Beiträge von Lee-Lou

    Klappentext:

    Niemals wollte Thérèse nach Korsika zurückkehren, auch wenn sie immer wieder eine Sehnsucht verspürt nach dem alten Haus der Familie auf den Klippen hoch über dem Meer. Doch nun erfordert eine Erbsache ihre Anwesenheit vor Ort. Sofort nimmt die raue Schönheit der Insel sie wieder gefangen: die Wildheit der Macchia, die Wellen, die gegen die Felsen branden. Aber nur zu bald holt die dunkle Vergangenheit ihrer Familie sie ein. Sie fühlt sich beobachtet, und eines Morgens wacht sie als Gefangene in einem fremden Haus auf. Was geht hier vor sich? Niemand will ihr helfen. Denn auf dieser Insel kennt zwar jeder außer Thérèse die Wahrheit, aber alle schweigen ...

    Persönliche Meinung:


    Persönliche Meinung:


    Nachdem ich über zwei Wochen gebraucht habe, um etwas mehr als 40 Seiten zu lesen, weil jede einzelne Seite ein Kampf war, breche ich diese Geschichte an dieser Stelle ab.

    Ich dachte, nachdem das Buch nur ca. 300 Seiten umfasst, müsste es eigentlich recht schnell spannend werden. Doch das ist leider überhaupt nicht der Fall.


    Mit der Protagonisten wurde ich nicht warm.

    Alles, was sie umgibt, jede Person, mit der sie auch nur ansatzweise zu tun hat, scheint irgendwie negativ behaftet zu sein. Fast schon so, als hätte Thérèse mit schweren Depressionen zu kämpfen.


    Noch dazu passiert tatsächlich im Grunde einfach gar nichts.

    Und bevor ich mich weiter Woche um Woche dazu zwinge nach diesem Buch zu greifen und nach einer gelesen Seite wieder weglege, möchte ich mich lieber mit Geschichten beschäftigen, die mich unterhalten.


    :bewertung1von5:

    Beschreibung:


    Nina erfährt, dass Tim - ihr bester Freund aus Kindertagen - verstorben ist und ist erschüttert. Zeitgleich erhält sie einen Brief von Tim, in dem er Nina drum bittet, seine vor Jahren spurlos verschwundene Schwester - Gloria - zu finden.

    Ohne groß zu überlegen macht Nina sich auf den Weg zu einem Wald an dem Gloria das letzte Mal gesehen wurde.

    Doch aus diesem Wald kommt man entweder nie wieder heraus oder nicht so, wie man vorher war. ...


    Persönliche Meinung:


    Anfangs, muss ich ganz ehrlich sagen, war dieses Buch und die ganze Handlung eher etwas schwer zugänglich.


    Das liegt daran, dass Nina wie schon erwähnt, einen Brief erhält und sich direkt aufmacht alles in die Tat umzusetzen.

    Der Leser allerdings nicht einmal im Ansatz weiß, was in diesem Brief eigentlich steht. Auch die Beweggründe aller Charaktere sind zunächst überhaupt nicht greifbar.


    Außerdem konnte ich mich mit dem Namen Gloria, der mich immer wieder an einen bestimmten 80er Jahre Song hat denken lassen, 😂 nicht richtig anfreunden.

    Alles in einem, hatte ich einfach ein paar Problemchen mit den Charakteren und dem ganzen Drumherum.


    Wenn die Geschichte aber erstmal in Fahrt kommt und sich wirklich Spannung aufbaut, ist dieses Buch und auch die Geschichte gar nicht schlecht.


    Die Wälder war für mich das erste Buch von Melanie Raabe. Und auch wenn ich davon ausgehe, dass mir der Inhalt nicht ganz so sehr in Erinnerung bleibt, bin ich definitiv nicht abgeneigt, auch andere Bücher dieser Autorin zu lesen bzw. zu hören.


