Die Ergebnisse der Leserlieblinge-Wahl im BücherTreff

Beiträge von Hotel

    Richard Dübell ist eh einer meiner Lieblingsautoren und so stürzte ich mich mit großer Vorfreude auf dieses Buch. Die Art, so voller Leichtigkeit den Leser an das Buch zu fesseln ist unverkennbar und einzigartig. Natürlich ist es wieder eine zeitumspannende Familiengeschichte, diesmal im 3ten Band. Natürlich sind, neben den historischen und politischen Fakten, die Richard Dübell meisterhaft in seine Handlung zu integrieren versteht, es vor allem die Charakere, die die Bücher zu dem machen, was sie sind - so auch hier und so liebt, leidet, fiebert und erlebt man alles mit den Protagonisten zusammen und das wird natürlich zusätzlich durch Richard Dübells einmalige Erzählweise begünstigt, die es gar wie einen Film erscheinen lässt: So gibt es manchmal scheinbar abrupte Szenenwechsel, in welchen man aus einer Einstellung herauszoomt, nur um die Handlung danach aus einem anderen Blickwinkel weiterzuverfolgen. Die handelnden Protagonisten und die beschriebenen Situationen sind farbenfroh, realistisch und lebensecht, auch die Umstände und Verstrickungen sind sehr gut beschrieben und glaubhaft. Was als unnötige Langatmigkeit gesehen werden kann, empfinde ich als wichtige Grundlage für den weiteren Verlauf der Erzählung und die Cliffhanger am Ende verlangen eigentlich nach einem sofortigen Weiterlesen. Die Handlung folgt inzwischen einem roten Faden, der mühelos zu folgen ist. Allerdings sollte man hier die Vorgänger „Jahrhundertsturm“ und „Jahrhunderttraum“ schon kennen, um ungebremsten Lesespaß zu haben. Wer solche Geschichten mag, die sich über Generationen hinziehen, dem kann ich auch diesen Band empfehlen.


    Mai 2017 - gebunden - 576 Seiten


    Der Kampf zwischen Liebe und Macht wird von den Kindern der Helden aus TOCHTER DES DRACHENBAUMS fortgesetzt - in Gegenwart und Vergangenheit Gegenwart: Nachdem ihre Eltern ums Leben gekommen sind, wächst Sina in Panama bei ihrem Großvater auf, dessen Bankenimperium sie erben soll. Die sensible, hochbegabte Studentin leidet nach einem Nervenzusammenbruch an einer Amnesie und sucht Heilung bei den Kuna-Indianern an der Karibikküste. Dort verliebt sich der junge Heiler Neriin sie. Mit seiner Hilfe und dem geheimen Heilmittel Amakuna wird sie gesund und erinnert sich wieder an ihre Kindheit auf La Palma, der Insel der Drachenbäume. Sie findet heraus, dass ihre Mutter bereits über Amakuna forschte und deshalb sterben musste. Während sie versucht, mehr darüber zu erfahren, gerät sie immer tiefer in die Machenschaften ihres Großvaters, der hinter dem Plan steckt, die Inseln der Kunas für Luxusresorts zu enteignen ... Vergangenheit: Der junge Medico Tamanca wandert 1517 mit seinem Vater in das gerade von Spanien eroberte Panama aus. Seine verschwundene Mutter war eine Heilpriesterin der kanarischen Ureinwohner. Bei einem Zwischenstopp auf La Palma erhält Tamanca von einer alten Medizinfrau das geheime Heilmittel seiner Mutter: Amakuna. In der neuen Welt gerät er in den Krieg zwischen den Spaniern unter Pizarro und den Indianern. Um seiner Geliebten Itapiú helfen, heilt er ihr Volk mit Amakuna. Er wird zum Beschützer der Ureinwohner und begründet eine Heiltradition, die bis in die Gegenwart die Existenz der Kuna sichert ...Durch Amakuna verbinden sich die Seelen von Sina und Tamanca. Nur gemeinsam können sie den Kampf gegen die Konquistadoren in Gegenwart und Vergangenheit gewinnen. Gier, Gold und Geld - der Machtkampf um Panama 2. Band der Amakuna-Saga


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    Ein spannend erzählter Plot, toll und nachvollziehbar gezeichnete Charaktere, und die interessant beschriebene Umgebung zeichnen dieses Buch aus. Es gibt sicherlich noch mehr Autorinnen, die ebenso packend und wortgewaltig schreiben und beschreiben können. Aber nur sehr wenige können so gefühlvoll in die menschliche Seele blicken, sich in Menschen, ihre Sehnsüchte und Ängste hineinversetzen wie Susanne Aernecke
    Meist ist es ja so, dass der erste Teil toll ist, jeder nachfolgende etwas schwächer. Hier ist es nicht so, ganz im Gegenteil. Der erste Band hat mich schon sehr in seinen Bann gezogen, der zweite ist mindestens genauso gut, meiner Meinung nach sogar noch besser und zudem kann dieser "2te auch gut ohne den ersten Teil gelesen werden. Auch dieses Buch spielt wieder in der Karibik, welches wieder in blumenreicher Sprache beschrieben wird und Lust darauf macht, dieses bezaubernde Land und die besonderen Menschen dort selbst kennen zu lernen. Auch hier werden wieder viele verschiedene Geschichten aus der Vergangenheit erzählt, welche letztendlich zu einem gemeinsamen Ende und der Basis der Geschichte führen.
    Die Romane von Susanne Aernecke sind wahre Zauberbücher, die einen immer wieder berühren. Und in diesem Buch ist nebenbei auch noch ein absolut spannende Familiengeschichte "untergebracht". Immer wieder findet der Leser auch Gedanken über einige zentrale Themen: Lügen sowie Vertrauen/Misstrauen und, dann die Frage wie viel Wahrheit der Mensch verträgt. Und verschwiegene Geheimnisse. Keine Ausreden oder Ausflüchte, keine kleinen Schwindeleien, sondern Dinge, deren Erinnerung das tägliche Leben beeinträchtigt, Die Geschichte öffnet die Augen für uns fremde Weltanschauungen, für eine schicksalsergebene Lebensweise mit traditionellen Mustern, die uns im Westen mittlerweile fremd sind, und sie öffnet die Augen für die bedingungslose Liebe, welche zwischen zwei Menschen dann entsteht, wenn Vertrauen geübt, gelebt und die Stärken des einen Menschen die mangelnden Fähigkeiten des anderen sinnvoll ergänzen.
    An anderer Stelle zeigt Susanne Aernecke aber auch eine Person, welche die Wahrheit nicht sehen will.. Susanne Aernecke deckt ein breites Spektrum menschlichen Verhaltens ab. Allein deswegen lohnt es sich meiner Meinung nach dieses Buch zu lesen.. Es ist spannend, die einzelnen Spannungsbögen werden toll aufgebaut. Dieser 2te Band, nach - TOCHTER DES DRACHENBAUMS - ist wieder ein ganz tolles, lebensbejahendes Buch über Liebe, Trauer, Familie, Freundschaft, verpackt in einen wunderbaren Roman.

    Der Thriller ist auch so ganz und gar nicht typisch für dieses Genre und die Geschichte nimmt sehr langsam an Fahrt auf und nach dem fesselnden Prolog ebbt die Spannung erst einmal wieder etwas ab, nur um im Verlauf der Story kontinuierlich immer mehr anzuziehen, so dass man recht bald einen hochspannenden Thriller in Händen hält. Die Ermittlungen verlaufen in einige Richtungen, die Story ist wendungsreich erzählt und versehen mit einem eingängigen, unterhaltsamen Schreibstil und Charakteren, die facettenreich ausgearbeitet sind und lebendig und überzeugend agieren. Das liegt nicht nur an der Thematik, sondern an dem ganzen Aufbau der Story. Wir haben hier nicht den "normalen" Mörder, den es zu fassen gilt und " Die Grausamen" ist somit ein Buch, das nur schwer einzuordnen ist. Neben herkömmlichen Thrillerelementen und einem Verbrechen enthält es auch ausreichend schicksalhafte Begebenheiten und unaufbereiteter Gefühle. Eine Mischung, die es wunderbar versteht, tief in das Geschehen zu ziehen und solange zu fesseln, bis der letzte Satz bewältigt ist. Auch ist der Leser sofort mitgerissen und kann sich wunderbar in die Gefühle der Eltern hineinversetzen und die Spannung, die zwischen den Eltern herrscht, ist sehr glaubhaft und authentisch geschildert.
    Und mit Gabriel & Martha hat Katzenbach ein Ermittlerduo geschaffen, das nicht nur sympathisch rüber kommt, sondern mit seinen Ecken und Kanten auch noch sehr authentisch wirkt.
    So wird der Fall also wird mit viel Recherche und nur wenig "glücklichen" Zufällen gelöst.
    John Katzenbach hat einen wundervollen Schreibstil. Er schafft es, dass man sich sehr gut in den in den Roman einfühlen kann und regelrecht mitfriebert. Das Buch liest sich flüssig, und die Handlung ist gut durchdacht und wirkt glaubhaft. Die raschen Szenenwechsel und genau ausgewogenen Kapitel sorgen für durchgehende Spannung. Aus unterschiedlichen Perspektiven wird das Geschehen beleuchtet und der Leser wird immer wieder auf falsche Fährten geschickt und erst zum Schluss ergeben die einzelnen Puzzleteile ein Ganzes.
    Auch stopft der Autor alle Wissenslücken genau zum richtigen Zeitpunkt und lässt keinerlei Fragen offen. Ein ganz außergewöhnliches Buch, das gleich nach den ersten Sätzen fesselt und in seinen Bann zieht. Es ist erstaunlich, wie gut es Katzenbach mal wieder gelungen ist, den Leser so tief in das Buch und die Story zu ziehen.


