Bücherwichteln im BücherTreff

Beiträge von Klaus V.

    Vor 50 Jahren erschien die "Deutschstunde" von Siegfried Lenz. Es war eine Zeit, in der eine Neuerscheinung noch ein gesellschaftliches Ereignis darstellen konnte und sehr breit diskutiert wurde. Und genau das passierte mit diesem Werk. Und es kam ja auch einiges Zusammen: Da war zum Einen die Sprachgewalt Lenz´, die das Buch zu einem großen Lesegenuss werden ließ. Aber zum Anderen natürlich auch das Thema, das auf eine erfrischend neue Art auf die Nazizeit blickte. Das war spannend, verstörend und dennoch auf anspruchsvolle Art sehr unterhaltsam.

    Was damals extrem modern wirkte, hat beim heutigen Lesen tatsächlich sogar etwas altbackenes - 50 Jahre sind eine ganze Menge, da nagt der Zahn der Zeit. Aber es ist immer noch ein sehr, sehr lesenswertes Buch und die Problematik, um die es geht, ist ja keineswegs erledigt. Im Gegenteil, es erscheint mir alles hochaktuell zu sein.

    Für mich steht dieses Werk immer noch wie ein Fels in der Brandung, wobei die Brandung die Flut an Gebrauchs- und Unterhaltungsliteratur ist, die ein netter Zeitvertreib ist, aber schon auf Wirkenwollen vollkommen verzichtet.

    Herzlichen Glückwunsch zum Geburtgstag!

    Es ist eine Weile her, dass ich das Buch gelesen habe. Ich habe es damals in ca. zwei Wochen verschlungen. Ich fand es wichtig, was ich hier nicht als Allgemeinplatz verstanden haben will. Aber ich muss auch sagen, dass ich ein wenig entsetzt bin, dass eigentlich nicht viel geblieben ist. Das Bild des Nazitäters wird heutzutage nicht anders gesehen als vor dem Buch. Literatur bewirkt wohl doch nicht (mehr) so viel wie man vielleicht hofft. Ich lese das Buch jetzt zum zweiten Mal, weil ich mit etwas mehr Ruhe herangehen will. Es scheint ein guter Plan zu sein.

    Ich teile sehr die Kritik, dass Aue als außergewöhnlich dargestellt wird. Vor allem der Muttermord erschien mir schon beim ersten Lesen als aufgepfropft und unnötig. Wollte er damit vielleicht von seiner These Abstand gewinnen, dass die Täter von damals normale Menschen wie Du und ich waren? Das wäre feige und absurd und es nimmt dem Buch eine wichtige Spitze. Depardieu hat es sehr gut gesagt, auch ich befürchte, ich wäre zur damaligen Zeit ein eifriger Mitläufer gewesen und kann mich daher zur meiner Schande in Aue hineinversetzen. Aber durch Schwesternliebe und Muttermord nimmt Littell sehr viel wieder fort.

    Trotzdem, denn ich finde, dass diese Episoden nur einen kleinen Teil ausmachen, ist dieses Buch für mich ein Meilenstein und ich würde mir wünschen, dass solche Bücher einen stärkeren Nachhall finden würden.

    Tut mir leid. Ich habe sogar eine ganz andere Ausgabe, die ich bei Amazon nicht gefunden habe. Ich habe die Welt Edition. Also die Serie von der Zeitung "Die Welt". Das Bild sieht aber etwas nach Bernd Pfarr aus, ist aber nur geraten.

