Beiträge von Gabi5

    Klappentext:

    Stinatz war ein typisches Straßendorf, in dem sich das Leben, vor allem in den Sommermonaten, draußen auf der Straße abspielte. Unter der Woche war es eher ruhig, weil viele auswärts, meist in Wien, arbeiteten, aber am Wochenende erwachte das Dorf aus seinem Schlaf. Die fünf Wirtshäuser - was für ein Dorf mit knapp 1300 Einwohner gar nicht wenig war - wurden am Wochenende gerne von den Einheimischen besucht. In mindestens vier davon stand neben dem Herrgottswinkel ein Fernseher, der die ganze Nacht hindurch flimmerte. Das war auch in den 50er-Jahren so. Fast hätte man meinen können, dass in Stinatz die Zeit stehen geblieben war. Einzig die Tatsache, dass mindestens drei davon LED-Fernseher waren, ließ diese Theorie etwas wackelig daher kommen.

    Auch fuhren die jungen Leute am Wochenende lieber in die umliegenden Diskotheken, als mit den "Alten" im Wirtshaus zu hocken - aber einige Dinge ändern sich nie: In Stinatz bestellt man sich eine Mischung, keinen Spritzer; Bacardi Cola war immer noch ein In-Getränk; und über 60 Prozent bekannten sich nach wie vor zur kroatischen Volksgruppe und sprachen auch im Alltag Kroatisch.


    Kurzbeschreibung:

    Dramatisches Ende einer Hochzeit in Stinatz: Die Braut verschwindet und wird am nächsten Tag ermordet aufgefunden - ein Fall für Inspektor Sifkovitz!

    Die Ermittlungen in seinem Heimatort stellen ihn zunächst vor einige Rätsel. Aber er bekommt tatkräftige Unterstützung von der "Kopftuchmafia" - so wird das alteingesessene Trio liebevoll genannt - die Resetarits Hilda, die dicke Grandits Resl und seine Mutter Baba. Denn diese rüstigen Damen wissen mehr als Google und Facebook zusammen ...


    Inhaltsangabe:

    Gruppeninspektor Sifkovits, Anfang 40, in Eisenstadt stationiert - er ist ein kleiner "Sonderling", trinkt am liebsten Käsepappeltee (den er auch immer bei sich hat) mit Honig, und auch modisch ist er kein Highlight. Als es eine Leiche gibt, die aus Stinatz stammt, wird er mit den Ermittlungen betraut. Obwohl er zuerst skeptisch ist, übernimmt Sifkovitz den Fall und ermittelt in seiner Heimatgemeinde.

    Gleich zu Beginn wird er von seiner Mama bekocht und auch seine ehemaligen Freunde scheinen sich über seinen Besuch im Ort zu freuen.

    Die "Kopftuchmafia", drei ältere Damen am Bankerl, sowie der Besitzer der Greisslerei (davor stand das Bankerl) wussten mehr Tratsch und Klatsch als jeder Andere im Ort. Natürlich hatten sie auch bei diesem Mord ihre eigenen Idee, die sie Sifkovits nicht vorenthalten wollten. Die ermordete Anna, noch nicht sehr lange in Stinatz kam aus Kroatien und war "eine ganz liebe".....

    Langsam, ohne Stress beginnt der Kommissar mit seinen Ermittlungen und entdeckt so einige Geheimnisse des Dorfes die zur Aufklärung des Falles beitragen.


    Meine Meinung:

    Ich habe das Buch gekauft, da ich den Autor sowohl als Schauspieler als auch als Kabarettist gerne sehe und ich auch gerne Krimis mit Lokalkolorit lese.

    Das Buch hat mir gut gefallen, es ist ein ruhiger Krimi, ohne große Aufregungen, mit vielen humorvollen Beschreibungen der Menschen und Begegnungen. Der Ermittler hat viele Ähnlichkeiten mit Columbo, durchaus sympatisch und auch effizient in der Aufklärung des Falles.


    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    Sandra : Danke für die wirklich gelungene Vorstellung, dieses Buch ist gleich auf meiner Wunschliste gelandet!

    ... und dann hat es fast 12 Jahre gedauert bis ich es begonnen habe :-k:loool:


    Anscheinend hat mein Unterbewusstsein diese Buch so lange verdrängt - zu Recht - es ist einfach nur schrecklich! Sowohl der Schreibstil, als auch die Inhalte haben mich überhaupt nicht angesprochen. Eigentlich schade, denn das Thema an sich ist wirklich interessant und ich habe mir viel mehr erwartet.


    Da es soooo viele gute Bücher gibt, die noch gelesen werden möchten, aber die Lebenszeit begrenzt ist, habe ich dieses Buch abgebrochen und daher kann ich leider nur :bewertung1von5::bewertung1von5: vergeben (einen für das Thema an sich, und einen für den Versuch der zeitweise lustigen Beschreibungen) .

    Frei nach findo möchte ich Euch heute von meiner Weltreise berichten:


    Nachdem ich im Jänner meine Wohnungstür verschlossen hatte, begleitete ich Mario Palinski bei seinen Ermittlungen in meiner Heimatstadt Wien. Er musste mehrer rätselhafte Morde aufklären und ich war gerne dabei. Im Jänner las ich noch weitere Bücher mit Wien-Bezug, besonders "Der Trafikant" hat mich sehr begeistert!


    Meine weitere Reise startete in Wien, ich stieg gemeinsam mit Ernestine Kirsch und Anton Böck auf das Luxusschiff "Jupiter" und die Reise ging nach Budapest. Im Buch "Mord auf der Donau" - ein historischer Kriminalroman - durfte ich mit den älteren Hobby-Ermittlern einen Mordfall aufklären und auch Siegmund Freud begegnete mir wieder (wie beim Trafikant 8)).

    Da ich im Februar in meinem Heimatland unterwegs sein wollte, und das Schiff auf der Donau ja eigentlich nur ein kleines Stück Österreich befuhr, begab ich mich mit meinem nächsten Buch ins Burgenland. Mit "Kopftuchmafia" begleitete ich einen Kommissar, dessen Erfinder mir bisher nur als Schauspieler und Kabarettist bekannt war. Die Gegend Stinatz wurde sehr anschaulich beschrieben und das Buch bereitete mir entspannte Stunden.


    Wohin mich diese Weltreise als nächstes treibt weiß ich noch nicht, vor hätte ich die nächste Aufgabe "Nachbarland" anzugehen, um meine Kreise dann immer größer werden zu lassen....

    Mord auf der Donau

    Beate Maly


    Klappentext:

    Schifffahrt in den Tod

    1923, entlang der Donau: Auf einer Luxuskreuzfahrt von Wien nach Budapest stirbt ein Gast. Zuerst sieht es so aus, als wäre ihm die Szegediner Fischsuppe nicht bekommen, doch die mitreisende pensionierte Lehrerin Ernestine Kirsch und ihr Freund Anton Böck haben ihre Zweifel: Einige Passagiere scheinen ein Motiv für einen Mord zu haben. Gemeinsam gehen sie der Sache auf den Grund - und damit dem Mörder fast in die Falle ...


    Inhaltsangabe:

    Ernestine Kirsch, Lateinlehrerin in Pension, sehr neugierig, lebens- und abenteuerlustig überredet ihren Freund Anton Böck, seinerseits Apotheker im Vorruhestand, zu einer Luxuskreuzfahrt von Wien nach Budapest. An Bord soll auch der sehenswerte Film "Das Cabinet des Dr. Caligari" gezeigt werden, das und die Aussicht auf hervorragendes Essen lassen Anton für die Reise zusagen, obwohl er große Bedenken hat. Schließlich haben alle ihre gemeinsamen Reisen bisher mit Toten geendet.

    Am Schiff lernen sie dann einige seltsame Menschen kenne, ein "Medium", eine reiche Familie mit ihrem Patriarchen, eine Rechtsanwaltsfamilie und auch der Psychiater Dr. Simon Kandal ist an Bord.

    Es dauert nicht lange und Ernestine erlebt einige Ungereimtheiten, die ihr seltsam vorkommen, das Ganze gipfelt dann in einen Mord. Dieser wird vom Kapitän als Unfall dargestellt, dass können die beiden "Hobbyermittler" jedoch nicht glauben. Als der vermeintlich Schuldige sich auch noch das Leben genommen haben soll ist es mit der Geduld von Ernestine Kirsch vorbei und sie ermittelt auch nach Ankunft in Wien weiter....



    Meine Meinung:

    Das war das zweite Buch dieser Autorin, handelnd in den 1920er Jahren in Wien, welches ich gelesen habe.

    Schön sind die Einblicke ins Wien von damals, die Geschichte ist gut erzählt und historisch passend.

    Die Protagonisten sind mir schon ans Herz gewachsen, ich mag sowohl die quirlige Ernestine als auch den bodenständigen Anton. Schön finde ich auch immer mehr von der Familie zu erfahren, wenn mir auch der zukünftige Schwiegersohn nicht sehr sympatisch ist.

    Passend zur Zeit kommt auch Siegmund Freud nicht zu kurz und da ich das Otto Wagner Krankenhaus persönlich kenne (beruflich, nicht privat :wink:) interessiert mich auch diese Beschreibung sehr.


    Die Handlung und auch Schreibweise erinnert ein bisschen an Agatha Christie, aber das ist ja nicht schlecht....


    Von mir bekommt "Mord auf der Donau" :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    Sonst...geht es euch allen gut??

    Nicht so wirklich, leider. Ich hab eine ziemlich ätzende Erkältung. :krank: (Die aber inzwischen hoffentlich in der letzten Phase ist.) Das ist der Nachteil wenn das Kind nun in die Kita geht. Da wird allerhand mit nach Hause gebracht...


    Aber ich hoffe euch anderen geht es gut! :friends:

    Danke der Nachfrage, mir geht es gut. Viel Stress in der Arbeit, aber sonst :thumleft:


    Alles Gute für Deine Erkältung, hoffentlich hast Du es bald überstanden!°

    Mit diesem Buch bin ich sicher "Gewinner" der Monatsaufgabe :twisted:.

    Der Krimi hat nur 96 Seiten und nicht einmal eine Verlinkung zum Cover :-,


    Ausserdem passt es wunderbar zur Bingo Challenge, da kein anderer BTler dieses Buch besitzt. Eine Rezension werde ich aber auch nicht schreiben, zählt sich nicht aus....

    Aber Sterne kannst du bitte vergeben.

    Leider weiss ich nicht wie das geht :pale:

    Mit diesem Buch bin ich sicher "Gewinner" der Monatsaufgabe :twisted:.

    Der Krimi hat nur 96 Seiten und nicht einmal eine Verlinkung zum Cover :-,


    Ausserdem passt es wunderbar zur Bingo Challenge, da kein anderer BTler dieses Buch besitzt. Eine Rezension werde ich aber auch nicht schreiben, zählt sich nicht aus....

    Das Geschenk lag schon einige Wochen auf meinem SuB, was eigentlich ungewöhnlich für ein Fitzek Buch ist. Ich habe alle Bücher von diesem Autor und bin normalerweise sehr neugierig auf jedes neue Buch. Doch, wie wenn mein Unterbewusstsein es schon geahnt hätte, sozusagen "Gabi, du versäumt nichts wenn du noch wartest" :geek::pale:....

    Jetzt bin ich gerade fertig geworden und kann mich den vielen Meinungen anschließen, es war nicht schlecht ABER sicher einer der schwächsten Bücher von Sebastian Fitzek.

    Die Story ansich ist gut recherchiert, leider gibt es wirklich viele Analphabeten, doch es ist einfach zu viel Chaos und fürchterlich unglaubwürdig was die Protagonisten alles erleben und überleben.

    Mir fehlen noch Bücher zu folgenden Monaten:


    :arrow: August: Lies ein Buch mit einem Cover in sommerlichen, knalligen Farben

    Wie knallig müssen die Farben denn sein? Ein Cover mit Sommerfarben habe ich, aber so super knallig sind sie nicht (s.u.). Oder was meint ihr?

    Wirklich witzig, genau diese Monatsaufgabe ist auch mein Problem 8-[. Ich habe mir ja vorgenommen für diese Challenge NUR Bücher vom alten SuB zu lesen und habe auch keines mit wirklich knalligen Farben....

    Wobei mir Dein Cover spacewitch gut gefällt und sicher auch passt

    Was hattest Du Dir denn vorgestellt unter dem Titel, liebe Gabi5


    Es tut mir leid, wenn die Erwartungen nicht erfüllt wurden und Du enttäuscht warst. Aber eigentlich stand auf dem Klappentext alles Relevante - und schon ziemlich konkret, welchen Tenor das Buch hat.

    Mir ist es ähnlich wie Canach gegangen, ich dachte eher an etwas lustiges.

    Und da ich gar nichts besonderes erwartet habe, war ich auch nicht enttäuscht :wink:.


    Das Buch ist für mich eine Mischung aus psychologischen und biografischen Inhalten, eigentlich ein autobiografischer Roman :-k, dass habe ich nicht aus der Beschreibung herausgelesen.

    Ich fange an zu lesen, höre rechts und links nichts mehr, bekomme nichts geschafft und nichts geregelt. Und krabble nach maximal zwei Tagen aus dem Buch und überlege, wie es mal wieder dazu kommen konnte.

    Das finde ich:totlach: eine gaaaanz tolle Beschreibung :mrgreen:

    Hallo zusammen, da bin ich wieder :D

    Erstmal noch die Antworten auf Fragen, die hier in letzter Zeit aufgekommen sind. Mein Update kommt dann später :)

    Ichhabe noch eine Frage:

    ändert ihr manchmal den Eintrag im Formular?

    Letztendlich kann das jeder handhaben, wie er möchte. Aber im Sinne der Challenge sollten einmal eingetragene Bücher nicht mehr in ein anderes Feld verschoben werden. Das macht es natürlich etwas schwieriger :lol: aber auch ein bisschen den Reiz aus. Ich trage meine Bücher auch nach dem Beenden ein und lasse sie dann dort.

    Schön dich zu lesen :lol:

    Danke für deine Antwort, ich trage meist gleich zu Beginn ein, ohne ändern.

    Da das meine erste LR in dieser Form ist, bin ich nicht sicher ob es jetzt noch angebracht ist "etwas" zu schreiben, oder ob es jetzt "aus" ist :uups:


    Meine gute Kinderstube verlangt zumindest ein "Danke" an alle Teilnehmer und besonders die Autorinnen, sowie mein Resümee: mir hat das Buch gut gefallen, auch wenn ich mir unter dem Titel ursprünglich etwas anderes vorgestellt habe. Das ist aber meine Schuld, ich habe mich zu wenig informiert.

    :ergeben::winken::anstossen:

    Bis zum Ende

    So, bin jetzt auch mit dem Buch fertig :wink:

    Scheinbar sind alle Frauen gereift und konnten ein bisschen mit ihrer Vergangenheit Frieden schließen. Das habe ich sehr schön gefunden. Das Lydia gerade in Italien stirbt ist einerseits sehr traurig, aber andererseits auch eine schöne Symbolik, da sie im Beisein ihres Sohnes und Esther gehen kann, nach einem wunderschönen Abend mit Erinnerungen an ihren Vater.


    Pina scheint auch glücklich zu sein, mit ihrer neuen Beschäftigung, außerdem bahnt sich eine neue Liebe an... Auch hier hat Lydia genau das Richtige getan, als sie Pina ihr Künstleratelier vererbte.


    Nur bei Albert bin ich mir noch immer nicht sicher - hat die Beziehung zu Esther eine Zukunft?? Er ist schon sehr schwierig und Esther erscheint mir auch nicht stabil genug um diese Beziehungsarbeit wirklich zu meistern :-?.


    Doch das werden wir ja wahrscheinlich im zweiten Teil erfahren.