Beiträge von spozal89

    Klappentext:

    »Ich wollte immer nur eins: keine Prinzessin mehr sein. Und dann lande ich in einem Zimmer mit einem Mädchen, das von Prinzessinnen besessen ist!«

    Ellie ist eine echte Prinzessin, die sich nichts mehr wünscht, als normal leben zu können. Lottie ist ein ganz normales Mädchen, das sich nichts mehr wünscht, als Prinzessin zu sein.
    Als sich ausgerechnet diese beiden im Internat Rosewood Hall ein Zimmer teilen müssen, liegt die Lösung auf der Hand: Sie tauschen heimlich die Rollen.
    Doch in Rosewood ist auch sonst nicht jeder, wer er zu sein scheint, und eine Geheimorganisation hat es auf die Prinzessin abgesehen - ohne zu wissen, welche nun die richtige ist ...

    Nur mit Mut, Entschlossenheit und absoluter Loyalität können die Freundinnen sich gegenseitig retten. Denn Prinzessin ist mehr als ein Titel - Prinzessin bist du im Herzen!

    "Prinzessin undercover" ist das Debüt des Youtube-Stars Connie Glynn und ich finde, das ist ihr richtig gut gelungen. Ich hab mich richtig gut unterhalten gefühlt und auch den Schreibstil fand ich sehr nett und mitreißend. Denn die Geschichte war zum Ende hin richtig spannend und actiongeladen und damit hätte ich zu Beginn niemals gerechnet. Da hat mich die Autorin wirklich überrascht und sowas liebe ich :-)

    Aber auch die Charaktere und Rosewood Hill im allgemeinen fand ich wirklich sehr zauberhaft und sehr detailliert beschrieben. Ein bisschen hat es mich beim Lesen an Hogwarts erinnert, wobei es in Rosewood Hill keine Zauberer und Hexen gibt, sondern "nur" reiche Kids. Lottie mochte ich schon zu Beginn an richtig gerne und ich verstehe ihr Faible für Prinzesinnen. Wer wäre denn nicht gerne mal im Leben eine Prinzessin (ich denke jeder außer Ellie *g*) Ellie war der genaue Gegensatz zu Lottie, aber auch sie war wirklich ein sehr starker Charakter und mir hat es gut gefallen, wie sich ihre Freundschaft entwickelt hat.

    Für mich eines der Jugendbuch-Highlights in diesem Jahr. Nicht nur das Cover ist einfach traumhaft schön, sondern auch der Inhalt überzeugte mich in vollends. Ich freue mich auf jedenfall auf Band zwei, der im Frühjahr 2019 erscheinen soll.

    "Wenn du das liest, bin ich tot. Habe einen Impfstoff gegen das Virus entwickelt. Er ist unsere letzte Rettung. Du musst ihn entschlüsseln. Und sie dürfen dich niemals kriegen...."


    Krankheiten, Schönheitsmakel, körperliche Einschränkungen: von der Erde gelöscht! Mensch und Technik sind verschmolzen, jeder trägt ein Panel in sich, das den eigenen Körper perfektioniert. Fast! Eine mörderische Seuche ist ausgebrochen, und lediglich eine einzige Person auf der Welt ist fähig, diese aufzuhalten - Catarina Agatta. Cat ist die Tochter des legendären Gentechnikers Lachlan Agatta, der von einer zwielichtigen Organisation gekidnappt wurde. Seine letzte Bitte an Cat lautet: Halte dich versteckt, sie dürfen dich nie kriegen. Als Cole sie eines Tages aufspürt und ihr mitteilt, dass ihr Vater getötet wurde, scheint alle Hoffnung verloren. Doch Cole ist mehr als nur der Überbringer einer schlechten Nachricht. Er ist der Schlüssel zur Rettung der Menschheit. Gemeinsam kommen die geniale Hackerin Cat und der gentechnisch veränderte Cole einer Wahrheit näher, die grausamer ist als jeder tödliche Virus!


    "Cat & Cole - Die letzte Generation" von Emily Suvada hat mich erstmal durch das geniale auffällige Cover total in seinen Bann gezogen. Dazu der Klappentext und für mich war klar: Dieses Buch muss ich unbedingt lesen. Ich liebe Jugenbücher und ich liebe Dystopien, also die perfekte Kombi für mich.


    So genial die Geschichte auch war - leider kann ich keine volle Sternezahl vergeben. Denn die Autorin hat mir viel zu viele wissenschaftliche Erklärungen in die Geschichte mit eingebaut. Klar braucht es für so eine Handlung einige Erklärungen, was Gene und DNA und der gleichen betrifft und mir war auch klar, dass es einige technische Infos hageln wird, aber im Großen und Ganzen war es mir leider zu viel und stellenweise zu komplex, sodass ich in meinem Lesefluss gestoppt wurde, weil ich es einfach nicht verstanden habe.


    Schade, denn die Story an sich hat mich echt gefesselt und mich immer wieder aufs neueste überrascht. Die Geschichte war mega spannend und die Wendungen der Knaller. Und auch Cat & Cole waren sehr tolle Charaktere, die man gerne auf ihrem Abenteuer begleitet hat.


    Ob ich die Fortsetzung lesen werde, weiß ich allerdings nicht. Mich schrecken tatsächlich diese ganzen komplexen Details ein wenig ab, wobei dieser Teil wirklich mit einem fiesen Cliffhanger geendet hat, sodass man eigentlich schon gerne wissen würde, wie die Geschichte um Cat & Cole endet.

