Beiträge von Cato Censorius

    Ich lese gerade mal wieder Detektiv Conan von vorne. Der Manga verliert für mich einfach nie seinen Reiz. :D

    Hahaha, ja, das Gefühl kenne ich. Irgendwie verliere ich nach zahllosen Fällen doch ein wenig die Geduld und höre mit Conan auf. Doch nach 1-2 Jahren lese ich entgegen aller Erwartungen wieder neu/weiter/random. Irgendwie finde ich immer wieder zu Conan zurück. :loool:

    ABER eine zusätzliche Neuentdeckung, die ich indirekt mit Conan gemacht habe, ist Kaito Kid. Das sind ja nochmal separat 6 (?) Bände und ich hatte da mal reingelesen. Das war ebenfalls überraschend gut, hahaha.


    Außerdem habe ich mit Violet Evergarden angefangen

    Und ? Hast du bereits ein abschließendes Urteil ? :loool:





    Mh, irgendwie lese ich To Aru Kagaku no Railgun doch weiter und habe To Aru Majutsu no Index doch als Anime fortgesetzt. Irgendwie habe ich die Hoffnung, dass es sich in Kombination noch als spannender herausstellen wird, als es bisher der Fall war. Denn eigentlich bin ich ein großer Fan von separaten Werken, die dasselbe aus verschiedenen Perspektiven betrachten. :loool:

    Das Opening hat derweil mein TK Fandom zementiert. Nach Unravel für Tokyo Ghoul und den Songs für Psycho Pass ist Signal wieder mal ein echt nettes Ding geworden. Ich liebe diese Stimme.

    Hahaha, so weit können Geschmäcker also auseinander gehen. Ich fand die Openings oder Endings für Tokyo Ghoul und Psycho Pass gerade wegen der Stimme furchtbar, hahaha.








    Momentan schaue ich Hataraki Man. Der ist zwar schon älter, ist aber ein schöner Slice of Life Anime über eine Frau, die sich im Berufsleben bewähren will. In besonders stressigen und wichtigen Momenten auf der Arbeit switcht sie in einen "Man Mode". ^^

    Außerdem lese ich To Aro Kagaku no Railgun nun doch weiter. Mh, bin mir trotzdem noch unsicher mit ihm. =/

    Puh, also, da es jetzt fast 9 Jahre her ist, dass ich den Anime geschaut hab kann ich da nicht mehr so ins Detail gehen.

    Hahaha, schade ! Ne, nach 9 Jahren ist es fast unmöglich, diesen ersten Eindruck noch komplett zu rekonstruieren. Geht mir ganz oft ganz genauso. :loool: Dann werde ich den Manga ebenfalls lesen. Denn die Stärken des Animes scheinen bis auf 1 Ausnahme gleichzeitig auch Stärken zu sein, die aus dem Manga stammen müssten: die coole und starke Protagonistin Misaki, die sehr witzigen homosexuellen Momente und den generell skurilen Humor finde ich klasse. Allerdings ist auch die Musik bemerkenswert, doch wird das wohl eher nicht im Manga zu finden sein, hahaha.


    Der Anime wirkte dadurch sehr unruhig

    Das hier allerdings. Mh. Gerade das mag ich an dem Anime ebenfalls ganz gerne. Mal sehen. :loool:







    Außerdem lese ich "gerade" To Aru Kagaku no Railgun. "Gerade" in Anführungszeichen, weil ich das eigentlich schon seit 2 Wochen pausiert habe. Eventuell breche ich es jetzt endgültig ab. Aus mehreren Gründen fand ich es eigentlich ganz cool, aber es ist etwas langweilig und packt nicht wirklich. Mal sehen. Immerhin haben wir auch die Serie To Aru Majutsu no Index abgebrochen, weil sie lame war. Und ich hatte von beiden mehr erwartet. :shock:

    NatalieTracy

    Das ist jetzt besonders interessant, weil ich von dem Anime bezüglich diverser Aspekte ebenfalls stark hin und her gerissen bin. Was fandest du denn an der Anime-Version enttäuschend oder nicht gut gelungen ? :loool:



