Beiträge von Diana Eichhorn

    Ethan Cross - Ich bin die Nacht


    Francis Ackerman spielt gerne Spiele. Schon seit seiner Kindheit. Sein Vater hat ihm diese Spiele beigebracht, auch das es immer einen Einsatz gibt. Der Einsatz ist sehr hoch, denn er spielt um Menschenleben. Trost findet er bei Father Joseph, der ihn dazu überreden will, sich der Polizei zu stellen.


    Marcus Williams ist aus dem Polizeidienst ausgeschieden und als er die Farm seiner Tante Ellie erbt, zieht er in ein kleines Städtchen. Bereits am ersten Abend gerät er in eine Schlägerei und der Sheriff hat ihn auf dem Kieker, denn seine Tochter Maggie interessiert sich für Marcus.
    Gleich beim ersten Date finden die beiden eine Leiche, grausam erstellt. Jetzt landet Marcus nicht nur im Visier des Sheriffs sondern gewinnt auch noch die Aufmerksamkeit von Ackerman, dem aktivsten Serienkiller seit langer Zeit.


    "Ich bin die Nacht" ist mein erstes Buch von Ethan Cross, aber es wird nicht das letzte Buch sein.
    Dieser Thriller ist temporeich, spannend, stellenweise auch ein bisschen übertrieben geschrieben, erfüllt haufenweise Klischees, dennoch fühlte ich mich von der ersten bis zur letzten Seite gut unterhalten. Es gab Überraschungen (manche waren wenig glaubhaft), es war abwechslungsreich, ich hatte Gänsehaut, hab mit den Charakteren mitgefiebert, mitgelitten und mitgehofft und man hatte wenig Zeit zum Luft holen.
    Natürlich sind einige Dinge haarsträubend, natürlich wirkten einige Szenen nicht so glaubhaft und waren übertrieben, dennoch hat mir das Buch gut gefallen und die Fortsetzung werde ich ebenfalls lesen. Es gab einfach diesen Thrill, der mir auch die Gänsehaut auf den Rücken jagen konnte.
    Mir gefiel die Konstellation sehr gut, auf der einen Seite der Serienkiller Ackerman, der auf unheimliche Weise fast schon sympathisch ist, weil man die Kindheit nicht außer acht lassen darf, auf der anderen Seite Marcus, Ex-Polizist, stark, mutig und tough. Auch er ist sympathisch, wenn auch stellenweise etwas distanzierter, denn er trägt ein großes Geheimnis mit sich.
    Niemand von den sehr gut ausgearbeiteten, facettenreichen und lebendig wirkenden Charakteren ist nur gut oder nur böse.
    Hier wird mit den Wahrnehmungen des Lesers gespielt und deswegen finde ich das Buch auch gut. Es werden viele Handlungsstränge eröffnet, die am Ende jedoch alle zusammen führen, dennoch lässt es genug Spielraum für den nächsten Band.


    Dieses Buch ist in seinen Beschreibungen sehr detailliert, sodass es auch brutale Szenen und grausam verstümmelte Leichen gibt, daher ist das Buch für zartbesaitete Leser nicht unbedingt zu empfehlen.


    Das Cover ist schwarz, wenig auffällig und dennoch ein Blickfang durch den schwarzen Buchschnitt.


    Fazit: Thriller mit vielen Handlungssträngen, mal was anderes. Spannend und mitreißend, aber auch brutal. 4 Sterne.

    Lara Adrian – For 100 Days, Täuschung


    Avery Ross ist nach dem Verurteilung ihrer Mutter auf sich allein gestellt und lebt nun in New York. Um das finanzielle Minimum zu erhalten arbeitet sie in der Bar „Ventage“ und nebenbei hat sie Bilder in einer Galerie ausgestellt. Doch es kommt wie es kommen muss, die Wohnung wird ihr gekündigt und die Bilder aus dem Programm der Galerie gestrichen. Das Angebot einer fremden Frau vier Monate auf die Wohnung aufzupassen und dazu ein kleines – für sie – Vermögen zu verdienen kommt ihr da recht.
    Ihr „Nachbar“ ist der heiße Geschäftsmann Domenic Baine, der sich das nimmt, was er will. Schon bei der ersten Begegnung sprühen die Funken, aber weniger vor Leidenschaft sondern mehr wegen der Arroganz, Überheblichkeit und Dominanz die Nic umgibt.
    Doch Avery besitzt viel zu viele Geheimnisse um überhaupt jemanden an sich heran zu lassen, denn das Schlimmste was offenbart werden könnte, ist ihre Vergangenheit. Offenheit und Vertrauen gehören nicht in Averys Wortschatz.


    Ich bedanke mich herzlich für das Rezensionsexemplar über das ich mich sehr gefreut habe. Natürlich beeinflusst dies meine ehrliche Meinung nicht.


    „For 100 Days“ ist aus der Feder von Lara Adrian. Ich kenne bereits einiger Bücher aus ihrer Fantasy- Romance-Reihe „Midnight Breed“. Deswegen habe ich mich besonders auf das neue Buch von ihr gefreut.


    Durch den lockeren, flüssigen Schreibstil war das Lesen des Romans ein schöner, kurzweiliger, spannender, hocherotischer Zeitvertreib, der mir Freude und Spaß bereitet hat.
    Die Handlung ist abwechslungsreich, vielseitig und es gibt auch eine ganze Menge Überraschungen, positiv wie negativ.
    Die erotischen Szenen sind detailliert, zahlreich, sehr ausführlich beschrieben, sodass ich das Buch an dieser Stelle Kindern/Jugendlichen nicht empfehlen kann. Alle anderen Leser/Innen die gerne hocherotische Romane lesen, kommen hier voll auf ihre Kosten. Es gibt kaum Wiederholungen, die Szenen wirken überwiegend sinnlich, und keinesfalls vulgär. Natürlich geht es hier auch mal dominanter zu, aber das ist reine Geschmackssache.


    Ich konnte mich gut in die Gefühlswelt der Hauptperson, Avery, rein versetzen, die mir zwar sympathisch, aber auch schrecklich naiv und später auch distanziert erschien. Manchmal ging sie mir etwas zu sorglos mit ihrer Situation um, dann wieder redet sie sich die schrecklichsten Dinge ein, mir fehlte bei ihr etwas das gesunde Mittelmaß, da sie von einem extrem ins nächste rutscht. Kaum steht Nick vor ihr, scheint sie ihren Denkapparat auszuschalten.
    Nick ist ein Alphamann, er will alles kontrollieren, ist dominant, charmant und sexy. Aber er hat auch eine dunkle Seite und ist sehr forsch, direkt, herablassend, bestimmend und distanziert. Es ist eine Gratwanderung und ich kann mir gut vorstellen, dass er polarisiert. Ich hab mich dazu entschieden ihn zu mögen, auch wenn ich gerne weitere Blicke hinter seine Fassade gehabt hätte.
    Auch die weiteren Charaktere waren mir je nach Rollenverteilung sympathisch/unsympathisch, gut ausgearbeitet und haben die Geschichte gut abgerundet.
    Alle Charaktere sind detailreich beschrieben, facettenreich, glaubhaft dargestellt und es machte mir beim Lesen Spaß, mit ihnen Zeit in ihrer Welt zu verbringen.
    Die Handlungsorte sind detailliert und bildhaft beschrieben, was mich noch besser in die Geschichte hinein finden ließ.


    Dieses Buch konnte mich fesseln und bereitete mir Freude beim Lesen, allerdings fehlte mir an manchen Stellen das gewisse Etwas. Natürlich kann man es nicht mit der „Midnight Breed“ Reihe vergleichen, die durchgängig spannend ist.
    Hier wäre es wahrscheinlich schöner, wenn es zum einen kein Dreiteiler wäre, zum anderen etwas mehr Fokus auf die Story und weniger auf die doch sehr häufigen Erotikszenen gelegt worden wäre.


    Ein Romance-Roman, der die Langeweile vertreibt und ein paar schöne Lesestunden garantiert.


    Das Cover ist ansprechend und dezent gestaltet. Die Farben geben dem Cover einen besonderen Charme.


    Fazit: hocherotische, schöne Geschichte


    Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 4 Sterne.

    Cynthia Eden – Bound, Tödliche Erinnerung


    Eve´s Körper zieren mehrere Stichwunden als sie im Krankenhaus aufwacht. Sie versucht ihr Leben weiter zu leben, obwohl sie sich nicht an die Vergangenheit erinnert. Aber als sie ein Foto von ihr entdeckt beschließt sie LOST aufzusuchen, damit Gabe Spencer herausfindet wer sie eigentlich ist. Doch mit jedem Geheimnis das das LOST TEAM aufdeckt, wird auch eine neue Gefahr aufgedeckt. Endlich scheint ihr Eve´s Bruder sie zu identifizieren, und als sie mit Gabe an ihren Wohnort reist, wird der Mörder wieder aufgescheucht, denn der hat Eve alias Jessica nicht vergessen... und er ist überhaupt nicht erfreut, das zwischen Gabe und ihr eine enorme Anziehungskraft besteht.


    Ich bedanke mich herzlich für das Rezensionsexemplar über das ich mich sehr gefreut habe. Natürlich beeinflusst dies meine ehrliche Meinung nicht.