    Produktbeschreibung
    Stephanie, fürsorgliche Mutter, viel gelesene Mom-Bloggerin und jung verwitwet, hilft gerne aus; erst recht, wenn ihre glamouröse Freundin Emily, PR-Chefin eines New Yorker Modedesigners, sie darum bittet.
    Doch als sie an diesem Tag Emilys fünfjährigen Sohn Nicky nach der Vorschule mit zu sich nach Hause nimmt, ahnt sie nicht, dass dies das Ende ihrer brüchigen Vorstadtidylle bedeuten wird. Denn Emily holt ihren Sohn am Abend nicht ab. Und auch an den folgenden Tagen und Wochen taucht sie nicht auf. Stephanie kümmert sich um Nicky, zusammen mit Emilys Mann Sean. In ihm erkennt sie die unverhoffte Chance, noch einmal ein ganz anderes Leben zu führen. Und sie fasst einen folgenschweren Entschluss. Doch dann kommt der Anruf, vor dem sie sich die ganze Zeit gefürchtet hat ...




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    Mich hat die Story sehr angesprochen. Sprachlich bewegt sich Darcy Bell auf einem Level, dem man ohne weiteres folgen kann. Nicht zu übertrieben und immer dicht an den Figuren. Und diese hat sie sehr gut gezeichnet und sie auch gut in die Settings platziert..Auch wenn sich die Fakten, die Verdachtsmomente und damit die Emotionen mehrfach ändern, beherrscht Stephanie immer wieder und bis zum Ende die Situation. Dabei ist sie keinesfalls überheblich, denn die Täuschungen, denen sie ausgesetzt ist, bringen sie zwischendurch zum Zweifeln und auch zum Verzweifeln und doch werden ständig wieder neue Fragen aufgeworfen, bevor auch nur annährend mal einige geklärt werden. Jedes Mal, wenn ich dachte, dass ich jetzt Bescheid weiß, kam eine neue Information ans Licht, die alles umwarf und das Problem wieder ins Rollen brachte. Diese Ungewissheit, und auf was der Thriller nun hinauslaufen wird, sowie die häufigen unerwarteten Wendungen sorgen für eine stetige Spannung, obwohl Darcey Bell Ihren Thriller wirklich sehr ruhig erzählt, ihn atmosphärisch dicht umgesetzt und auch vollkommen auf reißerische Szenen verzichtet und ihr Hauptaugenmerk auf die Protagonistin legt. Sie schreibt ihre Geschichte so gut, dass selbst die normalsten Alltagsszenen spannend sind. Und all das ist derart geschickt und schlau aufgebaut, dass es niemals irgendeine Verwirrnis gibt, sondern die Spannung steigt stetig an. Strukturiert, klare, abgegrenzte Szenen, ein durchgehend roter Faden im Vordergrund und ein sich stetig, intensiv entwickelnder „roter Persönlichkeitsfaden“ im Hintergrund sorgen für eine sich stetig aufbauende Spannungskurve. Es finden keine grausamen Gemetzel statt, sondern es geht um Cleverness, strategische Planung, geschickte Manipulation und intelligentes Taktieren. Und selbst wenn man beim Lesen bei den Figuren ist, fragt man sich doch unwillkürlich: Und wie ist es bei mir? Mit meiner Umgebung, den Leuten, denen ich vertraue? Es ist ja nun nicht so, dass jeder jeden misstrauisch beäugen soll. Aber diese kleinen Geheimnisse, die jeder hat, sie machen wohl einen Teil der Würze in einer Beziehung aus. Selten, dass Lügen eine so sympathische Gestalt einnehmen wie hier in Stephanie. Man ist hin und her gerissen, sehnt sich nach Gerechtigkeit und ist doch gespannt, was Stephanie anrichten wird. Bei aller unterhaltender Leichtigkeit möchte man fast meinen, die unheilvolle Geschichte könnte immer so weiter gehen. Doch es gibt einen Moment der tiefer geht und in dem sich Wahrheit ungebrochen offenbart. Der Ausgang ist lange nicht absehbar, denn immer wieder gibt es Wendungen und neue konfliktträchtige Verkettungen, meist als Fügung des Schicksals, unbewusst ausgelöst durch Personen aus Stephanies nahem Umfeld. Wer einen spannenden und intelligent erzählten Roman sucht, der wir hier mehr als bedient, er wird begeistert sein.

    Produktbeschreibung:

    • Seitenzahl: 237
    • 2017

    Es ist das perfekte Paar: die Angst und die Liebe. Doch warum macht uns eigentlich kaum etwas so viel Angst wie die Liebe? Mehr noch: Was haben Ängste damit zu tun, dass uns Menschen immer wieder magisch anziehen, mit denen wir dann doch keine langfristige Beziehung führen können? Roman Maria Koidl hat sich mit mehr als viertausend Frauen darüber ausgetauscht und wiederkehrende Beziehungsmuster erkannt. Hier erklärt er, warum Mutter-Theresa-Frauen gern den Privatpatienten suchen oder sich unbezahlte Teilzeit-Erzieherinnen irgendwann erschöpft von ihren Kindkerlen trennen. Ist es doch ein Irrglaube zu meinen, man könnte sich den eigenen Partner passend machen oder ihn gar verändern. Das Besondere an diesem Buch: Es bietet ein praktisches Modell, Ängste als Schlüssel zur Lösung von Beziehungsproblemen zu begreifen und entsprechend zu handeln. Auf dass sich Der letzte Scheißkerl für immer verabschiede.



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    Prima um in 2 Abenden durch zu sein und nach vielen "Beziehungs-Schmökern" ist dieses wirklich mal etwas anders. Es ist für jeden verständlich geschrieben und bringt einen eins ums andere Mal zum Staunen, weil manche Dinge so einleuchtend sind und trotzdem immer wieder passieren. Zudem ein Buch, das "nicht" beide Partner lesen müssen.
    Dieses Buch enthält zwar keine revolutionären Beziehungstheorien und nichts was nicht (fast) jeder von uns bereits erlebt hat, schildert aber spannend und verständlich Zusammenhänge, Aktionen und Reaktionen in unstimmigen Beziehungen und es zeigt einfache Wege auf, sich selbst aus der Miesere zu retten. Der Autor nimmt dem Leser auch erfolgreich die Angst "nicht normal" zu sein und es ist ein praxisorientierter, leicht verständlicher, auf eine breite Leserschaft ausgerichteter Ratgeber. Der dahinterstehende Ansatz ist ein lerntheoretisch-verhaltenstherapeutischer: Roman Koidl hält sich nicht lange bei der Analyse tiefgreifender Kindheitserfahrungen auf, sondern gibt Ratschläge, wie man die Dynamik einer problematischen Beziehung durchschaut ihre Schwierigkeiten im Hier und Jetzt löst. Gelungen auch die kommunikationspsychologischen Tips für eine nicht-offensive Gesprächsführung. Ein Buch, das so manche Beziehung retten kann, mit Sicherheit aber auch so manches Paar aus einer unglücklichen Beziehung befreien wird! Es bietet auch Möglichkeiten an, auf längere Sicht etwas zu verbessern. Das ist unterm Strich das, was alle Bücher aussagen, aber dieses Buch hier erscheint mir als das praktischste und anwendbarste für das Jetzt und für das Später.


