Die Ergebnisse der Leserlieblinge-Wahl im BücherTreff

Beiträge von Waldbauer

    Hallo liebe Forum-Leser,


    hier ein Ebook-Tipp für die nächste Begegnung mit dem staatlichen Freund und Helfer:


    Sind Sie auch ein ängstlicher und ahnungsloser Bürger, der seine Rechte nicht kennt und dem jedes Mal vor Angst die Knie schlotterten, sobald er in eine Verkehrskontrolle gerät. Sagen Sie brav „Ja“ und „Amen“ zu allem, was Ihnen die Polizeibeamten vorschlagen: ob Atemalkoholtest, Drogentest, Blutabnahme oder Selbstzüchtigung? Bei einer Festnahme bedanken Sie sich dafür, dass man Sie nur hart angefasst und rüde gegen die Wand gedrückt, Ihnen aber nicht sämtliche Knochen gebrochen hat? Aus Angst vor Folter verzichten Sie darauf, einen Rechtsanwalt zu kontaktieren oder begnügen sich mit dem Hinweis des Polizisten, dass Anwälte nur unnötig Geld kosten und sie nur derjenige brauche, der etwas ausgefressen hat? Kurz und gut, Sie sind ein staatsgläubiger, unterwürfiger Bürger, der von Polizeiarbeit soviel weiß, wie eine Kuh vom Tangotanzen.

    Dank dieses tollen Aufklärungsbuches und Ratgebers werden Sie aufsteigen in den elitären Kreis der mündigen Bürger, Sie werden souverän ihre Rechte vertreten und den Respekt der Polizei genießen, wann immer Sie ihr begegnen. Der nächsten Verkehrskontrolle sehen Sie gelassen entgegen, ja, Sie freuen sich sogar darauf. Ihr Leben wird wieder angstfrei und glücklich sein.

    Inhaltsverzeichnis

    ·         Vorwort

    ·         Die Polizei

    - Gründung der Polizei

    - Aufgabe der Polizei

    - Gesetzesgrundlagen

    - Organisation der Polizei

    ·         Das Erscheinungsbild der Polizei

    - Uniform

    - Ausrüstung

    - Fahrzeuge
    ·         Die Amtsbezeichnungen („Dienstgrade“)
    - Polizeimeisteranwärter

    - Polizeimeister

    - Polizeiobermeister

    - Polizeihauptmeister

    ·         Spezialisten bei der Polizei

    ·         Der Beruf des Polizisten

    - Karriere in einem Traumberuf

    - Hohes Ansehen der Polizei

    - Berufsausbildung

    - Berufsvoraussetzungen

    ·         Die fünf Polizistentypen

    - Der harte Hund

    - Der Sozialarbeiter

    - Der Abgeklärte
    -
    Der Intellektuelle
    -
    Die Übereifrige
    ·         Der Tagesablauf der Schutzpolizisten

    ·         Guten Tag, Polizei! – Grundlagen der Kommunikation

    ·         Die Gegner der Polizei

    ·         Die Personenkontrolle
    - Richtiges Verhalten bei der Personenkontrolle: Quittung verlangen

    ·         Die allgemeine Verkehrskontrolle
    - Richtiges Verhalten bei der Verkehrskontrolle: Freiwillig mit zur Wache

    ·         Die schönsten Ausreden bei der Verkehrskontrolle

    ·         Die Hausdurchsuchung
    -
    Richtiges Verhalten bei der Hausdurchsuchung: Solle mer se reinlasse?

    ·         Die schönsten Ausreden bei der Hausdurchsuchung

    ·         Sonstige polizeiliche Maßnahmen

    ·         Die polizeiliche Vernehmung
    - Allgemeine Fragetechniken
    - Spezielle Fragetechniken

    - Vernehmungstechniken

    ·         Hilfsangebote der Polizei

    ·         Polizei-Hardcore: Das SEK

    ·         Die schönsten Ausreden von Polizisten

    ·         So drehen Sie den Spieß um: Strafverfolgung von Polizisten
    - Dienstaufsichtsbeschwerde

    - Anzeigen einer Ordnungswidrigkeit

    - Drohen mit Strafanzeige

    ·         Polizei-Notruf - Digitale Ansagen

    ·         Kleines Polizei-Lexikon - Von A wie Alibi bis Z wie Zeuge.

    ·         Test: Verstehen Sie Polizeideutsch?