    FreakLikeMe

    Ja, du hast absolut recht. Trotz der Makel, die Shokugeki no Soma zweifelsohne hat, hat die Serie gleichzeitig auch einen gewissen Charme. Wir haben die Seasons ziemlich genossen. Per Zufal habe ich dann auch vor kurzem herausgefunden, dass im Berufsumfeld einer guten Freundin von mir (Konditorin ist sie !) dieser Anime äußerst beliebt ist, hahaha. :shock:





    Eben gerade habe ich Fate/Stay Night: Unlimited Blade Works zu Ende gesehen. Dass Saber/Arturia nur eine sehr marginale Rolle gespielt hat, fand ich von Anfang an etwas schade, doch konnte Tohsaka Rin diese Protagonisten-Rolle so rückblickend und besonders in den letzten etwa 4 Folgen doch passabel ersetzen. Nur ihre "Tsundere-Momente" fand ich unangenem stereotypisch.

    Jetzt gleich beginne ich den 1. Film der Film-Trilogie Fate/Stay Night: Heaven's Feel. Von diesem Film erwarte ich relativ horrormäßige Schocker und ziemlich psychisch aufgeladene Brutalität. Das hatte sich bereits in Fate/Zero angedeutet, wo Sakura und ihr Onkel Kiriya vom Oberhaupt der Matou-Familie so übel mit diesen seltsamen Insekten gefoltert wurden. Ähnliche Andeutungen gab es auch in Unlimited Blade Works, als sich Shinji als Gewaltverbrecher entpuppt, weil er kurz davor stand, Tohsaka Rin zu vergewaltigen. Eigentlich bin ich von jeder Form des Horror stark abgeneigt, aber ich kann jetzt mit Fate nicht einfach aufhören. Dazu bin ich bereits zu tief und zu leidenschaftlich drinne. :lechz:

    Bei Anime/ Manga achte ich da gar nicht weiter drauf, wenn mir die Story an sich gefällt, bzw. ignoriere politisch unkorrekte Darstellungen, sollten sie mir auffallen.

    Ah, okay. =)






    Wir schauen uns gerade den Anime Kaichou wa Maid-sama an. Ein junges mega-toughes Mädchen ist school president mit höchster Autorität und arbeitet ganz nebenher noch als Maid in einem Maid-Cafe. Der Anime ist anchmal etwas chaotisch und langsam, aber insgesamt wirklich cool und witzig gemacht. :loool:

    Und paarallel dazu schaue ich (aber alleine) mittlerweile die 2nd Season von Fate/Stay Night: Unlimited Blade Works. Die Animationen und die Zeichungen sind wirklich klasse. Aber irgendwie überzeugt er mich stellenweise inhaltlich und von den Personenkonstellationen nicht völlig. chade ist auch ein wenig, dass Arturia (Saber) keine so bedeutende Rolle mehr spielt. :-k Aber dennoch bereue ich dieses Projekt (komplettes Eintauchen in das umfassende Fate-Universum) überhaupt nicht. Doch bis jetzt ist mein Favorit weiterhin Fate/Zero. :loool:

    PC-Kram

    Ja, ich finde es total interessant, dass du hier in dieses Thema die political correctness miteinbringst, hahaha. :loool: An die hatte ich überhaupt noch gar nicht gedacht. Lass mich dieses Gedankenspiel mal etwas weiterführen, falls das in Ordnung ist. Das hieße also, dass du geschlechtsproblematische Storylines oder Thematiken aus PC-Gründen meidest. Das würde bedeuten, aus Respekt vor anderen Menschen, Gruppen, Kulturen oder was auch immer. So hatte ich das beispielsweise nicht gemeint. Die stereotypischen Rollenverteilungen bei Frauen und Männern in einigen Animes stören mich schlichtweg an sich.


