Beiträge von Sylli

    ich habe dazu nämlich nichts gefunden. Das hat sie gut gemacht mit der Klage, wenn dadurch eine solch tolle Szene entstand

    Deshalb sind unsere verschiedenen Ausgaben auch Goldes wert. Ein weiterer schöner Aspekt unserer LR.

    und wieder für ein blutjunges und vermögendes Mädchen

    Dahinter dürfte System stecken. Und er ist ja wirklich ein fürchterlicher Tyrann, der Davids Mutter ins Grab gebracht hat. Ob wir ihn nochmals treffen werden, diesen grauenhaften Mr. Murdstone?

    man musste also (je nach Wohnort) das Originaltestament dort im Archiv hinterlegen, ob man wollte oder nicht. Nur die Aufbewahrung war offensichtlich mehr als dürftig und sehr anfällig

    Da ist mir unser jetziges zentrales Testamentregister schon viel lieber. Schließlich soll ja auch alles, was man sich mühsam erworben hat, in die richtigen Hände gelangen.

    Tja, und der Rest des Kapitels hat nur noch ein Thema:

    :love::love::love: 

    hier trägt Dickens insgesamt schon extrem auf, das war mir dann ehrlich gesagt a bit too much.

    Ja, schon, aber ich hab's so weit noch ganz gut vertragen, und fühlte mich in die eigene Jugendzeit mit der ersten großen Liebe zurückversetzt. Viel gescheiter als der gute David war ich damals gewiss auch nicht. :uups: 
    Dickens beschreibt diese Verliebtheit so realistisch, dass man richtig nachempfinden kann, wie David mehrere Meter über dem Erdboden schwebt. Dazu gehört auch seine törichte Eifersucht auf andere Männer, weshalb er seinerseits mit anderen Damen flirtet, um wiederum Doras Eifersucht zu erwecken.
    Ganz reizend fand ich die Szene als Mr. Spenlow auf dem Ausflug im Wagen einnickt und David dieses Glück mit folgenden Worten begrüßt: "Heil dem Boden, auf dem die Rebe wuchs, der Sonne, die den Wein gereift, dem Kaufmann, der ihn verfälscht hatte." Ist das nicht herrlich?
    Und genauso köstlich fand ich die Szene, in der die beiden Turteltäubchen (und heimlich Verlobten) sich zanken und wieder versöhnen: "... dass die Waschküche mit der Mangel und all dem Zubehör zu einem Tempel der Liebe wurde." Wenn man so richtig, richtig verliebt ist, dann heiligt die Liebe auch die alltäglichsten Gegenstände, wie eben eine simple Wäschemangel. Das finde ich einfach grandios, wie Dickens derlei bedeutsame Kleinigkeiten so nebenbei in seine Geschichte eingeflochten hat.
    Ja, es muss wirklich eine traumhaft glückliche, ganz und gar törichte Zeit gewesen sein, an die David mit einem Lächeln voller Zärtlichkeit zurückdenkt. - Und ein wunderschönes Kapitel durften wir wieder lesen.

    Bezieht sich das denn tatsächlich auf Emily?

    Ja, ich hab das schon so verstanden. Da hätte ich sonst niemanden ins Spiel gebracht.

    Aber vielleicht denke ich zu verschwurbelt.

    Das mit den "Verschwurbelungen" kenn ich gut; passiert mir auch des öfteren. :friends: 

    Bin auch da und es herrscht mal wieder heilloses durcheinander, zumindest bei mir.

    Welches Durcheinander meinst Du genau? Eines im Text oder hast Du zeitliche Probleme?

    und jetzt spielt ihr ein Mann vor, dass ihre Träume wahr werden könnten. Deswegen fällt sie auf Steerforth rein.

