Die Ergebnisse der Leserlieblinge-Wahl im BücherTreff

Beiträge von Amalaswintha

    Inhalt / Klappentext

    "Es ist eine allgemein anerkannte Wahrheit, dass ein dominanter Junggeselle, der eine beachtliche Auswahl an Fesseln besitzt, zu seinem Glück nur noch einer deutlich jüngeren, devoten Frau bedarf."

    So beginnt die heiße Variante von Stolz und Vorurteil... und mal ehrlich, welche Frau möchte sich den vornehmen Mr. Darcy nicht im Rausch der Gefühle vorstellen - mit Peitsche und Fesseln! Was Jane Austen nicht zu schreiben wagte.


    Mein Fazit

    Das Jahr nähert sich dem Ende und ganz knapp wäre hätte ich mein Lesejahr beendet, ohne einen richtigen Flopp unter all den gelesenen Büchern zu haben. Aber eben auch nur beinahe, denn gerade noch rechtzeitig lief mir dieses Büchlein über den Weg.

    Ich liebe Jane Austens Stolz und Vorurteil und bin auch ein Fan gut gemachter Erotik-Romane. Wenn sich also eine Autorin die Mühe macht, beides miteinander zu verbinden, spitze ich natürlich die Ohren und mein Interesse ist geweckt.


    Leider entpuppte sich "Stolz und Fesselspiel" nicht wirklich als... gut. Nicht einmal ansatzweise. Die Autorin hat ziemlich platt viele der Sätze Jane Austens übernommen und an einigen Stellen angepasst. Das führt dann letztlich dazu, dass es ein ziemlicher Sprach-Mischmasch ist, in dem sich die Sprache Austens und moderne Ausdrücke mischen. Und das passte für mich überhaupt nicht zusammen. Es ist für mich auch schwer vorstellbar, das eine der erlauchten Damen das Wort "Lude" benutzen würde.

    Und die Erotik selbst ist auch nicht gelungen. Es gibt für mich keinen roten Faden, lediglich eine recht wahllos aneinander gereite Abfolge von mehr oder weniger skurrilen Sex-Szenen, die allesamt so platt sind, dass mir dazu nicht einmal eine passende Beschreibung einfällt. All die Wörter, die mir dafür spontan in den Sinn kommen, darf ich leider an dieser Stelle nicht schreiben.O:-):-, Von daher begnüge ich mich mit folgender Beschreibung: jeder mit jedem zu jeder Zeit und an jedem Ort. #-o

    Mir fehlt es dabei ganz erheblich an Fantasie, an Verführung, an Geheimnisvollem.

    Handlung, Figuren, Dialoge - alles bleibt so fürchterlich oberflächlich und nichtssagend, wie aus einer schlechten Schablone herausgeschnitten.


    Leider muss ich Sterne vergeben für eine Bewertung. Also gibts einen halben Stern, weil weniger leider nicht möglich ist. :bewertungHalb:

    Inhalt / Klappentext

    Ob Forensik-Freak, Herr der Maden oder Käfer-Nerd - eines ist klar: Der Kriminalbiologe Mark Benecke hat eine ganz besondere Leidenschaft, nämlich Leichen. In seiner Autobiografie erfahren wir nun endlich, ob er sich bereits als Kind für Tatorte interessiert hat, was ihn an Insekten so fasziniert und warum er sich heute auch politisch engagiert. Dass spezielle Interessen kein Hindernis für ein erfülltes und glückliches Leben sind, zeigt er mit seinem Buch und macht damit allen Leser*innen Mut, den eigenen Weg zu gehen.


    Über den Autor

    Dr. Mark Benecke ist Deutschlands bekanntester Kriminalbiologe und immer unterwegs, um mithilfe seiner speziellen Kenntniise und Methoden Spuren zu untersuchen und Kriminalist*innen wie auch Archäolog*innen und Historiker*innen bei ihrer Arbeit zu unterstützen. Er arbeitet als Gastdozent in den USA, Vietnam, Kolumbien und auf den Philippinen. Zudem strahlt er seit zwanzig Jahren Live-Sendungen aus, die zu den erfolgreichsten Wissenschafts-Podcasts gehören.


    Mein Fazit

    Mark Benecke kannte ich lange Zeit, dem Namen nach, aus dem TV. Ich bin begeisterter True Crime Leserin und auch Schauerein. Die in Deutschland ausgestrahlten Sendungen "Autopsie" und "Medical Detectives" habe ich nun mittlerweile wohl schon zig mal in Wiederholungen gesehen. YouYube sei Dank! Und wie es der Zufall wollte, entdeckte ich eines Tages eine Ankündigung für einen seiner Vortäge auch in seiner Stadt. Das ist wie gesagt nun schon so einige Jährchen her und mittlerweile habe ich einige seiner Vorträge besucht und seine Bücher allesamt gelesen. Da sich diese natürlich alle um seine Arbeit drehen, hat mich seine Biografie und Geschichten über den Menschen hinter dem Job sehr interessiert.


    Schon auf dem Buchcover sieht Benecke den Betrachter so an, wie ich ihn auch von seinen Vorträgen kenne. Eine ernste Pose, der Blick offen und ein wenig erstaunt wirkend. Fast wirkt es auf mich als spiele Benecke auf dem Foto eine Rolle, in der er selbst sich nicht so gänzlich wohl fühlt.

    Eine Biografie selbst ist eine wirklich unterhaltsam Erzählte Mischung aus Lebensgeschichte und Arbeitsbiografie. Wie der kleinge Junge mit den karierten Hemden und der Vorliebe für Chemiebaukästen und Experimente zu einem gefragten polizeilichen Berater wurde. Für was kann sich ein Mensch mit einem doch zielich außergewöhnlichen Beruf privat begeistern? Und welche Voraussetzungen braucht es überhaupt, diesen Beruf auszuüben? Mark Benecke gibt in diesem Buch darüber überraschend einfache und ehrliche Antworten. Indem er sehr viel von seinen "Spleens" preisgibt, bleibt er gleichzeitig auch unheimlich authentisch in seinen Antworten. Er beschönigt nichts, gibt offen wie selten eine Person der Öffentlichkeit seine Schwächen zu und kommt damit bei einfach nur sehr sympathisch rüber.

    Das man dabei insgesamt zwar sehr viel über den jungen Mark und dessen beruflichen Werdegang erfährt, jedoch recht wenig bzw. nur sehr ausgewählte Episoden über den jetzigen Mark, ist zwar einerseits ein wenig schade; andererseits erklärt sich dies für mich auch durch die Schilderung seiner Defizite in zwischenmenschlichen Beziehungen. Es erschließt sich ihm schlichtweg nicht, dass diese Details aus einem Privatleben jemand anderen interessieren könnten. Und letztlich - ist es auch eine Art Schutz der Privatsphäre seiner ihm am engsten Verbundenen Personen. Ein Umstand, den man im Zeitalter der medialen Vermarktung gar nicht hoch genug einschätzen kann. Von daher kann ich widerrum verstehen, warum dieser Teil ausgespart wurde. Außerdem ist ein beruflicher Werdegang auch viel spannender zu lesen. Denn wer kann schon von sich behaupten, sich mit der Verhaltensforschung von Tintenfischen befasst zu haben?


