Beiträge von Gabi5

    Auch wenn ich hier nur mehr sehr selten schreibe, so lese ich doch immer wieder mit und möchte mich den Glückwünschen anschließen!



    Alles Gute zum 10 jährigen Jubiläum liebes BücherTreff Team


    Habe gerade gesehen, ich bin auch schon seit März 2006 dabei...

    Aschenputtel ist ein gelungener Debütroman, die Charaktere sind ausbaufähig beschrieben - das Ermittlerteam um Alex Recht ist sympatisch, mit Ecken und Kanten. Endlich einmal ein nordischer Kommissar ohne Depression und Alkoholproblemen :-)).


    Ich freue mich auf die Fortsetzung...

    Sehr interessant, wie die Meinungen auseinander gehen .... da muss ich doch meinen Eindruck auch einbringen :wink:


    Der Menschenmacher hat mir zu Beginn überhaupt nicht zugesagt. Die Handlung relativ flach, langatmig und ich konnte mit den Charakteren nichts anfangen. Die Brutalität habe ich nicht so schlimm empfunden, da schreibt Cody McFadyen normalerweise detaillierter.
    Doch nach ca. einem Drittel hat die Erzählung Fahrt aufgenommen und ich konnte das Buch gar nicht mehr weglegen. Sehr spannend, grauslich und (hoffentlich) weit her geholt - aber durchaus interessant und lesenswert.


    Das Grundthema: Was ist prägender Vererbung oder Umwelteinflüsse - wird ja immer noch diskutiert. Die Verhaltensforschungen mittels Experimenten an Kindern geben einen guten Rahmen für einen Thriller, in Kombination mit wahnsinnigen Soziopathen und Kindesmissbrauch ist es natürlich ziemlich heftig.


    Mir hat das Buch insgesamt gut gefallen, ich bin froh es nicht gleich aus der Hand gelegt zu haben und auch den Schluss habe ich durchaus in Ordnung gefunden. Ich denke die noch offenen Fragen hat sich der Autor als Möglichkeit gelassen eine Fortsetzung zu schreiben...

    "Ich darf nicht schlafen" war mein erstes Hörbuch und ich bin nicht sicher ob dieses Medium etwas für mich ist.



    Das Buch selbst hat mir gut gefallen, allerdings war die Geschichte am Anfang so ruhig, dass ich mehrmals knapp vorm einschlafen war. Das passiert mir beim Lesen nie!


    Die Geschichte von Christine hat mich gefesselt, dem Autor ist es geglückt täglich ein neues Stückchen ihres Lebens ein zu flechten ohne sich immer zu wiederholen.


    Gegen Ende ist es sehr spannend geworden, die Vorlesestimme hat ihres dazu beigetragen und so gebe ich dem Hörbuch
    :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: .

    Jack ist Jack und das wird die Fans der Figur - solche wie mich - sehr freuen und die Geschichte ist insgesamt ziemlich glaubwürdig, wenn auch einige Kampfszenen ein wenig übertrieben erscheinen mögen. Alles in Allem eine lohnende Thrillererfahrung.

    Dieser Aussage kann ich mich vollkommen anschließen!


    Underground ist ein eher ruhiger Reacher, der erst gegen Ende so richtig Fahrt aufnimmt.
    Die beschriebenen Handlungen könnten im geschichtlichen Zusammenhang wirklich so stattgefunden haben - das habe ich besonders Interessant gefunden (die Realitätsnähe).
    Wie in den meisten Büchern (oder allen??) hat Jack eine kurze Affäre und ist nur mit dem Inhalt seiner Hosentaschen unterwegs...


    Für Fans dieses außergewöhnlichen Ermittler ein absolutes MUSS.

    Nachdem ich jetzt ja lange überlegt habe, ob ich das Buch nun lesen will oder nicht, hat dieser Satz jetzt den Ausschlag gegeben. Ich werde dieses Buch lesen. Nicht sofort, aber bald.

    Freut mich, dass ich zu Deiner Entscheidung beitragen konnte. Finde ich übrigens einer sehr gute Entscheidung :mrgreen: , ich denke jeder Thrillerfan hat seine Freude an diesem Buch.


    Kapo & Strandläuferin: das ist das schöne an diesem Forum, man darf unterschiedlicher Meinung sein, darüber sachlich diskutieren und hat trotzdem das Gefühl ernst genommen zu werden.

    "Blackmail" ist eines der Bücher, die ich von Anfang bis zum Ende genossen habe!


    Super spannend geschrieben, sehr gut recherchiert (ich denke die Kids in der Schule sind wirklich schon so weit) und mit sehr sympatischen bzw. unangenehmen Charakteren. Mir hat es auch sehr gut gefallen, dass der Autor sehr ausführlich und genau die Gedanken des Hauptprotagonisten beschreibt, sodass ich manchmal das Gefühl, die Zeit hatte, mich so richtig einzudenken.
    Ich habe dem Buch eigentlich nur deshalb keine 5 Sterne gegeben, da mir Penn Cage einfach zuviel "Gutmensch" ist. Er hat überhaupt keine negativen Ansätze, ist absolut moralisch und entscheidet sich immer richtig. Das ist sehr schön, aber eine kleine Schwäche wäre etwas realistischer :wink:


    Trotz dieser kleinen Kritik werde ich weiter Bücher von Greg Iles lesen, da mich diese Geschichten wirklich fesseln.

    Nachdem ich einige Tage darüber nachgedacht habe, was mich an desem Fitzek stört, bzw. was eigentlich anders ist als die vorigen Bücher, bin ich Hasewue unendlich dankbar für ihre Einschätzung!! Genau so empfinde ich, konnte meine Gefühle aber nicht in Worte fassen.


    Bei "Abgeschnitten" handelt es sich um einen soliden Thriller, interessante rechtsmedizinische Details werden bis ins Detail beschrieben, die Figuren sind gut gezeichnet und trotzdem fehlt das gewisse "Fitzek-Moment". Ich habe das Buch zwar an einem Tag durchgelesen, aber die Spannung hat sich durchaus in Grenzen gehalten. Ich würde nicht soweit gehen es als "zäh" zu bezeichnen, aber eigentlich habe ich nur so schnell weitergelesen, da ich mir dachte es muss ja noch irgendetwas unerwartetes, außergewöhnliches oder irreführendes passieren.


    Versteht mich bitte nicht falsch: es handelt sich um ein sehr gutes Buch, empfehlenswert und spannend, aber irgendwie ist es nicht Fitzek typisch.


    Doch - wie auch Hasewu geschrieben hat - vielleicht sind die psychologischen Ansprüche an diesen Autor einfach zu groß gewesen.
    Oder vielleicht bin ich einfach schon zu abgebrüht und habe zu viele Thriller gelesen...

    Da ich zur Zeit weniger hier bin, etwas zu Spät - aber von ganzem Herzen:


    Alles Gute zum 9. Geburtstag lieber BücherTreff!!!



    Seit März 2006 bin ich hier angemeldet, lese immer sehr viel mit, schreibe mal mehr, mal weniger und fühle mich einfach sehr wohl.
    Das liegt an den tollen Menschen hier, einerseits den Usern (also EUCH allen), aber ganz besonders auch an den Administratoren der Seite.
    Daher sage ich DANKE und schicke liebe Grüße aus Wien in die Welt der Büchertreffler :birthday:

    Klappentext:


    Penn Cage kennt den Tod wie seine Westentasche: Als Staatsanwalt hat er sechzehn Menschen in die Todeszelle gebracht. Doch nach dem plötzlichen Tod seiner Frau sehnt er sich nach Ruhe und Frieden. Mit seiner kleinen Tochter begibt er sich in die Stadt seiner Kindheit, um den Schatten der Vergangenheit zu entfliehen. Aber Natchez, Mississippi, ist nicht der Ort, um seine Trauer zu begraben. Ein dunkles Geheimnis umgibt diese Stadt im Süden der USA, ein Geheimnis, an dessen Aufdeckung niemand Interesse bekundet.


    Meine Meinung:
    Nachdem ich (wieder einmal) nicht den ersten Band einer Buchreihe erwischt habe, sondern mit "Adrenalin" begonnen habe suchte ich aktiv dieses Buch.



    Penn Cage ist eine sympathische Figur, ein bisschen sehr "Gutmensch" ohne Schwächen und mit einer sehr hohen ethischen Grundeinstellung. Im Vordergrund stehen Rassenkonflikte in der Heimatstadt von Penn, sowohl schon längst vergangene als auch aktuelle, da die Bürgermeisterwahl ansteht und ein Schwarzer und ein Weißer gegeneinander antreten.
    1968 wurde ein Bürgerrechtskämpfer durch eine Autobombe ermordet und dieser Mordfall konnte/wollte nie aufgeklärt werden. Penn Cage kommt einiges seltsam vor und als ihn die Familie des ermordeten bittet den Fall wieder aufzunehmen, ist sein Ehrgeiz und Verantwortungsgefühl geweckt....
    Neben dem Ku-Klux-Klan haben auch das FBI, sowie lokale und nationale Politiker ihre Finger im Spiel.
    Außerdem müssen noch alte Liebesbeziehungen aufgearbeitet werden, da die große Jugendliebe von Penn gleichzeitig die Tochter jenes Mannes ist, der jetzt als Drahtzieher für den Mord verdächtigt wird.


    Greg Iles schafft es einer spannenden Handlung immer wieder neue Aspekte zuzuführen, sodass der Leser das Gefühl hat, bei den Ermittlungen "dabei" zu sein und langsam sich ein vollständiges Bild ergibt. Gut gefallen hat mir auch, dass das Privatleben von Penn Cage nicht zu kurz gekommen ist und sowohl vergangene Rätsel, wie auch aktuelle Beziehungen eingebracht wurden.


    Ich werde nach weiteren Bänden Ausschau halten :study:

    Hallo Gabi,


    natürlich kannst du den 4.Fall lesen, aber es geht dir viel verloren von den Ereignissen in den Vorbänden. Wenn du also kein Problem damit hat, die Vorgeschichte nicht zu kennen, kann du immer Einzelbände aus einer Serie lesen. Ich kenne sehr viele Leser, denen das egal ist und die den Band lesen, der ihnen eben gefällt. Bei diesem Band ist es schon sehr lange her, dass ich ihn gelesen habe und ich weiß nicht mehr so genau, wie weit auf einen vorangegangen Fall eingegangen wird. Vielleicht meldet sich ja noch jemand, der das Buch erst gelesen hat. :winken:

    ... und 3 Jahre später ... :mrgreen:


    Ich habe das Buch von meinem SUB hervorgeholt und gelesen, ohne mich an diesen Thread zu erinnern :pale:
    Tödliche Worte hat mir sehr gut gefallen, spannend, grauslich und total unvorhersehbar. Genau solche Thriller liebe ich!

    Nachdem ich "Panic" gerade beendet habe, ohne vorher Eure Meinung dazu zu lesen, möchte ich jetzt meine Eindrücke beschreiben.



    Ich habe das Buch nicht so schlecht empfunden wie meine Vorposterinnen!
    Es stimmt, dass die Jagdszenen teilweise sehr genau beschrieben wurden, allerdings hat es stimmig zur Handlung gepasst und da es sich um einen Thriller handelt, der Jäger und gejagte beschreibt finde ich es auch so in Ordnung. Dieser ganze, leicht mystisch - spirituelle Ansatz rund um Traumwelten und Indianerkult ist sicher nicht jedermanns Geschmack. Ich persönlich habe es trotzdem spannend und bis zu einem gewissen Grad auch interessant gefunden. Schön finde ich es, wenn in Thrillern Frauen an ihre Grenzen gehen und wenn Diana auch schier übernatürliche Kräfte entwickelte so habe ich schon abstruseres gelesen.
    Mühsam habe ich seitenweise die Rückblenden gefunden, aber so im Ganzen hat es schon auch gepasst sich mit der Lebensgeschichte von Diana näher zu befassen.


    Auch ich habe das Buch als Mängelexemplar um wenig Geld erstanden und bereue es nicht.


    Ich bin neugierig wie ihr meine positive Meinung aufnehmt :ergeben: , aber da zeigt sich wieder wie unterschiedlich die (Bücher)meinungen sind.

    Warum ein englischer Originaltitel bei der deutschen Übersetzung wieder englisch ist bleibt wohl ein Geheimnis :loool: und erschließt sich nicht meiner Logik...


    Zuerst dachte ich dieser Reacher ist noch nicht rezensiert, doch dann habe ich den Thread doch gefunden und hänge mich hier mit der deutschen Übersetzung an - ich hoffe das ist in Ordnung.


    Wie alle Krimis über Jack Reacher hat mir auch dieser sehr gut gefallen, ich mag diesen charismatischen, draufgängerischen, harten und doch sensiblen Einzelgänger :uups: .
    In Outlaw geht es nicht so brutal und übermenschlich zu, Reacher wird nicht alleine zur Kampfmaschine sondern er muss Machenschaften des Militärs aufdecken die zum nachdenken anregen.
    Wie schon K.G.Beck-Ewe beschrieben hat dürfte dieses Thema (und damit das Buch) in Amerika nicht gerade beliebt sein.


    Sehr schön finde ich immer wieder die menschliche Seite von Reacher, so wie er in diesem Buch z.B. die Deserteure nicht verurteilt.
    Außerdem gefallen mir die detailierten Beschreibungen von Einzelheiten, z.B. wie Reacher im stockdunkeln eine Leiche findet und nur mit den Tastsinn versucht alles zu erkennen.


    Ich vergeben :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5:

    Hallo Jenny,


    mir geht es fast genauso!
    Ich bin auch ziemlich genau 6 Jahre hier angemeldet - wobei ich mal aktiver dann wieder nur stiller Mitleser bin - und mein Bücherregal hat ganz schön zuwachs bekommen.


    Geht es Dir auch so, dass Du kein Buch weggeben kannst,
    es auch nur an besondere Menschen verborgst,
    der Stapel der ungelesenen Bücher immer hoch sein muss sonst wirst Du unruhig,
    Du an keinem Bücherwühltisch vorbeigehen kannst,
    Büchergutscheine Deine liebsten Geschenke sind ....


    Wahrscheinlich sind wir schon eine Art von Messie (Büchermessie) :mrgreen:

    Hallo Rapunzel,


    ich habe den ersten und zweiten Fall von Jussi Adler-Olsen gelesen, kenne den 3. aber noch nicht.


    Zu Deiner Frage: es ist meiner Meinung nach so wie weiter oben hier im Thread schon beschrieben: Krimiserien kann man durcheinander lesen, die Fälle selbst werden zwar erwähnt, aber es wird nichts wichtiges verraten. Doch wenn Du schon beim ersten Fall begonnen hast, würde ich Dir empfehlen den zweiten VOR dem dritten zu lesen. Einfach deswegen, da nicht so viele Bände dazwischenliegen und ich die Nebenhandlungen so nachvollziehbarer sind, der Leser sozusagen mit den Protagonisten "mitlebt".


    Hoffe Dir damit geholfen zu haben :winken:

    Das Buch wird nun verfilmt klick


    Bin schon auf das Ergebnis und vor allem auf Harry Hole gespannt. :winken:

    Da bin ich aber auch neugierig! Normalerweise mag ich ja keine Verfilmungen - mir reicht mein Kopfkino, aber "Schneemann" könnte ich mir als Film vorstellen.
    Ich habe alle Harry Hole - Bücher der Reihe nach gelesen und dieses hat mir bisher am Besten gefallen. Super spannend, zeitweise ironisch und nicht überkonstruiert. Außerdem finde ich es wirklich beeindruckend, dass Nesboe längerfristig seine Protagonisten plant und immer wieder außergewöhnliches passiert.


    Meine Bewertung: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: !!!!!

    Originaltitel: Deadly Code


    Klappentext:
    Als ein verwester Fuß aus dem Wasser vor der Küste Schottlands gezogen wird, ahnt niemand, welche Brisanz dieser Fund bringt. Gerichtsmedizinerin Rhona MacLeod geht davon aus, dass das Leichenteil zum Opfer eines Bootsunglücks gehört. Erst als Mitglieder einer ominösen Firma namens ReGene Rhona nachstellen und ihr vom Verteidigungsministerium nahe gelegt wird, die Ermittlungen einzustellen, begreift sie allmählich das Ausmaß des Falls. Experimente mit menschlichen Genen versprechen äußerst lukrative Geschäfte, und die gnadenlosen Hintermänner wollen um jeden Preis daran verdienen ...


    Inhaltsangabe:
    Auf den Tisch von Rhona - Gerichtsmedizinerin in Edinburg - kommt ein halbverwester Fuß, der von Fischern aus dem Wasser gezogen wurde. Doch ohne dem fehlenden Körper kann keine genaue Bestimmung durchgeführt werden, Rhona entdeckt ein Tatoo am Knöchel - doch sonst gibt der Fuß sein Geheimnis nicht preis. Außerdem hat sie es sehr eilig, da zu einem Kongress nach Amerika fliegen muss, wo sie zum Thema Genmanipulation einen Vortrag halten soll.
    Im Flugzeug lernt sie einen etwa undurchsichtigen, sympatischen Amerikaner kennen der (angeblich) seine Wurzeln in Schottland gesucht hat. In Amerika erfährt sie von einer eigenartigen Vereinigung, die sich ReAlba nennen und rassistische Ansichten über die "wahren Schotten" haben.


    In einem zweiten Handlungsstrang wird von einem 14jährigen Jungen berichtet, der mit einer kranken (sie hört Stimmen) jungen Frau zusammenlebt - diese ist Sängerin und bekommt ein Jobangebot im Club, den Dr. MacLeods Lebensgefährte führt.
    Dann überschalgen sich die Ereignisse: im Club werden Drogen gefunden, die junge Frau wird verhaftet und in eine Psychiatrie eingewiesen. Der Junge (Spike) entführt ein Nachbarkind und seine Freundin aus der Klinik und sie flüchten in den Norden Schottlands...


    Weitere Leichenteile werden angeschwemmt und Rhona soll keinerlei Ermittlungen durchführen, wird sogar vorläufig von Dienst freigestellt. Natürlich reizt ie das umsomehr, sie macht privat weiter und fährt in den Norden Schottlands....


    Meine Meinung:
    Angeblich ist Rhona MacLeod ähnlich charismatisch wie John Rebus von Ian Rankin. Daher habe ich mir dieses Buch gekauft, ich dachte so eine neue Serie, mit einer tollen Ermittlerin wäre ja was. Doch dem ist nicht so...
    Das Buch selbst ist nicht schlecht, die 250 Seiten auch an einem Nachmittag durch, aber: Kein Vergleich mit Rankin!!
    Es handelt sich um einen etwas farblosen Krimi, einer netten Ermittlerin und schönen landschaftlichen Beschreibungen von Schottland. Die verschiedenen Handlungsstränge werden gut zusammengeführt, aber die Themen Genmaipulation, Drogen und Rassismus ziemlich oberflächlich behandelt.


    Dank Mara weiß ich jetzt, dass es sich schon um den 3. Fall handelt und die Rezis hier sind ja auch nicht gerade sehr ermutigend. Leider habe ich das nicht vorher gelesen, so ist mein Spontankauf des Mängelexemplares zustandegekommen.

    Hallo Marie,


    ewig schade, dass wir so weit auseinander wohnen :cry:
    Da Du bei mir als Buchnachbar an 5. Stelle stehst, könnte ich mir so einen gemeinsamen Abend in einer Buchhandlung sehr gut vorstellen...
    Außerdem gefallen mir die Berufe Deiner Mädels, da hätten wir auch Gesprächsstoff genug :loool:

    422 Seiten (inkl. Rezepte)


    Klappentext:
    Mord am Semmering. Noch fünf Tage, dann kann sich Mario Palinski endlich wieder etwas Ruhe gönnen. Doch auf der Fahrt zur 50. Jahresversammlung der "Federation Europeenne des Criminalistes Investigatives" im "Semmering Grand" wird ein ungarischer Journalist tot in der Zuagtoilette aufgefunden. Der erste einer ganzen Reihe von Morden, wie sich bald herausstellen wird...


    Inhaltsangabe:
    Mario Palinski ist im Stress! Er hat als Hauptorganisator nicht nur das Programm der Tagung mit internationaler Besetzung zu verantworten, sondern ist auch für das umfangreiche Rahmen- und Sportprogramm am Semmering zuständig. Die meisten Gäste fahren von Wien mit einem extra gebuchten Sonderzug am Semmering und schon im Zug kommt es zum ersten Mordfall.


    Gleichzeitig wird der Cousin von Wilma - Marios Frau, die er nach 26 Jahren immer noch nicht geheiratet hat - entführt und die Familie will keine Polizei einschalten, sondern Mario soll sich der Sache annehmen. Das bedeutet für ihn, kaum am Semmering angekommen wieder retour nach Wien...


    Im Grand Hotel treffen inzwischen aus allen Europäischen Ländern die wichtigsten Kriminologen ein. Unter den Gästen ist auch ein "Schläfer" der Comorra mit dem Auftrag einen der Gäste zu beseitigen. Einen angeblichen Verräter aus "1988 in Budapest".


    Ein weiterer Handlungsstrang ist rund um eine kleine Gruppe, die es auch auf einen der prominenten Gäste abgesehen hat - diese arbeiten mit Gift und erwischen aber (aus versehen) zweimal jemanden falschen. So stirbt unter anderen ein hungriges Zimmermädchen...


    Mario versucht den Spagat zwischen offiziellen Auftritten bei der Veranstaltung, privaten Ermittlungen zur Entführung - hier holt er sich Unterstützung eines Privatdedektiv - und den immer seltsameren Vorgängen im Hotel. Es sterben mehrere Personen unter mysteriösen Umständen.


    Meine Meinung:
    Wie immer bei Pierre Emme ist der Schreibstil flüssig, humorvoll und wienerisch. Das hat mir wieder sehr gut gefallen. Vom Thema her würde ich sagen, dass der Autor möglicherweise nicht nur ein Buch mit diesem Inhalt schreiben hätte wollen/sollen. Es sind sehr viele Schauplätze, Handlungsstränge die zwar gut miteinander verwoben werden, aber "etwas weniger wäre mehr gewesen".
    Da das Buch 2009 erschienen, und Pierre Emme 2008 gestorben ist hat vielleicht nicht der Autor das Buch beendet??
    Bin schon gespannt auf die restlichen Palinski Bände.


    Geärgert habe ich mich wieder über die schlechte Qualität der Bindung, einmal das Buch etwas weiter aufgeschlagen und schon bricht der Buchrücken.