    Ein reißerischer Titel zwar, aber das Buch hilft ebenfalls sich aus Situationen zu befreien, in denen man selbst sich als passiver Zuschauer gefangen fühlt. Es hilft eigene Reaktionen zu verstehen, und die Reaktionen des Gegenübers vorherzusagen und so hilft das Buch also bestens präventiv alle aufkommenden Schwierigkeiten zu meistern oder einfach nur das Thema der Paradoxen Leidenschaft zu verstehen. So kann man sich und seinen Freunden/Verwandten immer mit gutem Rat bei stehen.

    Freddie Janssen - Saures - Rezepte für Pickles, Kimchi, Fermentiertes und mehr

    • Seitenzahl: 144
    • 2017
    • Ausstattung/Bilder: 2017. 144 S. 75 farb. Abb. 33 Ill. 230 mm
    • Deutsch
    • Abmessung: 237mm x 197mm x 20mm


    Produktbeschreibung
    Einlegen und Fermentieren auf frische, innovative und unkomplizierte Art. Freddie Janssen, ein erklärter Foodie und Fan von allem, was sauer eingelegt ist, präsentiert über 60 Rezepte für pikante, saure und würzige Leckereien, die jeder Mahlzeit den ultimativen Kick geben. Von schnellen "Quickles" ? Quick Pickles, die schon nach wenigen Stunden genussbereit sind ? bis zu klassisch milchsauer eingelegtem, also fermentiertem Gemüse, für das man sich einige Monate gedulden muss. Bekanntes wie Sauerkraut, Ketchup oder das aktuell angesagte Kimchi erhalten hausgemacht ihre ganz besondere Note. Und Experimentierfreudige punkten mit aussergewöhnlichen Spezialitäten wie mexikanisch angehauchten Chipotle-Eiern, eingelegter Szechuan-Wassermelone, köstlichen Wasabi- Beten oder einem süffigen Pickletini als Aperitif.


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    Ein wunderbares Buch, das die Sehnsucht weckt nach Großmutters traditioneller Küche, das die Sehnsucht weckt nach Ursprünglichem, Authentischem. Die Vielfalt der dargestellten Einmachmöglichkeiten mit unverfälschten Aromen und ohne Geschmacksverstärker machen Lust auf Ausprobieren, insbesondere deshalb, weil keine "Geschmackslangweiler" dabei sind.
    Jedes Rezept ist schön in einzelne Arbeitsschritte aufgeteilt, es wird auf die Haltbarkeit und die Zubereitungszeit hingewiesen und wir finden zudem auch jede Menge Informationen. sowie praktische Tipps rund um das Thema Einkochen, Einlegen in Öl, Essig oder Alkohol, die Aufbewahrung sowie Lagerung etc. So wird neben dieser verständlichen und gelungenen Einführung in die Grundtechniken die Rezepte übersichtlich und nachvollziehbar dargestellt.
    Die Rezepte eignen sich auch hervorragend um nette Geschenke aus der eigenen Küche herzustellen, so schenkt man mit solchen Dingen dann wirklich etwas Besonderes und gewissermaßen etwas Einzigartiges.
    Es enthält eine grosse Vielfalt an Rezepten - gut erklärt und einfach umzusetzen. Das Buch macht schon alleine sehr viel Spass beim Durchblättern, denn für jeden Geschmack sind Rezepte vorhanden. Empfehlen würde ich das Buch auch Hobbyköchen und Bäckern, die gerne in der Küche stehen und ihre Kenntnisse erweitern wollen, sowie Neuem nicht abgeneigt sind.
    Es enthält echt viele Tipps und Ideen und regt an einiges schnell mal auszuprobieren. Besonders erwähnenswert sind die wunderschönen Fotos, die zu jedem einzelnen Rezept abgebildet sind und eine zusätzliche Anregung sind zum Ausprobieren. Und vor Allem braucht man nicht tausend verschiedene seltene Zutaten, sondern solche die jeder entweder daheim hat oder die man in einem ganz normalen Geschäft kaufen kann. Das Buch ist also sehr gut für den Hausgebrauch geeignet - alles leicht umsetzbar und weiterhin auch sehr gut beschrieben, sowohl Anfänger als auch Fortgeschrittene werden hier fündig werden, nicht zuletzt deshalb, weil dieses sehr umfangreiche Buch eine tolle Mischung darstellt aus traditionellen und modernen Rezepten.

    Elena Ferrante - Die Geschichte eines neuen Namens - Band 2 der Neapolitanischen Saga (Jugendzeit)



    Klappentext zu „Die Geschichte eines neuen Namens“
    Lila und Elena sind sechzehn Jahre alt, und sie sind verzweifelt. Lila hat noch am Tage ihrer Hochzeit erfahren, dass ihr Mann sie hintergeht - er macht Geschäfte mit den allseits verhassten Solara-Brüdern, den lokalen Camorristi. Für Lila, arm geboren und durch die Ehe schlagartig zu Geld und Ansehen gekommen, brechen leidvolle Zeiten an. Elena hingegen verliebt sich Hals über Kopf in einen jungen Studenten, doch der scheint nur mit ihren Gefühlen zu spielen. Sie ist eine regelrechte Vorzeigeschülerin geworden, muss aber feststellen, dass das, was sie sich mühsam erarbeitet hat, in ihrer neapolitanischen Welt kaum etwas gilt.


    Trotz all dieser Widrigkeiten beharren Lila und Elena immer weiter darauf, ihr Leben selbst zu bestimmen, auch wenn der Preis, den sie dafür zahlen müssen, bisweilen brutal ist. Woran die beiden jungen Frauen sich festhalten, ist ihre Freundschaft. Aber können sie einander wirklich vertrauen?


    Elena Ferrante hat einen Weltbestseller geschrieben. Ein Gipfelwerk der zeitgenössischen Literatur. Und einen Roman, den man erschüttert und begeistert liest!


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    Weiter geht es nach "Meine geniale Freundin: Band 1 der NeapolitanischenSaga" in diesem 2ten Teil mit der Geschichte um dieFreundinnen Lila und Elena diemittlerweile junge Frauen sind. Insgesamtwieder ein wundervoller Roman mit einer eindrucksvollen und außergewöhnlichen Geschichte von Freundschaft, Irrtum und Verrat; vonAbenteurern und Lebenskünstlern und letzten Endes vom Leben selbst, sie wird weiter ruhig und harmonisch erzählt, ist aber dennoch mitreißend,ergreifend und fesselnd hat weiterhin die richtige Mischung aus Magie,Tragik, skurrilen Protagonisten, Menschlichkeit und Liebe, - um ein lebensechtes Bild für den Leserentstehen zu lassen und die Geschichte nicht in den Kitsch abgleiten zu lassen. Es gibt viele wunderbar formulierte Sätze,bzw. ganze Abschnitte. Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm, die Sätzefließen dahin, erzeugen Stimmungen. Eine mehrteilige Geschichte, die auf denersten Blick nicht sehr spektakulär klingt, verbirgt unter der Oberfläche eineungeahnte Tiefe und die neu hinzukommenden Charakteresind weiterhin immer interessant, teilweise sperrig, teilweise schwierig, oftliebevoll und vor allem sehr gut beschrieben. Alle Personen werden dem Lesernicht ans Herz wachsen - aber viele. Vor Allem sind sie mit ihrenEmotionen, Ängsten und Hoffnungen schön beschrieben und machen es dem Lesernicht leicht, sich von ihnen am Ende des Buches zu verabschieden. Aber dieses Eposgeht ja weiter und so warten wir gespannt auf den 3ten und 4ten Band um zusehen wie es weitergeht.

    November 2016 - kartoniert - 400 Seiten


    Audrey Carlan - Calendar Girl - Ersehnt - OktoberNovemberDezember (Calendar Girl Quartal 4)
    Mia hat ihren Auftrag erfüllt, die Schulden ihres Vaters sind bezahlt. Sie kann sich ihren Job nun aussuchen und verbringt den Oktober in ihrer neuen Heimat Malibu - an der Seite des Mannes, den sie liebt. Doch den lassen die Schatten der Vergangenheit nicht los. Mia muss um ihr gemeinsames Glück kämpfen. Und auch in Mias eigenem Leben fehlt ein wichtiges Puzzleteil. Wird sie es finden und ihr vor langer Zeit verwundetes Herz heilen können?