    Mir hat das Buch jedenfalls unheimlich gut gefallen und auch einige Punkte zum Nachdenken mit auf den Weg gegeben. Dafür vergebe ich die volle Punktzahl.

    Zählen Bücher aus der Bibliothek auch?

    Ich mag ja Back- und Kochbücher, bin aber oft zu geizig sie zu kaufen und leihe sie daher in die Bibliothek aus. In meinem letzten Leihbuch versteckte sich eine selbstgeschriebene Rezeptkarte für Früchtebrot.

    "Vielleicht morgen" ist mein erstes Buch von Guillaume Musso. Und ich muss gestehen, dass mich der Autor mit diesem Buch nicht überzeugen konnte. Die Geschichte ist ein schwer einzuordnender und wilder Mix aus Liebesroman, Science-Fiction und Krimi. Prinzipiell stört mich das auch überhaupt nicht, im Gegenteil. Ich mag es, wenn sich verschiedene Genres überschneiden und am Ende eine tolle Geschichte auf dem Papier mir schlaflose Lesenächte bereitet. Nur ist das blöderweise bei diesem Buch nicht passiert. Ich habe an vielen Stellen quer gelesen. :-,


    Dabei startete das Buch eigentlich recht vielversprechend. Ein Witwer, der Mühe hat den Tod seiner Frau zu verarbeiten, der seiner kleinen Tochter ein guter Vater sein will und der sich um die finanzielle Belastung unter der er steht sorgt. Parallel dazu Emma, die sich aus einer aussichtslosen Beziehung zu einem verheirateten Mann lösen kann. Ihr Austausch per E-Mail war nett zu lesen und erinnerte mich ein wenig an Daniel Glattauers "Gut gegen Nordwind". Etwas ausführlicher hätte dieser für meinen Geschmack schon sein dürfen, die beiden sind sich dann letztlich doch sehr schnell "einig". Beim verpassten Restaurantbesuch dachte ich noch "och wie doof". Der Umstand, dass sie beide aus unterschiedlichen Jahren schreiben, war für mich ein überraschender Twist und bis hierher war ich mit der Geschichte auch noch sehr zufrieden.

    Doch im Verlauf der Geschichte sammeln beide Protagonisten bei mir immer weniger Sympathiepunkte. Den negativen Höhepunkt bildete für mich ganz eindeutig Matthew.


    By the way - der Mailaustausch ist unweigerlich an Emmas "alten" Laptop geknüpft. Seine gleiche genutzte E-Mailadresse auf seinem Smartphone würde nicht funktionieren? (Und natürlich fällt ihm auch erst dann ein, dass er noch eine asbach uralte Adresse auf seinem Smartphone hinterlegt hat. ?(:scratch:)

    Für mich ging es spätestens ab diesem Zeitpunkt bergab. Die Geschichte nimmt eine solche an den Haaren herbei gezogene Wendung, dass ich kaum glauben konnte, dass es sich wirklich noch um das gleiche Buch handelte. Die eben noch in wenig Zeilen als labil bezeichnete Emma wird im Handumdrehen mit Hilfe ihres Informatiker-Kumpels zur taffen Ermittlerin und denkt kriminelle Machenschaften auf.


    Beide Protagonisten gefallen mir nicht. Sie kommen bei mir im Verlauf immer oberflächlicher und selbstsüchtiger an. Matthew kann sich nicht entscheiden, ob er seine Tochter nun überbehüten will oder ihn das Kind nun nervt. Und, das mag jetzt erbsenzählerisch sein, aber im einen Moment blafft er April an, er könne unmöglich in einen "satanischen Lesbenpub"(frei aus der Erinnerung heraus, ich musste echt lachen an der Stelle :lol:) gehen um dann wenige Seiten später das vierjährige Kind "Ghostbusters" sehen zu lassen. :-#



    Es gibt für mich einfach zu viele Kleinigkeiten, die nicht ins Gesamtbild passen oder die Geschichte unlogisch machen. Auch der Krimi-Plot konnte mich nicht wirklich überzeugen.


    Am Ende reicht es für 2 Sterne, die allein dem guten Anfang und den interessant gewählten Zitaten zu jedem Kapitelbeginn geschuldet sind.

    (Ein weiteres Buch des Autors habe ich noch im SUB - das wird jetzt wohl erstmal auch weiterhin dort Staub ansetzen)

    Inhalt

    Das Universum ist für uns oft noch ein Rätsel - und das, obwohl wir unser gesamtes Leben hier verbringen. Ob Sterne, Kometen und Planeten, Weiße Zwerge oder Schwarze Löchter - Michael Büker nimmt uns mit auf eine spannende Reise durch fremde Galaxien und erklärt anschaulich und unterhaltsam die physikalischen Phänomene dahinter. Er berichtet von astronomischen Entdeckungen und zeigt, was in der Zukunft noch alles möglich sein wird. Schnallen Sie sich an, und machen Sie sich bereit für eine rasante Fahrt, im Bordprogramm zeigen wir alles von den Möglichkeiten der Raumfahrt über die Wahrscheinlichkeit außerirdischen Lebens - bis hin zu zur alles entscheidenden Frage, was der Weltuntergang mit einem Latte macchiato zu tun hat.


    Über den Autor

    Michael Büker, geboren 1987, lebt und arbeitet als Physiker in Dresden. 2014 wurde er Publikumssieger beim Bundesentscheid des FameLabs, einem internationalen Präsentationswettbewerb für Naturwissenschaften.


    Mein persönliches Fazit

    Ich bin in Sachen Physik und unser Weltall genauso bewandert, wie der Großteil der Menschen in Deutschland wohl auch. Ich kann die Planeten unseres Sonnensystems benennen, habe dank StarTrek auch schon von schwarzen Löchern gehört und weiß, dass unser Sonnensystem in der Milchstraße liegt. Das war es dann allerdings auch schon. Auf den Autor bin ich aufmerksam geworden durch den Podcast "Sag mal du als Physiker", der von Audible produziert wird. Dort wird Physik im Alltag beschrieben und Michael Büker ist einer der beiden "Erklärbären". Und er macht seinen Job dort wirklich hervorragend, denn ich habe nicht nur u.a gelernt warum ein Wasserkocher so viel Lärm macht, sondern er hat auch dafür gesorgt, dass ich mir dieses Buch gekauft habe.


    Michael Büker erklärt die Zusammenhänge wirklich gut und nachvollziehbar und dabei immer in einer charmenten und lockeren Art, die sehr viel Spaß macht. Seine Vergleiche sind lebensnah, dadurch konnte ich mir vieles gut vorstellen. Er ist sich auch nicht zu fein zu sagen, wenn es auf einen Sachverhalt bisher keine eindeutige Frage gibt. Immer wieder blitzt durch, dass er mit Leib und Seele Astroteilchenphysiker ist. Besonders sympathisch war für mich, dass es Dinge gibt, die selbst einen "Profi" wie Michael Büker noch in demütiges Staunen versetzen können. Man bekommt direkt Lust sich ein Teleskop zuzulegen und ihm tausend Löcher in den Bauch zu fragen!