    Joëlle und Lancelot freuen sich unglaublich auf den Sommerurlaub. Denn dieses Jahr geht es für sie in ein ganz angesagtes Clubhotel. Doch als Joëlles Mutter das Navi falsch programmiert, landet die Familie in einem ganz anderen Ort 400 km vom eigenen Ziel entfernt. Die Famlie beschließt eine Nacht in dem kleinen Ort zu verbringen und finden Unterkunft in einem kleinen Hotel von Fräulein Apfel. Doch irgendwas ist ganz merkwürdig an dem kleinen Häuschen und die Kinder versuchen heraus zu bekommen, was das Geheimnis der alten Frau ist. Dabei macht es überhaupt nichts, dass aus der einen Nacht die ursprünglich geplant war, nun doch ein paar Tage mehr werden.


    Ich finde "Das Hotel der verzauberten Träume - Fräulein Apfels Geheimnis" ist ein ganz fantastisches Buch für kleine Leser. Aber auch ich als Erwachsene hatte einen riesen Spaß die Geschichte um die beiden Geschwister und ihre Entdeckungen im mysteriösen Hotel zu lesen.


    Das Buch hat einen tollen und sehr kindgerechten Schreibstil und die Illustrationen passen hervorragend zur Geschichte und sind wunderschön gezeichnet. Die Geschichte ist zudem sehr spannend erzählt und man will direkt mit den Geschwistern das kleine Häuschen erkunden. Mit viel Witz und ein wenig Magie zieht es bestimmt auch kleine Lesemuffel in seinen Bann. Ganz klare 5 Sterne und eine Leseempfehlung für Groß und Klein :-)

    Die Weimarer Republik 1921: Die Familie von Briest hat mit den Nachwirkungen des Ersten Weltkriegs zu kämpfen. Otto und Hermine von Briest sind hochverschuldet und versuchen verzfeifelt, das Gut der Familie zu retten. Ihre Tochter Luisa hofft auf eine Karriere beim Film: Sie hat den Regisseur Fritz Lang kennengelernt, dessen Werke das Publikum begeistern. Trotz Inflation und Wirtschaftskrise ist die Vergnügungslust der Menschen ungebrochen. In Massen strömen sie in die Varietés, die Lichtspielhäuser un auf die AVUS, Berlins neueste Autorennstrecke. Dort versucht sich Max Brandow zu beweisen, der Ziehsohn der Briests. Otto und Hermine haben ihn vor einem Ende der Gosse bewahrt. Max bindet ein Versprechen an die Briests und vor allem an Luisa, dem er alles unterordnet - sogar sein persönliches Glück. Den Rausch der Geschwindigkeit sucht auch Sigurd von Cramm, dessen Familie mit den Briests seit Generationen verfeindet ist. In den extrem politischen Strömungen der Zeit, findet er eine neue Heimat - und eine Möglickeit, den Untergang der Briests voranzutreiben...

    "Das Jahrhundertversprechen" ist der dritte Teil und gleichzeitig der Abschluss der Jahrhundertsturm-Triologie von Richard Dübell. Ich war begeisterte Leserin von Band eins und zwei und habe mich mächtig gefreut, dass nun endlich Teil drei erschienen ist.

    Leider muss ich sagen, fand ich diesen Band bisher am schwächsten und er hat mir nicht ganz so gut gefallen wie die beiden Vorgänger. Das lag keinenfalls am Schreibstil, denn dieser war wieder absolut klasse verfasst und so gut historisch recherchiert, dass ich mich teilweise selbst so gefühlt habe, als wäre ich in der Weimarer Republik. Viel mehr fand ich in diesem Band leider keinen Zugang zu den Protagonisten Max und Luisa. Luisa fand ich ein wenig blass und ihren Traum von der Schauspielerei konnte ich nicht ganz nachvollziehen, ich hätte mir erhofft, dass sie ein wenig an die Stärke ihrer Großmutter anschließt und sich mehr wagt, als das was das typische Frauenbild abgibt. Max Rennleidenschaft konnte ich zwar nachvollziehen, aber leider waren mir diese Handlungsstränge zu viel Technik Erklärungen und zuviel Motorsport. Aber das ist nur mein persönlicher Geschmack und wertet in meinen Augen nicht die Geschichte an sich ab.

    Durch die guten, historischen Recherche erfuhr man eine Menge über die Weimarer Republik und wie hart es damals in den Jahren nach dem ersten Weltkrieg war. Ich finde das Thema Inflation, Weltwirtschaftskrise und die katastrophale Politik und Regierung wurden gut erklärt und man konnte gut nachvollziehen, wie sich die Menschen damals gefühlt haben. Vorallem auch in Bezug auf die Anfänge der Nazionalsozialisten.

    Schade fand ich, dass die Geschichte schon 1928 endete und nur ein kurzer Prolog auf die Zukunft der Briests verfasst wurde. Gerne hätte ich nämlich noch mehr über die Famlie und ihre Wege gelesen.

    Auch wenn mich dieser Teil nicht mitgenommen hat wie die beiden ersten, vergebe ich dennoch vier Sterne, da es wirklich ein großartiges Werk des Autors ist.

