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Beiträge von The Falcon

    Kommentare zu Kapitel 5

    Cicero kann auch ganz schön gut für Aufruhr sorgen. Aber merkt ihr auch, dass er dafür eig nie Gewalt anwendet? Er macht es wirklich immer nur durch seine gewaltfreien Taten und durch Worte. Ganz schön clever.

    Vielleicht weil man mit Worten oftmals viel mehr anrichten kann, als mit den Händen (bzw. als wenn man handgreiflich werden würde?):wink:


    Atticus ist wieder da. :bounce:

    :ergeben::bounce:


    Ich traue dem nicht über den Weg. Hoffentlich wird das eine gute Ehe für Tullia. :-?

    Hoffen können wir ja..... wünschen würde ich es ihr jedenfalls. :D


    Einfach genial von Cicero. Diese Frau hat das aber auch so verdient. :twisted:

    Besonders weil sie nicht mit sowas gerechnet hat, fand ich es gut. :twisted: (ach, sind wir wieder gemein :-,:mrgreen:)


    Manchmal verstehe ich Cicero echt nicht. Es geht hier ja schließlich nicht nur um sein Leben, er hat doch auch noch Familie die er beschützen muss. ](*,)

    Ich glaube schon, dass er sich dessen bewußt ist. Das ist eben einfach Cicero, dass er das so macht.

    Das was er da so erfahren hat ist schon heftig. Ich denke, dass er dennoch eine dritte Möglichkeit hat. Er könnte das ganze einfach hinter sich lassen, woanders hin ziehen und sein Leben als Vater genießen. Mir ist natürlich klar, dass er das nie machen würde, aber die Option besteht.

    ich glaube, selbst wenn er das tun würde (wobei ich dir da zustimme, wenn du sagst, das er das nie machen würde), glaube ich nicht, dass er das Leben dann so einfach genießen könnte. Dieses "einfach mal nur Papa (und Ehemann) sein", ist i-wie nichts für ihn. Er würde sich ständig Gedanken machen.

    Kommentare zu Kapitel 4

    Vor allem wie kann man da noch dort leben wollen? :shock:

    Nun, zum einen ist es sicher Gewohnheit und man will vielleicht gar nicht woanderst leben. Aber ich denke, dass es vor allem vielleicht auch daran liegen könnte, dass, wenn man so einen Posten hat, wie Cicero es hat / hatte (z. B. als Konsul o. ä.) die Arbeit es einfach verlangt, dass man dort lebt. :-k


    Wobei das mit Pompeius und der Statue schon lustig ist. Peinlich, peinlich lieber Pompeius. :lol:

    ja, die Stelle kam echt gut. :mrgreen:

    Terentia tut mir schon leid. Auch wenn sie lieber in Reichtum und Ansehen lebt, weswegen sie ja Clodia gebeten hat ein gutes Wort bei ihrem Bruder einzulegen, aber ausgepeitscht zu werden hat sie nicht verdient. :-#

    Nein, das Verhalten war nicht wirklich fair von Clodia. [-(

    Kommentare zu Kapitel 3

    War schon erstaunt darüber, dass er sich überhaupt schon so früh auf den Weg gemacht hat. Ich hätte bis zur offiziellen Verkündigung gewartet.

    Ich glaube, er hatte einfach Sehnsucht, nach Rom zurückzukehren. Da ist warten manchmal echt schwer *g*

    Ist schon krass was für einen Eindruck Cicero auf die Menschen damals gemacht haben muss, wenn sich so viele noch an ihn erinnern und zu ihm kommen. :shock:

    ja, das hat mich auch überrascht. Und das alles noch bevor sie nach Rom kamen.

    Cicero ist entweder sehr stark oder er verdrängt seine Gefühle. Ich an seiner Stelle wäre da entweder ausgerastet vor Wut oder hätte geheult vor Traurigkeit. :|

    Ja, aber weder das eine noch das andere hätte die Situation geändert. Ich schätze Cicero so ein, dass er da selbst mit klar kommen will, ohne den andern zu zeigen, wie es deshalb in ihm aussieht.

    Ich verstehe nicht wie Cicero da so ruhig bleiben konnte. Die Frauen und Kinder müssen doch Todesängste durch gestanden haben. :shock:

    Das haben sie mit Sicherheit. Und ich glaube auch nicht, dass Cicero innerlich genauso ruhig war, wie er es nach außen hin dargestellt hat.

    Aber er ist der Mann. Vielleicht "darf" er den anderen seiner Familie nicht einfach zeigen, dass er vielleicht auch Angst hat, sondern muss nach außen hier stark sein und überlegen wirken. :-k


    Armer Quintus. Da Lobt Cicero Pompeius in den Himmel, der will ihn dann zum Legaten machen und stattdessen muss der kleine Bruder dran glauben. Schön blöd. :-?

    Ja, für seinen Bruder ist das nicht so toll gelaufen.

    Leider ist das heute in manchen Ländern und Kulturen auch noch so. :-?

    Ja, leider ist das so. :-?

    Leider nicht so viele, wie ich es gerne hätte, hahaha. :loool: Aber ein paar bestimmt schon, vielleicht etwa 20 mit unterschiedlicher Intensität in der Gründlichkeit des Lesens ! Die findet man kaum in den historischen Sachbüchern, weil sie dort meistens nur erwähnt oder manchmal auch zitiert werden. Aber komplett abgedruckt eigentlich nie, weil es dafür eigene Bücher gibt, die die lateinischen Originale herausgeben. Und dabei in verschiedenen Sprachkonstellationen. Entweder nur Latein oder nur Deutsch oder nur Englisch oder Latein/Deutsch oder Latein/Englisch.

    Ist es genauso interessant, diese Reden zu lesen, wie jetzt das Buch? :D Und du liest diese Reden dann in Deutsch? Oder doch auf Latein? ?(

    Mh, speziell an dieser Rede ? :shock: Ich glaube, ich fand sie gut geschrieben, schön flüßig, überzeugend und mit Paukenschlag. :loool: Eventuell finde ich sie auch deswegen gut, einfach weil es eine meiner ersten war und das ist immer etwas besonderes. :-,

    Hehe, da hast du allerdings recht. Wenn sie eine deiner ersten war, wird sie immer eine sein, an die du dich am besten erinnern wirst:)


    Der Normalfall ist, dass man über weibliche Römer nichts weiß. :shock:

    Weil Frauen es nicht wert waren, dass man i-welche Erinnerungen, Gedanken usw. an sie behält oder sich über sie macht??(:scratch:


    Über Clodia wissen wir heute deutlich mehr, wozu als einer der Hauptaspekte diese Rede beigetragen hat. Schade dabei halt natürlich die kraße Einseitigkeit, weil Cicero ja lediglich schlechtes über sie erzählt, was nichtmal alles die Wahrheit sein muss, was Harris nur schlecht rüberbingt. Harris stellt Clodia ja schon sehr arrogant, unreif, rachsüchtig, egoistisch und so weiter dar. Doch ist das eigentlich Ciceros Darstellung. Ob sie wirklich so war ? Möglich, aber alles andere als wahrscheinlich, weil wir nur die eine Seite kennen. :roll:

    Wobei das aber aus Ciceros Sicht schon verständlich ist, warum er nur negativ über sie geredet, bzw. sie in seiner Rede so dargestellt hat. Und da wir nur diese eine Sicht der Dinge kennen, neigen wir dazu, sie in diese Schublade zu stecken. :-s

    Die Pause geht auch für mich klar ! Zusammenfassung werde ich morgen versuchen, einverstanden. =) Dann werde ich das Kapitel nochmal überfliegen !