    Allerdings fällt es mir schon schwer, hier eine Grenze zu ziehen. Vielleicht kann mir da jemand anderes helfen. In eine ähnliche Richtung bist auch du gegangen, Chaotin, oder ? In deinem Beitrag #506 meintest du auch, dass dich die Darstellung von Sex und Liebe nicht unbedingt traumatisiert hat, auch wenn du sie nicht gut fandest. Ich finde es eventuell (!) auch nicht unfassbar dramatisch für die Realität, wenn eine Vergewaltigung in einer Serie stattfindet. Entweder weil sie eine narrative Wendung hervorrufen soll oder nahe an der Pornographie sein SOLL, die ja per definitionem eine nie erreichbare Phantasie ist. Deswegen ist beides schon "in Ordnung" (OH GOTT klingt das beim Beispiel "Vergewaltigung" falsch. Versteht ihr, was ich sagen will ?). Mehr Probleme habe ich mit Narrationen, bei denen eben nicht klar ist, dass es eine deutliche Grenze zur Realität gibt. Und das stört mich einfach persönlich, PC hin oder her.






    Bin nun mit der 1. Staffel von Fate/Stay Night: Unlimited Blade Works fast fertig. Was für ein Name. :loool: Das erinnert mich an Kingdom Heart 2.8 Birth By Sleep Final Mix: A fragmentary Passage. Namenungetüme, einfach weil sie es können. Die Serie ist von 2015 und eine Neuauflage von der Serie von 2006. Und sie ist SO gut. Die Charaktere sind klasse charakterisiert, die Zeichungen sind wunderschön und die Motions sind atemberaubend. Bin begeistert.

    Leider hat mich der Inhalt aber nicht so begeistern können wie dich. Ich fand ihn recht oberflächlich

    Sehr schade ! Ich fand ihn ehrlich gesagt ziemlich tiefgreifend. Er wollte eine Message rüber bringen und das tat er auf eine sehr reflektierte Art, die gleichzeitig zum Mitfühlen einlud. Ob die Zeitreise wirklich nötig war oder nicht, kann ich nicht wirklich beurteilen, fand ich aber gut, besonders mit der Idee des farbigen Bilderbuches am Ende. Aber ja. Das Ende fand ich tatsächlich doch etwas SEHR offen und sehr viel blieb ungeklärt und zT auch etwas unlogisch. Aber das stört mich nicht so sehr wie andere Dinge. Wie beispielsweise schlimm-geschlechtsdiskrimierende Grundlagen. Das wäre gleichzeitig meine Überleitung zum nächsten, hahaha. :loool:




    Nö, ist doch gut, wenn du weißt was du magst und was nicht :lol: Ich persönlich hab mit dem ganzen grundsätzlich weniger Probleme,

    Ich verstehe, was du meinst. Und damit hast du selbstverständlich recht. Die Tatsache, dass "Manga" und "Anime" keine Genres sind, sondern lediglich mediale Formen wie "Film" oder "Buch", macht es leichter, Themen auszuklammern, die in mir Widerstand auslösen, ohne mich mit ihnen auseinander setzen zu müssen.

    Dass es dich allerdings speziell bei Anime und Manga weniger stört, wenn dort verquere Stereotype vorkommen, kann ich verstehen. Jetzt wo du es so sagst, fällt mir auf, dass es durchaus auch bei mir jahrelang so gewesen sein könnte, hahaha. :loool: Doch mittlerweile stört es mich überall. Ob aus- oder inländisch.




    In Netflix' Love, Death & Robots hat mich die sexualisierte Darstellung weiblicher Körper und der ständige Fokus auf sexuelle Gewalt gegenüber Frauen, der in vielen Folgen vorkommt, zum Beispiel sehr gestört. Es sind nicht alle Folge so, aber viele wirken, als wären da irgendwelche Geek-Boys am Werk gewesen, die sich arg gefreut haben, dass sie mal große Kanonen und nackte Titties sehen durften. Das ist jetzt nicht ganz so meins. :lol:

