Beiträge von Jami

    Theoretisch könnte man nun eine Definition-Diskussion auf machen:

    Ab wann gilt ein Autor als "bekannt"? Wenn er X-Bücher/Werke veröffentlichte bzw. verkaufte oder etliche Bücher-Preise erwarb?

    Gilt das "unbekannt" nur aufs Forum oder weltweit? Brauche ich dann z.B. nur ein Buch eines Autors nennen, welches einzig in mein Regal steht und sonst niemand hat ein Werk des Autors in seinen, ist dieser Autor dann wirklich unbekannt?


    Da ich "unbekannt" als zu offen deklarierte in der Definition, wählte ich lieber Gernots These, welches mir mehr Spaß bereitet ;)

    Autor (Quelle Buch):

    Victoria (V.E.) Schwab ist 1987 als Kind einer englischen Mutter und eines amerikanischen Vaters zur Welt gekommen und seitdem von unstillbarer Wanderlust getrieben. Wenn sie nicht gerade durch die Straßen von Paris streunt oder auf irgendeinen Hügel in England klettert, sitzt sie im hintersten Winkel eines Cafés und spinnt an ihren Geschichten. Die drei Bücher der Weltenwanderer-Trilogie um die Antari Kell und Lila werden zu internationalen Bestsellern.


    Inhalt (Quelle Buchrücken):

    Die Stadt London gibt es vier Mal.

    Das rote London träumt vom Gleichgewicht der Welten, das weiße von Gewalt. Das graue London hat aufgehört zu träumen und das schwarze... ist erwacht.


    Dunkelheit zieht auf: Das Schwarze London erwacht und mit ihm ein fast allmächtiges Geschöpf der Magie. Osaron, die schlimmste Ausgeburt der Finsternis, belagert das Rote London und bringt die Einwohner unter seine Kontrolle. Allen ist klar, dass das Schicksal des Reiches in den Händen der letzten drei Antari liegt. Doch reicht ihre Macht aus, um Osaron die Stirn zu bieten? Gemeinsam machen sie Kell, Holland und Lila auf die Suche nach einem Artefakt, mit dem man einen Gott töten kann.


    Meinung:

    Nun denn. Dies ist das Abschlussband der Trilogie.

    Ich war schon irgendwie "heiß" auf die Handlung, welche hier fortgeführt wird. Im letzten Band noch die starke Nebenhandlung und doch wurde es schwierig sobald es zur Haupthandlung wurde.


    Wo fange ich am Besten an? Am Anfang wäre wohl nicht verkehrt.

    Der Übergang zwischen den Bändern ist nahtlos, so dass man Band 2 und Band 3 optimal direkt zeitnah hinter einander lesen kann. Wenn ich mich recht erinnere, sind in etwa drei Monate vergangenzwischen Band 1 und 2.

    Wir starten also mit einen hohen Chaos-Level. Aus diesem Sturm der Handlung wird ein Antagonist geboren, welcher einfach die Balance stört. Ich kann verstehen, dass der Gegenspieler am Anfang stärker ist, um bis zum Ende im Spiel zu sein. Die Kluft zwischen den Kräften kann ich wie folgt beschreiben: Unsere Protagonisten sind einfache Kriminellen bewaffnet mit Pistolen, welche sich mit Superman messen wollen. Ergebnis: Vorhersehbare Niederlagen.

    Hat die Autorin es bis zum Ende des Buches geschafft mich mit dem weiteren Handlungsverlauf zu überzeugen? Ich empfand es als eine seichte 0815-"Wir suchen das eine Artefakt, welches den Sieg bringen sollte"-Erzählung.


    Die Beziehungen zwischen den Charakteren wird klarer. Manche bekommen epische Kopfkino Szenen. Doch sind sie durch und durch gut?

    Während die Protagonisten ihren logischen Verlauf gehen, fragte ich mich fast permanent: Was ist eigentlich schief beim Antagonisten? Gut, zum Glück ist er nicht ganz Supermann.

