Bücherwichteln im BücherTreff

Beiträge von K.-G. Beck-Ewe

    Klappentext:


    Cruz hat es geschafft: Er wurde an der renommierten Explorer Academy aufgenommen! Dort hat er die einmalige Chance, mit 23 anderen Schülern aus aller Welt außergewöhnliche Erfahrungen zu sammeln.


    Doch auf Cruz warten an der Academy nicht nur Unterrichtsstunden. Als er das Tagebuch seiner Mutter findet, die für die Avademy gearbeitet hat, ändert sich Cruz Leben schlagartig. Und schon bald bestätigt sich seine Vermutung: Der Tod seiner Mutter war kein Unfall. Eine gefährliche Suche nimmt ihren Anfang. Es gilt Codes zu entschlüsseln udn sich gegne mysteriöse Gegner zu berhupten. Mit der Hilfe seiner Freunde Lanie, Emmett und Sailor macht sich Gruz daran, das komplizierte Puzzle zusammenzusetzen.


    Augen auf: Überall im Buch versteckt sind geheime Symbole und Rätsel versteckt.


    Eigene Beurteilung/Eigenzitat aus amazon.de:


    Seit 1888 beschäftigt sich die National Geographic Society mit der Erforschung der Welt und ihrer Kulturen und Völker und mit der Zeit auch mit immer mehr Forschungsbereichen neben der reinen Geographie und Anthropologie. Die Mitglieder und Förderer der Society und auch die Abonnemen-ten des Gesellschaftsmagazins finanzieren Forschung in allen möglichen Bereichen und helfen damit in ihrer eigenen Art und Weise, die Menschen über die Welt und den Stand der Wissenschaft aufzuklären – und damit die Welt vielleicht ein wenig besser zu machen.


    Die neue Jugendbuchreihe „Explorer Academy“ soll Kinder und Jugendliche an die Wissenschaften, die zunehmend Nachwuchssorgen haben, heranführen und sie über diese und Umweltschutz informieren und dafür begeistern.


    Im Mittelpunkt dieser Reihe steht der junge Cruz Coronado, der seit dem Tod seiner Mutter mit seinem Vater auf Kaua‘i lebt, wo sein alter Herr eine Surfschule betreibt. Er bereitet sich gerade darauf vor die Explorer Academy zu besuchen, eine besondere Schule für ausgesuchte Jugendliche, die nach einer viermonatigen Vorbereitungszeit für eine Expedition ein Team von Wissenschaftlern begleiten soll, wobei sie sowohl diesen Wissenschaftlern zuarbeiten, als auch weiter lernen. Doch schon auf Kaua'i gibt es den ersten Angriff auf ihn.


    Diese Angriffe setzen sich an der Explorer Academy fort und in bester Jugendliteraturtradition wendet sich der gefährdete Jugendliche auch diesmal nicht an die anwesenden Erwachsenen in der Schule - oder an seinen Vater. Die Angriffe scheinen mit Cruz' verstorbener Mutter zu tun zu haben, die bei einer Explosion auf dem Gelände gestorben ist, wo sie Forschugnsarbeit betrieben hatte.


    Hochintelligente Kinder, die an eine neue und ungewöhnliche Schule mit einem etwas rätselhaften Curriculum kommen sind spätestens seit Harry Potter zu einem festen Bestandteil der Jugendliteratur geworden. Nur hier geht es eben nicht um Magie, sondern um Wissenschaft, die allerdings zunächst einmal stellenweise ein wenig magisch wirkt – bis man im Anhang die Erläuterungen zu den dargestellten Geräten sieht und kurze Beiträge über die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler liest, die diese Erfindungen entweder schon gemacht haben, oder im Moment daran arbeiten.


    Ansprechende Zeichnungen und Faksimilieabdrucke von Schriftstücken, die oft mit irgendwelchen zu lösenden Rätseln zu tun haben ergänzen die zum Teil ein wenig stark didaktisierende Erzählung, so dass insgesamt ein attraktives Lesebuch für jede Klassen- oder Schulbibliothek entsteht. Wobei ein Lesebändchen hier noch ein wünschenswertes Tüpfelchen auf dem „I“ wäre. Aber vielleicht findet sich das ja am nächsten Band der Reihe. :study:

    Eigenzitat aus amazon.de:


    Wie in den anderen beiden Bänden beinhalten die ersten 83, am Rand eingefärbten Seiten den Inhalt aus dem kostenlosen eBook „Doors: Der Beginn“ und kann darum von denjenigen, die diesen bereits gelesen haben, problemlos übersprungen werden.