    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    Boston, Chinatown. Eine alte Legende erwacht zum Leben …


    Jahraus, jahrein werden sie an den schrecklichen Tag erinnert, da in einem Restaurant in Chinatown ein Amokläufer ihre Angehörigen hinrichtete. Doch wer schreibt die Briefe, die besagen, dass der wahre Täter noch immer nicht gefasst sei? Erst als zwei Jahrzehnte später bei einer Stadtführung durch Boston die Leiche einer Frau gefunden wird, die mit einem chinesischen Ritualschwert verstümmelt wurde, wird der alte Fall wieder aufgerollt. Und nicht immer haben Jane Rizzoli und Maura Isles bei den Ermittlungen das Gefühl, es mit einem leibhaftigen Gegner aus Fleisch und Blut zu tun zu haben …


    Persönliche Meinung:


    Ich habe schon lange Spaß an den Geschichten, in denen Jane Rizzoli und Maura Isles ein Teil sind. Doch vom 9. Band dieser Reihe bin ich absolut enttäuscht.

    Die Frage, wieso mir ein Teil dieser Reihe unglaublich gefällt und der nächste dann wieder bodenlos schlecht ist, kommt immer wieder in mir auf.


    Überhaupt keine Spannung, alles plätschert nur so dahin. Alle weiteren Figuren irgendwie oberflächlich beschrieben. So macht das Lesen und auch das Hören einfach keinen Spaß.


    Scheintot habe ich zwar auch noch ungelesen hier stehen, aber inzwischen zweifle ich immer mehr daran, dass ich nach diesem Buch noch greifen werde. Ich tendiere eher dazu, den 5. Band nächste Woche einfach in einen Bücherschrank zu stellen und in Zukunft kein weiteren Teil dieser Reihe zu lesen. Sehr, sehr schade...


    :bewertung1von5:

    Emma und Dexter lernen sich 1988 mit 20 Jahren kennen und verbringen eine gemeinsame Nacht. Am nächsten Tag trennen sich ihre Wege. Doch beide laufen sich immer wieder über den Weg, sodass dann doch eine gute Freundschaft daraus wird. ...


    Persönliche Meinung:


    Es ist für mich sehr, sehr schwer eine Rezension bzw. überhaupt eine Meinung zu diesem Buch zu haben, ohne in einer Tour zu spoilern.

    Deshalb fasse ich mich hier sehr kurz:


    Obwohl mich das Ende ein paar Tränen gekostet hat, kann ich dieses Buch nicht als "gut" bezeichnen, weil ich den beiden Protagonisten fast das ganze Buch durch am liebsten den Hals umgedreht hätte.


    Ich konnte sowohl von Dexter als auch von Emma die ganzen Handlungen und Gedanken überhaupt nicht nachvollziehen und war quasi die ganze Zeit damit beschäftigt entweder mit den Augen zu rollen oder mir an den Kopf zu fassen.


    Als Bestseller würde ich diese Geschichte auch nicht bezeichnen. Ich habe in meinem Leben zwar nur sehr wenige Liebesromane gelesen/gehört. Aber ich kenne wirklich besseres. Tanz auf Glas z.B. - eine Geschichte, bei der ich Rotz und Wasser geheult habe.


    :bewertung1von5::bewertung1von5:

    Beschreibung:


    Roland, Jake, Susannah und Eddie setzen ihre Reise fort und gelangen nach Calla Bryn Sturgis, das erste halbwegs normale Dorf, durch das die Revolvermänner bei ihrer Suche kommen.

    Ein Dorf, das regelmäßig von einem schrecklichen Schicksal heimgesucht wird: Ungefähr alle 20 Jahre fallen grauenhafte Wolfswesen über die Bürger her und rauben zahlreiche ihrer Kinder. Wenn diese Kinder Wochen später zurückkehren, sind sie nur noch eine leere Hülle. Roland und seine Gefährten sollen helfen, denn der nächste Angriff der Wölfe steht kurz bevor.