    Wer auf einen Hauch Beziehungsdrama steht, kommt bestimmt auf seinen Spaß. Ich habe die romantischen Aspekte nebenbei mitgenommen und zu meinen Glück waren sie nicht ganz prägnant störend.


    An einer Stelle des Buches wird eventuell die sadistische Seite der Autorin offenbart, finde ich. Wie an einen Lagerfeuer sitzend warte ich auf eine Auflösung eines Handlungsknotend. Weil ich gedanklich in meinen standard Fantasy-Verlauf, versuche ich das Ergebnis voraus zu sehen. Und dann schockt sie mich einfach :( :) Herrlich!


    Auch wenn es momentan offiziell eine Trilogie ist, würde ich nicht ausschließen, wenn der eine oder andere Faden aufgeknüpft wird, um die Reihe zu erweitern. Dafür existieren Aspekte, welche dafür perfekt bereit stehen.


    _______________

    Schlussendlich war es für mich nichts besonderes. Zu viel leichte Kost und somit bekommt es eine Mittelfeld-Bewertung :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    145. Ein Protagonist, beim dem du gerne in die Lehre gehen würdest

    Bevor Jami mir das wegschnappt :P nehme ich mal diesen Doppelband:

    Eine Lehre zwischen Hauptmann Karotte und Korporal Nobbs stelle ich mir sehr interessant vor... allerdings wäre es wohl als Lehrling in der Unsichtbaren Universität auch nicht schlecht :-k

    Wissentlich mich bestehlen? :O

    Zum Glück habe ich nicht an dieses Band gedacht :P


    Eine Lehre beim TOD ist viel lukrativer :D

    Buchinhalt (Quelle: Amazon.de)

    Nach Das Leuchten der Magie ist Die Stimmen des Abgrunds der packende zweite Teil des fünften Bandes von Peter V. Bretts Dämonensaga, der im Original unter dem Titel The Core erschienen ist. Der letzte Krieg zwischen Menschen und Dämonen steht unmittelbar bevor, und die einzige Hoffnung der Menschheit ruht nun auf Arlen, seiner Frau Renna und seinem Rivalen Jardir. Denn nur, wenn es ihnen gelingt, den Willen eines der mächtigen Dämonenprinzen zu brechen und ihn zu zwingen, sie in den Abgrund zu führen, werden sie die dort herangezüchtete Dämonenarmee aufhalten können. Aber noch ist der Sieg gegen die Dämonen nur ein Traum …

    Autor (Quelle: Auszug von Wikipedia.org)

    Peter V. Brett (* 8. Februar 1973 in New Rochelle, New York, Vereinigte Staaten) ist ein US-amerikanischer Autor von Fantasy-Romanen.

    Brett studierte Englische Literatur und Kunstgeschichte. Danach arbeitete er zehn Jahre als Lektor für medizinische Fachliteratur, bevor er sich ganz dem Schreiben von Romanen widmete.

    Sein Debüt Das Lied der Dunkelheit (engl. Original The Painted Man) wurde weltweit von Kritikern und Lesern positiv aufgenommen. Im Jahre 2010 erschien die Fortsetzung Das Flüstern der Nacht und Der große Basar (als Nebenbuch zum ersten Teil).

    Meine Meinung

    Es ist schwierig zum Teil ein Buch zu bewerten, welcher eigentlich nicht vollständig ist. Durch die Teilung des letzten Bandes in zwei Teilen hat man nicht direkt das Lese-Erlebnis, welcher vom Autor ursprünglich gedacht war. Die Ausnahme ist, man liest die beiden Bücher nun zusammen, wo sie nun erschienen sind. Natürlich konnte ich nicht solange warten und habe den ersten Teil des Bandes schon im Vorfeld gelesen.

    Film-technisch kann ich es mit der Entscheidung in Bezug zum letzten Harry Potter Band, welcher gesplittet wurde in zwei Filmen, vergleichen. Der erste Teil bietet ein bisschen Vorgeplänkel und wärmt die Stimmung auf. Im zweiten Teil werden alle Zutaten gekocht und man darf dinieren.