    Wie der Titel nahelegt entscheiden sich unsere Helden, die von dem Millionär Van Dam in ein Höhlensystem unter einem alten Haus geschickt worden sind um dort dessen Tochter zu finden nach dem Auffinden einiger alter und einiger frischerer Leichen, einer falschen Tochter und einem Bereich, in dem die Schwerkraft aufgehoben wurde, in einem Raum mit fünf geheimnisvollen Türen für eine von ihnen. Hinter einer von ihnen muss sich die gesuchte junge Frau befinden. Und zu dreien von ihnen gibt es Hinweise, dass sie die richtigen sein könnten. Eine mit einem X, eine mit einem ! und eine mit einem ?. In diesem Band entscheiden sich die Suchenden für die Tür mit dem ! und landen im 9. Jahrhundert. Aber dieses Mittelalter ist nicht so, wie sie es aus den Medien, dem Schulunterricht oder auch aus ihrem Geschichtsstudium kennen, denn hier scheinen Frauen an der Macht zu sein und auch die Heere, denen unsere Retter begegnen, bestehen zu einem großen Teil aus weiblichen Kämpfern.


    Wieso die Welt so anders ist, als aus den Geschichtsbüchern bekannt, dafür werden hier verschiedene Erklärungen angeboten, aber die sich daraus entwickelnde Geschichte ist ganz interessant – auch wenn die Frage nach Zeitparadoxen, die hier aufgeworfen werden nur beschränkt relevant erscheinen.


    In der „realen Welt“ dieses Romans entwickelt sich währenddessen eine überaus komplexe und ziemlich blutige Geschichte um mindestens zwei Institutionen und ein seltsames Wesen, die alle schon seit längerem mit den geheimnisvollen Türen zu tun haben. Tatsächlich machen die beiden Erzählebenen, die hier angeboten werden „Doors!“ zum zufriedenstellendsten Beitrag der Doors-Parallelen. Wenn man nur eine dieser Geschichten lesen möchte, dann würde ich zu dieser raten.

    Eigenzitat aus amazon.de:


    Nachdem der Kampf gegen Pandora und den Freetime- und den Dogma-Virus nun erfolgreich geschlagen ist könnte im Leben der Präsidentin Romana eigentlich endlich ein wenig Ruhe einkehren. Dies auch besonders deswegen, weil sie die letzte Konfrontation mit ihrem machtgierigen Alter Ego nur knapp lebendig überstanden hat, weswegen der Kanzler ihren Job zur Zeit kommissarisch mit übernommen hat.


    In dieses scheinbare Machtvakuum stößt nun Darkel vor, die aus politischen Erwägung für ihre Vergehen im Bürgerkrieg nur eingeschränkt zur Verantwortung gezogen wurde und so beginnt nach dem Bürgerkrieg der Massen nun eine Art Palastrevolution, in deren Verlauf wir eine ganze Menge über das Gallifreyische Verfassungsrecht lernen und auch darüber, wie man es aushebeln könnte. Eine Art Palastrevoltenschule 101 für angehende Machtpolitiker und solche, die sie aufhalten wollen.


    Gleichzeitig sind die anderen temporalen Mächte wegen der Gefährdung ihrer Zöglinge auf Gallifrey während des Bürgerkriegs auf dem Kriegspfad – und das ist bei dem ein oder anderen durchaus wörtlich zu verstehen, so dass sich auch damit auseinandergesetzt werden muss. Aber wer ist während einer Palastrevolte eigentlich für die Außenpolitik zuständig?