    Danke, dass du das nochmal so schön explizit aussprichst. Interessanterweise finde ich solche übertriebenen Darstellung viel weniger schlimm (VIELLEICHT ! muss nochmal genauer darüber nachdenken, aber das Folgende ist so mein erster Gedankengang). Viel schlimmer finde ich so die subtilen Dauerkonstanten, in denen es keine Übertreibung gibt, sondern der Fokus auf anderen Aspekten liegt. Beispielsweise dass Geschlechter immer gewissen Rollen zugeteilt sind. Spontan fallen mir diese ganzen Kampf-Mangas ein. Die wären mein ersten Beispiel. In Gefahrensituationen ist es meistens ein Männchen, dass Schutz bietet und kämpft, während es ein Mädchen ist, das Schutz sucht und artig darauf wartet, gerettet zu werden. Mein zweites Beispiel wären Liebesgeschichten mit Jungs als aktiven "pursuern" und Mädchen als "unschuldige"/"naive" Gestalten, die mit dem Neuen (Emotionen/Lust/etc.) erstmal grundlegend überfordert sind und es erst durch den Jungen lernen oder so.

    Oder so allgemeine Sachen, wie Mädchen als Tsundere/Yandere/passive Gestalten, etc und der Junge als lauthalsig/Macho/Perverser, etc. Diese ständig geschlechtskonzentrierten Kategorisierungen finde ich echt schlimm.







    Und sonst. Mh. Ich gebe mir tatsächlich gerade die gebündelte Fate-Ladung. Fate/Stay Night hatte ich relativ zeitnah zum Erscheinungsjahr 2008 (?) gesehen und hatte es mir als ziemlich nett gemerkt. Mittlerweile ist die Welt dazu im Umfang ja explodiert ! Die 1. Serie habe ich mir bis gestern mal wieder gegeben und sie ist wirklich völlig in Ordnung. Jetzt schaue ich Fate/Zero von 2011. Und es ist umwerfend. So viele Details und Komplexität und Hintergrundgeschichten. Und die Zeichendesigns sind viel besser. Genial !

    Das ist bei Mangas wohl üblich. Ich hab ja viele, viele Yaoi gelesen,

    Ja, du hast natürlich recht. Mh. So manche "Gründe" für diese seltsame Geschlechts- und Sexualpartnerverteilung habe ich auch mal gehört, nur befriedigt mich keine und bei der nächsten Storyline dieser Art bin ich doch wieder überrascht und genervt. Es wäre natürlich nicht sonderlich intelligent zu erwarten dass jeder Junge nach der Lektüre solcher Geschichten raus geht und Frauen als seine Sexualobjekte behandelt oder dass Mädchen danach automatisch jegliche Sexualempfindungen in sich unterdrücken und triebbedingte Psychosen entwickeln. (Wobei gerade beim Schreiben kommen mir 2 Erinnerungsfetzen in den Sinn. 1. soll dabei in den 90ern durch irgendetwas Mediales eine Skirt-Lifting-Welle in Japans Schulenbegonnen haben. 2. haben wir in Europa auch noch unter der absurden christlichen Sexualethik zu leiden. Aber vielleicht erinnere ich mich auch falsch.)

    Irgendwie kann ich solche Mangas oder Animes einfach nicht genießen, auch wenn sie offiziell als "History" oder "Mystery" oder "Gag" oder was auch immer ausgezeichnet sind.


    Deswegen bin ich auch so froh, dass das Feld der Manga und Anime so unfassbar weit gefächert ist und es einfach etwas anderes zu lesen oder zu schauen gibt. Wie stehts bei dir ? Hast du mit deiner Abwendung von Yaoi direkt der gesamten japanischen Popkultur eine Absage erteilt ? Klingt ein wenig so. :-,

    Letztens hatte ich ja mit Manga Twister angefangen und mittlerweile lese ich Band 5. Tatsächlich bin ich total überrascht, wie unfassbar ätzend ich die Manga-Auswahl in dieser Zeitschrift finde. Die Zeitschrift ist 50:50 aufgeteilt mit einer Hälfte Shonen und der anderen Hälfte Shojo. In beiden Teilen gibt es natürlich gute Serien, wie Detektiv Conan Short Stories und Kaito Kid (im Shonen-Teil) und Alice 19th (im Shojo-Teil).