    Persönliche Meinung:


    Unterstützt werden sie dabei von Pater Callahan, einer Figur, die King-Lesern aus “Brennen muss Salem” bekannt ist. Callahan verfügt über nicht ungefährliche Mittel und Wege, die Grenze zwischen den Welten zu überwinden. Das erweist sich als ausgesprochen nützlich, denn im New York des Jahres 1976 wächst eine Rose, bei der es sich um den Turm selbst handeln könnte.

    Während das Ka-Tet einen Monat in der Calla bleibt und die Wölfe letztlich besiegt, wird klar, dass Susannah von einem Dämon geschwängert wurde.


    Eine neue Persönlichkeit entwickelt sich in ihr, die alles tut, um ihr Ungeborenes zu schützen. Während die Männer gegen die Wölfe kämpfen, nutzt Susannah die Gelegenheit zu fliehen, um ihr Kind zur Welt zu bringen. ...


    Wenn ich meine eigene Rezension so lese, könnte ich direkt wieder nach dem Buch greifen und anfangen es zu lesen oder als Hörbuch zu hören (wie ich es hier bereits getan habe). Aber ich muss sagen, dass der Inhalt allerdings dann doch nicht soo toll ist.


    Viel zu viele Gespräche, die immer wieder eingestreut werden, nehmen einem einen großen Teil der Spannung, weil diese Unterhaltungen teils viel zu lang anhalten.

    Wenn man allein diese Gespräche kürzen oder teils auch weglassen würde, hätte Stephen King sich hier 200, 300 oder sogar 400 Seiten absolut sparen können, denn sie treiben die Geschichte kaum bis gar nicht voran.


    Mit Abstand betrachtet weiß ich jetzt, wieso ich damals (als ich noch 15, oder 16 Jahre alt war und dieses Buch das erste Mal gelesen habe) so lange dafür gebraucht und dann auch mit der Saga abgebrochen habe.

    Ich verstehe allerdings nicht, wieso ich dem Inhalt damals 5 Sterne gegeben habe, wenn mich doch im Nachhinein genau dieser o.g. Aspekt so sehr stört.

    Heute finde ich, dass Wolfsmond der schwächste Teil dieser Saga ist. Aber wer weiß... Susannah und Der Turm, die beiden letzten Teile dieser Geschichte, sind für mich ja absolut unbekannt.


    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    Klappentext:

    Eine geheimnisvolle Nonne betritt das BKA-Gebäude und kündigt an, in den nächsten 7 Tagen 7 Morde zu begehen. Über alles Weitere will sie nur mit dem Profiler Maarten S. Sneijder sprechen.
    Doch der hat gerade gekündigt, und so übernimmt Sabine Nemez die Befragung. Die Nonne aber schweigt beharrlich - und der erste Mord passiert.
    jetzt hat die Frau auch Sneijders Aufmerksamkeit.
    Und während sie in U-Haft sitzt, werden Sneijder und Nemez Opfer eines raffinierten Plans, der gnadenlos ein Menschenleben nach dem anderen fordert.

    Persönliche Meinung:

    Sabine Nemez und Maarten S. Seijder ist für mich nach wie vor das ungewöhnlichste und zugleich unterhaltsamste Ermittler-Duo. Ich weiß einfach, dass die Geschichte den Leser - vor allem mich - unglaublich schnell packt und mitreist, sobald diese beiden Protagonisten eine Rolle spielen.

    Mittlerweile hat dieses Buch auf Amazon über 300 5-Sterne-Bewertungen und das wundert mich ehrlich gesagt überhaupt nicht.

    Todesmal ist für mich mit das beste Buch der gesamten Reihe um Maarten S. Sneijder und Sabine Nemez. Dabei hat mir wirklich jedes bisher gelesene Buch von Andreas Gruber ausgesprochen gut gefallen
    Das 5. Band ist von der Geschichte her wirklich etwas ganz besonderes, etwas einmaliges. Die Idee dahinter ist grandios, die Umsetzung noch grandioser ... und auch dieses Mal habe ich mir die Geschichte von Achim Buch vorlesen lassen, der tatsächlich einfach nur das I-Tüpfelchen verkörpert. Ein Jahres-Highlight durch und durch!!