    "Ich war noch niemals auf Saturn" ist meiner Meinung nach ein Sachbuch für Einsteiger in dieses Fachgebiet oder jemanden wie mich, der seine gefühlten Wissenslücken etwas stopfen will. Büker kratzt dabei natürlich nur an der Oberfläche des Themas. Wer sich wirklich mit Zahlen, Formeln und Regelmäßigkeiten eingehender beschäftigen will, sollte von diesem Buch die Finger lassen.

    Mir hat dieser Ausflug ins Universum jedenfalls unheimlichen Spaß gemacht und ich vergebe von Herzen gerne galaktische :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    Inhalt / Klappentext
    Marie, Jule, Friederike und Alex: Freundinnen fürs Leben - das sind sie jahrzehntelang gewesen. Alles haben sie geteilt, bis ins Erwachsenenalter hinein haben sie es geschafft, sich mindestens einmal im Jahr an Pfingsten im Haus am See zu treffen. Doch dann ist etwas geschehen, das ihre Freundschaft bis ins Mark erschütterte.

    Zehn Jahre sind seit dem Bruch vergangen, und die Nachricht von Maries Tod trifft jede Einzelne von ihnen mit voller Wucht. Erinnerungen werden wach, alte Wunden reißen auf, und es kommt zu einem höchst unfreiwilligen Wiedersehen.


    Über die Autorin
    Dora Heldt, 1961 auf Sylt geboren, ist gelernte Buchhändlerin und lebt heute in Hamburg. Mit ihren Romanen führt sie seit Jahren die Bestsellerlisten an, die Bücher werden regelmäßig verfilmt.


    Mein persönliches Fazit

    Eigentlich stehe ich mit Dora Heldt ein wenig auf Kriegsfuß. Mein letztes Buch von ihr war "Urlaub mit Papa" und das hätte ich am liebsten im hohen Bogen aus dem Fenster geworfen, so habe ich mich darüber geärgert. Nur der Respekt vor fremdem Eigentum (das Buch war geliehen) hat das Buch vor diesem Schicksal bewahrt. Auch jetzt habe ich dieses Buch nur geliehen - sicher ist sicher. :-,


    Aber ich muss sagen: ich wurde von der Autorin positiv überrascht. Nur wenige Klischees (mit komplizierten Mutter-Tochter-Verhältnissen hat sie echt den Dreh raus), eine toll geschilderte Freundschaft und auch als Erwachsene sind die handelnden Figuren nicht platt nach Schema F geschrieben.

    Mir hat gefallen, dass das Leben der Freundinnen als Erwachsene Frauen so geschildert wurde, wie es wohl sehr vielen Frauen ergehen dürfte. Man wird älter, der Körper und das Aussehen verändern sich. Die Mutter wird pflegebedürftig. Es stellt sich die Frage, ob man noch einmal einen - vermutlich letzten - beruflichen Neuanfang starten will bzw. kann. Dora Heldt erzählt ihre Geschichte von vier gestandenen Frauen, eigenen Karrieren und Schicksalsschlägen, von Irrungen und Wirrungen auf dem Weg vom jungen Erwachsenen bis zur reifen 50igerin, die ihre Prioritäten neu ordnen.


    Dabei hat jede einzelne der Freundinnen eine ganz eigene Art mit dem Tode Maries und ihrem letzten Willen umzugehen. Glücklicherweise verzichtet die Autorin überwiegend auf allzu viel kitschigen Zuckerguss in den immer wieder eingestreuten Rückblicken auf besondere Momente der Freundschaft. Lediglich das Ende ist mir etwas zu schnell Friede-Freude-Eierkuchen. Mir fehlte da eine echte Aussprache, etwas Abstand nach dem Wiedersehen und den neuen Plänen. Insgesamt war es ein für mich überraschend angenehm zu lesendes Buch, mit gut gestalteten Figuren und angenehmem Lesetempo. Von mir gibt es dafür :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    Inhalt / Klappentext

    Deutschlands Haustiere werden von ihren Besitzern geliebt und verwöhnt, sind beste Freunde und Lebensbegleiter. Doch jährlich kommen Tausende von ihnen auf mysteriöse Weise zu Tode: weil sie Verbrechen oder rätselhaften Keimen zum Opfer fallen, krank gezüchtete Monsterwesen sind oder aus falsch verstandener Tierliebe gequält werden.

    Niemand kennt diese dunkle Seite der Tierhaltung besser als Prof. Achim Gruber. Er leitet die Tierpathologie der Freien Universität Berlin. Seine bewegenden Geschichten aus dem Obduktionssaal zeigen, wie es wirklich um die Beziehung der Deutschen zu ihren Haustieren steht.


    Über den Autor

    Prof. Dr. Achim Gruber, Jahrgang 1966, leitet das Institut für Tierpathologie, ist Forschungsdekan des Fachbereichs Veterinärmedizin an der Freien Universität Berlin und der einzige aktive Tiermediziner der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Er hat weit mehr als 300 Fachpublikationen veröffentlicht und ist Mitherausgeber der beiden Standardwerke zur Haustierpathologie. "Das Kuscheltierdrama" ist ein erstes populäres Sachbuch. Achim Gruber ist verheiratet und Vater von drei Kindern. Zur Familie gehört auch ein Mischlingshund aus dem Tierheim.


    Mein Fazit

    Das Buch ist ein weiterer meiner Zufallsfunde in diesem Jahr. Auf der Suche nach einem schönen Bildband über heimische Waldbewohner fielen mit der dramatische Titel und das Cover ins Auge. Zunächst war ich skeptisch. Doch wohl hoffentlich nicht wieder ein moralisierendes Buch, dass mir als Haustierbesitzer vorrechnet, wie viel CO2 die Ernährung meiner Katze verbraucht oder welche Vorteile eine vegane Ernährung von Hunden hat? Doch der Klappentext verweist auf einen Tierpathologen. Also auf jemanden, der sich schon von berufswegen eher auf Fakten denn auf Meinungen bezieht. Das klang nun wieder so interessant, dass ich das Buch gekauft habe.Und es war absolut kein Fehlkauf.


    Gruber hat eine angenehme Erzählart. Er stürzt den Leser nicht voran auf seine Fälle. Vielmehr tastet er sich behutsam voran. Er erklärt als erstes, was ein Tierpathologe überhaupt ist und in welchen Einsatzbereichen diese arbeiten. So war mir z.B. nicht bewusst, dass ein Tierpathologe nach eingehenden Untersuchungen in Zusammenarbeit mit örtlichen Tierärzten einen Seuchenfall ausrufen kann. Oder das er als Gutachter in Versicherungsfällen agiert.