    Eine sehr interessante Erfahrung habe ich auch mit Yakitate Japan gemacht, weil diese Serie wie ein Vorläufer zu Food Wars! (oder im Original: Shokugeki no Souma) wirkt. Und Shokugeki no Souma mochten wir eigentlich sehr gern.


    Doch Yakitate Japan selbst und alle anderen Manga-Titel im Manga Twister sind sonst gekennzeichnet durch eine absolut umfassende Mittelmäßigkeit, die manchmal auch ins auffällig negative abdriftet. Gash und Mon-Star Attack finde ich total langweilig. Und eine weitere Sache will ich euch nicht vorenthalten: nämlich die erschreckende Thematik in einigen Shojo-Serien (Anatolia Story; Kaikan Phrase; Go! Virginal; "Kare" first love) von Lust/Liebe, die durch einen aufzwingenden und aggressiven Mann auf das objektivierte und erotik-lose Mädchen ausgeübt wird. Die Frauen oder Mädchen scheinen keine Liebe oder Lust zu kennen, sondern werden immer erst durch einen aggressiven Mann erotisch "aktiviert". Und das geschieht teilweise durch ernüchternde Belästigung, Begrapschung und stellenweise durch angedrohte oder fast passierte Vergewaltigung. Und jetzt wird es noch heftiger. Das Mädchen oder die Frau verliebt sich anschließend in den Aggressor. Dabei finde ich bereits die Darstellung einer Frau als ein erotisch/sexuell leeres Objekt, dass durch einen Mann erst gefüllt werden muss, während der Mann dabei immer der durch seinen Sexualtrieb überschäumende aggressive Part ist, schon schlimm genug.

    Ich finde das total furchtbar. Möglich, dass ich etwas empfindlich gegenüber solchen Themen bin, weil ich mich viel mit Feminismus auseinandersetze.


    Reagiere ich über ? Was meint ihr ? Kennt vielleicht sogar jemand eine der Manga-Reihen und es sieht ganz anders/ganz genauso ?



    Tatsächlich würde ich die 30 Bände einfach im Müll entsorgen. Ich käme mir schlecht vor, wenn ich diese Reihe weiter verkaufe, die voll ist von Mittelmäßigkeit und schädlichen Geschlechtsstereotypen.








    Tja. Klare und helle Lichtblicke sind momentan allerdings die Animes, die ich so schaue. In den letzten anderthalb Wochen habe ich 2 Animes von P.A. Works gesehen. Einmal HaruChika, das eine sehr witzige Kombination aus leidenschaftlicher Musik und lockerem Krimi ist, und zweitens Iroduku, in dem es viel um Farben als Metaphern für Emotionen geht.

    Kommt euch das genauso seltsam vor, wie mir ? Ich finde diese beiden Kombinationen sehr ungewöhnlich und sie haben sich als absolut wundervoll herausgestellt. Iroduku hatte ich zuerst gesehen und war davon SO begeistert, dass ich direkt eine zweite Serie des Animationsstudios schauen musste. So kam es dann zu HaruChika. P.A. Works werde ich mir unbedingt merken und in Zukunft weiter gezielt danach Ausschau halten. :loool:


    So. Und jetzt beginne ich mit Fate/Stay Night. :-,

    Habe auch eben das Kapitel des Buches gelesen, in dem es um den weltweiten nationalgebundenen Hass geht. Das heißt, in welchen Ländern für welche Sexualitäten genau welche Diskriminierungen bis heute noch aktiv sind. Und das reicht von rechtlicher Illegalität von homosexuellem Sex (bspw. Afghanistan, Indien, Malediven und Marokko) bis zur Todesstrafe für homosexuelle Paare (beispielsweise Saudi Arabien, Nigeria, Gaza-Streifen).