    ·         Nachwort


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    Ebook: 1,99 €
    ASIN: B07Q4R2ZF1

    Viele Grüße

    Peter Waldbauer

    Passend zur besinnlichen – zur „dunklen“ - Jahreszeit möchte ich auf meinen Bestattungsratgeber aufmerksam machen.


    Viele Menschen fühlen sich hilflos und überfordert, wenn sie die Bestattung eines Angehörigen in die Hand nehmen müssen, denn manche Bestattungsunternehmen nutzen diese Hilflosigkeit und Trauer der Angehörigen aus.


    Der Ratgeber will in Bestattungsfragen sensibilisieren und zeigt konkret, wie sich Angehörige vor unseriösen Bestattern schützen und Betrugs- und Kostenfallen umgehen können.


    Das Buch enthält außerdem einen umfangreichen Serviceteil sowie ein ausführliches und kommentiertes Adress- und Webseitenverzeichnis.


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    ISBN 978-3-95558-032-2

    Preis: 19,90 €

    Patrick Wagner, ein 45-jähriger Wirtschaftslehrer, erlebt skurrile Abenteuer in der urologischen Ambulanz. Er muss sich mit körperlichen wie geistigen Problemen herumschlagen. Warum treibt ein kastaniengroßes Organ Männer in den Wahnsinn? Bedeutet Blut im Urin das Ende aller Tage? Was haben Blasenbeschwerden mit Mathe zu tun? Weshalb wird nach dem Katheterziehen die Differentialrechnung angewandt und wieso ist es hilfreich, während des Pinkelns die erste Ableitung zu bilden? Vor allem aber: welche Nachteile hat es, wenn man den Anordnungen der Schwester uneingeschränkt folgt?


    Darüberhinaus setzt sich Wagner mit dem Zustand in deutschen Notaufnahmen auseinander, mit der Arbeitsbelastung von Ärzten und Schwestern, mit der Rolle des Arztes in der Gesellschaft, mit dem richtigen Arzt-Patienten-Verhältnis, mit der Frage: gesetzlich oder privat versichert?, mit krankheitsverhütender Ernährung und Lebensweise sowie mit dem Thema Früherkennung.


    Er sinniert über die Vor- und Nachteile einer hightechbasierten Apparatemedizin und befürchtet, dass das klassische Anamnesegespräch zu kurz kommt. Er stöhnt über die juristisch perfekt ausgefeilten Aufklärungsbögen und erfährt die positiven Aus-wirkungen einer gelungen Integrationspoltik am eigenen Leib, da er mit deutsch-türkischen Ärzten die besten Erfahrungen macht.


    Das Buch ist bei Amazon oder direkt beim Verlag (www.aavaa.de) bestellbar.


    als Print:
    - Standardausgabe 11,95 €
    (Taschenbuch: 159 Seiten)

    - Großdruck 11,95 €

    - Miniformat 7,95€


    als Ebook: Kindle-Edition / Epub / Pdf) 4,99 €

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    Hallo liebe Community,


    In 14 Kapitel informiert dieses Buch auf satirische Weise über verschiedene Aspekte des Verkäuferberufes. Der Hauptaugenmerk richtet sich dabei auf die Situation im klassischen Einzelhandel, wo das Verkaufsgespräch im Laden stattfindet. Aber auch spezielle Verkaufsgespräche wie Hardselling oder Telefonverkauf werden behandelt.

    Der letzte Teil - das kleine Verkäufer-ABC – behandelt in Stichwortmanier knapp 100 häufig verwendete Begriffe, deren jeweilige Bedeutung „durch den Kakao gezogen“ wird. Zur Abrundung findet sich am Ende des Buches ein kleiner Test, mit dem der Leser das neuerworbene Wissen „überprüfen“ kann.

    Inhaltsverzeichnis

    · Vorwort

    · Der Beruf des Verkäufers

    · Berufsvoraussetzungen

    · Die 8 Verkäufertypen

    · Verkäufermanagement

    · Grundlagen der Kommunikation

    · Das kleine 1*1 des Verkaufens

    · Verkaufstechniken

    - Bedarfsermittlung

    - Vorlage der Ware

    - Verkaufsargumentation

    - Die Tricks bei der Preisverhandlung

    - Arten von Kundeneinwänden

    - Einwandbehandlung

    - Die 12 lustigsten Kundeneinwände

    - Abschlusstechniken

    - Kaufentscheidung bestätigen

    - Ergänzungsangebote

    · Hardselling

    · Telefonverkauf

    · Die 14 schönsten Kundenausreden am Telefon

    · Reklamationen

    · Die 7 schönsten Verkäuferausreden

    · Das kleine Verkäufer–ABC: Von A wie Absatzhelfer bis Z wie Zuschlag.