    „Stelle dich niemals gegen den göttlichen Willen! Es könnten furchtbare Dinge geschehen.“

    Mit dieser Nachricht beginnt für Nara ein Albtraum, aus dem es kein Entrinnen zu geben scheint. Wer hat ihr den handgeschriebenen Zettel zugesteckt und bedrängt sie mit weiteren SMS? Warum ist plötzlich der Hund ihres kleinen Bruders spurlos verschwunden? Als die 17-jährige ihren Verfolger auf die Spur kommen will, findet sie sich kurze Zeit später in einem Verlies wieder: gefesselt, ohne Licht, die Einsamkeit nur unterbrochen von merkwürdigen Ritualen. Sechs Tage dauert ihre Tortur, dann ist sie frei. Ebenfalls die 5 weiteren Mädchen, die mit ihr in Gefangenschaft waren. Doch der Täter hat sie weiterhin in der Hand: Ein Wort zu ihrer Familie und ihrem kleinen Bruder werden schreckliche Dinge zustoßen! Nara ist verzweifelt. Was will der Entführer nur von ihr und den anderen Geiseln? Gegen welche göttlichen Gesetze soll sie verstoßen haben? Mit der Zeit wird ihr klar, dass sie eine besondere Rolle im Plan ihres Peinigers spielt und nur sie das angekündigte große Unheil abwenden kann.

    Mein erstes Buch von Patricia Schröder und mein erster Jugendthriller den ich bisher gelesen habe. Eigentlich reizen mich Thriller nicht, aber der Klappentext des Buches gefiel mir so gut, dass ich es gewagt habe, das Buch zu lesen.

    Mir hat die Geschichte gut gefallen und ich fand die Handlung doch recht spannend, auch wenn ich persönlich recht bald eine Ahnung hatte, wer hinter dem ganzen fanatischen Ritualen steckt. Nara mochte ich gerne aber teilweise habe ich ihr handeln nicht ganz verstanden. Manchmal waren mir die Erklärungen ein wenig zu langatmig und viele Gedanken haben sich öfters wiederholt und für mich waren es am Ende dann noch zu wenige Infos über die Gedanken bzw. Taten der Fanatiker. Trotzdem wurde ich gut vom Buch unterhalten, daher vergebe ich vier Sterne.

    Ich wollte hier keine Disskusion entfachen und von mir aus kann es gerne in die Kategorie Liebesromane geschoben werden. ;-) Nachdem ich die Kommentare hier gelesen habe, stimmt es schon das es letztendlich nur eine historische Kulisse ist und somit nicht in dem Sinne historisch ist (ich hoffe ihr wisst was ich meine :-D)

    "Doch unübersehbar war das Blut an ihrem Mund. Es glänzte noch feucht und lief von ihren Lippen auf ihr Kinn und tropfte auf ihre in Spitze gehüllte Brust.”


    Eine mysteriöse Burg im Siebengebirge, ein Lebkuchenhaus mitten im Wald, ein dunkles Schneewittchen und eine unheilvolle Prophezeihung das und noch vieles mehr erwartet euch in der zweiten Folge der Grimm Chroniken. Begleitet erneut Will, Maggy und Joe auf ihrem Weg zur bösen Königin und taucht in die Vergangenheit von Mary ein.


    Ihr dachtet ihr wisst bereits alles über die Märchen der Gebrüder Grimm? Doch damit liegt ihr falsch. Während die “Apfelprinzessin” bereits Wendungen brachte, wirft “Asche, Schnee und Blut” nochmal alles gewaltig über den Haufen. Mitreißende, spannende, gruselige und düstere Kapitel locken euch zur Drachenburg ins Siebengebirge, dem Heimatort von Schneewitchen. Doch Schneewitchen ist nicht die, für die ihr sie haltet. Doch findet es selbst heraus. Ihr werdet es nicht bereuen. Erneut bleiben so viele Fragen offen, dass man einfach nicht anders kann, als den nächsten Folgen entgegenzufiebern.


    Das Cover ist wieder mal gigantisch und passt perfekt zu der dunklen Stimmung die euch bei "Asche, Schnee und Blut" erwartet.


    Absolutes Suchtpotenzial bekommt ihr spätestens nach dieser Folge. Die Autorin hat wieder ein unglaublich gutes Gespühr für die richtigen Worte und Handlungen und viel zu schnell ist man mit dieser Folge fertig. Wenn ich mehr als 5 Sterne vergeben könnte, würde ich dies glatt machen :-)

    Lady Margaret soll an den alten und widerlichen Lord Fellon verheiratet werden, um die politischen Fronten zu klären. Doch weder Margaret ist davon begeistert, noch ihre beiden Schwestern Eloise und Gwen. Gwen schmiedet letztendlich einen Plan, damit ihre Schwester die Hochzeit nicht vollziehen muss. Dabei wird Lord Fellon auf sie aufmerksam und ihr ungestümes Temperament gefällt ihm. Schließlich lässt er von Margaret ab, um dann nach Gwen zu bitten. Ihr Vater stimmt zu und die Sache ist beschlossen. Doch Gwen findet sich mit ihrem Schicksal nicht ab und beginnt zu fliehen. Dabei stellt sie fest, dass ihr Herz schon jemand anderem gehört. Nämlich dem geheimnisvollen schwarzen Ritter, der in Fellons Diensten steht.


    Es war mir klar, dass "Das wilde Herz der Lady Gwen" kein Roman ist, der sehr anspruchsvoll ist. Oftmals lese ich aber gerne leichte Kost, da man dabei so schön abschalten kann. Hierbei muss ich aber leider gestehen wurde nicht nicht so toll unterhalten.