    Und dann öffnet Gruber doch noch sein "Kästchen des Grauens". Glücklicherweise verzichtet er dabei auf allzu blutige Details und viele Fotos. Lediglich im Mittelteil gibt es ein paar sehr schön gezeichnete Bilder, die einige Schilderungen optisch etwas verständlicher machen. Und dabei macht er auch das eigentliche Drama sehr deutlich. Wie lieben unsere Haustiere und wollen nur das Beste für sie. Doch Tierliebe und Moral gehen nicht oft Hand in Hand. So betrachtet Gruber durchaus kritisch die aktuellen Zuchtziele einiger Hunderassen und stellt absolut berechtigt die Frage: Wenn wir unsere Haustiere nun aber so sehr lieben, dass sie uns Kinder- und Partnerersatz sind, warum züchten wir sie dann regelrecht krank? Hunde und Katzen, die kaum Luft bekommen weil ihre Schnauzen viel zu kurz gezüchtet wurden? Hunde mit besonderen Fellfarben, bei denen jedoch die hohe Chance auf Blind- und Taubheit besteht?


    Es kann der Eindruck eines harten Mannes entstehen, aber das täuscht. Gruber ist durchaus Tierfreund. Aber eben einer, der das Elend jeden Tag auf dem Tisch hat. Dem ganz oft einfach die Frage "Warum?" durch den Kopf geistert. Und man beginnt die Tiere in seiner Umgebung ein wenig mit anderen Augen zu sehen. Ganz klar - es muss ein Umdenken stattfinden. Nicht nur bei den Haltungsbedingungen von Schlachttieren, sondern auch bei der Haltung im Privaten. Mir hat das Buch sehr gefallen, es war auf eine unterhaltsame Art und Weise sehr informativ. Mahnend ohne moralisierend zu sein. Für mich hat Dr. Gruber damit genau den richtigen Ton getroffen und ich wünsche mir, dass dieser Mann in den nächsten Jahren noch mehr Bücher für den allgemeinen und wissbegierigen Tierfreund veröffentlicht.

    Dieses Buch ist mir zufällig in die Hände gefallen und mein Blick fiel ehrlich gesagt nur darauf, weil mit einem Vorwort von Dr. Mark Benecke geworben wird. Ich habe Benecke bereits auf mehreren Veranstaltungen gesehen und mag seine Betrachtungen und Vorträge. Und aus einem mir selbst auch nicht so ganz einleuchtenden Grund lese ich sehr gerne gerne True Crime. Also - warum nicht über den eigenen Tellerrand schauen und etwas über Charles Manson lesen?


    Das Buch hat 220 Seiten und damit ist auch gleich klar, dass es keine ausführliche Biografie ist. Es sind vielmehr die Aufzeichnungen der Autorin aus 20 Jahren Kontakt zu Manson. Ergänzt werden diese durch Fotos, Gedichte und Faksimiles von Briefen von und an Manson. Einleitend beschreibt Welles ihre ersten Begegnungen mit Manson im Gefängnis. Sie schreibt über die von ihm ausgehende Faszination, interviewt andere Insassen und Gefängnispersonal zu Manson. So unterschiedlich die Beschreibungen über diesen Mann teilweise ausfallen, eines sagen ihr alle Gesprächspartner: er wird deine Schwachstellefinden und dich versuchen zu seinen Gunsten zu manipulieren. Die Autorin gesteht in diesem Abschnitt auch ein, dass sie sich hat einlullen lassen und Zeit und Kraft aufwenden musste, um sich aus dieser Manipulation zu befreien und "nur" als Journalisten die Gespräche zu führen.


    Im restlichen Teil des Buches kommt dann Manson selbst zu Wort. Die Autorin hat ihre Aufzeichnungen der Gespräche aus vielen Jahren gebündelt und in eine Reihenfolge gebracht. Manson erzählt von seiner Kindheit, den Besserungs- und Jugendanstalten, seiner Zeit als Straßenmusiker. Er schildert Gefängnisalltag und den Kontakt zu seinen Mithäftlichen und den Aufsehern. Dabei kristallisiert sich recht bald heraus, dass er ausschließlich über Dinge redet, die in sein eigenes Selbstbild passen. So bleiben Hintergründe zur Manson Family weitgehend unbeleuchtet, ebenso seine Rolle in den Tate-LaBianca-Morden. Auf ihm nicht genehme Themen und Aspekte reagiert Manson mit Wutausbrüchen und Beleidigungen. Er ist so sehr in seinem eigenen idealisierten Weltbild gefangen, dass außerhalbt dessen nichts anderes existieren kann. Mag seine Show vom zu unrecht Verurteilen vor vielen Jahren vor allem das gewesen sein - eine PR-Show in eigener Sache um die Medienvertreter bei Laune zu halten (etwas, dass Manson bis an sein Lebensende perfekt beherrschte, wie Mithäftlinge beschreiben), so ist bis zu seinem Tod vollkommen überzeugt davon genau das zu sein: ein unschuldiges Opfer der Gesellschaft. Seine "Beweisführung" ist dabei so dünn wie Reispapier - gibt er doch als Referenzen seine guten Beziehungen zu Briefeschreibern von außerhalb an, seine Beziehungen zu anderen Gefangenen oder auch seine "Haustierspinne", der er niemals ein Leid zufügen könne. Er sieht sich permanent als Opfer. Alle anderen sind Schuld, er nicht.

    Die Hälfte seiner geistigen Ergüsse habe ich als konfuses Geschwafel empfunden. Es läuft immer wieder auf seine Unschuld hinaus. In gewisser Weise unterstreichen dies unzählige Dankesbriefe, die Manson im Gefängnis erreichen. Von Menschen, die sich bei Manson bedanken, sie auf den richtigen Lebensweg geführt zu haben. Doch manchmal kommt die Maske des Mannes ins Rutschen und hinter dem alten verschrobenen und ungepflegtem Mann kommt der Manipulator hindurch.


    Letztlich habe ich von dem Buch jedoch etwas anderes Versprochen. Ich hätte mir z.B. mehr erklärungen durch die Autorin gewünscht. Wann und wie kam das Erzählte zustande? Welchen Eindruck machte Manson dabei auf sie? Wie lassen sich die Beweisführung aus der damals erhobenen Anklage mit dem Selbstbild des Charles Manson in Einklang bringen?

    Besonders befremdlich an diesem Punkt war für mich, dass die Autorin ihre zu dem damaligen Zeitpunkt 5 jährige Tochter zu einem Besuch ins Gefängnis mitgenommen hat diese mehr oder weniger unbefangen mit Manson spielen durfte. Man möge mir verzeihen, aber mein erster Gedanke war "Hat die sie noch alle?!"


    Abschließend bleibt für mich zu sagen, dass "Meine letzten Worte" zwar ein durchaus interessantes Buch ist, der Informationsgehalt daraus jedoch eher mau ausfällt. Die permanente Selbstbeweiräucherung durch Manson ist schwer über mehr als diese 220 Seiten zu ertragen und sehr anstrengend. Man kann jetzt argumentieren, dass man sich als Leser selbst ein Bild über den Mann machen sollte - ich hätte es jedoch besser gefunden, dem überbordenden Selbstbild mit ein paar mehr Fakten zubegegnen und so eine gewisse Ausgeglichenheit zu erzielen.