    Bin mit dem Kapitel fast durch und es steht lediglich noch der Teil über Religionen aus. Beim Überfliegen habe ich direkt gesehen, dass der Buddhismus gute Ansichten hat (scheinbar auch der Hinduismus, was mich verwirrt, angesichts der Nachrichten aus diesem Land !) und dass der Absatz zum Islam ziemlich klein ist. Hab es ja noch nicht richtig gelesen, deswegen bin ich gespannt.


    Insgesamt ein interessantes, aber auch deprimierendes Kapitel. Auch wenn der Wissenszuwachs jetzt nicht so unfassbar groß für mich ausfiel.




    Und schließlich muss ich noch eine ganz große Danksagung vornehmen. Denn dass ich dieses Buch, das mich schon vor langer Zeit angesprochen hat, überhaupt lesen kann, verdanke ich der lieben Freundin The Falcon. Sie hat es mir nämlich in einem inoffiziellen, unerwarteten und von meiner Seite aus noch immer nicht angemessen bedankten Weihnachtswichtel-Paket geschickt.

    Vielen, vielen Dank dafür ! :loool:

    Außerdem muss ich diesen Passus korrigieren. Das stimmt nämlich gar nicht ! Das Buch habe ich von Dir, liebe The Falcon, ja bei unserem ganz legitimen Wichteln in unserer 4er-Runde bekommen. Das habe ich mit deinem unerwarteten Paket an mich letztes Jahr zu Weihnachten verwechselt. Aber dazu gilt sonst alles, was ich gesagt habe. Dafür habe ich mich noch immer nicht angemessen bedankt !

    Momentan lese ich die 2. Auflage des (auch optisch) auffallenden Buches "This Book is Gay" von Juno Dawson.


    Das Buch hat tatsächlich 2 klar formulierte Absichten.

    Einerseits soll es LGBT*-Menschen helfen, mit ihrem Leben besser klarzukommen.

    Andererseits soll es Straight-/Cis-Menschen näher bringen, etwas toleranter und verständnisvoller zu sein.


    Beim letzten Punkt geht die Autorin allerdings bereits deutlich davon aus, dass Cis' oder Straights schon generell eher offener sind, wenn sie das Buch lesen. Sonst hätten sie es erst gar nicht in die Hand genommen (seht euch nur die bescheidene Buchgestaltung an ! :loool: ). Die Autorin hat einen sehr angenehmen Schreibstil (locker, manchmal sarkastisch, freundschaftlich, pointiert) und hat ihr Buch von zahllosen netten Zeichungen illustrieren lassen.

    Falls ihr das Buch recherchiert, lasst euch vom Autornamen nicht verwirren. Die 1. Auflage ist von James Dawson geschrieben. Das ist Juno Dawson, nur vor ihrem transgender-transitioning (sagt man das so ? Hab nochmal schnell im Buch nachgesehen, nur die Stelle nicht mehr gefunden. Auf der WP ist es so benannt).



    Das Buch ist wirklich gut. Es lässt sich super lesen und hat eine ordentliche Portion Humor. Die Autorin berichtet zwar vieles, was ich schon weiß, doch es waren definitiv auch mehrere Denkanstöße im 1. Fünftel, das ich bisher gelesen habe, dabei. Beispielsweise sind ihre Einblicke in die Subkultur der LGBT* interessant. Oder schockierend sind auch die Besprechungen von internen Streitigkeiten IN der Subkultur, die paradoxerweise gespägt sind von heteronormativen Vorstellungen. Und besonders spannend fand ich ihre Ausführung von der Wirkung von Sprache auf das indivduelle Denken, denn alleine schon durch meinen Beruf muss ich immer darauf achten, WIE ich etwas sage. An diesem Thema bin ich schon lange sehr interessiert (besonders wegen der "gender-gerechten" Sprache).






    Und schließlich muss ich noch eine ganz große Danksagung vornehmen. Denn dass ich dieses Buch, das mich schon vor langer Zeit angesprochen hat, überhaupt lesen kann, verdanke ich der lieben Freundin The Falcon. Sie hat es mir nämlich in einem inoffiziellen, unerwarteten und von meiner Seite aus noch immer nicht angemessen bedankten Weihnachtswichtel-Paket geschickt.