    Der Schreibstil der Autorin war eigentlich recht angenehm und die Leseprobe hatte mich überzeugt. Gwen schien eine starke Persönlichkeit zu sein und ich mochte es wie sie Pläne geschmiedet hat. Aber je mehr ich las umso mehr ging mir Gwen auf den Geist und ich konnte ehrlich gesagt ihre Gefühle für den schwarzen Ritter nicht wirklich nachvollziehen. Die Handlung plätscherte auch nur so vor sich dahin und wirklich spannend war es nicht zu lesen. Ich hab mich dann mehr oder weniger durch das Buch gequält und war sehr froh das es nur knapp 220 Seiten hat und somit schnell vorbei war.


    Es mag mit sicherheit Leser geben, denen dieses Buch gefällt. Mir hat es aber im Ganzen leider nicht wirklich zugesagt.

    Der Einstieg in die Geschichte fiel mir ehrlich gesagt ein wenig schwer. Mit den Namen hatte ich ein paar Probleme, wehalb ich tatsächlich ein wenig länger brauchte um mich auszukennen. Nach dem schwierigen Start allerdings muss ich sagen, hat mir das Buch richtig gut gefallen. Ich kenne mich bei den Super Helden nicht wirklich aus, daher kann ich über Wonder Woman an sich nichts sagen, aber die Geschichte über Diana und ihren Weg zur Heldin fand ich total interessant. Ich mochte Diana als Protagonistin super gerne und ich habe sie und ihre Handlungen total gut verstehen können. Auch Alia fand ich einen interessanten Charakter und auch ihre Entwicklung gefiel mir gut. Nim und Theo haben sich gut in die Geschichte eingefügt und zu Jason will ich jetzt mal nichts sagen. Der Schreibstil der Autorin hat mir auch gefallen, Wonder Woman war mein erstes Buch von ihr, daher kann ich auch da nichts vergleichen.


    Die Idee des Verlages mit den Superhelden-Büchern gefällt mir sehr gut und ich denke ich werde auch die anderen Bücher der Reihe lesen, nachdem mir dieses hier so gut gefallen hat.


    Vier Sterne gebe ich, weil das Buch ein paar Längen hatte.

    "Die Lüge ist oft nicht von der Wahrheit zu unterscheiden, am wenigsten, wenn die Wahrheit zu schrecklich ist, um sie glauben zu wollen."


    Jeder kennt die Märchen der Gebrüder Grimm. Doch ist wirklich alles so passiert wie es die Bruder niedergeschrieben haben? Oder sind es bloß Lügen die verbreitet wurden? Die Frage stellen sich die Leser der "Grimm Chroniken" dem Auftakt einer neuen Serie von Maya Shepherd. Es handelt sich hier um eine Märchenadaption, die mindestens 13 Bände haben wird und die in regelmäßigen Abständen erscheinen werden.


    Ich bin von Beginn an ein riesen Fan von der lieben Maya und konnte es gar nicht erwarten "Die Apfelprinzessin" zu lesen. Der Schreibstil war wie immer grandios und von der ersten Seite war ich schon gefangen. Übrigens hatte ich großes Glück, denn ich darf mich zu einer der glücklichen Sieben zählen, die für Maya Testlesen durften. Meine Meinung zum Buch ist aber unabhängig davon, denn ich fände es auch ohne Testleseteam hervorragend.


    Das Buch teilt sich in zwei Erzählstränge. Einmal die Gegenwart, bei der wir Will und seine Freunde Maggy und Joe kennenlernen. Alle drei leben zusammen in einer betreuten WG, da alle drei keine Familie mehr haben. Wobei Wills Vater Ludwig noch lebt, aber in einem Pflegeheim untergebracht ist - da er immer komplett wirres Zeug über Märchen erzählt (die Frage ist - ist wirklich alles wirr oder erzählt er nicht tatsächlich die Wahrheit? *g*) Denn plötzlich taucht ein Männlein namens Rumpelstein auf, der die drei im Namen der Königin einlädt in einen mysteriösen Zug zu steigen. Mehr will ich aber an dieser Stelle nicht verraten :-)


    Der zweite Erzählung handelt von der jungen Apfelprinzessin Mary und dabei befindet sich der Leser in der Vergangenheit. Mary ist mir unglaublich sympatisch und ich finde ihre Welt und ihr Leben unglaublich märchenhaft beschrieben. Die Kapitel um Mary mochte ich am liebsten, denn ich fand es total spannend wer sie wohl ist und was da so passiert.


    Das Buch ist relativ kurz, da es ja wie gesagt mehrere Bände davon geben wird, dennoch zieht es einen in seinen Bann. Es bleiben am Ende viele Fragen offen, aber das ist nicht negativ in meinen Augen, sondern lässt einen gespannt auf die nächste Folge hin fiebern. Man merkt wieviel Liebe in diesem Buch steckt, denn auch die Illustrationen, die Maya selbst gestaltet hat, machen die Geschichte zu etwas besonderem. Es ist düster aber zugleich perfekt märchenhaft und nur einen Hauch romantisch (ich finde die Romantik dürfte nicht fehlen und der Maskenball ist da gut gewählt). Vom Prolog bis zum Ende war es in meinen Augen spannend und es gab keinerlei langatmige Passagen. Man merkt, ich komme aus dem schwärmen gar nicht mehr raus - daher kann ich es nur jedem empfehlen es zu lesen und ich würde am liebsten mehr als nur 5 Sterne vergeben.