    Ich liebe englische Geschichte. Und in diesem Zusammenhang kommt man um Eleonore von Aquitanien nicht herum. Sie war eine der einflussreichsten Frauen ihrer Epoche; gleichermaßen bewundert und verhasst. Um diese Frau ranken sich Mythen und Legenden; lebte sie doch in einer Zeit, in der Zurückhaltung und Unterordnung gegenüber dem Mann als höchste Werte gepriesen wurden. Da kann eine selbstbewusste Frau, die zudem ihre Meinung äußert und sich aktiv in der Politik beteiligt natürlich nur aus dem Rahmen fallen. So erklärt die Autorin auch im Nachwort des Buches, dass es nicht ganz einfach ist Lüge von Wahrheit zu trennen.


    Sabine Weigenad hat für mich mit ihrem Roman genau die richtige Mischung aus Fakt und Fiktion erschaffen. Indem sie Eleonore einen großteil ihrer Lebensgeschichte ihrer Enkelin erzählt, wurde diese für mich lebendig und unterhaltsam. Die wechselnden Abschnitte, in denen die Geschichte von anderen Personen fortführend erzählt wurde, haben sehr gut in das Gesamtbild gepasst und die Geschichte komplettiert. Besonders gut haben mir die Dialoge der Figuren untereinander gefallen. Egal ob Schmeicheleien, höfliches Taktieren oder Streits zwischen Eleonore und Henry II. - die Dialoge sind so gut ausgearbeitet, dass es sehr leicht vorstellbar ist, dass die Worte so gefallen sein könnten.


    Mir hat der Erzählstil unheimlich gut gefallen. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Von mir gibt es dafür auch die volle Punktzahl! :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    Inhalt / Klappentext

    Vor elftausen Jahren haben die Krieger von Atlantis geschworen, die Menschheit vor den Herrschern der Nacht zu beschützen. Doch jetzt vereinen sich die mächtigen Kräfte der Finsternis. Nur noch zwei Seelen können den Sieg der Dunkelheit aufhalten: die Seele eines Kriegers und die Seele einer schönen Menschenfrau.

    Lord Justice hat sich für seinen Bruder geopfert und Unaussprechliches erlitten. Keely ist ene Wissenschaftlerin aus dem 21. Jahrhundert, hin- und hergerissen zwischen Vergangenheit und Gegenwart, zwischen Wirklichkeit und Illusion - zwischen namenlosem Schrecken und unwiderstehlichem Verlangen. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach dem verlorenen Stern Artemis. Doch das Böse droht sie beide zu zerstören.


    Mein Fazit

    Die Story wirkte auf mich eher konfus. Atlantis, alte römische Geschichte, Götter, Mayas und Vampire - die Autorin wirft alles in einen Topf. Leider fehlt mehr mir ein stimmiges Gesamtkonzept. Es mag allerdings auch daran liegen, dass es sich hier um eine Reihe handelt und ich ein Buch mittendrin erwischt habe. Auch fühlte ich mich währen des Lesens recht häufig an andere Autorinnen erinnert. Gena Showalter bspw. kam mir öfter in den Sinn.


    Die Geschichte selbst zieht sich insgesamt doch sehr in die Länge und es geht dabei weniger um die beiden Protagonisten als Paar an sich. Ich hätte mir gewünscht, dass den beiden mehr Platz eingeräumt würde um zusammen zu wachsen. So gibt es z.B. kaum Erklärungen über Justice oder über Atlantis im allgemeinen. Die vorhandenen Dialoge zwischen Keely und Justice tragen leider auch nicht so richtig dazu bei als Leser ein konkreters Bild von beiden zu bekommen. Sie waren für mich da, blieben aber leider immer irgendwie im Status von Nebendarstellern. Für meinen Geschmack drehte sich denn auch zuviel der Zeit um andere Personen, die Planung eines bevorstehenden Krieges und die vermeintlich labile psyschische Verfassung Justice'.

    Gefallen hingegen hat mir die Idee von Keelys übersinnlicher Gabe. Sie ist eine Objektdeuterin. Berührt sie einen Gegenstand, offenbart dieser ihr seine Geschichte. Damit kann die Autorin immerhin eine kleine Brücke zu Justice persönlicher Geschichte schlagen. Leider ist mir das insgesamt zu wenig.


    Als sehr störend habe ich auch die merkwüdige Ansprache einiger Frauen empfunden. Eine Nebenfigur wird als "Ms" angesprochen, Keely häufig als "Frau Dr. McDermott". Da sich die Geschichte zum Teil in Amerika abspielt, sollte man sich meiner Meinung nach schon entscheiden, welche Form der Ansprache man wählt. Das mag nur ein Detail sein, aber mich hat es gestört.


    Insgesamt bekommt das Buch von mir :bewertung1von5: Stern und nicht wirklich eine Leseempfehlung.

    Inhalt / Klappentext


    Manchmal gründet das Wunder einer idealen Ehe nicht in der Aufrichtigkeit, sondern im Verschweigen. Als Lotto und Mathilde heiraten, kennen sie sich erst wenige Wochen. Sie sind jung und schön und einander vollkommen verfallen. Ihr Glück ist förmlich mit Händen greifbar, und über die Jahre ist ihre Vertrautheit so tief, dass sie sich auch wortlos zu verstehen scheinen. Doch was wissen sie wirklich voneinander? Ahnt Lotto, welchen Zorn Mathilde hinter ihrem sanften Lächeln verbirgt? Und was geschieht, wenn sich eine einzige Annahme in ihrem Beziehungsgeflecht als Illusion herausstellt?


    Die Autorin


    Lauren Groff, 1978 geboren, lebt in Gainesvolle, Florida. Neben den Romanen "Arcadia" und "Die Monster von Templeton" veröffentlichte sie zahlreiche Erzählungen, unter anderem in "The New Yorker" und "The Atlantic". Mit Licht und Zorn stand sie auf der Shortliste des National Book Award.


    Mein Fazit


    "Licht und Zorn" ist ein Buch, bei dem mir die Einordnung nicht so eindeutig gelingen will. Mag ich es? Würde ich es noch einmal lesen? Darüber muss ich noch eine Weile nachdenken, denn beide Fragen kann ich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht klar beantworten. Ich habe das Buch geliehen bekommen. Allein aufgrund der Beschreibung hätte ich es wohl niemals gekauft.

    Und dennoch bin ich auf eine sehr eigene Art von der Geschichte fasziniert. Mir ist nämlich noch nie ein Buch in die Hände gefallen, bei dem ich beide (!) Hauptfiguren furchtbar unsympathisch fand, aber trotzdem weiterlesen wolle. Lotto ist in seiner ganzen selbstverliebten und selbstherrlichen Art für mich schon ganz knapp an der Grenze zur absoluten Unausstehlichkeit gewesen. Ich hatte permanent das Bedürfnis, diese Figur durch die Buchseiten hindurch anzuschreien. So unselbstständig, planlos und naiv.... und dazu diese ständige Überzeugung talentiertes und besser als der Rest der Welt zu sein. Für mich war es schwer, das Buch da nicht in die Ecke zu werfen.

    Der zweite Teil des Buches (Zorn) ist dann ganz Mathilde gewidmet. Und auch wenn sie mit allem anderen als einer glücklichen Kindheit gesegnet ist - ihre Entscheidungen als Erwachsene haben sie für mich auch nicht in einem besseren Licht stehen lassen.