    Unstimmigkeiten zwischen den Charakteren werden beiseite geschoben und verschiedene Machtkämpfe/Intrigen haben keine Platz. Denn es folgt die Nacht der Nächte.

    Ich fand die Schlachten recht gut geschrieben und es entstand nicht direkt der Eindruck, dass eine Seite zu übermächtig ist, so dass ich an manchen Stellen mitgefiebert habe. Dennoch hätte ich mir gewünscht, wenn es auf Seiten der Menschen etwas verlustreicher gewesen werden, um noch mehr Spannung rein zu bringen.

    Die Taktiken waren zum Teil gut durchdacht. Auch wenn manches mit "Magie" pauschal erklärt und eingefädelt wurde. Dies in einer recht ausgeglichener Form zu schreiben ist meines Erachtens ein Kunststück.

    Doch was bleibt bei den vielen Kriegsfronten? Die eine Kriegsfront, wo sich alles entscheidet.

    Der Weg der Protagonisten mit ihren dämonischen Führer durch die Verdammnis, welcher gespickt ist mit Überraschungen. Gute wie auch schlechte. Und einmal mit einen Lacher durch einen gut gesetzten Gag.

    Brett schafft den Ausgleich der Fronten im Endkampf auch hier gekonnt in Schrift einzufangen und lässt nicht durchblicken, wer am Ende obsiegen wird. .... Und dann kommt der Abschluss. Ich finde, weniger wäre mehr gewesen. Wo im Vergleich jeder vorherige Kampf eine Balance hatte, empfand ich nun ein starkes Ungleichgewicht. Was davon noch übrig blieb, war recht nett und vorhersehbar.


    Die letzten Charakterentwicklung zwischen Arlen und Jardir hat mir gefallen bzw. ihre Gespräche gegen Ende. Zum Teil werden Diskussionen und Ansichten aus der Zeit ihreres Kennenlernen aufgegriffen und neu bewertet.

    Viel Platz für die Charakterentwicklungen gibt es im Krieg nicht, so dass es ein paar einzelne Momente gibt, wo die bekannten Nebenfiguren ihren Auftritt bekommen, welcher aus mehr als "wir/ich töten diesen oder jenen Dämon".

    Fazit

    Im Ganzen ist dieser Band ein sehr kriegerischer Akt. Mit dem vorherigen Band kann man dies aushebeln. Somit kann ich schon eher den eigentliche Lese-Erlebnis des Autors empfehlen, dieses Buch und das vorherige Band zeitnah zusammen zu lesen.

    Es ist ein recht würdiges Ende für die Reihe. Auch wenn ich mit dem Ende noch etwas hadere.



    Autor (Quelle Buch):

    Victoria (V.E.) Schwab ist 1987 als Kind einer englischen Mutter und eines amerikanischen Vaters zur Welt gekommen und seitdem von unstillbarer Wanderlust getrieben. Wenn sie nicht gerade durch die Straßen von Paris streunt oder auf irgendeinen Hügel in England klettert, sitzt sie im hintersten Winkel eines Cafés und spinnt an ihren Geschichten. Vor ihrem ersten Roman für Erwachsene (>>Vicious<<, 2013) hat sie zahlreiche Jugendbücher geschrieben.


    Inhalt (Quelle Buchrücken):

    Die Stadt London gibt es vier Mal.

    Im grauen London wohnt die Langeweile, im weißen der Hass und im schwaren das Nichts. Doch im roten London, da wohnt die Magie ...


    Das rote London steht im Bann des großen Spiels der Elemente, in dem Magier aus aller Welt ihre Kräfte messen. Dass der Antari Kell antritt, ist keine Frage. Aber auch andere illustre Gäste geben sich die Ehre, etwa der berüchtigte Pirat Alucard Emery - und natürlich die Diebin Lila Bard. Zu dumm, dass in all dem Trubel niemand merkt, wie im schwarzem London etwas Urböses aus tiefem Schlaf erwacht.


    Meinung:
    Mit dem Abschließen des Buchs war ich größtenteils eher enttäuscht von der Handlung und der Erfüllung des Vorurteils, dass das Mittelstück einer Trilogie nicht unbedingt mit Stärke glänzt.

    Es gab Aspekte, welche mich motiviert haben mit möglichen Wendungen und Wirrungen, und im Gegenzug waren andere Momente einfach vorhersehbar.


    Von den vielen Londons bleibt die Handlung (gefühlt) 90% im roten London wegen dem Hauptplot rund um das magische Turnier. Ich fand es positiv im vorherigen Teil, dass die Story relativ gleich verteilt in den verschiedene Städte gespielt hat.

    Die Turnierkämpfe wurden angerissen und zum Teil ging es mehr ins Detail. Ich konnte mir dabei leicht bildlich vorstellen wie die Kämpfe abliefen. Der Turnierablauf ansich war größtenteils vorhersehbar und kaum spektakulär. Die Hauptstory "Tunier" fand ich schwach im Vergleich zu den Einwürfen der Zwischenkapitel. Die Nebenhandlung, worauf der letzte Satz des Buchinhalts sich bezieht, hatte eine Präsenz, welche mich eher gefesselt hat und auch überascht hat. Die Verbindung der Neben- und der Haupthandlung fand ich sehr kurz gefasst bzw. sie dient einzig Cliffhanger für das abschließende Band der Triologie.


    Die Charaktere arrangieren sich mit den Konsequenzen aus dem vorherigen Buch, wobei es Kell am schlimmsten hat.

    Während Kell sich selbst verliert und seinen Platz sucht, erlebt Lila das Abenteuer ihres Lebens.

    Ab und an hatte ich das Gefühl eine Teenie-Soap zu lesen, wenn es um die Beziehung Kell und seine Adoptivfamilie ging.

    Wie man den Buchinhalt entnehmen kann wird ein neuer Charakter eingeführt: Alucard Emery. Mit ihm assoziere ich den Captain Jack Sparrow (Film: Fluch der Karibik). Seine Art und Weise entsprechen nicht den allgemeinen Vorstellungen dieser Buchwelt. Seine Hintergrundstory wollte ich direkt wissen... Leider ist die Aufschlüsselung nicht mein Geschmack gewesen.


    Es gab Magie ohne Ende und einige Überraschungen. Blut wurde vergossen und nicht einzig für Blutmagie. Ein Hauch Charme und Humor wurde dazu geliefert.

    Doch wie soll ein Buch glänzen, wenn die Nebenhandlung einen mehr fasziniert als die Haubthandlung?

    Vielleicht wertet ein andere LeserIn dies anders, weil die Handlungsstrang von den Dramen der Charaktere lebt mit denen ich nicht viel anfangen kann.

    Doch so bleibt dieses Werk eine halbwegs gute Brücke zwischen Band 1 und Band 3 mit :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    103. Ein Buch, dessen Handlung in einem exotischen Land spielt

    In diesem Werk reist der (unfähige) Zauberer Rincewind, Wächter Karotte und Erfinder Leonard da Quirm zum Gegengewicht Kontinent ins Achatenes Reich alias Goldenes Imperium, um Krieger Cohan und seine Graue Horde aufzuhalten. Achja und Truhe ist natürlich stets dabei.

    97. Ein Buch aus einem Genre, das du eigentlich sonst nicht liest
    Da ich aus der heutigen Aufgabenstellung nicht direkt rauslese, dass man das Buch mögen musst oder nicht: Der eine Patterson in meinen Regal, welcher ohne Mord und Totschlag daher kommt, und momentan einziger Liebesschinken ist.


    Ich hab es zwar gelesen. Aber das Buch hat mich nicht ganz vom Hocker gerissen.

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