Beiträge von Canach

    wenn man sich als Leserundenteilnehmer bereit erklärt, das ganze Buch bis zu einem bestimmten Zeitpunkt - so, wie ja auch der Lesebeginn festgelegt wird - zuende zu lesen

    Dazu noch: Das ist sowieso so. Eigentlich sollten Bücher unter 600 Seiten in zwei Wochen gelesen sein (bei einer Leserunde hier im Forum), ab 600 Seiten dann in vier Wochen.
    Ich zitiere dazu mal Mario aus dem "Leserunde: So funktioniert's"-Thread (leider will das Forum mich das gerade nicht direkt zitieren lassen, also mal so):


    Zitat

    Ab dem gegebenen Starttermin beginnen dann alle teilnehmenden Mitglieder das Lesen und diskutieren online, je nach Seitenanzahl 2-4 Wochen lang, Inhalte, Charaktere sowie persönliche Eindrücke, Leseerfahrungen und Meinungen zum Buch.


    Jeder liest dabei in seiner eigenen Geschwindigkeit und postet seine Eindrücke nach und nach. Die einzige Zeitvorgabe ist, dass das Buch innerhalb von 2-4 Wochen, je nach Seitenzahl (300 Seiten: ca. 2 Wochen; 600 Seiten: ca. 4 Wochen) ausgelesen sein sollte.


    Sabine schreibt immer so fleißig auf, was in dem Buch vorkam - und ich versuche, dies nicht zu lesen, weil ich dem ein bißchen hinterherhinke, und mir die Spannung bewahren will.

    Was meint ihr?

    Deswegen ja die Kapitel-Überschriften. Dann kann man es lesen sobald man selbst soweit ist und dann seine Meinung dazu schreiben wenn man etwas von einem anderen kommentieren möchte. Vorher ignoriert man die Posts natürlich, wenn man nicht gespoilert werden will. Aber das ist jedem selbst überlassen.


    Wie lange braucht ein normaler Mensch um ein Buch von 324 Seiten zu lesen?

    Kommt immer ganz auf das Buch, das Lesetempo des Einzelnen und dessen Zeit an. "Normaler Mensch" würde ich also eher kritisch sehen. Dafür gibt es einfach zu viele Faktoren. Deswegen ist man aber noch nicht unnormal wenn man von der Allgemeinheit abweicht.

    Ich kann dir das aber für mich beantworten: Wenn ich einen guten Thriller lese und die Zeit habe, dann kann ich den in zwei bis drei Tagen leicht durch haben. Wenn ich nicht die Lust (oder Zeit) habe, ständig weiter zu lesen, kann es auch mal Wochen dauern. Wie gesagt: Sehr unterschiedlich und kommt auch aufs Buch an.

    Rein zeitlich auf dieses Buch bezogen, könnten theoretisch inzwischen alle durch sein (und sollten schon das ein oder andere geschrieben haben). Und wenn das Thema nicht so ernst wäre, sondern es um einen Thriller gehen würde, wäre die Leserunde erfahrungsgemäß vermutlich nach einer Woche schon wieder beendet gewesen. Aber das Buch ist nicht einfach und enthält ziemlich viele Informationen, zu denen man aber nicht unbedingt etwas schreiben kann (zumindest geht es mir hier so). Da dauert es anscheinend etwas länger.

    Und was die Leserunde betrifft: Wäre es nicht vielleicht besser, wenn man sich als Leserundenteilnehmer bereit erklärt, das ganze Buch bis zu einem bestimmten Zeitpunkt - so, wie ja auch der Lesebeginn festgelegt wird - zuende zu lesen, und dann lebhaft darüber zu diskutieren, so wie in einer guten Fernseh- oder Radiosendung? (Dies schreibe ich aber in erster Linie für mich selber als Anregung, damit ich etwas besser vorankomme.)

    Ich habe noch nicht bei besonders vielen Leserunden mitgemacht, aber bei den anderen ist eine lebhaftere Diskussion entstanden, häufig über den möglichen weiteren Handlungsverlauf, die Entwicklung der Charaktere, den Schreibstil. Das ist hier vielleicht schwieriger als sonst.

    Das Problem ist hier vermutlich, dass außer dir und Gaymax hier noch niemand wirklich mitzumachen scheint. Wuselsusi ging es ja gesundheitlich nicht so gut. Aber was ist mit dir Caliara ? Von dir kam noch gar nichts.

    Auch bei dir kam bis heute ja eher Lektorisches, kika10 , darüber lässt sich dann schlecht diskutieren. Normalerweise schreibt man etwas zu den Teilen die man gerade gelesen hat, wenn man das Bedürfnis hat etwas zu kommentieren. Und die anderen können dazu etwas schreiben. Da können dann Diskussionen entstehen. Also normal während dem Lesen und nicht erst am Ende. Aber wie Sabine A. schon sagt: Möglich dass das hier generell ein wenig schwieriger ist.


    Ich muss zugeben dass ich auch noch was hinterher bin, bzw. nicht so viel lese, weil das Buch auch für mich ein wenig schwierig zu lesen ist. Ich hatte aber vor die anfangs gestellten Fragen zu bestimmten Abschnitten zu beantworten. Ich muss allerdings auch die Bedingungen zur aktiven Teilnahme bei dieser Leserunde nicht wirklich erfüllen, da ich das Buch selbst gekauft habe. Was ich genau deswegen getan hatte, weil ich nicht wusste wieviel ich hier würde mitdiskutieren können/wollen.

    Ich habe im ersten Viertel des Buches ein längeres Gespräch zwischen Reece und Nell und ich bin die ganze Zeit am überlegen, ob Reece ihr seine Geschichte erzählt.

    Oder ich pack das ans Ende vom Buch... was wäre für euch Leser besser? Da hab ich die Qual der Wahl.

    Na ich denke das kannst du am besten entscheiden. Du weißt ja wohin du Reece und Nell führen willst und wie sie miteinander umgehen sollen. Wenn Nell besser mit ihm klarkommen soll, wäre es vermutlich gut wenn er ihr seine Geschichte erzählt. Soll sie ihn weiter hassen oder so, dann sollte er das vielleicht erst später tun. Das musst du aber selbst wissen, sind ja deine Charaktere.

    Ich hätte allerdings nichts dagegen wenn er es ihr früher erzählt und sie dann besser miteinander auskommen. Aber ich weiß ja nicht wie es mit allen weitergehen soll.

    Was sagst du zu Reece? Ich habe eine Antipathie zu diesem Burschen entwickelt.

    Einerseits fand ich ihn nicht schlecht, andererseits ist er in manchen Ansichten ein wenig zu verbohrt. Er könnte theoretisch zu Nell passen, aber dazu müsste sie ignorieren dass er Stella umgebracht hat. Das nehm ich ihm übrigens noch immer recht übel. Dabei hat er durchaus gute Ansichten in manchen Dingen. (Dass er Frauen hilft zB.)

    Glenn fand ich eigentlich ja auch immer besser. Aber der scheint ja nicht mehr zu leben. Wobei man da auch nicht vollkommen sicher sein kann. Wer weiß, vielleicht besteht ja noch ein bisschen Hoffnung.

    Ich habe bei Glenn auch noch Hoffnung, daß er lebt. Miss Gutterfield findet ihn und Diana flickt ihn zusammen. Wäre schön. Bei Victor bin ich im Zwiespalt. Auf der einen Seite kann ich ihn verstehen, auf der anderen Seite bin ich geschockt. Ich glaube, das bei Victor der Groschen gefallen ist, das er einen Fehler gemacht hat. Er ist ja sehr aufbrausend. Er neigt zu unüberlegten Handlungen. Das wird noch richtig spannend mit ihm.

    Diana und Kellan werden ein Paar. Und Hutch, der ja eine große Familie hat, der väterlichen Freund von Nell. 😉

    Ja, so hatte ich mir das auch schon gedacht. Auch das mit Diana und Kellan. Aber was ist mit Cole? Der könnte natürlich bei Emily landen. Andererseits mag Diana ihn ja und Kellan wäre vielleicht ein wenig zu alt für sie.

    wenn ich das zweite Buch veröffentliche.

    .... das ist im übrigen fast fertig, so dass ich es im Juni schon an meine Testleser weiter reichen kann 8)

    :thumleft:


    Was die Probleme mit LibreOffice angeht: Das ist wohl typisch für Schreibprogramme. Ich weiß noch wie ich damals über Word geflucht habe als ich eine Hausarbeit schreiben musste und mir Word ganz plötzlich und einfach so meine gesamte Formatierung zerhauen hat so dass ich dutzende an Seiten neu durchgehen musste. ](*,) Diese Schreibprogramme möchte man manchmal echt nur noch erschlagen, wenn man könnte. :lol:

    kika10 Hast du jetzt nur vor Fehler und Sprachliches hier anzumerken?

    Das ist irgendwie nicht der Sinn einer Leserunde. Hier sollte mit den anderen Lesern über Inhaltliches (oder Gefühle/Empfindungen beim Lesen) gesprochen werden, was einem eben so durch den Kopf geht. Das andere ist nur optionales Beiwerk. Das hier ist, wie gesagt, eine Leserunde, kein Lektorat.

    S. 500 - Ende

    Da ist ja gegen Ende hin einiges passiert und es ist immer spannender geworden. Ab da wo man auf die ganzen Fragen endlich immer mehr Antworten bekommen hat, wurde es immer interessanter und ich bin gespannt wie es im nächsten Buch mit den restlichen Verbliebenen weitergeht. Diana mit Kellan unterwegs könnte interessant werden wenn sie die armen Kinder retten wollen. Vollkommen ausgelöscht sollten die Gwyllgi wirklich nicht werden. Das haben sie irgendwie dann doch nicht verdient. Aber sie hätten wirklich nicht auf die Hexe hören sollen und sich früher mal fragen sollen was die von einer Fenris-Erweckung überhaupt hätte. Schließlich ist sie eine Hexe und hat mit ihm nichts zu tun. (Zudem noch eine dunkle Hexe.) Warum sollte sie den Gwyllgi also helfen? Da hätte doch zumindest irgendeiner schonmal misstrauisch werden können. Aber der Clan hat sich wohl zu sehr nach einem guten Leben gesehnt. Schon traurig.

    Und auch Cole und Emily könnten interessant werden. Immerhin noch eine verbliebene gute Hexe, auch wenn sie noch Anfängerin ist. Mal schauen was da noch kommt.

    Und ich mag Hutch! Ich glaube er ist mein Lieblingscharakter in dem Ganzen. So cool wie er Nell und Reece geholfen hat (übrigens auch interessant wie das mit den beiden weitergeht - theoretisch würden sie ja doch ganz gut zusammen passen - doof nur dass er Stella erschossen hat). Überhaupt hilft Hutch ja seinen Freunden immer so viel. Das gefällt mir. Ein toller Kerl. Hoffentlich übersteht er das Ganze. Glenn fand ich eigentlich ja auch immer besser. Aber der scheint ja nicht mehr zu leben. Wobei man da auch nicht vollkommen sicher sein kann. Wer weiß, vielleicht besteht ja noch ein bisschen Hoffnung.


    Zitat

    Und Unterwäsche! Diana hatte nicht vor, weiter ohne Unterwäsche zu reisen.

    Haha. Das war echt gut. :lol:


    Spannendes Ende. Ich bin nicht unbedingt ein Freund von Cliffhangern und lese Bücher lieber erst wenn die Reihe komplett oder die einzelnen Bände in sich abgeschlossen sind. Das ist hier nun nicht der Fall und ich werde damit leben müssen und hoffen dass es bald weitergeht. :D

    Es bleibt auf jeden Fall noch einiges offen - unter anderem ja auch die Erklärung dessen was sich zu Beginn des Buches zugetragen hat. Also Nells Fragen nach dem Mörder ihrer Eltern, die noch nicht geklärt sind. Und was genau hat Cathleen da erweckt? Was ist mit Reece passiert und kann er das wieder loswerden? Wie geht es mit Cole und Emily weiter? Und können Diana und Kellan die Kinder retten? Was hat Cathleen oder der seltsame Unbekannte am Ende nun mit ihnen vor? (Nichts Gutes, das steht ja schonmal fest.)

    Hilfe bekommen sie alle hoffentlich bald von Lux Uriel. Immerhin hatte Reece einen Brief losgeschickt und man kann wohl nur hoffen dass er die richtigen Leute erreicht hat. Ich gehe jetzt einfach mal davon aus dass am Ende der Buchreihe die Welt nicht untergeht. Aber mal sehen was passiert.


    Auf jeden Fall ein interessantes Buch, vor allem im späteren Verlauf. :thumleft:

    Und danke für die Leserunde, liebe IvoryM und auch danke an die anderen! Das war doch sehr interessant und hat auch noch ein paar Dinge zusätzlich erklärt.

    Ich muss die Tage mal alles nachlesen und schauen ob da noch irgendwas ist, das ich kommentieren möchte. :)



    IvoryM Auch in diesem Abschnitt nochmal besonders auffällige Fehler:

    S. 528 im Buch: "Der ergriff er - neut Reece' Unterarm..." Wieder so eine Stelle wo der Bindestrich im Buch korrekt ist, im Ebook aber nicht.

    S. 582 im Buch: "Wie solle er einen weiteren Kampf gegen das Ungeheuer Silvestri bestehen?" ("sollte" - Fehler auch im Ebook noch vorhanden)

    S. 413 - 500

    Ok... also S. 437/438 sind echt eklig. Ich habs nachher nur noch überflogen weil ich solche Szenen nicht lesen kann. Da wird mir schlecht von. (Bauchgegend, Gedärme, kein Thema, aber in gewissen Gegenden gehts gar nicht bei mir.)

    Blöd dass Cole nicht mehr richtig denken konnte. Er hätte einfach sagen sollen dass Reece die Karte hat. Das wäre auf jeden Fall besser gewesen für alle.


    Das mit Viktor gefällt mir gar nicht. Wie blöd dass er auch zu den Bösen gehört. Aber durchaus eine interessante Wendung. Aber um Glenn tut es mir leid. Und auch um Stella! Wie ärgerlich dass Reece erst schießt bevor er fragt. Dabei hätten sie Stella nun so gut brauchen können. Nicht wegen Nells Antworten (die kann sie theoretisch ja noch von den Paladinen bekommen oder vielleicht sogar von der anderen Hexe), sondern wegen dem Schutzbann und allem. Eine Hexe auf der eigenen Seite zu haben wäre so praktisch gewesen. Und schade dass sie nur so kurz vorkam. Sie gefiel mir recht gut.

    Armer Quinn. Das tat mir auch leid, obwohl ich mich zwischendrin sogar gefragt habe ob er vielleicht zu den Böse gehört, so neugierig wie er ist. Aber dann ist ja Victor der Verräter gewesen. Gut dass Hutch nicht zu denen gehört. Ist nur die Frage wie das mit ihm weitergeht wenn er erfahren sollte was mit Victor los ist.


    Man man. Ganz schön was los inzwischen. Ich habe das Gefühl das wird nicht gut ausgehen.



    Mach das doch einfach mit Kapitel durchnummerierung. Dann sähe das im Ebook so aus:

    1. Kapitel 1: Fenhole

    2. Kapitel 2

    3. Kapitel 3

    4. Kapitel 4: Windchurch

    5. Kapitel 5: Fenhole

    usw.

    Oder du nimmst tatsächlich längere Kapitel (obwohl ich kein Freund davon bin) pro Ort, Also jeder Ort ein Kapitel und dazwischen dann nur Leerzeilen um die verschiedenen Abschnitte voneinander abzugrenzen.



    IvoryM Noch gefundene Fehler:

    S. 478 (kurz vor dem letzten Abschnitt auf der Seite: "..., hoch in seine kleine Einzimmerwohnung, direkt unter dem dem Dach." (Das doppelte "dem" existiert auch im neuen Ebook noch.)


    S. 482 (im Buch - dürfte im Ebook ähnlich sein) steht "...andere von einem Bluff über - zeugen können."

    Im Buch ist der Bindestrich korrekt weil der Rest des Wortes in der nächsten Zeile steht. Im Ebook befindet sich der Bindestrich (und die Leerzeichen) immernoch obwohl bei mir beides in einer Zeile steht.

    Unabhängig davon, ob Menschen miteinander verwandt sind oder nicht, ist es in der Sowjetunion und auch im heutigen Russland üblich, Menschen, die älter sind, als man selbst und die man kennt (und in einem Dorf kannte man jeden), mit Onkel/Tante oder auch Großmutter/Großvater anzusprechen. Darum spricht Johann seinen Onkel als Onkel Karl an. Dies ist lediglich eine Höflichkeitsform und beschreibt nicht das Familienverhältnis.

    Gut, das kann ich grundsätzlich nachvollziehen. Aber seine Tante Anna sagt zu ihm: "Lauf zu deinem Onkel Karl." Und das klingt eben nach Verwandtschaftsverhältnis. Ansonsten hätte sie sagen sollen "Lauf zu Onkel Karl." Deine Erklärung hat ja niemand der einfach nur alleine das Buch liest. Gut, bei ihm passt es ja, da er ja tatsächlich mit ihm verwandt ist. Aber für mich klang es eben seltsam.


    Unsere Vorstellung vom Reichtum heutzutage ist nicht mit Johanns Denkweise gleichzusetzen. Selbstverständlich war die Familie nicht mehr so reich, wie vorher. Es einmal gewesen zu sein, reichte aber, dass diese Bezeichnung an ihnen kleben blieb. Für Johann waren sie immer noch die Wohlhabenden, weil sie mehr besessen haben, als er und seine Mutter.

    Das ist klar. Man merkt ja dass sie im Vergleich zu den normalen Leuten, die kaum etwas zu essen hatten, anscheinend deutlich mehr hatten so dass sie sogar etwas weggeben konnten. Dann noch ein Anwesen, Pferde und Pelze. Das ist vergleichsweise schon unfassbar reich. Und ich fand schon dass die Familie sogar für unsere Verhältnisse reich klingt. Oder zumindest wohlhabend.

    Ich habe nochmal nachgeschaut, wahrscheinlich habe ich einfach zu viel in diese beiden Informationen hineininterpretiert und gedacht, dass es keine wirklich reichen Leute mehr gab:

    Zitat

    Viele Kulaken aus Mannheim waren mit der Enteignung nicht einverstanden und weigerten sich gegen das radikale Vorgehen der Regierung. Am Ende wurden sie vollständig enteignet, ihrer Mittel beraubt und verbannt.

    Zitat

    So wurde aus dem Dorf Mannheim eine Kolchose, der wir nach der Entkulakisierung offiziell beitraten.


    Es darf nicht außer Acht gelassen werden, dass diese Schilderung aus der Sicht eines Kindes erfolgt, das zum ersten Mal im Leben seinen Vater in live erlebt. Er ist einfach nur überwältigt. Ob der Empfang tatsächlich so herzlich war? Vermutlich hätte Johanns Mutter diese Begegnung anders beschrieben, als der Junge selbst.

    Natürlich. Aber weggejagt haben sie ihn offensichtlich auch nicht, wie das sicherlich viele wohlhabende Leute getan hätten. Aber vermutlich hatten sie ihre Gründe. Wie du schon sagst, vielleicht ein schlechtes Gewissen, wer weiß. Die Sicht von Johannes erklärt das aber natürlich etwas, das stimmt.

    S. 364 - 413

    Jetzt muss man sich sowohl um Glenn und Diana, als auch um Cole Sorgen machen. Da bringen sich aber echt alle schwer in Gefahr in dieser Stadt!

    Aber endlich wird mit Stella mal alles genauer erklärt! Das fand ich gut, dass die ganzen Andeutungen nun einmal eine Erklärung bekommen haben. Auch wenn noch immer nicht alles vollkommen klar ist (ist ja auch ein schwieriges Thema), einiges weiß man nun und das finde ich gut.


    IvoryM

    Auf ca. S. 376 in der neuen Ebook-Auflage (am Ende vom Kapitel) ist mir ein Fehler aufgefallen:

    "auhhalten" - In unserem Buch stehts richtig, ist aber wegen dem Zeilenumbruch mit Bindestrich geschrieben. Im Ebook ist das an der Stelle nicht nötig. Vielleicht ein Fehler beim Löschen des Bindestriches? So dass sich da ein zweites h statt dem Bindestrich eingeschmuggelt hat?


    Auf S. 377 sagt Cole: "Ich hoffe, Sie warten noch nicht so lange hier.", auf S. 379 dann: "Dein Weg ist dann nicht so weit und du erreichst die Hütte (...)"

    Danach spricht er sie wieder mit "Sie" an. Ich weiß jetzt nicht genau wie er es vorher gemacht hat, aber ich denke mal das auf S. 379 ist ein Fehler. (Der auch noch im Ebook existiert.)

    S. 310 - 364

    Die Ankunft von Stella finde ich interessant. Da kommt mal ein neuer Aspekt in die Sache und hoffentlich jemand der helfen kann. Und vielleicht kann sie Reece ja auch klarmachen dass nicht jede Hexe böse ist. Was das mit dem Animus genau auf sich hat, weiß ich noch nicht, aber ich denke der ist sehr wichtig für eine Hexe.


    Endlich hat Diana mal eine Mumie zu Gesicht bekommen. Das kann ihr ja vielleicht helfen, ist doch trotz der ganzen Magie noch immer nicht klar wie das nun passieren konnte. Vor allem wenn man bedenkt in was für einer eigentlich unmöglichen Haltung sich Dourif befunden hat.


    Dass Reece zu spät für die Menhire ist, war an sich schon klar als die Szene mit dem armen Greg kam. Der hat die Übeltäter ja auf frischer Tat ertappt und musste dafür gleich mit seinem Leben bezahlen. Wie es bisher aussieht, müssen aber anscheinend alle Schutzrunen von den Menhiren verschwinden, nicht nur eine oder wenige. Zumindest wirkt es so. Durchaus interessant. Aber sehr ärgerlich dass es schon so weit fortgeschritten ist. Vielleicht kann Stella da ja später helfen um sie wieder auf den Menhiren zu verteilen.


    Wie das genau mit den Gwyllgi ist, weiß ich auch noch nicht. Sind das teilweise Menschen, die sich in diese Art Hunde verwandeln können? Den Verdacht hatte ich schon eine Weile, aber jetzt wo das Pferd da vor Reece abgehauen ist (bzw. mit seinem Reiter verschwunden) und dort vorher Kleidung gelegen hat, vermute ich mal der Bibliothekar hat sie sich ausgezogen und sich dann in den Hund verwandelt. Interessant.


    Die Szene mit Hutch und Nell fand ich gut. Ich mag den Kerl. Ich hoffe mal Nell behält die neue Waffe und hilft Hutch später noch in irgendeiner Weise. Ihn und auch die anderen einfach so zu verlassen, ohne was zu sagen, fände ich nicht gut. Auch wenn sie es gewohnt ist so zu leben. Das muss sich ja auch mal ändern.

    Kapitel 2 & 3

    Ich habe auch weiter gelesen und spätestens jetzt kann man den Einstieg definitiv als gelungen sehen, schließlich ist es eine Rückblende, auch wenn man im ersten Kapitel auf dem Friedhof startet und im zweiten Kapitel man das Gefühl hat, dass das ganze Buch trostlos und deprimierend sein wird, aber dadurch, dass man aus dem ersten Kapitel weiß, dass es eine Rückerzählung ist, ist auch ein Stück Hoffnung durch die Erzählung hindurch gegeben.

    Das sehe ich auch so. Der Anfang zeigt, dass obwohl alles so schlimm war, es am Ende doch kein schlechtes Leben gewesen ist und auch Positives gehabt hat.



    Allerdings muss ich zugeben, dass mir ein bisschen zu wenig erzählt wird in den Kapiteln. Es passiert so viel und so viel Schlimmes, aber das meiste wird kurz in wenigen Sätzen abgehakt und dann kommt schon wieder das nächste. Das wirkt mir ein wenig zu gehetzt und es ist auch schade dass einem die Schicksale so irgendwie ein wenig egal werden. Da ist zum Beispiel gerade der kleine Bruder gestorben und die Szene ist wirklich traurig, aber direkt danach geht es schon wieder um die weiteren Probleme so dass das wieder untergeht. So ein bisschen als wenn man einfach kurz in den Nachrichten davon hört und dann das Thema gewechselt wird. Ich finde das berührt einen nicht so und wenn dann nur sehr kurz weil man eben schon wieder mit etwas anderem beschäftigt ist. Das finde ich ein wenig schade.


    Das Ganze mit dem Neujahrsfest, wo Johannes zu seinem Vater läuft, ist auch zu wenig erklärt, finde ich. Da wird von seinem Onkel berichtet, der zwar in der Theorie sein Onkel ist, aber praktisch ja eigentlich zu der Familie gehört die nichts von Johannes und seiner Mutter wissen wollte als das Kind geboren wurde. Warum weiß Johannes trotzdem so genau wo der Onkel wohnt? Einen familiären Kontakt werden sie - nach dem was vorher geschrieben wurde - ja wohl nicht gehabt haben. Karl dann überhaupt als seinen Onkel zu bezeichnen ist schon seltsam. Und dann läuft er da hin, zu einer reichen Familie. (Wobei ich mich noch frage warum sie noch so reich sind, hieß es vorher doch die Reichen seien besonders hart getroffen und enteignet worden - zumindest hatte ich das so verstanden.) Jedenfalls kommt da dieses hungernde Kind, das vermutlich keine schicken Klamotten trägt und nach Straßenkind aussieht, zu den reichen Leuten. Die jagen es aber nicht zum Teufel sondern lassen es rein, schenken ihm viel und nehmen es wie selbstverständlich als eines der ihren an ("Das ist dein Sohn."). Das klingt so alles arg unrealistisch. Ich vermute aber ja mal, dass die ganze Geschichte auf Tatsachen beruht, daher wird das wohl so ähnlich abgelaufen sein. Nur frage ich mich da: Warum? Dazu gibt es keine Informationen oder Erklärungsversuche.


    Mir fehlt da also noch so manches.

    Das soll das Buch auch nicht schlecht machen oder so. Es ist einfach mein Eindruck.

    Ich mag die Romane von dem Autor

    Ach, das Ist ein Mann ? :lol: Für mich war das immer eine Autorin, Luca ist doch ein Frauenname, oder ? Dachte ich zumindest. :-k

    Canach, heisst nicht auch Deine Tochter so ? Erinnere mich, dass Du das hier schon öfter geschrieben hattest.

    Luca kann beides sein. In Südeuropa ist das eher ein Männername. In Osteuropa wird das aber als Frauenname genommen.

    Kommt halt immer drauf an. Die meisten Leute würden das hier wohl eher als Männername sehen, denke ich. Bei uns kommen manche auch durcheinander und denken erstmal dass Luca ein Junge ist (oder zumindest wars anfangs so, jetzt sieht man eigentlich doch recht gut dass sie ein Mädchen ist, auch in Star Wars-Klamotte :lol:). Also sorry, wenn ich dich da verwirrt habe Jessy1963 . :friends: Ich hatte das mal gehört dass auch Frauen den Namen benutzen und mir gefiel das gut. Unsere Kleine hat aber noch einen typisch weiblichen Zweitnamen (hätte den allerdings beim Standesamt nicht einmal gebraucht, die hätten den Namen auch so angenommen).

    Gerne kann sie das auch direkt auf Amazon loswerden. Am besten über den Buchkäufer. Dann ist das ein "verifizierter Kauf" und dadurch auch eine verifizierte Rezension. Dies macht mich sichtbarer, denn ich rutsche schnell in den Rängen hoch. Das ist immer extrem positiv für ein Buch und natürlich auch für mich.

    :thumleft:

    Na gekauft habe ich das ja. Aber ich denke meine Rezension sollte auch bei den verifizierten stehen. :-k Da ich das Ebook ja auch schon gekauft hatte vorher.