    Groffs Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig. Die Sätze sind oft sehr knapp und präzise, fast wie eine Schauspielanleitung. Unterbrochen werden die Ausführungen häufig durch Einschübe, die den jeweiligen wirklichen Zustand erklären. So fragt sich Mathilde an einer Stelle, ob das Gesicht ihres Mannes nass von Schweiß oder Tränen ist. Die Autorin fügt dann in Klammern [ ] die richtige Antwort ein. Diese Einschübe finden sich überall im Buch. Am Anfang fand ich sie verwirrend, letztlich habe ich mich aber daran gewöhnt und fand sie nicht mehr störend.


    Die Geschichte hat einige Längen, die ich zum Teil auch quergelesen habe. Aber im letzten Drittel nimmt die Geschichte eine solche Fahrt auf und ist so mitreißend, dass ich mich dem schwer entziehen konnte. Alles in allem vergebe ich dem Buch :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:.

    Zumal die Erotik in meinen Augen dabei auch immer häufiger nach Schema verläuft. Das ist ja der Punkt, der mich persönlich stört. Mich stört weder Erotik in einer LIebesgeschichte noch Liebe in einer Erotikgeschichte. Aber mir fehlt oft, dass der jeweilige Autor beide Punkte nicht an seine Geschichte bzw. seine Figuren anpasst. Da wird dann aus dem eben noch so schüchternen und ahnungslosen Mädchen innerhalb von 10 Seiten die absolut perfekte SM-Sklavin. Und es wird gefühlt auch immer das gleiche Programm abgespult.


    Ach, in SoG sind so viele Logiklöcher drin und von den sich ständig wiederholenden Redewendungen wollen wir gar nicht ersten reden. Ich habe die Bücher an meine Mutter verschenkt. An ihre hochroten Ohren werde ich mich wohl immer erinnern, als sie mir hinter vorgehaltener Hand erzählte, dass das ja schon ganz schön starker Tobak sei. Da prallen eben die Ansichten zweier Generationen aufeinander. Für sie ist es unvorstellbar, dass man "sowas" im heimischen Schlafzimmer macht. Sie findet die drei Bände toll, wohl auch, weil sie ihr etwas außerhalb ihrer Vorstellungskraft vermitteln.


    Kresley Cole gefällt mir sehr, ich mag ihre Ideen für ihre Geschichten und ihre Art zu schreiben. Das von dir verlinkte Buch hatte ich auch schon in der Hand, war mir aber unsicher. Ich habe noch einen offenen Gutschein.... :-,

    Smoky82

    "Ein Buchladen zum Verlieben" ist ein zauberhaftes Buch und gehört mit zu meinen liebsten im Regal. Du hast vollkommen recht, die Liebesgeschichte ist kein bisschen schmalzig, sie hat eine ganz eigene Dynamik und passt damit in die gesamte Geschichte. Auch da finde ich wieder, dass die beiden Protagonisten in ihrem Handeln sehr gut zueinander passsen.

    Ich bin gespannt, wie dir "Dark Wild Night" gefällt.


    Divina

    Da magst du Recht haben. Ich kann ja auch nur für mich sprechen, denn mich stört Erotik in einem Liebesroman keineswegs. Sofern die Szenen insgesamt in die Geschichte passen und diese abrunden. Aber gefühlt ist es derzeit wirklich so, wie Smoky82 bereits schrieb, dass die Regale von SoG Verschnitten voll sind. Davon mag ich zwischendurch auch mal eines lesen, vielleicht auch noch ein zweites; aber dann reicht es mir persönlich auch schon. Natürlich ist die Auswahl an "Grundmotiven" in dem Genre auch beschränkter, denn jede Konstellation hat es bereits irgendwo gegeben. Aber das Wie ist hier für mich entscheidend. Wenn ein Autor dem ganzen einen frischen Anstrich verpasst, gewürzt mit einer guten Prise Humor und Fingerspitzengefühl für seine Figuren - bin ich sehr versucht nicht nur ein Buch zu kaufen.

    Smoky82

    Das hängt davon ab, was du dir unter "das gewisse Etwas" verstehst.

    Die beiden Protagonisten funktionieren gut miteinander, weil ihr Umgang miteinander leicht und humorvoll ist und sie darin autenthisch sind. Die Erotikszenen sind recht gut gemacht und sie zeigen eine andere Seite des Paares. SM ist allerdings kein Bestandteil der Erotikszenen, soviel nur vorweg. :loool:

    Ich denke, das Buch ist wirklich eine Abwechslung zu all den Reicher-dominanter-Mann-gabelt-unschuldiges-Mädchen-auf-und-beide-tun-ach-so-Verbotenes, die derzeit in den Regalen stehen. Wenn du leichte und lustige Unterhaltung suchst, könnte es passen. Wenn du allerdings sprachlich und bei der Darstellung eher gehobene Ansprüche hast, wird es dem nicht gerecht werden.


    Die von dir beschriebenen Bücher suche ich auch immer wieder. Wenn du da Tipps für mich hast, freue ich mich sehr darüber!

    Inhalt / Klappentext

    Drei Jahrhunderte, bevor die Serie beginnt, eroberte Aegon Targaryen, der als Aegon I. der Eroberer in die Geschichte einging, mit seinen Schwestergemahlinnen und ihren drei Drachen den Kontinent Westeros. 280 Jahre währte die Herrschaft ihrer Nachkommen. Sie überstanden Rebellion und Bürgerkrieg - bis Robert Baratheon den irren König Aerys II. vom Eisernen Thron stürzte. Dies ist die Geschichte des großen Hauses Targaryen, niedergeschrieben von Erzmaester Gyldayn, transkribiert von George R.R. Martin.

    Dieses Buch beginnt mit der Ankunft der Targaryen in Westeros und beschreibt die Eroberung der Sieben Königslande und über anderthalb Jahrhunderte der Herrschaft des Hauses Targaryen. Es endet mit dem Thronfolgekrieg, der als Tanz der Drachen in die Lieder der Barden Einzug erhielt.


    Mein persönliches Fazit

    Als Fan von George R.R. Martins "Lied von Eis und Feuer"-Reihe muss man zwei Dinge besitzen: ein gutes Gedächtnis und ein übermäßiges Maß an Geduld. Denn allzu schnell darf man bekanntermaßen nicht mit einem neuen Buch des Autors rechnen. Und ehrlicherweise muss ich auch gestehen, dass ich dreimal überlegt habe mir das Buch überhaupt zuzulegen. Denn die wichtigsten Abschnitte in der Targaryen-Historie dürfte Martin bereits in "Westeros - Die Welt von Eis und Feuer" untergebracht haben. Lohnt sich der Kauf also überhaupt?