    Pause wieder vorbei, jetzt geht es weiter. :cheers:


    An dieser Stelle war ich mir sehr sicher, dass Caesar noch immer sauer darüber war, von Cicero so übel abglehnt worden zu sein. Als es Cicero bereits schlecht ging, hatte ja Caesar sehr freundlich und respektvoll reagiert und Cicero angeboten, ihn in Freundschaft aufzunehmen. Doch Cicero hat mehrmals sehr fragwürdig abgelehnt.

    Ja, da hast du allerdings recht. Und das Caesar dieses Verhalten Ciceros nicht vergessen hat, ist klar. Also in soweit ist es i-wie schon verständlich, dass er Tiro so kurz "abgefertigt" hat (wobei es hier, wie gesagt, TIRO war, und nicht Cicero. Er hätte sich ja noch die Mühe machen können, ein paar Worte mehr zu schreiben, die Cicero dann vielleicht gezeigt hätten, dass Caesar noch sauer ist).

    Ist so. Wöre Cicero unser Protagonist, hätte ich die Trilogie eventuell schon 2-3 Mal in die Ecke gescheuert. :loool: Beispielsweise jetzt, wo er mir wieder so unsympathisch wird. :shock:

    Darüber will ich eig. gar nicht nachdenken, wie das Buch geworden wäre, wäre wirklich Cicero der Protagonist gewesen.:shock:

    Das hätte dann aber bei weitem nicht gepasst.[-( Nee, nee, Tiro ist da schon richtig. :thumleft::wink:


    Weder habe ich ein Buch, noch wäre es einfach, weil wir ja alle durch diese Trilogie von Vorneherein einen Wertmaßstab an Caesars Handeln legen würden, oder ?

    Tja, oder auch nicht. :mrgreen:

    Vielleicht wäre sowas gar nicht mal schlecht. Denn immerhin denken wir momentan alle anderst über Caesar, oder? Du, Cato, magst ihn. Mimi, so wie ich das in Erinnerung habe, nicht so sehr. Bei Maxel weiß ich gar nicht mehr :-k:uups: und ich mag ihn auch nicht.


    Vielleicht würden wir ja alle umdenken. Oder unsere Gedanken nochmal überdenken oder so. :-k:D

    Kommentare zu Kapitel 1

    Ich denke nur in der damaligen Zeit und in der Gesellschaft wo sich Cicero immer aufgehalten hat, ist Freundschaft nur dann etwas wenn man sich dadurch etwas erhoffen kann. Zum Beispiel einen besseren Posten oder mehr Macht.

    Dann würde ich solche Personen aber auch nicht als "Freunde" betiteln. Weder damals noch heute. Dann würde ich vielleicht sagen, "gute Bekannte", oder "Kameraden" oder so was. :-k

    Ich kann nicht hingehen, und sagen "ein Freund ist jemand, auf den ich mich 100pro verlassen kann, mit dem ich lachen kann, mit dem ich weinen kann, mit dem ich saufen gehen kann oder Blödsinn machen usw." und auf der anderen Seite sagen "ein Freund ist nur jemand, durch den ich einen besseren Posten oder mehr Macht bekomme oder sonst eine Vergünstigung und ansonsten interessiert mich diese Person nicht, usw.". :-#


    Abseits der Geschichte finde ich Freundschaft schon wichtig und schön. Aber auch ich habe da so meine Erfahrungen gemacht, dass man sich nicht hundertprozentig auf sie verlassen kann und wenn doch, dann sind das wirklich ausnahmen. :-?

    Das sehe ich ähnlich. Freundschaft IST wichtig und IST schön.:thumleft: Aber einen Freund findet man nicht von heute auf morgen. Freundschaft muss sich entwickeln. Und das dauert manchmal Jahre.

    Dem kann ich nur zustimmen. Tiro ist wirklich eine sehr sympatische Figur, ich hab ihn von Anfang an gemocht. :love:

    Er ist i-wie diser "ruhende Pol" der Geschichte. :D




    Kommentare zu Kapitel 2

    Das ist eig nicht verwunderlich, so wie sie aus der Stadt gejagt wurden. Sie haben in Prinzip alles verloren und mussten um ihr Leben fürchten. Cicero war noch nie der Typ, der ein Leben ohne Politik, gesellschaftliche Abende/ Veranstaltungen und mit Ruhe am Strand verbringen konnte. Er braucht das, so wie wir unser täglich Brot brauchen. Abgesehen davon, war er von seiner geliebten Familie getrennt und kann nur durch Tiro und Briefen Kontakt halten. Das wäre selbst für mich sehr deprimierend. :-?

    Eben. Und wenn sich alles so schnell und radikal im Leben verändert, dann geht das auch an unserem Cicero nicht spurlos vorbei.

    Da macht Tiro den ganzen weiten Weg zu Caesar und der schreibt nur "Genehmigt. Caesar" oder so. Eig wollte Caesar ihn ja noch nicht mal wirklich zu sich lassen. :evil:

    Ja, das war für Tiro sicherlich auch sehr enttäuschend. Besonders, wo er sich ja so Mühe gegeben hat, persönlich mit Caesar zu sprechen.

    Das glaub ich nicht. Sie werden mit dem Alter wohl leicht vergesslich. :totlach: Gleiches hab ich gestern erst erlebt. Mein Opa hat mich angerufen und gefragt ob ich heute (also gestern) oder am kommenden Freitag Geburtstag habe. :totlach:

    Mein Vater hat in den letzten Jahren meinen Geburtstag auch mehrmals vergessen. Aber ich kann mir das i-wie nicht recht vorstellen. Der Gedanke, den Geburtstag meiner Tochter zu vergessen ... nee, das kann ich mir i-wie absolut nicht vorstellen. :-k[-(


    Ihr seid echt super. :friends:

    DU bist super, Mimi :friends:

    Wenn ich dich bekomme hab ich schon was. :lol: Es sei denn ich halte es nicht aus und schicke es dir vorher schon ... :lol:

    hehe, darfst du jederzeit machen. *g* Ich liebe es Post von dir zu bekommen. :drunken::kiss:


    Oh nein. :shock: .............................. :loool:

    Dohoooch :P:mrgreen:


    Genau deshalb :roll: Ich bin zu blöd, um die ohne Hilfe zu lösen. :totlach:

    Wer sagt, dass du dir keine Hilfe holen darfst? :wink: :friends:


    :cheers: Schön, dass Du dabei bist! :friends:

    Danke :friends: Aber das kann ich dir nur zurückgeben. :kiss:

    Pause bis Sonntag wäre klasse, also dass wir dann Montag Kapitel 6 lesen.