    Ja, tut sie, weil er ihr gefällt. Ham ist ja wohl nicht unbedingt ihr Traummann, eher so etwas wie ein Bruder. Aber da Ham in sie verliebt ist, und auch Peggotty so viel an dieser Verbindung liegt, hat sie halt halbherzig eingewilligt.
    Dass sie sich nicht so arg zu Ham hingezogen fühlt, zeigt ja auch sehr gut die körperliche Distanz, die sie zu ihm hält, obwohl das sicher unbewusst passiert.

    Ich bin fasziniert, dass Dickens diesen Charakter 1. überhaupt in ein Buch mit hinein genommen hat

    Das war ich auch, aber er beschreibt sie so köstlich, überhaupt mit diesem Regenschirm, wo man gar nichts sieht von der Miss Mowcher. Das sind Szenen, die verliert man wahrscheinlich gar nie mehr ganz aus dem Gedächtnis, oder kann sich sofort wieder daran erinnern.

    Ich weiß gar nicht, ob er auch zu Menschen wie Mrs Mowcher in seinem Leben Kontakt hatte

    Ja, hatte er! Und weißt Du, warum ich das weiß? :P Weil mich Mr. Dickens so fasziniert, dass ich heute das Nachwort gelesen habe. Da steht, dass die "reale Miss Mowcher" die Fußpflegerin seiner Frau war. Diese hat sich im ersten Auftritt so deutlich wiedererkannt, dass sie Dickens gleich mal verklagte. Daraufhin hat er sie in einer zweiten Szene anders dargestellt, ernsthafter und positiver. So die Erklärung im Nachwort meiner Ausgabe.

    sie will das Beste für ihren Sohn

    Das wussten die Mütter also schon immer, was das Beste für ihre Söhne ist. Aber Du hast recht, so hat sie es sicher gesehen, und war das ihrer gesellschaftlichen Stellung auch schuldig.

    Eifersucht ist irgendwie nicht das passende Wort

    Doch, das passt schon, finde ich. Allerdings ist diese mütterliche Eifersucht eine ganz besondere, die sich kaum je ganz ausmerzen lässt.

    In der Fremde lässt sich so ein Techtelmechtel doch viel leichter ausleben

    Stimmt auch! Aber seine Mutter hat er damit schon sehr vergrämt. Also muss er auch von vorne herein gewusst haben, dass er mit der armen Em'ly nur sein Spiel treibt, um dann wieder in Mamas Arme zurückzukehren, der Schuft. Er dürfte sich ziemlich sicher gewesen sein, dass sie ihm auch verzeihen würde, dem heimgekehrten, verlorenen Sohn.

    Mrs Mowcher bezieht sich explizit auf den Abend, an dem sie David in Steerforths Gesellschaft in Yarmouth kennen gelernt hat und damals haben sie über Emily geredet und David hat von ihr geschwärmt

    Ich hab's auch so und nicht anders gelesen.

    Nein, da werden bestimmt noch einige Knoten gemacht,

    ... und sicher auch wieder gelöst. :)

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    Hat sie nicht bereits am Anfang - in dem Kapitel, in dem David mit Pegotty im Hausboot zu Besuch ist - schon als Kind immer davon geträumt, eine Lady zu werden?

    Das habe ich auch so in Erinnerung, weshalb mir Em'ly etwas hochnäsig vorkam. Vielleicht ist sie das aber auch gar nicht, sondern es sind nur die Prinzessinnen-Träume eines sehr jungen Mädchens. :queen: 

    waren aber aus anderem Fleisch und Blut als Emily, das kleine Träumerchen.

    Die würde ich jetzt nicht mit dem kleinen Kätzchen Emily vergleichen.

    Vielleicht kann man sie doch vergleichen, zumindest die literarischen wie etwa mit Anna und Emma.
    Und die Realen?
    Ich denke, dass große Umwälzungen oftmals mit sehr kleinen Schritten und vielen Rückschlägen angefangen haben. Sicher waren auch einige der realen Frauen keine großen Heldinnen, die gleich die ganze Welt verbessern, sondern nichts anderes als ihre Träume leben wollten. Womit wir wieder bei der kleinen Em'ly und den ihrigen wären.

