Beiträge von Svanvithe

    Moin, ihr Lieben, über mein Wichtekind freue ich mich sehr :D...


    Und ein kleiner Hinweis für meinen Wichtelpartner... Ich bin momentan ziemlich im Stress: Heute ist mein letzter Arbeitstag im hiesigen Büro, und dann schlage ich einen neuen Weg ein. Von daher kommt mein Wichteltext wahrscheinlich erst heute Abend, spätestens morgen...

    Neuzugänge


    Ja, ich habe das Taschenbuch als Rezensionsexemplar erhalten :) ...

    Das kann man gerade bei NetGalley anfragen und ich interessiere mich auch dafür, habe aber im Moment keine Zeit, es unterzubringen. Etwas skeptisch war ich auch, weil es bei NG nicht nur als "Historischer Roman", sondern auch als "Frauenunterhaltung" eingestuft ist. Ein Paracelsus-Roman der Art, wie ich mir das wünschen würde, wäre auch geeignete "Männerunterhaltung".

    Vielleicht kannst Du mal Deine Eindrücke schildern, wenn Du damit angefangen hast?

    Das kann ich gerne machen...

    Ja, ich habe das Taschenbuch als Rezensionsexemplar erhalten :)...

    HINWEIS - Bitte immer den gesamten Beitrag kopieren - UND AUCH LESEN


    In dieser Liste kann jeder die Anzahl seiner gelesenen Bücher des laufenden Jahres festhalten.


    Funktionsweise:


    1. Klickt beim letzten Beitrag "Zitieren" an, das ist das Symbol rechts unten in der Ecke, auf dem die Anführungszeichen zu sehen sind.

    2. Drückt die Taste "Entfernen" auf eurem Keyboard. Dadurch wird das Zitat-Symbol oberhalb des Beitragfensters nun schwarz umrandet.

    3. Klickt auf das schwarz umrandete Zitat-Symbol. Nun müsstet ihr die Liste komplett kopiert haben und braucht nur noch euren Lesestand zu aktualisieren.

    4. Absenden und fertig.


    1. Naddisblog - 337
    2. Dreamworx - 329
    3. Gonozal - 264
    4. Ruhrpottmädchen - 221
    5. Buchcafe 24 - 214
    6. Divina - 171
    7. buechereule - 157
    8. Svanvithe - 141
    9. Scalymausi - 131
    10. cbee - 130
    11. Emili - 114
    12. Skippycat - 111
    13. freddoho - 108
    14. Hiyanha - 94
    15. Bücherjägerin, Chattys Buecherblog - 88
    16. tom leo - 87
    17. Nimrod Kelev-rah - 85
    18. Leen - 83
    19. *Bücherwürmchen* - 81
    20. liesma - 77
    21. Frawina - 66
    22. Fridoline, Affenkaelte, JessLittrell - 65
    23. flohmaus - 59
    24. Bast - 57
    25. Aloysius X. L. P. - 56
    26. Madl10, Thomson - 55
    27. Rincewind66 - 48
    28. Tanni - 45
    29. El Novelero - 42
    30. Susannah, lio - 41
    31. DarkMaron, countrymel - 38
    32. Heuschneider, Tiniii, Gaymax - 34
    33. Studentine - 33
    34. Annetta - 32
    35. Biografiefan - 31
    36. Lilias - 29
    37. Jessiw84, E-Krimi - 28
    38. pescador - 27
    39. Melanie512, the-black-one - 23
    40. Kittelbiene, xxmarie91xx - 22
    41. Valrike - 21
    42. Annett - 19
    43. liesma, nirak - 17
    44. Taraliva - 15
    45. Jisbon(: - 14
    46. Kermit - 12
    47. Bartman1860, Schattenlady - 10
    48. rhapsody2, narenda_ - 9
    49. Mellojello - 7
    50. Motte, Struppi - 6
    51. Break Free - 3
    52. Carojenny, Mariexy - 2
    53. Yvonne80, aleXi.s - 1

    Greta wünscht sich so sehr ein eigenes Pony. Aber auch an ihrem zehnten Geburtstag schenken ihre Eltern ihr lieber eine Gitarre. Ein kleiner Trost ist, dass Greta jederzeit ihrer besten Freundin Anna bei der Pflege ihres Ponys helfen darf. Doch Charlie gehört eben Anna.