    „Bound – Tödliche Erinnerung“ ist ein in sich abgeschlossener Romantic Thrill Roman, der spannend, komplex und temporeich ist. Es gibt viele Überraschungen und ist so abwechslungsreich gestaltet, sodass man das Buch nicht aus der Hand legen möchte. Der lockere, flüssige Schreibstil ist angenehm zu lesen und macht das Buch zu einem Pageturner. Die Grundstimmung ist beklemmend, da wir zwar schnell erahnen, wer der Täter sein könnte, aber wir auf dem Wissenstand von Eve sind, die ihr Gedächtnis verloren hat. Außerdem gibt es viele erotische Szenen, die detailliert beschrieben sind, aber weder übertrieben noch vulgär dargestellt wurden.
    Die Handlungsorte sind bildhaft dargestellt, sodass ich mir alle sehr gut vorstellen konnte.
    Der Spannungsbogen wurde im gesamten Buch aufrecht erhalten. Schon nach den ersten Seiten konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen.


    Ich konnte mich sehr gut in die Gefühlswelt beider Hauptpersonen rein versetzen, die mir sofort sympathisch, temperamentvoll und gut ausgearbeitet erschienen.
    Auch die weiteren Charaktere waren mir je nach Rollenverteilung sympathisch/unsympathisch, gut ausgearbeitet und haben die Geschichte gut abgerundet.
    Alle Charaktere sind detailreich beschrieben, glaubhaft und facettenreich dargestellt und es machte mir beim Lesen Spaß, mit ihnen Zeit in ihrer Welt zu verbringen.
    Eve war mir schnell sympathisch, vom Leben gezeichnet, ohne Erinnerung und trotzdem ist sie eine kluge, toughe Frau, die ihr Leben zurück haben will. Ihr Mut ist bewundernswert, und auch wenn man im Verlaufe des Buches miterleben muss, wie diese Frau erneut zerbricht und sich wieder zusammen setzt, fühlt man sich ihr nahe.
    Gabe Spencer, Ex-Seal, Leiter von Lost verstrahlt eine dunkle Aura, Gewalt und Macht, Dominanz und ein düsteres Geheimnis, auch er war mir durchgehend sympathisch, selbst als sein Geheimnis ans Licht kommt.
    Auch Sarah oder Viktoria konnten mich überzeugen und vielleicht gibt es ja irgendwann eine Fortsetzung zu dem Buch, denn die kann ich mir definitiv vorstellen und es würde mich freuen auch Wade und Dean wieder zu sehen.


    Dieses Buch war mitreißend und bereitete mir Freude beim Lesen, auch wenn ich an dieser Stelle eine kleine Kritik erwähnen muss: Gerade zum Anfang werden einige Dinge wiederholt, die das Buch etwas langatmig erscheinen lassen, was sich aber im Verlaufe des Buches zum Glück ändert.


    Da ich noch keines der Bücher der Autorin kenne, werde ich das in Zukunft ändern, denn der Schreibstil und die Story hat mir gut gefallen.


    Das Cover ist ansprechend, sinnlich und aufwendig gestaltet. Die Farben geben dem Cover einen besonderen Charme mit düsteren Touch.


    Fazit: Tolle Story. Spannend. Sinnlich. Geheimnisvoll.


    Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 4 Sterne.

    TM Frazier – Lawless, Er wird dich beschützen


    Vor sieben Jahren, als Cynthia – Thia – noch keine 11 Jahre alt war, hat sie zum ersten mal Bear getroffen, der sie vor Skid beschützt hat. Baer ist ein Beach Bastard und ganz sicher kein netter Mann, doch er gab ihr das Versprechen, wenn sie jemals Hilfe brauchen würde, solle sie zu ihm kommen.
    Sieben Jahre später ist es so weit, Thia braucht Hilfe und will sich an ihn wenden, doch mittlerweile ist er kein Mitglied mehr des Beach Bastards Motorradclub, denn der will seinen Tod. Thia stolpert durch die Hölle und hat es nur dem guten Willen eines Members zu verdanken, dass sie lebend bei Bear ankommt. Doch der glaubt, sie wäre eine Falle. Aber schon bald merken beide, dass sie sich der Anziehungskraft nicht entgegenstellen können, obwohl es sie beide das Leben kosten könnte.


    Ich bedanke mich herzlich für das Rezensionsexemplar über das ich mich gefreut habe. Natürlich beeinflusst dies meine ehrliche Meinung nicht.


    „Lawless, Er wird dich beschützen“ ist mein erster Roman von TM Frazier und obwohl darauf hingewiesen wurde, dass man die ersten beiden Bücher „King – Er wird dich besitzen/ Er wird dich lieben“ kennen sollte, so hatte ich keine Schwierigkeiten in der Geschichte anzukommen und war sehr schnell mitten im Geschehen.
    Die Handlung ist komplex, erotisch, spannend aber auch brutal, es gibt viele Überraschungen, abwechslungsreiche Szenen und obwohl die Grundstimmung eher düster und beklemmend ist, wird das Buch immer wieder aufgelockert durch die verbalen Schlagfertigkeiten von Thia und auch Bear.
    Die erotischen, aber auch brutalen Szenen sind detailliert und bildhaft beschrieben, sodass ich das Buch Kindern/Jugendlichen und zarten Gemütern nicht empfehlen kann, denn hier handelt es sich nicht um eine romantische Liebesgeschichte.
    Die Charaktere sind lebendig, facettenreich und glaubhaft ausgearbeitet worden, sie besitzen eine emotionale Tiefe, so das sie authentisch wirken und das hat mich noch schneller in die Geschichte hinein finden lassen.
    Thia war mir gleich sympathisch, sie hat in jungen Jahren viel Kämpfen müssen und um zu überleben, musste sie ein großes Opfer bringen. Sie klammert sich an ihr Leben und sieht in Bear etwas, das er selbst nicht sieht. Mir gefällt ihre Entwicklung im Verlaufe des Buches und ich bin gespannt, wie sie mit dem Cliffhanger umgehen wird, den dieses Buch leider ziert.
    Baer, am Anfang hatte ich leichte Schwierigkeiten mit ihm, Sex, Drogen und Gewalt gehören zu seinem Alltag, aber hinter seiner Fassade sieht man eigentlich einen zerbrochenen Mann. Er ist ganz sicher nicht unschuldig und auch kein Bad Boy im romantischen Sinne, dennoch hat die Autorin es geschafft, ihm das „gewisse Etwas“ zu verleihen, so dass ich neugierig auf die Fortsetzung bin.
    Auch Ray und King aber ganz besonders Grace haben mich neugierig gemacht und deswegen habe ich mir vorhin die ersten beide Bände gekauft, die ich dann lesen werde, während ich auf die Fortsetzung warte.


    Das Cover ist ansprechend und ein Blickfang, genauso würde ich mir Bear auch vorstellen, daher finde ich das Cover sehr gut gelungen.


    Fazit: Eine spannende, nervenaufreibende Biker-Story mit viel Erotik aber auch Gewalt.


    Obwohl das Buch nicht in sich abgeschlossen ist, bekommt es 5 Sterne und eine Leseempfehlung von mir.

    Corina Bomann – Sturmherz


    Als ihre Mutter mit einem Schlaganfall bewusstlos in ein Krankenhaus gebracht wird, bricht für Alexa Petri eine Welt zusammen, denn plötzlich soll sie sich um Cornelia kümmern, die ihr seit ihrer Jugend fremd geworden ist. Nichts konnte sie ihrer Mutter recht machen, und ausgerechnet jetzt soll sich Alexa um den Buchladen und die Gesundheit ihrer Mutter kümmern.
    Als sie eines Abends Besuch von einem amerikanischen Schriftsteller samt seinem Sohn Ethan bekommt, der eigentlich Conny besuchen wollte, erfährt sie nach und nach, wie ihre Mutter zu dem Menschen wurde, der sie nun ist und was ihr größter Verlust war.
    Doch Alexa ist immer noch wütend und traurig, doch kann sie verstehen, dass eine Unwetterkatastrophe ihre Mutter in tiefste Not gestürzt hat und sie dabei die Liebe ihres Lebens verlor?


    Ich bedanke mich herzlich für das Hörbuch-Rezensionsexemplar, über das ich mich sehr gefreut habe. Natürlich beeinflusst dies meine ehrliche Meinung nicht.


    Ich kenne schon einige Bücher von Corina Bomann, die immer herzergreifend, spannend, temporeich und sehr emotionale Handlungen hervorbringt, die mich immer wieder zu Tränen rühren. Auch diese Geschichte ist wieder eine dramatische Liebesgeschichte, die mich verzaubern konnte. Obwohl das Ende kein typisches Happy End ist, konnte mich die Handlung trotzdem wieder überzeugen, die im Jahr 1962 und in der Gegenwart spielt.
    Während im Jahr 1962 Conny im Vordergrund steht, die von ihrem alleinerziehenden Vater misshandelt wird und eine Lehre als Friseurin beginnt und dabei Ric kennenlernt, der ihre große Liebe wird, steht in der Gegenwart ihre Tochter Alexa im Vordergrund, die noch immer einen Groll gegen ihre Mutter hegt, der lang zurück in ihre Jugend führt.
    Doch nun muss sich Alexa mit der Vergangenheit auseinander setzen, auch wenn es ihr schwer fällt.
    Ich konnte mich gut in die Gefühlswelt von Alexa hineinversetzen, die mir sofort sympathisch erschien. Die Autorin hat es wieder geschafft, ihren facetten- und detailreichen Figuren eine emotionale Tiefe zu verleihen und sie lebendig wirken zu lassen.
    Cornelia konnte nicht annähernd soviele Sympathiepunkte sammeln, wie ich es mir gewünscht habe, obwohl ich im Verlaufe des Buches die Mutter und die junge Frau, die sie 1962 war, viel besser verstehen konnte.
    Die Perspektivwechsel sind sehr gelungen und machten das Buch noch spannender, sodass ich das Hörbuch einfach nicht zur Seite legen wollte.
    Die Handlungsorte sind detailreich und bildhaft beschrieben, sodass ich mir eine Verfilmung auch sehr gut vorstellen könnte.


    Elena Wilms hat mich auch diesmal wieder mit ihrer Hörbuchstimme begeistern können, da die Synchronsprecherin mit soviel Gefühl und Emotionen die Geschichte erzählt, sodass ich in den traurigsten Momenten weinen musste. Die angenehme Stimme der Erzählerin hat, obwohl die Stimmung des Buches überwiegend gedrückt und traurig ist, mir viel Freude beim zuhören bereitet.


    Das Cover von einem sturmgepeitschten Gewässer und einer Stadt im Hintergrund spiegelt den Inhalt des Buches wieder.


    Fazit: Wieder ein absolut emotionales Highlight aus der Feder von Corina Bomann und durch Elena Wilms zu einem wundervollen, aber traurigem Hörbucherlebnis gemacht worden.
    Von mir gibt es eine Hör/ bzw. Leseempfehlung und 5 Sterne.

    Christiane Dieckerhoff – Spreewaldtod


    Kriminalobermeisterin Klaudia Wagner hat die Erlebnisse um ihren Kollegen Joe noch immer nicht verkraftet, den sie in Notwehr hatte erschießen müssen, da er sie gestalkt und ermorden wollte. Immer wieder tauchen Flashbacks auf und die Folgen der Verletzungen hängen ihr ebenfalls nach.
    Um abzuschalten und sie aufzumuntern geht sie mit ihrer Kollegin Wibke auf ein Fest, wo sie prompt eine Schlägerei schlichten muss. Wenig später wird einer der beiden jungen Männer tot im Fließ gefunden. Die Ermittlungen drehen sich im Kreis und schon bald gibt es eine weitere Leiche, die neue Fragen aufwirft. Klaudia muss sich durch einen ganzen Wust von Motiven kämpfen, bevor sie überhaupt in die Nähe der Wahrheit kommt.


    Ich bedanke mich herzlich für das Rezensionsexemplar über das ich mich sehr gefreut habe. Natürlich beeinflusst dies meine ehrliche Meinung nicht.


    Auch der zweite Teil um die Polizistin Klaudia Wagner, die damals vor ihrer Beziehung Arno davon gelaufen ist, fängt spannend an. Leider führt die überdetailreiche Erzählung dann immer wieder zu ausschweifenden und langatmigen Handlungssträngen, was dazu führt, das ich das Buch mehrere Male zur Seite legen musste.
    Die Handlung selbst ist interessant, spannend und macht neugierig aufs weiterlesen, auch wenn ich diesmal kaum an die Hauptfigur ran gekommen bin, die mir im letzten Band sehr sympathisch war. Es wurden viele Handlungsstränge eröffnet, allerdings nicht alle zu Ende geführt, sodass es mit großer Wahrscheinlichkeit einen Folgeband geben wird.
    Klaudia leidet immer wieder an Flashbacks und Selbstzweifel, sie ist schreckhaft und auch diesmal hat es wieder jemand auf ihr Leben abgesehen. Sie überlegt, ob sie nicht weiter ziehen soll. Mit ihren Kollegen kommt sie besser aus, auch wenn sie dem Frieden nicht unbedingt traut.
    Die Grundstimmung in diesem Buch ist ziemlich düster und beklemmend, was sich auch in den Emotionen von Klaudia niederschlägt.
    Demel ist eine echte Überraschung, hat er im letzten Band noch unter unkontrollierbaren Wutausbrüchen gelitten, ist es jetzt schon fast zu freundlich, was mich das ganze Buch über misstrauisch hat werden lassen. Wirklich überzeugen konnte er mich nicht, dennoch scheint das Kriegsbeil weitestgehend begraben worden zu sein.
    Thang, der Kollege der mich im letzten Band hat neugierig werden lassen, ist diesmal nicht so aktiv bei den Ermittlungen wegen eines Unfalles dabei, trotzdem hätte ich gerne mehr über ihn gelesen, und wenn eine Fortsetzung geplant ist, wird es sicherlich das eine oder andere geben, was noch aufgedeckt werden wird.


    Man braucht den Vorgänger „Spreewaldgrab“ nicht zu kennen, zum besseren Verständnis empfehle ich das Buch aber trotzdem.
    Auch wenn mich der zweite Band nicht ganz überzeugt hat, ist hier ein solider Krimi entstanden, der detailreich, spannend und komplex ist.


    Das Cover passt auch zum ersten Band, ein Haus im Wald an einem Gewässer und lässt auf einen Krimi schließen.


    Fazit: Solider Krimi, der nicht ganz mit dem ersten Band mithalten kann, dennoch lesenswert.
    Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 3 Sterne.

    Christian Gailus – Glaushaus, Jeder hat was zu verbergen


    Zeitgleich werden in verschiedenen Ländern mehrere Attentate verübt, Flugzeuge werden entführt, Ölfelder brennen und alles hat ein Hacker namens Godspeed eingefädelt. Aufgrund der wachsenden Internetkriminalität wird der ehemalige LKA-Vizepräsident mit einer Sondereinheit beauftragt, die Behördenübergreifend fungieren soll, somit die Ressourcen von MAD, LKA, BND und Co zusammen noch schneller agieren können. Um auf der rechtlichen Seite zu bleiben wird „Glashaus“ auch neben dem Polizisten Mark West die toughe Staatsanwältin Julia Murnau zugeteilt.
    Doch die Zusammenarbeit mit Mark gestaltet sich kompliziert, denn seit er in Afghanistan ein Trauma erlebt hat, ist dieser mit einer fragilen Persönlichkeit ausgestattet, die Julia an die Grenzen ihrer Kraft und ihres Vertrauen bringt. Auch Torsten, der Administrator von Glaushaus, macht ihr das Leben nicht unbedingt leichter.
    Doch im Vordergrund steht Godspeed, der sich selbst für den Gott der Hacker und alle Fäden in der Hand hält, denn er scheint der Sondereinheit immer einen Schritt voraus zu sein.
    Oder ist er vielleicht mitten unter ihnen?


    Ich bedanke mich herzlich für das Rezensionsexemplar das ich im Rahmen einer Leserunde gewonnen habe und über das ich mich sehr gefreut habe. Natürlich beeinflusst dies meine ehrliche Meinung nicht.


    „Glashaus – Jeder hat was zu verbergen“ ist mein erster Roman von Christian Gailus und die Story basiert auf einer Hörspielreihe.
    Der Autor hat es geschafft, mich innerhalb kürzester Zeit mit einem temporeichen, lockeren Schreibstil und einer fesselnden, komplexen, überraschenden und abwechslungsreichen, sowohl fiktiven und auch gut recherchierter Fakten enthaltenen, erschreckenden und actionreichen Handlung zu fesseln.
    Der Cyberthriller ist so erschreckend real aufgebaut, das ich mir gar nicht vorstellen mag, wenn diese Katastrophen einmal in der Realität umgesetzt werden.
    Die Charaktere die Christian Gailus für seinen Roman ausgewählt hat, könnten unterschiedlicher gar nicht sein und trotzdem harmonieren sie perfekt miteinander, sodass die Story in sich rund und stimmig wirkt.
    Mark West, der sich nach einem Trauma in seiner Polizeilaufbahn eine Auszeit als Ausbilder in Afghanistan nimmt wird dort schwer verletzt. Zurück in Berlin wird er „Glashaus“ zugeteilt. Er ist sympathisch, aber er wirkt auch distanziert, manchmal sogar emotionslos, obwohl er das keineswegs ist, durch die Kopfverletzung ist er nicht mehr der Alte und im Verlaufe des Buches wird klar, warum er ist wie er ist und welche Geheimnisse er verbirgt, der er selbst entschlüsseln muss.
    Julia Murnau war mir ebenfalls sympathisch, auch wenn sie mir manchmal etwas suspekt vorkam. Klug, tough und willensstark vertritt sie ihre Meinung und manchmal sind ihre Aktionen unvorhergesehen und nicht nachvollziehbar, wie im wahren Leben auch.
    Torsten, der Administrator ist besonders, ohne viel zu spoilern, versucht er einen Haufen Probleme zu lösen und macht dabei das eine oder andere Problem noch größer. Ein Genie an der Tastatur, selbstherrlich, aber das wahrscheinlich auch zu recht, ist er der kluge Kopf in der Einheit.
    Jörg Warninger war für mich recht schwer zu fassen, er hat seine Geheimnisse, wirkt aufrichtig, aber zwischendurch wußte ich nicht mehr ob ich ihm trauen oder lieber auf die Verdächtigenliste setzen soll.
    Aber so könnte ich mit allen Figuren weiter machen, die allesamt detailliert, facettenreich und auf ihre eigene Art glaubwürdig waren, denn hier gibt es nicht nur „gut“ und „böse“, hier hat jeder was zu verbergen.
    So toll ich das Buch auch fand, ein bisschen Kritik muss ich einfach üben:
    Das Ende hat mich enttäuscht, eine Menge an Fragen werden nicht beantwortet, aber vielleicht ist eine Fortsetzung geplant und hier handelt es sich lediglich um meine persönliche Meinung.
    Der Showdown war mir etwas zu überladen, obwohl es glaubwürdig war, aber mich konnte es dann nicht gänzlich überzeugen. Das fand ich ausgesprochen schade, und es tut mir leid, denn dadurch reicht es leider nicht mehr für 5 Sterne.


    Das Cover ist ein Blickfang, passt zur Story und spiegelt den Inhalt wieder. Die düsteren Farben geben dem ganzen einen besonderen Charme.


    Fazit: Ein Cyber-Thriller kurzweilig, spannend, actionreich, absolut lesenswert: 4 Sterne

    Mirja Hoechst – Mia liebt Pasta


    Als ich die Leseprobe zu diesem Kochbuch gelesen habe, wußte ich, dass ich das ich dieses Buch haben musste, da mein Mann Pasta in allen Varianten mag.
    Selten hat sich das Geld für ein Kochbuch so gelohnt wie bei diesem hier.


    Zuerst bekommt man eine kurze Einweisung in der Nudelanfertigung und ihre vielseitige Verwendbarkeit, alles gespickt mit tollen Tipps, die die Arbeitsschritte erleichtern sollen.
    Später bekommen wir ein Grundrezept für die Pasta, mit oder ohne Ei und was ich hier besonders toll finde auch Glutenfrei und natürlich in verschiedenen Farben, denn das Auge isst bekanntlich mit.
    Was wäre Pasta ohne Saucen? Davon gibt es gleich reichliche Ideen.
    Dazu bekommen wir tolle Rezepte, mit genauen Mengenangaben, leicht verständlichen Arbeitsschritten, wertvolle Tipps der Autorin um auch mal die eine oder andere Zutat auszutauschen und natürlich wunderschöne, appetitanregende Fotos die gleich zum nachmachen einladen.


    Das Cover zeigt eine sympathische Frau, die Lebensfreude ausstrahlt während sie einen Teller Pasta verschlingt.


    Fazit: Sehr schönes Pasta Kochbuch mit vielen leckeren Gerichten, egal ob gekocht, überbacken oder als Süßspeise.
    Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 5 Sterne.

    Scarlett Cole – Under your skin, Halt mich fest


    Harper Conelly ist vor Jahren aus ihrer Heimatstadt nach Miami geflüchtet. Jeden Tag muss sich sie sich den Herausforderungen stellen, so klein sie auch erscheinen mögen, für Harper sind sie eine enorme Bewältigung. Jede noch so kleine Berührung lässt sie zusammen zucken und ausgerechnet der gutaussehende, charmante und von sich selbst überzeugte Tätowierkünstler Trent soll sie durch die schwerste Zeit begleitet. Denn er ist der einzige, der die großen Narben auf ihrem Rücken, die deutlichen Zeichen einer gewalttätigen Vergangenheit, in etwas Wunderschönes verwandeln kann.
    Doch wird Harper den Mut aufbringen, sich ihrer Vergangenheit zu stellen?


    Ich bedanke mich herzlich für das Rezensionsexemplar über das ich mich sehr gefreut habe. Natürlich beeinflusst dies meine ehrliche Meinung nicht.


    „Halt mich fest – Under your skin“ ist mein erster Roman von Scarlett Cole, die mich durch einen temporeichen, lockerleichten und flüssigem Schreibstil gleich in ihr Buch hineingezogen hat. Die Handlung konnte mich ebenfalls fesseln, da sie spannend, emotional, mit vielen schönen Wendungen und einigen Überraschungen aufwarten konnte. Die Grundstimmung ist anfänglich recht beklemmend, aber sie wird immer wieder durch die tollen Dialoge der Charaktere aufgelockert, die mich öfter schmunzeln haben lassen.
    Die Geschichte wird noch realistischer und glaubhafter durch die Tiefe der Charaktere, die lebendig und facettenreich ausgearbeitet sind. So unterschiedlich Harpers Freundes- und Bekanntenkreis ist, so gut harmonieren diese verschiedenen Charaktere miteinander, sodass sich ein rundes und stimmiges Bild ergibt.
    Harper ist eine sympathische junge Frau, die Furchtbares durchmachen musste. Dabei hat sie sich neu erfunden, ein neues Leben aufgebaut, fernab von ihren alten Freunden und ihrer Familie. Ein paar Fragen blieben am Ende offen, aber ich hoffe, dass im nächsten Band, einige dieser Fragen noch geklärt werden, obwohl die Story um Harper und Trent in sich abgeschlossen ist. Es ist so schön, mitzuverfolgen, wie Harper ihre Stärke und ihr Selbstvertrauen zurück bekommt.
    Trent hat mir auch gut gefallen, seine lockere, verspielte aber auch ein bisschen machohafte Art, passt sehr gut zu Harper und ich war froh, dass auch er Ecken und Kanten hat. Mir gefiel, wie er Harper immer wieder herausgefordert hat, und auch (Achtung Spoiler!), dass nicht er es ist, der Harper am Ende rettet.
    Cujo, diesen lieben Brummbären, der manchmal über die Strenge schlägt konnte ich genauso schnell in mein Herz nehmen, wie Drea, Harpers Kollegin und beste Freundin. Ich hoffe, dass die nächste Geschichte von den beiden handelt, denn auch wenn sie wie Feuer und Eis sind, wird es hier sicherlich eine schöne Geschichte zu erzählen geben.


    Die Handlungsorte sind bildhaft und detailliert beschrieben, sodass ich mir alles gut vorstellen konnte.


    Das Cover ist schlicht und sinnlich, was mir sehr gut gefällt. Die orange Schrift ist ein schöner Blickfang.


    Fazit: Eine schöne Romance-Story die unter die Haut geht, in mehreren Hinsichten.
    Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 5 Sterne.

    Marah Woolf – Götterfunke 1, Liebe mich nicht


    Jess, die einen schweren Schicksalsschlag erleiden musste, fährt mit ihrer Freundin Robyn, deren Freund Cameron und ihrem besten Freund Josh in die Rockys, um die Sommerschule zu besuchen. Vor allem will sie dort ihre Altgriechischkenntnisse aufbessern. Doch schon die Hinfahrt gestaltet sich schwierig, denn Jess ist ein junge Frau mit vielen Ängsten. Endlich angekommen trifft sie auf Cayden, der sich schnell in ihr Herz schleicht. Aber auch sein attraktiver Cousin Apoll ist nicht zu verachten. Cayden sucht immer wieder Jess´Nähe aber er verbringt auch sehr viel Zeit mit Robyn, obwohl die doch in festen Händen ist.
    Doch was Jess nicht ahnt: Cayden ist in Wirklichkeit der Göttersohn Prometheus, dessen sehnlichster Wunsch ist, selbst ein Mensch zu sein. Zeus wird ihm diesen Wunsch erfüllen, aber nur, wenn er in einem Wettstreit ein Mädchen finden kann, das ihm wiedersteht. Doch für wen wird sich Athene entscheiden, welchem Mädchen wird Cayden das Herz brechen?


    Wow!
    Mich hatte die Leseprobe schon sehr neugierig gemacht und so bin ich am Erscheinungstag in den Buchladen und habe mir mein erstes Buch von Marah Woolf gekauft, dessen Cover ein schöner Blickfang ist. „Götterfunke, Liebe mich nicht“ ist der erste Teil einer Trilogie, die um Götter, Menschenmädchen, große Wünsche, Macht und böse Intrigen geht.
    Ein lockerer und flüssiger Schreibstil lies mich durch diesen Pageturner fliegen, der temporeich, spannend, humorvoll aber auch emotional geschrieben ist.
    Die Handlung hält viele Überraschungen bereit, ist abwechlungsreich, mystisch und fantastisch, sodass ich mich schnell in die Geschichte fallen lassen konnte.
    Die Autorin hat es geschafft ihren Figuren viel Leben einzuhauchen, sie sind facettenreich und detailreich beschrieben, wirken sehr komplex und es war eine Freude, Zeit mit ihnen in ihrer Welt zu verbringen.
    Ich mochte Jess sehr schnell, sie war mir sympathisch, eine junge Frau die es nicht immer einfach hatte und ihr Leben dennoch meistert. Den Jungs hat sie abgeschworen, will sich auf die Schule und auf die Lehrgänge konzentrieren und vor allem hat sie das Herz am rechten Fleck. Ihre Ängste und ihre „Komplexe“ lassen sie noch menschlicher und normaler erscheinen.
    Ihre beste Freundin Robyn dagegen konnte ich von Anfang an nicht leiden, reich und Zicke, verwöhnt und eigensinnig. Doch im Verlaufe des Buches wurde sie mir noch unsympathischer, dennoch hat die Autorin hier eine Meisterleistung erbracht, denn es gelingt nicht jedem, eine so zuckersüße, hinterhältige Figur zu erschaffen.
    Cayden alias Prometheus konnte mich ebenfalls überzeugen, obwohl er ein Geheimnis hat und sich nichts sehnlicher wünscht als ein Mensch zu werden, ist er ein starker Charakter, der sich selbst das verbietet, was er gerne hätte. So ist seine Entscheidung auch nicht verwunderlich, auf welches Mädchen er sich konzentriert.
    Auch Apoll hat mich faszinieren können und ich bin schon sehr gespannt, wie es im nächsten Band auch mit ihm und Athene weiter geht, aber ich freue mich auch auf ein Wiedersehen mit Lea, die mich in kürzester Zeit überzeugen konnte.
    Insgesamt hat mich die Geschichte eingefangen, auch wenn ich ab und zu ein paar Ähnlichkeiten zu einem gewissen Vampir aus einer ganz bestimmten Saga finden konnte, die aber der sehr schönen und vor allem kurzweiligen Story überhaupt keinen Abbruch getan hat, denn hier hat die Autorin eine spannende, sagenumwobende Welt geschaffen, die uns andere Sichtweisen auf die Götter beschert. Besonders humorvoll fand ich Hermes, der für die Götterchronik zuständig ist, und der Story noch mehr Pep verleiht.


    Kurzum: Eine tolle Fantasy-Story mit vielen magischen Momenten, die absolut Lesenswert ist. Ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung. Von mir gibt es 5 Sterne und natürlich eine Leseempfehlung.

    Erin Watt – Paper Princess


    Callum Royal meint es eigentlich nur gut, als er nach dem Tod von Ella Harper´s Vater, seinem bestem Freund, sowie der ihrer Mutter erfährt und die Vormundschaft für die Siebzehnjährige übernimmt. Doch Ella ist überhaupt nicht begeistert davon, von einem wildfremden Mann aufgenommen zu werden, selbst als er ihr ein Leben in Luxus in Aussicht stellt, denn Ella ist lieber ungebunden und versorgt sich selbst, schlägt die Begeisterung keine hohen Wellen.
    Doch Callum lässt nicht locker und wenn jemand noch weniger begeistert davon ist, dass sie in die Royals-Villa einzieht, so sind es seine fünf Söhne Gideon, Reed, Easton, Sebastian und Sawyer. Obwohl Reed nicht der älteste der Brüder ist, gibt er den Ton an und er hat entschieden, Ella das Leben so richtig schwer zu machen, da er ein Verhältnis zwischen ihr und seinem Vater vermutet, der erst wenige Jahre zuvor seine Frau verloren hat, obwohl es da auch noch seine Freundin Brooke gibt.
    Auch in der neuen Schule muss sich Ella mit neidischen Mädchen, aufdringlichen Typen und einer ganzen Menge Arroganz rumschlagen, obwohl sie doch eigentlich nur ihren Abschluss machen und dann aufs College gehen will. Und dann gibt es da noch Reed, der sie immer wieder provoziert und trotzdem einfach nur eine ungeheure Anziehungskraft auf sie ausstrahlt.


    Ich bedanke mich herzlich für das Rezensionsexemplar über das ich mich sehr gefreut habe. Natürlich beeinflusst dies nicht meine ehrliche Meinung zu dem Buch.


    Obwohl das Buch locker, flüssig und temporeich geschrieben ist, hat es eine ganze Weile gedauert bis ich in der Story angekommen bin, die überaus komplex, detailreich und auch spannend war. Die Grundidee hat mir auf Anhieb gefallen, was mir allerdings ziemliche Probleme bereitete waren die überwiegend unsympathischen Charaktere die mir etwas die Freude an dem Buch verdorben haben.
    Die Autorin hat eine komplexe Welt aus Hass, Wut und Intrigen aufgebaut, die beklemmende und emotionale Grundstimmung des Buches hat sich auf den Leser übertragen und die facettenreichen, detailliert beschriebenen und überaus lebendig wirkenden Charaktere haben die Geschichte glaubwürdig gemacht und insgesamt gut abgerundet, sodass es eigentlich ein Genuss hätte sein sollen, dieses Buch zu lesen.
    Dennoch haben es mir die Brüder, allen voran Reed nicht unbedingt einfach gemacht, die Story auch tatsächlich zu mögen.
    Hier hat die Autorin den Konflikt zwischen den verschiedenen Figuren sehr gut dargestellt, was Reed nicht als den größten Sympathen erscheinen lässt. Er ist nicht nur feindselig und aggressiv, sondern überspannt den Bogen regelmäßig, sodass ich die aufkommenden Gefühle bei Ella überhaupt nicht nachvollziehen konnte. Natürlich gibt es immer wieder kleine Brocken, die ihn etwas sympathischer wirken lassen, dennoch kommen die erst sehr spät und zum Ende des Buches, das ein offenes Ende hat, weiß der Leser gar nicht mehr was man von ihm halten soll.
    Ella, die ihren Lebensunterhalt als Stripperin und zwei weiteren Jobs verdient, die Schulunterlagen gefälscht und ihren Vater nicht kennt, konnte ich zwar mehr Sympathie entgegen bringen, dennoch hab ich sie auch nicht unbedingt verstanden, wie sie fast sexuell genötigt wird, aber sich dennoch auf Reed einschießt, der der große, böse Royal auch in der Schule raushängen lässt. Es ist nachvollziehbar das sie ihre Chance ergreift, zur Schule gehen will, und dabei sich durchkämpft, was sie wiederum schon wieder liebenswert macht und sie steht für ihre Freunde und sogar auch für ihre Brüder ein, wenn sie muss.
    Im Verlaufe des Buches wird die Anspannung und die Feindseligkeit zurück genommen, was mir dann sehr viel besser gefiel, auch wenn jede, aber auch wirklich jede Person in diesem Buch dunkle Seiten hat, mit denen er/sie kämpfen muss.
    Letztendlich bin ich gespannt auf die Fortsetzung, die ich auf jeden Fall lesen werde, in der Hoffnung etwas mehr Licht in das Chaos zu bringen, denn ich vermute (und hoffe) das hinter Reed ein wenig mehr steckt, wenn er denn mal seine Fassade fallen lässt.
    Auch bin ich neugierig wie es mit den anderen Brüdern weiter geht, die voller Probleme stecken, genau wie deren Vater Callum.


    Alles in allem ist es ein gutes Buch, das in sich stimmig ist und auch Emotionen beim Lesen hervorbringt, die allerdings nicht immer positiv sind. Trotzdem ist dieses Buch lesenswert und ein gelungener Auftakt einer neuen Buchreihe, die viel Potential hat.


    Das Cover ist in hellen, freundlichen Farben gehalten und mit der Goldkrone auf dem Cover auch ein Blickfang.


    Fazit: Lesenswert, auch wenn die Charaktere erst mal nicht nur positive Gefühle vermitteln, dennoch gelungen und interessant.
    Von mir gibt es eine Leseempfehlung und knappe 4 Sterne.

    Anne Töpfer – Das Brombeerzimmer


    Nora ist in ihrer Trauer gefangen. Vor einem Jahr ist ihr Ehemann Julian beim joggen einfach tot umgefallen. Herzmuskelentzündung. Sie gibt sich die Schuld und „verarbeitet“ ihre Trauer indem sie weiter an alten Gewohnheiten festhält und sich distanziert, sehr zum Leidwesen ihrer besten Freundin Katharina, ihrer Mutter und vorallem ihrer Schwiegermutter Margot.
    An Julians Todestag verändert sich jedoch alles... denn sie findet einen Brief von Julians Großtante Klara, die Noras Leidenschaft teilt. Als sie sich verspätet bei ihr bedanken möchte, kann sie noch nicht ahnen, in welches Familiendrama sie hinein läuft, als sie Klara besuchen fährt. Vielleicht findet Nora Antworten auf die Geheimnisse, vielleicht findet sie neue Menschen, die ihr lieb und teuer werden, aber vielleicht findet Nora auch einfach nur zu sich selbst zurück...


    Ich bedanke mich herzlich für das Rezensionsexemplar über das ich mich sehr gefreut habe, natürlich beeinflusst dies meine ehrliche Meinung nicht.


    „Das Brombeerzimmer“ von Anne Töpfer ist mein erstes Buch der Autorin und ganz sicher nicht das letzte, denn die emotionale, berührende und spannende Handlung, der lockere, flüssige Schreibstil, die vielen Überraschungen und Geheimnisse sowie die bildhaften Beschreibungen der Handlungsorte haben mich sehr schnell in ihren Bann ziehen können, sodass aus dem „mal eben reinschnuppern“ gleich die Hälfte des Buches wurde.
    Die Charaktere wirken lebendig, sind facettenreich und detailliert dargestellt, haben eine besondere emotionale Tiefe und man fühlt sich ihnen so nahe, das ich vor allem mit Nora mitgeweint habe, als sie um ihren Mann trauert und mich mit ihr gefreut habe, als sie langsam das Leben wieder zu schätzen lernt. Hier ist der Autorin wirklich außergewöhnliches gelungen, denn selten habe ich mich so wohl und „zuhause“ in einem Buch gefühlt.
    Neben Nora ist mir auch Mandy unheimlich ans Herz gewachsen, eine junge toughe Frau mit Träumen und einem großen Herzen.
    Auch Noras beste Freundin Katharina konnte mich absolut von sich überzeugen, sympathisch, stark und mit einer verbalen Schlagkraft ausgestattet, konnte sie die Story immer wieder auflockern und sie hat mich wirklich beeindruckt.
    Und nicht zuletzt Klara, die Seniorin mit dem großen Herzen, die sich zu verteidigen weiß und nicht nur neugierig auf Kastanienbäumen klettert, war mir von Anfang an sympathisch.


    In diesem Buch steht die Familie im Vordergrund, das Leben und die Freundschaften, natürlich bringen die kleinen Geheimnisse den Pep in die Story und so ist das Buch kurzweilig und hat mir schöne und vor allem emotionale Lesestunden geschenkt.
    Da nicht alle Fragen beantwortet werden, könnte ich mir hier noch eine Fortsetzung zu vorstellen, aber selbst wenn nicht, ist es eine schöne, stimmige Story die das Herz berührt.


    Hervorheben möchte ich noch die tollen Rezepte, die am Ende einiger Kapitel eingestellt sind. Hier gibt es schöne Ideen, die sich aufgrund der tollen Beschreibungen sicherlich leicht nachmachen lassen.


    Fazit: Wunderschöne, emotionale Story mit viel Herz, Familie und Freundschaft
    Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 5 Sterne.

    Daniel Cole – Ragdoll


    Nach einem langfristigen Klinikaufenthalt ist Detective William Oliver Layton-Fawkes wieder zurück im Dienst. Der Fall des „Feuerbestatters“ Naguib Khalid hat sein Leben nachhaltig verändert.
    Als vier Jahre später eine stark verstümmelte Leiche auftaucht und ein Zusammenhang zu dem alten Fall scheinbar besteht, macht sich Wolf und seine Kollegin Emily Baxter auf der Suche nach dem Täter. Doch der Mörder von mindestens sechs Menschen ist noch lange nicht fertig und spielt der Presse, ausgerechnet seiner Ex-Frau Andrea, eine Todesliste zu. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, denn der Täter ist erst fertig, wenn er den letzten Namen auf der Liste streichen kann: William Oliver Layton-Fawkes


    Ich bedanke mich herzlich für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars. Dies beeinflusst meine ehrliche Meinung nicht.


    Ich habe schon lange nicht mehr so einen rasanten, temporeichen, spannenden und düsteren Thriller gelesen, der mich von der ersten bis zur letzten der über 460 Seiten gefesselt hat.
    Daniel Cole ist mit diesem Thriller ein großartiges, beklemmendes, gruseliges und sehr komplexes Debüt gelungen.
    Seine Charaktere haben diverse Stärken und Schwächen, wirken dadurch lebendiger und authentischer, sind facettenreich und detailliert ausgearbeitet und vereinen gute wie böse Seiten in sich. Man fühlt sich ihnen näher, als man wahrscheinlich möchte, aber genau das macht diesen Thriller so eindrucksvoll.
    Detective William Oliver Layton-Fawkes war mir von Anfang an sympathisch, wenn auch etwas distanziert und vor allem nicht vorhersehbar. Sein „Ausrutscher“ im Gericht, sein anschließender Klinikaufenthalt lassen ihn irgendwie zerstört wirken. Dazu noch die gescheiterte Ehe und Kollegen, die ihn lieber nicht in ihrer Nähe haben wollen.
    Emily Baxter, seine Kollegin hatte es da schon etwas schwerer mich für sich zu gewinnen, teils klingt sie überheblich und abweisend, dennoch ist sie eine gute Polizisten, auch wenn sie etwas abfällig mit ihren ihr neu zugewiesenem Kollegen spricht.
    Auch der Neuling Alex Edmunds konnte mich schnell für sich gewinnen, zielstrebig, verbissen und leider nicht besonders geschätzt in der Abteilung, versucht er allen recht zu machen, allen voran seiner Frau Tia, die über die Arbeitszeiten nicht begeistert zu sein scheint.


    Auch die Handlungsorte sind ebenfalls bildhaft beschrieben, sodass ich mich noch besser in der Story zurecht finden konnte.


    Die wechselnden Perspektiven und die Zeitsprünge zwischen 2014 und 2010 beleuchten nach und nach die Handlung, die abwechslungsreich und viele Überraschungen parat hält.
    Eine Fortsetzung zu diesem Buch und generell über Wolf kann ich mir gut vorstellen, da seine Geschichte noch nicht auserzählt ist und ich gespannt bin, wie es mit ihm weiter geht.


    Das Cover ist ein düsterer, beklemmender Blickfang der im eigentlichen Sinne nicht den Inhalt des Buches wieder spiegelt.


    Fazit: Spannend, beklemmend, Highlight. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 5 Sterne.

    Sarah Saxx – King of Chicago, Verliebt in einen Millionär


    Die Immobilienfotografin Ashley Crown musste aufgrund eines schweren Schlages ihre Firma komplett neu aufbauen und kämpft ums Überleben. Ihr zur Seite steht Jacob, ihr Assistent.
    Als sie einen Auftrag von „King Estate“ erhält, um die neue Villa zu für den Verkaufskatalog zu fotografieren, platzt sie gleich in eine erotische Szene. Der CEO und Multimillionär Travis King höchstpersönlich verwöhnt ein Modell. Um nicht gleich die Chance auf Folgeverträge zu ruinieren, versucht sie über dieses „Erlebnis“ hinweg zu sehen.
    Doch Travis King, der zwar unglaublich heiß aber auch ein arroganter, dominanter Alphamann ist, bringt Ashs Blut zum kochen, und das gleich in doppelter Hinsicht.
    Travis ist fasziniert von der jungen Frau, die ihm die Stirn bietet und ihn in mehr als nur einer Hinsicht herausfordert.
    Doch Travis ist kein Kind von Traurigkeit und schon bald muss er sich für seinen zahlreichen Affären verantworten, denn der „Frauenverschleiß“ liegt in seiner Familie.
    Aber dann plötzlich muss er sich fragen: Was ist, wenn doch nicht alles so ist wie es scheint?


    Ich bedanke mich herzlich für das Rezensionsexemplar über das ich mich sehr gefreut habe. Natürlich beeinflusst dies meine ehrliche Meinung nicht.


    Ich kenne schon einige Bücher von Sarah Saxx und auch „King of Chicago, Verliebt in einen Millionär“ ist ein in sich abgeschlossener Roman, der flüssig und locker geschrieben ist und mich gleich in seine Story hineingezogen hat.
    Die Handlung ist temporeich und spannend. Vor allem ist der Roman aber auch sehr erotisch, mit detailliert beschriebenen Szenen, die manchmal fast ein wenig „too much“ sind. Dennoch gefällt mir die Handlung sehr gut und ich konnte mich gut auf die Geschichte einlassen.
    Pech ist nur, dass ich kurz zuvor einen ähnlichen Roman gelesen habe, der von der Grundidee einige Übereinstimmungen hat, was grundsätzlich nicht stört, denn das Rad kann nicht neu erfunden werden, aber daher dieser Geschichte etwas die Würze nimmt.
    Hier hätte ich mich eine etwas sympathischere Hauptfigur gewünscht.
    Travis, der es gewohnt ist, das alle nach seinem Willen tanzen, wirkte auf mich etwas zu übertrieben, vor allem weil er schon nach wenigen Stunden bzw. Tagen alle seine Prinzipien über Bord zu werfen scheint. Ja er ist sympathisch, aber manchmal hat er mich auch einfach nur mit seinem Alphamann-Gehabe genervt.
    Ashley dagegen war mir von Anfang an sympathisch, aber auch sie hat ihre Ecken und Kanten, und sobald sie vor Travis steht, vergisst sie das sie ein eigenständiger Mensch ist und stottert nur noch vor sich hin, falls sie überhaupt einen Ton heraus bekommt.
    Nicht falsch verstehen, die Charaktere sind detailreich, facettenreich und auch glaubhaft beschrieben, nur würden wir im wahren Leben uns wahrscheinlich nie begegnen. Ich hätte mir gern etwas mehr Power, etwas mehr Widerstand von Ashley gewünscht, und nicht dieses verunsicherte Mädchen, dass sie aufgrund ihrer Vergangenheit, immer wieder raushängen lässt.
    Trotzdem die Story ist rund und stimmig, die Handlungsorte sind bildhaft beschrieben und die Spannung im Buch wird auf hohem Niveau gehalten. Es passieren einige schöne Überraschungen die unvorhersehbar waren, was die Story zusätzlich neugierig gemacht haben.


    Das Cover ist sexy und passt zum Inhalt des Buches, das ich auf jeden Fall weiter empfehlen kann, da es kurzweilig, sinnlich und spannend geschrieben ist.
    Es handelt sich hierbei um einen erotischen Liebesroman, der detailliert beschriebene Szenen enthält und daher nicht für Kinder/Jugendliche geeignet ist.


    Fazit: hocherotischer Liebesroman mit sehr bildhaften Beschreibungen.
    Von mir gibt es knappe 4 Sterne und eine Leseempfehlung.

    James Dashner – Phase Null, Die Auserwählten


    Thomas´Eltern sind am Brand erkrankt und die Organisation ANGST rettet Thomas. Sie geben ihm zu essen, ein Bett und die Möglichkeit ANGST etwas zurück zu geben, indem er Jahre später, als er alt genug ist, mit an den Labyrinthen arbeitet. Von der Außenwelt und den anderen Kids isoliert, lernt Thomas und wird einer der Besten. Als er endlich Teresa kennen lernt, beginnt er das Leben auch ein wenig zu genießen und er arbeitet hingebungsvoll mit an dem Projekt, nicht zuletzt um es auch Dr. Paige Recht zu machen. Schon bald lernt er weitere Kinder kennen, die als Probanten ins Labyrinth geschickt werden sollen. Doch je mehr er erfährt, desto mehr Zweifel kommen in ihm auf. Kann ANGST eine Heilungsmöglichkeit finden? Und dürfen dafür Menschenleben aufs Spiel gesetzt werden?


    Ich bedanke mich herzlich für das Rezensionsexemplar über das ich mich sehr gefreut habe. Natürlich beeinflusst dies meine ehrliche Meinung nicht.


