Die Ergebnisse der Leserlieblinge-Wahl im BücherTreff

Beiträge von K.-G. Beck-Ewe

    Produktvorstellung bei amazon.de/(mir diesmal keine Übersetzung wert):


    Go big or go gnome. The New York Times bestselling authors of Kill the Farm Boy welcome you to the world of Pell, the irreverent fantasy universe that recalls Monty Python and Terry Pratchett.


    War is coming, and it’s gonna be Pell.


    On one side stand the gnomes: smol, cheerful, possessing tidy cardigans and no taste for cruelty.


    On the other side sit the halflings, proudly astride their war alpacas, carrying bags of grenades and hungry for a fight. And pretty much anything else.


    It takes only one halfling bomb and Offi Numminen’s world is turned upside down—or downside up, really, since he lives in a hole in the ground. His goth cardigans and aggressive melancholy set him apart from the other gnomes, as does his decision to fight back against their halfling oppressors. Suddenly Offi is the leader of a band of lovable misfits and outcasts—from a gryphon who would literally kill for omelets to a young dwarf herbalist who is better with bees than with his cudgel to an assertive and cheerful teen witch with a beard as long as her book of curses—all on a journey to the Toot Towers to confront the dastardly villain intent on tearing Pell asunder. These adventurers never fit in anywhere else, but as they become friends, fight mermaids, and get really angry at this one raccoon, they learn that there’s nothing more heroic than being yourself.


    In No Country for Old Gnomes, Delilah S. Dawson and Kevin Hearne lovingly tweak the tropes of fantasy and fairy tales. Here you’ll find goofy jokes and whimsical puns, but you’ll also find a diverse, feminist, and lighthearted approach to fantasy that will bring a smile to your face and many fine cheeses to your plate.

    Eigene Beurteilung:


    Der erste Pell-Band, den Kevin Hearne noch alleine geschrieben hatte, gefiel mir eigentlich ganz gut. "Kill the Farm Boy" war dann eine ganz unterhaltsame Parodie, die gerade so den Balance-Akt zwischen absolutem Blödsinn und genialer Parodie schaffte. Aber diese Fortsetzung zu "Farm Boy" ist in meinen Augen einfach unerträglich. Die neuen Charaktere sind größtenteils albern und folgen zum Teil einer gewollten - und nicht sonderlich originellen - Parallelität, die aber Teil des Konzepts zu sein scheint. An wirklich jeder möglichen Stelle werden Fremdtext- oder interne Bezüge gemacht, die dem Buch bis etwa zur Mitte einen Nerd-Faktor von 150% geben. (In meinen Augen ist ein Nerd-Faktor über 60% eher nervig und macht einen Text zunehmend zu einer schlechten Erzählung auf Kosten der Selbstreferenz).


    Wieso schrieb ich gerade "bis zur Mitte?" (Ja, so nervig kann Selbstreferenz sein.) Weil ich das Lesen dieses Buchs bei etwa 43 % abgebrochen habe. Absolut keine Empfehlung. [-(:thumbdown::thumbdown:

    Hier das Original und meine dereinst dazu verfasste Meinung bei amazon.de:


    In this new graphic novel about the Arkham Asylum for the Criminal Insane we start to see this place through the eyes of some of the nurses and doctors who have to work there - under financially and personally difficult circumstances. Their lives are forever changed and stained by the deep madness of some of the regular occupants of this house - whereby the Joker of course plays a very central role.


    Intersting take on this "ole house" and beautifully set to colour - eventhough the artist himself isn't quite happy with it. Fans of Arkham - and the Joker - will love it. Bats doesn#t make an appearance, by the way.

    So, der Autor wurde in der Titelzeile nachgetragen und die ISBN in der Editormaske unter "Buch" integriert, so dass man auch das Cover sehen kann. Als Erstrezension ist der Beitrag außedem ein wenig kurz geraten. Als Referenz für spätere Rezis und mögliche Ergänzungen hier haben wir hier ein paar Tipps gegeben. 8)

    Eigenzitat aus amazon.de:


    In der Nacht vom 28.02. zum 01.03.1953 erleidet Josef Stalin, Generalsekretär der KPdSU, im Büro seiner Datscha einen Schlaganfall. Alle Versuche ihn in der Folge zu retten schlagen fehl und die verbleibenden Mitglieder des Zentralkomitees der Partei beginnen sich neu zu positionieren und eine möglichst sichere Position zu bekommen – und einige der gefährlicheren Konkurrenten auszuschalten. Gleichzeitig müssen vertrauenswürdige Ärzte herangeschafft werden – und nach Stalins Tod gilt es sein Erbe richtig zu verwalten und die Bestattung würdig zu gestalten.


    Dies alles führte seinerzeit zu einer Menge an Problemen und Verwirrungen in Moskau, in Russland und in der gesamten UdSSR. Und zum Verlust vieler Menschenleben.


    Die vorliegende Graphic Novel ist nicht eine faktengetreue Wiedergabe der damaligen Ereignisse, wie bereits im Vorwort verdeutlicht wird, denn Thierry Robin, der Geschichte studiert hat, hatte sich bereits vergeblich an einer Comic-Biographie Stalins versucht, die möglichst faktisch sein sollte – und daran gescheitert. Als Fabian Nury ihm das Skript zu dieser Geschichte vorlegte, wurde ihm klar, dass dies wohl die beste Möglichkeit sein würde, diese Ereignisse – zumindest dem Geiste nach – in Comicform vorzustellen.


    Und so werden wir in den Stunden und Tage nach Stalins Anfall und seinem Tod Begleiter von Innenminister Lawrenti Pawlowitsch Beria, Nikita Crutschtschow, Anastas Mikojan, Lasar Kagonowitsch, Verteidigungsminister Nikolai Bulganin und Außenminister Wjatscheslaw Molotow, die um die Vorherrschaft – und ihr jeweiliges Überleben – ringen, genau wie Stalins zu diesem Zeitpunkt noch lebenden Kinder.


    Die Chronologie der Ereignisse entspricht bewusst nicht ganz der Realität und die Charaktere sind genauso bewusst in ihren Eigenschaften überzeichnet. Eigenschaften, die sie aber wohl schon gehabt haben. Dies alles ist zeichnerisch von Monsieur Robin eindringlich umgesetzt – wenn auch bei Weitem nicht so graphisch, wie in dem von dieser Graphic Novel inspirierten Film.


    Im Anhang gibt es noch einige Erläuterungen zur Entstehungsgeschichte dieses Buchs, sowie die Charakterestudien, auf deren Grundlage die Figuren in diesem Band festgelegt wurden. Und es gibt noch einige Seiten aus Robins aufgegebenem Versuch einer graphischen Stalin-Biographie.


    Das alles ist auf gutem Papier in Hardcoverbindung mit leichter Übergröße ein schöner Beitrag zu jeder Comic-Sammlung.

    Ich habe dieses Hörbuch mehr oder weniger geerbt und versucht es auf einer längeren Autofahrt zusammen mit meiner Frau zu hören. Aber diese Art der Selbstbeweihräucherung und Überfrachtung der Sprache haben wir nur etwa eineinhalb CDs lang ertragen können - wobei wir das letzte Viertel mehr aus Trägheit, denn aus Neigung weitergehört haben.


    Wir sind Beide große Freunde seiner vorhergehenden Hörbücher, aber das fanden wir einfach unerträglich - und extrem uninteressant.

    Klappentext:


    Die Entschlüssung eines

    geheimen Codes wird für Cruz

    zur gefährlichen Mission


    Im zweiten spannenden Abenteuer aus der Explorer Academy brechen Cruz und seine Freunde an Bord des Forschungsschiffes Orion auf zu den bitterkalten Ufern Islands und Norwegens. Ausgestattet mit der neuesten Technik sollen sie ihre Ausbildung auf See fortsetzen. Doch Cruz hat noch eine andere mission: Er will den von seiner Mutter hinterlassenen Geheimcode entschlüsseln. Schnell wird ihm klar, in welch große Gefahr er sich begibt. Ein manipuierter Taucherhelm groht ihm zum Verhängnis zu werden. Sein Glück scheint aufgebraucht. Wer hat es auf ihn abgesehen? Und warum?


    Alle Abenteuer aus der Explorer Academy beruhen auf den Expeditionen und Entdeckungen der National Geographic Society.


    Eigene Beurteilung/Eigenzitat aus amazon.de:


    Der fragliche Anschlag aus dem Klappentext geschieht bei einer Walrettungsaktion und bei dem Helm handelt es sich um einen Prototyp, der dabei helfen soll, die Walsprachen zu übersetzen - eine überaus spekulative Idee. Doch dieses Ereignis - und die Durchsuchung von Cruz' Kabine - halten die Kinder genauso wenig von ihrer weiteren Suche nach Lösungen für die Rätsel von Cruz' Mutter ab, wie die Rätsel und Aufgaben, die sie von ihren Ausbildern an Bord der Orion auf bekommen.


    Noch erschüttert arbeiten die Freunde also weiter an der Lösung des zweiten Rätsels aus dem Tagebuch von Cruz‘ Mutter, was sie schließlich nach Svalbard, in den großen Samentresor und später zu einem Museum , zu einem heißen Geysir und in eine Gletscherhöhle führen. Wobei sich die letzten beiden Ziele als überaus gefährlich erweisen und sie all ihre Ausrüstung und Einiges an Kreativität benötigen, um mit dem Leben davonzukommen. Denn Nebula hat den Einsatz deutlich erhöht.


    Ein paar der hier beschriebenen Erfindungen sind höchst spekulativ – wie etwa der beschriebene Übersetzungshelm oder auch gedankengesteuerte Ausrüstungsteile. Aber davon abgesehen ist dies wieder eine nette kleine Abenteuergeschichte, mit Rätseln, bei denen man auf Augenhöhe mit den Protagonisten mitraten kann. Außerdem gibt es neben den abgedruckten Rätselhinweisen auch andere schöne Illustrationen, so dass dieses Hardcover auch die Augen immer wieder erfreuen kann. Und Cruz‘ Liebessorgen und sein Bezug zur Familie geben der ganzen Sache auch noch ein wenig zusätzliche emotionale Tiefe.


    Ich freue mich schon auf den nächsten Teil

    Produktvorstellung bei amazon.de/Mene Übersetzung:


    Sieben Fremde. Zwei Stunden. Ein tragischer Moment der Gewalt, der alles verändert.

    In dieser elektrisierenden Kurzgeschichte des New York Times Bestsellerautoren von The Never Game Jeffery Deaver, überschneiden sich die Schicksale von sieben Fremden in Wegen, die niemand hat kommen sehen.Es sieht ganz wie ein weiterer grauer Märzmorgen in dem harten urbanen Bezirk mit dem Spitznamen Nirgendwo aus, als sieben Leben konvergieren: das eines jungen Mannes, der unbedingt eine Waffe kaufen muss; das des Bandenführers, der ihm ein gutes Angebot macht; das, des standhaften Polizisten, der auf seiner letzten Patrouille ist; das einer Werbemanagerin, die Geheimnisse vor ihrem Ehemann hat; das eines Veteranen, der vom Tod auf dem Schlachtfeld verfolgt wird und das eines sehr schick angezogenen Geschäftsmanns auf dem Weg zu einem neuen Job, den er ganz dringend braucht.Jeder von ihnen könnte finstere Absichten haben. Jeder von ihnen könnte geradewegs in eine Falle tappen. Wenn sich der Nebel hebt wird das alles will klarer sein - nämlich, dass ein einzelner, zerschmetternder Akt der Gewalt jeden von ihnen für immer sein Zeichen aufdrückt.



    Eigene Beurteilung/Eigenzitat:


    Diese kleine Geschichte von umgerechnet 53 Seiten hat einen erstaunlich großen "Cast" und die Charaktere werden auf dem kleine Raum auch ziemlich gut dargestellt, so dass ihre Handlungen und Motive im Großen und Ganzen plausibel wirken. Auch wenn sie bei allen zunächst bewusst vage gehalten werden.


    Deaver zeigt hier wieder einmal seine große Fähigkeit im Umgang mit der Kurzform. Das "Spielfeld" ist sehr übersichtlich und die Protagonistinnen und Protagonisten hängen zunächst einmal sehr in ihren eigenen Problemen, bis das Schicksal - bzw. der Wille des Autoren - sie an einem Ort der Stadt zusammenführen. Und dann sind die Rollen von Opfer und Täter, Held und Schurke - etc. ganz anders unter den Anwesenden verteilt, als man dies ursprünglich angenommen hatte. Trickreiche kleine Geschichte, die mir Spaß gemacht hat.