    Kurz vor einem anstehenden Reitturnier findet Greta in Charlies Box ein Hufeisen: Silbrig glänzend ist es und sieht nagelneu aus. Den Glücksbringer nimmt sie mit nach Hause. Sie staunt nicht schlecht, als ihr das Hufeisen aus der Hand fällt und in ihrem Zimmer komische Geräusche zu hören sind. Als dann sogar ein Wiehern erklingt, entdeckt sie ein echtes Minipony. Greta wird richtig euphorisch, als sie feststellt, dass sich kleine Hengst Gauner mit Hilfe des Hufeisens auch in ein großes Pony verwandelt. Kurzerhand weiht Greta ihre Freundin Anna als einzige in das Geheimnis ein und nimmt Gauner mit auf den Reiterhof, wo sie mit ihm für das Reitturnier trainiert. Denn Charlie ist verletzt, und Anna hat deshalb keine Chance, gegen die beiden eingebildeten Pferdemädchen Caro und Ella anzutreten und diese endlich zu besiegen. Ganz so einfach ist es natürlich nicht, Gauners Geheimnis zu bewahren. Caro und Ella sind nämlich äußerst misstrauisch…



    „Greta und Gauner. Zauberponys gibt es doch!“ ist eine entzückende Geschichte für Pferdefreunde, bei der sich zwar die Entwicklung vorhersehen lässt, ein paar gängige Klischees angesprochen werden und die Realität in gewissem Maße vernachlässigt wird. An den Wunsch, ein eigenes Pony zu besitzen, sind nun einmal auch Kosten und Mühen gebunden, die Kinder in dem Alter gerne verdrängen. Allerdings gestalten Autorin Wiebke Rhodius und Illustratorin Vera Schmidt das Zauberbuch dank einer spritzigen Idee, detaillierten Beschreibungen und Bildern mit wonniger Wohlfühlmagie.


    Die Handlung wird mit Frische und Lebendigkeit erzählt. Es gibt ereignisreiche Momente, die den jungen Lesern aufregende Augenblicke verschaffen. Darüber hinaus vergisst Wiebke Rhodius nicht zu erwähnen, dass neben dem Spaß beim Reiten auch Arbeit und entsprechende Vorbereitungen, die durchaus mit Schmutz und dem feinen Duft der Pferdeäpfel verbunden sind, zu einem Ponyhof gehören. Probleme wie Mobbing und Ablehnung vermeintlich Schwächerer spricht die Autorin an, ohne aufdringlich und belehrend zu sein. Vielmehr legt sie viel Wert auf die Vermittlung der Wichtigkeit von Freundschaft und Zusammenhalt, dem Respekt vor Tieren und Menschen.


    „Greta und Gauner. Zauberponys gibt es doch!“ ist für ein gelungener Start einer Reihe, bei der kleine und große Reiter Fortsetzungen freudig erwarten.


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    Tom Bergers Karriere ist zum Stillstand gekommen, der Journalist läuft dem Erfolg hinterher und kann bei seinem Chef mit seinem „lyrischen vorgestrigen Mist“ nicht mehr punkten. Sein Privatleben gestaltet sich ebenfalls schwierig. So nimmt er sich eine Auszeit und gelangt auf der Flucht vor der Hektik des Alltags und den beruflichen Untiefen nach Leitenacker, einem recht beschaulichen, abgelegenen bayerischen Dorf.