    Ich kenne die vorherigen Bücher von James Dashner „Die Auserwählten“ nicht, durfte aber im Rahmen einer Leserunde das Buch lesen.
    Der Schreibstil ist locker und flüssig, die recht kurzen Kapitel lassen sich gut lesen und ich konnte schnell in die Geschichte eintauchen, auch ohne das Wissen um die vorangegangenen Bücher.
    Die Grundstimmung des Buches ist erschreckend und beklemmend, so wie eine Dystopie normalerweise auch ist. Das hier Kinder als Versuchspersonen gegen eine gefährliche Krankheit genommen werden, ist grausam und die Handlung ist stellenweise sehr emotional. Hier wird mit den Gefühlen des Lesers gespielt, was mich persönlich noch tiefer in die Story hineingezogen hat.
    In der Leserunde wurde oft betont, dass sich die Handlung zu den Vorgängerbänden wiederholt. Dazu kann ich nichts sagen, da ich diese nicht kenne.
    Für mich als Leser, der die Bücher nicht kennt, war die Handlung, spannend und überraschend, aber auch gruselig und brutal. Es gab Wendungen, auch humorvolle Stellen, aber auch sehr traurige.
    Thomas ist detailreich und lebendig beschrieben, er war mir sympathisch, auch wenn er sehr oft sehr naiv reagiert, aber hier darf man nicht vergessen: er ist ein Kind, das ohne große Liebe aufwachsen musste, umgeben von vielen Test. Seine Entwicklung in diesem Buch ist nachvollziehbar und glaubhaft.
    Teresa mochte ich von Anfang an nicht, und das änderte sich auch im Verlaufe des Buches nicht, da sie unsympathisch, distanziert und sehr kaltherzig war.
    Chuck hat mir neben Newt und Alby am besten gefallen. Er strahlt einen unbändigen Willen aus, bleibt dabei aber liebenswert und man möchte ihn einfach knuddeln, weil er so jung und schutzbedürftig ist.
    Die restlichen Charaktere bleiben aber größtenteils blass.
    Die Handlungsorte sind bildhaft beschrieben und von den Monstern bekommt man ebenfalls ein gutes Bild.
    Wichtig ist hier zu sagen, dass es natürlich ein offenes Ende gibt.


    Das Cover ist dezent in grau und schwarz gehalten, erst beim näheren Hinsehen erkennt man ein Gebäudekomplex mit Menschen drin. Das Cover spiegelt den Inhalt des Buches wieder.


    Fazit: Für Nicht-Kenner der Trilogie ist dies sicherlich ein toller Einstieg in die Serie, ich fand sie spannend und interessant.
    Von mir gibt es eine Leseempfehlung und knappe 4 Sterne.

    Helen Callaghan – Dear Amy


    Die beliebte Lehrerin Margot Lewis arbeitet zusätzlich bei der Zeitung. Ihre Kolumne „Dear Amy“ ist erfolgreich. Als eines Tages ihre Schülerin Katie Browne verschwindet, glauben die Meisten, das sie ausgerissen ist. Doch Margot denkt, das mehr dahinter steckt. Als sie einen Hilfebrief von Bethan Avery bekommt, geht die Lehrerin, die ein Faible für die griechische Mythologie hat, zur Polizei. Dort wird sie aber nur belächelt, bis ein weiterer Brief auftaucht. Schon bald wird sie von Dr. Martin Forrester angesprochen, der ihr Glauben schenkt und einen weit schrecklicheren Verdacht hat, was die Entführungen und Bethan angeht.
    Kann Margot ihm Vertrauen und ihm helfen die verschwundene Katie zu finden?


    Ich bedanke mich herzlich für das Leseexemplar, über das ich mich sehr gefreut habe. Natürich beeinflusst dies meine ehrliche Meinung nicht.


    Der Psychothriller „Dear Amy“, das Debüt von Helen Callaghan, ist locker, flüssig und temporeich geschrieben.
    Die Handlung ist bis zum Schluss spannend, überraschend und abwechslungsreich, sodass der Leser immer wieder in einen Irrgarten der Gefühle, Geheimnisse und Überraschungen geschubst wird.
    Die psychisch kranke Margot, die selbst an sich zweifelt, ihre Tabletten weg lässt, um klarer zu sehen, die an einem Verfolgswahn leidet, ob nun berechtigt oder unberechtigt, hat mich nur langsam für sich einnehmen können. Klug, aber auch aufbrausend, tough, aber dann auch wieder zerbrechlich am Rande des Wahnsinns ist sie ein Charakter mit Ecken und Kanten, und erst zum Schluss kann man das wahre Ausmaß ihrer Persönlichkeit, ihres Weges erkennen. Das hat mich wirklich fasziniert.
    Der historische Analytiker, Dr. Martin Forrester, der eng mit der Polizei zusammen arbeitet, und der auf den Fall Katie Browne aufmerksam wird, war mir schnell sympathisch, auch wenn er streckenweise distanziert wirkte. Gerade dieses „rar“ machen, hat seine Figur noch deutlich interessanter, und die Geschichte von Margot glaubwürdiger gemacht.
    Auch Katie, deren brutales Martyrium wir miterleben müssen, war ein facettenreicher Charakter. Die Verzweiflung, die Wut, wie sie aufgibt und dann doch wieder Mut fasst, nur um wieder enttäuscht zu werden, all das macht sie zu einer besonderen Figur und der Autorin ist es gelungen, ihr eine besondere Tiefe zu geben.
    Aber alle Charaktere sind detailliert, facettenreich und gut ausgearbeitet. Sie wirken glaubhaft und lebendig, und alle Figuren, ob nun „gut“ oder „böse“ harmonieren in ihrer Gesamtheit miteinander, sodass die Story ein stimmiges Bild ergibt.
    Die Handlungsorte, insbesondere das „Gefängnis“ sind ebenfalls detailreich und bildhaft beschrieben, sodass ich mir alles gut vorstellen kann und noch besser in die Story hinein gefunden habe.


    Ein Psychothriller mit Gänsehautfeeling, spannend und überraschend, kurzweilig mit vielen Geheimnissen und Rätseln, den ich an einem Tag durchlesen musste, weil ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte bzw. wollte. Ich musste unbedingt wissen, wie es mit Margot und Katie weiter geht.
    Das Cover ist ansprechend, mit der leuchtend grünen Schrift ein Blickfang. Das verlassene Auto an der Straße passt zum Inhalt, genau wie der Titel des Buches.


    Fazit: sehr spannender Psychothriller, verstörend und erschreckend


    Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 5 Sterne.

    Karin Stöttinger – Shaking Salad low carb


    Ich möchte mich herzlich für mein Leseexemplar bedanken, über das ich mich sehr gefreud habe. Natürlich beeinflusst dies nicht meine ehrliche Meinung zu diesem „Kochbuch“.


    Die Idee zu dem ersten Kochbuch von Karin Stöttinger ist entstanden, als sie im Urlaub war. Inspiriert von Salat in Gläsern hat sie diesen Genuss in den Alltag intrigiert, aber sie sagt auch, dass die Low Carb Variante gelegentlich unterbrochen werden muss, um die Gesundheit zu erhalten.
    Die in dem Kochbuch enthaltenen Salate sind mal vegetarisch, mal mit Fleisch oder Fisch, oder auch Süßspeisen, was hier eine Vielseitigkeit von Rezepten garantiert.
    Die Arbeitsschritte sind leicht verständlich mit Mengenangaben versehen, bei einer Vielzahl der Rezepte stehen auch persönliche Tipps der Autorin, was ich ganz nett finde.
    Gespickt ist das Buch mit lecker anzusehenden Fotos, die mir das Wasser im Mund zusammen laufen lassen.


    Das Cover, aber auch viele Fotos im Innenteil stahlen Lebensfreude aus, was ich sehr positiv und ansprechend finde.


    Fazit: Schönes Kochbuch mit wertvollen Tipps, interessanter Präsentation der Speisen und leichten Arbeitsschritten.
    Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 5 Sterne.

    Yrsa Sigurdardóttir – DNA


    Nach einer schweren Familientragödie werden im Jahr 1987 drei Geschwister voneinander getrennt und in separaten Familien untergebracht. Die Betreuer des Waisenhaus sind sich fast einig, das alles nur zum Schutz der Kinder passiert.


    Jahre später erschüttert der brutale, grausame Mord an Elisa Reykjavik mit einem Haushaltsgegenstand Kommissar Huldar, der gerade seinen ersten Fall in leitender Position aufgrund Unstimmigkeiten bei seiner Arbeit, bekommen hat. Die Grausamkeit mit der der Täter das Opfer zugerichtet hat, ist auch für den leitenden Pathologen schwer zu fassen. Aber es gibt eine Zeugin, die kleine Margaret lag unter dem Bett ihrer Mutter und hat den Täter gesehen. Doch das Mädchen will nicht reden und die Beamten befürchten, dass sie als Tatzeugin in Gefahr schwebt.
    Im Kinderhaus arbeitet die Psychologin Freya mit ihrem Team, die ihre eigenen Probleme hat: Der Bruder ist im Gefängnis, sie sucht eine Wohnung, und der Hund des Bruders mag sie wohl auch nicht leiden. Dazu kommt, das sie auf der Suche nach einem festen Freund ist.
    Als sich die Wege von Huldar und Freya kreuzen, erkennt sie ihn ihm eine Bettbekanntschaft, der ihr einige Unwahrheiten erzählt hat, was die Ermittlungen und auch das Miteinander-Umgehen nicht einfacher macht, zumal Freya wenig später das Kind unter ihre Obhut bringt.
    Ein weiterer brutaler Mord lässt kleine Einblicke in die Motive des Täters zu, der gerne mit Rätseln um sich wirft.
    Doch wie passt der Amateurfunker Karl in die ganze Sache hinein, der über eine Funksendung wertvolle Hinweise zu den Opfern bekommt?