    Ein weiterer lehrreicher und gut erzählter Polit-Thriller um die erfahrensten Politiker und Politikerinnen des Universums. :musik:

    Auch hier eine Eigenzitierung aus amazon.de:


    Frau Dr. Baird bekam die Idee über Königin Victoria zu arbeiten während der zunehmenden Präsens von Frauen im US-amerikanischen Präsidentschaftswahlkampf im Jahr 2008. Nach Verabredung mit ihrem Redakteur bei ABC begann sie dann mit der Recherchearbeit, die sie um die ganze Welt führen sollte, denn Archive zu Königin Victoria und dem Viktorianischen Zeitalter gibt es überall und sie alle haben unterschiedliches Material eingelagert. Und ab Mitte 2013 hatte sie dann – unter bestimmten Bedingungen – auch Zugriff auf die höchst exklusiven Royal Archives in Windsor. Dabei hat sich dann gezeigt, dass einige der Grundannahme zu Königin Victoria, die in der Öffentlichkeit und auch in Historikerkreisen existieren noch einmal überprüft werden müssten.


    Das vorliegende Buch ist nun das Ergebnis dieser ausgiebigen Recherchearbeit und ist in sich in fünf Abschnitte aufgeteilt, von denen der erste das Leben der jungen Prinzessin beschreibt und der zweite ihre Jahre als junge Königin, die sich aus dem Einfluß ihrer Mutter herauskämpfen muss. Der dritte Teil beschreibt dann ihre Ehe mit Prinz Albert von Sachsen-Coburg und Gotha und wie sich im Verlauf dieser etwa 21 die Macht mehr und mehr aus ihren in seine Hände verlegt hat, während Victoria damit beschäftigt gewesen ist, neun Nachkommen in die Welt zu setzen.


    Die letzten beiden Teile beschreiben dann die Jahre nach Alberts frühem Tod und somit die Zeit, die eigentlich das Bild von Victoria für die Nachwelt am Meisten geprägt haben - von einer kleinen mächtigen Frau in stets schwarzer Kleidung, die erst so nach und nach wieder mit ihren Untertanen Kontakt aufnehmen konnte - und schließlich von diesen beinahe vergöttert wurde. Auch wenn sie sich durchaus nicht so "göttlich" fühlte - und auch oft eher den Eindruck von Ohnmacht zu vermitteln suchte, den zumindest einige ihrer Premierminister nicht geteilt haben dürften. Außerdem liegen in dieser Zeit natürlich auch ihre sehr unterschiedlichen Beziehungen zu John Brown und Abdul Karim, die ja beide jeweils einen Spielfilm für sich beanspruchen können.


    Der ausgiebige Anhang beinhaltet eine kurze Darstellung der Entstehungsgeschichte dieses Buchs, über sechzig Seiten sehr ausführlicher – und auch in sich interessanter – Endnoten, eine umfängliche Bibliographie, das Bildverzeichnis und dankenswerterweise auch ein Register, was ein späteres Zugreifen auf Einzelaspekte des Buchs wesentlich erleichtert. Hier zeigt sich deutlich die wissenschaftliche Ausbildung und Orientierung der Autorin. Der Schreibstil ist eine Mischung aus journalistischem (im Sinne einer Reportage) und wissenschaftlichem Schreiben, was für eine extrem hohe Faktendichte auf den Seiten führt, die sich aus den vorhergehende Recherchen ableiten ließen. Allerdings ist es diese Faktendichte, die das Lesen gelegentlich erschwert, insbesondere, wenn es um die Zeit nach Alberts Tod geht, denn viele der nun ausführliche dargestellten Reaktionen und Verhaltensweisen sind bereits in den vorherigen Abschnitten zu Genüge erläutert worden und es gibt auch immer wieder zusätzliche Belege zu bereits eigentlich ausreichend belegten Charakteredarstellungen, die zwar in einer wissenschaftlichen Arbeit Sinn ergeben, beim Lesen aber schon ein wenig ermüden können.


    Aber es geht in diesem Buch nicht nur um Victoria, sondern auch um die dem englischen Königshaus verbundenen anderen europäischen Reichen und um die technologischen und sozialen Entwicklungen von dem Zeitpunkt, als Victoria den Thron besteig bis zu ihrem Verlassen der Welt. Und die Ausführungen dazu, die Dinge beschrieben, die der Königin zum Teil ganz entgangen zu sein scheinen, sind auch überaus interessant und durchaus lesenswert – auch wenn sie sich zum Teil in den Fußnoten befinden. Letztere lohnt es sich auf jeden Fall auch wahrzunehmen, bzw. sie nach dem Lesen des Haupttexts noch einmal als eine Art Buch im Buch zu lesen.