    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    Klappentext:


    Die sterbende Welt, die Roland auf der Suche nach dem dunklen Turm durchquert, nimmt immer groteskere Formen und seltsamere Gestalten an.

    Aggressive Roboter und mechanische Tiere stellen sich dem Revolvermann und den auserwählten Drei in den Weg.

    Am Rande des Wahnsinns träumt Roland von dem Schlüssel, der aus dem Nichts des wüsten Landes aufraucht, um ihm die Geheimnisse des Dunklen Turms zu offenbaren.


    Persönliche Meinung:


    Ich finde irgendwie nicht, dass der allgemeine Klappentext wirklich wiedergibt, was im 3. Teil Roland und sein Ka-Tet erwartet.

    Ein Teil meiner damalige Zusammenfassung sah hingegen so aus:


    Zitat

    Während der zweite Teil des Zyklus fast durchgehend am Strand spielt, wandern die Gefährten nun weiter ins Landesinnere. Genauergesagt in einen Wald.Roland bringt Odetta – die mittlerweile Susannah heißt, nachdem ihre Persönlichkeiten zusammengeführt wurden – und Eddie das Schießen bei und so beginnt ihre Ausbildung zu Revolvermännern.
    Roland, Eddie und Susannah finden im Wald eins der zwölf Portale, die Mittwelt - die Welt des Revolvermanns - zusammenhält. Dort, wo sie sich kreuzen, steht der dunkle Turm. Um den Turm zu finden, muss das Ka-Tet einem vorgegebenen Weg folgen und sich vielen, lebensgefährlichen Situationen stellen.

    Den Rest habe ich gerade tatsächlich entfernt, weil er mir im Nachhinein doch zu viele Spoiler hatte.


    In tot. beweist Stephen King, dass er zurecht der absolute Meister des Horrors ist. Denn nahezu der ganze Inhalt spielt sich vor dem geistigen Auge wie ein Film ab. Dabei ist der Spannungsbogen enorm. Und gerade die weibliche Protagonistin in dieser Geschichte ist ein gutes Beispiel dafür, wie komplex Kings Figuren sein können.

    Das Ende ist zwar vollkommen offen und man bleibt mit einem einzigen Fragezeichen zurück... trotzdem kann ich an dieser Stelle guten Gewissens verraten: Es wird noch besser!


    Auch der Sprecher wird besser. Es scheint, als hätte er Teil 1 und 2 einfach nur gebraucht, um warm zu werden. Zwar schafft er es nach wie vor nicht, wirklich unterschiedliche Stimmfarben zu erzeugen, dennoch kommen hier die Emotionen der Figuren tatsächlich rüber.

    Ich bin gespannt, ob sich das ändert bzw. im Verlauf noch steigert.


    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    Klappentext:


    Nach der Konfrontation mit dem Mann in Schwarz erreicht Roland den Strand des Meeres, dem seltsame Monsterhummer entsteigen und ihm schwere Wunden zufügen.

    Irritiert beobachtet er, wie sich drei Türen in unsere reale Welt öffnen und seine Blicke auf die Drei lenken, die auserwählt sind, ihm bei der Suche nach dem dunklen Turm zu helfen, wie es das Orakel prophezeit hat.


    Persönliche Meinung:


    Damals entstand zum zweiten Teil dieser Saga folgende Zusammenfassung:


    Zitat

    Roland von Gilead erwacht am Strand des Westlichen Meeres und wird, erschöpft und mit einer etwas zu langsamen Reaktion – von riesigen hummerartigen Tieren – die nachts aus dem Meer kommen angegriffen – und dadurch schwer verletzt. Bei seinem Überlebenskampf verliert der Revolvermann zwei Finger seiner rechten Hand und wird vergiftet.Trotzdem setzt er seine Wanderschaft konsequent fort und macht sich auf die Suche nach den Dreien, die er der Prophezeiung nach in seine Welt ziehen muss. Am endlosen Strand befinden sich nach und nach drei Türen, Portale in das New York unserer Welt. Dadurch taucht er in die Welt von Eddie Dean und Odetta Holmes ein.