    · Test: Verstehen Sie Verkäuferdeutsch?

    · Nachwort


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    Ebook: 1,99 €

    Viele Grüße

    Peter Waldbauer

    Witze über den Tod – sind die denn angebracht? Oder begeht man damit ein Sakrileg?

    Wenn man sieht, wie zahlreich diese »makabre Rubrik« unter den Witzen kursiert – in der mündlichen Überlieferung seit tausenden Jahren, in der Literatur sowieso und neuerdings auch im Internet – dann steht fest: vielleicht gerade über den Tod! Und damit auch über seine zahlreichen Begleiter: den Arzt, den Pfarrer und natürlich den Bestatter. Ja, spinnen wir uns ruhig noch eine Station weiter – auch über das Abkommen mit dem lieben Gott. Mit ihm oder seinem Assistenten Petrus verhandeln wir über unseren weiteren Aufenthalt. Werden die beiden unseren Argumenten zugänglich sein?


    Treffen kann es einen bekanntlich überall. Dort, wo man es erwartet – im Krankenhaus; aber vor allem dort, wo man es am wenigsten erwartet, aber vielleicht am liebsten hätte: im Bett beim Sex. Sex gebiert Leben und ist das Gegenteil vom Tod. Vielleicht versuchen wir ja deswegen, dem Sensenmann ein Schnippchen zu schlagen. Nach einer Beerdigung kann die Lust oft

    am stärksten sein.


    Den größten Raum in der vorliegenden Sammlung nehmen jene Witze ein, bei denen die Ehefrau die Hauptrolle spielt. Es ist wie sonst auch im Leben: Beziehungen sind das Maß aller Dinge, ob es uns gefällt oder nicht. Dieser Umstand verfolgt uns bis in den Tod – mindestens so weit. Wohl dem, der über die Absurdität der menschlichen Existenz lachen kann.


    INHALT – Schwarzer Humor


    Einleitung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

    Die Rolle der Ehefrau . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

    Schwiegermütter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

    Tod und Sex . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

    Tod und Arzt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

    Beim Bestatter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

    Im Beisein des Pfarrers . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

    Auf Wolke sieben . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

    Auf dem Friedhof . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

    Schottenwitze . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

    In der Firma . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

    Jüdische Witze . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

    Polizei und Gericht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

    Skelettwitze . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

    Vermischtes . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

    Und dann war da noch … . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

    Wie stirbt man standesgemäß? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

    Was sagt der Trauerredner? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

    Grabsprüche . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

    Makabre Sprüche . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

    Gesetzestexte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

    • Gebundene Ausgabe: 96 Seiten
    • Verlag: Anaconda Verlag (28. Februar 2018)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 3730605801
    • ISBN-13: 978-3730605806
    • Größe und/oder Gewicht: 12,9 x 1,5 x 19,3 cm

    Preis: EUR 4,95


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    In leichter, gleich wohl gepflegter Sprache präsentiert dieses Buch philosophische Erkenntnisse zu einer Vielzahl von Alltagsthemen und dies auf unterhaltsame Weise. Dazu gehören Bildung und Bücher ebenso wie Krankenhaus und Gericht, Politik, Medien oder Sport. Bei dieser Lebenskunstphilosophie à la Dobelli geht es weniger um die großen Fragen des Lebens, sondern um die kleinen. Manche Gedanken beanspruchen die Länge eines kurzen Essays, andere verkürzen sich zu Abschnitten oder Absätzen. So entsteht ein angenehmer Lesefluss, der auch das zwanglose Auswählen einzelner Themen und Leseabschnitte ermöglicht.



    Link zum Buch

    ASIN: B07C3PQ44V

    Ebook: 1,99 €

    Das Phänomen Serienkiller beherrscht seit über einem viertel Jahrhundert die Medien. Der Startschuss fiel 1989, als der Roman „Das Schweigen der Lämmer“ von Thomas Harris erschien. Zwei Jahre später wurde das Buch verfilmt mit Jodie Foster und Anthony Hopkins in den Hauptrollen. Der Thrillergewann fünf Oskars und begründete die Kultfigur des Dr. Hannibal Lecter.


