Beiträge von Camelina

    Ich persönliche finde die Technik sehr interessant, teile aber Eure Meinung, dass es doch schöner ist in einem richtigen Buch zu lesen. Aber ich könnte mir vorstellen, dass es mir für mein Studium sehr entgegen kommt. Zum einen muss ich dann nicht die teuren Fachbücher durch die Gegend schleppen, zum anderen habe ich auch bei Bücher für das Studium nicht den Anspruch, sie gemütlich lesen zu wollen. Zumal es ja vielleicht auch möglich wäre, digital zu unterstreichen und mit dem Text zu arbeiten. Das fände ich nicht unpraktisch.
    Übrigens muss ich JuleBule rechtgeben: Auch heute gibt es schon genügt Raubkopien von Büchern. Bei jedem Download-Portal kann man meistens auch ebooks illegal runterladen. Das wird nur nicht ganz so häufig genutzt, weil die Nachfrage einfach geringer ist.

    Kurzbeschreibung von Amazon:


    Die Gen-Wissenschaftlerin Ivola wird gezwungen, an einem undurchsichtigen Forschungsprojekt teilzunehmen. Nicht wissend, was genau dahintersteckt, befürchtet sie, in einen moralischen Konflikt zu geraten. Hat sie es mit Wissenschaftlern oder mit skrupellosen Verbrechern zu tun? Noch dazu gerät sie in den Bann eines der drahtziehenden Männer ... Als ihre Familie in die Ereignisse hineingezogen wird, entschließt sie sich zu handeln. Spannender Thriller mit einem Schuss Liebe.



    Meine Meinung:


    Dieses Buch habe ich hier gewonnen. Das Erste, was mir an diesem Buch auffiel als ich es geschickt bekam, war die schlechte Qualität des Einbandes. Es sieht aus wie ein Schulbuch und ist leider auch genau so schnell verknickt. Hätte ich dafür die eigentlich verlangten 16,50€ bezahlt, hätte ich mich sehr darüber geärgert!
    Auch der Inhalt überzeugt mich leider nicht so richtig. Es ist jetzt nicht wirklich schlecht, aber richtig überzeugend leider auch nicht.
    Die Handlung ist ziemlich vorhersehbar, was wohl auch an der sehr linearen Erzählweise liegt. Die Handlungen und Gedanken der Protagonistin werden ganz simpel und chronologisch aneinander gereiht. Es gibt also nur einen einzigen Erzählstrang, was die ganze Geschichte etwas einseitig macht.
    Auch die Charaktere sind etwas einseitig und klischeehaft gezeichnet. Auf manche Ticks der Personen wird so oft hingewiesen, dass man irgendwann etwas genervt ist.
    Insgesamt würde ich sagen, dass man dieses Buch lesen kann, aber unbedingt weiterempfehlen kann ich es nicht.

    Hallo,


    ich habe heute eine Mail von denen bekommen und jetzt würde mich ja mal interessieren, ob wir alle eine Quasi-Zusage bekommen haben oder ob es auch welche gibt, die eine Absage bekommen haben.
    Bei mir steht drin, dass sie wieder auf mich zurückkommen werden und haben mir zunächst mal die ersten 50 Seiten von irgendeiner Neuerscheinung geschickt, zu der man eine Kritik schreiben kann, aber nicht muss.


    Wie sieht es bei Euch aus? Was für eine Reaktion habt ihr bekommen?


    Liebe Grüße, Camelina

    Kurzbeschreibung von Amazon:


    Nordengland, Weihnachten 1936: Eigentlich wollte Alix in London bleiben. Kurz entschlossen aber beschließt sie dennoch das Fest mit ihrer Familie zu verbringen. Sie will endlich das Rätsel um den Tod ihrer Mutter Lady Helena lösen, die ums Leben kam, als Alix acht Jahre alt war. Die junge Frau ahnt nicht, dass sie böse Geister der Vergangenheit heraufbeschwört …



    Meine Meinung:


    Die Kurzbeschreibung von Amazon ist etwas mager und ich finde, dass man aufgrund dieser Beschreibung nicht unbedingt zu diesem Buch greifen würde, wenn man nicht zufälliger Weise die Autorin kennt oder generell gerne Bücher zu dieser Thematik liest. Aber ich selber kann auch nicht besser beschreiben, um was es geht.
    Es ist eine unheimlich komplexe Familiensaga und über den Roman hinweg werden die einzelnen Familienangehörige und die unmittelbaren Nachbarn sehr detailliert beschrieben, so dass man sich ein sehr gutes Bild von den klar gezeichneten Charakteren und auch die Umgebung machen kann. Die wirklich große Anzahl von Charakteren macht es zu Beginn etwas schwierig, die ganzen Personen und deren Verhältnis zueinander auseinander zu halten. Das ist aber vielleicht auch meine Schuld, weil ich erst nach 300Seiten die Personenliste am Ende des Buches entdeckt habe :lol: !
    Der Roman ist flüssig und schnell zu lesen. Edmondsons Schreibstil ist sehr einfach gehalten und trotzdem ist alles sehr unterhaltsam. Es fällt mir ein wenig schwer, hierzu etwas zu schreiben, da es in dieser Geschichte kein besonderes Highlight oder ähnliches gibt, sondern sich alle Geschichten und Personen nach und nach entwickeln.
    Generell würde ich sagen, dass es ein geeignetes Buch für einen kalten Winterabend ist, wenn man eine einfache Unterhaltung wünscht.



    Ganz sonnige Grüße, Camelina

    Ich muss Karthause Recht geben. Die Charaktere waren doch eher recht oberflächlich gezeichnet. Allerdings sind es auch nur 300 Seiten und wirklich sehr viele Charaktere die umrissen werden. Die schöne sommerliche Atmosphäre kommt allerdings trotzdem gut zur Geltung und ich finde schon, dass man einige Male die "typische" Mentalität erkennen kann. Aber das hätte schon etwas ausgeprägter sein können. Wobei es sich dann vielleicht nicht so sehr von anderen Büchern unterschieden hätte.
    Auf jeden Fall freut es mich, dass Tanni das Buch bald lesen wird. "Der Schatten des Windes" hat mir auf jeden Fall auch sehr gut gefallen, ist allerdings nicht unbedingt damit zu vergleichen.
    OT @ Tanni: mir ist noch nie aufgefallen, dass sich hier noch jemand aus der selben Stadt tummelt. Finde ich ja sehr nett :).


    LG, Camelina

    Kurzbeschreibung von Amazon:


    Bittersüßer Mandelduft und rauhe Landschaft, verfallende Palazzi und elegante Herren mit schwarzen Sonnenbrillen: Das ist das Sizilien der Mennulara, einer armen Magd in den Diensten der Alfallipes. Ihr Tod bringt in das Städtchen Roccacolomba Argwohn und Mißgunst. Er zieht alle - den Arzt, den Pfarrer, Kommunisten und Lebemänner - in einen Strudel aus Gerüchten und Beschuldigungen. Hat sie das Rätsel ihres tragischen Lebens mit ins Grab genommen?



    Meine Meinung:


    Endlich mal seit langem wieder ein von mir gelesenes Buch, was es sich lohnt, vorzustellen.
    Meiner Ansicht nach liest es sich sehr schön, weil es sprachlich sehr flüssig geschrieben ist und das Sizilien der 70er Jahre wunderschön atmosphärisch darstellt ohne zu überteiben und ohne zu blumig zu werden. Zu Beginn hatte ich einige Schwierigkeiten die ganzen italienischen Namen auseinander zu halten, aber nach einer Eingewöhnungsphase hat man sich sehr schnell daran gewöhnt.
    Etwas ungewöhnlich, aber keineswegs negativ, fand ich, dass vor jedem Kapitel schon eine kurze Zusammenfassung stand, was in diesem geschehen wird. Das erinnerte mich ein wenig an Brecht (z.B. Mutter Courage und ihre Kinder), nimmt aber bei Hornby nicht so viel Spannung wie es das bei Brecht tut.
    Besonder Spaß macht es, zu verfolgen, wie die 3 Kinder um das Erbe der Mennulara gieren. Da liest man dann einige Kapitel mit einer gewissen Schadenfreude ohne das Hornby ins Bösartige oder Ironische verflällt.
    Das einzige, was mir nicht ganz so gefallen hat, war das Ende. Denn irgendwie hatte ich noch auf etwas Besonderes, dem großen Knall am Ende, gewartet. Der kam leider nicht mehr.
    Trotzdem würde ich diesen Roman weiterempfehlen und er hat mir summa summarum gut bis sehr gut gefallen.


    In der Hoffnung, dass auch schon andere das Buch gelesen haben oder sich jetzt dadurch angesprochen fühlen wünsch ich Euch noch ein sonniges Wochenende.