    Roger :thumleft:


    Wie soll ich das mit den Kommentaren machen? Wenn ich jetzt anfange ab Kapitel 2 zu kommentieren bzw zu zitieren, dann wird hier alles sehr unübersichtlich. Was meint ihr? :-k

    ich bin gleicher Meinung, wie Maxel. Wenn du über deinen Post das Kapitel schreibst, dass du kommentieren bzw. zitieren möchtest, dann ist das übersichtlich genug, denke ich. Außerdem wissen wir ja sicherlich alle noch, (zumindest so einigermaßen*g*) welcher Kommentar aus welchem Kapitel kommt. So weit sind wir ja noch nicht. :D

    Kommentare zu Kapitel 5

    Tolle Zusammenfassung und echt ausführlich !

    Danke, Danke!:pray:

    Dieser Plan Ciceros war echt perfide, den hatte ich bin zum Ende wirklich nicht geblickt und bin mir bis jetzt nicht sicher, ihn durchweg verstanden zu haben., hahaha. :loool: Aber hier hat er echt sartegisch taktiert und Bestia mit Clodius zusammenzutreiben, um Rufus verteidigen zu können. Und sogar das war nciht Zweck der ganzen Sache, sondern dadurch wollte er indirekt eine Rede gegen Clodia halten können, um seine Frau an ihr zu rächen. Das war schon übel.

    Aber echt gut ausgedacht. :thumleft: Zumal er sich ja da wirklich darauf verlassen musste, dass alles so klappt, wie er es sich gedacht hat. Wenn da auch nur eine Sache nicht so geklappt hätte, ...

    Ich fand es sooo schön, wie Harris diese Rede Cicero in das Buch eingearbeitet hat. Diese Rede war sogar eine meiner eigenen ersten, die ich je vollständig von Cicero gelesen hatte und ich finde sie bis heute eine seiner wirklich interessantesten und besseren. Das hat er umfassend und interessant umgesetzt.

    Wieviele von seinen Reden hast du denn vollständig gelesen? Findet man die auch in diesen geschichtlichen Sachbüchern, die du liest??(

    Was gefällt dir gerade an dieser Rede so gut? :)


    Und diese Rede ist genauso brisant wie die Person Clodias. Sogar die sehr schlechte darstellung Clodias hat Harris gut umgesetzt, die sich allein auf Ciceros Rede stützt. Wie Clodia wirklich war, wissen wir gar nicht mehr. Vielleicht war sie eine elativ gute Person udn ist nur durch diese eine Rede historishc verzerrt, weil es zu ihr sonst keine anderen Zeugnisse mehr gibt. :-,

    Wieso gibt es ausgerechnet zu ihr keine weiteren Zeugniss? ?(


    Diese Erwähnung war sogar noch brisanter als die Rede für Rufus, bzw gegen Clodia. Luca wird hier so total nebensächlich erwähnt, ist aber in dieser Zeit eines DER wichtigsten Ereignisse und ist in die Geschichte eingegangen als Das Abkommen von Luca, bei dem Caesar mit seiner genialen Überlegung, seinen mitreißenden Charisma und einer überwältigenden Geschwindigkit das fast zerstörte Triumvirat mit Crassus und Pompeius wieder komplett neu aufsetzt. Das war ein legendärer Moment. Und hier in unserer Trilogie fast nebensächlich bis auf den Brief, den Cicero erhält, hahaha. :loool:

    Vielleicht wird ja im nächsten oder einem der nächsten Kapitel noch etwas genauer darauf eingegangen? :-k

    Ja ! Besonders wieder im heutigen 6. Kapitel wird klar, wie er sich allen Mächtigen anbiedert und sich förmlich unterwirft. Also von rationalen und slebständiger Poltik ist bei ihm wohl wirklich nicht mehr viel übrig. Er will nicht mehr ein gewisses Ziel erreichen, das sich aus seinem Leben selbst heraus ableitet. er will nur noch Macht und Einfluss um ihrer selbst willen. Er selbst rauert immer darum, dass die starke Zeit der Republik vorüber sei und sie sich im Niedergang befände. Vielleicht merkt er nicht, dass es auch ihn selbst betrifft ? Immerhin abotiert er auch die alten Aristokraten, die noch den Widerstand gegen Pompeius, Crassus und Caesar aufrecht erhalten. Wie eben den frisch zurückgekommenen Cato.

    Da halte ich mich momentan mal noch raus, da ich das 6. Kapitel noch nicht gelsen habe.


    Wie lange machen wir denn nun Paus? Bis Samstag oder bis Sonntag? :-k

    Wieviele Tage brauchst du denn noch um aufzuholen, Mimihops ?


    Ne, der Zug ist abgefahren. Dazu wissen wir mittlerweile den süßen Nektar mit der erheiternden Wirkung zu sehr zu lieben. :-,

    Ich glaube, das werde ich nie verstehen. :-#:mrgreen:


    Hahaha, ich bereue es oft, nicht mehr Bilder oder so gemacht zu haben. Das wären Erinnerungsstücke, die unaufwiegbar wären. :loool: Leider sind in meinem Umfeld und Freundeskreis viele Leute, die eher eine Abneigung gegen Fotos haben. Und zwingen will ich keinen. Aber ich könnte mir gut vorstellen, dass sie es später genauso bereuen werden wie ich. :loool:

    .... nicht MEHR Bilder....? Heißt, ein paar Bilder hast du gemacht?:P:mrgreen:


    Ach weißt du, bevor du das mit den Bildern nicht wirklich mal richtig probiert hast, weißt du nicht, ob i-wer es bereuen würde. Also ruhig mal mutig sein.:twisted:


    Ja. Nicht regelmäßig und genausowenig jede Woche, aber eventuell durchaus 1-2mal im Monat. =)

    :thumleft:


    Ne ! Ales gut ! Bin safe. Dieses Wochenende sieht nur 1 Spieleabend mit Alkoholzusatz voraus und 1 chillen in einem Cafe, aber mittags. Alles gut. Werde Montag voraussichtlich noch meinen Namen wissen. Ich glaube fest daran ! :shock:

    Okay, ich bin sehr gespannt. :D:mrgreen:


    Eine Erzählung meines Urgroßvaters geht ebenfalls in eine ähnliche Richtung. Damals lagen sie, also er mit seiner Widerstandsarmee gegen die Nazis, in den Martiner Bergen im Hinterhalt, um eine deutsche Übermachtsarmee vor weiterem Eindringen in das Land abzuhalten. Doch wurden sie verraten, fast alle getötet und er selbst hat eine Kugel durch den Hals geschossen bekommen.

    Er hat eine Kugeld DURCH den Hals bekommen?:shock: Wie kann man das überleben? Das klingt ja echt über. Das muss echt furchtbar sein, wenn man sowas live miterlebt. Selbst wenn man solche Situationen überlebt (vielleicht sogar unverletzt), muss es schlimm sein, wenn seine Kameraden und Kumpel vor seinen Augen abgeschossen werden. 8-[


    Das mit den Zigaretten war hier bei uns tatsächlich noch stärker in der Nachkriegszeit. Da war das quasi die Währung auf dem Schwarzmarkt hier. ^^

    Das kann ich mir echt gut vorstellen. Soviel Priorität, wie mein Opa in die Sätze mit den Zigaretten gesteckt hat, kann ich mir gut denken, dass das nach Kriegsende nicht sofort aufgehört hat.:)

    Kommentare zu Kapitel 5

    Liest sich definitiv gut das Buch und man merkt Ciceros Elan auch und versucht gleich mehrere Personen auszutricksen, was in diesem Fall auch wunderbar funktioniert.

    Da hast du recht, es macht Spaß, das Buch zu lesen. Cicero hat sein Selbstvertrauen wieder und er fühlt sich sichtbar wohler, jetzt wo es wieder besser für ihn läuft.

    Gewiss nicht. Der Plan ist trotzdem genial ausgedacht, die Folgen könnten natürlich dramatisch sein, aber Clodias Ruf ist erstmal ruiniert und die Ehre wieder hergestellt.

    Ich glaube, was sich später noch aus dieser Sache entwickeln könnte, ist Cicero in diesem Moment erst mal egal. Er will Terentias Ehre wieder herstellen und das JETZT, bevor die Sache womöglich in Vergessenheit gerät.

    Ich mag Atticus. :thumleft:

    Ich auch. :D Ich denke, Cicero kann froh sein, dass er ihn als Freund hat. :)


    Definitiv. Ciceros alte Stärke und Redekunst kommt wieder zum Vorschein.

    Und ich glaube, das wird sich in der nächsten Zeit noch steigern.

    Das war im Prinzip auch ein kluger Schachzug um Zeit zu gewinnen, aber ich finde er sieht trotzdem nicht die Gefahr die vom "Triumvirat" ausgeht.

    Vielleicht sieht er die wirklich nicht, aber in dem Moment, war es das Beste, was er tun konnte.


    Da hätte er stutzig werden müssen. 8-[

    Ja, das ging i-wie wirklich alles zu leicht.

    Spätestens jetzt ist klar, dass Cicero nur eine Spielfigur für diese drei ist und nur dafür da mit Rhetorik und Staatskunst die Macht der drei zu verbessern indem er Gesetze für die drei durch den Senat bringt. So ist zumindest meine Vermutung.

    Es kommt jedenfalls so rüber, ja.

    Sie wissen, wieviel Macht Cicero wieder hat und dass die Menschen ihn lieben. Und das es für ihn vielleicht leichter ist, bestimmte Dinge zu "bekommen", als vielleicht sogar für sie selbst.

    Diese Versöhnung überrascht mich allerdings auch, aber Feindschaften und Freundschaften waren damals nur eine lose Verbindung und das konnte sich schneller drehen wie der Wind.

    Kann es nicht auch sein, dass diese Feindschaft gar nicht sooo tief war, wie man es uns Lesern glauben machen will? Sondern, dass sie in Wirklichkeit die ganze Zeit "gut Freund" waren, so dass sie jetzt das Überraschungsmoment auf ihrer Seite haben.?( Na ja, aber vielleicht ist das auch zu weit hergeholt.


    Definitiv ein Schlag vor den Bug für Cicero und ich bin gespannt wie es nun weitergeht.

    Ja, da bin ich auch gespannt.

    Aber so wie ich Cicero einschätze, wird ihm i-etwas einfallen.

    Vielleicht nicht sofort. Vielleicht wird er zunächst zustimmen, weil er keine andere Wahl hat. Aber selbst dann, wird er das bestimmt nicht dauerhaft auf sich sitzen lassen.

    Ganz so einfach ist das nicht. Erstmal muss man mich ausfindig machen. Dann zufällig eine Begegnung mit mir haben und dann sympathisch rüberkommen, was bei manchen in vollem Zustand echt schwer ist. Viele Typen sagen ja auch nicht mehr viel, weil sie einfach einschlafen. Aber wenn ich jemanden sympathisch finde und dieser mich sympathisch findet, dann biete ich ihm meine Nummer an, falls er mal nicht weiß wie er nach Hause kommen sollte und mittlerweile haben so einige meine Nummer und die wird auch innerhalb der Freundeskreise weitergeschickt und ich habe dann immer viel zu tun. :lol::loool: Vor allem wenn es Partys und Geburtstage gibt. 8-[ Aber diejenigen die meine Nummer haben und die ich fahre, die fahre ich schon teilweise seit Jahren. Bin mal gespannt ob meine neue Bewerbung funktioniert. O:-)

    Erst mal "danke" für die ausführliche Erklärung. :friends:

    Machst du das als Hauptjob, oder ist das ein Nebenjob? :scratch: Bist du mit so ner Art Fahrdienst selbstständig? ?(

    Dann musst du ja auch praktisch immer auf Abruf bereit sein, oder? Hast du da überhaupt sowas wie vernünftige Arbeitszeiten?

    Du bist am Bewerbungsschreiben? Dann suchst du also was anderes. Was GANZ ANDERES, oder wieder so etwas, das du jetzt machst?:-k

    Doch, mein Lieber, haben sie tatsächlich. :loool: Nicht immer und schon gar nicht systematisch, aber hin und wieder haben sie ihre Kinder auch durchnummeriert, wie Primus/Prima, Secundus/Secunda, Tertius/Tertia, und so weiter. Und bei Pompeius Magnus ist es tatsächlich kein Namenszusatz von Geburt an oder durch die Eltern und so, sondern den Titel hat sich Pompeius im Laufe seines Lebens selbst gegeben für eine seiner Meinung nach heroische Tat. Magnus in seiner Bedeutung als "der Große" ist schon etwas erhaben und soll sich ganz eng an Alexander den Großen anlehnen.