    Seit Anfang der 1990er Jahre haben unzählige Thriller, als Buch oder Film, den Serienkiller zum Inhalt. 2013 startete die amerikanische Fernseh-Serie „Hannibal“. Das anhaltende Interesse kumuliert auch in einer großen Anzahl von Sachbüchern. Das Thema ist zur zeitlosen Subkultur geworden.


    Doch das ausgelutschte Genre der Serienkiller-Bücher und -Filme taugt auch hervorragend als Satire. Über das, was als echter Schauer konzipiert worden ist, kann man sich schrecklich amüsieren. In 29 Kapiteln informiert dieses Buch in schaurig-lustiger Weise über Aspekte des Serienkiller-Themas, aufgelockert durch Exkurse unter der schönen Überschrift „Dr. Lecter plaudert aus der Praxis“. Hier stellt „der Doktor“ uns reale Serienkiller vor und zwar relativ sachlich. Auch gibt es kurze Einschübe, in denen „Hannibal“ (also wieder der Doktor) uns Ratschläge erteilt. Wir sollten ihnen folgen, wollen wir nicht schutzlos den Serienkillern ausgeliefert sein. So ist es kein Zufall, dass die gute Clarice uns schon im Titel begegnet, denn die Inhalte der Hannibal-Lecter-Trilogie ziehen sich als roter Faden durchs ganze Buch.


    Link zum Buch: http://tinyurl.com/y7ctkug5
    Ebook: 1,99 €



    Ich möchte in diesem Essay einmal auf die (gerade von Erstautoren) häufig gestellte Frage eingehen, wieviel man als Autor eigentlich verdient? Nun, um es gleich vorweg zu nehmen, als Autor ist nicht das große Geld zu erwarten. Autoren nagen bekanntlich am Hungertuch. Dies ist kein Klischee, sondern dem ist tatsächlich so. Es gibt viele Autoren, die von Sozialhilfe leben. Die bekanntesten Beispiele in den USA sind: Stephen King, Dean Koontz, Dan Brown, John Grisham und James Patterson.


    Als Autor verdient man nämlich im Durchschnitt nur etwa 100.000,- Euro pro Monat. Und das zu aller Schande auch noch – vor Steuern! Ich meine natürlich pro Buch. Das sind nun wirklich keine Reichtümer, denn die Trillionäre Bezos (Betreiber einer Buchklitsche), Brin, Page und Zuckerberg (Computernerds, die noch nie im Leben richtig gearbeitet haben) verdienen diesen Betrag pro Nanosekunde. Wer Autor werden will, muss also eine gehörige Portion Idealismus mitbringen.


    Ein Verdienst von 100.000,- € Euro pro Monat pro Buch mag manchem Leser sehr wenig erscheinen – das stimmt zwar, dafür aber ist dieses Einkommen einigermaßen verlässlich zu erzielen. Schauen wir uns dazu ein paar Beispielrechnungen anhand meiner eigenen Bücher an.


    Nehmen wir den „Bestattungsratgeber“. Er ist für Angehörige geschrieben. Zur deutsche Bevölkerung zählen etwa 80 Millionen Bürger, ein Prozent stirbt pro Jahr, macht 800.000 Sterbefälle. Im Durchschnitt hat jeder Verstorbene zwei bis drei Angehörige, aber rechnen wir pessimistisch mit einem Angehörigen, der den Bestattungsratgeber erwirbt (die Konkurrenzbücher zu diesem Thema scheiden wegen mangelnder Qualität selbstverständlich alle aus), das heisst pro Jahr kaufen 800.000 Buchkäufer meinen Bestattungsratgeber. Nun, 800.000 mal…ja mal was?…der Verleger hat mir verboten, konkrete Zahlen zu nennen, aber es ist ja kein Geheimnis, dass das Autorenhonorar generell etwa 10 % beträgt. Also lautet die Rechnung 800.000 mal 1,80 €, macht 1,44 Millionen € pro Jahr, das entspricht genau 120.000,- € pro Monat. Und das passiert regelmäßig, denn gestorben wird ja weiterhin. Lieber also etwas weniger verdienen als in anderen freien Berufen (z.B. Hausarzt), dafür aber sicher.


