Beiträge von ruhrpottmaedchen

    genauso nervig wenn die Autoren Bahre und Trage nicht auseinander halten können.


    Auf die Bahre kommen die Toten, auf die Trage die Lebenden.




    oder wenn unter einem Pseudonym geschrieben wird, irgendwann, und wenn es auf der letzten Seite ist, irgendwie darauf aufmerksam machen wer man sonst ist. (Zuletzt bei Inge Löning als sie unter Ellen Sandberg oder s.ä. schrieb), auf den letzten Seite musste sie irgendwie auf ihren Kommissar Dühnford hinweisen.



    Mir fällt häufig auf das die Leute eben nicht sonderlich aufmerksam lesen. Z.B. das Buch von Ulrike Renk. Erst als ich einer Gesprächsrunde darauf aufmerksam machte das Frau Hochwohlgeboren ständig BADEN wollte, wurde den Lesern bewusst WAS sie gelesen haben.


    Irgendein Liebesschmöker der in Italien spielte...banal, trivial, unglaubwürdig bis zum Abwinken, wurde hochgelobt, wie toll der doch war. Ich habs geschafft den Inhalt des Buch in einen Satz zu packen.


    Manchmal brauche ich etwas seichtes, leichtes, habe aber nichts dagegen wenn es dennoch "Hand u. Fuß" hat.

    Bei der HebammenSaga von Sabine Ebert war die Hauptfigur rundum herzensgut aber absolut lebensunfäig und musste immer und überall vom tollen Prince Charming vor den bösen anderen Männern gerettet werden, die ihr ausnahmslos alle (vom 5 bis zum 90jährigen) an die Wäsche wollten -----> ging auch gar nicht. Auch rigoros abgebrochen und die Autorin auf die Warteliste verbannt.

    Ich habe zwar noch das untenstehende Buch nebst Nachfolger auf meinem Kindle, wage mich nach dem Hebammentrauma aber nicht daran und überlege schon lange, sie von meinem Lesemaschinchen runterzulöschen. :-k



    ich habe mich irgendwann einmal gewagt die Hebammen-Saga zu kritisieren und bin dafür aufs übelste angemacht worden, wo das doch soooooooo eine tolle Geschichte wäre.

    Für mich ist das, genau wie die Wanderhurengeschichte, eine von denen die nach 1 1/2 Buch völlig genervt aufgegeben habe.


    Wer mir auch noch einfällt, allerdings mit kleinen Abstrichen ist Durst-Benning.

    und was könnt ihr den Autoren so gar nicht verzeihen?


    Im Laufe meiner vielen Lesejahre bin ich zu einem sehr kritischem Leser geworden und finde schon lange nicht mehr jedes Buch gut.


    Hier eine kleine Auswahl von Büchern die mich so richtig genervt haben und ich teilweise die Autoren meide:



    Ines Thorn ließ ihre Protas allen ernstes Weizenpflänzchen setzen und einzeln bewässern. (Ich Stadtmensch dachte immer Weizen wird gesät) -----> verbannt


    Bei Karen Rose fangen immer Opfer u. Ermittler spätestens auf Seite 50 etwas miteinander an, während der ersten Untersuchungen stellt sich nur die Frage, bei dir, bei mir oder sofort hier? ---> verbannt


    Karen Monnings Highlander hatte das Gehänge eines Hengstes -------> verbannt


    Der Monarch (Autor vergessen) --- der Hund hatte ein Fell wie geschmolzene Seide. (Das arme Tier) -----> verbannt


    Camilla Läckberg, duscht grundsätzlich kochend heiss, trinkt kochend heissen Kaffee, wickelt ständig ihre Kinder, ist unordentlich im Haushalt u. auf ihre Schwiegermutter angewiesen, muss auf ihre erwachsene Schwester aufpassen (zum. meint sie das), der Polizeichef ist ein Volltrottel, und ihr Mann der Polizist braucht seine Frau um die Fälle lösen zu können. ---->verbannt


    Klaus-Peter Wolff hat einen sexistischen, unfähigen dauernörgelenden Kommissar, eine über alles stehende und allwissende Kommissarin die ntl. alle Fälle alleine klärt. Von den ständigen Restaurantbesuchen mal abgesehen. Liest sich für mich wie ein Reiseführer.


    Ulrike Renk mit der zuletzt geschriebenen Trilogie irgendwas mit Kranichen. Mal ehrlich, das letzte Buch ist wie eine Ohrfeige für all diejenigen die während des Krieges flüchten mussten. Die einzige Sorge von Frau Hochwohlgeboren war die das sie nicht BADEN konnte! Und das nicht nur einmal sondern fortlaufend! Und ntl. gelang Frau Hochwohlgeboren die Flucht nach Berlin, sie bekam sofort Arbeit, als ihr die nicht gefiel sofort eine andere, ihre Kinder wurden betreut etc. Das Ganze hieß auch noch, das es nach einer wahren Begebenheit geschrieben wurde. ....

    Das einzig wahre wird wohl die Flucht gewesen sein.


    All die Kriegsbücher mit ihrem Wischi-Waschi-Gedöne wo sich die Autoren nicht wagen den Krieg als das zu beschreiben was er war, nämlich grausam und brutal.



    ein weiterer Krimi, Autor als auch Titel vergessen, wo eine alte Dame in einem Altenheim auf dem Wannenrand stand um die Fliesen zu säubern. :roll:. (In Altenheimen gibt es keine Zimmerbäder mit Wannen), dazu dürfen Besucher nur zu "Besuchszeiten" ihre Angehörigen besuchen.


    Jetzt zuletzt eine dermaßen unglaubwürdige Liebesgeschichte das sich alles rollte, unter anderem wurde ein Vogel gerettet und sie konnte sehen das er ordentlich getrunken hatte. (Bei mir können 10 Elstern, 27 Meisen und div. andere Vögel an der Tränke gewesen sein, da seh ich nix), und der Typ brachte Leckerchen! für den Vogel mit, die er in der Hosentasche hatte ....jaaaneeee...




    oder wenn Babys von sechs Wochen bereits im Hochstuhl sitzen und feste Nahrung zu sich nehmen (Meine drei müssen minderbemittelt gewesen sein).




    Ich könnte die Liste noch endlos weiterführen.


    Manchesmal frage ich mich ob die Autoren beim Schreiben überhaupt nachdenken.

    wie gestern schon bemerkt wollte ich doch keine hier wohnenden Einhörner haben.


    Nun war gestern mein knapp siebenjähriger Enkel hier, sieht meine Malbücher und fängt an zu blättern:


    Ooooomaa......es gibt doch gar keine Einhörner, das sind alles nur Märchen.


    ich nicke und brumme dazu.


    Er blättert weiter: Oooooma, guck mal, das hier ist ein böses Einhorn das musst du soundso anmalen


    Ich nicke wieder


    er blättert weiter: Ooooooma, das hier ist ein liebes Einhorn, das musst du soundso anmalen.


    Ich nicke wieder und frage ihn was er davon hält die Bilder mit mir zusammen auszumalen.



    Ein empörtes: OMA das ist doch was für Baby

    war die Antwort.


    Danach Schweigen.......


    Tochter und Schwiegersohn sitzten dabei und grinsen sich einen


    Ich kam meinem Enkel dann aber doch zur Hilfe:


    Du meinst das Ausmalen ist nur was für kleine Kinder und Erwachsene.



    Ein erleichterts: Jaaa, genau das meine ich. Ich bin ja kein Baby mehr aber auch noch nicht erwachsen

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