    Ich bin froh, dass ich da schon so auf den Punkt gekommen bin. Denn Drei gehört zu meinen Lieblingsteilen aus dieser Saga.

    Heute kann ich jedoch noch hinzufügen, dass es im Vorwort von Stephen King selbst eine kleine Zusammenfassung zum Auftakt dieser Geschichte gibt. Was meiner Meinung nach wirklich gut ist, weil man zu Beginn der Reise gar nicht ahnt, worauf man sich hier einlässt.


    Die im Klappentext erwähnten Monster tauchen schon nach etwa zehn Seiten auf. Rolands Überlebenskampf wird dabei so dynamisch beschrieben, dass ich mir alles bildlich vorstellen konnte. Diese Situation sorgt direkt für enorme Spannung, die auch ein wenig bestehen bleibt.


    Ich habe schon einige Bücher von Stephen King gelesen. Doch keine dieser Romane hat mich durch die Dialoge so sehr unterhalten wie in diesem Fall. Es kommen unglaublich viele Kraftausdrücke vor - jedoch auch auf humorvolle Weise.

    Vittorio Alfieri hat mich vor allem bei der weiblichen Protagonistin überzeugt. Durch seine Stimme und diese Dialoge, musste ich wirklich wahnsinnig oft lachen. Weiter begeistern konnte er mich dennoch nicht. Ich bleibe dabei: Er hat einfach nicht genug Talent oder kann mit seiner Stimme nicht ausreichend umgehen.


    Roland von Gilead und Odetta Holmes gehören übrigens zu meinen absoluten Favoriten.

    Steckte man mich mit diesen beiden in einen Raum, hätte ich unendlich viel Spaß. :)


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    Der Psychologe Joe O'Loughlin erhält einen alarmierenden Anruf:
    Sein Vater William ist Opfer eines brutalen Überfalls geworden und liegt im Koma. Joe eilt ins Krankenhaus und hält schockiert inne, als er das Zimmer betritt.
    Denn am Bett seines Vaters sitzt nicht Joes Mutter, sondern eine völlig Fremde, tränenüberströmt, mit blutbefleckten Kleidern und der absurden Behauptung, Williams Ehefrau zu sein.


    Wer ist sie wirklich? Bekannte, Geliebte, verwirrte Seele - eine Mörderin?

    Joe beginnt Ermittlungen anzustellen und muss für die Wahrheit einen hohen Preis bezahlen. ...


    Persönliche Meinung:


    Zu Beginn dieser Geschichte musste ich ganz schön oft pausieren, weil ich einfach vorbelastet bin und mir der Inhalt sehr nahe ging.


    Ich habe gerade mal geschaut und musste leider feststellen, dass Die andere Frau mich beinahe genauso wenig wie Der Schlafmacher unterhalten oder gar begeistern konnte.

    Abgesehen davon, was dem Vater zugestoßen ist, konnte mich der Rest nicht richtig packen.


    Wenn man bedenkt, wie begeistert ich sonst von Robothams Romanen und Joe O'Loughlin bin, ist das schon eine herbe Enttäuschung. Irgendwie reicht es aber dennoch nicht, um diese Geschichte tatsächlich als "schlecht" zu bezeichnen.


    Auch dieses Buch habe ich mir vorlesen lassen. Johannes Steck ist der Sprecher und war für mich bis dato völlig unbekannt.

    Johannes hat wirklich toll gesprochen. Trotzdem hat er nicht dazu beigetragen, dass mir der Inhalt noch ein wenig besser gefällt. Aber ich werde seinen Namen auf jeden Fall in Erinnerung behalten. Vielleicht liest er mir irgendwann doch nochmal was vor.