    Oder mein Lexikon über den Antisemitismus. Wieviele Nazis gibt es denn? Wieviel Rechtsradikale? Die Statistik verrät, etwa 20 Prozent der Deutschen sind latent oder offen antisemitisch eingestellt, haben also Vorurteile gegen Juden. Nun 20 Prozent von 80 Millionen macht 16 Millionen Buchkäufer. Und dabei spielt es keine Rolle, ob ein bildungsferner Hintergrund vorliegt oder nicht, denn lesen können sie alle. Die vierte Klasse Grundschule haben sie mindestens absolviert. Sagen wir mal grob, es dauert 10 Jahre, bis jeder auf das Buch aufmerksam geworden ist, dann haben wir 1,6 Millionen Buchkäufer pro Jahr, das entspricht 133.333 Buchkäufer pro Monat. Jetzt wieder: das ganze mal 10 Prozent von (bitte Netto-Verkaufspreis einsetzen). Sie sehen – 100.000,- € monatlich pro Buch zu erzielen ist wirklich ein Kinderspiel.


    Und weiter geht’s mit dem Saarlandbuch. Wieviele Saarländer gibt es? Eine Million. Die Hälfte scheidet wieder aus, die andere Hälfte kommt als potenielle Buchkäufer in Betracht. Macht 500.000 * 10 Prozent von…Und jeden Tag werden ja wieder neue Saarländer geboren. Es geht immer so weiter. Sie wissen jetzt, wie`s läuft.


    Natürlich, da haben Sie recht, ist es nicht immer so, dass man seine Zielgruppe zu 100 Prozent ausschöpfen kann. Auch als genialer Autor nicht. Manchmal erreicht man nur 98 Prozent seines Marktpotenials. Damit muss man dann halt leben.


    Als Autor 100.000 € pro Monat zu erzielen, ist also nicht besonders schwer. Vorausgesetzt natürlich, man behandelt absolute Mainstream-Themen wie Antisemitismus, Bestattung, Regionalita (Saarland) oder Gastronomie. Wer sich Genres und Nischen zuwendet, die kein Mensch interessieren und die bei Verlagen ein Schattendasein fristen, wie Krimi, Thriller oder Chick-Lit, kann solche Zahlen natürlich nicht vorweisen.


    Krimis – um jetzt mal eine völlig unbeliebte Sparte heranzuziehen – verkaufen sich im Durchschnitt ja nur 50.000 mal pro Titel. Da nützt es auch nichts, wenn sie schlecht geschrieben sind und von einem 23-jährigen Erstautor mit Mc-Donalds-Job-Biographie stammen. Bei Krimis erreicht der Verlag, wenn er Pech hat, gerade mal die 20. Auflage. Also, dafür die Druckerpresse anzuwerfen…ich weiß nicht. Krimis werden von den Verlagen eigentlich nur aus Idealismus veröffentlicht, um ihrer gesellschaftlichen Verantwortung gerecht zu werden. Sie werden in einer Art Mischkalkulation quersubventioniert durch marktgängige Bücher wie Doktorarbeiten, Hausfrauenbiographien, Erste-Liebe-Ergüsse und Familiensagas pensionierter Oberstudienräte.


    Auch Thriller werden kaum gelesen. Da sieht es mit den Absatzzahlen noch trostloser aus als bei den Krimis. Das ist auch kein Wunder, denn Thrill haben die Leute in ihrem Privatleben genug: Betriebsprüfung, Seitensprung-Management, Haftprüfungstermine wegen verweigerter Unterhaltszahlung, Bürointrigen, Besuche beim Filius in der Geschlossenen, Nachbarschaftskriege, Gehaltspfändung, polizeiliche Verfolgungsjagd nach alkoholbedingtem Durchbrechen einer Straßensperre, Versteckspiele mit dem Gerichtsvollzieher, etc. Da ist man heilfroh, wenn man abends mal etwas Sinnvolles tun kann. Statt seine knappe Zeit mit Büchern zu verschwenden, bevorzugt man mediale Weiterbildung anhand niveauvoller TV-Formate wie GZSZ oder DSDS.


    Und Chick-Lit. Schauen Sie sich doch nur die Größen unter den Selfpublisherinnen (Indies) an. Jene Romance-Königinnen und Histo-Queens, die vorwiegend über das Internet veröffentlichen. Die schaffen es pro Monat doch höchstens ein Buch zu schreiben. Und brauchen ganze vier Bücher um Auflagenmillonärin zu werden. Dass man damit auf keinen grünen Zweig kommt, ist doch klar. Deshalb kommen sie in ihrem Leben nie über einen zweistelligen Millionenbetrag an Tantiemen hinaus. Oder kennen Sie etwa eine Chic-Lit-Queen, die mit eigener Learjet-Flotte um die Welt düst sowie die Kapuzenpullis aus Silicon Valley?


    Es ist also keineswegs so, dass man heute ein Buch veröffentlicht und morgen bereits Milliardär ist. Es kann im Extremfall bis zu vier Wochen dauern, bevor die erste Million hereinrollt.


    Jetzt können Sie natürlich fragen: woran liegt das, dass Autoren so wenig verdienen? Liegt es daran, dass Bücher so wenig kosten, zu viele Freizeitangebote existieren, es zu viele Konkurrenzmedien gibt oder daran, dass das Unterschichten-Fernsehen den Markt kaputt macht? Vergessen Sie alle diese vorgeschobenen Gründe. Der Hauptgrund ist folgender: es gibt einfach zu wenige Autoren. Die Verlage suchen händeringend nach neuen Autoren, aber niemand meldet sich. Keiner will schreiben. Das Manuskript-Angebot unbekannter Autoren bei Verlagen tendiert gegen Null. Fragen Sie mal Ihren Nachbarn oder die Kassiererin bei Aldi, wann sie zuletzt ein Buch geschrieben haben? Oder den Polizisten bei der nächsten Verkehrskontrolle. Falls Ihnen diese Klientel nicht representativ genug erscheint, fragen Sie Ihren Chef oder Ihren Arzt. Sie werden zu hören bekommen: Nada. Nichts. Tote Hose. Und weil es so wenige Autoren gibt, gibt es auch zu wenige Leser, denn die fleißigsten Leser sind nun einmal Leute, die selbst schreiben. Wer nicht schreibt, der nicht liest. So einfach ist das.


    Als Folge dieses unhaltbaren Zustandes gibt es auch jedes Jahr viel zu wenige neue Bücher. Die Gesamtzahl der jährlichen Neuerscheinungen ist wirklich ein Witz. So als ob die Bundesrepublik ein Entwicklungsland wäre. Lassen Sie sich von der offiziellen Zahl (es kursiert die Mär von einer Quadrillion neue Bücher pro Jahr) nicht täuschen. Die Zahl ist zwar formal richtig, aber wenn man sämtliche „Unreinheiten“ herausrechnet, bleibt von den Neuerscheinungen praktisch nichts mehr übrig. Das, was die Zahl so phänomenal aufbläst, sind Schulbücher, Fachbücher, Lexika und andere Nachschlagwerke sowie Neuauflagen.


    Außerdem zählen dazu Bücher, die zwar formell als „Buch gelten“, die aber so dünn sind, dass sie eigentlich als Reklamheft einzuordnen wären. Oder sie sind so dick, dass man sich beim Tragen einen Leistenbruch zuzieht. Dann fallen sie unter das Waffengesetz und müssen ebenfalls ausscheiden. Dann gibt es noch Bücher, die Themen behandeln, über die schon einmal ein anderer Autor geschrieben hat. Das ist ja eigentlich Schmu und sollte auch nicht mitgezählt werden. Wo kommen wir denn hin, wenn sich die Autoren gegenseitig die Themen klauen. Wer eine Liebesgeschichte kennt, kennt doch alle, oder?


    Das schlimmste übrigens, was einem Autor passieren kann, ist, dass sein Buch verfilmt wird, womöglich noch in Hollywood. Meist erhält er für die Filmrechte nur ein Taschengeld, das gerade mal reicht, um drei Häuserblocks in Citylage zu erwerben. Wenn er dann auch noch am Drehbuch mitarbeitet, kommt er überhaupt nicht mehr zum Schreiben und verdient weniger als vorher. Und wenn der Film herauskommt, vergleicht jeder Leser das Buch mit dem Film und wirft dem Autor vor: was?! So war das gemeint! Das habe ich mir aber ganz anders vorgestellt. Von diesem Autor lese ich nie wieder etwas. Romanverfilmung in Hollywood – das ist das Schlimmste. Wenn das passiert, ist es mit der Karriere ganz aus.

    Ein Ebook für Leser, die sich gerne der alten Zeiten erinnern, die schwelgen wollen in der Nostalgie der Achtziger, der ausschweifenden Disco-Nächte, des „Saturday-Night-Fevers“und der endlosen Exzesse.


    Aber auch für jene, die der Unterschied interessiert zwischen den unzähligen Betriebstypen der Gastronomie. Was unterscheidet Bistro und Bar, Restaurant und Bistrorante, Resto-Bar und Café-Restaurant? Wo verläuft die klare Trennung zwischen Pinte und Pub, Kneipe und Beisl, Taverne und Spelunke?