    Als ich die Leseprobe bei einem Buchportal gelesen hatte, dachte ich: Das Buch musst du unbedingt haben.
    Leider hält das Buch nicht so wirklich, was mir die Leseprobe versprochen hat.
    Der Schreibstil ist meistens gut lesbar, aber auch auch wenn es unendliche, zähe Ausschweifungen gibt, die über Seiten anhalten und dann ganz plötzlich wieder zum Ursprungsthema zurückfinden, hat mich das im Lesefluss sehr gestört. Irgendwie wollte sich bei mir nicht die Thriller-Spannung einstellen, obwohl die Grundidee sehr interessant war und man deutlich mehr aus dem Buch hätte heraus holen können.
    Die immer dazwischen geschobenen Gedankengänge von Huldar oder Freya wirken oft so deplatziert, dass mich die streckenweise langatmige Story nach einer Weile wirklich Überwindung gekostet hat, das Buch zu beenden.
    Die Handlung selbst war voller Überraschungen und Wendungen, einige waren vorhersehbar, so wie das Motiv des Täters, anderes war wiederum wirklich gut erzählt.
    Trotzdem wollte der Funke einfach nicht überspringen, was echt schade ist.


    Die Figuren waren aber sehr detailliert, lebendig (wenn auch emotional meistens eher düster gestimmt), facettenreich und auch überwiegend glaubhaft beschrieben, sodass ich mir die Personen gut vorstellen konnte.
    Freya wirkte distanziert, irgendwie mit sich nicht ganz im Reinen, aber es wurde im Verlaufe des Buches deutlich besser und sie wurde mir auch von Seite zu Seite etwas sympathischer.
    Übersprudelnde Sympathie konnte ich allerdings auch nicht bei Kommissar Huldar hervorbringen, der einige Ecken und Macken hat, die ich einfach nicht gut heißen kann. Mal eben mit der Frau des Partners in die Kiste springen gehört zum Beispiel dazu.


    „DNA“ war für mich das erste Buch der Autorin und ich bin mir ehrlich nicht sicher, ob ich ein weiteres von ihr lesen werde, auch wenn die Bewertungen generell sehr positiv ausfallen. Ich denke hier stimmt einfach die Chemie leider nicht.


    Das Cover ist interessant, obwohl ziemlich dezent gehalten, hat es mich sofort angesprochen.


    Fazit: Wer einen sehr detailreichen, in aller Ausführlichkeit beschriebenen Thriller mag, wird hier wohl seine Freude haben. Ich hatte sie leider nicht. Aber ich kann auch nicht sagen, dass das Buch absolut schlecht war.


    Von mir gibt es eine eingeschränkte Leseempfehlung und 2-3 Sterne.

    Bettina Matthaei – Easy. Überraschend. Low Carb.


    Ich bedanke mich herzlich für das Leseexemplar, über das ich mich sehr gefreut habe. Natürlich beeinflusst dies meine ehrliche Meinung nicht.


    Als ich das Kochbuch in der Hand hatte, fiel mir zuerst das Gewicht und die etwas unhandliche Größe auf. Das Buch ist in einem Schutzumschlag eingebunden, was mir gut gefällt.
    Auf knapp 200 Seiten stehen viele leckere Rezepte, die mit vielen appetitanregenden Bildern geschmückt sind, die von Brötchen, Brot über Aufstriche, bis hin zu Hauptgerichten, Salaten, Getränken und Desserts reichen, die in einfachen und verständlichen Schritten zum Nachmachen einladen.
    Dabei gibt es auch immer Informationen über Nährwerte und Zubereitungszeit sowie die Portionenangabe. Das hat mir sehr gut gefallen. Auch allgemeine Informationen werden kurz und verständlich erläutert. Ein Glossar am Ende des Buches erleichtert noch mal das Nachschlagen und Suchen von bestimmten Gerichten.
    Die leicht verständlichen Arbeitsschritte sind gut erklärt, sodass ein Nachmachen nicht allzu schwierig sein sollte.
    Ich selbst habe bereits das „Lachs mit Haselnusskruste und Lauchgemüse“ sowie die „Mandel Whoopies“ ausprobiert, die mir gut gelungen und laut meiner Familie auch gut geschmeckt haben.
    Einziger Kritikpunkt ist wirklich, wie oben schon angesprochen, das Gewicht und die etwas unhandliche Größe des Buches.


    Das Cover ist, wie von einem Kochbuch zu erwarten, mit einer Leckerei versehen, die wunderschön angerichtet und appetitanregend ist.


    Fazit: tolles Kochbuch mit interessanten Rezepten.
    Von mir gibt es eine Empfehlung und 4,5 Sterne (wegen der bereits oben erwähnten Kritikpunkte).

    Andreas Suchanek – Das Erbe der Macht, Schattenchronik 1, Das Erwachen


    Die beiden Lichtkämpfer Mark und Jen wurden vom Rat ausgesandt um ein sehr altes Artefakt der Macht zu bergen. Gerade als sie es in ihren Besitz gebracht haben, tauchen ominöse Wesen in langen Kutten auf und es kommt zu einem Kampf auf Leben und Tod.
    Während Jen fliehen kann, stirbt Mark. Seine Magie geht auf den nächsten Träger über: ausgerechnet der machohafte Aufreißer Alexander Kent ist der neue Erbe der Macht. Das erkennen auch die Schattenkämpfer und versuchen Alex in die Finger zu bekommen.
    Doch die Lichtkämpfer haben noch weit aus größere Probleme, denn die Schattenkämpfer wollen ihre alte Macht zurück und dafür sind sie bereit alles und jeden zu töten, angestachelt werden sie von einer „Schattenfrau“, die ihr aussehen immer im Nebel verhüllt.
    Wäre das nicht schon allein lebensgefährlich, scheint es auch noch einen Verräter in den Reihen der Lichtbringer zu geben...


    Ich bedanke mich ganz herzlich für das Rezensionsexemplar, über das ich mich sehr gefreut habe. Natürlich beeinflusst dies meine ehrliche Meinung zu dem Buch nicht.


    Die Printausgabe „Das Erbe der Macht, Schattenchronik 1, Das Erwachen“ enthält die ersten drei Bände „Aurafeuer“, „Essenzstab“ und „Wechselbalg“, die fortlaufend aneinander anschließen und nicht eigenständig gelesen werden sollten, da sie aufeinander aufbauen.
    Andreas Suchanek konnte mich mit seinem temporeichen und flüssigem Schreibstil beeindrucken und deshalb machte mir das Lesen sehr viel Spaß, sodass ich das Buch nicht aus der Hand legen wollte.
    Die Handlung selbst ist bildhaft und lebendig erzählt, spannend und vielseitig, es gibt viele Überraschungen und Wendungen, die Neugier erwacht und die Charaktere, die unterschiedlicher nicht sein könnten, sind facettenreich und glaubhaft dargestellt. Ich fühlte mich ihnen Nahe und freue mich noch immer, Zeit mit ihnen in ihrer Welt zu verbringen, da die Geschichte noch nicht auserzählt wurde.
    Jenifer Danvers hat in mir wechselhafte Gefühle hervorgebracht, einerseits ist sie sehr sympathisch, andererseits aber auch distanziert, sodass sich ein vielseitiger Charakter ergibt, der es mir nicht immer leicht gemacht hat. Je tiefer ich in ihre Welt eintauchen konnte, desto mehr mochte und verstand ich sie.
    Alexander Kent dagegen war mir von Anfang an sympathisch, so offensichtlich machohaft er auch war, wurde mir sehr schnell klar, dass er hinter seiner Fassade ein liebenswerter und charmanter junger Mann ist, der es nicht leicht hatte.
    Besonders beeindruckt hat mich Leonardo da Vinci (im realen Leben habe ich schon viel über ihn gelesen, weil er eine interessante Persönlichkeit war), und die Sichtweise des Autoren, der es geschafft hat, Leonardo noch einmal – fast - neu zu erfinden und ihm eine ganz spezielle Persönlichkeit zu geben. Ich mochte das Ratsmitglied sehr schnell mit seinen Geheimnissen und seinen flotten Sprüchen.
    Aber so könnte ich endlos weiter machen, denn auf der Seite der Lichtbringer, aber auch auf der Seite der Gegenspieler gibt es sehr viele interessante Figuren, die mich neugierig gemacht haben.
    Die recht düstere Grundstimmung des Romans wurde immer wieder durch die humorvollen und verbalen Schlagfertigkeiten der Personen aufgelockert.


    Besonders hervorheben möchte ich das Glossar im hinteren Teil des Buches, das die wichtigsten Figuren kurz beschreibt.


    Ein weiteres Highlight ist das Cover von Nicole Böhm. Ein absoluter Blickfang: in dunklen Farben mit bernsteingelben Symbolen und einer Hand in der ein Feuerball lodert, umringt in einem Kreis der Macht, ist es dezent aber dennoch sehr detailreich gestaltet.
    Und hier liegt auch mein einziger Kritikpunkt, da im inneren des Buches die Cover auch von den anderen beiden Kurzgeschichten abgebildet sind, hätte ich mir gewünscht, das diese in Farbe sind, denn auch hier sind die Cover eine Augenweide.


    Fazit: eine sehr spannende, mitreißende Fantasystory, auf deren Fortsetzung ich gespannt warte.
    Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 5 Sterne.