Beiträge von drawe

    Also eher Helfer des Drachen und seines

    Fortbestehens.

    Ich stehe auf dem Schlauch.

    Wenn sie den/die Drachen domestizieren, geht vom Drachen keine Gefahr mehr für den Menschen aus... daher betrachte ich sie (momentan) als Helferfiguren.

    Wir werden das Thema sicher gegen Ende nochmals vertiefen! Ich bin mir nicht sicher, ob man den Drachen nur in diesem ethnisch-religiösen Sinn sehen kann (also ein Bewahrer der vorchristlichen Gebräuche etc.), ich hätte da gern eine sozialpsychologische Komponente - aber wir werden sehen.

    Oder sie versuchen, die Drachen für sich zu domestizieren?

    Perspektivenwechsel . Ja, das wäre auch eine Möglichkeit...

    Oger sind etwas gefährliches und monströses, ein Wesen, das

    außerhalb der Gesellschaft lebt.

    Du sprichst immer von "Oger", und ich kenne den Begriff nur aus Kinderfilmen, und da sind sie grün und lieb. Steht in Deiner Ausgabe "Oger" für "Menschenfresser?


    Wenn ich den Gedanken weiterführe, sieht das so aus:

    Die Menschenfresser/Oger wollen den Drachen domestizieren. Der Drache aber ist das Gefährliche unter der Oberfläche, das kollektive Vergessen. Das heißt, die Menschenfresser wären dann Helferfiguren für die Menschen?

    Irgendwie kriege ich das alles nicht recht auf die Reihe.

    Und noch etwas Autobiografisches.


    Benjamin Merz, Ethnologe und jüngstes Kind einer Familie mit fünf Söhnen, überwindet seine Hemmungen und entwickelt ungewohnte Fähigkeiten darin, sich in andere Menschen hineinzuversetzen. Während einer Forschungsreise auf Sizilien beginnen die Frauen des Städtchens Mandlica diese Fähigkeit zu entdecken und zu schätzen. Nach dem Roman »Die große Liebe« und »Die Erfindung des Lebens« hat Hanns-Josef Ortheil einen weiteren hellen und lichten Roman über das Leben im Süden Italiens und die Nähe, die dieser magische Raum zwischen Menschen ermöglicht, geschrieben.


    24.09. Tag der Satzzeichen – National Punctuation Day in den USA


    In seinem Roman erzählt Anthony Doerr kenntnisreich und in einer wunderschönen Sprache, kunstvoll miteinander verwoben, die Geschichte zweier Jugendlicher im Zweiten Weltkrieg, der blinden Marie-Laure, die mit ihrem Vater aus dem besetzten Paris nach Saint-Malo flieht, und des jungen Waisen Werner, der in der Wehrmacht eingesetzt wird. Unaufhaltsam treibt die Geschichte sie aufeinander zu, spannend, labyrinthisch und atemlos.

    Tag der Satzzeichen – National Punctuation Day in den USA


    Wird der da gefeiert? Mit einer Satzzeichen-Parade?


    Die Biografie einer schillernden Frau und ihrer exzentrischen Familie.

    Ich dachte eher an eine weise Frau, eine Magierin wie Morgan le Fay welche eine gewisse Gabe hat - somit in Begleitung von Männer welche zu ihrem Schutz abgestellt sind unterwegs ist.

    Ja, so wird es wohl sein, das passt besser.

    Die Tatsache, dass sie Männer in ihrer Begleitung hat und diese Männer bei Edwins Anblick erzittern, hatte in mir die Vorstellung einer Art Amazone ausgelöst.

    ... und Nr. 4


    Alles, was Raynor und Moth noch besitzen, passt in einen Rucksack. Sie haben alles verloren – ihr Zuhause, ihr Vermögen und Moth seine Gesundheit. Mit einem kleinen Zelt machen sie sich auf, den gesamten South West Coast Path, Englands bekanntesten Küstenweg, zu wandern. Mit einem Mal ist ihr Zuhause immer nur dort, wo sie gerade sind. Sie begegnen Vorurteilen und Ablehnung, doch zugleich entdecken sie das Glück ihrer Liebe und lernen, Kraft aus der Natur zu schöpfen. Allen Widrigkeiten zum Trotz öffnet ihr mehrmonatiger Trip ihnen die Tür zu einer neuen Zukunft.

    Nr. 3


    Hanna Duncker ist zurück auf Öland. Hier in ihrer Heimat kennt man sie nur als die Tochter von Lars Duncker, dem Mann, der vor sechzehn Jahren einen grausamen Mord beging. Inzwischen ist Hanna diejenige, die Verbrecher jagt. Ihr erster Fall auf Öland: Ein toter Teenager, mitten in der Nacht erstochen an einem beliebten Ausflugsziel. Und niemand kennt seine Mutter besser als Hanna. Die Ermittlungen werden für Hanna zu einer Abrechnung mit ihrer eigenen Jugend, und Nachforschungen im Fall ihres Vaters reißen alte Wunden auf. Nicht alle sind froh darüber, dass die Tochter von Lars Duncker zurückgekehrt ist.

    Nr. 2


    Harlem, 60er Jahre: die Geschichte eines einfachen Mannes, der so ehrlich wie möglich versucht aufzusteigen. Der neue Roman des zweifachen Pulitzerpreisträgers und Bestsellerautors Colson Whitehead

    Eigentlich würde Ray Carney am liebsten ohne Betrügereien auskommen, doch die Einkünfte aus seinem Laden reichen nicht aus für den Standard, den die Schwiegereltern erwarten. Cousin Freddy bringt gelegentlich eine Goldkette vorbei, die Ray bei einem Juwelier versetzt. Doch was tun mit dem Raubgut aus dem Coup im legendären „Hotel Theresa“ im Herzen Harlems, nachdem Freddy sich verdünnisiert hat? Als Polizei und Gangster Ray in seinem Laden aufsuchen, steht sein waghalsiges Doppelleben auf der Kippe. Der mitreißende Roman des zweifachen Pulitzer-Preisträgers Colson Whitehead ist Familiensaga, Soziographie und Ganovenstück, vor allem aber eine Liebeserklärung an New Yorks berühmtestes Viertel.

    Meine Freundin hat mir den Tag wieder versüßt :kiss: !


    Nr. 1


    Die ehrgeizige Berkeley-Studentin Parvin Schams fühlt sich zwischen den liberalen Ideen ihrer charismatischen Professorin und den Erwartungen ihres konservativen afghanisch- amerikanischen Umfelds hin- und hergerissen. Da eröffnet ihr ein Buch eine ungeahnte Möglichkeit, die Theorie in die Praxis umzusetzen und ihre Bestimmung zu finden: Ein Arzt erzählt darin von seinem humanitären Engagement für afghanische Frauen. Parvin ist so begeistert, dass sie für seine Stiftung arbeiten und zugleich ihre Wurzeln erkunden will. Doch vor Ort entdeckt sie, dass die von ihm erbaute Geburtsklinik leer steht und die Bewohner des Dorfes sich seltsam abweisend verhalten. Nach und nach findet Parvin im Gespräch mit ihnen heraus, was es damit auf sich hat. Als Parvins Professorin vertrauliche E-Mails ungefragt veröffentlicht, eskaliert der schwelende Konflikt zwischen Einheimischen und ihren selbsternannten Wohltätern. Erneut muss Parvin entscheiden, wo sie steht. Was bestimmt, wer wir sind und wo wir hingehören? Wie formen die Medien unseren Blick auf die Welt? Und können wir unsere Vorurteile je ablegen? Wie in ihrem gefeierten Roman »Der amerikanische Architekt« stellt sich Amy Waldman den brennenden Fragen unserer Gegenwart in einer packenden und überraschenden Geschichte.

    zu Kapitel 3 und 4

    Es könnte jedoch auch ganz anders sein - dass sie sich vielleicht einmal als Feinde gegenüber gestanden haben.

    Ja, das ist sogar sehr wahrscheinlich - allerdings müsste Wistan zu diesem Zeitpunkt ein Kind gewesen sein. Er sagt ja, dass er von seiner Abstammung her Sachse ist, aber von den Britanniern aufgezogen wurde und ihnen viel verdankt.



    Im Jungen Edwin würde sich das Schicksal Wistans wiederholen: Wistan will Edwin nicht, wie das Dorf es will, in einem sächsischen Dorf unterbringen, sondern bei den Britanniern, in einem "christlichen Dorf" (s. 108). Edwin würde damit zu jüngeren Ausgabe Wistans.

    Er bewahrt einen kühlen Geist und ist fähig extreme Situationen zu meistern.

    Ich habe das Gefühl, Edwin wird ein wichtiger Begleiter bei der Reise von Axl und Beatrix.

    Davon bin ich auch überzeugt; daher habe ich mich mal selber zitiert :uups: .

    Wenn er rund herum geht, kann das Rad sich eben nicht drehen und die Steine

    kommen nicht mehr. Ist das eine Lösung?

    Ich neige eher zu Deinem 1. Erklärungsversuch und würde ihn gerne fortführen:

    Die Stimme sagt ihm, dass er mit dem Drehen des Rades die Steinwürfe in Gang hält. Damit verschafft das Kind sich die Illusion, dass es nicht willenloses Opfer, sondern Herr des Geschehens ist. Edwin muss also nicht verzagen.


    Edwin hält Wache auf einer hohen Ulme - und da fällt mir der keltische Baumkreis ein.

    Die Ulme ist der Baum des Erwachens, auch im Sinne einer Entwicklung, und das würde hier gut passen für den Jungen, der sich zum Mann mausert. Die Ulme steht zudem für Lebensmut und für große Selbstständigkeit. Das passt doch auch.


    Ich habe noch eine Frage zu seiner Mutter. Seine Mutter ist "auf Reisen" (S. 111), hält aber die innere Verbindung zu ihrem Sohn. Das Kapitel endet:


    Zitat

    "... und er war unterwegs, wie seine wahre Mutter. ... Ach, wäre sie stolz, wenn sie ihn dort stehen sähe, Seite an Seite mit dem Krieger. Und die Männer in ihrer Begleitung würden zittern."

    Seine Mutter ist wohl eine Kriegerin?