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    Auch hier in Band 4 glänzt Audray Carlan mit ihrem flüssigen Schreibstil und lässt einen mitfiebern.
    Die Geschichte ist rasant und spannend und es gibt immer wieder Überraschungen, dabei schreibt sie total locker und flüssig und zugleich spannend . Das Gute ist, dass man die einzelnen Bände nicht zwingend in der richtigen Reihenfolge lesen muß, da die Autorin die Grundinfos in jedem Band kurz neu erklärt. In allen Romanen dieser Serie findet man diesen doch so wunderschön sarkastischen Humor mit einer Ordentlichen Portion Romantik und Erotik.
    Die Handlung baut sich sehr logisch und nachvollziehbar auf. Mit einfühlsamen und lebendigen Worten bringt die Schriftstellerin die Welt um die Protagonisten dem Leser näher. In einem angenehmen Tempo wird die eigentliche Erzählung aufgebaut und bringt so sehr harmonisch und passend die Handlung in Gang. Man bekommt als Leser Bilder vor Augen, die einen nicht mehr auf dem Stuhl halten. Großartig. Spannung bis zum Schluß, da Wendungen vorkommen die der Leser nicht erwartet.
    Besonders die Charaktere haben mich von dieser Geschichte überzeugt und wie man sagt "Die Charaktere machen das Buch " ,in diesem Fall stimmt es . Der Autorin ist hier ein Goldstück, lustig aber auch provokativ gelungen. Besonders von Mia lernt man wieder viele neue Seiten kennen, die selbst ihr noch unbekannt geblieben sind und mochte ihre bewusste Naivität. Was ich nämlich gar nicht mag, ist, wenn ein Charakter tatsächlich total naiv ist. Auch die Nebencharaktere sind authentisch gezeichnet Das Buch lässt einen nicht mehr los und es ist ein tolles letztes Buch der vier Zusammengehörigen. Auch die Spannung und Erotik kommt nicht zu kurz. Die Geschichte erzählt zwischen denn Zeilen ist sehr bildlich erzählt.


    Der Schreibstil, die Charaktere und die Schauplätze sind beeindruckend und lassen den Leser in eine wundervoll ausgearbeitete Welt eintauchen und entfliehen.

    Verlag Amalthea - Seitenzahl: 256 - 2016


    Der rasante Roman von Vera Russwurm lässt hinter die Kulissen des Showbusiness blicken.


    Ein Geldkoffer wird aus dem Chefbüro der großen österreichischen Produktionsfirma "MasterTV-Österreich" gestohlen. Somit fehlt eine Million Euro im Budget der brandneuen Sendung "Ameisenhaufen". Das Management trifft eine höchst ungewöhnliche Sparmaßnahme: Aus verschiedenen Abteilungen wird jeweils ein Mitarbeiter bestimmt, der sich im "Ameisenhaufen" behaupten muss. Der Clou: Diejenigen, die diese demütigenden Spiele erfunden haben, müssen sie nun selber spielen. Der "Ameisenhaufen", das sind fünfzig Fünfjährige - gnadenlos und unberechenbar. Mittendrin ist Jonas - ein junger, hochtalentierter Cutter, der mit seinem Leben nicht zurechtkommt. Neben ihm buhlen der altruistische Aufnahmeleiter Sami, die intrigante Redaktionsleiterin Maria, der liebeshungrige Showmaster Will Wilson und der bildschöne Praktikant Fabo um den Hauptpreis: eine frische Million. Vera Russwurm erzählt in ihrem Gesellschaftsroman von Liebschaften, Intrigen und Glücksrittern, die in der Welt des Fernsehens ihren Träumen hinterherjagen.



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    Zu Beginn des Buches hatte ich etwas Angst, dass das Ganze eher oberflächlich und einfach gestaltet sein wird. Diese Zweifel wurden mir aber zum Glück sehr schnell wieder genommen, als die Geschichte Fahrt aufgenommen hat. Permanent wird man als Leser auf falsche Fährten geführt, vom eigentlichen Übel abgelenkt oder vollkommen verwirrt, was dazu führt, dass es so schnell definitiv nicht langweilig wird.Die Idee wurde hierbei sehr originell umgesetzt und hatte wirklich spannende Passagen, die einen ordentlich zum Miträtseln angeregt haben. Geistreich, schnell, dicht, klug, kritisch, analytisch, virtuos geschrieben - und auf all diesen Eigenschaften aufbauend: eine absolut spannende Story, auf den zweiten Blick tiefgründiger und profunder als ddas erste oberflächliche anlesen vermuten läßt. Die Autorin ist ein guter Beobachter des Lebens und der Branche und hat das in einen Text gegossen, der einfach klasse ist, somit also das komplette Gegenteil dessen, was das trivial daher kommende Cover vermuten liesse. Nie wurden so unsympathische Personen so sympathisch beschrieben, nie hat man mit Leuten, denen man sonst nicht guten Tag wünschen würde, mehr gelitten, als in dieser Story.. Vera Russwurm findet eine Lösung, garantiert - und garantiert nicht die, mit der man rechnen würde, und von Kapitel zu Kapitel stellt man eigene Vermutungen und Theorien auf, aber man bekommt bis zum Ende keinerlei Beweise ob man nun richtig liegt oder nicht, aber alle Protagonisten der Story werden wunderbar beschrieben und schwanken ständig zwischen den erstaunlichsten Situationen. Freundschaft - Intrigen - Misstrauen - Eitelkeit/Arroganz - Neid - Konkurrenzkampf und abgrundtiefer Hass. Traue niemandem ist dabei das leitende Motto. - In diesem Roman dreht es sich um die Frage, wie weit man gehen will und wie viel man von sich preisgeben möchte oder preisgibt. Wie weit gehe ich ? Wie weit lasse ich zu, dass ich beobachtet werde oder über meine gesetzten Grenzen gehe ? Wie weit reicht mein Ehrgeiz? Wie groß ist aber auch meine Neugierde ? Was will ich eigentlich erreichen in meinem Leben ? Das sind die Fragen, die sich die Protagonisten in diesem Buch stellen müssen und die Gründe der Handlungen anderer Menschen lassen sich nicht immer nachvollziehen, man kann nur versuchen sie hinzunehmen und aus ihnen zu lernen. Eine Show der etwas anderen Art, mit einem überraschenden Ende. Was harmlos beginnt , entwickelt sich immer mehr zu einem undurchschaubaren, erschreckenden Abenteuer.

    - Ullstein Taschenbuch - 2016 - Seitenzahl: 480
    Inspecteur Gilles Sebag kommt gerade in Weihnachtsstimmung, als er entdeckt, dass seine Frau Claire ihn betrügt. Seine Welt bricht zusammen. Mit viel Whiskey versucht er in durchwachten Nächten darüber hinwegzukommen. Zusätzlich führt ihn auch sein nächster Fall in menschliche Abgründe. Eine erschlagene Frau, ein Mann, der sich aus dem Fenster stürzt, ein weiterer, der droht, sich in die Luft zu jagen ... Gilles findet schnell heraus, dass die Morde zusammenhängen: Es handelt sich bei allen um Eifersuchtsdramen. Wer ist der Psychopath, der hier die Fäden in der Hand zu halten scheint? Woher hat er sein Wissen über die untreuen Partner? Gilles muss das beschauliche Perpignan vor einem moralischen Rachefeldzug bewahren - und gleichzeitig seine Ehe retten.