    PS: Das Cover ist übrigens gigantisch. Es ist so schön das ich es am liebsten den ganzen Tag betrachten würde ♥

    Klappentext: Roter Teppich, Champagner und wilde Partys! Jeder hält Camille Logan für ein verwöhntes It-Girl, das von Daddys Vermögen lebt. Dabei wünscht sich Camille nichts mehr, als aus dem goldenen Käfig auszubrechen. Umso entsetzter ist sie, dass ihr Vater einen Bodyguard für sie engagiert hat, der Tag und Nacht nicht von ihrer Seite weicht. Beim ersten Blick in die dunklen Augen ihres neuen Beschützers Jake Sharp ist ihr klar: Eigentlich braucht sie Schutz vor ihrer Begierde nach diesem Mann.


    "Mit allem was ich habe" war das erste Buch das ich von der Autorin gelesen habe, daher kann ich es nicht mit ihren anderen Werken vergleichen. Das Cover hat mir gut gefallen und ich habe gehofft das sich das Buch ein wenig von den anderen Erotik-Lovestorys hervorhebt. Der Klappentext hat mir nämlich gut gefallen.


    Leider bin ich nicht gänzlich überzeugt, weil es letztendlich doch zu hervorsehbar war und im Grunde doch so war wie alle anderen Bücher aus diesem Genre. Ich weiß wieso ich immer länger überlege ob ich es nun lesen soll oder nicht, da doch alles ähnlich ist. Zudem ging mir dieses Verliebtsein wie immer viel zu schnell.


    Die Protas mochte ich rech gern und ich verstehe wieso Camille in ihrem Bodyguard mehr gesehen hat. Ein wenig Action hat dann die Geschichte ein wenig Fahrt aufnehmen lassen - war jetzt aber auch nicht so mächtig gut.


    Ein nettes Buch für zwischendurch, dass aber nicht im Kopf bleibt und man auch nicht unbedingt gelesen haben muss. Zum Zeitvertreib aber Ok. Daher 2,5 Sterne.

    Klappentext:In diesem Buch begegnest Du einem Wort, das seinen Sinn verloren hat. Auf seiner fantastischen Reise durch die Welt der Sprache versucht es, ganz auf sich allein gestellt, diesen wiederzufinden. "Wir dürfen die Menschen nicht nur verteufeln. Wir brauchen sie, sie lesen und schreiben uns. Sie lassen uns existieren." Diesen Satz des Vaters kann das Wort nicht glauben. Als es jedoch dazu gezwungen ist, sich auf eine ungewisse Suche durch das Reich der Worte zu begeben, erkennt es erst, wie sehr gerade dieser Satz für das kleine Wort selbst von Bedeutung ist.


    Ein Wort auf der Suche nach seinem Sinn. Das findet man hier in diesem kleinen, feinen Büchlein. Man merkt, dass es dem Autor wichtig war, hier etwas besonderes zu kreieren, denn das Buch ist total liebevoll gestaltet. Die Illustrationen die man auf den Seiten innen findet sind wirklich schön gestaltet und passen schön zum Text. Auch die Idee der Geschichte an sich ist etwas neues und besonderes. Man braucht allerdings sehr viel Fantasie, um mit der Geschichte klar zu kommen. Obwohl der Schreibstil schön ist, recht wortgewandt und schon ein wenig poetisch, habe ich mich teilweise schwer getan der Hanldung zu folgen. Das zweite drittel des Buches hat mir dann so gar nicht mehr gefallen, denn ab dem Thema Basel ging es vollkommen bergab. Dennoch bin ich froh es gelesen zu haben, denn an sich ist das Buch wie gesagt etwas ganz besonderes. Daher tue ich mir diesmal mit der Bewertung auch ein wenig schwierig, gute zweieinhalb Sterne - Mittelfeld - da ich es weder besonders großartig noch besonders schlecht fand.

    Als Anna Vater starb, brach nicht nur ihr Herz sondern auch ihre Existenzgrundlage. Denn die Glashütte, in der sie zusammen mit ihrem Vater gearbeitet hatte musste geschlossen werden. Um sich über Wasser zu halten verkauft Anna nun selbstgemachte Glasengel, die sie in einer benachbarten Werkstatt herstellen darf. Als sie eines Tages eine Einladung der englischen Königin bekommt, die gerne ihre Engel sehen und kaufen würde, denkt Anna an einen schlechten Scherz. Doch dann taucht der englische Bote mit den silbergrauen Augen auf und Anna begibt sich mit ihm auf die Reise ins ferne England. Doch als plötzlich ihre Engel gestohlen werden, bricht für sie eine Welt zusammen. Muss sie nun unverrichteter Dinge wieder nach Hause zurückkehren? Doch wie durch ein Wunder wendet sich das Blatt, aber nicht nur in Bezug auf die Glasengel...


    Ich habe schon mehrere Bücher von Corina Bomann gelesen, aber die Weihnachtsbücher gefallen mir am besten von ihr. So auch "Winterengel".