    Die ersehnte Ruhe findet er im Landhotel St. Emmeran indes nicht. Vielmehr stößt er schnell auf sich alle zehn Jahre häufende rätselhafte Todesfälle. Spätestens als eine alte Frau, der er auf dem Friedhof begegnet, ihm zuflüstert: „ … es hat schon wieder angefangen…“, aktiviert Berger seine Spürnase. Er wittert eine heiße Story, die ihn aus seinem Tief reißen könnte. Allerdings sind die Dorfbewohner nicht bloß schweigsam und misstrauisch, sondern auch voller Furcht, über das kommende drohende Unheil zu sprechen. Ob die junge hübsche Franziska, die in der Bäckerei arbeitet, ihm eine Hilfe dabei sein kann, Licht ins Dunkel zu bringen? Mit jedem Schritt, das Geheimnis der verschworenen Dorfgemeinschaft zu lösen, gerät er tatsächlich tiefer in ein mysteriöses Gespinst aus einem uralten Fluch, Aberglaube, Sektenkult und Ritualmorden, das ihn nicht nur an seinem Verstand zweifeln lässt. Es birgt auch Gefahr für sein Leben.



    „Keltenmord“ von Alexander Lorenz Golling ist vor allem eines: ein Mysterium. In diesem verfängt sich der Journalist Tom Berger auf eine bemerkenswert gewagte Weise, zunächst zögerlich und bedachtsam. Dann entwickelt der Autor ein zunehmend fesselndes Szenarium, während er ein finsteres, unheimliches und durchaus verhängnisvolles Umfeld kreiert, das besonders dann seine Wirkung entfaltet, wenn Unnatürliches ins Geschehen eingebunden wird. Hier bedient sich Alexander Lorenz Golling des Opferkultes der Kelten um die gehörnte Gottheit Cernunnos, setzt gut recherchierte Hintergrundinformationen ein und vermittelt ein beachtenswertes Bild einer Gottesverehrung der Vergangenheit, die bis in die Gegenwart reicht. Daneben überrascht der Autor mit einem ungewöhnlichen Ende, das gleichwohl passend wirkt.


    Die Lokalität der Ereignisse ist perfekt gewählt: Ein abgeschiedenes Dorf, in dem jeder jeden kennt und Fremde sofort auffallen, die Idylle trügerisch. Kein Wunder, wenn alle zehn Jahre Unglücke eintreten. Aber die Dorfgemeinschaft hält zusammen, kein Wort über das Geheimnis darf nach außen dringen.


    Insgesamt zeigt sich der Erzählton kraftvoll, ist oft ruppig und von einer Heftigkeit geprägt, die zuweilen erschreckt. Die Stimmung wechselt das eine oder andere Mal plötzlich. In einem Moment ergötzt sich der Journalist Berger an der ungestümen Natur und ihren Elementen, will mit ihr verschmelzen und in seiner Euphorie alles in der Großstadt hinter sich lassen. Im nächsten Augenblick hadert er mit seiner kindischen Aufwallung der Emotionen und dem Mangel an Kontrolle und Selbstkontrolle und hält seine Anwandlung für Unsinn.


    Überhaupt ist Alexander Lorenz Golling mutig. Seine Figur Tom Berger zeichnet sich nicht gerade durch Sympathie und Freundlichkeit aus. Wegen wüster Intrigen und Demütigungen unterschiedlichster Art sowohl in der Jugend als auch später, verhält er sich ziemlich vorsichtig, manchmal sogar ablehnend gegenüber anderen Menschen. Infolgedessen ist Misstrauen zu einem wesentlichen Charakterzug geworden, ebenso leidet sein Selbstwertgefühl darunter. Hinzu kommt Unzufriedenheit über seine gegenwärtige Situation, so dass er oft launisch und zudem unüberlegt reagiert.


    Als Journalist eher erfolglos, die Beziehung zu seiner Lebensgefährtin Klara steht wegen seiner Untreue auf dem Prüfstand, greift er oft zu Alkohol und Zigaretten als Seelentröster. Er hat seinen Biss verloren. Immerhin wecken die Nachforschungen gegen die Mauer des Schweigens seine Neugierde und motivieren ihn enorm, gegen Vernunft und alle Warnungen zu ermitteln. Und erstaunlicherweise fördert und fordert dies den Rest seines Anstandes. Doch wird das ausreichen?


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