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    Georget hat es hier im 3ten Roussilon-Krimi wieder fertig gebracht einen Spannungsbogen aufzubauen der einen packt, in die Story hineinzieht und nicht mehr loslässt und hervorragend das Privatleben des Kommissars einfühlsam darzustellen. Ich konnte mich sofort gut in die Geschichte einlesen und hatte das Gefühl direkt im Geschehen zu stehen.
    Das Buch hat Substanz und ist voller Empathie für die Protagonisten und ihre Lebensumstände geschrieben. Das Umfeld beschreibt dir Autor auf eine Art und Weise, dass man meint es wäre die Nachbarschaft. Die Story ist spannend und interessant und man kann sich richtig reinversetzenund Georget macht uns wieder mit seinen ausführlichen Landschaftsbeschreibungen Lust auf die Provence. Aber Provence bedeutet nicht nur Urlaub. Das wahre Leben spielt überall! Die Lösung ist ein brandaktuelles Thema das geschickt in die Landschaft der Provence gepackt ist. Die Person des Ermittlers Sebag gefällt mir gut, er wirkt authentisch und obwohl privat belastet trotzdem immer konzentriert bei der Arbeit.
    Der Schreibstil des Roman ist flüssig, komplex, locker, spannend, temporeich und fesselnd geschrieben., aber dennoch sehr lebendig und teilweise humorvoll. Fiktion und Realität vermischen sich und machen dadurch diesen Krimi noch interessanter. Spannung ist von Anfang an vorhanden, steigert sich jedoch zum Ende des Buches soweit, dass man atemlos weiterliest und das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann. Auch wenn man als Leser, der die Aussagen der Zeugen manchmal anders deutet als Sebag, der Lösung schon früher nahekommt: dieser Krimi lenkt einen doch durch den Aufbau der Geschichte und die vielen beteiligten Personen und Verdächtigen immer wieder so gut ab, dass man sich zu Ende zwar bestätigt, aber trotzdem ein wenig überrascht fühlen kann. Durch die vielen aktuellen Themen die aufgegriffen werden, ein weiteres sehr lesenswertes Buch von Georget.
    Wie gesagt ist der 3. Band von Philippe Georget und hat mich überzeugt. Mein schon dritter "Sebag", und hoffentlich nicht der Letzte. Allerdings kann man sich ohne die Anderen gelesen zu haben, sehr gut zurechtfinden. Das ist dem Autor sehr gut gelungen. Er läßt seinen Protagonisten in einer ihm ganz eigenen Art ermitteln, die unverkennbar „Sebag"“ ist. Der Erzählstil, die Dialoge, der Verlauf der Handlung sind einfach stimmig - das ist mehr als gute Krimi-Unterhaltung. Philippe Georget lässt in einem hochspannenden authentischen Kriminalfall die Provence lebendig werden und man stellt fest auch sie ist nicht immer so friedlich wie sie scheint. Ein spannungsgeladener Kriminalroman! Ein wirklicher Geheimtip, für jeden, der Spaß an klassischen Krimis hat! Ein Roman, der Spannung mit Urlaubsgefühlen packend verbindet und in schöne Zeilen gießt, zum einen wegen der südfranzösischen, malerischen Atmosphäre und zum Anderen wegen des sehr sympathischen Inspecteurs Sebag. Ein gemütlicher Wohlfühlkrimi mit dem typischen Flair der herrlichen französischen Provence. Was mich mehr begeistern konnte als der Fall selbst, war die Atmosphäre und die Personen. Philippe Georget erweckt die Provence mit ihrer Landschaft und ihren Bewohnern zum Leben. Der Autor hat es verstanden, die Krimihandlung gekonnt in die örtlichen Gegebenheiten einzubeziehen. Ein ausgesprochen charmanter und gelungener Krimi mit französischem Flair für Leser, Genießer und für Menschen wie mich, die sich gern auf nicht ganz so gruselige Art unterhalten lassen wollen

    Ab der ersten Seite fühlte ich mich mitten in der Geschichte, was sicher hauptsächlich am extrem einnehmenden Schreibstil der Autorin liegt. Dieser ist genau richtig: er ist weder zu einfach, noch unnötig kompliziert, stattdessen schafft er es mit Leichtigkeit Neugier beim Leser zu wecken und Spannung und Gefühle zu erzeugen und ob eine Geschichte mich berührt, hängt im Wesentlichen davon ab, wie nahe ich mich der Hauptfigur fühle. Wie sehr ich die Hauptfigur mag und ... ja, auch als Person schätze. Das muss kein netter Mensch sein, aber ein emotional für mich zugänglicher, wobei Noah und seine Mutter wirklich nette Menschen sind, Und das ist der Grund, warum "Noah will nach Hause " mich dermaßen umgehauen hat. berührt es doch- oft schonungslos- vieles, was so selbstverständlich nicht ist und erst- nach einigem Hintersinn- dazu beiträgt, uns das alltägliche Leben und Erleben zu erschließen. Der Roman ist für mich voller Lebensdramatik und zeigt überzeugend menschliche Irrungen und Wirrungen auf; bei aller Fehlsamkeit unseres menschlichen Bewusstseins. Ein starker Roman, den zu lesen und zu verarbeiten ich nur abschnittsweise vermochte.Die Schreibweise und die Art wie die Geschichte erzählt wird hat mich so berührt, ich konnte das Buch nicht einfach weglegen. Das Buch ist so verdammt tiefgründig und wenn man genauer hinsieht, dann lernt man so vieles. Und die Selbstopferung für den Menschen den man liebt, den man wirklich liebt, für den man alles tun würde. Mit “Noah will nach Hause” hat Sharon Guskin eine wahnwitzige, intelligente, äußerst ambitionierte Geschichte geschrieben und mit diesem Roman liefert sie nicht nur einen aufregend neuen und durchgehend spannenden Plot, die Geschichte ist auch eine gute Metapher für das Leben allgemein - die Zeit, in der man herausfinden muss, wer man sein will, in der man mit Andersartigkeit zu kämpfen hat, in der es herauszufinden gilt, wie unterschiedlich Menschen sind und wie schwierig es manchmal ist, sich in andere hineinzuversetzen. Es berührt doch- oft schonungslos- vieles, was so selbstverständlich nicht ist und erst- nach einigem Hintersinn- dazu beiträgt, uns das alltägliche Leben und Erleben zu erschließen. Der Roman ist für mich voller Lebensdramatik und zeigt überzeugend menschliche Irrungen und Wirrungen auf; bei aller Fehlsamkeit unseres menschlichen Bewusstseins. Reinkarnation ist ein wirklich spannendes Thema und es freut mich, dass es Sharon Guskin gelungen ist, dieses Thema so spannend und interessant in einem Roman zu verarbeiten und man muss nicht an Reinkarnation glauben um das Buch zu verstehen, aber man kann eine neue Perspektive zulassen wenn man das will.

    Im Buch geht es um verschiedene Rezepte und um die Küche mit Knoblauch. Die Auswahl der kuliniarischen Möglichkeiten zum Knoblauch ist faszinierend, alleine das bereitet besonders viel Lust, diese Pflanze in das Kochprogramm zu integrieren und hier handelt es sich nicht einfach nur um ein Kochbuch, sondern es stellt auch interessantes Wissen und Tipps zum Knoblauch bereit, und es ist erstaunlich was der Knoblauch alles kann. . Immerhin ist das eines der ältesten Gewürze der Menschheit und wie ich finde bei uns hier viel zu selten in Verwendung. Ich persönlich liebe Knoblauch sehr. Auch wenn manche finden dass dieser eher stinkt… so sehe ich das ganz anders und ich finde es wirklich toll zu sehen was man hier alles mit dieser tollen Knolle herstellen kann. Er ist schmackhaft und gibt fast allen Gerichten eine wirklich eigene und wie ich finde gute Note. Der Knoblauch ist ja einer der ältesten Kulturpflanzen und vor allem aus der Küche überhaupt nicht weg zu denken. Es gibt hier im Buch aber nicht nur verschiedene Rezepte sondern auch etwas zur Kulturgeschichte des Knoblauchs, dem Anbau und verschiedene Tips zum Einkauf und der Lagerung. Die Rezepte zur Erhaltung von Gesundheit und Lebenskraft sind umsetzbar und leicht in den Alltag zu integrieren. Seine gesundheitlichen und heilenden Wirkungen sollte man nicht unterschätzen. Absolut klasse Rezepte, leicht und verständlich erklärt. Wissenswertes, Tipps und vieles mehr machen diese Buch sehr interessant. Abgerundet werden die gezeigten Rezepte durch verschiedene Einlagen und Extras, Zubereitungsformen und neue Ideen die das Ausgangsprodukt Knoblauch um interessante Geschmacksdimensionen erweitern und so für Abwechslung sorgen wird. Jeder Kochlaie wird ohne Probleme mit den Beschreibungen zurechtkommen. Teilweise finden sich hier sehr simple Gerichte wieder, das tut der Rezeptsammlung aber keinen Abbruch, sondern ist eher ein Pluspunkt. Das nachkochen ist also einfach und machbar, da bei den Rezepten Wert darauf gelegt wurde, dass man die "Dinge" auch im Haus hat und nicht auf eine Supermarkt-Odysse geschickt wird um nur einen Bruchteilt der sonstigen Zutaten bekommen zu können. Ideal für jeden halbwegs normal ausgerüsteten Haushalt also. Für jeden Zweck findet sich ein passendes Knobi-Rezept, ganz egal, ob man in einer halben Stunde gleich wieder los muss oder sich einmal richtig Zeit für das Kochen nehmen will. Die Bilder regen den Appetit an und ermuntern, das Rezept auszuprobieren. Die Mengenangaben stimmen und sind leicht auch in die Hälfte oder das Viertel der Portionen umzuwandeln.Das Buch ist grundsätzlich sehr zu empfehlen. Es bietet sehr viele interessante Rezepte und vor allem auch viel Hintergrundwissen rund um die Küche mit Knoblauch.