    Ich glaube, bei manchen Dingen können wir wirklich froh sein, im "heute" zu leben.:shock:


    Sehr gerne ! Hab auch eben erst das heutige Kapitel beendet. Das war ja wieder sehr gehaltvoll sowie spannend und steckte voller Überraschungen. Bin sehr gespannt auf deine Zusammenfasung und freue mich auf sie ! :loool:

    Ich hoffe, sie ist zu deiner Zufriedenheit. :mrgreen:

    Hallo ihr Lieben,


    ich muss gestehen, dass ich zwar Kapitel 2 zu lesen angefangen habe, aber noch nicht wirklich weit gekommen bin. Irgendwie kommt mir immer was wichtigeres dazwischen.](*,) Werde es morgen im Bus oder in der Bahn weiterlesen.

    Möchtet ihr villt doch ein oder zwei Tage Pause machen? :uups: Sonst würde doch alles durcheinander geraten, wenn ich meine Kommentare schreibe. :-k

    Das nenne ich mal ein gutes Timing.:wink: Ich habe noch ein paar Minuten, bevor ich mich auf den Weg zur Arbeit machen muss und wollte gerade mit dem lesen des 6. Kapitels beginnen.


    Kein Problem, Mimi, wir können gerne ein, zwei Tage Pause machen.:)

    Auf alle Fälle ist die Position des Cicero deutlich geschwächt und man merkt schon an Ciceros Wesen, an seinen Entscheidungen, dass er wieder zur alten Macht kommen möchte und trifft auch Entscheidungen, die früher gegen seine Prinzipien verstoßen hätten. Das kann auf Dauer nicht gut gehen und man.

    Er versucht eben alles, um wieder "hoch" zu kommen. Und ich glaube, er ist sich durchaus bewußt, dass das Folgen haben wird, die nicht zwangsweise positiv für ihn sind. Aber darüber macht er sich erst dann Gedanken, wenn diese Folgen auch eingetreten sind.

    Jedes Wochenende ist stressig. Dafür habe ich ja Dienstag und Mittwoch frei, nur nicht nächste Woche, da ich am 26.10. Urlaub habe bis zum 19.11. :love:

    Wow, mehr als drei Wochen am Stück Urlaub. Max, ich beneide dich. :D Was wirst du machen? Fährst du weg? :)


    Das sehe ich auch bei meiner Arbeit und je bekannter oder befreundeter die Menschen sind bzw. je besoffener sie sind, obliegt es meiner Geschicklichkeit, die Herren nach Hause zu bringen, die Türe zu öffnen und sie Richtung Bett zu schleppen / geleiten. Manche sind auch wirklich glücklich, wenn ich sie von der Straße weg abhole. Ja mitten auf der Straße liegend / schlafend. Das hört sich teilweise lustig an, ist aber teilweise ganz schön anstrengend. Teilweise natürlich trotzdem lustig, aber die wissen am nächsten Morgen meist nicht mal mehr wie sie nach Hause gekommen sind. Sie wachen einfach wunderherrlich in ihrem Bett auf. :loool::totlach::-# Also Vorsicht mit diesem Alkohol. :loool: Wollte schon immer Mal richtig erwachsen klingen. :loool:

    Ich fasse das jetzt mal mit meinen Worten zusammen::mrgreen: Cato, wenn du unsren Maxel mal persönlich kennenlernen willst, einfach trinken, viiieeell trinken und wenn du richtig zu bist, auf die Straße legen. Dann liest Maxel dich auf und bringt dich ins Bett. :-,:twisted:


    Okay, und jetzt ernsthaft: Ich glaube, um den Job beneide ich dich nicht. Ich stelle mir das unheimlich schwer vor. Ich habe das jahrelang bei meinem Ex mitgemacht, wenn der getrunken hat (und das kam SEHR oft vor), ihn nach hause gefahren, ins Bett gebracht und mir am nächsten Tag anhören dürfen, dass das ja gar nicht soooo schlimm gewesen sein kann, obwohl er stets einen Blackout hatte.

    Aber wenn man das dauerhaft mit fremden Personen machen muss.... sind sie denn noch so weit klar im Kopf, dass sie dir sagen können, wo sie eig. wohnen? :-k


    Oh ja. :-k:loool: Hoffentlich kann ich die Millionen aus dem Lotto auch mal real ausgeben und nicht nur virtuell im Kopf. :totlach:

    :totlach:


    Ich plädiere für beides. :loool: Ich habe es verdient. :D

    Na, dann will ich mal nicht so sein...:wink::friends:


    Das glaube ich sofort leider kann ich da gar nicht viel beitragen, denn mein Opa hat da nicht viel erzählt, sondern eher geschwiegen. Ich weiß aber, dass er in russischer Gefangenschaft war und dort ein Schachspiel geschnitzt hat. Ich gehe mal davon aus, dass seine Erfahrungen ziemlich heftig und unschön gewesen sind, weswegen er nie über diese Zeit erzählt hat.

    Es gibt sicherlich viele Menschen, die das so machen. Die gar nicht gerne über diese Zeiten damals reden, weil sie dann wieder an viele Erlebnisse erinnert werden, die sie vielleicht lieber vergessen wollen. Immerhin war das damals eine sehr schwere und leidgeplagte Zeit - egal, auf welcher "Seite" man gekämpft hat. Überall gab es Leid, Tod und Tränen.

    Das mit dem Schachspiel finde ich aber sehr interessant. Gibt es das noch? Hast du es schon gesehen?

    Mein Opa hat in der Zeit an der Front ein 50cm Lineal geschnitzt, mit seinem Nachnamen drauf. Das hat mir immer unheimlich imponiert, wenn ich es angeschaut habe und meine Oma mir davon erzählt hat. Das Lineal gibt es immer noch. Mein Vater hat es mittlerweile (meine Großeltern sind beide schon verstorben). :)

    Pompeius ist der klassische Egoist wie ich finde. Der will immer nur haben oder jemanden erpressen oder jemanden in einer gewissen Zwangstellung sehen, aber jemanden ein Gefallen zu tun ohne daraus Profit zu schlagen kommt für ihn nicht in die Tüte. 8-[

    Das würde ich genauso unterschreiben. Er weiß, an welchen Schnüren er ziehen muss, um das bestmögliche für sich herauszuschlagen.

    Solang der Zweck die Mittel heiligte lief es gut, aber gerade wo Cicero ins Exil musste und auch schon bei anderen Kleinigkeiten merkte man schon, dass die Zweckehe eine ganz dünne Fassade ist. :-?

    Ja, genauso kommt es rüber. Und das Exil war ja etwas, das keiner der beiden wirklich zuvor geplant hatte. Und vielleicht hatte Terentia nie gedacht, dass es je soweit kommen würde, bei jemandem wie Cicero, der doch so bekannt, beliebt und soviel Macht hatte.

    Das stimmt für heutige Verhältnisse geht das ja gar nicht, aber damals waren ja die Söhne die wichtigen Personen, wäre interessant zu wissen ob er auch den Geburtstag von Marcus Cicero junior vergessen hat / hätte.

