Beiträge von Mirielle

    Ich habe tatsächlich beim Aufräumen noch drei SUB-Bücher bei mir entdeckt.:shock: Drei ungelesene Bücher, die sich still und heimlich in die zweiten Reihen verkrümelt haben und wohl dachten, sie kämen auf die Weise davon und könnten geheime SUBs bleiben. Nun habe ich sie nach vorne gezerrt und auf meine Schreibtisch gelegt und eines davon schon zu lesen begonnen. Pöh - ich lasse mir doch hier meinen Ruf einer Null-SuBerin nicht von drei im Untergrund (eher Hintergrund) lebenden Büchern ruinieren .... [-(


    Aber vorerst gehöre ich wieder in die Liste.


    Bitte immer die letzte Liste und diesen Hinweis kopieren:

    1. elmores - 1
    2. Mirielle - 3
    3. Cato Censorius - 5
    4. SiriNYC - 7
    5. frettchen81 - 8
    6. teelicht86, Cocolina - 13
    7. basco09, MissNooki - 14
    8. traummalerin, Motte - 15
    9. *sophie - 16
    10. Break Free - 17
    11. Clary-Jocelyn - 18
    12. lio, - 20
    13. findo, dramelia, sinah - 24
    14. Melomatin - 32
    15. Ryhinara, Naria - 34
    16. Drahtbeen - 36
    17. LittleMelody - 39
    18. Satsuki - 40
    19. bianka411 - 42
    20. LenaFaiytales, Bast - 44
    21. Nefertari - 46
    22. pescador, dieVielleserin - 48
    23. keksi2203 - 49
    24. Flioefe - 50
    25. Scalymausi - 53
    26. bittersweetlight - 61
    27. Traute - 63
    28. Buecherpalast - 76
    29. SaintDiabolus - 85
    30. Valrike - 87
    31. schwarz - 90
    32. Geronimo - 93
    33. Knü - 109
    34. Yvi1982 - 145
    35. Sarii - 154
    36. Kermit - 174
    37. Susannah1986 - 194
    38. syko - 241
    39. Tiniii - 251
    40. pralaya - 257
    41. Schneeblume86 - 408
    42. Farast, Emili - 429
    43. aleXi.s - 468
    44. ChaosAngel - 1074
    45. Nerys - 2146

    So. Nach dem bescheidenen Termin von Männe heute, bin ich gar nicht erst mit den beiden nach Hause gefahren. Er war so geknickt und geladen, da bin ich einfach weitergefahren. Die Blicke waren schon witzig. Leicht verwirrt "Da hättest du doch abbiegen müssen"

    Ich bin mit den beiden einfach Richtung Schwalmtal weitergefahren und dann hatten wir einen kleinen spontanen Halt am Hariksee. Einfach mal raus und weg von allem. Auch wenn es nur für 4 Stunden war, war es toll :)

    Ist auch gar nicht so weit weg von hier. Werden wir sicher wiederholen. Da gibts ja auch einiges zu laufen im Naturschutzgebiet, das kann man sich auch mal vornehmen :)

    Einfach nur klasse! :applause: :thumleft: :friends:

    Wir schauen mal ob es nächste Woche mit dem Tagestrip nach Holland zum Strand klappt, das wäre ja auch schon was :)

    Danke dir für die Worte übrigens:friends: Im Moment ist es eben stressig, weil mein Männe und ich auch gerade versuchen etwas an der Situation zu ändern, in der Hoffnung, dass es danach etwas besser wird.

    Ich drücke euch die Daumen, für beide Vorhaben! Es wird besser werden, ganz bestimmt. Ihr schafft das! Im Leben gibt es nie nur Ebbe. Irgendwann kommt auch wieder die Flut. :wink:

    Ja ich weiß auch nicht,ich bin einfach urlaubsreif und zwar meine ich richtig urlaubsreif, raus hier. Aber das geht halt eben nicht. Das ist mein erster "richtiger" Urlaub seit Colin auf der Welt ist un wir können es uns seitdem aber auch nie mal leisten mal wegzufahren. Es nervt einfach. Ich klage aber auf hohem Niveau glaube ich.