    Sollte Steerforth je die Idee haben, dort wieder aufzutauchen…..

    Ob den dort noch etwas hinziehen könnte? Segeln kann er in anderen und "sichereren" Gewässern ja auch.

    Überhaupt war das auch ein tiefer Einblick in ihr Leben und ihre Psyche - sehr spannend.

    Ja, diese Szene hat mir auch sehr gut gefallen. Wir haben Miss Mowcher ja als eine Person kennengelernt, die gerne tratscht und immer zu Späßen aufgelegt ist. Jetzt wissen wir, dass das nur eine Maske ist, eine Art Tarnung, um ihr Leben als Zwergin überhaupt fristen zu können.
    Kleinwüchsige Menschen wie Miss Mowcher hatten es damals gewiss sehr schwer.

    sondern gleich mit der ganzen Hand auf all den Dünkel hingewiesen, den die gesellschaftlich höher stehenden Schichten umgab

    Mich hat sogar etwas verwundert, dass Mrs. Steerforth sich jetzt so gegen ihren Sohn stellt, und ihm nur verzeihen will, wenn er ohne Em'ly zu ihr zurückkehrt. Nach Mutterliebe sieht das ja nicht aus, sondern nur nach dem von Dir erwähnten Standesdünkel.
    In den "unteren Schichten" bei Pegotty war das ja ganz anders. Dessen Liebe zur "gefallenen" Nichte hat keinen Augenblick nachgelassen.

    Sie war und ist wohl immer noch in irgendeiner Weise Steerforth verfallen

    Das denke ich auch, das sieht so nach verschmähter Liebe aus und würde irgendwie auch ihre Wut und ihren Hass erklären. Zurückweisung tut weh und verzeihen ist schwer, wenn man nicht zur Großmut neigt.

    Diese Mrs Mowcher -
    ihre Andeutungen habe ich nicht ganz verstanden.

    Ich hab das so verstanden, dass die liebe Miss Mowcher (mit ihrem riesigen Regenschirm, welch köstliches Bild) ganz verzweifelt ist, weil James auch sie hinters Licht führte, und sie glauben ließ, dass David in Em'ly verliebt sei. So hat er sie auf eine falsche Fährte gelockt, während er Zeit und Muße genug hatte, die Flucht vorzubereiten.


    Mrs Steerforth lehnt eine Heirat kategorisch ab
    und beruft sich auf gesellschaftliche/ ständische Gründe.

    Wobei ich mich gefragt habe, warum James mit der Kleinen überhaupt durchgebrannt ist. Wenn er sie von vorne herein nicht ehelichen will, hätte er es doch mit einer heimlichen Affaire leichter gehabt. Das hätte er schon organisieren können, wenn er gewollt hätte. Oder hat er doch ernste Absichten?

    Emily wird diese Ordnung nicht außer Kraft setzen können.

    Wird sie nicht können, aber warum taten die Romanheldinnen (und auch die aus Fleisch und Blut) dann überhaupt etwas, was gegen die Regeln der Gesellschaft verstieß? Oder warum begannen Frauen ihr Recht auf Bildung, auf das Wahlrecht, usw. einzufordern?
    Wohl aus dem tiefen Wunsch etwas an der bestehenden Ordnung zu ändern. Hätten sie es nicht getan, mag ich mir gar nicht vorstellen, wie wir heute dastehen würden.

    früh schaffe ich viel.

    Wie Mr. Sylli!
    Ab 3 Uhr früh ist er voller Energie am Werk. Was hatte er doch für eine Freude, als er schon um 4 Uhr Schneeschaufeln konnte. Tut ihm sehr leid, dass er mit der Fräse erst ab 5 Uhr Lärm schlagen darf.
    Dafür ist er ab 19 Uhr kaum noch ansprechbar und nur eingeschränkt aufnahmefähig. Falls ich also mal etwas zu gestehen habe, mache ich das nur zu später Stunde. :loool:

    Ich fürchte, ich werde Euch abgehen

    ... und wie :kiss: 

    aber ich steige nicht aus, ich hole Euch ganz sicher wieder ein

    Da gibt es auch gar keine Zweifel. :thumleft: 

    Nächste Woche wird es noch schlimmer, da ich ja in Leipzig bin

    Viel Spaß auf der Buchmesse und grüß alle ganz lieb von mir.
    Mit einer Freundin wollte ich mal auf die Frankfurter Buchmesse, aber der Massenbetrieb soll gar nicht so lustig sein, haben wir uns sagen lassen.