    Vielen, vielen Dank dafür ! :loool:

    Bookowl

    Deine Bilder einer Messe sind wie immer richtig cool geworden ! Du selbst wieder als Kim auch sehr elegant. =)

    Hattest du schon früher mal ein "Free Hugs"-Schild ?


    Ich will definitiv noch mehr dazu schreiben, aber meine Freundin kommt gleich von der Arbeit heim. :loool:





    Ich habe mich tatsächlich vor kurzem an Manga Twister gewagt. Die Bände hatte ich mir vor 1 oder 2 Jahren gebraucht in der Nähe abgeholt (ebay Kleinanzeigen ! :loool:). Und ich bin sehr gespannt.

    Und zusätzlich lese ich parallel dazu "Kase-san und ...". Ein echt ansprechender romantischer Yuri-Manga.

    81. Ein Buch mit einem Protagonisten, dessen Vorname mit C anfängt

    I am seriously sorry ( Cato Censorius :winken: ) aber mir fällt gerade kein anderer als Christian Grey ein, obwohl ich die Bücher nie gelesen habe. O:-)

    Hahaha, hab weder die Bücher gesehen noch die Filme gelesen. Aber die YT-Ausschnitte wirkten doch immer ganz nett. Deswegen kann ich dir nicht böse sein !

    Aber nächstes Mal will ich bei "Protagonisten mit C" von dir besser ein Buch mit Cato/Cicero oder so sehen ! *tadelnder Blick*


    :loool:

    Huhu :winken: Seid ihr mit dem Buch mittlerweile durch? ?( Oder seid ihr im Urlaub?:-kOder macht ihr nur einfach einige Tage Pause? :)

    Fiel mir nur auf, weil der Thread gerade ein bisschen verwaist. :wink:

    Hahaha, gute Frage. :loool:

    Vielleicht war das Buch doch nicht soooo gut geeignet für eine Leserunde. Oder 2 Leute sind eventuell etwas wenig. :shock:





    Habe Kate Bolick nochmal gegoogelt eben und sie scheint doch ein ziemlich hohes Tier des öffentlichen Lebens zu sein. Sie schreibt tatsächlich in Zeitschriften wie Vogue, Cosmopolitan, NY Times und so. Beindruckend. Laut Wikipedia ist sie auch sonst öfters mal medienpräsent.

    Beispielsweise dieses YT-Video hier (was es genau ist, weiß ich nicht. Evtl "Sydney Opera House Talks".). Kate Bolick wirkt zwar jetzt nicht soooo gefestigt, was ihr Auftreten angeht, aber ihre Thematik scheint ja übertrieben aktuell zu sein. Als die Kamera über das Publikum schwenkte, war auch zu sehen, dass fast nur Frauen vor Ort waren. Vielleicht waren sie nur interessiert oder tatsächlich Singles, aber alle beweisen, wie präsent der Gedanke des femininen Einzelgängertums ist. Besonders weil Bolick diese Idee ja befreien möchte von negativen Stigmata und so.

    Und jetzt, falls ihr das YT-Video geöffnet habt, schaut UNBEDINGT in die comments. Die Kommentare bestätigen nur, dass es noch viel zu bösartige Konnotationen gibt.

    Das letzte Kapitel ist genauso kurz wie pointiert. Bolick fasst nochmal kurz zusammen, was das alles sollte. Ihre These war, dass sie in eine Rolle gezwängt wird, in die sie eigentlich nicht passt und erst recht nicht hineinwill. Nämlich die der Mutter/Ehefrau/Mannanhängsel. Und gerade dieser Ausbruch aus den gesellschaftlichen Vorgaben dominierte ihr Leben und tut es auch noch weiterhin. Deswegen versucht sie hier in diesem Buch ein wenig ihren Weg zur Selbständigkeit nachzuzeichnen. Doch da es wenige Unterstützer und noch weniger Vorbilder gibt, hat sie sich immer an die wenigen Vorbilder geklammert, die es gab. Und das sind ihre 5 awakener.