    Wer die Feinheiten kennt und alle Untertypen der Betriebsart Discothek frei aufsagen kann, gewinnt vielleicht eines Tages bei Jauch die Million. Falls nicht, hat er immerhin erfahren, warum er nie am Türsteher vorbeikam und sich dabei gut unterhalten.


    Die wilden Jahre der Achtziger. Ja, es war eine schöne Zeit. Über allem schwebte der Hauch von Miami Vice, jener Erfolgsserie mit Don Johnson und Philip Michael Thomas. Für die vielen Nachahmer damals bedeutete dies nicht nur kesse Sprüche, sondern auch das passende Outfit: Sonnenbrille und Stoppelbart, Sportwagen (am liebsten Ferrari) und pastellfarbenes Sakko. Vor allem galt es, jene Lässigkeit an den Tag zu legen, die leicht zum Lotterleben ausarten kann, in jedem Fall zum Hedonismus. Die grenzenlose Lust am Ausgehen – dafür war in den Achtzigern gesorgt.


    Link zum Buch: tinyurl.com/yc5gp724

    Ebook: 1,99 €
    ASIN: B078KFG63R

    So Paul, nun komme ich endlich zu deinem Buch (zur Abwechslung mal wieder ein Sachthema :wink: ).
    Ich habe es mir auf Amazon angeschaut und mir sind einige Assoziationen gekommen, die zugleich die Kritikpunkte betreffen, die man gegen das Buch ins Feld geführt hat.


    Zunächst: Ich glaube, dein beruflicher Hintergrund spielte bei der Gestaltung des Buches eine große Rolle. Photograf, Medienkaufmann. Die optische Aufmachung ist für dich sehr wichtig (wahrscheinlich bist du stark visuell veranlagt).
    Entsprechend auffallend ist das Cover, wobei das namengebende blaue Auge natürlich ein echter "Hingucker" ist. Zweifellos fällt dein Buch dadurch in der Masse der Amazon-E-Books auf. Ein Effekt, den zu erzielen sich viele Konkurrenz-Autoren auch wünschen.
    Natürlich muss solch ein "extravagantes" Cover, das ja Erwartungen hervorruft, mit dem Inhalt in Einklang zu bringen sein (dazu später).
    Konsequenterweise hat du dann im Inneren des Buches ebenfalls Fotos verwendet (die du inzwischen, glaube ich, reduziert hast). Dies wurde kritisiert, da es bei Romanen als ungewöhnlich gilt und strebt man eine konventionelle Gestaltung an, ist diese Feststelltung richtig.
    Andererseits, ist diese Betonung des Visuellen auch etwas Neues. Ob mir das persönlich gefällt, ist dabei nicht die erste Frage, die ich mir stelle, denn - (Achtung, Fitzek-Satz) - Geschmäcker sind verschieden. Es kann durchaus sein, dass Formen, die man heute als fremd, merkwürdig, störend empfindet, in Zukunft anders wahrgenommen werden, verfeinert/variiert werden, sich durchsetzen, wieder neue Formen auslösen. etc.
    Jedenfalls passt diese visuelle Gestaltung ins Zeitalter der Neuen Medien, der geringeren Aufmerksamkeitsspanne, der alternativen "Lese"-Formen (Hörbuch) angesichts eines sterbenden Buchmarktes, der Klage über die jetzige Lesegeneration, etc.
    Mir fiel dabei spontan Thomas Brezina ein, der ja auch eine neue Form - das interaktive Kinderbuch - geschaffen hat. Ob du deswegen jetzt so viele Bücher wie Brezina verkaufen wirst, kann ich nicht sagen (wahrscheinlich nicht, denn Brezina genoss zudem noch Fernsehprominenz), aber festzuhalten bei deinem Projekt bleibt: es ist ein innovativer Ansatz.