    Liebe Grüße,


    Camelina

    Camelina und Gluttony


    Aber Umfragen werden ja immer zu einem bestimmten Zweck erstellt. Amazon hat bei dieser Umfrage offensichtlich die Intention näheres zu den Wünschen von Wenig-Nutzern zu erfahren. So eine Umfrage verfolgt dann ja ein ganz anderes Ziel als wenn man erfahren möchte, wie Viel-Nutzer das Angebot optimieren würden. Klar ist beides relevant, aber es ist einfach üblich, Umfragen auf Teilbereiche zu konzentrieren. Dadurch sind dann die Ergebnisse viel besser verwertbar und umsetzbar.
    Dabei finde ich es überhaupt schon erstaunlich, dass da jeder dran teilnehmen kann. Oft ist es nämlich so, dass bei solchen Umfragen wirklich nur die teilnehmen können, die dazu eingeladen wurden.
    Deshalb denke ich, dass die, die hier eingeladen wurden, einfach zur Zielgruppe dieser Umfrage gehören, also nicht willkürlich eingeladen werden und alle anderen von Amazon eher als Zusatzinfos gewertet werden. Die werden sicherlich später auch in einer anderen Statistik zusammengefasst werden.

    Cehoernchen


    Ich glaube, es geht nicht darum, ein Einkaufsschema abzuleiten, sondern viel mehr zu erfahren, was für Ansprüche/ Wünsche diejenigen haben, die zwar generell an dem Thema interessiert sind, aber bisher noch nicht viel gekauft haben.
    Die jenigen, die eh viele englische Bücher kaufen, bei denen lohnt es sich doch gar nicht, irgendwie in Umfragen oder Werbung etc. zu investieren, weil die eh schon relativ viel Umsatz mit dieser Sparte machen. Während bei Wenig-Käufer ja noch ein viel größeres Potential besteht und Amazon trotzdem weiß, dass generelles Interesse besteht. Quasi der optimale Punkt um anzusetzen.


    die von ihrer Arbeit in der Marktforschung und dem Studium der BWL beeinflusste Camelina :wink:

    Wieso denn Amazon? Die Fordern schließlich eine Gegenleistung (die Ausfüllung der Umfrage) von Dir. Das ist definitiv erlaubt.
    Und buecher.de darf den Gutschein, glaube ich, nur anbieten, eben weil sie diese Mindestumsatzauflage haben. Ohne diese Klausel dürfte es wohl gegen das GWB verstoßen.

    Hallo Lorelai,


    es besteht kein Mindestumsatz und man kann ausschließlich Bücher damit kaufen. Also auch preisgebundene oder reduzierte.


    Liebe Grüße, Camelina

    Ich werde die übrigen Bücher auch alle auf jeden Fall noch lesen. Nicht direkt, weil sie noch nicht in meinem Besitz sind, aber lesen werde ich sie 100%.


    Ich kann auch gar nicht sagen, was mir an dem Buch am besten gefallen hat.
    Der etwas trockene und eigenwillige Humor ist mit Sicherheit erwähnenswert. Die Dialoge fand ich teilweise echt zum kaputt lachen! Wobei man auch wirklich einen Sinn für diese Art von Humor haben muss.
    Die generelle Idee, eine Welt zu erschaffen, in der Literatur so ernst genommen wird, gefällt mir auch total gut. Generell mag ich gerne Bücher, in denen sich die Liebe zur Literatur widerspiegelt. Und hier ist das, finde ich, sehr kreativ umgesetzt.
    Auch die ganzen anderen Ideen, finde ich einfach großartig. Z.B. die Erfindungen von Mycroft, die Namensgebungen, die Dodos etc. Ich finde es total toll, wenn man ein Buch liest und sich immer wieder sagen kann: Wow, auf die Idee wäre ich nicht gekommen.
    Auch die Aufteilung der Kapitel und dass vor jedem Kapitel ein Artikel und so was in der Art steht um Allgemeines zusammenzufassen oder die Handlung weiter fortzutreiben, hat mir sehr gut gefallen.


    So, dass sind jetzt nur mal ein paar Beispiele, warum mir das Buch so gut gefallen hat.


    Fezzig: Hast Du die anderen Teile gelesen? Werden die wirklich noch besser? Und kennst Du Bücher, die vergleichbar wären?

    Eigentlich wollte ich eine ausführliche Lobeshymne auf dieses Buch schreiben, aber eigentlich reicht es auch, mich Fezzig anzuschließen und diesem Thread mal wieder einen Schubs nach oben zu geben.
    Einfach ein unglaublich kreatives und einfallsreiches Buch mit wirklich äußerst lustigen Elementen. Ich muss es einfach weiterempfehlen :D