    Deswegen gräbt sie auch nochmal diese 2 "history lessons" aus. Einerseits das Aufkommen der Idee des "Cult of Single Blessedness" während der Amerikanischen Revolution von sozialen Außenseitern und andererseits sei der kulturelle Druck zum Mutter/Ehefrau-Werden weiterhin vorhanden geblieben.

    Nur kurz zum Kapitel "The Essayist: Part III" von heute, damit ich die Gedanken aus meinem Kopf raus habe, hahaha.


    Maeve Brennan hat sich für Bolick tatsächlich zu einem Schreckbild entwickelt. Am Anfang glorreiches und strahlendes Vorbild, bis sie erfahren hat, dass Brennan allein, verbittert und krank ihre letzten Jahre hingefristet hat. Deswegen scheint auch Bolick einen schnen Lebensabend für sich gefährdet zu sehen. Evenetuell scheint Brennan laut ihr auch ein Beispiel für die Unmöglichkeit zu sein, dass spinster eine Zukunft haben. Klar, haben sie das. Denke ich. :loool: Doch ist vielleicht dieser Lebesentwurf in Amerika oder noch vor wenigen Jahrzehnten ein absurder Gedanke gewesen, sodass sich Bolick mit vielen "Wenn.."s und "Aber..."s mit der den gesellschaftlichen Normen auseinander setzen muss. Deswegen recherchiert Bolick auch so hartnäckig Brennan hinterher.

    Eine Sache hab ich auch auf jeden Fall wieder dazugelernt: Nach der "Great Depression" wurde es Frauen in 26 Staaten tatsächlich verboten, arbeiten zu gehen, damit die Arbeitsplätze für Männer frei blieben? :shock: Ich weiß gar nicht, was ich dazu sagen soll. Die Frauen, die für ihre Gleichberechtigung gekämpft haben, müssen angesichts dieser Tatsache unfassbar deprimiert gewesen sein.

    Traurig, ja. Krisen sind total oft Auslöser eines umfassenden backlashes.


    Auch von dem Barbizon Hotel hatte ich bis heute noch nichts gehört. Ein Bau, in denen sich heiratsfähige Single-Frauen tummeln und auf einen Mann warten? Unvorstellbar. Das ist total schräg. Da werden Single-Frauen in einen Häuserblock "verbannt" wie eine aussätzige Sozialgruppe. Gibt es sowas heute noch? Nein, oder? Ich will's nicht hoffen.

    Hab eben etwas recherchiert und tatsächlich finde ich nichts dergleichen. Ich bin auch gar nicht so sicher, ob es wirklich so schräg ist. Denn tatsächlich kann ich mir leicht vorstellen, dass es noch weitere Einrichtungen dieser Art auf der Welt gab und gibt, doch diese scheint gar nicht so negativ zu sein. Möglicherweise. Auch in den Artikeln, die ich noch so gefunden habe (bspw hier von den NYTimes), klingt das Hotel weniger nach einem Verbannungsort für wartende single Frauen, sondern eher nach einem Versammlungsort für unabhängige Frauen. Dass die Frauen der 30er bis 60er irgendwann heiraten und dann abgesichert sind, lässt rückblickend darauf schließen, dass es so negativ war. Aber besonders jetzt während der Lektüre von Bolick wirkt das für diese Zeit gar nicht so ungewöhnlich. Das, was für mich ungewöhnlich erscheint, ist die Tatsache, dass unabhängige Frauen von sonstwo hierher kommen, sich das längerfristige Leben in einem Hotel leisten können und zumindest während dieser Zeit nicht von einem Vater, einem Ehemann oder sonstwem abhängig sind.

    Aber vielleicht ist diese Interpretation auch falsch. Vielleicht sollte mich das genauso entsetzen wie dich. Bin da unentschlossen. :loool: