Beiträge von Frank1

    Auch wenn ich selber im Alltag das nur so ausspreche. In Österreich werden gern Buchstaben verschluckt. Aber das ist ja kein österreichischer Roman, wo das zum Lokal-Kolorit gehört

    Hier in Thüringen sagt man auf der Straße sogar eher "die Andren".

    In einem Roman "Die Farbe von Wasser" und zwar in der Ebook Fassung wird das Wort "Eltern" immer als "Estern" geschrieben.

    Das klingt für mich nach einer Amok laufenden Rechtschreibkorrektur. Aber dass so was im Verlag niemanden auffällt ...

    Eben habe ich dann doch mal den Duden bemüht: im Dativ, Akkusativ und Vokativ laufen die lateinischen Endungen neben dem Gebrauch der unveränderten Grundform "Jesus Christus", aber im Genitiv ist schon noch allein "Jesu Christi" der aktuelle Standard.

    Wenn die Kirchen das intern so handhaben, ist das natürlich ihre Sache. Ich verstehe aber nicht, wieso der Normal-Mensch den Namen lateinisch 'genitivieren' sollte. Wenn ich den russischen Namen Ivan benutze, würde ich doch auch "Ivans Auto" sagen bzw. schreiben und nicht den russischen Genitiv des Namens verwenden.

    Der zweite Fehler geht auf die Kappe der Übersetzerin Conny Lösch:

    Zitat

    In Kapitel Siebenundzwanzig hat sie übersetzt: Der Wagen vor ihnen bewegte sich, und McCoy legte einen Gang ein. Stieg aufs Gas, merkte, wie die Reifen auf dem schwarzen Eis erst durchdrehten, dann aber griffen.

    Da hat die gute Dame den Begriff "black ice" nicht erkannt und beide Worte einfach getrennt wörtlich übersetzt, dabei ist "black ice" ein feststehender Ausdruck und in den Wintermonaten in den dortigen Verkehrsmeldungen andauernd zu hören - es handelt sich schlichtweg um "Blitzeis" oder "Spiegelglätte", eine richtige Übersetzung wäre bspw. gewesen: "...merkte, wie die Reifen auf der spiegelglatten Fahrbahn erst durchdrehten, dann ...".


    Das erscheint mir echt schwach, wenn ein Übersetzer solch geläufige Wendungen nicht kennt - da frage ich mich, wie hoch die Qualität der restlichen Übersetzung einzuschätzen ist ...


    Vor allem sticht es doch ins Auge, wenn ohne erkennbarem Zusammenhang plötzlich von schwarzem Eis die Rede ist. Da müsste doch auch der Lektor hellhörig werden.

    Von meinen gekauften Kindle E-Books ließ sich noch kein einziges ins epub-Format konvertieren, das scheint also eher eine Ausnahme zu sein. Hingegen lassen sich epubs oft mit Calibre für den Kindle konvertieren.

    Doch, es geht. Du musst dir auf dem PC eine etwas ältere Version der Kindle-Software installieren (bei mir 1.17) und darfst die dann natürlich nicht updaten. Sobald du ein beliebiges eBook damit erstmals öffnest, landet die Datei in deinem Dokumente-Ordner im Unterordner "My Kindle Content". Dann kannst du sie mit einer Software wie z.B. dem AniceSoft EPUB Converter zum .epub umwandeln.

    Die Bücher interessieren mich auch. Mal sehen...

    Dass die Original-Bücher nicht mehr neu lieferbar sind, hat mich auch verwundert. So alt sind sie ja auch nicht. Wieso verschenken Autor und Verlag die Chance, die durch den Film angefeuert nicht nochmal zu vermarkten?

    (Meine Rezension zum "Buch zum Film" findet sich übrigens auf meinem Blog: https://rezicenter.blog/2019/1…-gaeng-das-buch-zum-film/)

    Ähnliches ist mir mal in den 90ern passiert. Beim in Kanada erschienenen Bildband "Forests" von Tim Fitzharris sind zwar all Seien vorhanden, 1Block ist aber kopfstehend geheftet. Ist halt nur beim Blättern etwas komisch. :-k

    Auf Seite 361 (in der Erzählung "Das Mikrozeitalter) heißt es:

    Vier Lichtjahre wird hier doch eindeutig als Zeiteinheit ("nach ihrem Aufbruch") und nicht als Längenmaß verwendet, was es ja eigentlich ist. Oder übersehe ich da was? Wer auch immer da geschludert hat...

    Man KÖNNTE es vermutlich auch so lesen dass es nach der Reiselänge (als Entfernung nicht Zeit) ab Aufbruch so gekommen ist. Aber vermutlich ist das wieder ein Fall der üblichen "Da steht aber "Jahre" im Wort"-Fraktion.

    Lichtjahre sind natürlich eine Längeneinheit. Aber selbst wenn man es im Sinne von "Mir war schon bei Losfahren schlecht. 10 Kilometer nach unserem Aufbruch musste ich anhalten und hinter einem Busch verschwinden." liest, ergibt es keinen Sinn. Im kosmischen Maßstab sind 4 LJ nämlich zu wenig, um unterwegs eine Nova zu passieren.

    Na also das wäre mir persönlich dann doch wieder zu übertrieben. Ob es nun deutsche Anführungszeichen sind oder wie du sagst das "Zollzeichen". Ich weiß nichtmal ob meine Tastatur das überhaupt kann, in manchen Schriftarten sehen Anführungszeichen allerdings genau so aus. Da würde ich mich also nicht dran aufhängen. Und auch bei den Möwchen wüsste ich nicht wie man die auf der Tastatur überhaupt nutzt, kann aber sein dass das an meiner amerikanischen Tastatur liegt. Keine Ahnung, war mir auch nie wichtig. Solange es vernünftig gekennzeichnet ist, ist es ok für mich. Aber bitte mit Zeichen und nicht einfach "Man kann es sich ja denken.".

    Die Tastatur kennt immer nur einfaches und doppeltes Hochkomma. Das in einfache und doppelte Anführungszeichen umzuwandeln, ist Aufgabe der Textverarbeitung. Da kannst du auch einstellen, ob es deutsche oder französische werden sollen.

    Ich habe mich gekugelt vor Lachen.

    Den Witz hab ich jetzt nicht verstanden ?( Was hat AOL denn mit Rentenzahlungen zu tun ?

    Der Autor meint anscheinend, dass aol.com die typische Domain für alte Leute ist. Vielleicht weil AOL in den 90ern, als das Internet für die Allgemeinheit gerade erst aufkam, so aggressive Werbung gemacht hat. An einer anderen Textstelle wird in dem Zusammenhang auch (sinngemäß) gesagt: "Der hat bestimmt noch einen ganzen Stapel CDs im Schrank." AOL hatte damals ja in jeder Zeitschrift CDs mit seiner Zugangssoftware verteilt.

    Zitat

    Ein verschwörerischer Blick ging über die Bildschirmkante in seine Richtung. „Muss echt sein“, erklärte sie. „Rate mal die E-Mail Endung.“

    Er überlegte kurz. Deutscher. Im Ruhestand.

    „Aol.com?“

    „Bingo! Kriegt man doch dazu, wenn man Rentenzahlungen beantragt, oder?“

    Ich habe mich gekugelt vor Lachen.

    Ich muss sagen, dass ich diese Zitate aus deinem 1. Buch gar nicht schlimm finde. Zumindest die 1. scheint ja eine wörtliche Rede zu sein, und so sprechen viele Menschen nun mal. Lediglich dem Schicksal hätte ich die Protagonisten entgegentreten statt gegenübertreten lassen.

    Nachdem ich es gestern versehentlich im falschen Thread gepostet habe, hier nochmal im richtigen:9783


    Eine kleine Lektion in Japanisch gefällig?

    Zitat

    Eine Handvoll Bücher, herausgegriffen aus den großen Stapeln, die sich über die Jahre zu Hause angesammelt haben. Die Japaner haben ein Wort für dieses Laster: tsundoku. Gemeint sind damit die Stapel von Büchern, die Sie kaufen, aber nie die Zeit finden, sie auch zu lesen. Sie können ohne diese Bücher einfach nicht leben, und so türmen sich die Stapel Monat für Monat immer höher.

    SUB heißt auf Japanisch also tsundoku.

    Eine kleine Lektion in Japanisch gefällig?

    Zitat


    Eine Handvoll Bücher, herausgegriffen aus den großen Stapeln, die sich über die Jahre zu Hause angesammelt haben. Die Japaner haben ein Wort für dieses Laster: tsundoku. Gemeint sind damit die Stapel von Büchern, die Sie kaufen, aber nie die Zeit finden, sie auch zu lesen. Sie können ohne diese Bücher einfach nicht leben, und so türmen sich die Stapel Monat für Monat immer höher.

    SUB heißt auf Japanisch also tsundoku.

    Das habe ich ja im ganz falschen Thread gepostet. Sorry!

    Eine kleine Lektion in Japanisch gefällig?

    Zitat


    Eine Handvoll Bücher, herausgegriffen aus den großen Stapeln, die sich über die Jahre zu Hause angesammelt haben. Die Japaner haben ein Wort für dieses Laster: tsundoku. Gemeint sind damit die Stapel von Büchern, die Sie kaufen, aber nie die Zeit finden, sie auch zu lesen. Sie können ohne diese Bücher einfach nicht leben, und so türmen sich die Stapel Monat für Monat immer höher.

    SUB heißt auf Japanisch also tsundoku.