    Amazon schreibt:" Der Enkel Gert Hofmann geht als Kind jeden Tag mit dem Großvater ins Kino (23 Sitzplätze, viele Stehplätze), wenn der zum Stummfilm erzählt und Klavier spielt. »Aufpassen und nicht schlafen jetzt, wir kommen an eine sehr schöne Stelle!« ruft er in den unruhigen Zuschauerraum und bringt, sein Bambusstöckchen in der Hand, den Leuten die Romanze auf der »Hintertreppe« zwischen Fritz Kortner und Henny Porten nahe. Dabei fühlt er sich als Künstler und zu Höherem berufen. Dann kommt der erste Tonfilm nach Limbach. Der Kinobesitzer hofft, mit den sprechenden Bildern mehr Zuschauer ins Kino zu locken. Der Film und der Kinoerzähler sind von da an Feinde: je lauter der eine tönt, desto weniger darf der andere sagen. Bis sich die Nazis in Limbach breitmachen: da hofft der Großvater, daß »die Bewegung« den deutschen Stummfilm zu ihrer Sache macht... Der Roman wurde von Bernhard Sinkel mit Armin Mueller-Stahl in der Rolle des Großvaters verfilmt."


    Nach den ersten Seiten hatte ich den Eindruck, einen mir neuen großen ERzähler gefunden zu haben. Dieser Eindruck blieb auch eigentlich bis zum Schluss, obwohl ich den irgendwann herbeisehnte. Denn er bekommt die Geschichte irgendwann nicht mehr richtig zum Tragen. Zu Beginn ist es eine reine Lesefreude. Wir lernen die Familie kennen mit der herrlich lakonischen Großmutter, der stillen Mutter und dem kinoerzählenden Großvater. Das macht Freude und bringt einen immer wieder auch zum Schmunzeln, das ist wirklich gut forumuliert bewirkt einen schönen Lesefluss. Dass der Icherzähler unscheinbar bleibt ist wohl gewollt und stört überhaupt nicht. Wir können unverstellt durch seine Augen schauen, mit seinen Ohren hören. Alles hat eine erfrischende Leichtigkeit und man wünscht sich, dass es immer so weitergeht. Leider geht es immer so weiter und das geht natürlich dann doch nicht. Die Geschichte kriegt eine Schräglage in tragische und dann stimmt der Erzählton nicht mehr, dann hakt es und holpert manchmal gar. Da helfen dann auch wunderschön gedrechselte Sätze nicht mehr wirklich. Der Ausbruch des tausendjährigen Reiches macht natürlich auch nichts besser. Da wird was lakonisch gemeint ist schnell auch mal zynisch, da verschwindet der jüdische Kinobesitzer dann doch zu nebenbei.

    Was bleibt sind aber wunderschöne erste hundert Seiten, die locker fünf Sterne verdienten und eine Lust auf alte Spielfilme. Lust auf mehr von Hofmann? Ich weiß noch nicht.

    Was für ein schönes kleines Zauberding dieses Büchlein doch ist. Eine eigentlich recht banale Geschichte mit unspektakulären Höhepunkten und trotzdem liest es sich herrlich entspannt und berührend. Die Figuren bleiben alle blass und treten kaum in den Vordergrund, alle sind tatsächlich Namenlose, bis zum Schluss erfahren wir keinen einzigen Namen (Nur den Spitznamen des Sohnes, der aber ja nicht der Name sein kann, mit dem seine Mutter ihn nennt). Namen haben nur die Zahlen und Formeln, die in dieser nebelhaften Welt das Verlässliche darstellen. Und so fließt die Geschichte dahin in einem ruhigen Fluss. Man könnte einfach immer nur weiterlesen und es müsste auch nicht mehr viel geschehen.

    Ein wenig erinnerte mich das Buch an "Cox", weil es auch so unaufgeregt und fließend ist. (Die sprachliche Brillanz eines Ransmayr ist allerdings dann doch nicht vorhanden.)

    Ein Buch wie ein japanischer Garten, man kann herumschlendern, schauen und sich wunderbar entspannen, sich in den kleinen Details einer unübersichtlichen Welt verlieren.

    Schön!

    Aber es ist schon ein Ding, dass dieser Mann als einer der ganz großen Ausnahmeschriftsteller gesehen wird, andererseits aber seine Werke doch in großem Maße recht kritisch gesehen werden. Mir jedenfalls ist nicht klar, worauf sich sein Ruhm gründet. Weil nur das Pferd kann es ja nicht sein.