    Ich habe beschlossen, heute nicht zu lesen. Ich lese bereits seit drei Tagen nicht, aber heute zum ersten Mal mit festem Vorsatz.

    Aber doch nur, weil Du erkältet bist und die Heizkörper kalt sind. Da kann einem die Lust auf die schönste Lektüre schon mal vergehen.
    Gute Besserung :winken:

    ich glaube, das waren @Sylli und @findo

    Ja, schuldig im Sinne der Anklage. :D Bist Du auch dabei, Du liebes Hörnchen? Wenn nicht, gehst Du uns aber schon jetzt ganz großartig ab. :friends:


    @serjena - Den 14. April herum hätten wir mal angedacht, für das schöne Werk. Ich freue mich aufs gemeinsame Lesen. :friends:


    die Waschmaschine läuft (tut sie ja GsD ganz alleine)

    Ja, bloß aufhängen sollte sie sie auch noch.
    Abnehmen, bügeln und wegräumen wär auch noch nett, wenn ich's recht bedenke.

    Was wohl bedeutet: ich werde in meinem Dickens endlich in Ruhe weiterlesen

    Nur zu, und vergiss das Schreiben und Kommentieren nicht. :)

    Heute ist es möglich, dass ein Fitnesstrainer eine Prinzessin heiratet

    Und insofern ist Emilys Hoffnung vollkommen unrealistisch.

    Du hast schon wieder mit allem recht, was Du sagst, aber wann waren Verliebte je realistisch oder gar vernünftig?
    Nicht mal Romeo und Julia haben das hingekriegt, da wollen wir es von der kleinen Em'ly erst gar nicht verlangen.
    Und die Hoffnung starb wahrscheinlich auch damals schon ganz zuletzt.

    Der Verlag über das Buch
    England um 1930: Der junge Harry Clifton wächst an den Hafendocks von Bristol heran, seine Mutter Maisie muss sich mit harter Arbeit durchschlagen. Um den Tod von Harrys Vater, der angeblich im Krieg gefallen ist, rankt sich ein Geheimnis. Harrys Leben nimmt eine Wendung, als er das Stipendium für eine Eliteschule erhält. Er tritt ein in die Welt der Reichen und lernt Giles Barrington sowie dessen Schwester Emma kennen, ohne zu ahnen, dass die Schicksale ihrer Familien auf tragische Weise miteinander verknüpft sind ...
    Mit viel Charme gelesen von Erich Räuker, Britta Steffenhagen und Richard Barenberg.
    (Laufzeit: 11h 23)