    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    Beschreibung:


    London 1529: Der 14-jährige Nick of Waringham lebt als Internatsschüler im Haus des berühmten Sir Thomas More. Als Nicks Vater in Verdacht gerät ein Lutheraner zu sein, ist Nick gezwungen nach Waringham zurückzukehren.


    Dann wird der Earl of Waringham wegen des Verdachts auf Ketzerei verhaftet und Nick findet heraus, dass sein Vater Opfer einer politischen Intrige geworden ist.

    Durch eine erzwungene Falschaussage des Earl soll die Annullierung der Ehe zwischen König Henry VIII. und seiner Ehefrau Catalina von Aragon ermöglicht werden.

    Doch Nicks Vater stirbt vor den Augen seines Sohnes an den Folgen der Folter.


    Nick erbt eine Baronie in desolatem Zustand - und eine große Aufgabe:

    Er soll Prinzessin Mary, Catalinas einziges Kind, beschützen, auch vor ihrem eigenen Vater ...


    Persönliche Meinung:


    Nachdem 2020 lesetechnisch eher zäh begonnen hat, bin ich froh, nun doch endlich nach einem Buch gegriffen zu haben, das mich ausgesprochen gut unterhalten konnte.

    Hinzu kam, dass ich tatsächlich noch nie so schnell von einem Waringham-Band in das Geschehen hineingezogen wurde, wie es hier der Fall war.


    König Henry VIII gehört für mich u.a. wegen seinem enormen Frauenverschleiß zu den interessantesten Königen, weshalb ich mich jetzt schon sehr darauf freue mit den Büchern von Philippa Gregory anzufangen.

    Aber natürlich erst dann, wenn ich die Waringham-Saga abgeschlossen habe. 😄


    Rebecca Gablé wurde von mir bereits nach dem ersten Band sehr stark dafür kritisiert, Dinge immer nur auf die selbe Art zu beschreiben. Doch in Der dunkle Thron scheint sie diese Macke endlich abgelegt zu haben.

    Stellenweise sind mir zwar auch hier typische Wiederholungen aufgefallen... jedoch bei weitem nicht so extrem wie sonst.


    Während ich Band 1 - 3 tatsächlich gelesen habe, habe ich mich in diesem Fall dazu entschlossen, mir die Geschichte vorlesen zu lassen. Als ich gesehen habe, dass Detlef Bierstedt dieses Buch vertont, musste ich auch gar nicht lange überlegen.

    Ich weiß zwar nicht mehr, welches Buch Bierstedt zuvor für mich gelesen hat, aber sein Name und sein Talent sind mir definitiv nicht unbekannt.

    Schließlich gehört er für mich mit David Nathan und Achim Buch ganz oben auf das Treppchen!


    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    Ich habe wirklich eine Zeit lang versucht in diese Geschichte hineinzufinden. Leider erfolglos, also habe ich es gut nach der Hälfte nun doch abgebrochen.


    So langweilig wie der Klappentext sich für mich liest, liest sich auch der Inhalt. Was ich sehr, sehr schade finde, weil ich seit längerer Zeit wirklich Spaß und Gefallen an Geschichten gefunden habe, die nicht unbedingt in der modernen Zeit von heute spielen.


    Aber ich wurde irgendwie mit keiner Figur wirklich warm, vieles schien für mich zu oberflächlich und wenn doch mal etwas Spannung aufkam und Interesse geweckt wurde, gab es einen Cut, ein neues Kapitel, ein anderer Ansatz.

    Somit wurde ich jedes Mal irgendwie aus dem Geschehen gerissen und das Lesen machte zunehmend immer weniger Spaß.


    :bewertung1von5:

    Ich hatte sehr große Erwartungen an dieses Buch, weil gefühlt irgendwie jeder über alle Maßen von der Geschichte begeistert zu sein scheint. Und trotzdem habe ich es nach knapp 300 Seiten nun doch abgebrochen.


    Immer wieder entschuldigt sich Jude für sein Verhalten, ändert allerdings nichts an diesem, weshalb ich ihn irgendwann stellenweise einfach nicht mehr ernst nehmen konnte. Vom ständigen "Es tut mir leid" war ich einfach nur noch genervt.


    Noch genervter war ich jedoch von den ganzen Be- und Umschreibungen, in denen Yanagihara sich nicht nur verliert, sondern fast schon ertrinkt. Anfangs dachte ich, sie schreibt so, um die Protagonisten bestmöglich vorzustellen. Ihr Schreibstil ändert sich mit der Zeit aber kein bisschen.


    Viele Leser dieser Geschichte sind erschüttert von den Dingen, die Jude widerfahren. Ich will nicht abstreiten, dass diese Situationen einem nicht nahe gehen, wirklich erschüttert hat mich jedoch nichts.

    Liegt vielleicht daran, dass ich selbst mal eine Zeit lang u.a. über Ecken Berührungspunkte mit solchen Themen hatte und sie mir deshalb in dieser Geschichte nicht so nahe gingen.


    Sehr schade, dass ich nicht zu denen gehöre, die dieses Buch begeistern kann.


    :bewertung1von5::bewertung1von5:

    Puh, ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll... mir sind noch nie solche Protagonisten begegnet, wie in dieser Geschichte.


    Tessa: kein Alkohol, keine Partys, kein Make-Up, keine Tattoos/Piercings und bloß keine Haut zeigen. Ein Mädchen, das es jedem recht machen will, nur nicht sich selbst. Lernen und DVD-Abende scheinen die einzigen Dinge zu sein, die ihr Leben ausmachen.


    Als ich Shades of Grey gelesen habe, habe ich in meiner Rezension geschrieben, dass man nicht naiver sein kann als Ana Steele. Doch bei dieser Aussage habe ich mich ganz gewaltig geirrt. Tessa Young übertrifft alles an Naivität, was ich mir vorstellen kann. Zu allem Überfluss lässt sie sich ausnahmslos alles gefallen.


    Hardin Scott: Kühl, cool und unnahbar. Quasi der Bruder von Christian Grey aus Shades of Grey. Nur mit Tattoos und Piercings.


    Hier treffen zwei Protagonisten aufeinander, die gegensätzlicher nicht sein könnten und eine schwere psychische Störung zu haben scheinen.


    Hardin, der Tessa immer wieder so behandelt wie den letzten Dreck. Tessa, die sich bereitwillig so behandeln lässt und trotz aller Warnungen es einfach nicht schafft (oder nicht schaffen will?) sich von Hardin fernzuhalten.


    Aber gut... wenn man eine Geschichte mit etwas Erotik haben möchte, die einfach gut unterhält, die nicht zum Nachdenken animiert und die sich schnell lesen lässt, ist hier vielleicht gut aufgehoben.


    Hinter der Grundidee steckt viel Potential - ist jedoch meiner Meinung nach, eben wegen diesen beiden Protagonisten nicht ganz "richtig" umgesetzt.

    Der Schreibstil ist wirklich toll. Schön flüssig, schön leicht und trotzdem anspruchsvoll.


    Ich wollte einfach etwas lesen, um mich zu beschäftigen und wurde mit After Passion gut unterhalten, obwohl ich so viel zu bemängeln habe.

    Allein aus diesen Gründen kommt meine abschließende Bewertung zustande.


    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    Nach einer nervenaufreibenden Fahrt mit dem Zug, rasten die Freunde und Roland erzählt über seine Jugend. Vor allem lässt er sein Ka-Tet mehr über seine große Liebe Susan Delgado erfahren.

    Susan ist die Erste, die Roland auf seinem Weg zurücklassen muss, und gleichzeitig das erste Opfer, das der dunkle Turm von ihm verlangt. ...


    Persönliche Meinung:

    ... Die Härte und Kälte, die den Revolvermann auszeichnen, werden vor dem Hintergrund seiner Jugend in ein anderes Licht getaucht, aber auch erklärt. Die Haupthandlung wird anschließend fortgesetzt, schließlich wartet der dunkle Turm.