    Alles in Allem ein sehr informatives, wenn auch stellenweise ein wenig narrativ-holpriges Buch, das ich gerne weiterempfehle.

    Eigenzitat aus amazon.de:


    Der Kampf zwischen den beiden Romanas eskaliert immer mehr und auch die Treue eines mechanischen Hundes wird dabei immer mal wieder in Frage gestellt. Denn es sieht so auf, als ob er sich durch den Free-Time-Virus auf die Seite der Imperiatrix gestellt hat, so dass die Präsidentin zunehmend isoliert ist. Denn jeder Gallifreyer, der in einer Auseinandersetzung getötet wird kommt wegen des Virus als ein Anhänger der Imperiatrix zurück und nur die wenigen auf dem Planeten verbleibenden Nicht-Gallifreyer sind gegen diese Waffe gefeit.


    Als dann auch noch Leela im Kampf ihr Augenlicht verliert wird die Situation für Präsidentin Romana immer verzweifelter. Immer mehr Auswege beginnen sich zu verschließen, immer mehr Verbündete wechseln nach einer Regeneration ungewollt die Seiten und isolieren die verbleibenden Widerstandkämpfer immer mehr. Bis Romana an einem ganz unvermuteten Ort einen alten Bekannten wieder trifft. Aber kann man dem trauen?


    Diese CD beendet den Bürgerkriegsstorybogen sehr zufriedenstellend. Ich bin wirklich gespannt, wie es ab hier weitergeht.

    Eigenzitat aus amazon.de:


    Wie in den anderen beiden Bänden beinhalten die ersten 83, am Rand eingefärbten Seiten den Inhalt aus dem kostenlosen eBook „Doors: Der Beginn“ und kann darum von denjenigen, die diesen bereits gelesen haben, problemlos übersprungen werden.


    Wie der Titel nahelegt entscheiden sich unsere Helden, die von dem Millionär Van Dam in ein Höhlensystem unter einem alten Haus geschickt worden sind um dort dessen Tochter zu finden nach dem Auffinden einiger alter und einiger frischerer Leichen, einer falschen Tochter und einem Bereich, in dem die Schwerkraft aufgehoben wurde, in einem Raum mit fünf geheimnisvollen Türen für eine von ihnen. Hinter einer von ihnen muss sich die gesuchte junge Frau befinden. Und zu dreien von ihnen gibt es Hinweise, dass sie die richtigen sein könnten. Eine mit einem X, eine mit einem ! und eine mit einem?. In diesem Band entscheiden sich die Suchenden für die Tür mit dem X und landen im Jahr 2049 und in einer Welt, in der Demokratie auf etwas seltsamer Art und Weise in einer Weiterentwicklung der Online-Petitions in Kombination mit Referenden funktioniert – oder auch nicht.


    Nach einem wilden Ritt eines Teils des Teams in dieser Zeit, während die anderen in dem Höhlensystem, in dem sich die Türen befinden auf allerlei Probleme stoßen, finden sich nach und nach alle Mitglieder hinter einer mit einem X bezeichneten Tür wieder, in der sie eine unheimliche Stimme in ihre eigenen Albträume und Schuldtraumata führt. Zur gleichen Zeit versucht ihr Auftraggeber van Dam herauszubekommen, was mit seinen neuen und alten Angestellten geschehen ist und die Familiengeschichte der van Dams aufzuarbeiten, die eng mit den geheimnisvollen Türen verknüpft scheint. Und dann gibt es da noch mindestens eine weitere Gruppierung, die mit der ganzen Sache zu tun zu haben scheint, die in ihrem Vorgehen absolut skrupellos ist.


    Trotz der Vergangensheitsaufarbeitung der meisten Hauptcharaktere bleiben diese bis zum Ende seltsam zweidimensional und können nicht wirklich fesseln und die sprunghafte Handlung bis zum abschießenden Cliffhanger ergibt auch keinen einheitlichen und gut lesbaren Erzählfluß. Auf eine Fortsetzung dieses Erzählstrangs kann ich ganz gut verzichten.

Anzeige