    Ich stimme dem Beitrag von TomLeo fast hunertprozentig zu, nur dass ich mich als "Anfangsechziger" outen muss. Und dass ich anschließend wirklich auch von Walser gelesen habe. - Und furchtbar enttäuscht war.

    Also ich mag Walser nicht, gar nicht, dröge und intellektualistisch (Gibt es dieses Wort?). Aber das Fliehende Pferd ist für mich ein nahezu perfektes Buch. Warum, das wurde von Maiglöckchen und TomLeo wunderbar dargestellt. Aufgrund dieses einen Buches sollte ihm Weltruhm vergönnt sein und alles andere verziehen.


    Was ich allerdings glaube ist, dass es doch recht eigentlich ein Männerbuch ist. Aber ein Mann nennt sich doch nicht Maiglöckchen, oder?

    Es ging mir um die Legende, dass Friedrich der Große den Kartoffelanbau in Deutschland durchsetzen wollte, da die Bauern nicht mitmachen wollten und die Kartoffeln ablehnten, ließ er ein Feld mit Kartoffeln bepflanzen und dann tagsüber streng von Soldaten bewachen. Dadurch bekamen die Früchte den Nimbus des Wertvollen und wurden nachts geklaut und setzten sich dann eben doch durch.

    Das Wort Kartoffelmethode hatte ich mir daraufhin ausgedacht, weil ich dachte, die Geschichte wäre so bekannt.

    Von Wegen!!! Das war sehr hilfreich für mich.

    1.) kenne ich "Der fliegende Berg" noch nicht. also ein wertvoller Tipp.

    2.) ist es schön, dass es noch andere Fans von ihm gibt, die an diesem Buch gescheitert sind. Da fühle ich mich gleich wieder normaler.

    3.) Sind deine Erklärungen stringenter als meine und insofern auch eine Bereicherung.

    4.) Bin ich gespannt auf den Bericht vom zweiten Versuch.


    Ich habe momentan nicht die Idee, irgendwann noch einmal anzufangen. Aber ich muss natürlich auch sagen, dass ich Ovid praktisch überhaupt nicht kenne und daher vielleicht die Voraussetzungen für das Buch einfach nicht mitbringe .

    Amazoninhaltsangabe: "Der Roman, der an Schauplätzen in Rom und am Schwarzen Meer Antike, Gegenwart und Zukunft zusammenfließen läßt, folgt den Spuren des römischen Dichters Ovid, der im Jahr 8 n. Chr. nach Tomi am Schwarzen Meer verbannt wurde. ›Die letzte Welt‹ erzählt von der abenteuerlichen Reise eines römischen Freundes von Ovid, der auf der Suche nach dem verschwundenen Dichter und seinem verschollenen Werk der ›Metamorphosen‹ immer tiefer in eine rätselhafte Welt der Bilder, Figuren und wunderbaren Begebenheiten gerät - und sich in eine Romanfigur verwandelt."


    Ransmayr ist für mich einer der besten deutschsprachigen Erzähler, so gut, dass ihn der eine oder andere vielleicht sogar altmodisch finden mag. Ich finde ihn wortgewaltig und kreativ, er kann wundervolle Sprachbilder erschaffen. Sein "Cox" ist eines der poetischsten Bücher der letzten Jahre, wunderbar unaufgeregt spannend und einfach toll zu lesen. In diesem Buch nun kommt eine ganz besondere Idee zum tragen: er lässt Ovidsche Figuren in einer fiktiven relativ modernen Zeit agieren, lässt die Metamorphosen sich anders entwickeln und setzt noch einen Erzähler in die Handlung (-en). Geniale Idee. ---- --- ---- Ich habe das Buch nicht zu Ende gelesen :-kO:-).