    Die Geschichte um Anna und ihre Weihnachtsengel ist für mich das bisher beste Buch der Autorin. Es hat etwas märchenhaftes an sich und ist gleichzeitig emotional, aber nicht zu kitschig und auch ein klein wenig spannend (ich finde man fiebert richtig mit Anna mit). Zudem fand ich es einfach unglaublich einstimmend auf Weihnachten. Das Vertrauen das Anna in mehr oder weniger fremde Menschen gelegt hat und die dann ihr Leben komplett ändern fand ich super schön und ich musste mir zum Ende hin tatsächlich ein paar Tränchen verdrücken. Die Beschreibungen der Herstellung der Glasengel fand ich interessant, da ich mir bisher nie Gedanken um die Arbeiten mit Glas gemacht habe. Schön fand ich auch, dass es eine Liebesgeschichte gab, die aber nicht im Vordergrund stand. Das Ganze Buch über stand Anna und ihre Entwicklung im Mittelpunkt und auch die Familie kam nicht zu kurz.


    Oftmals habe ich die Längen der anderen Bücher der Autorin bemängelt, die gab es bei diesem Buch hier so gar nicht und ich kann es nur gänzlich empfehlen. Nicht nur für die Vorweihnachtszeit, sondern allgemein. Wobei es schon eher ein Winterbuch ist und keins das man im Sommer lesen sollte. Denn ich glaube der Zauber des Buches wirkt im Winter einfach viel mehr. :-)

    Beim Check-in hat Hannah ihn zum ersten Mal gesehen: Logan mit den unglaublich grünen Augen. Ist es Schicksal, dass er sich im Flugzeug neben sie setzt, kurz bevor die Maschine abstürzt, mitten über Kanadas endlosen Weiten und in das eisige Wasser eines Sees? Wie durch ein Wunder kommen Hannah und Logan mit dem Leben davon, aber die nächsten Tage ohne Nahrung in der verschneiten Wildnis verlangen ihnen das Äußerste ab. Mit jeder Stunde, die vergeht, sinkt die Chance auf Rettung. In Momenten der Verzweiflung ist es Logan, der für sie beide stark ist und Hannah immer wieder Mut macht. Mit seiner Hilfe wächst sie über sich hinaus. Doch als Logan schwer verletzt wird, scheint ihr Schicksal besiegelt. Nun ist es an Hannah, für den Menschen zu kämpfen, dem sie mehr als nur ihr Leben verdankt.


    "Sieben Tage voller Wunder" war das erste Buch, dass ich von der Autorin gelesen habe, daher kann ich es nicht mit ihren anderen Werken vergleichen.


    Der Schreibstil hat mir gut gefallen und somit war es ein leichtes schnell durch die Geschichte zu fliegen. Ich fand die Idee und den Hintergrund der Geschichte gut und Hannahs Entwicklung hat mir gut gefallen.
    Aber leider entwickelt sich das Buch am Ende hin in eine Richtung, die mir so gar nicht gefallen hat. Ich kann nicht zu viel dazu verraten, da ich sonst spoilern würde, aber ich fand es nicht passend und es hat mir das Buch ein wenig verdorben.


    Dennoch fand ich es nett zu lesen und werde mit Sicherheit noch mehr von der Autorin lesen.

    Seit Jahren sind Katrin und Greta beste Freundinnen. Zusammen aufgewachsen, zusammen gelernt, zusammen gezogen und zusammen eine Nudelbar im Herzen von München eröffnet - die beiden gibt es nur im Doppelpack. Doch ein Ausrutscher von Greta zerbricht das Band der Freundschaft und plötzlich steht Greta alleine da und weiß nicht, wie ihr Leben nun weitergehen soll. Ohne Job und ohne Wohnung wagt sie ein neues Abenteuer. Denn ein Verleger möchte von Greta ein Kochbuch veröffentlichen, mit den italienischen Rezepten der Nudelbar. Dabei soll sie ihren eigenen Wurzeln folgen und quer durch Italien reisen, um das Kochbuch gut in Szene zu setzen. Dabei findet Greta nicht nur neue Freunde und neue Inspiration, sondern findet vorallem zu sich selbst. Dabei wird sie von dem smarten Fotografen Chris begleitet. Doch obwohl Greta langsam lernt sie selbst zu sein, drückt sie immer wieder der Kummer des Verlustes der Freundschaft zu Katrin. Wird sie ihr jemals vergeben und kann ihre Freundschaft doch noch gerettet werden?


    "Der Duft der Pinienkerne" ist das neuste Werk von Emily Bold. Ich hab schon mehrere Bücher von ihr gelesen und ich liebe ihren Schreibstil. Ich finde man versinkt immer richtig in ihren Geschichten.


    Greta mochte ich von Anfang an gerne und ich konnte ihre Gedanken und Handlungen gut nachempfinden. Ich fand es schön, wie man bei ihr die Entwicklung der Reise gemerkt hat. Schade fand ich, dass sie sich immer so verbissen auf Katrin konzentriert hat. Zum Schluss fand ich dieses schlechte Gewissen schon fast nervig- weswegen ich dem Buch diesmal keine volle Sternezahl geben kann. Die Beschreibungen der Reise waren klasse in Szene gesetzt und ich konnte den Duft des Meeres und des guten Essens förmlich riechen. Dabei wäre ich glatt selbst nach Italien gereist. Nino und Daniele waren meine absoluten Lieblingscharaktere und zu ihnen hätte ich sehr gerne noch mehr erfahren. Gut fand ich zudem, das mal nicht die klassische Liebesbeziehung im Vordergrund stand, sondern Greta die ihren eigenen Weg finden muss.


    Alles in allem war es wieder ein schöner Roman der Autorin, der ein wenig Sommerstimmung in den trüben Herbst bringt und der trotz kleiner nervigen Szenen dennoch Lesenwert ist.

    Die Scythe sind auserwählt, um zu töten bzw. nachlesen - wie es im neuen Sprachgebrauch genannt wird. Sie entscheiden, wer lebt und wer stirbt. Sie sind die neuen Hüter des Todes, denn den Tod wie wir ihn kennen gibt es nicht mehr. Als Citra und Rowan - gegen ihren Willen - für die Ausbildung zum Scythe berufen werden, bleiben ihnen nur zwei Dinge: ihre Freundschaft, die vielleicht mehr als Freundschaft ist, und die hohen moralischen Regeln der Scythe, die das Töten irgendwie erträglich machen. Doch nicht alle Hüter des Todes halten sich noch an die uralten Regeln der Gilde, und aus einem Grund, der für Citra unbegreiflich bleibt, fühlt Rowan sich von diesen dunklen Scythe angezogen. Bald stehen Citra und Rowan auf unterschiedlichen Seiten und kämpfen doch um das Gleiche: das perfekte Leben, das richtige Sterben und ihre Liebe.



    "Scythe - Die Hüter des Todes" war das erste Buch das ich vom Autor gelesen habe. Zugleich ist es der Auftakt einer neuen Jugendbuchreihe.


    Ich muss ja sagen, dass ich mich freuen würde, wenn mal wieder ein Jugendbuch nur ein Einzelband ist und nicht wieder zwei oder mehrere Nachfolgebände hat. Ich mag diese ganzen Reihen nicht mehr - denn ist das Buch grandios, so wie dieses hier, dann ist man regelrecht gezwungen, die Nachfolger zu kaufen *g*


    Mir hat dieses Buch und seine Handlung extrem gut gefallen. Es war mal wieder was neues und es sticht definitiv aus der Masse heraus. Zudem war es bei keiner Stelle langweilig und außerdem hat das Buch anders geendet wie ich erwartet hätte. Ich fand es gut, dass die Liebesgeschichte zwischen Citra und Rowan nicht im Vordergrund stand und nur hin und wieder ein klein wenig Erwähnung fand. Die Charaktere waren alle gut ausgearbeitet und ich mochte die Tagebucheinträge, die immer am Anfang eines Kapitels standen - die gaben nämlich noch ein wenig mehr Einblick in die Gedanken und die Arbeit der Scythe.


    Die Gedanken des Autors in Bezug auf diese Zukunftswelt ist erschreckend real. Für mich war dieses Buch erneut ein Highlicht diesen Jahres und ich freue mich auf die Fortsetzung.

    Klappentext: Liebe, Freundschaft, ein Auserwählter und viel Magie. Simon Snow ist der mächtigste Zauberer, den die Welt der Magie je hervorgebracht hat. Wäre da nur nicht die Tatsache, dass Simon völlig unfähig ist, seine magischen Kräfte zu steuern. Aber dafür ist ja Watford da, das Zaubererinternat. Für Simons Zimmergenossen Baz – Vampir aus angesehener Familie und Simon in freundlichem Hass zugetan – ist er, der Auserwählte, eine wahre Fehlbesetzung. Am liebsten würde Baz den Magie sprühenden Simon mit seinen spitzen Zähnen ein für alle Mal erledigen. Doch dazu kommt es nicht, vorerst zumindest. Denn die verfeindeten Jungs tun sich zusammen, um gemeinsam mit ihrer blitzgescheiten Schulkameradin Penelope den Mord an Baz' Mutter aufzuklären. Für Simon beginnt eine Achterbahn der Gefühle. Und die Welt der Zauberer steht fortan nicht nur in Liebesdingen kopf.


    Beim Lesen von Fangirl der Autorin, haben mir die kurzen Ausschnitte aus Simon Snow sehr gut gefallen. Daher war es keine Frage, dass ich die Fanfiction "Aufstieg und Fall des außerordentlichen Simon Snow" lesen musste.


    Leider hatte ich aber zu hohe Erwartungen und wurde demnach enttäuscht. Ich fand es gab viel zu viele Parallelen zu Harry Potter und Simon war im Gegensatz zu Harry echt ein mieser und unsympatischer Charakter. Ich wurde einfach nicht warm mit ihm und daher fand ich vermutlich auch mehr als die Hälfte des Buches eher ziehend. Baz wiederrum war mir sehr sympatisch und ich hätte viel lieber mehr von ihm gelesen. Penelope war mir zu sehr Hermine-Klon.


    Ich verstehe, wieso die Autorin Simon nicht loslassen konnte und finde es nett was sie geschaffen hat. Allerdings hätte sie viel mehr ihre eigenen Ideen umsetzen sollen und die Geschichte vielleicht ein wenig anders gestalten können. Zum Lesen als Ergänzung zu Fangirl war es Ok aber ich würde hierfür wohl keine Leseempfehlung aussprechen.

