Beiträge von FreakLikeMe

    Rosewater ist ein überzeugend geschriebener Sci-Fi Noir Thriller, der mir vor allem gefallen hat, da Thompson die spezifische Noir-Tonlahe perfekt beherrscht. Seine Prosa schreibt er direkt und geradeaus, während die Geschichte zwischen der Gegenwart und Rückblenden wechselt. So offenbahrt sich das Geheimnis um Rosewater, Wormwood, Section 45 (nicht 49) und die Sensitiven nach und nach. Eine kleine Schwäche: Das Ende ist relativ antiklimaktisch, der Spannungsabfall ist rapide, da hätte ich mir eine andere Lösung gewünscht.


    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:


    (Ich finde es übrigens schade, dass die erste Rezension hier fast die gesamte Handlung nacherzählt und auch Dinge verrät, die erst in den letzten Kapiteln des Buches offengelegt werden. Hätte ich das gelesen, bevor ich das Buch beendet hatte, hätte ich mich wahnsinnig geärgert.)

    Ich habe endlich FMA: Brotherhood zu Ende geschaut. Der Anime hat mir gefallen, aber nicht besser als die 2003er Version von Fullmetal Alchemist.

    Brotherhood hält sich an die Manga-Vorlage, die Geschichte ist durchaus besser entwickelt als in FMA (2003), viele Charaktere ebenfalls und ihre Motive sind nachvollziehbarer. Allerdings ist Brotherhood auch Action-orientierter, und ich bin kein großer Action-Fan. In den letzten 20 Folgen - von rund 60 - wird fast ausschließlich gekämpft und zwischendurch mal melodramatisch gestorben. Das hat mich, von einer Ausnahme mal abgesehen, emotional aber nicht so erreicht wie FMA (2003). Ich bin trotzdem froh, dass ich beide Versionen geguckt habe.

    Volle 5 :bewertung1von5: bekommt von mir das Buch "Die Lügen des Locke Lamora" von Scott Lynch. Dieses Buch lag schon etwas länger auf meinem SuB und ich weiß nicht, wieso ich das nicht schon viel früher gelesen habe. #-o

    Dabei ist die Geschichte der Gentleman-Ganoven so spannend geschrieben, ich habe mit den Charakteren mitgefiebert und war teilweise erstaunt, mit was für Lügenmärchen sie Adligen ihr Geld aus der Tasche gezogen haben.

    Und ich kann dir sagen, der zweite wird genau so spaßig :lol: Bin fast halb durch mit dem Hörbuch. Ich hoffe, der Herr Lynch kommt mal in die Pötte mit dem 4. Teil. :cry: Insgesamt sind ja schon von ihm 7 (waren es glaube ich) angekündigt + eine Vorgeschichte.

    Heute auf seinem Twitter-Account gelesen: Der erste Manuskript-Entwurf für The Thorn of Emberlain liegt beim Lektorat. Jetzt kommen halt noch einige Bearbeitungsdurchgänge, das tatsächliche VÖ-Datum steht also noch nicht fest - aber es gibt ein Manuskript und es geht weiter :wink:

    das glaube ich auch. Denn es ist nicht ganz so einfach gegen den Strom zu schwimmen, aber wenn die Leute, die das Buch nicht gut fanden auch bewerten würden, wäre es viel einfacher. Denn ich bin mir sicher, dass bei einem Buch viel mehr Stimmen geben würde, die es nicht gut fanden, als es tatsächlich häufig der Fall ist.

    Ich bewerte grundsätzlich jedes Buch, was ich zu Ende lese. Ob ich dann die einzige bin, die ein Buch schlecht bewertet, ist mir ziemlich egal.

    Abgebrochene Bücher bewerte ich jedoch nur selten. Denn wenn ich ein Buch tatsächlich einmal abbreche, passiert das weniger, weil ich es tatsächlich grottenschlecht finde, sondern meist, weil es schlicht nicht zu mir passt. Oder weil ich gerade nicht in der Stimmung dafür bin. Eine schlechte Sterne-Wertung möchte ich dafür nicht vergeben, das fände ich nicht fair und für andere Leser auch nicht wirklich aussagekräftig.

    140. Ein Cover, das du gruselig findest


    Ich habe noch nie ein Buchcover angeguckt und mir gedacht "Boah, ist das gruselig." Höchstens "Boah, ist das gruselig schlecht."

    Wenn ich gruselig aber mal mit unheimlich übersetze, passt dieses Cover ganz gut.

    Hahaha, so weit können Geschmäcker also auseinander gehen. Ich fand die Openings oder Endings für Tokyo Ghoul und Psycho Pass gerade wegen der Stimme furchtbar, hahaha.

    :lol: Na, gut, dass es für jeden Geschmack etwas gibt.


    Ich schaue weiter Sarazanmai - und da wird es nicht bei einem Durchgang bleiben. Der Anime steckt so voller Symbolik, den muss ich mindestens zwei Mal sehen, um alles mitzubekommen. Es ist auch eine dieser Sendungen, bei der ich mich wirklich darüber ärgere, kein Japanisch zu können. Neben der ganzen Symbolik gibt es nämlich auch zahlreiche Wortspiele, die sich einfach nicht richtig ins Deutsche oder Englische übersetzen lassen. Ich bin froh für die ganzen Blogger und Twitterer, die das alles etwas aufschlüsseln.

    Zu Sarazanmai gibt es auch einen ganz niedlichen Begleit-Manga/ ein Prequel: Reo and Mabu (bislang allerdings nur in Fan-Übersetzung online) , über zwei Polizisten die ein Baby finden und es gemeinsam aufziehen. In der Serie ist das Baby (Sara) erwachsen und ein Icon, die Polizisten sind die Antagonisten und können sich anscheinend nicht mehr an ihre Tochter erinnern und so wirft das alles mehr Fragen auf, als es beantwortet.


    Außerdem habe ich mit Violet Evergarden angefangen, darin geht es um ein Mädchen, dass im Krieg als Waffe missbraucht wurde und sich nach Kriegsende im alltäglichen Leben zurechtfinden muss. Ist mal eine ganz nette Abwechslung zu dem, was ich normalerweise gucke.

    Ebenfalls angefangen: Paranoia Agent, Psycho-Thriller oder Psycho-Drama, erinnert mich etwas an David Lynch. Wobei ich nicht der größte David Lynch-Fan bin, ich weiß also noch nicht, wie ich den Anime finde. Das Verstörendste daran ist bis jetzt das Opening.