Beiträge von FreakLikeMe

    Mal wieder eine eher ungewöhnliche Wahl, in der es um die Auswirkungen von Reproduktionsmedizin geht. Die Geschichte folgt mehreren Familien über fünf Generationen.

    Das klingt aber intzeressant, gibt es da zufällig schon eine deutsche Übersetzung?

    Leider noch nicht, ich hoffe aber, dass jetzt nach der Auszeichnung eine Übersetzung in Arbeit ist.


    Soweit ich weiß, gibt es bis jetzt nur American War (unter gleichem Titel) und eben den Kalfar auf Deutsch.

    Der Arthur C. Clarke Award 2018 für den besten Science Fiction Roman geht Dreams Before the Start of Time von Anne Charnock.


    Mal wieder eine eher ungewöhnliche Wahl, in der es um die Auswirkungen von Reproduktionsmedizin geht. Die Geschichte folgt mehreren Familien über fünf Generationen.


    Zitat

    In a near-future London, Millie Dack places her hand on her belly to feel her baby kick, resolute in her decision to be a single parent. Across town, her closest friend—a hungover Toni Munroe—steps into the shower and places her hand on a medic console. The diagnosis is devastating.

    In this stunning, bittersweet family saga, Millie and Toni experience the aftershocks of human progress as their children and grandchildren embrace new ways of making babies. When infertility is a thing of the past, a man can create a child without a woman, a woman can create a child without a man, and artificial wombs eliminate the struggles of pregnancy. But what does it mean to be a parent? A child? A family?

    Through a series of interconnected vignettes that spans five generations and three continents, this emotionally taut story explores the anxieties that arise when the science of fertility claims to deliver all the answers.


    Ebenfalls auf der Shortlist standen:

    - Omar El Akkad, American War

    - Jeff VanderMeer, Borne

    - Jaroslav Kalfar, Spaceman of Bohemia (Eine kurze Geschichte der böhmischen Raumfahrt)

    - c. Robert Cargil, Sea of Rust

    - Jennie Melamed, Gather the Daughters


    (Wie immer die - für mich - interessante Shortlist unter den Genre-Preisen. Jetzt muss ich nur noch die Zeit finden, die Bücher auch alle zu lesen...)

    Der Nobelpreis für Literatur wird in diesem Jahr nicht vergeben - dafür erstmals der New Academy Prize in Literature.

    Die Shortlist wurde von schwedischen Bibliothekaren zusammengestellt, jeder kann abstimmen. Und zwar hier.


    Die Abstimmung läuft bis zum 14. August, die Gewinner werden am 14. Oktober bekannt gegeben.

    194. Ein Roman mit einem gesellschaftlichen Thema


    Klappentext:

    The year is 2454. Humanity has engineered a hard-won golden age, forged in the aftermath of a bitter conflict that wiped both religion and nation state from the planet. Now seven factions or 'hives' co-govern the world, their rule fuelled by benign censorship, oracular statistical analytics and technological abundance. But this is a fragile Utopia - and someone is intent on pushing it to breaking point.

    Jud Nirenberg - Gypsy Sexuality - :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb:

    Sammlung von Essays, Interviews und Studien, die sich eher weniger mit Sexualität als mit Beziehungen, Gleichstellungsfragen und Selbstbild osteuropäischer Roma beschäftigt. Informativ, hätte aber ein besseres Lektorat gebraucht.


    Ursula K. Le Guin - The Dispossessed (Planet der Habenichtse/ Die Enteigneten) - :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    Tja, hätte ich das mal vor 20 Jahren gelesen, dann hätte es mir besser gefallen. Überzeugend fand ich es als Gedankenexperiment, unter welchen Bedingungen eine anarchistische Gesellschaft funktionieren könnte (in einem isolierten Lebensraum mit limitierten, aber nicht zu limitierten Ressourcen). Weniger überzeugend fand ich es als unterhaltsamen Science Fiction-Roman. Zwar war das Buch weniger didaktisch als befürchtet, aber doch zu sehr "von oben" erzählt, mit zu viel Distanz zu den Ereignissen.


    Peter Watts - Sunflowers Cycle

    Eine Sammlung von - bis jetzt - vier kürzeren Geschichten und einer Novella, die sich mit den armen Menschen beschäftigt, die ein Netzwerk von Sternentoren ins Universum stanzen, um damit die interstellare Raumfahrt im großen Stil zu ermöglichen. Dazu fliegen sie in ausgehölten Asteroiden durchs All, liegen die meiste Zeit auf Eis und werden nur geweckt, wenn die KI des Schiffs mal Hilfe braucht. Das geht natürlich nicht ganz so glatt. Die Reihenfolge, in der ich die Geschichten gelesen habe:

    - Hotshots - :bewertung1von5::bewertung1von5: - Die Vorgeschichte zeigt, wie die Crew auf die Mission vorbereitet wird.

    - The Freeze-Frame Revolution - :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5: - Die erwähnte Novelle. Es kommt zur Meuterei.

    - The Island - :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5: - Erstkontakt mit fremder Intelligenz. Läuft selbstverständlich auch nicht wie erwartet.

    - Giants - :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5: - Das Leben eines Verräters ist einsam.

    - Hitchhiker - :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5: - In der Novelle versteckt sich eine Nachricht, die zu einer Bonus-Geschichte führt. Und die ist ganz schön unheimlich.

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