    Nein, finde ich nicht. :friends: Wenn man urlaubsreif ist und nicht weg kann, weil das Geld fehlt, ist das einfach total nervig und belastend. Das kann ich gut nachvollziehen, weil ich es aus eigener Erfahrung kenne. Ich war jetzt seit über zehn Jahren nicht mehr verreist und vermisse es sehr. Aber irgendwann wird es wieder anders werden, auch bei dir, und die Aussicht und Hoffnung darauf sind schon mal ein Lichtblick. Man muss eben das Beste aus der Situation machen, wie sie jetzt und heute ist, sonst empfindet man es als noch schlimmer und stressiger, man wird noch gereizter und erschöpfter, irgendwie kommt da ein Teufelskreislauf in Gang, den man durchbrechen muss. Sonst macht man sich das Leben selber noch schwerer als es eh schon ist.


    Deshalb auch meine Frage, ob du nicht ein bißchen "Mini-Urlaub" für dich aus der aktuellen Situation rausholen kannst? Nicht als Ersatz für den großen, richtigen Urlaub mit Verreisen. Nur zum Atemholen und ein bißchen neu auftanken.

    Ich schicke mal schnell pralaya einen lieben Gruß in ihren stressigen, absolut nicht erholsamen Urlaub (wie bei den "Backsteinen" von ihr erwähnt). :friends: :winken: Gibt's keine Auszeit, die du dir mal zwischendurch nehmen könntest, nur ein paar Stunden? Den Kurzen von jemandem anderen bespaßen lassen und für einen halben Tag irgendwo in deiner Umgebung hinflüchten, wo du ein bißchen Luft holen und auftanken kannst?

    ... wenn du deine Zuhörer bzw. Leser nicht zu Tode langweilst, bist du in den Augen der deutschen Kollegen schnell "unwissenschaftlich" :roll: .... Zum Glück gibt es immer mehr deutsche Wissenschaftler, die das genauso sehen und dem anglo-amerikanischen Weg folgen.

    Wissensvermittlung in den Augen deutscher Wissenschaftler bedeutet im Normalfall, möglichst viele Fachbegriffe in möglichst komplizierten, viele Zeilen umfassenden Satzgebilden unterzubringen, gespickt mit ausführlichen Anmerkungen und wenn machbar mit vielen trockenen Zahlen. Ob das den Zuhörer oder Leser langweilt, ist egal. Wichtig ist vor allem, zu zeigen, wie ungeheuer klug man ist und wie bedeutend die eigenen wissenschaftlichen Erkenntnisse sind. :loool:


    Aber du hast recht, langsam gibt es auch manche deutsche Autoren, die Wissen gut rüberbringen können. Philip Blom gehört für mich dazu (Historiker). Ich habe von ihm schon drei, vier Bücher gelesen und mich bei keinem auch nur eine Sekunde lang gelangweilt, im Gegenteil. Ihn lese ich ausgesprochen gern. Zum Beispiel das untenstehende. Kann ich nur empfehlen.

    Weil Briten langweilig schreiben oder eben nicht? Wie darf ich das verstehen?

    Weil britische Journalisten und Wissenschaftler meiner persönlichen bisherigen Leseerfahrung nach häufig besser als viele andere Wissen interessant,verständlich und unterhaltsam vermitteln.


    Ich bin bekennender Fan von britischen Sachbuchautoren! :wink: Sogar britische Professoren können Bücher über nicht unbedingt auf den ersten Blick spannende Themen (z.B. urzeitliche Amöben :shock:) so witzig und trotzdem fundiert schreiben, dass man nicht nur was dazulernt, sondern sich auch noch gut unterhalten fühlt. Das ist m.E. die wirklich hohe Kunst der Wissenschaftsvermittlung. Ich lese sehr gern Sachbücher, hasse es aber, mich zig Seiten durch staubtrockene Anhäufungen von Fakten, endlos lange Satzkonstruktionen und umständliches Herumdozieren wühlen zu müssen.


    Wenn ich die Wahl habe zwischen zwei Sachbüchern zum gleichen Thema von einem englischen und einem deutschen Autor, greife ich meistens automatisch und ohne Nachdenken zum englischen Autor. :lol:

    Kurzbeschreibung (Quelle: amazon):

    Die Welt ist heute wieder ein beunruhigender Ort, vom neuen Nationalismus in China über die gespaltenen Gesellschaften in Europa und den USA bis hin zum furchterregenden Aufstieg des IS. Wenn man einen Blick auf die Flaggen dieser Länder und Organisationen wirft, dann wird vieles klar, was auf den ersten Blick völlig unverständlich erscheint. Denn seit Jahrtausenden verkörpern Flaggen unsere Hoffnungen und Träume. Wir schwenken sie, wir verbrennen sie, wir marschieren unter ihren Farben. Flaggen wehen vor der UNO, auf arabischen Straßen, in den Vorgärten von Texas. Ihre Symbole trennen oder vereinen uns. Und auch im 21. Jahrhundert sterben noch Menschen dafür.


    Autor:

    Tim Marshall ist ein britischer Journalist, anerkannter Experte für Außenpolitik, und manchen Lesern vielleicht schon bekannt durch sein Buch "Die Macht der Geographie. Wie sich Weltpolitik anhand von 10 Karten erklären lässt". Er arbeitete für die BBC als Auslandskorrespondent, im Rahmen dieser Tätigkeit bereiste er zahlreiche Länder. "Im Namen der Flagge" ist sein zweites auf Deutsch erschienenes Buch.


    Beschreibung und Beurteilung:

    Ich persönlich habe noch nie verstanden, warum so viele Menschen vor einer Flagge salutieren und sie mit beinahe schon religiös-ehrfürchtiger Haltung handhaben. In meinen Augen ist es nur ein Stück Stoff mit einigen Symbolen, sonst nichts. Deshalb hat mich auch Marshall neuestes Buch sofort angesprochen und interessiert. Ich dachte mir, vielleicht kann er mir erklären, was es mit diesem Stück Stoff auf sich hat. Er konnte es.


    Marshall beschreibt anhand vieler Flaggen, warum ein Stück Stoff so viel mehr als nur das ist und wie es kommt, dass die Identität eines Landes, eines Volkes sehr oft in seiner Flagge verkörpert ist und vor allem anhand der Flagge als Identität emotional vermittelt wird. Er unterteilt die Flaggen der Welt in verschiedene Kapitel, so zum Beispiel " Flaggen der Freiheit", "Flaggen der Revolution" und "Flaggen des Bösen". Letztere beinhalten u.a. die Flagge des IS, der Hamas und der Al-Kudz-Brigaden. Ob nur islamistische Flaggen "böse" Flaggen sind, und nach welchen Kriterien man ein Land und seine Flagge als "böse" bezeichnen könnte, wäre sicher eine Frage, die zumindest ich dem Autor gern stellen würde. Seine Einteilung mag sehr subjektiv sein, aber man erfährt bei allen Flaggen, die er behandelt, enorm viel über die Geschichte des Landes, seine jeweilige politische Ausrichtung und die Ideologie, mit der die Flagge des Landes gleichsam aufgeladen ist. Der Autor fängt - natürlich? - mit den Stars and Stripes an, dann folgt der Union Jack, in gewisser Weise also die klassische "alte" politische Gewichtung der beiden Länder, über die man inzwischen trefflich diskutieren kann. Es ist aber auch gut möglich, dass Marshall einfach die beiden weltweit bekanntesten Flaggen an den Anfang gestellt hat, ohne dass er damit eine Aussage über deren politische Bedeutung machen wollte. Bei irgendeiner Flagge muss man ja in einem solchen Buch anfangen und warum dann nicht die zwei dafür nehmen, die so gut wie alle Menschen auf der Welt kennen dürften.