    Es hat für mich einfach nicht funktioniert, es kam kein Lesefluss auf, ich wurde nciht in die Handlung hineingezogen, es fehlte so etwas wie Spannung, die Lust zu erfahren, wie es sich entwickelt. Es war irgendwie schon alles da. Die eigentliche Idee war für mich so stark, dass sie auf die praktische Ausgestaltung einen übergroßen Schatten warf. Auch für mich als Leser, also als Interpret, war zu wenig Raum. Dieses Buch ist stärker als ich, - und ich vielleicht ein kleines bisschen zu dumm für dieses Buch. Ich werde auch keine Sterne vergeben, weil ich nicht weiß, nach welchen Kriterien ich sie vergeben sollte.


    Sehr interessieren würden mich allerdings die Meinungen anderer, die sich an das Büchlein heranwagen.

    Ein Buch, das in Erinnerung bleibt. Man will es einfach nicht glauben, was da in einer modernen Metropole für ein Leben geführt wird. Ich war fasziniert und angeekelt. Ich halte es auch für ein wichtiges Buch, denn es macht durch seinen Erfolg vielleicht einige aufmerksam auf das, was da (schief-)läuft. Nachdem ich es gelesen hatte, habe ich mit vielen Freunden und Bekannten darüber gesprochen, weil ich dieses neue Wissen einfach nicht für mich behalten konnte.


    Ein Manko hat das Buch für mich: Die Autorin ist ja in dieser Welt aufgewachsen und war in großem Maße an alles gewöhnt. Das ist wohl der Grund, warum sie auf viele Sitten, Gebräuche und Rituale nicht genauer eingegangen ist. Aber meine Neugier war geweckt und ich hätte gern mehr Fakten gehabt wo die persönliche Betroffenheit der Frau Feldmann im Vordergrund stand (was ich menschlich natürlich voll verstehen kann).


    Ein Buch, das Gesprächsbedarf weckt, ist immer was Feines!

    Ich bin ja, um mich mal zu outen, seit vielen Jahren Fan und Dauerkartenbesitzer. Ultras haben viel zerstört an Fankultur, aber da gehört Goosen ja definitiv nicht zu.

    Wenn er selber liest, hat das so etwas Lakonisches, das gibt dem Text zusammen mit dem leichten Dialekt, den letzten Kick.

    Bücher von ihm kaufe ich nicht mehr.

    Ich habe Goosen schon öfter gehört, wie er aus seinen Büchern vorgelesen hat. Ich fand es jedesmal sehr, sehr gut und witzig. Daraufhin hab ich mir auch Bücher besorgt und war maßlos enttäuscht. Beim Lesen funktioniert es bei mir einfach nicht. Da ist es eher wie oben beschrieben, dass es oft sogar etwas Peinliches hat.

    Für mich also einer der sehr seltenen Fälle, wo ich eher zum Hörbuch greifen würde.

    Ich trau mich ja kaum, etwas zu schreiben nach all den Elogen oben. Aber Sophie A. hat einiges erwähnt, was für mich am Buch wichtig war und Nungesser hat es schon ziemlich auf den Punkt gebracht.

    So nach ca. 800 Seiten habe ich mich fast nur noch geärgert. Es war eine ewige Jammerei, es war alles, aber auch wirklich alles schlecht. Acht Generationen und es gab keinen, der auch nur ein wenig persönliches Glück erleben durfte. (Ich habe viele Jahre als Therapeut mit dem "narrativen Ansatz gearbeitet, der -sehr verkürzt- besagt, dass das Leben so empfunden wird, wie man es sich selbst erzählt, hier im Buch dürfen dann erleben, wie Depressive sich ihr leben erzählen).

    Ich finde es ja grundsätzlich ganz okay, wenn ein Buch die negativen Seiten einer Zeit, eines Landes oder von Personen erzählt, aber hier ist die Sichtweise so verengt, dass irgendwann mein Mitleid mit den handelnden Personen aufgebraucht war.

    Ich habe auch fast nichts über Georgien erfahren, was ich schade fand. Die historischen Zusammenhänge wurden nur so ein bisschen dahingeworfen, ohne zu erhellen und eigentlich auch ohne wirklichen Bezug zu den handelnden Personen. Die hätten auch unter anderen Leben gelitten.