    Produktbeschreibung: Verlag: KIWI Seiten: 336
    Tom ist 29 und Unternehmensberater. Um genau zu sein: Er ist ein Zahlennerd. Aber ein sympathischer. Auf der Suche nach der perfekten Partnerin begibt er sich in die algorithmusgetriebenen Fänge einer Datingseite, die ihm tatsächlich die perfekte Frau präsentiert: 94 Prozent Übereinstimmung - Lisa ist die Richtige. Leider erscheint zum ersten Date nur ihre exzentrische Mutter. Lisa lernt er andernorts kennen. Und diese erste Begegnung läuft mitnichten so, wie er es sich ausgemalt hatte. Tom will sich gerade mit seinem schlechten Karma abfinden, da belehrt ihn sein Freund Joshi eines Besseren: "Warum sollte das Leben dir Geschenke machen, wenn du nie etwas für andere tust?" Tom nimmt sich vor, Joshis Glücksformel anzuwenden und 28 Tage lang Freunde und Fremde zu beglücken. Mit jedem Geschenk gerät Toms Leben weiter aus den Fugen. Ob er Lisa wirklich von der geheimen Magie der Prozentzahlen überzeugen kann? Oder kommt alles ganz anders?



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    Generell bin ich absolut kein Chicklit Leser. So bieten die Bücher meistens nette, aber sehr eintönige Unterhaltung. Aber hier hat die Autorin mit ihrem Stil bei mir absolut ins Schwarze getroffen und mit ihren Szenenbeschreibungen, mitden schlagfertigen Aussagen der Protagonisten und mit einem herrlich frischen, vorstellbaren und bildhaft extrem ausgeprägtem Beschreibungen habe ich mich wundervoll unterhalten gefühlt bei diesem Roman. Von Anfang an konnte ich mich gut einfinden, der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und vor allem schnell zu lesen. Das soll zwar nichts heißen, aber man kann der Haupthandlung sehr gut folgen und wird nicht durch Verzweigungen in der Handlung selber abgelenkt.


    Die Story ist witzig, gefühlvoll und fesselnd und die Protagonisten sind sehr authentisch, ihre Reaktionen so nachvollziehbar und greifbar, dass es einfach Spaß macht sich auf die Story einzulassen und sie zu verschlingen. Was mir an diesem Buch auch super gefallen hat ist, dass nicht nur die Protagonisten gut ausgearbeitet sind. Auch die einzelnen Nebencharaktere lernt man schnell kennen und sie tragen viel dazu bei das dieses Buch einfach eine reinste Lesefreude ist. So sind die Charaktere ein Fall für sich … unterschiedlicher geht es fast gar nicht und jeder hat auf seine Art und Weise eine ganz besondere Würze erhalten. Soviel tolle Ideen sind hier im Buch umgesetzt und haben mich mehr als überzeugt. Man kommt allen im Laufe der Geschichte was näher und schließt sie regelrecht ins Herz.
    Mir gefällt, dass die Geschichte zwar turbulent ist und unglaublich witzig, aber dabei so real und charmant ist, dass sie nicht überzogen wirkt und dabei so unglaublich viel Lesevergnügen bietet. Auch dass sie an Stellen, an denen man es nicht erwartet, mit Romantik aufwartet, entlockt dem Leser ein verzücktes Lächeln und Seufzen!
    Ein Roman über die Suche nach der grossen Liebe, über die Ansprüche und auch Vorurteile an das andere Geschlecht und auch darüber, sich nicht wegen anderen verbiegen zu lassen und
    seinen eigenen Stellenwert, mit Durchsetzungsvermögen und Mut, im Leben und in der Familie zu finden. Monika Peetz hat hier einen Liebesroman geschrieben, der zwar in einem angenehmen Maße romantisch ist, der aber so frei von jedwedem Kitsch und Klischee ist, dass er weit entfernt von der buchgewordenen Sülze ist, die sich in vielen Null-Acht-Fünfzehn-Liebesromanen finden lässt.

    Produktbeschreibung: Verlag: Dumont Seitenzahl: 350
    Zwei Frauen lernen sich auf einer Party kennen. Die zurückhaltende Delphine, die sich mit fremden Menschen meist sehr schwer tut, ist sofort fasziniert von der klugen und eleganten L., die als Ghostwriter arbeitet. Aus gelegentlichen Treffen werden regelmäßige, man erzählt einander das eigene Leben, spricht über Familie und Freunde, vor allem über Freundinnen. Und natürlich über Bücher und Filme, die man liebt und bewundert. Delphine ist glücklich über die Gemeinsamkeiten und fühlt sich verstanden wie schon lange nicht mehr. Ganz entgegen ihrer Gewohnheit gibt sie in einem Gespräch über das Schreiben die Idee für ihr nächstes Buch preis. L. reagiert enttäuscht: Wie nur könne Delphine ihre Zeit auf eine erfundene Geschichte verschwenden? Eine Autorin ihres Formats müsse sich der Wahrheit verschreiben. Delphine ist entsetzt. L.s leidenschaftlich vorgetragene Forderung löst eine tiefe Verunsicherung in ihr aus. Bald kann sie weder Papier noch Stift in die Hand nehmen. L. scheint völlig unglücklich über das zu sein, was sie in der Freundin ausgelöst hat. Selbstlos übernimmt sie die Beantwortung von E-Mails, das Absagen von Lesungen und Interviews, das Vertrösten des Verlags, der auf einen neuen Roman wartet. Und all das in Delphines Namen. Keiner weiß davon, keiner kennt L., und so ist Delphine allein, als sie feststellt, dass L. ihr immer ähnlicher wird ...


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    Delphine de Vigans Romane habe ich schon die letzten Jahre über immer verfolgt: ich habe interessiert die Vorschautexte gelesen, kurz darauf dann ins Feuilleton oder in Blogs gespickelt und gedacht „Das scheint sich ja echt zu lohnen“ – aber gelesen habe ich bislang keinen einzigen davon.
    Es geht viel darum, in wie weit (und ob überhaupt) Freundschaft sich erlernen lässt und wie tief eine solche sein kann. Aber es geht auch sehr viel darum, wie man im Leben generell seinen Weg findet und zu dem wird, was man gerne wäre – sei es nun beruflich oder auch „einfach nur“ als Mensch. Wie man herausfiltert, welche Entscheidungen im Leben die richtigen sind und inwiefern einem hierbei Vorbilder dienlich sind – oder ob sie einen eher einschränken und in der Entwicklung behindern. Der Roman zeigt auf ruhige Weise, wie Freundschaften zwischen Frauen funktionieren können: Vorbehaltlos und mit einer Tiefe, die man sonst zu kaum einen Menschen hat. Es sind zwei sehr unterschiedliche Frauen, dennoch ergänzen sie sich sehr gut und brauchen auch einander.
    Delphine de Vigan schreibt sehr klar und unaufgeregt. Ihre Sprache empfand ich sehr präzise und die Bilder, die sie verwendet, sind angenehm schlicht – was keineswegs negativ klingen soll. Im Gegenteil, denn dadurch schafft sie es, einen durch manche Dinge beinahe schon hinterrücks zu überraschen und aus dem Konzept zu bringen. Dieses Buch habe ich innerhalb kürzerster Zeit verschlungen. Eine Geschichte, die mich voll und ganz gefesselt hat. Ich konnte mich genau in die beiden Freundinnen hineinversetzen. Die Kapitel lassen sich in einem schönen Lesefluss verschlingen, keine schwierige Namen und Bezeichnungen vorhanden. Was mir besonders gut an diesem Buch gefallen hat ist, dass es wirklich nur um die Geschichte der beiden Freundinnen geht, dass keine weiteren Handlungen um weitere Personen aufgegriffen wurden. Ein wunderschönes Buch, dass in die Tiefe des menschlichen Lebens schauen lässt. Eine grosse Freundschaft, die viel aushalten muss an tragischen Geschehnissen und Änderungen und doch zeigt dieses Buch viele Aspekte einer Freundschaft mit Gefühl und Details auf, die Einblick geben und Verständnis erzeugen

    Ich fand diesen Roman wirklich sehr ansprechend. Die Charaktere wirken glaubhaft und echt. Der Roman ist wunderbar geschrieben, Barbara Kunath versteht es einen Bogen zwischen melancholischen Vergangenheitsgedanken und einem gewissen Witz zu spannen. Mittendrin die komplett verschiedenen Charaktäre von Alexa und Katja die über kurz oder lang zu Konflikten führen. Und so prallen dicht gedrängt unterschiedliche Lebensauffassungen und Erinnerungen aufeinander. Und ganz unversehens sind die beiden Frauen auf einer Spurensuche ganz anderer Art.
    Was hier so dramatisch anklingt, wird auf beschwingte, auch humorvolle Weise umgesetzt. Die Handlung selber wird nicht von Spannung oder rasanten Themen beherrscht. Es handelt sich vielmehr um ein leises, unaufdringliches Buch, das seine Magie auf vielfältige Weise entwickelt. Vielmehr handelt es sich hierbei um eine Erzählung, die es verlangt, sich vollständig ins Geschehen hinein zu begeben, die ihre Geheimnisse nur nach und nach Preis gibt und nicht mit einer Fülle von Informationen überquillt, sondern mit leisen Andeutungen arbeitet. Das Unausgesprochene, das in vielen Familien im Raum steht, spielt hier die Hauptrolle.