    Tim Marshall wäre nicht Brite, wenn er nicht seine spannenden Informationen locker-lässig mit sehr unterhaltsamen Anmerkungen würzen würde. Beispielsweise seine Erläuterungen zur amerikanischen Flagge:"Wenn die Nationalhymne gespielt und die Flagge präsentiert wird, sollen Amerikaner in Zivil stramm stehen, die rechte Hand aufs Herz legen und zur Flagge sehen. Uniformierte sollen salutieren, sobald der erste Ton der Hymne ertönt, und in dieser Stellung verharren, bis der letzte Ton verklingt. Dass sie eine Melodie hat, die sich besser für einen feucht-fröhlichen Karaoke-Abend im Vergnügungsviertel von Tokio oder das Ende einer Verdi-Oper eignet, wenn die dicke Diva an Auszehrung stirbt, ist nicht der Punkt." (S. 33)


    Ich könnte mir vorstellen, dass der aktuelle amerikanische Präsident beim Lesen dieser Zeilen einen überschäumenden Wutausbruch bekäme - sofern er denn Sachbücher lesen würde, wofür er nicht gerade bekannt ist. :wink: Jedenfalls macht das Lesen dieses Buches großen Spaß, weil Marshall die Kunst, Wissen anschaulich und amüsant zu vermitteln, exzellent beherrscht.


    Abgesehen von allen politischen und historischen Aspekten fand ich es spannend, die Vielzahl der Flaggen, die das Buch in Form einiger Farbtafeln enthält, auch vom optischen und ästhetischen Standpunkt aus näher zu betrachten. Es gibt äußerst puristisch und in ihrer Klarheit beeindruckend gestaltete Flaggen wie z.B. die Japans oder der skandinavischen Länder, es gibt optisch total überladene Flaggen, die beinahe mehr aussagen und beinhalten wollen als auf ein Stück Stoff draufpasst, und es gibt Flaggen, bei denen man ohne nähere Erklärung nur herumrätselt, was die Symbole eigentlich bedeuten sollen.


    Warum es Menschen gibt, die für eine Flagge sterben, entzieht sich jedoch auch nach dem Lesen dieses Buches immer noch meinem Verständnis. Diese Art des Patriotismus muss einem wohl entweder persönlich liegen oder es hat etwas damit zu tun, mit welchem politischen Verständnis man aufgewachsen ist bzw. mit welchen Altlasten, wie in Deutschland, wo es immer noch durchaus problematisch ist, die deutsche Flagge unvoreingenommen als heutiges politisches Symbol der Bundesrepublik Deutschland und nur als das zu betrachten.


    Insgesamt hat Tim Marhsall wieder ein ein hochinteressantes, amüsant und gut zu lesendes und auf jeden Fall diskussionswürdiges Buch geschrieben, das ich rundum für politisch interessierte Leser empfehlen kann!


    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:


    Anmerkung: Ende August 2018 erscheint ein drittes Buch von dem Autor in Deutschland: Abschottung. Die neue Macht der Mauern. ISBN 978-3423289818, 24.- Euro.


    Himbeeren mit Sahne bitte hierher! :lechz::huhu:
    Ich sitze bereits im (Gottseidank) klimatisierten Büro, bin froh, meiner 30-Grad-Wohnung entkommen zu sein, und überlege schon fast, hier zu übernachten. Zuhause ist es kaum mehr auszuhalten. Meine armen zwei Omi-Miezen müssen drin bleiben, ich hoffe, sie überstehen die stickige Hitze die nächsten zwei, drei Tage noch, sie leiden sichtlich sehr unter der Hitze. Dann soll es ja deutlich kühler werden. :dance:


    Mittlerweile lese ich gerade ein interessantes Buch, das zur momentanen Wetterlage gut passt. Den Autor schätze ich sehr, denn alles, was ich bisher von ihm gelesen habe, war exzellent geschrieben und super zu lesen. So auch dieses Buch bisher. Es macht richtig Spaß, es zu lesen. Ich habe es schon vermutet, dass es nur eine Lektüre gibt, die mich aus meiner Leseflaute herausholen kann, und das sind Sachbücher. :lol: Und so ist es auch.

    Mich interessieren zur Zeit die Philosophie und Geschichte des Gelds. Wie kam es zu unserer heutigen Definition und unserem heutigen Umgang mit Geld, wieso glauben Menschen an ein bedrucktes Stück Papier, dass es "'Wert" hat, warum muss Geld "arbeiten" (war viele Jahrhunderte lang nicht so, da musste der Mensch arbeiten, um Geld zu haben, und nicht das Geld, um den Menschen einen Mehrwert zu verschaffen). Spannende Fragen! (Für mich :lol:, findet sicher nicht jeder spannend)

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