    In der epischen Breite wäre es ja evtl. mit den Buddenbrooks zu vergleichen. Aber im Vergleich sieht man dann auch gut die qualitativen Unterschiede. Tiefe beim Beschreiben von Personen kann nur entstehen, wenn man auf die vielen Facetten der Protagonisten eingeht, gut und schlecht, hell und dunkel. Wenn man sieht, wie Menschen wachsen und lernen können, wie sie mit Traumata lernen umzugehen. In diesem Buch aber ist jedes Trauma eine nicht mehr heilbare Wunde, die weiter in den Abgrund weist. Wenn getanzt, gesungen und getrunken wird im Buch oder gespielt, dann ist die Freude daran nicht erwähnenswert, der Blick richtet sich konsequent und eisern auf die düsteren Aspekte der Situation. Über so viele Generationen kein erfüllender beglückender Sex, das kann doch einfach gar nicht wahr sein.

    Mein Eindruck: Die Autorin wollte so richtig tief in die Gefühlswelt von Menschen eintauchen, aber ihr fehlt einfach die literarische Größe, dies als großes Bild zu entwerfen und so blieb sie bei den oberflächlich beeindruckenden Schicksalsschlägen.

    Während ich mich durch den Mythos des Sisyphos quäle (Ende offen) erinnere ich mich an die Pest und den Fremden. Der Fremde ist eines der wuchtigsten beeindruckendsten Bücher meiner Lesekarriere. Die Pest hat die dadurch riesigen Erwartungen nicht erfüllt. Es ist ein gutes, tiefsinniges Buch, aber ich fand es nicht sehr , nun ja, unterhaltsam. Man spürt die tiefen Gedanken, die dahinterstecken und das ist sehr anregend. Aber ich mochte die handelnden Personen nicht wirklich. Auch hatte ich mir einen Einblick in das Leben in Algerien erwartet, meine eigene Schuld. Wurde halt nicht erfüllt. Da kann Camus nichts für. Aber machte mir das Vergnügen ein bisschen madig.

    Ich lese Reachter-Thriller normalerweise zwischen zwei anspruchsvollen Büchern, um mit einem Actionschmöker Abstand zu gewinnen. Normalerweise klappt das ganz gut. Reacher kommt in eine brenzlige Situation, haut ein Paar Leute um und bedient meine niederen Instinkte sehr schön. Zwar hatte ich immer mal wieder Gefühl "Habe ich das Buch etwas schon einmal gelesen?", aber das ist nicht schlimm, denn ich hatte ja auch eine sehr konkrete Erwartung.

    Diesmal allerdings wollte dieses Gefühl sich nicht so recht einstellen. Die Story war m.E. für diesen Charakter zu komplex, so ein Einzelkämpfer mit dicken Muskeln und dann Terrorgruppen, FBI und CIA und irgendwie sogar internationale Verflechtungen, das haut nicht hin. Und so verging mir auch zuviel Zeit bis die Action kam. Und eben zuwenig großer starker kämpferischer Reacher. Am Schluss kommt dann die Action, aber so was von geballt, dass es auch nicht mehr stimmte für mich. Einen Schreibtischhengst ohne Zögern und fragen erschießen ist mir dann auch für einen Reacher zu sehr Lynchjustiz und so nieder sind meine Instinkte dann doch nicht. Das stieß mich ab.

    Für mich der schlechteste der Reacher-Thriller. Aber immer noch eine unkomplizierte Unterhaltung für zwischendurch. Drei Sterne.

    K.G. Beck-Exe sagt, dass es ein wenig anstrengend ist. Das halte ich für eine Untertreibung. Mir jedenfalls war es eindeutig zu anstrengend. Ich konnte mich einfach nicht hindurchquälen. Alles war so verquast und altertümlich, der Humor so gewollt und unspontan.

    So bleibt dieses Buch (das man wohl gelesen haben müsste) in meiner Lesebiographie wohl eine dauerhafte Lücke.

    Ich beneide K.G. aber dafür, was der sich alles so mühelos reinziehen kann. Ehrlich!

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