    Nun zum Inhaltlichen. Verschiedentlich wurde die Sprache kritisiert, worauf du stets entgegnet hast, dir ginge es in erster Linie um die Geschichte, Bekannten von dir hätte sie sehr gefallen (zu den Bekannten komme ich auch noch) worauf dann wieder das Argument kam, ja, wenn schon die Sprache nicht gefällt, dann lese man erst gar nicht weiter, usw.
    Hierzu ist zu sagen: beide Ansätze sind richtig. Es gibt Autoren, denen fällt es schwer, ein Thema zu finden, sie haben wenig zu sagen, aber sie haben eine schöne, ausgefeilte Sprache. Sie können wunderbar schreiben, sie wissen nur nicht über was (Zitat Reich-Ranicki über Günter Grass).
    Und dann gibt es Verlage, die wissen, dass ihre Autoren keine Sprachakrobaten sind, verlegen sie aber trotzdem, denn diese Autoren können wunderbar erzählen, sie malen mit farbiger Fantasie einen zauberhafte Welt oder einen spannenden Plot und der Lektor...naja, regelt das Übrige.
    Es gibt also in der Autorenwelt beides: Geschichtenerzähler und Sprachakrobaten und manchmal gibt es auch beides in einer Person (z.B. Patrick Süskind ).


    Speziell wurde die auktoriale Erzählerstimme bemängelt, sie käme gleichsam aus dem Off und reiße den Leser aus der Geschichte. Auch dies ist richtig, doch... ist es offenbar so gewollt. Auch in den Filmen von Quentin Tarantino bsp. ist die Off-Stimme gewollt. Du hast ja dazu geschrieben, dass man das Gefühl habe, man lese die Geschichte mit jemandem zusammen (oder so ähnl.). Also erkenne ich auch in diesem Punkt die Absicht, es bewusst anders zu machen. Wie dies bei den Lesern ankommt, ist eine andere Frage. Bei den Testlesern hier im Forum kam es nicht an.


    Wenn du an Verlage herantreten würdest, hätte ich noch 2 weitere Anmerkungen. Das hattest du ja nicht vor, deshalb nur der Vollständigkeit halber. Es gibt zwei Wörter, die beim Lektor/Verleger die Alarmglocken klingen lassen.
    1. Mein Roman ist autobiographisch
    2. Meinen Bekannten hat er gefallen.
    Man sollte als Erstautor vermeiden, dies zu sagen, selbst wenn es stimmt.


    Zu 1) Autobiographische Elemente werden bei einem Erstlingsroman ohnehin angenommen. Wenn man dies noch betont, fürchtet die Verlagsseite, man sei zu Änderungen in der Dramaturgie nur eingeschränkt bereit (da nicht kompatibel mit der eigenen Biographie).


    Zu 2) Die Bekannten sind für den Lektor kein Maßstab. Das Argument ist noch nicht mal ein Neutrum, es ist ein Negativum. Ein Argument wäre "Andreas Eschbach/ Sebastian Fitzek/ etc. fand ihn gut (natürlich nur, wenn es stimmt.)


    Fazit:
    Da sich dein Buch bereits formell von konventionellen Mustern stark unterscheidet, halte ich es nicht für ergiebig, es im Hinblick auf die Einhaltung weiterer konventioneller Kriterien zu bewerten. Es ist etwas Anderes und will etwas Anderes. Ob es (jetzt schon) den Geschmack des Lesers trifft, ist dabei die Frage. Hier im Forum tat es das nicht. Allerdings war das Panel hier arg begrenzt, so dass seine Aussagekraft letztlich zu gering ist, um ein endgültiges Urteil über die Rezeption des Buch abzugeben.

    unterscheidet ihn in wohltuender Art und Weise von Tom Cruise

    scharf beobachtet, Paul :thumleft:
    bei Tom Cruise ist mir in den Spielberg-Filmen (Minority Report, Krieg der Welten) aufgefallen, dass er als Held belastet ist (aber in milderer Form als Sly)
    bei Krieg der Welten ist es harmloses Gezänk mit seinem pubertierenden Sohn, Cruise ist im Film außerdem geschieden
    bei Minority Report ist sein Leid stärker (Sohn entführt)
    aber unterm Strich: absolut Paul, Cruise ist meist der Held mit dem Zahnpasta-Lächeln, tiefer gehende Verletzungen werden höchstens angedeutet

    Es gibt Techno Thriller, Tech noir oder Future noir, Cyperpunk (das ebenfalls noir-Elemente enthält und Thriller-Elemente enthalten kann), Postcyberpunk, und vermutlich noch mehr. Über die Abgrenzungen lässt sich stundenlang diskutíeren. Zumindest Techno Thriller und Future noir können meist sowohl SF als auch Thriller zugeordnet werden. In der Buchhandlung stehen solche Bücher aber meistens eher unter SF

    Da hat jemand eindeutig mehr Ahnung von dem Thema als ich. :thumleft: