Beiträge von K.-G. Beck-Ewe

    Klappentext/Meine Übersetzung:


    "Es ist zu spät ... die Zeit kommt für uns!"


    In einem Klima von Unbehagen und Misstrauen halten die zeitreisenden Mächte ein historisches temporales Gipfeltreffen ab. Das Treffen wird auf einem Planetoiden stattfinden, der gegenüber äußeren Angriffen und inneren Schikanen komplett abgeschottet ist.


    Aber während Präsidentin Romana ein messerdünnens Hochseil in gefährliche Gebiet abläuft, finden sich Leela und K9 bei dem Gipfeltreffen in ganz ungewohnten Rollen. Sie suchen nach Hinweisen auf Aktivitäten von "Freie Zeit" aber finden Terror in anderer Form - wieder und wieder ....


    Was für eine Unmöglichkeit schleicht über den Planetoiden? Wer manipuliert die Zeit? Können Leela und Romana die Wahrheit enthüllen - oder werden sich eich selbst bis in alle Ewigkeit an den Ausgangspunkt zurückgeworfen finden.


    Eigene Beurteilung/Eigenzitat (s.o.):


    Nach den Ereignissen auf Gryben und den Unruhen, die durch „Freie Zeit“ hervorgerufen worden sind, haben sich die zeitreisenden Mächte zu einem Gipfeltreffen verabredet, bei dem einheitliche Regeln zu Zeitreisen und den Umgang mit Zeitparadoxen eingeführt werden sollen. Das aber Präsident Romana nicht allen Delegierten an diesem für illegitime Funknachrichten und Zeitreisen abgeschirmte Versammlung traut, schleust sie Leela als exotische Tänzerin in das Unterhaltungsprogramm der Veranstaltung mit ein – wobei Leela zunächst mit diesem Begriff nicht so viel anfangen kann. Sie findet es aber – auch mit K9s Hilfe – relativ schnell heraus. Und stößt kurz darauf auf eine Leiche …


    … und kommt wieder auf dem Konferenzplanetoiden an um herauszufinden, was exotische Tänzerinnen so tun. Eine „Kollegin“ hilft ihr, doch dann taucht eine Leiche auf…


    … und Leela kommt auf dem Konferenzplanetoiden – Moment, das hatten wir doch schon. Oh, Schreck, eine Zeitschleife. Wie kommen wir da wieder raus. Und wo kommt die auf diesem gegen temporale Beeinflussung gehärteten Gipfelstandort überhaupt her? Die Antwort ist ziemlich überraschend.


    Nun, so etwas sollte einen um die Zeitherren herum nicht überraschen, aber vielleicht habe ich in letzter Zeit zu viele Zeitreisegeschichten gelesen und gehört, weswegen mir hier deutlich zu viele Schleifenwiederholungen gewesen sind. Ansonsten aber ein gut gespielter zweiter Teil, der direkt an das vorhergehende Kapitel anschließt. Hörenswert.:musik:

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    Die Kleinen werden die Größten sein! Sie sind die schlagkräftigsten Helden aus Tolkiens Herr der Ringe: Zwerge sind klein, bärtig, und das Axtschwingen scheint ihnen in die Wiege gelegt. Doch wie lebt, denkt und kämpft ein Zwerg wirklich? Dies ist die rasante Geschichte des tapferen Tungdil, der im Kampf gegen Orks, Oger und dunkle Elfen beweist, dass auch die Kleinen Großes leisten können ...


    Eigene Beurteilung/Eigenzitat (s.o.):


    Der junge Zauberergehilfe Tundgil ist eigentlich ein Zwerg und somit ein Angehöriger einer Rasse, bei der Magie nicht so wirklich toll funktioniert. Aber Tundgil hat sich in das Leben und Arbeiten im Haus eines Zauberers gut eingelebt und liebt es in der Bücherei herumzuschmöckern. Darum gefällt es ihm in der Regel nicht, wenn er von seinem Meister auf Reisen geschickt wird.


    Auf einer dieser Reisen begegnet der Zwerg zum ersten Mal zwei Angehörigen seiner eigenen Rasse, die ihn dringend mit zu einer Zwergenversammlung nehmen möchten, denn dort geht es darum, einen neuen König zu küren – und Tundgil scheint unwissentlich ein möglicher Kandidat zu sein.


    Auf dem Weg dahin lernt er eine Menge darüber, was es heißt ein Zwerg zu sein – und zwar insbesondere auch in Bezug auf das Kämpfen, denn die beiden Brüder, die ihn aufgelesen haben, sind darin absolute Experten. Und das ist auch gut so, denn auf dem Weg begegnen sie Orks und anderen Unholden und auch einem bösen Zauber, der über das Land geht und Verstorbene als tödliche Wiedergänger gegen seine Gegner steuert.


    Aber die wirklichen Probleme beginnen erst, als Tundgil bei den Zwergen ankommt, denn diese, als Beschützer des „Verborgenen Landes“ sehen sich einem neuen und gefährlichen Gegner gegenüber, der wirkliche alle bedroht. Und Tundgil scheint mit seinen neuen Freunden – und ein paar anderen – auf eine Geeste gehen zu müssen um das Verborgene Land zu retten.


    Nun, es ist ein gekürztes Hörbuch – und ich hätte vielleicht die kapiteleinleitenden Ort- und Zeit eingaben auch noch ausgelassen, denn die sind schon gelegentlich ein wenig irritierend. Für meinen Geschmack könnten auch einigen Kampf- und insbesondere Schlachtszenen ein wenig kürzer sein, aber alles in allem fühlten wir uns gut unterhalten und freuen uns schon auf den zweiten von Herrn Steck gelesenen Teil.

    Eigenzitat aus amazon.de:


    Nachdem die 'Unbesungenen' für die Föderation und das klingonische Reich keine Gefahr mehr darstellen, sind die letzten vier Schiffe der Schattenschwadron auf der Flucht - immer noch mit Worf und dem Kahless-Klon an Bord. Die Einheiten der Föderation und des Reichs suchen die getarnten Schiffe zusamenit einigen Breen.

    Khorgh, der vermeintliche Erbe Captain Kruges, treibt seinen Kampf gegen die Khitomer-Vereinbarungen und gegen Kanzler Martok weiter voran, nicht ahnend, dass er selbst nur ein Springer auf dem Schachbrett eines wesentlich ambitionierteren Spielers ist.

    Der Gegenseite wird dies hingegen zunehmend klarer, weswegen sich Cpt. Picard gezwungen sieht mit einer alten Widersacherin Kontakt aufzunehmen um eine Täuschung geradezu biblischen Ausmaßes aufzulösen.

    Im Jahr der letzten US-Präsidentschaftswahlen geschrieben enthält diese Trilogie viele passende Zeitbezüge - und eine Ende, dessen Hoffnungen sich in der Realität nicht ganz erfüllt haben.


    Episch, komplex, relevant und hervorragend erzählt.
    Sollte man lesen - nach Genuss der ersten beiden Teile natürlich.

    Eigenzitat aus amazon.de:


    Die Waise Scarlett und der vermeintliche Lehrersohn Gerald sind über die Ferien in Sumpfloch geblieben und haben gemeinsam die unterirdischen Kanäle und eine Teil der Umgebung erkundet, während Scarlett weiter an ihren Kräften gearbeitet hat - und DEFINITIV nicht in Gerald verliebt ist.

    Und das ist auch ganz gut so, denn mit den wiederkehrenden Schülerinnen und Schülern kommt auch Hanss nach Sumpfloch, der im Waisenhaus Scarletts engster Vertrauter gewesen ist. Und auch eine enttäuschende Vertraute taucht wieder auf.

    Allerlei Wetterkapriolen lassen zunächst nur wenige Kinder nach Sumpfloch durchkommen und der Unterricht fällt des Öfteren aus, wodurch unsere Heldinnen und ihr Held genug Zeit finden, die Schule und ihre Umgebung weiter zu erkunden, miteinander vertrauter zu werden und ihre respektiven Fähigkeiten besser kennen zu lernen.

    Und das ist auch gut so, denn ein mächtiger Zauberer auf der Suche nach einem noch mächtigeren Artefakt greift die Schule an und die Kinder benötigen wirklich jedes Quäntchen Wissen und Können, das sie haben, um dies zu überstehen.

    Folgerichtiger und stellenweise ganz überraschender zweiter Teil der Reihe. Werde ich wohl weiterlesen.

    Eigenzitat aus amazon.de:


    Nach einem neuerlichen kataklysmischen Ereignis befinden sich Gwen Cooper und ihr Mann Rhys Williams in einem Auto auf der Flucht vor dem Unglück und auf den Weg in ein Gebiet, von wo aus sie Torchwood und andere zuständige Stellen informieren können. Doch dann geschehen seltsame Dinge. Rhys kann auf einmal nichts mehr sehen und manchmal vergessen die beiden Zeiträume ihrer Fluchtbewegung und Gesprächseile wiederholen sich, so, als ob sie noch nie gesprochen worden wären. Und schließlich beginnen die beiden unter einer ungewöhnlichen Form der Aphasie zu leiden. Was ist da los?


    Ein etwas unergiebiges Zwei-Personen-Kammerspiel, wobei die Kammer ständig in Bewegung ist – und das mit den zwei Personen noch einer genaueren Betrachtung bedarf. Irgendwie ist dieses gut gespielte Hörbuch erzählerisch der Versuch, besonders originell zu sein – der ziemlich in die Hose geht. Bis zuletzt kann die sehr vage gehalten Bedrohung nicht wirklich interessieren und so bleiben die „Symptome“ des Heldenduos eher ein Kuriosum als ein wirkliches Handlungselement. Kann man problemlos auslassen. [-(

    Eigenzitat aus amazon.de:


    Der Neandertaler gilt als einer der Flagschifffunde der Archäologie und hat die europäische Diskussion über die Evolution noch weiter angeheizt bzw. sie auf den Menschen ausgedehnt, ein Aspekt, an den sich Darwin zunächst nicht so recht herangetraut hatte. Religiöse Empfindlichkeiten spielten dabei eine relativ große Rolle. In den USA in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts sind viele religiöse Gruppen von der Idee der Evolution wenig begeistert gewesen – was sich bis heute nicht geändert zu haben scheint -, aber gerade die neue Riege der Kapitalisten, die ihre Wege durch Rücksichtslosigkeit und große Arbeitaufwand machten, empfanden die Idee des „Survival of the Fittest“, die ja ihren Ursprung in der amerikanischen Veröffentlichungsgeschichte gehabt hat, als eine Rechtfertigung ihrer Arbeitsweisen, die ja nicht unbedingt ein Musterbeispiel christlicher Nächstenliebe gewesen sind. Weswegen auch etwa ein Professor Othiel von der Yale-Universität Marsh durch seinen Onkel in seinen Grabungskampagnen in den Semesterferien finanziell und organisatorisch stark unterstützt worden ist.


    Dieser Professor stand in einer Konkurrenz mit Edward Drinker Cope, die auch vor falschen Mordanklagen und Diebstahl von Funden nicht Halt machte. In dem vorliegenden historischen Roman lässt Michael Crichton diese beiden Hitzköpfe im Jahre 1876 im Bereich des Wilden Westens während der aufkommenden Indianerkriege nach der Schlacht bei Little Big Horn gegeneinander antreten. Berichtet wird dieser – in diesem Fall fiktive – Kampf durch die Augen des jungen William Johnson, der sich auf Grund einer unbedachten Wette in die Marsh-Expedition als Photograph einschleust, nur um an Marshs Paranoia zu scheitern, die ihn auf einem Bahnhof zurück lässt. Dort stößt er zufällig auf die Cope-Expedition, der er sich nun anschließt – und die nach einigem Hin und Her überaus fündig wird und das trotz allerlei Sabotage-Versuche Marshs und auch dem Widerstand offizieller Stellen, sie in einem potentiellen Kriegsgebiet graben zu lassen. Auf der Fahrt trifft er auch einen jungen Schriftsteller namens Louis Stevenson.


    Bestimmte Umstände bringen Johnson zusammen mit einem Teil der Funde nach Deadwood, wo er unter anderem auf Wyatt Earp, die Curry-Brüder und andere bekannte Wild-West-Personen trifft, bevor er sich auf eine abenteuerliche Fahrt mit einer Postkutsche begeben muss. Aber vorher muss er erst in Deadwood einige haarsträubende Abenteuer bestehen.


    Wie immer ist auch dieser Roman Crichtons hervorragend recherchiert und zur Eigenlektüre gibt es dankenswerterweise auch eine ausgiebige Literaturliste – und zur Einordnung in die historische „Realität“ auch nicht Crichtons eigenes Nachwort zu diesem bisher nicht veröffentlichten Titel. Und dabei geht es dann nicht nur um Archäologie, Dinosaurier und wissenschaftliche Konkurrenz, sondern auch – unter anderem – um Calamity Jane, die Einschätzung des neuen Telephons, Leben in Deadwood, die Realität des Postkutschenreisens, die Indianerpolitik der amerikanischen Regierung und die daran vorbeilaufende Siedlungspolitik von Goldsuchern und wie dies zu den Indianerkriegen geführt hat, Aufnahme der Evolutionstheorie und der Idee von Dinosauriern in der Bevölkerung und vieles mehr. Ein sehr interessantes Buch mit einem Hauptdarsteller, der wesentlich glaubwürdiger ist als so manche, die Crichton für seine späteren Werke geschaffen hat. (Außerdem wohl eine der Hauptquellen für die Idee zu „Jurassic Park.“) Lesenswert.

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