    Willkommen in Qualityland, einem Land das vollkommen digitalisiert und alles Ok ist. Wo du dir keine Sorgen ums einkaufen machen musst, weil Lebensmittel und andere Dinge automatisch nach deinen Bedürftnissen zu dir nach Hause geliefert werden, wo Online der perfekte Partner für dich gefunden wird oder die Autos alle selbstfahrend sind. Alles wird von Maschinen bestimmt und berechnet und dein Leben wird vom Internet begleitet. Doch ist das Leben wirklich so schön wie es klingt? Peter ist Schrottwarenhändler und bekommt eines Tages ein Produkt zugeschickt mit dem er so gar nichts anfangen kann. Da beschleicht ihn die Frage, ob vielleicht mit seinem Profil in der Gesellschaft nicht stimmt und beginnt das Ganze zu hinterfragen. Wenn im System wirklich alles so perfekt ist, wie es immer den Anschein hat, wieso werden dann so viele Maschinen zu Peters Schrottpresse gebracht? Zusammen mit ein paar ausgemusterten K.I´s macht sich Peter auf, gegen das System und seine vorgegebenen Meinungen zu kämpfen.


    Ich war schon begeisteter Leser der Känguru-Chroniken, weshalb für mich klar war, dass ich Marc-Uwe Klings neuestes Werk unbedingt lesen musste.


    Wer den Autor kennt liebt und schätzt seinen humorvollen, satirischen Schreibstil. Auch Qualitiyland nimmt in gewisser Weise unsere heutige Gesellschaft aufs Korn, denn auch wir sind schon viel zu viel von der Digitalisierung in Beschlag genommen. Qualityland könnte demnach unsere überspitze Zukunft sein. Mit viel Witz werden wir durch eine Welt geführt, die erschreckend real wirkt.
    Toll fand ich das Qualitypad Pink, dass die Identität des Kängurus hatte.


    Qualitiyland bringt einen selbst zum nachdenken und ist für mich defintiv eines der Lesehighlights diesen Jahres.

    Teenager Liv Grete lebt alleine mit ihrer Mutter in München. Livs Leidenschaft sind ihre Freundinnen und Kochen. Doch als Liv eines Tages nach Hause kommt, trifft sie der Schlag. Denn dort in ihrer beschaulichen kleinen Wohnung steht plötzlich der Italiener Roberto. Ihre Mutter hat Roberto übers Internet kennen und lieben gelernt. Doch Roberto ist nicht alleine, denn seine beiden gut aussehenden Kinder Angelo und Sonia bringt er selbstverstädnlich mit. Die Probe zur Patchworkfamilie beginnt und für Liv beginnen die anstrengensten drei Wochen ihrers Lebens. Nicht weil Roberto und seine Kinder so furchtbar sind, sondern weil Liv sich Hals über Kopf in Angelo verliebt hat. Ob sie jemals bei ihm eine Chance haben wird? Um diese Zeit zu überstehen hilft Liv das Kochen und gemeinsam mit Roberto zaubert sie ganz zauberhafte Gerichte.


    "Pasta Mista 1 - Fünf Zutaten für die Liebe" ist der Auftakt einer neuen Jugendbuchreihe.


    Ich fand das Buch wirklich nett. Gut geschrieben und stellenweise wirklich witzig. Toll fand ich Livs Hobby das Kochen, da ich mich da gut mir ihr identifizieren konnte. Schade und ein wenig nervig fand ich aber ihre ständigen Gedanken, dass sie nicht gut genug für Angelo ist. Das war mir manchmal ein wenig zu viel und zu übertrieben.
    Zu den anderen Charakteren hat man nicht so viel erfahren. Vorallem zu den Zwillingen, Pauline und Franzi würde ich mir da mehr in den Folgebänden wünschen.


    Ansonsten ein schönes Jugendbuch über den Beginn und die Akzeptanz einer Patchworkfamlilie mit einer Prise Romantik. Nett gestaltet, da es sicherlich vielen Teenagern so geht wie Liv, wenn ein Elternteil eine neue Beziehung beginnt.

    Conrad, seine Schwester Mila und ihre Nachbarin Vicky verbringen ein beschauliches Leben im Städchen Mühlfeld. Hier scheint alles völlig normal zu sein, bis Conrad in der Schule plötzlich ein komisches Wesen entdeckt. Doch nieman anders scheint es gesehen zu haben und Conrad vergisst die Sache schnell wieder. Gemeinsam mit den zwei Mädels geht es ab zum Badesee und plötzlich finden sich die drei in einer zauberhaften Welt wieder. Sie treffen auf Trolle, sprechende Bäume und Steine und haarige Wesen. Und dann will ihnen auch noch eine sprechende, lilafarbene Katze weißmachen, sie wären die gesuchten drei Magier und sollen gegen den bösen Zauberer Rabenhorst kämpfen. Handelt es sich nur um einen Traum oder passiert den dreien dieses Abenteuer wirklich?


    "Die drei Magier - Das magische Labyrinth" ist wirklich ein ganz zauberhaftes und fantasievolles Buch sowohl für Groß und Klein. Ideal zum vorlesen und selbst verschlingen.


    Die Geschichte ist spannend und hat genau die richtige Länge, ohne das es für die Kids langweilig wird. Die Bilder im Buch sind so nett und detailliert gemacht und machen das Buch zu was besonderem. Auch die Geschichte an sich ist nett gestaltet. Das Reich Algravia mit seinen magischen Wesen war wirklich zauberhaft und vorallem die Lunis mochten wir gerne. Die drei Charaktere sind ebenfalls nett gestaltet - jeder davon hat seine eigene Persönlichkeit, die ihn ausgeichnet.


    Sicherlich werden wir noch mehr von den Magiern in Zukunft lesen.