    Ja, das wäre wirklich mal interessant, zu wissen.

    Wer weiß, vielleicht werden wir es ja noch erfahren.

    Und ganz ganz früher hatten die ja auch ewig viele Kinder, da kann man sich ja auch gar nicht alle Geburtstage merken, geschweige denn die Namen

    Also das wäre ein absolutes Armutszeugnis, wenn sich die Eltern die Namen ihrer Kinder nicht merken können - egal, wie viele Kinder es sind.


    Das kann man übrigens auch rumdrehen: Es gibt Eltern, die haben bloss EIN Kind, geben diesem Kind aber nicht nur einen, oder zwei, sondern mehrere (Vor-)namen.

    Ihr wißt alle, dass ich mal etliche Jahre als Briefträger gearbeitet habe. Bei einer ganz bestimmten Art von Behörde (ich hab leider echt keine Ahnung mehr, welche das war) haben die bei der Empfängeradresse immer alle Vornamen des Empfängers geschrieben. Und bei einem meiner Kunden standen immer sechs Vornamen und danach ein "usw." , weil nicht alle Vornamen auf den Brief gepasst haben, da wäre dann kein Platz mehr für die Adresse gewesen. Und das finde ich dann schon etwas übertrieben (obwohl mir natürlich klar ist, dass viele dieser Namen die Namen von Onkeln, Tanten, Omas, Opas usw. sind).

    Ja die Namen sind häufig geläufig oder bekannt, aber oft fehlt dennoch der Kontext, das Leben bzw. mit welchen anderen Persönlichkeiten Caesar, Cicero in Verbindung stand. Wie auch hier angemerkt wurde ist zur Zeit Caesar und Cicero, die kleine Cleopatra geboren worden. In einem anderen Buch las ich über Martin Luther und musste feststellen, dass er nicht nur positive Seiten hatte, sondern auch ziemlich hässliche. Das ist das interessante an Büchern, wenn man dann mehrere Bücher aus unterschiedlichen Perspektiven gelesen hat. :D

    Da hast du recht. Diese ganzen Verbindungen finde ich auch sehr interessant. :thumleft:


    Da passt das Zitat: "Worte schneiden tiefer als ein Schwert"

    Oja. Worte haben verdammt viel Kraft. Und das ist nicht immer positiv....

    Schwierige Fragen ! Ich glaube, wir sind bereits so anders sozialisiert und in einer anderen Gesellschaft verankert, dass wir die politischen Handlungsweisen gar nicht mehr nachvollziehen können.

    Das glaube ich auch. Zuviel Zeit ist vergangen und zuviel hat sich verändert.


    Gerade bekomme ich irgendwie den Vergleich mit der Mafia und ihren Gefälligkeiten aus dem Film "Der Pate" nicht mehr aus dem Kopf.

    Puh, an den kann ich mich leider nicht mehr genau erinnern. Das müssen Jahrzehnte her sein, dass ich den gesehen habe.:uups:


    Er will wieder an Geld kommen, an Einfluss und an Macht. Und dafür ist er zu allem bereit. Ob es darum geht, für eine Gefälligkeit einen sehr wahrscheinlichen Mörder zu verteidigen (Ciceor fragt noch nicht mal !),

    Genau das meinte ich. Die ganzen Umstände sind ihm egal, hauptsache wieder Macht.

    Zusammenfassung Kapitel 5



    Cicero hat also vor, evtl. Bestia`s Verteidigung zu übernehmen.

    Bereits am nächsten Tag stattet er diesem (natürlich in Begleitung von Tiro :)) einen Überraschungsbesuch ab. Und eine Überraschung ist es für Bestia wirklich. Mit jemandem wie ausgerechnet Cicero, mit dem er nicht wirklich besonders dicke ist, hat er überhaupt nicht gerechnet. Ich glaube, deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass er zunächst eine negative Sache als Grund für den Besuch wittert.

    Doch schnell ist der wahre Grund klar. Denn Cicero bringt noch einen anderen Namen zur Sprache. Publius Sesteus. Dem Bestia vor einiger Zeit mal das Leben gerettet hat. Und so sind sie sich schnell einig: Cicero wird (u. a. zusammen mit Bestia`s Sohn, einem angehenden Anwalt), die Verteidigung übernehmen.


    Und wie nicht anderst zu erwarten war, passiert genau das, was Cicero erhofft hat. Er macht seine Sache als Verteidiger soooo gut, das Bestia freigesprochen wird.

    Was Rufus natürlich gar nicht gefällt. Und das sagt er Cicero auch offen ins Gesicht. Doch dieser bleibt ruhig und demütigt Rufus sogar noch mit einer Aussage ("... du bist zu unbedeutend. Mir geht es um größere Fische....").


    Doch Rufus, der sich wohl leicht von seinen Emotionen leiten lässt, droht Bestia eine weitere Klage an.

    Und Rufus Drohung sind keine leeren Worte: Die nächste Klage kommt und Bestia braucht wieder einen Verteidiger.

    Er bittet Cicero darum, doch dieser lehnt ab.

    Allerdings gibt er Bestia einen Tipp, was dieser tun känne, und sorgt damit für gewaltigen Aufruhr.

    Bestia verbündet sich mit Clodius und gemeinsam gehen sie gegen Rufus in die Gegenklage.

    (Pompeius hatte Cicero verraten, dass Rufus und Clodia (die sich zu diesem Zeitpunkt gut verstanden) einen großen Streit hatten, bei dem Clodia behauptet hatte, Rufus habe sie vergiften wollen).

    Unter anderem aus diesem Grund, den versuchten Mord von Rufus an Clodia, lautete die Begründung für die Gegenklage.

    Rufus weiß, dass er unter diesen Vorraussetzungen (und mit Clodius als Gegner) kaum eine Chance haben wird und er versinkt in Trübsal und Selbstmitleid.

    Doch nun geht Ciceros raffinierter, aber riskante Plan (Terentias Ehre wieder herzustellen) in die nächste Runde. Er taucht bei Rufus auf und unterrichtet diesen davon, dass er ihn zu vertreten gedenke.

    Was natürlich nicht jedem gefällt.


    Das Haus auf dem Palatin wird nun wieder aufgebaut und obwohl es noch nicht fertig ist, zieht Cicero bereits ein.

    Auch seine Familie, die ja noch immer in Tusculum sind, lässt er kommen. Terentia mag das Haus jedoch nach wie vor nicht.

    Cicero verspricht ihr, das Clodia ihr nie wieder etwas antun würde.


    Auch Ciceros guter Freund Atticus kommt wieder zurück und sie treffen sich. Atticus ist mittlerweile mit einer sehr viel jüngeren Frau verlobt. Zunächst hattte Cicero Vorurteile geegen sie, weil er glaubte, seine Freundschaft zu Atticus würde darunter leiden. Doch diese Meinung revidiert er bald.


    Diese Verlobte von Atticus, Pillia, freundet sich schnell mit Tullia an.

    Und Cicero findet einen neuen Mann für seine Tochter. Furius Crassipes, jung, reich, gut aussehend und von Tullia auch noch sehr gerne gemocht. Warum also lange herumüberlegen? Eine baldige Hochzeit war beschlossene Sache.


    Doch zuvor kommt noch der Prozeß gegen Rufus. Der erste der beiden Prozeßtage war vorbei und es sieht nicht sehr gut aus, für Rufus.

    Cicero konnte Terentia überzeugen... na ja mehr überreden, bei dem zweiten Prozeßtag, an dem Cicero sprechen würde, dabei zu sein. Und es hat sich für sie gelohnt, dabei zu sein.


    Cicero legt einen Auftritt hin, der Seinesgleichen sucht. Er schafft es alleine durch seine Worte, den Prozeß nicht nur haushoch zu gewinnen, sondern auch noch, Clodia gleichzeitig in einer Art und Weise zu demütigen, dass diese sich danach nicht wieder in der Öffentlichkeit zu zeigen getraut.


    Als Cicero am Tag danach in den Senat kommt, wird er von vielen für den gestrigen Erfolg beim Prozeß beglückwünscht. Und das tut ihm sehr gut. Er wird wieder fast der alte und ist so langsm wieder "oben auf".


    Der Hauptpunkt, über den im Senat depatiert werden soll, war diese Getreidesache. Pompeius will von der Staatskasse 40 Millionen Sesterzen um überall Getreidevorräte aufkaufen zu können.

    Beiden, sowohl Cicero, als auch Tiro, ist klar, dass es wegen dieser Sache noch Tumulte geben könnte. Doch während Tiro da sehr unsicher ist, und Cicero bittet, vorsichtig zu sein, ist dieser ohne Sorge. Der gestrige Prozeßgewinn hat ihm wieder Auftrieb gegeben.


    In der Debatte geht es hin und her, die meisten sind jedoch dagegen, Pompeius eine so große Geldsumme zur Verfügung zu stellen. Dann redet Cicero. Und er sorgt erstmal dafür, dass der weitere Verlauf der Debatte vertagt wird.


    Nun beschließt Cicero, sich mit seiner Familie eine Urlaub zu gönnen. Es soll nach Neapel gehen. Dort hat cicero eine kleine Villa geerbt, die er jedoch noch nie gesehen hat.


    Am Tag vor der Abreise wurde Tullia`s zukünftiger Ehemann zum Essen eingeladen. Dabei wird bekannt, dass Crassus (warum auch immer) Rom überstürzt verlassen habe.


    Cicero und Tiro statten Pompeius einen Besuch ab, wobei sie auch dessen junge Frau Julia kennenlernen. Cicero bittet Pompeius seinem Bruder Quintus zu gestatten, nach Rum zurückzukehren. Pompeius stimmt zu.

    Dann spricht er Cicero auf die gestrige Debatte an- und natürlich auf Caesar.


    Am nächsten Tag dann die Abfahrt. Zunächst geht es für einen einwöchtigen Aufenthalt nach Arpinum. Von dort aus dann Richtung Süden und Compania. Dann erreichen sie die Villa, die doch schon recht baufällig ist. Ein halbes Dutzend Sklaven sind vor Ort.


    Sie verbringen schöne ruhige Tage dort. ZU ruhig, findet Cicero. Keine Menschenseele ist zu sehen, keine seiner Anhänger, keiner der Senatoren. Cicero macht sich deshalb Gedanken.

    Nach einigen Tagen tauchen auf einmal fünf berittene Soldaten auf. Es sind Offiziere von Pompeius und sie möchten Cicero sprechen.

    Cicero begibt sich mit dem Wortführer der fünf ins Haus. Dieser berichtet, dass sie gerade aus dem über 300 Meilen entfernten Luca kommen.

    Weiter berichtet er von einem gemeinsamen Treffen zwischen Caesar, Crassus und Pompeius.

    Und nun möchte dieser Offizier, Vibullius, ihm mitteilen, was diese drei besprochen haben, denn es ging dabei auch um ihm, Cicero.


    Sie alle drei, Crassus, Pompeius und Caesar, sind der Meinung, dass sich Cicero zu sehr in Caesars Gesetze einmischt. Das kommt nicht gut und in Zukuknft solle er sich da komplett raushalten.

    Desweiteren unterrichtet Viballius Cicero darüber, dass sich Clodius und Pompeius versöhnt hätten.

    Diese Nachricht überrascht Cicero sehr.

    Genauso wie folgende:


    Pompeius ...

    ... ist sehr unzufrieden mit Cicero.

    ... behauptet, dass Cicero Verpflichtungen nicht eingehalten hätte

    ... möchte, dass Cicero den Antrag wegen Caesars Landgesetzes zurückzieht

    ... möchte, dass Cicero nicht mehr über das Thema spricht (bevor sie persönlich darüber gesprochen haben

    ... möchte schriftlich, dass Cicero das alles befürwortet.


    Und als ob das noch nicht reichen würde, wird Cicero darüber unterrichtet, dass sich Pompeius und Crassus zur Wahl zum Konsulat stellen werden und dass der Zeitpunkt der Wahlen verschoben werden wird.


    In den nächsten Minuten erfährt Cicero noch so einiges mehr, was einfach so beschlossen wurde. Am Ende hat er nur wieder die Möglichkeit, bei etwas seine Zusage zu geben, oder mit den Konsequensen (die sicher nicht leicht werden würden) zu leben...

    Ich mag Kopfkino, hahaha. :loool: Außerdem hätte ich diesen Anblick echt gerne gesehen, wie wir immer betrunkener wurden. Und durch den Stundentakt war der Unterschied bestimmt auch gut bemerkbar. :-,

    Hehe, blöd, dass man das selbst nicht wirklich mitbekommt, obwohl man doch direkt dabei ist. :lol::mrgreen:


    Ja, total. Nette Fahrradtour durch den Ort, gigantische Portion bei unserem lokalen Asiaten und dann (fast) platzende Bäuche. :shock: Und es hat sich gelohnt !

    Das ist doch super.:thumleft: Geht ihr öfter zusammen essen? :)


    Ne, also lediglich das Wochenende hatte mich überfordert. :-, Alles gut. ;D

    Bist du dir sicher, dass alles gut ist? :mrgreen: Weil .... das nächste Wochenende kommt bestimmt...:-,:mrgreen:


    Ja, es hängt echt viel von der Schule ab ! Ich glaube, dass meine Meinungen sich allesamt erst später gebildet hatten, denn aus der Schule ist nur sehr wenig hängen geblieben. :-k

    Kommt mir sehr bekannt vor. Obwohl es ja eig. anderst sein sollte, denn warum geht man sonst ewig viele Jahre in die Schule? Um hinterher alles zu vergessen?

    Es gibt damals noch keine staatlichen Institutionen, geschweige denn eine Polizei oder so. Alles läuft privat ab. Wenn einer wie Clodius privat durchdreht und Rom terrorisiert, müssen andere ebenfalls privat dagegen halten. =/

    Das wäre für heute gar nicht mehr vorstellbar. Das würde noch mehr Mord und Totschlag geben, als es das ohnehin schon tut. Also ohne Polizei und Security usw.

    Vielleicht sogar Tullia ? :-k

    Bestimmt auch Tullia. Sie ist noch sehr jung und hat noch nicht so viel Lebenserfahrung. Ich denke schon, dass sie um Frugi trauert. :-k


    Dann kommt die Beziehung einer Partnerschaft eventuell doch sehr nahe, aber auf einer völlig anderen Ebene

    Ja, ich glaube, das ist eine recht gute Formulierung. :thumleft:


    Was tust du hier mit unserem armen Max ? xD

    Na ja, ich hoffe, von ihm ein Statement zu bekommen. :mrgreen:


    Das habe ich mich ebenfalls sehr oft gefragt. Meine Theorie: sie sehen sie als eigentlich machtloses Aushängeschild deutscher Politik. Was meinst du dazu ? :loool:

    Ich glaube, sie können sich nicht erklären, warum sie solange im Amt ist, bzw. wiedergewählt wurde. :mrgreen:


    Ich zum Beispiel kann noch meinen Großvater über die letzten Jahre befragen und besonders über die frühe Nachkriegszeit. Obwohl er etwas undifferenziert erzählt und sich oft wiederholt, ist es sehr spannend. Aber noch beeindruckender waren die Geschichten meiner Urgroßvaters, der erst vor 2 Jahren verstorben ist, und mir nicht wenig, aber leider nicht genug über den slowakischen Widerstand gegen die deutschen Nationalsozialisten berichtet hat. In solchen Momenten lebt Geschichte wirklich noch. =)

    Ich finde solche "Live Berichte" , besonders von Menschen, die man selbst kennt, immer besser und autentischer, als i-welche Fernseh-Dokus oder so.

    Kann ich gut verstehen, dass du deinem Urgroßvater da immer gern zugehört hast. Und auch deinem Großvater. Wie du schon gesagt hat: Solche Erzählungen machen Geschichte lebendig.


    Eine gute Bekannte von mir ist 93 und erzählt auch viel vom 2. Weltkrieg. Sie hat Hitler noch persönlich gekannt. Sie war dabei, als ihr Vater (der Jude war) von Hitler und seinen Mannen abgeholt wurde und ins KZ gebracht. Sie war damals etwa 14 und hat noch heute ein Trauma davon. :(


    Was erzählt er denn so ?

    Er hat oft davon geschrieben, wie sie die gegnerischen Truppen ausgespäht hatten. Wie sie oft in Sand und Staub gelegen hatten und kaum atmen konnten. Wie eines Tages eine Bombe unmittelbar neben ihm eingeschlagen ist und seinen Kameraden förmlich in Stücke gerissen hat.

    Aber auch viel über Kameradschaft und über die Menschen, die das alles mit ihm durchstehen mussten. Und er hat meine Oma in fast jedem Brief gebeten, ihm Zigaretten zu schicken. Denn Zigaretten konnte er an der Front gut eintauschen, weil alle gern Zigaretten hatten, sie dort aber nur sehr schwer an welche rangekommen sind. :lol:

    So, dann versuche ich es mal mit der Zusammenfassung !

    Und ich versuche es mal mit ein paar Kommentaren zu Kapitel 4 :D


    Mit der Republik geht es langsam dem Ende zu.

    Ja, das wird langsam immer deutlicher...

    Dabei mischt er selbst auch ordentlich mit !

    Ich glaube, es wäre nicht Cicero, wenn er das NICHT täte.

    Zunächst will Cicero sein Haus zurück,

    ....kann ich gut verstehen.


    Denn Crassus spannt Cicero direkt zu dessen Fürsprache für ihn selbst (also Crassus) und seinen Verbündeten Caesar ein. Und Cicero nimmt es in Kauf, wegen seines Hauses und wegen der Rache an Clodius zu einer Art Anhänger von Crassus zu werden.

    Hier stellt sich mir die Frage: Würden wir es denn genauso machen, wie Crassus? Also ich meine, würden wir Cicero auch bloss helfen, wenn wir dafür eine Gegenleistung bekommen, die für Cicero ein großes Opfer bedeutet? Oder würden wir ihm helfen, ohne etwas dafür zu wollen? Oder würden wir ihm gar nicht helfen?:-k

    Cicero genießt auch förmlich seine Entdeckung, dass die Statue der Libertas eigentlich die Statue einer reizügig modelierten Prostituierten war, die Clodius als Göttin recycelt hatte.

    Hehe, das war eine tolle Stelle, als er das öffentlich machte und Clodius damit demütigte. :lol::mrgreen:

    Finde ich aber auch übel, dass Clodius sowas gemacht hat, und damit alle (ja, gerade auch seine Anhänger) wissentlich getäuscht hat. Das geht ja mal gar nicht! [-(


    Auch Pompeius zieht Cicero heran, damit er eine Anklage vereitelt, die für Pompeius äußerst peinlich wäre. Dass der Angeklagte, der ein Freund von Pompeius ist, sehr wahrscheinlich den Mord wirklich verbrochen hat, interessiert Cicero nicht, weil er es Pompeius schuldig ist

    Ein Mann, der seine "Schulden" abbezahlt... (obwohl es hier um ein so brisantes Thema wie Mord geht)....

    Terentia wurde sehr schlimm von der Schwester des Clodius, nämlich von Clodia ausgepeitscht.

    Boah, das war auch so ne Stelle....:evil:

    Aber auch hier wird es nochmal deutlich, dass es zwischen Terentia und Cicero wirklich kriselt. Sie sagt ihm nichts von dieser Sache weil sie sich von ihm falsch behandelt / vernachlässigt fühlt ("du begrüßt erst ganz Rom, bevor du zu deiner Frau kommst" oder so ähnlich, ich weiß es nicht mehr wortwörtlich).

    Er hat ein ähnliches Gefühl, weil seine Frau ihm etwas so wichtiges, so lange verschweigt.

    Am Ende deutet er ernsthaft an, einen echten Bösewicht zu verteidigen.

    Ich habe das Gefühl, er will sich wieder "groß" machen. Will wieder eine Aufgabe übernehmen, die ihm vielleicht wieder mehr Stimmen, Anhänger usw. bringt.

    Und kann es noch schlimmer werden auf den Straßen Roms ?

    I-wie habe ich das Gefühl,... ja, das kann es. 8-[

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