Beiträge von Mischkabaer

    Seit den frühen 80er Jahren tourt der bayrische Rebell Hans Söllner durch den deutschsprachigen Raum. Er nimmt kein Blatt vor den Mund. Er ist der erfolgreichste Liedermacher seiner Art in Deutschland, und trotzdem hört man ihn nie im Radio und sieht ihn auch nie im deutschen Fernsehen. In der uralten Tradition des bayrischen Volkssängers stehend, wird seine Fangemeinde immer größer und die von ihm selbst produzierten Tonträger zählen, trotz mangelnder Medienpräsenz, sicher zu den meistverkauften in Deutschland.

    Die kurz vor seinem 60. Geburtstag erschiene Autobiografie - in Zusammenarbweit mit Christian Seiler - zeigt seinen Werdegang und setzt seine Überzeugungen und Ansichten, seinen Alltag und seine künstlerische Arbeit in Verbindung. Vor allem sein offenes Bekenntnis zum Marihuana-Rauchen und seine mutigen Äußerungen gegen die Obrigkeit machten ihn zu dem am meisten verfolgten Künstler in Deutschland, aber auch zu einem Sprachrohr für Abertausende Gleichgesinnte. Immer wieder setzt er sich mit bayrischer Wortgewalt für wahrhafte Demokratie, Gerechtigkeit, Ehrlichkeit und Zivilcourage ein, verdammt gesellschaftliche Missstände, die Zerstörung von Lebensräumen und der Natur und wettert gegen Missbrauch jeglicher Art.

    Man lernt dabei einen Denker und Dichter kennen, der in seinem Wesen und seinen Liedern von einer so intensiven Direktheit und Klarheit ist, dass sie in unseren Zeiten ihresgleichen sucht. Hans Söllner ist dabei zugleich radikaler Träumer und Realist, schafft es dabei, diese beiden unvereinbar scheinenden Dinge zu einer Einheit zu machen, zu leben und anderen zu vermitteln. In seinen Liedern findet man immer wieder eine Poesie des Alltäglichen, die immer wieder Hoffnung und Kraft gibt, auch wenn er Dinge und Wahrheiten ausspricht, die mehr als schmerzlich sind. Dabei ist er immer Mensch geblieben und wird wohl auch so weiter machen.

    Die schönsten Erzählungen des Autors Lars Hitzing der letzten Jahre, die er mit ungebremster Freude am Fabulieren für die Dresdner Lesebühne “Phrase4“ geschrieben hat, werden in diesem Buch versammelt.


    (Klappentext) Was hat Theodor Storm mit Werbung für Unterwäsche zu tun? Welche geheimen Rituale zelebrieren die Eingeborenen Merseburgs kurz vor Mitternacht? Und können Schildkröten fliegen? Die Antworten auf diese und weitere Fragen sind überraschend logisch und höchst unterhaltsam.


    In 22 Kurzgeschichten erzählt Lars Hitzing vom ganz normalen Wahnsinn, vom würdevollen Scheitern und den Leidenschaften, die uns treiben. Dabei entspinnen sich aus scheinbar unspektakulären Situationen - beispielsweise einem Geschenk unter Kollegen, einer Familienfeier oder einer Radiomeldung - erst kleine Episoden und dann Geschichten mit großen Zusammenhängen.


    Der Autor: Der Dresdner Lars Hitzing schreibt Prosa in unterschiedlichen Längen. Nach Gastauftritten bei diversen Veranstaltungen erschien 2012 im Dresdbner Buchverlag sein dystopischer Debütroman “Drei Monde“. Ein Jahr später gründete er mit drei Autorenkollegen die Dresdner Lesebühne “Phrase4“. Seitdem steht er monatlich mit eigenen Kurzgeschichten auf der Bühne. Sein Anspruch ist es, mit feiner Ironie zu unterhalten und den ganz alltäglichen Wahnsinn literarisch zu verarbeiten. So entstanden seit 2013 zahlreiche kurzweilige Texte aus den Tiefen des Alltags. Lars Hitzing ist leidenschaftlicher Kletterer, bekennender Rollenspieler, stolzer Familienvater und ansonsten ein universeller Dilettant.


    Aufmerksam geworden bin ich auf Lars Hitzing bei einer Lesung in der Patientenbibliothek des Krankenhauses, in dem ich auch arbeite. Vor allem der feine Humor der vorgetragenen Kurzgeschichten, wie zum Beispiel in “Reise nach Merseburg“ hat mir sehr gefallen. Wer Lust auf kurzweilige Geschichten für Zwischendurch hat, ist hier genau richtig.

    Da fällt mir ein, ich habe heute schon öfters was von "Tanz in den Mai" gehört, was haltet ihr denn von einer adäquaten "Veranstaltung" - also einem "Lesen in den Mai" :study: ? Könnte man ja auch bereits am Samstag starten :drunken: .

    Unter Tanz in den Mai kann ich mir ja noch was vorstellen. Wie aber soll Lesen in den Mai ablaufen? Lesen dann alle Teilnehmer das gleiche Buch, sozusagen eine Leserunde, und tauschen sich darüber aus? Oder stellt jeder sein derzeitiges Buch vor und versucht, es den anderen schmackhaft zu machen?
    Würde ich eventuell auch gern mal teilnehmen.


    :study: “Des Teufels Gebetbuch“ von Markus Heitz ( :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5: )

    Traurig schön und wunder-schön


    Nicht ohne Grund ein Bestseller!


    Eines der besten Bücher, die ich in letzter Zeit lesen durfte. Ove - etwas schrullig, etwas verbohrt, etwas zu alt? Das meinen zumindest manch andere, denn er wird vorzeitig aufs Abstellgleis geschoben. Und das kurz nach dem seine Frau Sonja gestorben ist. Und ohne sie möchte er dann wohl auch nicht mehr leben. Doch immer wieder hält ihn etwas davon ab, seinem Leben ein Ende zu bereiten.
    Beim Buch "Ein Mann namens Ove" handelt es sich um ein Buch über die Liebe. Die Liebe zu seiner Frau, die es auch nicht immer einfach hat, die Liebe zu anderen Menschen, obwohl die auch ihre Ecken und Kanten haben. Und mittendrin steht Ove, mit gerade eben nicht wenigen Macken. Trotzdem - oder gerade deswegen - wächst einem Ove sofort ans Herz. Ein Buch zum Lachen und zum herzhaft Weinen, teilweise auch gleichzeitig möglich. Bitte mehr davon.
    Lieblingszitat: "Jemanden zu lieben ist, als würde man in ein Haus einziehen, (...) Am Anfang verliebt man sich in all das Fremde, man ist jeden Morgen aufs Neue erstaunt, dass es einem plötzlich gehört und hat ständig Angst, jemand könnte hereinstürmen und sagen, ihm sei da ein grober Fehler unterlaufen und es sei gar nicht vorgesehen gewesen, dass man so ein schönes Zuhause bekommt. Aber mit den Jahren bröckelt die Fassade, das Holz reißt hier und da auf, und man fängt an die Macken an diesem Haus zu lieben." (S. 329)

    Darauf freue ich mich auch total!!!


    Aber sag mal, wie hast du es vor dem VÖ-Termin bekommen? Kommt doch erst am 08.10. raus. Habe es vorbestellt und hoffe, dass es dann pünktlich bei mir ankommt, damit ich es noch vor der Lesung am nächsten Sonntag lesen kann

    Das lag bei uns im Hbf Leipzig in der Buchhandlung Ludwig aus und da dachte ich, es ist bereits erschienen und habe es mir gekauft. Ich habe dann auf Facebook mitbekommen, dass sich alle auf die Veröffentlichung am 08.10. freuen und dass Thees stolz auf sein Buch ist. Da hat also der Buchhandel geschlumpert und die Teile schon zeitiger rausgegeben. Da müssen sie ja schon gewesen sein.