    Wie es mir gefallen hat
    Von Anfang an hat mich die Geschichte der Cliftons in ihren Bann gezogen, erzählt Jeffrey Archer doch sehr eindrucksvoll, mit viel Liebe zum Detail vom harten Alltag der Familie. Nach dem mysteriösen Verschwinden ihres Mannes Arthur muss Maisie als Kellnerin arbeiten, während es den kleinen Harry statt in die Schule stets zum Hafen zieht. Schließlich möchte er eines Tages genauso wie sein Onkel Hafenarbeiter werden. Nicht nur seiner wunderbaren Stimme, sondern auch der Förderung durch wohlwollende Lehrer, sowie der Freundschaft mit dem alten Kriegsveteranen Old Jack Tar ist es zu verdanken, dass Harrys Leben eine bedeutende Änderung erfährt.
    Im Internat der Eliteschule, die der begabte Junge dank eines Stipendiums besuchen kann, hat er es als Angehöriger der Unterschicht nicht leicht. Vom ersten Schultag an verbindet ihn jedoch eine tiefe Sympathie mit dem reichen Giles Barrington, und bald werden die beiden über alle gesellschaftlichen Schranken hinweg sehr gute Freunde. Nur Giles Vater hegt eine für alle anderen unerklärliche Abneigung gegen Harry.
    Der Roman wird aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt, wobei sich die Ereignisse teilweise überschneiden. Durch die verschiedenen Sichtweisen, für die der Autor einmal die Ich-Form, ein anderes Mal die dritte Person wählt, gewinnt der Leser immer wieder neue Eindrücke und Erkenntnisse. Er weiß, welche Vorbehalte Hugo Barrington gegenüber Harry hat, und auch, was mit dessen Vater passierte.
    Die Protagonisten haben mir alle samt und sonders gut gefallen, obwohl die überwiegende Mehrheit der Figuren insgesamt ein wenig zu einseitig gezeichnet wird. Harry ist mir ein wenig zu brav, Old Jack Tar ein wenig zu verständnisvoll, Hugo Barrington hingegen viel zu böse, während seine Tochter Emma ruhig etwas mehr Farbe vertragen hätte. Interessant hingegen fand ich Maisie Clifton dargestellt, die nicht nur in eine Opferrolle gedrängt wird, mit finanziellen Schwierigkeiten und beruflichen Rückschlägen zurechtkommen muss, sondern sogar ein wenig verrucht sein darf.
    Während sich die beiden ersten Drittel des Romans vor allem mit Harrys Kindheit und Schulzeit beschäftigen, gewinnt die Handlung im letzten Drittel an Tempo, sorgt für überraschende Wendungen und sich steigernde Spannung. Als Harrys Zukunftsplanung mit Emma, Giles Schwester, eine verheerende Niederlage erleidet, meldet sich der Enttäuschte zum Dienst bei der Marine und gerät angesichts des drohenden Krieges in Lebensgefahr. Über die politischen Verhältnisse der Zeit erfährt man leider so gut wie nichts, doch endet das Buch mit einem raffinierten Cliffhanger, der den Hörer mit einer ganz und gar unbändigen Lust auf den zweiten Teil zurücklässt.
    Die Sprecher haben ihre Sache ebenfalls sehr gut gemacht, passen ihre angenehmen Stimmen doch hervorragend zum flüssigen Erzählstil. Allerdings hätte man meiner Meinung nach für eine Laufzeit von nur gut 11 Stunden nicht drei Vortragende bemühen müssen.
    Mir hat der Roman so gut gefallen, dass ich gerne eine Empfehlung dafür abgebe, und schon den nächsten Band auf mein Tablet geladen habe.

    Was mich bei Em`ly ein wenig stört ist das Gerede von "I`ll come back as a lady" . Hat Steerforth ihr das eingeredet? Hat sie deshalb keine Lust mehr auf das
    einfache Leben mit Ham?

    Ob er ihr die Ehe versprochen hat, wissen wir noch nicht, aber sie wünscht es sich gewiss.
    Und das sie am guten Ham, für den sie wohl nie mehr als schwesterliche Gefühle aufbringen konnte, jedes Interesse verliert, als ein hübscher Jüngling auftaucht und ihr das Blaue vom Himmel verspricht, halte ich gar nicht für so verwunderlich.

    Hormone machen blind - das ist das eine.
    Das andere ist das, dass Dickens sie als die Sentimentale zeichnet

    Das ist schon alles wahr, aber ich kann auch verstehen, dass sich ein junges verliebtes Mädchen die Heirat mit dem Angebeteten wünscht, selbst, wenn sie nicht besonders sentimental ist.
    Und wäre ja auch im richtigen Leben schon ein paar Mal vorgekommen. :wink:

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    Gelesen im Januar 2018: 1083 Seiten (-467)
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