich nicht berührt, obwohl einige Themen auch meine waren. Die Charaktere waren zu sehr auf das jeweilige Thema/Problem zu geschnitten, sie waren für mich sehr einseitig gezeichnet.
    Es ist der zweite Band der Serie und alle Charaktere kommen im ersten Band vor. Man kennt sie also alle schon, aber es ist nicht zwingend notwendig das erste Buch gelesen zu haben. Es ist gelungen sie unabhängig von einander zu halten..

    Klappentext

    Uber dreiunddreißigtausend Jahre war Urga zusammen mit einem Baby-Mammut in einem Eisblock eingefroren, doch dank der Erderwarmung tauen sie wieder auf. Nach einem ersten Blick auf die moderne Menschheit würde die Steinzeitfrau am liebsten gleich wieder zurück ins Eis gehen. Aber Urga ist eine Kampferin: Bevor sie aufgibt, will sie herausfinden, ob man in dieser höchst seltsamen Welt das Glück finden kann. Ihre Irrfahrt führt sie von der Arktis über Indien bis nach Italien

    Meinung

    Nicht nur Urga sucht das Glück, auch noch einige andere begleiten sie auf ihrer Reise. Diese Gefährten und ihre Reise sind so schräg und außer der Norm, das man nicht anders kann, als sie lieb gewinnen. Die liebevoll gezeichneten Figuren auf dem Titelbild sind nur ein Beispiel wie es im Buch zu geht. Auch alle anderen Figuren sind so detailliert beschrieben, dass sie bildlich vor einem stehen.

    Immer wieder muss man lachen, auch wenn die Protagonisten eigentlich traurig sind. Es entstehen einfach Bilder im Kopf man kann es nicht verhindern.

    Das Buch ist einfach geschrieben, es ist schnell gelesen. Ich kann mir vorstellen das auch "Nicht-Leser" davon begeistert sind.

    Klappentext

    Carcassonne, 1562: Minou Joubert wächst als Tochter eines katholischen Buchhändlers auf. Eines Tages erhält sie einen versiegelten Brief mit den Worten: "Sie weiß, dass Ihr lebt." Noch bevor sie herausfinden kann, was hinter der mysteriösen Botschaft steckt, wird die Begegnung mit dem jungen Piet Reydon ihr Leben für immer verändern. Denn der Hugenotte hat eine gefährliche Mission, und er zählt auf Minous Hilfe, um aus der Stadt zu fliehen.

    Meinung

    Wie dreihundert Jahre vorher herrscht in Carcasonne und Umgebung ein Glaubenskrieg. Katholiken gegen die Hugenotten auch diesmal sind die Katholiken in der Überzahl und haben auch bedeutend mehr Macht.

    Vor diesem historischen Hintergrund erzählt die Autorin spannend wie die einzelnen Personen agieren und was sie antreibt. Geld und Macht sind eine große Triebfeder für die einen, aber auch das Andenken zu bewahren und einfach nur das Richtige zu tun sind die treibenden Kräfte für die Hauptpersonen.

    Es ist eine grausamen Zeit, obwohl Krieg und Folter zum täglichen Geschehen gehören, ist Kate Mosse sehr sparsam mit den Beschreibungen umgegangen. Was ich als sehr angenehm empfand.

    Sehr detailliert waren dagegen die Beschreibungen der damaligen Lebensumstände, Landschaften und Städte.

    Als Leserin bekam ich einen genauen Eindruck und konnte das Schicksal der fiktiven Personen gut nachvollziehen.

    Alle Akteure ob wichtig für das Geschehen oder nur eine Randfigur wurden zutiefst menschlich dargestellt bis ins letzte Detail, dass machte das Buch lebendig.

    Mit einer kurzen Erklärung zu den Hugenottenkriegen, einer kleinen Karte und einem Personenverzeichnis bekömmt der Leser Informationen die eventuelle Fragen zum Geschehen im Voraus erklären.

    Raffiniert ist der Prolog der dreihundert Jahre später spielt und auf seine Auflösung warten lässt. Denn das Buch ist der erste Band einer Triologie.

    Ich freue mich schon auf die Fortsetzung auch wenn es noch etwas dauern wird.

    Klappentext

    »Das Glück wird sich wenden, das heißt es wird mir endlich lachen, statt mich mit verschränkten Armen zu ignorieren.« Harmonies Leben ist alles andere als harmonisch. Die junge Frau hat Tourette, ihre vulgären Ausbrüche machen ihr das Leben schwer. Doch sie hat sich vorgenommen, sich aus der Abhängigkeit von ihrem Freund zu befreien und sich endlich einen Job zu suchen. So begegnet sie der ängstlichen älteren Dame Fleur, die außer ihrem russischen Therapeuten und ihrem übergewichtigen Hündchen jedem misstraut. Nichts spricht dafür, dass aus den beiden Freundinnen werden könnten. Doch als Fleur Harmonie versehentlich den Arm bricht, geschieht genau das. Gemeinsam entdecken sie die Welt, den Stepptanz und ein selbstbestimmtes, lustvolles Leben

    Meinung

    Die Autorin schafft es immer wieder, Menschen die aus verschiedenen Gründen am Rande der Gesellschaft stehen in den Mittelpunkt zu stellen. In diesem Buch sind es hauptsächlich Menschen die soziale Kompetenzprobleme haben, die alte Dame die vor allem Angst hat und die junge Frau mit dem Tourette -Syndrom kommen zusammen und mischen auf unterhaltsame Art und Weise ihre Umgebung auf.

    Man muss bei Menschen mindestens zweimal hinsehen um den Gegenüber zu erkennen. Das lernt man in diesem Buch. Die eine scheut die Menschen sie machen ihr Angst, die andere macht den Menschen Angst wenn sie beschimpft und im nächsten Moment freundlich ist. Aber wenn man sie näher kennenlernt ist die eine wie die andere humorvoll, hilfsbereit und ein guter Kumpel. Sie lernen andere "Nulpen" kennen ein Schimpfwort das ungewollt ausgesprochen die ganze Geschichte ins Rollen bringt.

    Worte können mehr verletzen wie Taten, sie lassen sich nicht zurück nehmen oder ungeschehen machen. Aber manchmal erwächst daraus etwas Gutes und wenn es nur in der Phantasie der Autorin ist.

    Ein berührendes Buch in dem Menschen über sich selbst hinauswachsen.

    Die Protagonisten erzählen abwechselnd ihre Geschichte, jede auf ihre Art. Ohne große Emotionen nehmen sie die Leser mit und berühren sie.