    Roland gehört seit meiner Jugend zu meinen absoluten Lieblingsfiguren. Seine Kälte und die Konsequenz, die er an den Tag legt, macht ihn in meinen Augen so interessant. Und da es in Glas überwiegend um seine Vergangenheit geht und man ihn dadurch ein ganzes Stück besser kennenlernt, gefällt mir der 4. Band dieser Saga ganz besonders gut.


    Diesen Teil habe ich als Hörbuch gehört und mir von Vittorio Alfieri vorlesen lassen. Und was soll ich sagen? Er kann mich einfach nicht überzeugen.

    Die Geschichte ist ausgesprochen gut. Sie ist spannend, sie ist interessant und packend. Aber das liegt ganz allein an der Art, wie Stephen King erzählt.

    Der Sprecher hingegen schafft es nicht, noch zusätzliche Spannung zu erzeugen. Ich würde mir wünschen, dass David Nathan diese Saga nochmal neu vertont.


    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    Sabine Nemez und Maarten S. Seijder ist für mich nach wie vor das ungewöhnlichste und zugleich unterhaltsamste Ermittler-Duo. Ich weiß einfach, dass die Geschichte den Leser - vor allem mich - unglaublich schnell packt und mitreist, sobald diese beiden Protagonisten eine Rolle spielen.


    Mittlerweile hat dieses Buch auf Amazon über 300 5-Sterne-Bewertungen und das wundert mich ehrlich gesagt überhaupt nicht.


    Todesmal ist für mich mit das beste Buch der gesamten Reihe um Maarten S. Sneijder und Sabine Nemez. Dabei hat mir wirklich jedes bisher gelesene Buch von Andreas Gruber ausgesprochen gut gefallen


    Das 5. Band ist von der Geschichte her wirklich etwas ganz besonderes, etwas einmaliges. Die Idee dahinter ist grandios, die Umsetzung noch grandioser ... und auch dieses Mal habe ich mir die Geschichte von Achim Buch vorlesen lassen, der tatsächlich einfach nur das I-Tüpfelchen verkörpert. Ein Jahres-Highlight durch und durch!! :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    Seit 14 Jahren hält er sie gefangen, in einer fensterlosen Hütte im Wald. In diesem Verlies hat sie ihm zwei Kinder geboren.

    Ihr Familienalltag folgt einem genauen Ablauf: Mahlzeiten, Toilettengänge - alles ist streng geregelt.

    Am Abend singt sie ihren Kindern Gute-Nacht-Lieder, am Tag gibt sie ihnen Unterricht.


    Der Vater sorgt für seine Familie, er beschützt sie vor der Welt da draußen. Und niemand kann ihm seine Frau und seine Kinder jemals wegnehmen, denn es weiß ja niemand, wo sie sind ...


    Persönliche Meinung:


    Die Geschichte wird aus drei Perspektiven erzählt.


    - die wichtigste Protagonistin

    - eines Kindes

    - eines Vaters


    Allein die verschiedenen Kapitel und die verschiedenen Blickwinkel auf ein und dasselbe Problem.

    Unglaublich, wie Romy Hausmann das auch noch in ihrem ersten Buch geschafft hat. Sie ist für mich durch diese Geschichte zu einer Autorin aufgestiegen, von der ich in Zukunft auf jeden Fall mehr lesen werde.


    Ein Thriller, an dem man in diesem Jahr einfach nicht vorbeikam... der da anfängt, wo andere schon wieder aufhören. Ich habe ihn innerhalb von drei Tagen regelrecht inhaliert. Der Grund, weshalb dieses Buch mit zu meinen Highlights gehört.

    Vielen, vielen Dank @Bridgeelke :D


    Erstmal möchte ich in England und Frankreich bleiben.

    Italien und Russland würden mich aber auch sehr interessieren.

    Vorzugsweise zwischen dem 12. und 18. Jahrhundert. Ja, eine große Zeitspanne. :loool:


    Die von Dir geposten Links werde ich mir natürlich auch anschauen!