Beiträge von RedRose

    BBQ und Steak
    - nirgendwo sind sie typischer als in Texas.
    BBQ ist ein traditionelles urtexanisches Gesellschaftszeremoniell, das aus Zeiten stammt, als auf den Ranches bei
    nachbarlichen Besuchen oder Familientreffen halbe Rinder über Mesquiteholz geröstet wurden. Die heutige Verwendung des Begriffs BBQ drückt jedoch im
    Allgemeinen aus, dass im Freien gekocht wird, aber nicht explizit, welche Methode der Nahrungszubereitung angewendet wird.
    Texas ist zwar der führende Staat in der Rinderzucht, was aber deshalb nicht heißen soll, dass man sich beim BBQ ausschließlich auf Rindfleisch beschränkt. Jagen, Fischen und Outdoorküche sind traditionell seit vielen Generationen in Texas fest verankert und haben das Überleben der Pioniere in den Grenzgebieten überhaupt erst möglich gemacht.
    Die erfolgreiche Kochbuchautorin Ute Tietje bereiste seit 1991 bis heute teilweise mehrmals im Jahr in entlegene ländliche Regionen Nordamerikas, insbesondere den Südwesten der USA. Auf diesen Reisen sammelte sie bei unzähligen Kontakten und Einladungen bei der gastfreundlichen Bevölkerung und auf Ranches, aber auch in kleinen familiengeführten Restaurants, ihre Rezepte.



    Mehr als 100 Rezepte sind in diesem Buch, das mit einem Kurzabriss der abenteuerlichen Landesgeschichte beginnt, enthalten. Hier ist wirklich rustikale Schlichtheit angesagt und es kommt neben der Fleischqualität besonders auf Aroma und Würze an. Außer Rezepten für das Hauptgrillgut werden überdies solche für würzige Marinaden, Rubs, traditionelle BBQ-Saucen sowie spezielle Beilagen und Getränke, ohne die ein zünftiges Texas-BBQ nicht denkbar ist, vorgestellt. Besonders Allergiker profitieren von selbst zusammengestellten Würzmischungen, Marinaden und Saucen ohne Konservierungstoffe. Aber auch wichtige und hilfreiche Grilltipps sowie
    Garzeitentabellen fehlen nicht, so dass einem gelungenen texanischen BBQ nichts mehr im Weg steht.

    Wir freuen uns auf Ostern, dann können wir endlich wieder mit einer großen Anzahl Freunden lecker grillen. Unsere Grillparties waren letzes Jahr mit diesem Buch unschlagbar, vor allem da auf den letzten Seiten des Buches auch noch genau erklärt wird, wie man den "Texas-Two-step" tanzt.

    Inhalt:
    Die jeweilige Tätigkeit eines Cowboys bestimmte in der Regel die Art seiner Mahlzeiten. Auf der Ranch war das Angebot durch frische Lebensmittel üppiger als auf einem monatelangen Trailritt. Als „Lonesome Rider“ auf der Suche nach verirrten Rindern begrenzten sich die Lebensmittel des Cowboys auf das, was in die Satteltasche passte. Auf einem Round Up wiederum konnte er sich darauf verlassen, dass der Koch am Chuck Wagon für die hart arbeitenden Männer entsprechende Mahlzeiten zubereitete.
    Dieses Buch enthält eine Sammlung von weit über 100 Rezepten - vom reichhaltigen Frühstück über das Hauptgericht bis hin zu Kuchen und Gebäck - nach denen auch heute noch auf den Ranches oder bei entsprechenden Veranstaltungen die Mahlzeiten zubereitet werden.
    Die Autorin bereiste seit 1991 mehrmals im Jahr den Südwesten der USA und sammelte auf diesen Reisen den größten Teil der Rezepte. Sie beruhen weitestgehend auf mündlichen Überlieferungen, die auf den Ranches in den Familien und von den Köchen an ihre Nachfolger weiter gegeben wurden.
    Die Gerichte sind einfach zuzubereiten, da das rustikale Leben im Westen nicht viel Raum für raffinierte Spielereien beim Kochen ließ. Die Rezepte können in einer herkömmlichen Küche, über offenem Feuer und teilweise im „Dutch Oven“ zubereitet werden. Ideal für rustikale, gesellige Zusammentreffen in kleinerem oder größerem Rahmen, Grillfeste, ausgedehnte Frühstücksparties, ein zünftiges Truthahnessen oder auch für Jäger und Angler.


    Meine Meinung:
    Dieses Buch ist eine kulinarische Zusammenstellung der typischen Küche der amerikanischen Rancher, beeinflusst durch die jeweiligen historischen, ethnischen und kulturellen Einflüsse der verschiedenen Regionen des Südwestens der USA und Texas. Die meisten Rezepte sind von Generation zu Generation in den Rancherfamilien mündlich überliefert worden.
    Neben den authentischen Gerichten, die von Brot und Brötchen über Frühstück, Suppen, Eintöpfe, Gemüse und Salat, alle Sorten von Fleisch sowie passende Barbecue- und andere Saucen reichen und mit den Kapiteln „Pasteten und Dessert“ sowie „Kuchen und Gebäck“ abgerundet werden, hat die Autorin den interessanten Hintergrund der traditionellen Küche aufgearbeitet.
    Um es kurz zu machen: Die Rezepte sind vielseitig, gut und schnell nachzukochen und vor allem LECKER. :lol:



    Autor: Ute Tietje
    Buffalo Verlag, Kirchlinteln, 2. Auflage 2006
    104 Seiten - gebunden - Preis: 11,90
    ISBN 3-9809141-0-0 – ISBN 978-3-98091-410-9


    www.buffalo-verlag.de - [email='info@buffalo-verlag.de'][/email]

    Vielen Dank. Ich weiß wirklich nicht, wo es hingehört. Denn einerseits ist es ehr humorvoll, andererseits mit viel Sex, der aber immer unter der Bettdecke bleibt, d.h. nicht unter die Gürtellinie geht. Es bleibt dem Leser überlassen sich vorzustellen, was gerade geschieht. Das humorvolle sind einmal, durch das ganze Buch gezogen, die Gedanken, die Anne hat und dann die teilweise grotesken Situationen in die sie gerät.
    Was würdest Du meinen?
    Liebe Grüße
    RedRose

    Inhalt:
    Trotz der leidvollen Vertreibungsgeschichte der einzelnen Indianer-Stämme bei der Eroberung ihres Lebensraumes durch europäische Siedler haben die überlebenden Stämme ihre Kultur nicht nur teilweise bewahrt, sondern pflegen sie heute wieder mit angemessener Würde und Stolz.
    Zur Kultur der Indianer gehören die traditionellen Gerichte ihrer Vorfahren, auch wenn die Zutaten heute teilweise im Supermarkt gekauft und sie auf eine modernere, weniger zeitaufwändige Weise zubereitet werden. Die Ernährung der Indianer war wesentlich abwechslungsreicher, als man gemeinhin annehmen möchte. Selbst in der „Küche“ der Jägerstämme finden sich erstaunlich viele vegetarische Gerichte auf der Speisekarte.
    Die Zubereitung der Mahlzeiten nach den schlichten Erklärungen indianischer Hausfrauen ist einfach und phantasievoll, was nicht da ist, wird durch etwas anderes ersetzt. Ob es sich dabei nun um Nüsse, verschiedene Fischsorten oder um Wildfleisch, das gegen das Fleisch domestizierter Tiere ausgetauscht wird, handelt.
    Die Autorin bereiste seit 1991 mehrmals im Jahr den Südwesten der USA und sammelte auf diesen Reisen den größten Teil der Rezepte bei Pow-Wows und anderen persönlichen Begegnungen. Sie beruhen weitgehend auf mündlichen Überlieferungen, die innerhalb der Stämme in den Familien weiter gegeben wurden.
    Ein Buch mit weit über 100 Rezepten, das Jäger und andere Fleischliebhaber sowie auch die Vegetarier gleichermaßen anspricht und die schnelle Küche nicht außen vorlässt.


    Rezension "No Fences"


    Indian Cooking ist bereits das zweite Buch aus der Feder von Ute Tietje, das sich mit der Küche des nordamerikanischen Kontinents befasst. Brachte sie in ihrem ersten Werk die Küche der Cowboys und speziell die der Chuck Wagon und Ranchküche dem Leser näher, so ist es diesmal die Küche der Ureinwohner Amerikas – der Indianer.
    Auf über 100 Seiten erfährt man neben der vielfältigen aber einfachen Küche auch viel über die Lebensweise, Kultur und verschiedenen Stämme der Indianer. Das Buch beginnt – nach dem obligatorischen Vorwort – mit einem Kapitel über den historischen Hintergrund und vermittelt die Leidensgeschichte dieses Volkes.
    Im Kochteil, der sich nach einem kleinen Ausflug über die Lebensweise anschließt, geht es zuerst um die verschiedenen zutaten und Gewichts- und Maßeinheiten sowie den Back- und Kochtemperaturen.
    Dann geht es los und man ist überrascht über die einfachen Gerichte, die hier in 11 Kapiteln von Teiggerichten über Suppen und Gemüsegerichten bis hin zu Fleischgerichten aller Art und sogar Saucen und Desserts als auch Kuchen und Gebäck dem Leser näher gebracht werden.
    Einfach zu machen und durch andere nicht erhältliche Lebensmittel auszutauschen, gelingt es Ute Tietje viele Leser für die Kochart der Indianer zu begeistern. Man kann sicher sein, dass die Rezepte vielfältig von den Indianern genutzt wurden und seit Generationen bestehen. Hier liegt ein authentisches Kochbuch der indianischen Küche vor und macht Mut zum Ausprobieren.


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    Inhalt:
    Die 55-jährige Anne, eine gebildete, selbständige Frau, lernt als „Carmen“ in einer Internet-Kontaktbörse den attraktiven Spanier Juan kennen. Der gut situierte, geschiedene 62-jährige gibt sich als offen und weltgewandt aus und bezaubert Anne während ihrer ersten Treffen in Deutschland. Danach stehen drei Wochen in seiner Heimat Andalusien auf dem Programm, wo Juan ein luxuriöses Anwesen besitzt.
    Anne genießt seine Aufmerksamkeit und das herrliche andalusische Ambiente. Doch nach und nach entwickelt sich der einfühlsame Traummann in einen von sich viel zu überzeugten Macho, der trotz seines Alters, das sich als wesentlich höher als ursprünglich angegeben er-weist, nur eines im Kopf hat: Sex.
    Dann trifft in der letzten Woche zur Wahrung des guten Rufs der Familie auch noch die überraschend vorhandene Ehefrau ein, die die Beziehung zwischen Juan und Anne ausdrücklich befürwortet, um ihren eigenen Liebespfaden nachgehen zu können.
    Hin und her gerissen zwischen Faszination, Verliebtheit und Neugier, wie sich diese Dreiecksgeschichte weiter entwickelt, bleibt Anne und versucht, die Situation mit Humor und Stil zu meistern.
    Reichlich genervt wieder in Deutschland muss sie feststellen, dass ihr spanischer Gentleman die Beziehung per Mail beendet hat, vorgebend, seine Ehe retten zu müssen. Als Anne ihren Schwarm dann kurze Zeit später unter anderem Decknamen erneut im Internet auf Partnersu-che findet, sinnt sie auf Rache …


    Rezension von Friederike Fritz:
    Mit ihrem ersten Roman „Carmen in fünf Akten“ ist Ute Tietje, in Reiterkreisen bereits seit Jahren als Sachbuchautorin bekannt, ein spritziger und zugleich aktueller Einstieg als Roman-autorin gelungen.
    Ute Tietje beschreibt lebensfroh und humorvoll das Leben einer „reifen“ Single-Frau, die trotz ihres Alters fest daran glaubt, einen Partner fürs Leben zu finden. Das turbulente Liebesabenteuer, das mit schwarzem Humor und stilistischer Präsenz erzählt wird, ist eine erfrischende Abwechslung zu den unzähligen Büchern, in denen kaum Dreißigjährige den Mann fürs Leben suchen. Hier kann sich auch die gestandene Frau identifizieren und mitfiebern, wie die gewitzte Anne ihren Latin Lover schlussendlich aufs Glatteis führt. Intelligent, leichfüßig und spannend präsentiert sich hier ein richtiger Lesespaß.


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