    Kunrath lässt einen immer weiter eintauchen in die Geschichte, nimmt einen gefangen. Sie schreibt oft schonungslos und offen.. Aber dieses Buch hat ebenso viel Tiefgang und Gefühl. Man leidet mit, man versteht warum die zwei so verschieden sind und warum sich jede für diesen oder jenen Weg entschieden hat. Es zeigt auf wieviel kaputt gehen kann und wie prägend Nichtigkeiten sein können,und wie sich Erlebtes auswirken kann wenn man selber Verantwortung übernehmen sollte.
    Das ganze ist wirklich kurzweilig zu Papier gebracht und langweilt nicht einen Augenblick. Ich kann den Roman jedem empfehlen, der gerne nachdenklich machende Bücher liest oder mal wieder eine Geschichte lesen möchte, die einen nicht mehr so schnell loslässt...

    Der Einstieg fiel mir ganz leicht. Auch wenn wir es diesmal nicht mit einem typischen Thriller zu tun hatten,fand ich die Aufteilung ganz gut. Die Geschichte entwickelte sich langsam und dadurch bekam ich sehr guten Einblick in das jetzige und das frühere Leben der Protagonisten. Die Charaktere selbst wurden von Rathgeb sehr realistisch und authentisch dargestellt. Sie zeigen ihre eigene Verwundbarkeit auf und wirkten auf mich sehr sympathisch und die Protagonisten sind alle nicht unfehlbar und haben größere und kleinere Fehler, so das man sich immer wieder Gedanken über sie macht. Einige Handlungsweisen konnte ich zwar nicht so verstehen, dennoch waren so ziemlich alle gut ausgearbeitet, auch die Umgebungsbeschreiben waren sehr gut. Ich fand es klasse, das die Figuren keine allglatten, nichtssagenden Persönlichkeiten haben, sondern lebensechte Menschen mit Macken und Problemen darstellen. Ich konnte mich sehr gut in deren Geschichten hineinversetzen, was gerade im Thrillergenre oft zu kurz kommt. Hier hat die Rahgeb es aber geschafft, den Thriller mit den Menschen zu verbinden.


    Der Plot selbst gestaltete sich als sehr spannend und fesselnd. Tief in die Psyche der Darsteller einzudringen und alles zu durchleben war wirklich beeindruckend, aber an manchen Stellen auch sehr ergreifend. Es spielen Emotionen und Gefühle eine große Rolle und so wurde es von dem Autor auch dargestellt. Im Laufe der Erzählung wird deutlich, dass weitere Personen durch ihre Liebe, den Hass aufeinander, Freundschaft und fehlender Vergebung zu der furchtbaren Begebenheit beigetragen haben. Darüber hinaus hat deren Beteiligung weitreichende Auswirkungen bis in die Gegenwart. Nicht unbedingt Höchstspannung, dafür aber echter Psychothrill vom Feinsten. Dieser Stil ist absolut fesselnd von der ersten bis zur letzten Seite. Es gibt einige unvorhersehbare und sehr überraschende Wendungen in der Story, die das Buch durchgehend spannend und kurzweilig halten. Der Thriller wirkt zuerst wie eine Lebensgeschichte, die sich letztendlich dann doch noch zu einem Thriller entfaltet. Wir begegnen hier echten Wahnsinn und werden von einer Menge Emotionen regelrecht überschwemmt.


    Rathgeb ist es sehr gut gelungen bis zum Schluss die subtile Spannung zu erhalten und auch noch eine unerwartete Wendung einzubauen.

    Ein Psychothriller, der einen von Anfang an gefangen nimmt, auf blutige Szenen verzichtet und doch so eine subtile Spannung aufbaut, schnell, rasant und schnörkellos - bei Grayson ist man direkt mitten im Geschehen, ohne großes Geplänkel bringt er es auf den Punkt und nimmt den Leser von Anfang an mit auf eine rasante Fahrt der Gefühle, mit wenigen, aber eindringlichen Worten schafft er eine Atmosphäre, die alles beinhaltet - Angst, Qual, Trauer, Verzweiflung und Liebe, so dass es unmöglich ist das Buch vor seinem Ende zur Seite zu legen und gerade weil Charaktere so eingängig und glaubhaft beschrieben werden macht es die Handlung der Geschichte umso spannender. Die Anzahl der mitwirkenden Personen ist überschaubar, ihre Hintergründe allerdings sind tiefe Seen, auf deren Grund schmutzige Geheimnisse lauern. Unfreiwillig gerät man hier durch Graysons Schreibstil direkt in das Geschehen und kann sich nicht mehr von den Seiten lösen. Er besitzt einen sehr durchdringenden Schreibstil, denn er schafft es problemlos und ohne störende Längen die Handlung spannend zu beginnen und diese bis zum Schluss aufrecht zu erhalten und dem Leser kaum Zeit zum Luftholen zu lassen. Sein Wiedererkennungswert ist hier zweifellos der gnadenlose und direkte Ton und die psychologischen Aspekte. Durch die wechselnde Perspektiven bekommt man einen guten Einblick in die Gedanken einiger anderer Personen. Und jedes Mal werden neue Zweifel gestreut, wieder neue menschliche Abgründe offenbaren sich, und das alles auf eine unnachahmliche spannende Art und Weise. Kein Wort zu viel, aber die wenigen dafür umso aussagekräftiger. Viele lose Fäden werden geknüpft und zum Schluss zu einem logischen Ganzen verknüpft, wobei hier noch ein bisschen an Aufklärung fehlt. Auch dadurch das der Autor sich Zeit nimmt und die Geschehnisse sich nicht so überschlagen, bauen sich Gefühle von Mitgefühl über Panik bis hin zu Wut ganz langsam aber nachhaltig auf. Grayson zeigt, dass es zu einem gelungenen Spannungsaufbau kommen kann, trotz der Komplexität der Story verliert man nie den Überblick, nie hat man den Eindruck, überflüssige Handlungsstränge zu verfolgen. Alles passt zusammen und durch die Vielseitigkeit bleibt es durchweg spannend, hinter jedem Satz lauern neue Hinweise und man kann nie erahnen, wo die Geschichte hinführt, allein dadurch, dass Grayson den Leser immer wieder auf falsche Fährten führt und Themen aufnimmt, die sich gut für einen Thriller eignen, wie Schuld und das Streben nach Perfektionismus. Mit psychologischen Tricks und Kniffen hat er ein undurchsichtiges Geflecht erschaffen, das ein Finale mit sich bringt, das ich zwar irgendwann mal in Erwägung zog, dann aber wieder verwarf.

    Leser ab einem gewissen Alter werden sich noch an die Serie erinnern und haben mit Ross und Demelza mitgelitten, somit ist die Thematik und Inhalt der Bücher „Poldark – Abschied von gestern Bd.1“und „Poldark – Von Anbeginn der Tage Bd.2“ nichts "Neues", wenn auch schön das ganze nun mal in Schriftform vor sich zu haben.
    Da ich beide Bücher vorliegen, und gelesen habe konnte ich so einen guten Vergleich zur Serie anstellen. Graham nimmt den Leser gleich zu Beginn in die Handlung mit. Man kann sich nicht trennen von dem Buch, es ist absolut spannend, tiefgründig und mit Gefühl geschrieben. Neben der fiktiven Handlung bekommt man sehr viel über England im Umbruch mit und auch die Liebe wird nicht vergessen, die dem Ganzen einen Hauch von Emotion und Liebenswürdigkeit verleiht. Alles passt sich perfekt einander an. Intrigen tragen dazu bei, dass Spannung ständig gehalten – und noch ausgebaut wird und man kann sich die Situationen sehr bildhaft und real vorstellen, als wäre man dabei gewesen.
    Wir lernen in diesen Büchern unterschiedliche Charaktere kennen, die allesamt ohne Ausnahme liebevoll und äußerst authentisch dargestellt worden sind. Graham gelingt es sehr lebendig diese einzelnen Charaktere zu beschreiben, das heisst auch ihre inneren Konflikte und Gefühle. Der Leser sympathisiert schnell mit gewissen Figuren, was von Graham zweifelsfrei gewollt ist. Man kann sich sehr gut auf Grund der Art und Weise des Schreibens in die Welt der Charaktäre hinein versetzen. Graham hat einen leichten, lockeren und in den Bann ziehenden Schreibstil, der einem das Buch sehr schnell auslesen lässt. Ein Skandal folgt dem nächsten und so gerät man in den Strudel der Machenschaften, des Lebens der Familie. Was als nette Romanze beginnt, entwickelt sich zunehmend zu einem Drama mit Intrigen und Skandalen. Diese Bücher zu lesen war also spannend und vergnüglich. Vor allem gelingt es Graham den Leser in eine andere Zeit zu versetzen. Eine Zeit, die eigentlich erst bisschen über zweihundert Jahre zurück liegt. Aber wie anders ging es damals zu. Wie selbstverständlich nehmen wir heute unser Leben, unsere Bildung, unser Annehmlichkeiten. Doch schaut man nur einmal 200 Jahre zurück, so sehen wir, was sich alles seit dem verändert hat. Der einzig negative Punkt ist das doch recht offene Ende. Ich hatte erwartet, dass der erste Teil einer Saga eine abgeschlossene Geschichte ist, und dass der zweite Teil vielleicht von der nächsten Generation handelt. Aber hier haben wir am Ende wirklich noch reichlich Fragen. Wer jedoch echtes Interesse an historischen Hintergründen zur und nach Zeit des siebenjährigen Nordamerikanischen Krieges hat, aber diese gerne gut verdaulich verpackt vor dem Hintergrund einer tollen Familiensaga serviert bekommen möchte, der sollte an diesen Romanen Gefallen finden

    Leser ab einem gewissen Alter werden sich noch an die Serie erinnern und haben mit Ross und Demelza mitgelitten, somit ist die Thematik und Inhalt der Bücher „Poldark – Abschied von gestern Bd.1“und „Poldark – Von Anbeginn der Tage Bd.2“ nichts "Neues", wenn auch schön das ganze nun mal in Schriftform vor sich zu haben.
    Da ich beide Bücher vorliegen, und gelesen habe konnte ich so einen guten Vergleich zur Serie anstellen. Graham nimmt den Leser gleich zu Beginn in die Handlung mit. Man kann sich nicht trennen von dem Buch, es ist absolut spannend, tiefgründig und mit Gefühl geschrieben. Neben der fiktiven Handlung bekommt man sehr viel über England im Umbruch mit und auch die Liebe wird nicht vergessen, die dem Ganzen einen Hauch von Emotion und Liebenswürdigkeit verleiht. Alles passt sich perfekt einander an. Intrigen tragen dazu bei, dass Spannung ständig gehalten – und noch ausgebaut wird und man kann sich die Situationen sehr bildhaft und real vorstellen, als wäre man dabei gewesen.
    Wir lernen in diesen Büchern unterschiedliche Charaktere kennen, die allesamt ohne Ausnahme liebevoll und äußerst authentisch dargestellt worden sind. Graham gelingt es sehr lebendig diese einzelnen Charaktere zu beschreiben, das heisst auch ihre inneren Konflikte und Gefühle. Der Leser sympathisiert schnell mit gewissen Figuren, was von Graham zweifelsfrei gewollt ist. Man kann sich sehr gut auf Grund der Art und Weise des Schreibens in die Welt der Charaktäre hinein versetzen. Graham hat einen leichten, lockeren und in den Bann ziehenden Schreibstil, der einem das Buch sehr schnell auslesen lässt. Ein Skandal folgt dem nächsten und so gerät man in den Strudel der Machenschaften, des Lebens der Familie. Was als nette Romanze beginnt, entwickelt sich zunehmend zu einem Drama mit Intrigen und Skandalen. Diese Bücher zu lesen war also spannend und vergnüglich. Vor allem gelingt es Graham den Leser in eine andere Zeit zu versetzen. Eine Zeit, die eigentlich erst bisschen über zweihundert Jahre zurück liegt. Aber wie anders ging es damals zu. Wie selbstverständlich nehmen wir heute unser Leben, unsere Bildung, unser Annehmlichkeiten. Doch schaut man nur einmal 200 Jahre zurück, so sehen wir, was sich alles seit dem verändert hat. Der einzig negative Punkt ist das doch recht offene Ende. Ich hatte erwartet, dass der erste Teil einer Saga eine abgeschlossene Geschichte ist, und dass der zweite Teil vielleicht von der nächsten Generation handelt. Aber hier haben wir am Ende wirklich noch reichlich Fragen. Wer jedoch echtes Interesse an historischen Hintergründen zur und nach Zeit des siebenjährigen Nordamerikanischen Krieges hat, aber diese gerne gut verdaulich verpackt vor dem Hintergrund einer tollen Familiensaga serviert bekommen möchte, der sollte an diesen Romanen Gefallen finden

    Alle Carter Thriller haben mir bisher super gefallen und dieses macht keine Ausnahme. Der Totmacher ist zwar etwas dick aufgetragen, aber die Story ist zu spannend erzählt um an Realismus zu denken. Das Buch ist so bildhaft beschrieben, das man sich in jede Szene hinein versetzen kann und mitfühlt. Carter zeigt dem Leser wieder neue menschliche Abgründe, die einem auch später noch beschäftigen. Wichtiger als der Fall ist auch wieder das humorvolle Spiel der Protagonisten und dieses ist wieder sensationiell. Und in diesem 7.ten Band der Reihe um Hunter hat Carter seine Figuren richtig lieb gewonnen, und das merkt man. Man muss sicherlich ein klein wenig verrückt sein, um sich solche Stories auszudenken, und als Leser muss man sich auch auf viele verrückte Typen einlassen können. Wenn man an diese Reihe nicht mit reinen Thriller-Erwartungen herangeht, sondern die ganzen Windungen mitnimmt und den Personen ihren Freiraum gibt ist dies dennoch ein sehr gelungener Thriller.


    Der Hauptakteur Hunter ist derart menschlich, jeder seiner Gedanken sofort nachvollziehbar, das man als Leser schon nach wenigen Seiten eine Art Beziehung zu ihm aufgebaut hat und zu wissen glaubt was er als nächstes tun könnte. Doch Chris Carter schafft es auch alle anderen Personen lebendig und vor allem lebensnah und nachvollziehbar darzustellen. Schon mit seinen Vorgängern hat Carter bewiesen, dass seine Romane nichts für schwache Nerven oder empfindliche Gemüter sind. Auch Der Totmacher macht da keine Ausnahme, denn die zum Teil sehr detaillierten Beschreibungen sorgen mit Sicherheit dafür das hier wieder eine spannende Fortsetzung vorliegt. Er kann mit einem durchdachten und hochspannenden Thriller überzeugen, der zwar ein paar Seiten benötigt, um den Leser zu fesseln, dann aber von Seite zu Seite besser wird.


    Der Verlauf und die Lösung des Falles waren mit Sicherheit vorhersehbar ..., aber ich habe in den vergangenen Jahren festgestellt, dass dies bei fast jedem Thriller, den ich gelesen habe, der Fall war, dennoch hat die "Vorhersehbarkeit" des Plots dem Lesevergnügen in keinster Weise einen Abbruch getan und Auch die Leute, die keine Lust auf auf alle Bücher der Serie haben, kommen gut mit. Der Autor bindet die Vorgeschichte seiner Figuren zwischendurch immer wieder mit ein, was für mich persönlich etwas nervig war, da ich es schon kannte. Doch sind es kleine Sequenzen, die dem Leser die Geschehnisse besser nachvollziehen lassen. Der Totmacher hat so ziemlich alles was man sich von einem guten Thriller nur wünschen kann: Spannung, Nervenkitzel, eine authentische Vorgeschichte, einen guten Stil und schlussendlich auch das nötige Maß an Neuem um zu faszinieren.