    Das Buch selbst ist sehr hübsch aufgemacht. Der Schutzumschlag ist ein Poster mit Familienstammbaum, in dem noch einmal bildlich gemacht wird wer in welchem Verwandschaftsverhältnis mit wem steht. Mit seinen fast 900 Seiten ist es auch ein ordentlicher Schmöker, von dem man ein bisschen was hat. Zwischendurch sind immer wieder Illustrationen verstreut, die entweder den jeweiligen König/Königin oder besondere Szenen zeigen. Die Bilder sind in schwarz/weiß gehalten und wirkten auf mich manchmal wie eine Kopie von einem farbigen Bild. Die Details gehen dann einfach unter und nehmen dem Bild doch ein wenig den Zauber. Ich finde die Illustrationen sehr nett, hätte sie aber nicht unbedingt gebraucht.


    In einer Mischung aus Sachbuch und Fantasy-Geschichte erzählt George R.R. Martin hier die Geschichte der berühmten Familie Targaryen. Dabei startet er seine Erzählung mit der Eroberung von Westeros durch Aegon I. Über die Entstehung der Familie im alten Valyria gibt er ein wenig Hintergrund dazu, die eigentliche Chronik beginnt erst mit den Eroberungszügen.

    Ich konnte der Geschichte und vor allem den vielen Personen gut folgen. Auch wenn mir vieles davon schon bekannt war, hat es mir Spaß gemacht das ganze in so eine komplexe Familiengeschichte eingebettet zu lesen.


    Erst als der "Drachentanz" beginnt, wurde es zusehends unübersichtlicher. Gerade die Namen der Kinder wiederholen sich und spätestens da kommt das angesprochene gute Gedächtnis zum tragen. Welcher Aegon gehört jetzt zu wem? Das Poster im Umschlag hilft da nur bedingt weiter. Ein Namensverzeichnis wäre ganz hilfreich - aber vermutlich würde das den Umfang des Buches sprengen :-,

    Ab diesem Punkt gab es auch mehrere Längen, durch die ich mich ein durchgekämpft habe.


    Empfehlenswertes Buch also für absolute Fans der Buchreihe, die sich für die Hintergrundgeschichte dieser Familie interessieren. Durch die komplexen Verwandtschafts- und Bündnisbeziehungen ist es aus meiner Sicht kein Buch, welches man "mal eben nebenbei" runterliest. Von mir gibt es :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    Inhalt / Klappentext

    Pia Thomason hat es geschafft: Während einer Reise ins malerische Island hat sie ihren Traummann kennengelernt und nach einigen Turbulenzen geheiratet. Damit hat sich ihr größter Wunsch erfüllt. Doch nichts ist so, wie sie es sich immer vorgestellt hatte: Kristoff ist ein Vampir, und sie hat ihn seit der Hochzeit nicht mehr zu Gesicht bekommen. Pia befürchtet, dass er seiner verstorbenen Geliebten nachtrauert. Außerdem sieht die Bruderschaft des Lichts Pia weiterhin als ihre Auserwählte an - ganz gleich, wie oft sie das Gegenteil behauptet - und verlangt, dass sie in ihrem Auftrag Vampire bekämpft. Und dann ist da ja auch noch Matthias aus der Bruderschaft, der weiterhin steif und fest behauptet, er sei Pias rechtmäßiger Ehemann. Als wäre das alles nicht genug, wird sie vom Rat der Vampire verdächtigt, mit Kristoff dessen besten Freund ermordet zu haben. Irgendjemand hat anscheinend eine offene Rechnung zu begleichen und stellt sich ihrem Glück in den Weg. Doch Pia ist fest entschlossen, für ihr eigenes Happy End zu sorgen - und dass sie und Kristoff nur gemeinsam ihre Unschuld beweisen können, kommt ihr dabei gerade recht.


    Über die Autorin

    Katie MacAlister begann ihre Karriere als Autorin mit einem Sachbuch über Software. Da sie darin jedoch weder witzige Dialoge noch romantische Szenen unterbringen durfte, beschloss sie, von nun an nur noch Liebesromane zu schreiben. Seither sind zahlreiche Romane aus ihrer Feder erschienen, die regelmäßig die amerikanische Bestsellerliste stürmen.

    Quelle: Buchumschlag


    Mein persönliches Fazit

    "Vampire lieben gefährlich" knüpft an das Buch "Ein Vampir kommt selten allein" an und ist die Fortsetzung der Paar-Geschichte um den Vampir Kristoff und seine Auserwählte, die Zorya Pia. Die Personen sind im Prinzip die gleichen, lediglich erweitert um ein paar mehr Mitglieder der Bruderschaft des Lichts. Pia möchte ihren Job als Zorya gerne wieder loswerden und lässt sich daher auf einen vermeintlich fairen Handel mit der Bruderschaft des Lichts ein. Gleichzeitig muss sie ihre und Kristoffs Unschuld in einem Mordfall und Veruntreuung von Stiftungsgeldern nachweisen. Und sich mit dem Vampir an ihrer Seite arrangieren, der offensichtlich nicht allzu begeistert davon ist, Pia für den Rest seines Lebens an seiner Seite zu haben. Pia steht also ein volles Programm bevor.


    "Ernst zu bleiben ist bei Katie MacAlisters Humor unmöglich!" schreit mir ein Kommentar des LoveLetters auf der Rückseite des Buches entgegegen. Nun, da sind die Meinungen geteilt. Der Humor der Autorin erreichte mich leider nicht. Viele Dialoge empfand ich eher schon an der Grenze zum peinlichen. Ist das eine amerikanische Sitte, seinem Partner merkwürdige Kosenamen zu geben? Beim Kohlköpfchen habe ich schon nicht schlecht gestaunt, aber Liebeskürbis?! Du meine Güte.

    Schon im vorigen Band ist mir aufgefallen, dass Pia offenbar eine starke und unabhängige Frau darstellen soll. Leider ist das der Autorin nicht geglückt. Denn auch in der Fortsetzung wandelt Pia ahnungslos durch die mystische Welt. Das sie manchmal vor Nervosität den Mund nicht halten kann und drauflos plappert, als gäbe es kein Morgen, kann ich dabei noch verschmerzen und es fast schon als sympathisch durchgehen lassen. Dass sie aber viele Auseinandersetzungen mit Kristoff künstlich provoziert, empfand ich dann doch wieder nervig. Leider werden diese Szenen unnötig aufgebläht. Vermutlich um dazustellen, dass sich dieses ungewollte Paar erst noch zusammenraufen muss.

    Dabei bleiben die einzelnen Figuren so unausgegoren, wie die gesamte Handlung. Die Story ist sprunghaft und das Ende wirkt auf mich wie hastig zusammengesetzt. Die Hauptfiguren bleiben dabei leider genauso oberflächlich. Zwischendurch zieht sich die Erzählung trotz des insgesamt angenehmen Erzählstils dann doch etwas hin. Vor allem, wenn Pia zum x.ten Mal erwähnt, dass sie große Komplexe bzgl. ihrer Figur hat. Das ist aus Frauensicht zwar absolut nachvollziehbar, und die eine oder andere Erwähnung auch ok, aber bei fast jeder intimen Begegnung der beiden - ich wollte schon schreien "Jaaaahaaaaa, du fühlst dich fett und unattraktiv - das habe ich jetzt auch endlich verstanden!"


    Es war ein nettes Buch für einen Samstag mit schlechtem Wetter, mehr aber leider auch nicht. Von daher vergebe ich :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb:

    Inhalt / Klappentext

    In den Gassen und Gewölben der historischen Altstadt Lübecks werden zwei Menschen brutal ermordet. Die Mordwaffen, ein antikes Stilett und ein Armeerevolver, wirken wie Requisiten in einem blutig inszenierten Drama. Kommissarin Pia Korittki zieht mit ihren Ermittlungen immer weitere und gefährlichere Kreise - und merkt zu spät, dass sie sich auf ein tödliches Katz-und-Maus-Spiel eingelassen hat.



    Über die Autorin

    Eva Almstädt absolvierte eine Ausbildung in den Fernsehproduktionsanstalten der Studio Hamburg GmbH und studierte Innenarchitektur in Hannover. Ihr erster Roman Kalter Grund wurde zum Auftakt der erfolgreichen Serie um die Lübecker Kommissarin Pia Korittki. Die Autorin lebt mit Mann und zwei Kindern in Schleswig-Holstein.



    Mein persönliches Fazit

    Ich habe das Buch geschenkt bekommen und muss ehrlicherweise gestehen, dass ich es mir nicht selbst gekauft hätte. Regionalkrimis sind in der Regel nicht mein Fall und auch Frau Almstädt wird mich nicht in einen Fan dieser Krimis verwandeln. Ich kenne mich in Lübeck halbwegs aus und daher war es sehr nett, viele der bekannten Orte in der Geschichte zu finden.

    Der Kriminalfall und die Story, das Drumherum selbst haben mir weniger gut gefallen.


    Es war mir zu klischeehaft. Natürlich ist Pia Korittki die einzige Frau im Dezernat. Natürlich hat der Vorgesetzte etwas gegen ihre Arbeitsweise und die Kollegen sind raubeinige Gesellen.

    Der Fall wirkt auf mich zu sehr gewollt, zu sehr konstruiert. Wobei ich die Idee eines Auftragsmörders in Lübeck durchaus spannend finde. Für mich kam leider auch erst auf den letzten zwanzig Seiten ein wenig Spannung auf. Die dann leider auch nicht wirklich lange angehalten hat, denn die plappernden Ganoven mögen zwar der kriminalistischen Statistik entsprechen, haben mir aber in diesem Buch so gar nicht gefallen. In der Auflösung passte alles zu gut und zu reibungslos ineinander-

    Alles in allem war "Engelsgrube" kein Totalausfall, aber eben leider auch kein Pageturner. Von mir bekommt das Buch daher :bewertung1von5::bewertung1von5:.

    Inhalt / Klappentext

    Henny Unger feiert einen runden Geburtstag, siebzig Jahre ist sie geworden. So alt wie das Jahrhundert. Beim Gartenfest an ihrer Seite: die Freundinnen Käthe, Lina und Ida – wie seit Jahrzehnten schon. Doch längst hat sich der Kreis der Gratulanten erweitert. Aus den vier Freundinnen sind Mütter und Großmütter geworden. Hennys Enkelin Katja träumt davon, als Fotoreporterin um die Welt zu reisen, Idas Tochter Florentine kehrt mit einer Überraschung nach Hamburg zurück. Und auch Ruth, die Adoptivtochter von Käthe, ist fester Teil des Freundschaftsbunds. Denn zu Hennys großer Freude führt die nächste Generation die Tradition fort: Sie teilen Glück und Leid miteinander, die kleinen und die großen Momente.

    Über die Autorin

    Carmen Korn wurde 1952 in Düsseldorf als Tochter des Komponisten Heinz Korn geboren. Nach ihrer Ausbildung an der Henri-Nannen-Schule arbeitete sie als Redakteurin u.a. für den «Stern». Sie ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder.


    Mein persönliches Fazit

    Mit großer Spannung habe ich den dritten Teil von Carmen Korns Geschichte um die vier Freundinnen Henny, Käthe, Lina und Ida erwartet. Aber das Warten hat sich definitiv gelohnt und ich bin mit einem wunderbaren Buch mehr als belohnt worden!

    Carmen Korn packt die Lebensgeschichte "ihrer" Familie im letzten Band ihrer Trilogie in nicht wenig turbulente Jahre Deutschlands. Der deutsche Herbst ist ein Thema, ebenso wie der Mauerfall und die DDR. Und wieder sind es die vielen kleinen Details, die ihre Geschichte für mich so greifbar machen. Die mich zum schmunzeln bringen, ein Lächeln ins Gesicht zaubern, Tränen fließen lassen. Da ist zum Beispiel Käthe, eine absolute Nicht-Köchin, die sich immerhin zutraut das Kartoffelpüree von Pfanni zuzubereiten. Was musste ich über diesen kleinen, an sich doch recht nebensächlichen Satz, doch lachen. Oder Käthe und Henny beim gemeinsamen Shopping, als sie feststellen, wie sehr sich die Mode in all den Jahren verändert hat. Wunderbare Momente, die die Autorin ihren Figuren da in den Mund gelegt hat.

    Mir hat sehr gefallen, dass die Autorin jede der Damen anders hat altern lassen. Das nicht jede der Freundinnen eine super rüstige alte Dame wird, die es auch mit knapp 100 Jahren noch mit der Welt aufnehmen kann und will. Das Schicksal jeder der einzelnen Frauen ist so individuell wie ihr gelebtes Leben und Carmen Korn hat diese Momente aus meiner Sicht mit besonders viel Fingerspitzengefühl herausgearbeitet.


    Der Titel des Buches passt sehr gut, denn durch die ganzen Seiten zieht merklich "ein anderer Wind". Es sind andere Zeiten angebrochen, die für jede Familie anders verläuft. Der Umgang mit dem Thema RAF hat mir gut gefallen, denn er schildert auch eine verzweifelte Sicht der Eltern, die versuchen wollen zu verstehen, warum ihr Kind diesen Weg gewählt hat.

    Das Thema Aids wird in den 80er Jahren sehr präsent und auch hier hat die Autorin dieses sensible Thema mit einem tollen Kniff in ihre Geschichte eingebaut. Die Zeiten werden liberaler, so das am Ende selbst Klaus und Alex ihr persönliches Happy End feiern können. Diesem sympathischen Paar hätte ich die "Ehe für alle" so sehr gegönnt. Auch wenn sie rein fiktiv bleiben - ich hätte wohl auf dem heimischen Sofa eine Runde Konfetti vor Freude geworfen bei ihrer Hochzeit! :anstossen:


    Aber nicht alles ist eitel Sonnenschein und wie im realen Leben heißt es auch in der Trilogie Abschied nehmen von geliebten Figuren. Ich habe jeden einzelnen Tod mit einem lauten "Nein, nein, nein!" und Tränen begleitet. Mich hat jedes Schicksal tief bewegt und nach der letzten Seite habe ich das Buch sehr befriedigt zugeklappt. Es war wieder einmal eine wunderbare Reise durch Hamburg und ich kann mich dem Nachwort der Autorin anschließen: ich habe mich auch schon dabei ertappt, Personen zu sehen und zu denken: "Das ist eine richtige Käthe!"


    Carmen Korns "Zeitenwende" bekommt von mir also :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5: